
Experten warnen vor folgenschweren Fehlern bei der Abkühlung von Vierbeinen und Vögeln
Mit dem Anstieg der sommerlichen Temperaturen stehen Tierhalter regelmäßig vor der Herausforderung, ihren Haustieren Erleichterung zu verschaffen. Gut gemeinte Abkühlungsmaßnahmen bergen jedoch oft unerkannte Risiken, die die Gesundheit der Tiere massiv gefährden können. Die Tierschutzombudsstelle Wien hat vor diesem Hintergrund eine detaillierte Analyse der häufigsten Fehler im Umgang mit Hunden, Katzen, Kleintieren und Vögeln an heißen Tagen vorgelegt. Das Spektrum der Gefahren reicht von akuten Kreislaufproblemen beim abrupten Sprung in kalte Gewässer über lebensbedrohliche Vergiftungen durch ungeeignete Nahrungsmittel bis hin zu schweren Sturzverletzungen bei ungesicherten Wohnungsfenstern. Da Haustiere im Gegensatz zum Menschen ihre Körpertemperatur nur eingeschränkt über das Schwitzen regulieren können, sind sie auf eine sachkundige Unterstützung angewiesen. Experten mahnen zu einem kontrollierten und an die jeweilige Tierart angepassten Vorgehen, um gesundheitliche Schäden oder gar Todesfälle in den Sommermonaten zu verhindern. Gefahren an Badegewässern und Risiken durch falsche Fütterung bei Hunden Der Drang, überhitzten Hunden durch den Sprung in einen See oder Fluss eine schnelle Abkühlung zu verschaffen, ist unter Tierhaltern weit verbreitet. Tiermediziner und die Wiener Tierschutzombudsfrau Eva Persy warnen jedoch eindringlich vor abrupten Temperaturwechseln. Wenn ein stark erhitzter Hund plötzlich in kaltes Wasser eintaucht, kann dies zu einem massiven Schock für das Herz-Kreislauf-System führen. Durch das plötzliche Zusammenziehen der Blutgefäße steigt der Blutdruck rapide an, was im schlimmsten Fall zum Reißen der Hauptschlagader oder zu akutem Herzversagen führen kann. Ein behutsames Heranführen an das Wasser über flache Uferzonen, bei denen das Tier das Tempo selbst bestimmen kann, ist daher zwingend erforderlich. Zudem sollte auf jeglichen Zwang beim Baden








