
LaGuardia: FAA leitet Entlassungsverfahren gegen Fluglotsen wegen vorzeitigen Dienstendes ein
Nach einem schweren Flugzeugunglück auf dem New Yorker Flughafen LaGuardia am 22. März 2026 hat die US-Bundesluftfahrtbehörde Federal Aviation Administration die Kündigung von zwei Fluglotsen eingeleitet. Den Betroffenen wird vorgeworfen, ihren Dienst rund eine Stunde vor dem offiziellen Schichtende verlassen zu haben, wodurch das verbleibende Tower-Personal während eines extrem hohen Verkehrsaufkommens ohne zusätzliche Reserve arbeiten musste. Das Fehlverhalten kam im Rahmen der Untersuchung einer Kollision zwischen einem landenden Passagierflugzeug und einem Feuerwehrfahrzeug ans Licht, bei der beide Piloten der Passagiermaschine starben und zahlreiche Menschen verletzt wurden. Der Vorfall rückt eine in der US-Flugsicherung teils geduldete Praxis des vorzeitigen Schichtverlassens sowie die anhaltenden Personalengpässe in der amerikanischen Luftfahrtüberwachung in den Mittelpunkt der Debatte. Ablauf der Kollision auf der Start- und Landebahn Der Vorfall ereignete sich am 22. März 2026 um 23:37 Uhr Ortszeit auf der Landebahn 4 des LaGuardia Airport. Die Maschine der Air Canada Express mit der Flugnummer 8646, ein von Jazz Aviation betriebener Regionaljet vom Typ Bombardier CRJ900 auf dem Flug von Montreal-Trudeau nach New York, kollidierte während des Landevorgangs mit einem Einsatzfahrzeug der Flughafenfeuerwehr. Das Feuerwehrfahrzeug hatte zuvor die Genehmigung erhalten, die Landebahn im Rahmen eines gesonderten Einsatzes für ein anderes Flugzeug zu überqueren. Bei dem Zusammenstoß kamen der Kapitän und der Erste Offizier des Passagierflugzeugs ums Leben. Nach Angaben der US-Untersuchungsbehörde National Transportation Safety Board wurden 39 Personen in umliegende Krankenhäuser transportiert, wobei sechs Passagiere schwere Verletzungen erlitten. Die ersten Untersuchungsergebnisse des NTSB zeigten, dass zum Zeitpunkt des Unglücks lediglich zwei Fluglotsen im Kontrollturm Dienst taten und








