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ÖBB mit mehr Gewinn und Fahrgästen im Jahr 2023

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben im Geschäftsjahr 2023 trotz einer Energiekrise, hoher Inflation und einem allgemeinen Wirtschaftsabschwung wirtschaftlich gut abgeschnitten. Ein wesentlicher Grund dafür war die positive Entwicklung der Fahrgastzahlen: Mit knapp 494 Millionen Passagieren, die mit dem Zug oder Bus unterwegs waren, verzeichneten die ÖBB einen Anstieg um 10,5 % im Vergleich zum Vorjahr und erreichten damit einen neuen Rekordwert. Trotz eines Rückgangs des Ergebnisses vor Steuern (EBT) um 42,2 % auf 111,6 Millionen Euro, was auf einen Sondereffekt im Vorjahr zurückzuführen ist, konnte der ÖBB Konzern insgesamt ein solides Plus erwirtschaften. Alle Teilkonzerne der ÖBB haben im Jahr 2023 Gewinne erzielt: Der ÖBB Personenverkehr schloss mit 109,1 Millionen Euro ab, die ÖBB Rail Cargo Group mit 13 Millionen Euro und die ÖBB Infrastruktur mit 7,7 Millionen Euro. Während der Personenverkehr einen Rekord bei den Fahrgastzahlen verzeichnete, verzeichnete der Güterverkehr aufgrund der rezessiven Industrieumgebung einen Rückgang von 8,4 %. Die Pünktlichkeit litt unter den steigenden Passagierzahlen, lag jedoch immer noch bei respektablen 95,0 % im Gesamtsystem. CEO Andreas Matthä betonte die Rolle der Fahrgäste bei diesem Erfolg und freute sich über den Zustrom und Zuspruch. CFO Manuela Waldner wies darauf hin, dass trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen alle Teilkonzerne positive Ergebnisse erzielt haben. Besonders der Güterverkehr wurde durch den Wirtschaftsabschwung und die hohen Strompreise belastet. Um die Verlagerung auf die Schiene attraktiver zu machen, investieren die ÖBB in intermodale Angebote. Der ÖBB Personenverkehr erwirtschaftete 2023 einen Umsatzanstieg von 15 % auf 3.136,3 Millionen Euro, jedoch sank das Ergebnis vor Steuern

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Regiojet mit kräftiger Gewinnsteigerung

RegioJet, der größte private Eisenbahnverkehrsbetreiber in Mitteleuropa, gab seine Wirtschafts- und Transportergebnisse für das Jahr 2023 bekannt. Das Unternehmen erzielte Gesamterlöse von über 3,4 Milliarden CZK, einschließlich des Zug- und Busverkehrs. Vorläufigen, nicht geprüften Ergebnissen zufolge wird erwartet, dass der Gewinn vor Steuern einen Rekordbetrag von über 500 Millionen CZK erreicht. Die Gesamtzahl der Fahrgäste, die 2023 die Dienste von RegioJet nutzten, lag bei fast 12 Millionen, was einem Anstieg von über einer Million im Vergleich zum Jahr 2022 entspricht. Die Züge des Unternehmens beförderten auf ihren Fern- und Regionalstrecken in der Tschechischen Republik, der Slowakei, Österreich, Ungarn und Polen fast 8 Millionen Passagiere. Die gelben Busse des Unternehmens beförderten fast 4 Millionen Passagiere. „Unser Ziel ist es, die Qualität, Sicherheit und den Komfort für unsere Kunden kontinuierlich zu steigern“, sagte Radim Jančura, Eigentümer von RegioJet. „Wir planen, dies durch weitere Investitionen in Wagen und Lokomotiven zu erreichen, die auf unseren bestehenden IC-Strecken eingesetzt werden, sowie durch den Kauf neuer elektrischer Züge für neu ausgeschriebene Linien im Rahmen des subventionierten Verkehrs.“ Er fügte hinzu: „Wir haben ausreichend Gewinn erzielt, um die erforderlichen Eigenmittel für die Bankenfinanzierung zu beschaffen, die wir für den Kauf neuer Züge verwenden werden. In diesem Jahr planen wir Investitionen in Höhe von 1,5 Milliarden CZK und im nächsten Jahr von 3-4 Milliarden CZK.“ Investitionen in Zugtechnik und Dienstleistungen RegioJet hat im vergangenen Jahr 13 neue Mehrsystemlokomotiven TRAXX MS3 von Alstom erworben. Diese modernen Lokomotiven werden im Herbst dieses Jahres geliefert und in Betrieb genommen. Sie sind

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Schwache Verkehrsentwicklung deutscher Airports im ersten Quartal 2024

Der Flughafenverband ADV hat am Freitag die Verkehrszahlen für das erste Quartal 2024 veröffentlicht. Laut den Daten wurden von Januar bis März an den deutschen Flughäfen insgesamt 39,58 Millionen Passagiere (an+ab) abgefertigt, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Anstieg von 13,2 Prozent entspricht. Dieses Wachstum wird jedoch von Streiks, hohen regulativen Standortkosten und einem Mangel an Luftverkehrsangeboten in Deutschland gebremst. Die Nachfrage stieg vor allem aufgrund der frühen Osterferien, was jedoch die insgesamt schwache Verkehrsentwicklung überdeckt. Deutschland liegt mit einer Recovery-Rate von 77,9 Prozent im Vergleich zu 2019 hinter anderen europäischen Ländern zurück. ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel erklärte, dass die hohen regulativen Standortkosten viele Fluggesellschaften abschrecken und dazu führen, dass neue Strecken außerhalb Deutschlands eröffnet werden. Dies führt dazu, dass Privat- und Geschäftsreisende kein angemessenes Angebot erhalten. Im Einzelnen zeigt die ADV-Statistik, dass 5,08 Millionen Passagiere innerhalb Deutschlands (+7,7 Prozent zum Vorjahr) flogen, aber im Vergleich zu 2019 um mehr als die Hälfte abnahmen. Im Europa-Verkehr waren 25,48 Millionen Passagiere unterwegs (+14,4 Prozent zum Vorjahr, aber immer noch 84,5 Prozent weniger als im ersten Quartal 2019). Die Nachfrage im Interkontinentalverkehr wuchs um 13,5 Prozent zum Vorjahr, liegt aber immer noch um 7,7 Prozent unter dem Niveau von 2019. Das Luftfrachtaufkommen im ersten Quartal 2024 spiegelt die Schwäche der deutschen Exportwirtschaft wider. Während die eingehende Luftfracht um +2,3 Prozent zunahm, gingen die Ausfuhren um 2,1 Prozent zurück. Für die Sommermonate erwartet ADV jedoch steigende Passagierzahlen. Die Verkehrsexperten prognostizieren für April bis September 2024 knapp 118 Millionen Passagiere, was einem Wachstum von 5,0

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Sommer 2024: Neue Destinationen und beliebte Reiseziele ab Innsbruck

Mit dem Start der ersten Charterkette am kommenden Sonntag, den 28. April 2024, hebt die Sommersaison am Flughafen Innsbruck ab. Dieses Jahr bietet das attraktive Sommerflugprogramm eine Vielzahl neuer und bekannter Destinationen für Reisende aus Tirol. Der offizielle Saisonauftakt wird mit dem Erstflug nach Korsika gefeiert, der ab diesem Wochenende bis Mitte Oktober wöchentlich von Innsbruck aus startet. Bis Ende Mai gewinnt das Angebot an Urlaubsflügen an Fahrt, wobei vor allem sonnige Destinationen im Fokus stehen. Zu den Highlights zählen die beiden neuen Inseldestinationen Karpathos und Lesbos in Griechenland sowie weitere Ziele wie Kalamata, Kos, Kreta, Preveza, Rhodos und Thessaloniki. Für Fans von Süditalien sind Sardinien und Kalabrien attraktive Reiseziele, während Mallorca die beliebte Baleareninsel im Programm ist. Zusätzlich werden organisierte Reisen für Tiroler Seniorinnen und Senioren nach Ibiza und Split angeboten. Beliebte Reisedauern von zehn Tagen werden mit je zwei wöchentlichen Verbindungen zu Zielen wie Mallorca, Kreta, Kalamata, Kefalonia und Lefkas/Epiros bedient, was den Kundenwunsch nach Flexibilität und Auswahlmöglichkeiten unterstreicht. Auch Städtereisen erfreuen sich im Sommer 2024 großer Beliebtheit ab Innsbruck, insbesondere Städte in Großbritannien liegen im Trend. Direktflüge nach Birmingham, Edinburgh, London Gatwick und Manchester stehen zur Verfügung. Zusätzlich sind Städtereisen nach Amsterdam und Wien gefragt, wobei die Flughäfen beider Metropolen als Drehkreuze für weitere europäische und internationale Ziele dienen. Der detaillierte Flugplan ist auf der Unternehmensseite des Flughafens zu finden, wobei der Innsbruck Airport als Regionalflughafen mit persönlichem Service, kurzen Wegen und kurzen Wartezeiten punktet. Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta betont die Bedeutung einer entspannten und schnellen Rückkehr nach

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Neues ESA Phi-Lab am Flughafen Wien-Schwechat eröffnet

Eine wegweisende Kooperation wurde heute am Flughafen Wien-Schwechat vorgestellt: Das erste europäische ESA Phi-Lab öffnete seine Türen in den neuen Räumlichkeiten des Space-Unternehmens Enpulsion. Unter Beteiligung prominenter Persönlichkeiten wie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf, Bundesministerin Leonore Gewessler, ESA-Generaldirektor Josef Aschbacher und Flughafen-Vorstand Günther Ofner wurde das Projekt der Öffentlichkeit präsentiert. Landeshauptfrau Mikl-Leitner betonte die Bedeutung des Flughafens als Verbindung zur Welt und hob hervor, dass das neue Phi-Lab den Flughafen nun auch zum Tor zu den unendlichen Weiten des Weltraums mache. Sie beschrieb das Phi-Lab als ein Exzellenzzentrum für Weltraumtechnologie, das den europäischen Innovations-Hub der Weltraumforschung und Space-Tec-Unternehmen auf ein neues Niveau heben werde. Mikl-Leitner unterstrich auch die langjährige Auseinandersetzung Niederösterreichs mit dem Thema Weltraumtechnologie und betonte die Rolle von Wiener Neustadt als Standort für Forschungseinrichtungen und Unternehmen. LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf wies darauf hin, dass der Weltraum zwar weit entfernt erscheinen möge, aber doch täglich näher rücke. Er betonte die Bedeutung des neuen Phi-Labs als Schritt zur Erforschung der Grenzen des Weltalls und zur Anwendung neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse in Bereichen wie Satelliten, Luftfahrt und Navigation. Diese Anwendungen seien sowohl für die Menschen als auch für die Wirtschaft von Vorteil und trügen zur Sicherheit bei, indem sie sensibles Know-how nicht ausschließlich anderen Ländern überließen. Bundesministerin Leonore Gewessler hob die enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Innovation, Industrie und ESA hervor und betonte das Ziel des Klimaschutzministeriums, den innovativen und wettbewerbsfähigen Weltraumsektor Österreichs weiter zu stärken. Sie betonte die Bedeutung neuer Ideen und Innovationen sowie die Schaffung von Wertschöpfung und Arbeitsplätzen in Österreich.

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Flughafen Wien feiert den 70er

Seit seinem bescheidenen Beginn vor 70 Jahren hat sich der Flughafen Wien zu einem unverzichtbaren Drehkreuz entwickelt, das nicht nur Österreich, sondern auch die gesamte Ostregion maßgeblich prägt. Ursprünglich als Militärflugplatz der deutschen Luftwaffe im Jahr 1938 gegründet, wurde der Standort nach dem Zweiten Weltkrieg von den Briten übernommen und später zum zivilen Flughafen umgewandelt. Heute ist der Flughafen Wien-Schwechat mit seinen rund 30 Millionen Passagieren pro Jahr und mehr als 23.000 Beschäftigten am Standort eines der führenden Luftfahrtzentren Europas. Die Entwicklung des Flughafens von seinen Anfängen mit nur 64.000 Passagieren im Jahr 1954 bis hin zu den heutigen Spitzenzahlen von bis zu 110.000 Passagieren an einzelnen Tagen ist beeindruckend. Dieser enorme Anstieg spiegelt nicht nur die Veränderungen im Luftverkehr wider, sondern auch die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Österreichs und der umliegenden Regionen wider. Anlässlich des 70. Geburtstags des Flughafens Wien-Schwechat versammelte sich eine Vielzahl von prominenten Persönlichkeiten, darunter politische Vertreter wie Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Bürgermeister Michael Ludwig sowie hochrangige Gäste aus Wirtschaft und Tourismus. Sie alle würdigten die Bedeutung des Flughafens als Motor für die Wirtschaft und als Tor zur Welt. Besonders beeindruckend ist die kontinuierliche Modernisierung und Erweiterung des Flughafens, die den steigenden Anforderungen gerecht wird. Investitionen in Infrastrukturprojekte wie die Terminal-Süderweiterung und ein neues Hotel zeigen das Bestreben, den Flughafen für zukünftiges Wachstum zu rüsten. Neben seiner Rolle als wichtiger Verkehrsknotenpunkt hebt sich der Flughafen Wien auch durch seine ökologischen Bemühungen hervor. Als einer der ersten europäischen Airports betreibt er seinen Betrieb CO2-neutral und setzt damit

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Lehrlingsmeisterschaften im Tourismus: Talente zeigen ihr Können

Beim diesjährigen Wettbewerb „Junior Skills“ im WIFI Kärnten kämpften 81 Lehrlinge in den Bereichen Kochen, Restaurantservice und Hotelrezeption um den Titel „Staatsmeister“. Drei Tage lang stellten sie vor einer kompetenten Jury ihre Fähigkeiten unter Beweis, indem sie exquisite Gerichte zubereiteten, Gäste professionell bedienten und mit exzellentem Service verwöhnten. Die Siegerehrung im Casineum Velden brachte die Gewinnerinnen hervor: Anna Lea Hausberger aus Tirol gewann in der Kategorie Küche, Verena Pöttler aus der Steiermark in der Rezeption und Emily Langegger aus Salzburg im Service. Salzburg sicherte sich auch den Titel als bestes Bundesland, gefolgt von der Steiermark und Vorarlberg. Die Obleute der Fachverbände Hotellerie und Gastronomie in der Wirtschaftskammer Österreich gratulierten den Gewinnerinnen und lobten das hohe Niveau des Wettbewerbs sowie die Qualität der Teilnehmerinnen als Botschafterinnen für die österreichische Gastfreundschaft. Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler betonte die Bedeutung der Junior Skills für die Förderung des touristischen Nachwuchses und die Sicherstellung qualifizierter Fachkräfte in der Branche. Der Bundesausbildungsexperte Gerold Royda würdigte das Engagement der beteiligten Teams und Unterstützer, darunter Eltern, Ausbildungsbetriebe, Ausbilder:innen und weitere Partner wie den Österreichischen Kochverband und Hauptsponsor Metro. Die Veranstaltung unterstreicht den unschätzbaren Wert einer betrieblichen Ausbildung im Gastgewerbe, die Lehrlingen eine solide Grundlage bietet, um ihren Beruf von Grund auf zu erlernen. Die begeisterte Atmosphäre bei der Preisverleihung zeigt deutlich, dass die jungen Talente im Gastgewerbe voll in ihrem Element sind und positive Erfahrungen weitergeben können, um die Bedeutung der Lehre in der Gastronomie und Hotellerie zu unterstreichen.

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März 2024: Deutsche Flughäfen hinken Europa weiterhin hinterher

Im März dieses Jahres begrüßten die deutschen Flughäfen insgesamt 15,08 Millionen Passagiere, was einem deutlichen Anstieg gegenüber dem Vormonat Februar entspricht. Dieser Nachfrageanstieg im Zusammenhang mit dem Osterreiseverkehr überdeckt jedoch die insgesamt schwache und unbefriedigende Verkehrsentwicklung in Deutschland. Im Vergleich zu 2019 liegt die Erholungsrate des Passagieraufkommens in Deutschland bei traurigen 78,4 Prozent, was das Land im europäischen Vergleich zum Schlusslicht macht. Im März nutzten 15,08 Millionen Passagiere die deutschen Flughäfen, ein Anstieg von 13,3 Prozent im Vergleich zum März 2023. Trotzdem fehlen im Vergleich zu März 2019 immer noch 21,6 Prozent der Reisenden. Das Cargo-Aufkommen wuchs im Vergleich zum Vormonat, erreichte jedoch immer noch nicht das Niveau von 2019. Die Anzahl der gewerblichen Flugbewegungen stieg um 6,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der März war durch ein Wachstum in allen Verkehrssegmenten geprägt, wobei der Europaverkehr am stärksten zunahm. Im innerdeutschen Luftverkehr und im Europa-Verkehr waren deutliche Zuwächse zu verzeichnen, während auch die Interkontinentalnachfrage anstieg. Allerdings liegt die Erholungsrate in Deutschland weiterhin unter dem europäischen Durchschnitt. Die Entwicklung im ersten Quartal zeigt ein insgesamt positives Wachstum im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, jedoch hinkt Deutschland weiterhin hinter den großen europäischen Luftverkehrsmärkten her. Dies wird unter anderem auf hohe regulative Standortkosten zurückgeführt, die viele Airlines abschrecken. Dadurch entstehen Angebotslücken, die vor allem Privat- und Geschäftsreisende betreffen. Das Cargo-Aufkommen spiegelt die Schwäche der deutschen Exportwirtschaft wider, wobei die Ausladungen wachsen, aber die Einladungen rückläufig sind. Im März stieg das Luftfrachtaufkommen im Vergleich zum Vormonat leicht an, bleibt jedoch weiterhin unter dem Niveau von 2019.

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Der Sommer-Verkaufsschlager: Wetleases in der Luftfahrt

Wetlease, auch bekannt als ACMI-Leasing (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance), ist ein gängiges Prinzip in der Luftfahrtindustrie, das es Fluggesellschaften ermöglicht, vorübergehend Flugzeuge von anderen Unternehmen zu mieten, um ihren Flugbetrieb aufrechtzuerhalten oder zu erweitern. Bei einem Wetlease stellt der Vermieter nicht nur das Flugzeug, sondern auch das gesamte Betriebspersonal, einschließlich Crew und Wartungspersonal, sowie Versicherungsdienstleistungen zur Verfügung. Dies ermöglicht es Fluggesellschaften, flexibel auf Nachfrageänderungen zu reagieren, saisonale Schwankungen auszugleichen oder Engpässe im eigenen Flugzeugbestand zu überbrücken. Für Passagiere kann ein Wetlease-Flug einige Auswirkungen haben. Obwohl die Fluggesellschaft, mit der der Passagier ursprünglich gebucht hat, die Verantwortung für den Flug trägt, kann es sein, dass der Flug von einem anderen Betreiber durchgeführt wird. In solchen Fällen müssen die Passagiere in der Regel nicht befürchten, dass ihre Rechte eingeschränkt werden. Sie haben immer noch Anspruch auf die gleichen Dienstleistungen und Schutzmaßnahmen gemäß den einschlägigen Fluggastrechten, unabhängig davon, welche Airline den Flug durchführt. In Europa gibt es eine ganze Reihe von Fluggesellschaften, die keine Linienflüge auf eigene Rechnung anbieten, sondern ausschließlich Wetlease-Aufträge für andere Airlines durchführen und/oder Charter für Reiseveranstalter und andere Auftraggeber erfüllen. Die Avia Solutions Group ist in diesem Segment gleich mit einer ganzen Reihe rechtlich eigenständiger Carrier vertreten. In Deutschland ist German Airways auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert. Ein weiterer großer Anbieter in Europa ist beispielsweise Hifly. Schon in den 1950er-Jahren gab es Wetleases Die Entwicklung des Wetleasings in der Luftfahrt reicht weit zurück. Der erste dokumentierte Wetlease fand bereits in den 1950er Jahren statt, als Fluggesellschaften begannen, Flugzeuge und

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Nach MD-82-Vorfall: Temporäres Flugverbot für Dana Air

Das nigerianische Luftfahrtministerium hat die Nigerianische Zivilluftfahrtbehörde (NCAA) angewiesen, den Betrieb von Dana Air nach einem kürzlichen Startbahn-Ausrutscher in Lagos auszusetzen, der Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und finanziellen Tragfähigkeit der Fluggesellschaft aufkommen ließ, erklärte die Behörde in einer Stellungnahme. Die Behörde bestätigte, dass am 23. April das einzige MD-82-Flugzeug von Dana Air, mit der Kennung 5N-BKI bei der Landung in Lagos von der Startbahn abgekommen war. Es hieß, dass „das Bugrad eingefahren war, die Nase des Flugzeugs zusammengebrochen war und das Flugzeug von der Landebahn in den grasbewachsenen Bereich abgekommen war.“ Alle Passagiere und Besatzungsmitglieder blieben unverletzt. In einem Schreiben an die NCAA vom 24. April, das von der Zeitung The Cable eingesehen wurde, erklärte das Luftfahrtministerium: „Der Ehrenminister hat angeordnet, dass Sie sofort die Aussetzung der Flotte von Dana Air in die Wege leiten, bis eine umfassende Überprüfung durchgeführt werden kann. Diese Überprüfung sollte alle Aspekte der Sicherheitsprotokolle, Wartungsverfahren und finanziellen Gesundheit umfassen, um sicherzustellen, dass unsere Luftfahrtvorschriften vollständig eingehalten werden.“ Dies wurde von der Stellungnahme der NCAA bestätigt, die erklärte, dass die Aussetzung der Betriebsgenehmigung und des AOCs von Dana Air am 24. April um 23:59 Uhr Ortszeit in Kraft treten und ein „Vorsichtsmaßnahme“ sei, um eine „umfassende Sicherheits- und Wirtschaftsprüfung“ zu ermöglichen. Dies würde eine erneute Inspektion des Unternehmens, der Verfahren, des Personals und der Flugzeuge umfassen, während die wirtschaftliche Prüfung die finanzielle Gesundheit der Fluggesellschaft untersucht, um deren Fähigkeit zur Aufrechterhaltung sicherer Flugoperationen zu gewährleisten. Die Behörde kündigte an, dass das Nigerianische Sicherheitsuntersuchungsbüro (NSIB) mit der

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