
Vertriebspartnerschaft: Ryanair und Kiwi.com schließen Frieden
Über Jahre hinweg haben Ryanair und Kiwi.com diverse Streitigkeiten vor Gericht ausgetragen. Dem Lowcoster war es ein Dorn im Auge, dass der OTA Tickets ohne Vertriebsvertrag vermittelt hat. Nun haben die Streithähne überraschend den Abschluss einer Vertriebspartnerschaft bekanntgegeben. Wiederholt zerrten sich Ryanair und Kiwi.com gegenseitig vor Gericht, wobei der Ausgang unterschiedlich war. Punktuell wurden die Unstimmigkeiten auch auf dem Rücken der Passagiere ausgetragen, denn der Billigflieger weigerte sich punktuell sogar Reisende ohne OTA-Verifizierung mitzunehmen. Fluggäste, die Bordkarten mit Kiwi.com-Logo am Gate angetroffen wurden, hat man zeitweise gar nicht befördert. Nun haben Ryanair und Kiwi.com eine offizielle Vertriebspartnerschaft bekanntgegeben. Die Airline gewährt laut Mitteilung direkten Zugriff auf das Reservierungssystem, so dass Screen-Scraping nicht mehr notwendig ist. Kiwi.com habe sich laut Ryanair dazu verpflichtet, dass man für Flüge und Zusatzleistungen keine Zuschläge erheben wird und der Airline die Kunden- und Zahlungsdaten zur Verfügung stellen wird. Zusätzlich zu diesen Vorteilen können die Kunden auch den virtuellen Interline-Service von Kiwi in Anspruch nehmen, der es ihnen ermöglicht, Anschlussflüge zu buchen. Sollten sie ihren Anschlussflug verpassen, wird Kiwi die Passagiere kostenlos auf den nächsten verfügbaren Flug umbuchen. „Wir freuen uns, diese neue zugelassene OTA-Vereinbarung mit Kiwi.com bekannt zu geben. Dies ist eine großartige Nachricht für Kiwi-Kunden, die nun in der Lage sein werden, Ryanairs günstige Flüge, Sitzplätze und Gepäckstücke über Kiwi.com mit voller Preistransparenz zu buchen, in der Gewissheit, dass sie alle wichtigen Fluginformationen direkt von Ryanair erhalten und vollen Zugang zu ihrer Buchung über ihr myRyanair-Konto haben werden. Ryanair setzt sich seit langem dafür






