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Busreisen: Branche leidet unter akutem Fahrermangel

Zahlreiche Anbieter von Busreisen müssen ihre Angebote reduzieren, weil viele Betriebe zu wenige Fahrer haben und offene Stellen nur sehr schwer besetzt werden können. Punktuell gehen auf Stellenanzeigen überhaupt keine Bewerbungen ein. Es gibt Menschen, die sich überhaupt nicht vorstellen könnten hauptberuflich in der Personenbeförderung mit Bussen tätig zu sein. Zu stressig der Alltag und zu hoch die tägliche Verantwortung gegenüber den Fahrgästen. Andere wiederum sind regelrecht Feuer und Flamme für ihren Job und können sich als „Vollblut-Busfahrer“ gar keinen anderen Beruf vorstellen. Die Problematik ist aber, dass es potentiell viele Menschen gibt, die sich vorstellen könnten „Vollblut-Busfahrer“ zu werden, aber es scheitert an den hohen Kosten, die zur Erlangung der Führerscheinklasse D selbst aufgebracht werden müssen. Führerscheine der Klassen D und C können sehr teuer sein Der Spruch „früher war alles billiger“ ist zumindest im Bereich der Lenkberechtigungen durchaus zutreffend, denn auch inflationsbereinigt war es früher durchaus günstiger an die Führerscheine der Klassen C und/oder D zu kommen. Einst konnten männliche Personen diese auch im Rahmen ihres Wehrdienstes machen und danach ihren militärischen Führerschein gegen eine geringe Verwaltungsgebühr in einen zivilen umschreiben lassen. In dieser Form ist das schon lange nicht mehr möglich und erst recht nicht für die Fahrer so kostengünstig. Wer einen C- und/oder D-Schein machen möchte, muss so einiges an Fahrschulkosten und Prüfungsgebühren bezahlen. Viele junge Menschen, die durchaus Interesse daran hätten Fahrer von Lastwägen und/oder Bussen zu werden, können oder wollen diese Summen aber nicht aufbringen. Viele Lenker der so genannten Boomer-Generation gehen nach und

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Eurowings baut in Nürnberg weiter aus

Die Lufthansa-Tochter Eurowings wird im Sommerflugplan 2024 einige neue Ziele ab Nürnberg aufnehmen. Unter anderem wird man Nizza und Bastia (Korsika) mit dem fränkischen Airport verbinden. „Nizza und Nürnberg verbindet eine tiefe Freundschaft: Die Städtepartnerschaft mit der Perle an der Côte d’Azur besteht seit nunmehr 70 Jahren. Genau zu diesem großen Jubiläum bereichert Nizza dank Eurowings unser Streckennetz“, so Flughafengeschäftsführer Michael Hupe. Ab 15. Mai 2024 wird Eurowings zweimal wöchentlich zwischen Nürnberg und Rom-Fiumicino fliegen. Diese Route hatte der Airport zuletzt im Jahr 2020 im Portfolio. In einer Aussendung schreibt der Flughafen Nürnberg, dass es sich um ein „langersehntes Comeback“ handeln würde.  Die Korsika-Flüge sollen Ende Juni 2024 aufgenommen werden. Weitere Destinationen, die Eurowings ab der Basis Nürnberg im Sommerflugplan 2024 anbieten wird, sind unter anderem Kreta, Rhodos, Kos und Palma de Mallorca. Das zuletzt genannte Ziel wird zu Spitzenzeiten bis zu 14 Mal wöchentlich angesteuert. Bis Anfang Mai 2024 sind mit Eurowings auch die Winterziele Gran Canaria und die ägyptischen Ziele Marsa Alam und Hurghada nonstop erreichbar. „Eurowings hat eine Überraschung für alle Reisefreudigen: Denn ab Mai werden die zusätzlichen Ziele Bastia auf Korsika, Nürnbergs Partnerstadt Nizza und die Ewige Stadt Rom angeflogen. Somit wächst das Eurowings-Sommerprogramm neben Mallorca, Kreta, Rhodos und Kos um drei weitere Ziele“, so Flughafensprecher Christian Albrecht.

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Deutschland: GDL ruft zum sechstägigen Bahnstreik auf

In Deutschland steht neuerlich ein Bahnstreik bevor, denn die Gewerkschaft GDL hat angekündigt, dass die Mitglieder für einen Zeitraum von sechs Tagen zur Arbeitsniederlegung aufgerufen sind. Sofern nicht kurzfristig abgesagt wird, handelt es sich bereits um den vierten Streik im laufenden Tarifstreit. Die bei DB Cargo beschäftigten Lokführer sind ab Dienstag, 23. Jänner 2024, 18 Uhr 00, zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Ihre Kollegen im Personenverkehr sowie in der Infrastruktur sollen ab 24. Jänner 2024, 2 Uhr 00, folgen. Der Streik soll zumindest sechs Tage andauern und wäre somit deutlich länger als die bisherigen. Zwischen der Gewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn tobt ein heftiger Tarifstreit. Dazu ist jedoch anzumerken, dass die Arbeitnehmervertreter noch vor der ersten Verhandlung zu einem Warnstreik aufgerufen haben. Diesem folgten bereits zwei weitere Aufrufe zur Arbeitsniederlegung, die erhebliche Auswirkungen für Fahrgäste hatten, denn sehr viele Zugverbindungen mussten mangels Personal gestrichen werden. Zuletzt wurde der GDL ein nachgebessertes Angebot, das unter anderem Lohnerhöhungen von 13 Prozent für Lokführer und weiteres fahrendes Personal vorsieht. Weiters hat die Deutsche Bahn angeboten, dass per 1. Jänner 2026 die wöchentliche Arbeitszeit bei gleichbleibendem Gehalt auf 37 Stunden reduziert werden könnte. Alternativ könnten die Bezüge bei unveränderter Arbeitszeit um 2,7 Prozent erhöht werden. Den Arbeitnehmern ist der Vorschlag der DB aber zu wenig, weshalb man neuerlich zur Arbeitsniederlegung aufruft. Diesmal soll sechs Tage gestreikt werden.

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Tui: Österreicher buchen Sommerurlaube wieder deutlich früher

Der Reiseveranstalter Tui Österreich hat festgestellt, dass Sommerurlaube in diesem Jahr wieder wesentlich frühzeitiger als in den vergangenen Saisonen gebucht werden. Man gibt sich zuversichtlich, dass auch heuer gute Ergebnisse erzielt werden können. Im Trend stehen weiterhin All-Inclusive-Pauschalreisen. Während die Wintersaison in vollem Gange ist, läuft bereits die Hochbuchungsphase für den Reisesommer 2024. „Wir stehen mitten in der beliebtesten Buchungszeit. Ende Dezember und Anfang Jänner hatten wir einen deutlichen Anstieg der Buchungen. Der Frühbuchertrend ist somit zurück, denn die Zahl der Frühbucher liegt um 25 Prozent über dem Vorsommer“, erklärt Gottfried Math, Geschäftsführer von Tui Österreich. Für den Sommer 2024 hat der Tour Operator eigenen Angaben nach die Kapazitäten aufgestockt. Das türkische Antalya soll derzeit besonders hoch im Kurs stehen. Auch Kreta und Mallorca soll von den Österreichern häufig gebucht werden. In den Top-10 befinden sich gleich fünf griechische Inseln. Dazu Math: „Mallorca verzeichnet starke Zuwächse und ringt mit Kreta um den zweiten Platz. Antalya liegt bei den Buchungen aktuell weit vorne und wir erwarten in diesem Sommer eine höhere Nachfrage denn je. Wir wollen erstmals 100.000 Gäste in die Türkei bringen“. Nach Karpathos bietet man im Sommer 2024 auch ab Innsbruck Flüge an. Ferienflugprogramm deutlich erweitert Rund 300 wöchentliche Abflüge umfasst der Sommerflugplan der Tui Österreich. Die ersten Abflüge aus dem Sommerflugprogramm gehen nach Griechenland und starten bereits am 23. März 2024 nach Kreta und am 24. März nach Rhodos. Ab Wien können Tui Gäste aus bis zu 200 wöchentlichen Abflügen in zehn Urlaubsländer wählen. „Wir haben unsere Flugkapazitäten

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Wegen DB-Verspätungen: Schweiz prüft „fahrplantechnische Geisterzüge“

Den Schweizerischen Bundesbahnen sind mitunter häufig verspätete Züge, die man von der Deutschen Bahn bzw. den Österreichischen Bundesbahnen übernehmen soll, schon länger ein Dorn im Auge. Nun überlegt man in der Eidgenossenschaft, dass man einige Verbindungen zu fahrplantechnischen Geisterzügen macht. Die Schweiz und Japan sind für die hohe Pünktlichkeit im Schienenverkehr weltbekannt. Ganz anders sieht es in Deutschland aus, denn die DB ist eher für chronische Verspätungen und Ausfälle berühmt. Auch in Österreich happert es gelegentlich in Sachen Fahrplantreue. Für die SBB, die internationale Verbindungen am Grenzbahnhof übernehmen, ist dieser Umstand sehr ärgerlich. Verspätungen führen dazu, dass innerhalb der Schweiz der Taktfahrplan durcheinander gerät und Reisende etwaige Anschlüsse nicht erreichen können. Aus diesem Grund hält man oftmals Ersatzzüge bereit, die bei etwaigen Verspätungen, die im Ausland entstanden sind, losfahren, um zumindest innerhalb der Eidgenossenschaft den Fahrplan einhalten zu können. Zwischenzeitlich haben die SBB gar damit gedroht, dass man künftig keine verspäteten Züge aus Deutschland mehr übernehmen wird. Die DB hat zwar Besserung gelobt, aber die Situation hat sich seither kaum verändert. Bei den SBB gibt es nun die Überlegung, dass man aus den chronisch verspäteten Zügen, die aus Deutschland kommen, fahrplantechnische Geisterzüge macht. Diese sollen im Fahrplan gar nicht mehr aufscheinen und innerhalb der Schweiz nur noch zum Aussteigen halten. Dadurch soll es aber nicht zu einer Ausdünnung des Angebots kommen, denn ab den Grenzbahnhöfen sollen SBB-Garnituren, die im Fahrplan aufscheinen, verkehren. Noch wollen die Schweizerischen Bundesbahnen diesen Plan nicht offiziell bestätigen, wohl aber arbeitet man an verschiedenen Möglichkeiten, um

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Alula Aba Nega: Dash 8-400 von Ethiopian erleidet Landeunfall

Die von Ethiopian Airlines betriebene de Havilland Dash 8-400 mit der Registrierung ET-AVS hat am 18. Jänner 2024 auf dem Flughafen Alula Aba Nega einen Landeunfall erlitten und ist dabei von der Runway abgekommen. Unter der Flugnummer ET106 befand sich das in Kanada gefertigte Turbopropflugzeug auf dem Weg von Addis Abeba zum genannten Airport. Bis zur Landung ist der Flug vollkommen unauffällig und damit routinemäßig verlaufen. Doch kurz nach dem Aufsetzen auf der Piste ist die ET-AVS aus noch ungeklärter Ursache von der Piste abgekommen. Laut Ethiopian Airlines soll sich der Vorfall um 14 Uhr 10 Lokalzeit ereignet haben. Der Carrier betont, dass alle Passagiere und Besatzungsmitglieder das Turbopropflugzeug verlassen konnten. Einige wenige Reisende sollen sehr leichte Verletzungen davongetragen haben. Das Luftfahrtunternehmen will den Zwischenfall – nebst einer offiziellen Untersuchung durch die zuständige Behörde – auch selbst genau unter die Lupe nehmen, um die Ursache herauszufinden. Man entschuldigt sich jedenfalls bei den betroffenen Fluggästen für die Unannehmlichkeiten, die durch die nicht alltägliche Landung entstanden sind. Lokale Medien behaupten, dass es kurz nach dem Aufsetzen auf der Runway zu einem Reifenplatzer gekommen sein soll. Hierzu ist zu betonen, dass Ethiopian Airlines die Darstellung nicht bestätigt. Jedenfalls zeigen Fotos, dass das linke Seitenfahrwerk, das sich bei diesem Maschinentyp unterhalb des Turboproptriebwerks befindet, eingebrochen ist. Auch sieht man, dass die vordere Tür offen ist, jedoch die hintere geschlossen ist.

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Skyup MT nimmt zwei Airbus A320 ins Wetlease

Die ukrainische Billigfluggesellschaft Skyup konnte sich seit Kriegsausbruch in der Ukraine durch Wetlease-Aufträge in der EU und anderen Regionen in der Luft halten. Auf Malta hat man eine Tochtergesellschaft ins Leben gerufen und genau diese holt sich nun selbst Wetlease-Flugzeuge. Einst war Skyup eine Billigfluggesellschaft, die innerhalb der Ukraine, aber auch international, aktiv war. Für das Jahr 2022 hatte man zahlreiche neue Routen in die D-A-CH-Region angekündigt, jedoch wurde aus der Expansion nichts, denn im Feber 2022 meinte die Russische Föderation ihren Nachbarstaat kriegerisch überfallen zu müssen. Der Luftraum der Ukraine ist bis heute aus Sicherheitsgründen für ziviles Fluggerät gesperrt. Nicht alle ukrainischen Carrier haben es geschafft rechtzeitig ihre Maschinen außer Landes zu bringen und sich darüber hinaus ACMI- und Charteraufträge an Land ziehen können. Ukraine International musste gar Insolvenz anmelden, denn nach ein paar Flugaufträgen kam so gut wie nichts mehr hinterher. Skyup war bewusst, dass man als Non-EU-Carrier nur aufgrund von Sondergenehmigungen innerhalb der EU ACMI- und Wetlease-Aufträge erfüllen darf. Daher gründete man auf Malta den Ableger Skyup MT. Von den ersten Ankündigungen, dass ein großer Billigflieger aufgezogen werden soll, ist man weit entfernt. Das Luftfahrtunternehmen führt hauptsächlich Charter- und Wetlease-Aufträge durch. Derzet fliegt man beispielsweise im Auftrag von der in der Republik Moldau ansässigen Flyone. Es gibt momentan keine Anzeichen dafür, dass die angekündigten Linienflüge auf eigene Rechnung in absehbarer Zeit realisiert werden könnten. Laut einem Bericht von CH-Aviation.com nimmt Skyup MT im Zeitraum von 5. April bis vorerst 5. November 2024 zwei Airbus A320 von Fly2Sky

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Ehemaliges Jugoslawien: Flughäfen zählten 32,5 Millionen Passagiere

Die Flughäfen des ehemaligen Jugoslawien konnten eine Weiterentwicklung der Passagierzahlen im Direktvergleich zum Vorjahr verwirklichen. Die Flughäfen konnten gemeinsam ein Passagieraufkommen von 32,5 Millionen Fluggästen erreichen. Die Flughäfen im ehemaligen Jugoslawien haben im Jahr 2023 32,5 Millionen Passagiere abgefertigt, berichtet das Portal Ex-Yu Aviation News. Im direkten Vergleich zum Vorjahr konnten rund fünf Millionen Passagiere mehr abgefertigt werden. Spitzenreiter ist der Flughafen Belgrad, der fast acht Millionen Passagiere abfertigen konnte. Auch der kroatische Flughafen Zagreb konnte überzeugen und erreichte mit 3,7 Millionen Passagieren den zweiten Platz. Platz drei belegt der Flughafen Pristina mit 3,4 Millionen Passagieren.

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Wizz Air UK musste 1,24 Millionen Pfund an Passagiere ausbezahlen

Im Vereinigten Königreich hatte sich die Billigfluggesellschaft Wizz Air wegen komplizierter und verschleppter Erstattung von Ticketgeldern, aber auch der Auszahlung von Entschädigungsleistungen und Auslagen Ärger mit der Zivilluftfahrtbehörde eingehandelt. Diese griff zu Durchsetzungsmaßnahmen. Laut einer Erklärung der CAA gehen die Außenstände weit bis ins Jahr 2022 zurück. Der Carrier habe berechtigte Ansprüche von Passagieren systematisch abgewimmelt bzw. die Auszahlung massiv verschleppt. Nachdem im Sommer 2023 enorm viele Beschwerden an die Zivilluftfahrtbehörde herangetragen wurden, leitete diese ein offizielles Verfahren gegen Wizz Air ein. Die Maßnahmen hätten dazu geführt, dass der Carrier rund 1,24 Millionen Pfund-Sterling an betroffene Reisende überwiesen habe. Bemerkenswert ist auch, dass rund 25.000 Anträge von Fluggästen, die ursprünglich vom pinkfarbenen Billigflieger abgewimmelt wurden, neuerlich geprüft wurden. Laut CAA soll es in 6.000 Fällen dazu gekommen sein, dass Wizz Air vergleichsweise schnell die Zahlungspflicht anerkannt hat und die Forderungen der Passagiere erfüllt habe. Die Androhung wesentlich härterer Maßnahmen habe laut der CAA dazu geführt, dass der Lowcoster seine bisherige Praxis im Umgang mit Forderungen von Fluggästen geändert habe. Dies stuft die Behörde als Erfolg ein. Gleichzeitig erinnert man öffentlich daran, dass „Fluggesellschaften sich routinemäßig um ihre Passagiere kümmern müssen und die Rechte einhalten müssen, wenn Flüge gestrichen werden oder verspätetet sind“. „Wir freuen uns, dass die Zivilluftfahrtbehörde die bedeutenden Schritte anerkannt hat, die Wizz Air unternommen hat, um die Leistung für unsere Kunden zu verbessern. Wie alle Fluggesellschaften in Europa sahen wir uns im Sommer 2022 mit beispiellosen betrieblichen Herausforderungen konfrontiert, aber die Verbesserungen, die wir umgesetzt haben, haben

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Triebwerksprobleme: S7 Airlines muss Personal abbauen

Die russische Fluggesellschaft S7 Airlines hat ein Problem, das eigentlich weltweit bekannt ist, jedoch aufgrund der Sanktionen nicht rasch behoben werden kann. Die A320neo-Reihe-Flotte ist ebenfalls vom Ärger und um die Pratt & Whitney-Triebwerke betroffen. An Ersatzteile und Tauschantriebe kommt man aber – zumindest auf dem offiziellen Weg – nicht. Laut einem Bericht von Kommersant musste S7 Airlines bislang rund 20 Prozent der Neo-Flotte stilllegen. Es mangelt an Ersatzteilen, denn wegen der Sanktionen kann man diese derzeit nicht vornehmen. Auch Tauschtriebwerke kann man nicht direkt beim Hersteller einkaufen. Somit bleibt dem russischen Carrier nichts anderes übrig als die betroffenen Jets temporär außer Dienst zu stellen. Weltweit sind enorm viele Fluggesellschaften von den Problemen rund um die PW-Triebwerke betroffen. Viele Maschinen stehen wegen Lieferengpässen und notwendigen Inspektionen am Boden, was bei einigen Carriern bereits spürbare Folgen hat. Zum Beispiel begründet Lufthansa die Einstellungen der Routen ab Linz, Innsbruck und Friedrichshafen mit den Engpässen. Russische Carrier sind aber in einem ganz anderen Ausmaß betroffen, denn wegen der Sanktionen dürfen – auf dem offiziellen Weg – keine Triebwerke und/oder Komponenten in die Russische Föderation geliefert werden. Über Zwischenhändler kommt man dennoch an so ziemlich alles, das das Herz begehrt, aber bei den PW-Triebwerken ist das kaum möglich, denn diese sind heiß begehrt und der Hersteller hat ein besonderes Auge darauf wohin diese geliefert werden. Für die Beschäftigten von S7 Airlines hat die Kombination aus allen Umständen unangenehme Konsequenzen, denn gegenüber Kommersant bestätigte der Carrier, dass man Personal abbauen muss. Betroffen ist hauptsächlich die

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