secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Indien: Spicejet baut weitere 1.400 Stellen ab

Die indische Billigfluggesellschaft Spicejet beabsichtigt den Personalstand deutlich zu reduzieren. Etwa 1.400 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden. Die Airline behauptet, dass man diesen Schritt auf Druck von Investoren setzen muss. Bereits seit einigen Jahren gilt die Finanzlage von Spicejet als angespannt. Immer wieder stellen Gläubiger Konkursanträge gegen das Unternehmen und gelegentlich werden auch kurzzeitig Flugzeuge an die Kette gelegt. Nun will man die Gehaltskosten reduzieren und beabsichtigt den Personalstand um 15 Prozent zu reduzieren. Rund 1.400 Mitarbeiter sollen die Kündigung erhalten. Laut einem Bericht der Economic Times soll der indische Billigflieger derzeit etwa 9.000 Beschäftigte haben. Aus der Sicht von Investoren, die den Carrier in der Luft halten, soll dies zu teuer sein und daher wurde Druck auf das Management ausgeübt. Die Rede ist davon, dass eine Verschlankung zur Optimierung von Prozessen führen soll. Auf Anfrage bestätigte Spicejet, dass die Maßnahme bereits begonnen hat. Unter anderem erklärte ein Sprecher, der den Bericht der Economic Times bestätigte: „Damit wollen wir sicherstellen, dass die unternehmensweiten Kosten mit den betrieblichen Anforderungen in Einklang gebracht werden“. Es handelt sich nicht um den ersten Stellenabbau, denn vor der Corona-Pandemie waren etwa 16.000 Personen für Spicejet tätig. Die Flotte verkleinerte sich zwischenzeitlich von 115 Maschinen auf lediglich 30 Stück, die noch im aktiven Liniendienst stehen. Die übrigen Exemplare waren schon längere Zeit nicht mehr in der Luft oder aber wurden an die Leasinggeber zurückgegeben – manchmal auch nicht ganz freiwillig.

weiterlesen »

Emirates erweitert Flugangebot nach Australien

Die Fluggesellschaft Emirates will ihr Flugangebot nach Australien weiter ausbauen. Dazu plant die Airline zahlreiche Streckenaufnahmen. Die Fluggesellschaft Emirates will ihr Flugangebot nach Australien ausbauen. Die Airline plant, zahlreiche Strecken auszubauen, darunter die Städte Brisbane, Adelaide und Perth. Die erstgenannte Stadt Brisbane soll ab Anfang Oktober, konkret ab dem 1. Oktober, zweimal täglich angeflogen werden. Die Flüge werden mit einem Airbus A380 durchgeführt. Auch die Stadt Adelaide soll häufiger angeflogen werden: Ab Ende Oktober will Emirates ihre Passagiere mit einem täglichen Flug nach Adelaide bringen. Auch Perth soll verstärkt angeflogen werden, hier plant die Airline analog zu Brisbane zwei tägliche Flüge. Die Flüge sollen mit einer Boeing 777-300ER durchgeführt werden, berichtet das Portal Aero.de.

weiterlesen »

Luftschiffe: Reiseveranstalter will Kreuzfahrten mit Airlander 10 anbieten

Kreuzfahrten und Expeditionen mit Luftschiffen könnten schon in naher Zukunft möglich werden, denn der französische Reiseveranstalter Grands Espaces will genau das in Zukunft anbieten. Dazu hat man eine Absichtserklärung zum Erwerb eines Airlander 10 unterschieben. Für das von Hybrid Air Vehicles geplante Luftschiff gibt es schon eine ganze Reihe von Unternehmen, die entsprechende Absichtserklärungen unterschrieben haben. Beispielweise beabsichtigen Air Nostrum und die Tochtergesellschaft Mel Air diese Luftschiffe im Inlandsverkehr in Spanien und Malta einzusetzen. Unter anderem will man eine Alternative zu Fährverbindungen zwischen dem Festland und den Balearen schaffen. Auch kann man sich vorstellen eine Verbindung zwischen Luqa und dem Gozo Heliport einzurichten. Diese Route liegt seit vielen Jahren brach und wurde in der Vergangenheit mit Helikoptern bedient. Wie es momentan am Gozo Heliport aussieht, hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt. Dem Tour Operator Grands Espaces schwebt vor, dass man künftig Expeditionsreisen mit Luftschiffen in die Polarregionen anbieten könnte. Auch andere Reisen sind für das Unternehmen vorstellbar. Daher habe man sich vorerst einen Airlander 10 gesichert. Wie dieser ausgestattet werden soll, ist noch völlig offen. Allerdings hat der Hersteller bereits vor einiger Zeit mitgeteilt, dass auch der Einbau von Kabinen für Passagiere möglich ist. Dies wäre dann eine Art Comeback der alten Luftschiff-Ära. Allerdings wird es bis mindestens 2028 dauern bis die ersten Fahrgäste eine Kreuzfahrt mit einem AIrlander 10 unternehmen können. Zuvor ist eine Auslieferung nahezu ausgeschlossen, da HAV noch vor der Serienproduktion die notwendigen Zertifizierungen erlangen muss. Ursprünglich strebte man dafür das Jahr 2025 an, jedoch deutet momentan

weiterlesen »

B737-Max-9-Vorfall: Rechtsanwalt bringt Klage gegen Alaska Airlines ein

Ein U.S.-amerikanischer Rechtsanwalt hat erklärt, dass er im Namen von 22 Passagieren, die sich Anfang Jänner 2024 an Bord jenes Boeing 737-Max-9-Fluges, der einen abgedeckten Notausgang im Steigflug verloren hat, Klage gegen Alaska Airlines erhoben hat. In der Klageschrift, die bereits im lokal zuständigen Gericht eingebracht wurde, behauptet der Jurist, dass Fluggäste, die auf vorherigen Flügen, die mit dieser Maschine durchgeführt wurden, eindeutige Geräusche im Bereich des abgedeckten Notausgangs der N704AL gehört haben wollen. Daraus leitet der Rechtsanwalt ab, dass die Fluggesellschaft gewusst haben könnte, dass ein eklatanter Mangel bestehen könnte. Zwischenzeitlich haben die Unfalluntersuchungen ans Tageslicht gebracht, dass die notwendigen Bolzen überhaupt nicht vorhanden waren. Die NTSB geht nicht davon aus, dass diese im Zuge des Vorfalls verloren gegangen sind, sondern überhaupt nie vorhanden waren. Dies deutet auf einen erheblichen Qualitätsmangel hin. Darauf aufbauend erhebt der genannte Rechtsanwalt auch schwere Vorwürfe gegen Boeing und indirekt gegen die FAA. Für die 22 Passagiere, die der U.S.-amerikanische Rechtsanwalt vertritt, wird begehrt, dass Alaska Airlines Schadenersatz zu leisten hat. Dabei behauptet man im Schriftsatz auch, dass der Lärm dazu geführt habe, dass die Crew und die Fluggäste nicht wie vorgeschrieben miteinander hätten kommunizieren können. Dies habe den Stress und die Verwirrung seiner Mandaten verschärft, so dass diese psychisches Leiden, für das sie entschädigt werden wollen, erlitten hätten. Noch steht kein Termin für eine mündliche Verhandlung fest.

weiterlesen »

Salzburg mit Neuigkeiten im Sommerflugplan 2024

In wenigen Wochen beginnt auch am Salzburger Airport der Sommerflugplan 2024. Mit Monastir, Burgas, Bukarest-Otopeni und Skopje gibt es einige neue Destinationen auf der Linie. Das Charterprogramm ist auch in diesem Jahr wieder bunt gemischt. Laut Flughafen Salzburg werden im Sommer 2024 wieder viele Griechenland-Ziele angeboten. Unter anderem geht es nach Karpathos, Korfu, Kreta, Rhodos, Zakynthos, Thessaloniki, Chalkidiki und Kos. Die zuletzt genannte Destination wird in der bevorstehenden Saison zweimal wöchentlich ab Salzburg angesteuert. Weitere Ferienziele ab Salzburg sind: Hurghada, Monastir, Burgas, Lamezia Terme, Larnaka, Calvi, Ibiza und Palma de Mallorca. Die Destination Monastir wird von Nouvelair angeboten. Eurowings wird die Burgas-Flüge durchführen. Auch Teil des Sommerflugplans: Die Destinationen Dubai und Istanbul, die auch an die Drehkreuze von Flydubai/Emirates Airline bzw. Turkish Airlines anbinden. Auf der Kurzstrecke gibt es weiters Nonstopflüge nach Amsterdam, Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und London. Neu ist, dass in der britischen Hauptstadt seit wenigen Tagen auch der Flughafen Luton zur Verfügung steht, denn Wizz Air UK nimmt von dort aus neuerdings Kurs auf den zweitgrößten Airport Österreichs. Für den Sommer 2024 hat Wizz Air mit Skopje und Bukarest-Otopeni zwei weitere Strecken ab Salzburg angekündigt. Air Serbia wird Nonstop-Flüge zu ihrem Drehkreuz in Belgrad anbieten.

weiterlesen »

Thai Airways: Verwirrter Mann drückt Flugzeugtür auf und löst Notrutsche aus

Am 7. Feber 2024 ist es vor dem Start von Thai-Airways-Flug TG121 zu panischem Verhalten eines kanadischen Staatsbürgers gekommen. Der Passagier erlitt laut lokalen Medienberichten eine Panikattacke und verlangte von den Flugbegleitern, dass diese sofort einen Ausgang öffnen sollen, so dass er die Maschine verlassen kann. Eigentlich sollte der Airbus A321 von Chiang Mai nach Bangkok fliegen. Dazu kam es aber zunächst nicht, denn ein 40-Jähriger verlor die Nerven und wollte während sich der Mittelstreckenjet auf dem Weg zur Runway befand das Flugzeug verlassen. Es ist ihm gelungen eine Tür des Flugzeugs aufzudrücken. Dadurch wurde auch die zugehörige Notrutsche ausgelöst. Betroffen war der Eingang L1, der sich nahe dem Cockpit befindet. Laut lokalen Medienberichten soll keinerlei kriminelle Bedrohung von dem Mann ausgegangen sein. Vielmehr dürfte es sich um eine psychische Ausnahmesituation gehandelt haben. Er forderte zunächst lautstark die Flugbegleiter zum Öffnen der Tür auf, sprach jedoch keinerlei Drohungen auf. Als diese seiner Forderung nicht nachgekommen sind, drückte er mit aller Kraft die Tür L1 auf. Dadurch wurde auch die Notrutsche ausgelöst. Anschließend wollte der „unruly PAX“ den Airbus A321 über die Notrutsche verlassen, jedoch konnten ein Passagier und ein Flugbegleiter ihn daran hindern. Er wurde festgehalten, soll aber keinen Widerstand geleistet haben. Die Polizei hat den verwirrten Mann anschließend übernommen. In seiner ersten Vernehmung soll er behauptet haben, dass er von einer mysteriösen Untergrundorganisation verfolgt werde und Angst gehabt hätte, dass er auf diesem Flug angegriffen werde. Eigenen Angaben nach ist er beruflich als EDV-Techniker im kanadischen Vancouver tätig. Die

weiterlesen »

Nächster Streik im Lufthansa-Konzern: Air Dolomiti-Piloten legen Arbeit nieder

Im Lufthansa-Konzern steht der nächste Streik bevor: Die italienische Fluggesellschaft Air Dolomiti wird am Freitag für vier Stunden bestreikt. Nach dem Streik bei Discover Airlines steht der Lufthansa Group der nächste Streik bevor – diesmal in Italien. Bei der italienischen Fluggesellschaft Air Dolomiti wird am Freitag vier Stunden lang gestreikt, konkret von 12.30 Uhr bis 16.30 Uhr, wie das Portal Aero.de berichtet. Begründet wird der Streik mit der angestrebten Anpassung der Tarifverträge und der drohenden Versetzung der Piloten an andere Standorte.

weiterlesen »

Jänner: Flughafen Zagreb meldet verkehrsreichsten Monat

Der Flughafen Zagreb prognostiziert ein sehr erfolgreiches Jahr 2024, erste Schritte in diese Richtung konnten erfolgreich gesetzt werden, wie die Passagierzahlen des ersten Monats zeigen. Der Flughafen Zagreb hat sich ambitionierte Ziele für das Passagieraufkommen im Jahr 2024 gesetzt. Der kroatische Nationalflughafen rechnet mit vier Millionen abgefertigten Passagieren, der erste Monat ist eine gute Ausgangsposition, um dieses Ziel zu erreichen. Der Jänner war mit 249.578 Passagieren der verkehrsreichste Monat aller Zeiten, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet.

weiterlesen »

Red Wings hat ersten internationalen Tu-214-Linienflug durchgeführt

Mit der RA-64518 hat die russische Fluggesellschaft Red Wings eine reaktivierte Tupolev Tu-214 in den internationalen Linienflugbetrieb zurückgebracht. Der Comeback-Flug führte von Moskau-Domodedowo nach Eriwan. Am 7. Feber 2024 hat Red Wings das Kurspaar WZ4321/WZ4322 mit der rund 14 Jahre alten Tu-214, die kürzlich reaktiviert wurde, durchgeführt. Es handelt sich um den ersten internationalen Linienflug seit der Wiederindienststellung dieser Maschine. Zuvor wurde der russische Mittelstreckenjet am 4. Feber 2024 von Sotschi nach Moskau-Domodedowo überstellt. Die Reaktivierung von bereits seit längerer Zeit abgestellten Maschinen der Typen Tu-204/Tu-214 ist Teil der Luftfahrtstrategie der russischen Regierung. Man will sich so unabhängiger von westlichem Fluggerät machen. Aufgrund von Sanktionen kann man beispielsweise für Airbus- und Boeing-Modelle keine Ersatzteile auf dem offiziellen Weg beziehen. Teil der Red-WIngs-Flotte sind auch drei Tupolev Tu-204, die ebenfalls auf internationalen Routen zum Einsatz kommen. Im direkten Vergleich mit der jüngst reaktivieren Tu-214 verfügt das 204er-Modell über eine größere Reichweite. Angesteuert werden Ziele in Staaten, die sich an den westlichen Sanktionen nicht beteiligen. Bis vor kurzem wurden alle Tu-214 ausschließlich von der Spezialflugstaffel Rossiya betrieben, die hauptsächlich Regierungsdelegationen flog. Red Wings war das erste Unternehmen, das heute die Möglichkeit erhielt, normale Passagiere zu befördern, behauptet der Carrier. „Dies ist eine gute und zuverlässige einheimische Maschine. Nach der Modernisierung haben wir ein neues Flugzeug mit einer völlig neuen Kabine in einer Einklassenanordnung mit 194 Sitzen erhalten. Die Passagiere werden sich sehr wohl fühlen, und wir können das Angebot für sie auf internationalen Strecken erweitern“, sagte Ekaterina Rukhlova, stellvertretende Generaldirektorin für Flottenmanagement

weiterlesen »

Ryanair expandiert in Portugal und Polen, aber reduziert in Modlin

Die Billigfluggesellschaft Ryanair wird ungeachtet der erheblichen Kritik, die man hinsichtlich der Flughafengebühren und Verteilung von Start- und Landerechten, in Lissabon ausübt, im Sommer 2024 mit 28 stationierten Maschinen ab der portugiesischen Hauptstadt fliegen. Konzernchef Michael O’Leary erklärte, dass man im direkten Vergleich mit der Vorperiode 14 weitere Routen anbieten wird. Anzumerken ist diesbezüglich, dass einige Routen, die der Billigflieger nun als Neuaufnahmen bewirbt, eher Wiederaufnahmen sind, da man die eine oder andere Destination bereits in der Vergangenheit ab Lissabon bedient hat. Im Sommer 2024 wird Ryanair ab Lissabon zusätzlich die Ziele Alicante, Belfast, Budapest, Faro, Ibiza, Krakau, Madrid, Marrakesch, Pisa, Poznan, Rom-Fiumicino, Stockholm-Arlanda und Tanger anbieten. Eigenen Angaben nach wird man in der portugiesischen Hauptstadt insgesamt 28 Maschinen stationieren. Die Höhe des Investments wird mit drei Milliarden U.S.-Dollar beziffert. Wachstum auch in Polen, aber nicht in Warschau-Modlin Ein weiteres Land, in dem Ryanair im großen Stil expandiert, ist Polen. Ab verschiedenen Airports legt man eigenen Angaben nach insgesamt 64 neue Strecken auf. Es gibt aber auch einen polnischen Flughafen, an dem man das Angebot deutlich spürbar zurückfährt. Es handelt sich um Warschau-Modlin, der abgesehen von wenigen Charterflügen ohnehin nur vom irischen Billigflieger und seiner lokalen Tochtergesellschaft genutzt wird. Konkret wirft man dem Modlin-Management vor, dass dieses verabsäumt haben soll das Terminal nach den Wünschen von Ryanair zu erweitern. Auch kritisiert der Billigflieger, dass die Gebühren vergleichsweise zu hoch sein sollen. Zahlreiche Verbindungen, die man bislang ab diesem Airport angeboten hat, werden – bzw. wurden bereits – zum größeren Flughafen

weiterlesen »