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IFES: Beond setzt auf VR-Headsets von Apple

Die auf reine Business-Class-Flüge spezialisierte Malediven-Fluggesellschaft Beond will ihren Passagieren künftig Virtual-Reality-Headsets des Herstellers Apple leihweise zur Verfügung stellen. Dabei will man sowohl Highlights über den Inselstaat, Unterhaltungsprogramme als auch Werbung über die eigene Airline präsentieren. Derzeit sind die Maschinen von Beond nicht mit topmodernen IFE-Systemen ausgestattet. Offensichtlich will man einen alternativen Weg gehen, denn das Management verspricht sich von den Apple-Vision-Pro-Headsets ein besseres Erlebnis für die Reisenden. Weiters behauptet man, dass man der weltweit erste Carrier sein soll, der dieses VR-Produkt den Fluggästen an Bord leihweise zur Verfügung stellen wird. An Bord gibt es zwar ein Inflight-Entertainment-System, jedoch steht dieses immer wieder in der Kritik, da es eben nicht State-of-the-Art ist. Laut Beond soll dies durch die Apple-Headsets behoben werden. Auf diesen will man Sehenswürdigkeiten, Landschaften und Informationen über die Malediven zur Verfügung stellen. Weiters wird es möglich sein, dass man Filme und Spiele, die ansonsten im verbauten IFES vorhanden sind, auch über die VR-Headsets abrufen kann. Zusätzlich will Beond Informationen und Hintergründe über die eigene Airline präsentieren, was eigentlich nichts anderes ist als Eigenwerbung. Der Business-Class-Carrier ist im Vorjahr an den Start gegangen. In der D-A-CH-Region sind die ersten Ziele, die man bedient, München und Zürich. Aufgrund mangelnder Range des eingesetzten Fluggeräts muss man einen Tankstopp einlegen. Der Auftakt ist holprig verlaufen, denn die Nachfrage war zunächst weit unter der Wirtschaftlichkeitsgrenze. Deshalb wurde der Flugplan massiv ausgedünnt, jedoch betont man seitens Beond, dass es sich lediglich um „saisonale Schwankungen“ handeln würde. In Europa will man künftig auch Mailand-Malpensa

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Global Airlines: Hifly Malta führt ersten A380-Testflug durch

Im Auftrag von Global Airlines hat Hifly Malta am 15. Feber 2024 den ersten Testflug mit dem Airbus A380, der die Registrierung 9H-GLOBL trägt, durchgeführt. Der Superjumbo erhob sich nach langer Standzeit am Mojave Air and Space Port wieder in die Luft. Die Maschine stieg bis auf eine Höhe von 4.300 Fuß und kreiste rund 20 Minuten lang über dem Airport, der von vielen Flugzeugeigentümern als Lagerplatz genutzt wird. Zusätzlich verfügt dieser Wüsten-Flughafen seit dem Jahr 2004 auch die Zulassung als so genannter Weltraumbahnhof. Das Kerngeschäft der Betreiber ist aber das so genannte Long-Time-Storage von Flugzeugen, die derzeit oder nie wieder benötigt werden. Dabei spielt das Wüstenklima eine besondere Rolle, denn dieses führt dazu, dass mögliche Korrosion gering gehalten werden kann. Manche Maschinen sind nur vorübergehend abgestellt und werden dann wieder in Betrieb genommen, andere warten schon über ein Jahrzehnt auf bessere Zeiten oder aber ihre Verschrottung. Die nunmehrige 9H-GLOBL wurde eingelagert, da der vormalige Betreiber keinen Bedarf mehr gesehen kann. Global Airlines hat diesen Airbus A380 erworben. Registriert ist der Superjumbo auf dem AOC von Hifly Malta, die vormals eine baugleiche Einheit im Eigenbetrieb hatte. Man war der weltweit erste – und bislang einzige – Anbieter von ACMI- und Charterdienstleistungen der Airbus A380 im Portfolio hatte. Zwischenzeitlich hat man sich mangels Nachfrage aber wieder aus diesem Segment zurückgezogen. Gegenständlicher Airbus A380 war ursprünglich für China Southern Airlines im Einsatz und trug die Registrierung B-6140. Nach der Einsatzzeit beim Erstbetreiber ging es ins Long-Time-Storage in die Mojave-Wüste. Zwischenzeitlich hat Global

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Erster Airbus A321XLR soll erst im dritten Quartal 2024 ausgeliefert werden

Der europäische Flugzeugbauer Airbus wird Maschinen des Typs A321XLR höchstwahrscheinlich erst später als mit den Kunden vertraglich vereinbart ausliefern können. Aufgrund von Verzögerungen auf der Lieferkette soll das erste Exemplar erst im dritten Quartal des laufenden Jahres ausgeliefert werden. Zuletzt hieß es seitens Airbus, dass es bereits im zweiten Quartal 2024 so weit sein wird. Im Rahmen der jüngsten Jahrespressekonferenz musste der Hersteller aber einräumen, dass dieses Ziel nicht eingehalten werden kann. In einem Schreiben an die Kunden, über das die Agentur Reuters berichtet, ist auch die Rede davon, dass es Ende 2024 bzw. Anfang 2025 zu mehrmonatigen Verzögerungen kommen könnte. Diese Informationen wollte der Konzern aber nicht kommentieren. Verschiedene Flugzeugbauer, darunter auch Airbus, leiden unter dem Problem, dass für die Endmontage benötigte Komponenten nicht im ausreichenden Maß zur Verfügung stehen. Man spricht dabei von „Problemen auf der Lieferkette“. Davon sind die Hersteller weitgehend gleichermaßen, aber je nach Maschinentyp in unterschiedlichem Ausmaß betroffen. Diese Problematik dauert schon seit einigen Jahren an und ist auch eine Folge daraus, dass während der Corona-Pandemie bei vielen Firmen Stellen abgebaut wurden und somit nun personelle Engpässe bestehen. Es gibt aber noch zahlreiche weitere Gründe. Bezüglich dem Airbus A321XLR erklärte Airbus, dass man kurz vor der EASA-Zertifizierung stehen würde. Es gäbe noch tausende Dokumente abzuschließen. Man geht derzeit davon aus, dass die erste Einheit dann im dritten Quartal des laufenden Jahres ausgeliefert werden kann. Auf die Frage wie viele Maschinen dieses Typs heuer an Kunden übergeben werden könnten, hieß es lediglich „eine Handvoll“. Die Massenproduktion

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Qantas: A380-Reaktivierungen geraten ins Stocken

Eigentlich wollte das australische Oneworld-Mitglied Qantas bis Ende 2024 wieder mit 12 Airbus A380 in der Luft sein. Nun musste man einräumen, dass dieses Ziel nicht erreicht werden kann, weil es sowohl an Ersatzteilen mangelt als auch zu wenige Wartungskapazitäten zur Verfügung stehen. Die Konsequenz daraus: Der Flugplan muss ausgedünnt werden. Qantas legte aufgrund der Corona-Pandemie ihre 12 Airbus A380-800 vorübergehend still. Die Maschinen wurden im U.S.-amerikanischen Victorville eingelagert. Im Gegensatz zu anderen Anbietern zweifelte das Management nie am Comeback und stellte in Aussicht, dass Schritt für Schritt die Superjumbos in den Linienbetrieb zurückkehren werden. Mittlerweile hat Qantas zehn Exemplare reaktiviert, wobei davon nur acht im Liniendienst stehen. Die VH-OQA und die VH-OQC befinden sich seit einiger Zeit in Abu Dhabi, wobei noch unklar ist wann diese nach Australien überstellt werden können. Zusätzlich steht bei der VH-OQL die Überholung der Kabine an, so dass temporär nur sieben Einheiten zur Verfügung stehen werden. Für jene zwei Exemplare, die noch nicht reaktiviert wurden, mangelt es an kurzfristig lieferbaren Ersatzteilen sowie an verfügbaren Wartungskapazitäten in spezialisierten MRO-Betrieben. In einem internen E-Mail ist die Rede davon, dass Kernursache dafür die globalen Probleme auf den Lieferketten sein sollen und man kein Einzelfall wäre, sondern zahlreiche andere Carrier ebenfalls betroffen sein sollen. Zwischen Juli und Oktober 2024 muss Qantas auf zahlreichen Langstrecken aufgrund des Mangels an Flugzeugen die Frequenzen reduzieren oder aber kleineres Fluggerät einsetzen, was zur Reduktion der angebotenen Kapazität führt. Dieser Umstand kommt auch aus einem anderen Grund ungelegen, denn der australische Konsumentenschutz wirft

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Eurowings verkauft Pauschalreisen über Chat-GPT-Bot

Seit einigen Jahren sind Chatbots in der Luftfahrt auf dem Vormarsch, jedoch sind diese bei Passagieren nicht wirklich beliebt, denn nur in seltenen Fällen sind diese in der Lage die Anliegen der Reisenden tatsächlich zu lösen. Nun will Eurowings Holidays mit einem Bot auch Pauschalreisen verkaufen. Bei manchen Anbietern sind Telefonnummern und E-Mail-Adressen nur schwer zu finden. Oftmals muss erst ein Chat-Bot „überwunden“ werden, um an die Kontaktdaten oder im Chat an einen Mitarbeiter zu kommen. Einige Konsumentenschützer betrachten diese Chat-Bots nicht als Kundenservice, sondern eher als Schikane. Auf Basis der künstlichen Intelligenz von Chat-GPT bringt Eurowings Holidays mit einem Kooperationspartner einen Bot an den Start, über den auch Pauschalreisen gebucht werden können. Aus der Sicht von Eurowings handelt es sich um einen „KI-gestützten Reiseberater“ und es soll der erste seiner Art auf dem deutschen Markt sein. Mit Hilfe der Technologie von Chat-GPT sollen Reisen vermittelt werden, die angeblich „passgenau“ auf die Bedürfnisse der Passagiere abgestimmt sein sollen. „Dabei gilt: Je mehr der digitale Reiseberater über die Wünsche seiner Kunden erfährt, desto geringer das Risiko, im Urlaub vor Ort enttäuscht zu werden. Die Technologie macht exakt jenes Reisepaket ausfindig, das am besten zu den eingegebenen Vorlieben passt. Der KI-Reiseberater von Eurowings Holidays bezieht so zum Beispiel auch Hotelbewertungen mit ein und prüft passende Abenteuer-Ausflüge oder Mietwagenangebote sofort auf Vakanz“ ist in einer Medienmitteilung zu lesen. Der KI-Reiseberater „Holly“ wurde von dem Hamburger Startup Honeepot entwickelt. „Die genutzte Technologie stellt sicher, dass Kundendaten vollständig geschützt und zu keinem Zeitpunkt weitergegeben werden“,

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Fettfleck nicht entfernt, ausgerutscht: Flugbegleiter klagt Singapore auf 1,2 Millionen U.S.-Dollar

Singapore Airlines von einem ehemaligen Flugbegleiter, der an Bord eines Airbus A350 am 5. September 2019 ausgerutscht sein soll und dadurch einen Bandscheibenvorfall erlitten haben soll, verklagt. Gefordert werden nicht weniger als 1,2 Millionen U.S.-Dollar. Ereignet hat sich der Unfall am 5. September 2019 auf einem Linienflug von San Francisco nach Singapur. An Bord des Airbus A350 soll der damalige Flugbegleiter auf einem nicht näher definierten Fettfleck ausgerutscht sein. Laut der TV-Station CNA fand am 13. Feber 2024 die erste Anhörung vor einem Gericht in Singapur statt. Der Kläger soll dabei ein Stützkorsett getragen haben. Eigenen Angaben nach soll er auf dieses seit dem Unfall angewiesen sein. Im Zuge der Befragung durch das Gericht gab er an, dass er seinem ehemaligen Arbeitgeber vorwirft, dass dieser verabsäumt habe die Abläufe an Bord so zu gestalten, dass der Unfall nicht passiert wäre. Konkret wäre durch den Fettfleck eine Gefahrenstelle entstanden. Auf Vorhalt, dass möglicherweise er selbst für die Beseitigung zuständig gewesen wäre, wurde auf das Cleaning-Service verwiesen. Es ist nicht so ganz klar, ob die Unreinheit bereits vor dem Start oder erst danach entstanden ist. Eine nähere Befragung durch den Richter brachte ans Licht, dass der Mann während dem Servieren einer Mahlzeit an einen Passagier auf dem Fettfleck ausgerutscht und anschließend mit dem Kopf auf den Boden der Flugzeugkabine geprallt sein soll. Er habe danach nicht mehr arbeiten können und wurde nach der Landung in Singapur in einem Rollstuhl aus der Maschine geholt und anschließend in ein Krankenhaus zur Behandlung gebracht. Singapore

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Polen: Lot-Klon „Lotair“ wird liquidiert

Die polnische Fluggesellschaft Lot wird keinen „Klon“ unter dem Namen Lotair bekommen. Die Staatsholding PGL hat entschieden, dass das Projekt abgeblasen wird und das Unternehmen Lotair S.A. liquidiert wird. Vor einigen Jahren wurde zunächst unter dem Namen „Lot Polish Airlines“ eine Firma gegründet, die als zweite Airline innerhalb des Konzerns fungieren sollte. Wegen der hohen Verwechslungsgefahr wurde im weiteren Verlauf der Wortlaut in „Lotair“ geändert. Ein Antrag auf Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wurde bei der polnischen Zivilluftfahrtbehörde gestellt, jedoch ist das Verfahren seit Oktober 2020 ausgesetzt. Bislang wurde es nicht wieder aufgenommen. Im März des Vorjahres gab der damalige Lot-Vorstand bekannt, dass das Projekt Lotair für zumindest zwei Jahre pausiert ist. Nun hat der Eigentümer, die Staatsholding PGL, entschieden, dass Lotair liquidiert wird. Das Vorhaben, bei dem nie so ganz klar war was der genaue Zweck sein sollte, ist somit komplett beendet. Weder PGL noch Lot haben sich jemals schlüssig dazu geäußert aus welchem Grund eine „Lot-Kopie“ gegründet wurde. Es gab viele Spekulationen, beispielsweise, dass Lot neu aufgesetzt werden könnte oder aber das die dezentralen Flüge – beispielsweise ab Budapest – auf ein mögliches neues AOC übertragen werden könnten. Offiziell hat man sich nie geäußert. Das ist nun ohnehin gänzlich hinfällig, denn das Projekt Lotair ist beendet und das Unternehmen wird liquidiert.

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Pauschalreisen: Weiterhin hohe Hurghada-Nachfrage

Erneut ist Hurghada die von Tui-Österreich-Kunden am häufigsten gebuchte Osterferien-Destination. Auf Platz Zwei rangieren die Malediven, gefolgt von Teneriffa und Dubai. Das ägyptische Ziel konnte seine Position „verteidigen“, jedoch sind in diesem Jahr Mallorca und Dubai weniger stark nachgefragt als im Vorjahreszeitraum. Tui Österreich hat eigenen Angaben nach darauf reagiert, dass die Kanaren weiterhin häufig gebucht werden. Dazu legt man je einen Zusatzflug für den 23. März 2024 nach Teneriffa und Gran Canaria ab Wien-Schwechat auf.  Die Top 3 Urlaubsländer sind Spanien – vor allem mit den Kanaren und Mallorca – vor Ägypten und den Malediven. Auf die gestiegene Nachfrage für die Malediven hat Tui mit der Aufnahme zusätzlicher Flugplätze reagiert. Sieht man sich die Regionen im Detail an, liegt Hurghada mit einem guten zweistelligen Plus im Vergleich zum Vorjahr wieder an erster Stelle. Die Malediven und die ganzjährig bereisbare Kanareninsel Teneriffa haben zum Vorjahr einige Plätze gutgemacht und belegen die Ränge zwei und drei im Tui Osterranking. Die Nachfrage nach Fernreisen ist noch einmal stark angestiegen. Die drei beliebtesten Urlaubsländer auf der Fernstrecke – die Malediven, die Vereinigten Arabischen Emirate und die USA – verzeichnen gute Buchungszuwächse. Katharina Doppler-Reitner, Head of Flug- und Revenue Management bei Tui Österreich, berichtet dazu: „Wir haben auf die hohe Nachfrage für die Malediven reagiert und bis Ende April weitere Flugplätze in unser Programm mit aufgenommen.“ Noch sind Restplätze für die Strecke von Wien auf die Kapverden-Insel Sal buchbar. Auch auf den Osterflügen nach Rhodos sowie Chania (Kreta) sind noch einige Plätze frei. Zudem

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SNCF-Streik hat auch Auswirkungen auf deutschen Bahn-Fernverkehr

Am 16. und 17. Feber 2024 müssen Bahnreisende in Frankreich mit erheblichen Einschränkungen rechnen, denn verschiedene Gewerkschaften rufen die Beschäftigten der SNCF zur Arbeitsniederlegung auf. Dies wird auch Auswirkungen auf den internationalen Bahnverkehr haben. Die Deutsche Bahn AG rechnet damit, dass man an den beiden Streiktagen zahlreiche Züge nicht an den Grenzbahnhöfen übernehmen kann bzw. übergeben kann. Deswegen werden einige Fernzüge kurzgeführt, also sie werden „an der Grenze“ enden. Andere Verbindungen werden ersatzlos ausfallen, da es sich beispielsweise um TGV-Wagenmaterial handelt, das am Freitag und Samstag erst gar nicht aus Frankreich nach Deutschland kommen wird. Im Regionalverkehr werden ebenfalls viele Züge ausfallen. Sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland wird darauf verwiesen, dass man sich kurzfristig informieren soll, ob die grenzüberschreitende Verbindung fährt oder ausfällt. Die SBB sind bemüht, dass zumindest bis zum Grenzbahnhof (bzw. ab diesem) ein innerschweizerischer Ersatz verkehren kann. Selbiges gilt auch für Fernverbindungen, jedoch wird dies nicht in allen Fällen gelingen. Die Deutsche Bahn AG verweist in einer Fahrgastinformation darauf, dass im Fernverkehr folgende Strecken von Ausfällen betroffen sind: Züge der Gattungen „ICE“ und „TGV“ zwischen München über Stuttgart und Paris sowie Frankfurt am Main und Paris. Fix ist bereits, dass die nachstehenden Verbindungen ersatzlos ausfallen werden: Am 16.02.2024 entfallen: Am 17.02.2024 entfallen: Laut Deutscher Bahn AG gilt für von den Streichungen betroffenen Passagiere folgende Regelung: „Fahrgäste mit einer Fahrkarte für eine innerdeutsche Reise in diesen Zügen, nutzen bitte einen anderen Zug. Die Zugbindung ist aufgehoben. Das Ticket gilt dabei für die Fahrt zum ursprünglichen

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Gebühren an Bankomaten: In diesen Ländern ist Bargeld exorbitant teuer

Durchschnittlich 14,73 Euro müssen Urlauber in Argentinien zahlen, wenn sie vor Ort umgerechnet 100 Euro abheben möchten. Dies ist der Spitzenwert einer Untersuchung des Technologieunternehmens Wise. Diese hohen Kosten beim Geldabheben sollten Reisende bei ihrer Urlaubsplanung nicht unberücksichtigt lassen. Wise hat über einen Zeitraum von zwölf Monaten die Gebühren von 8,4 Millionen Bargeldabhebungen in verschiedenen Ländern erfasst und ausgewertet, in welchem Land die Gebühren am Geldautomaten am höchsten sind. In günstigen Urlaubsländern werden die höchsten Gebühren fällig Dem Statistischen Bundesamt zufolge sind die Türkei und Albanien die preiswertesten Urlaubsländer für Deutsche – beide Länder sind gemessen am Preisniveau um 56 Prozent und damit mehr als die Hälfte günstiger als Deutschland. Gleichzeitig führen die beiden Ländern aber auch das europäische Ranking der höchsten Gebühren an: 4,44 Prozent der Abhebesumme müssen Reisende in der Türkei entrichten. Was sich erst einmal nicht viel anhört, wird bei größeren Beträgen zur Überraschung. Ein Beispiel: Reisende, die in der Türkei 350 Euro abheben möchten, müssen mit einem Aufschlag von rund 15,54 Euro rechnen. Auf Platz zwei folgt Albanien mit 2,45 Prozent und auf dem dritten Platz Kroatien mit 1,82 Prozent. Abgeschlossen wird die Top-5 des Negativrankings von der Tschechischen Republik mit 1,58 Prozent und Island mit 1,5 Prozent. Vor einem Jahr war Island noch das europaweit teuerste Land zum Geldabheben mit 8,88 Prozent. In Andorra, Belgien, Luxemburg, Liechtenstein, Lettland und Monaco werden laut Auswertung keine Gebühren am Geldautomaten fällig. Besonders perfide ist die Situation in Österreich. Die an das Netzwerk der PSA Payment Services Austria angeschlossenen

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