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Luftfracht: DHL verzeichnet erheblichen Umsatzrückgang

Der Logistiker Deutsche Post-DHL hat derzeit mit einem starken Einbruch im Bereich der Luftfracht zu kämpfen. Das Ausmaß ist äußerst signifikant, denn eigenen Angaben nach ist der Umsatz um 48,8 Prozent eingebrochen. Allein im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres war DHL damit konfrontiert, dass man um 12,2 Prozent weniger Volumen hatte. Die Firmengruppe erklärte dazu unter anderem, dass die Nachfrage auf den Routen zwischen Asien und Europa, Asien und den USA sowie innerhalb der Asien-Pazifik-Region erheblich zurückgegangen ist. Dazu kommt, dass die Frachtraten aufgrund großem Wettbewerb abermals gesunken sind. Die Summe der Faktoren hat dazu geführt, dass der Umsatz um 48,4 Prozent eingebrochen ist. Dies hat auch Folgen für das Konzernergebnis, denn Deutsche Post-DHL musste bekanntgeben, dass man für das Gesamtjahr 2023 das prognostizierte Ebit auf eine Spanne zwischen 6,2 und 6,6 Milliarden Euro senken muss. Zuletzt lag der Umsatz bei 19,4 Milliarden Euro, also rund 20 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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Lufthansa Group startet kostenloses Basis-Wlan-Internet

Bislang mussten Passagiere der Lufthansa Group auf Kurz- und Mittelstreckenflügen vergleichsweise hohe Gebühren für das von der Deutschen Telekom angebotene Wlan-Internet bezahlen. Am Mitte Jänner 2024 soll zumindest das Grundangebot, das Messaging inklusive Fotoversand ermöglichen soll, kostenlos sein. Derzeit sind die meisten Maschinen der Airbus-A320-Flotte mit der Internettechnologie ausgerüstet. Vertragspartner der Passagiere sind aber nicht die Airlines der Lufthansa Group selbst, sondern die Deutsche Telekom AG. Die ist nämlich offizieller Anbieter des Wlans über den Wolken. Immer wieder gab es Kritik für die hohen Nutzungsgebühren, denn zahlreiche Mitbewerber bieten zumindest die Basis-Variante komplett kostenfrei an. Das wird ab voraussichtlich Mitte Jänner 2024 auch bei der Lufthansa Group der Fall sein. Zumindest die Messaging-Version wird man auf Kurz- und Mittelstreckenflügen, die mit entsprechend ausgerüsteten Maschinen der A320-Reihe durchgeführt werden, unentgeltlich anbieten. Gleichzeitig gibt der Kranich-Konzern bekannt, dass die Deutsche Telekom die Tarife der kostenpflichtigen Pakete senken wird. Dahinter stecken dürfte auch der simple Umstand, dass viele Reisende aufgrund der hohen Kosten auf die Nutzung des Internets über den Wolken verzichtet haben. „Lufthansa investiert rund zwei Milliarden Euro in Produkt- und Serviceverbesserungen. Dabei haben wir viele große, mittlere und auch kleinere Initiativen umgesetzt und geplant, die Reisen mit Lufthansa zu einem noch besseren Erlebnis machen“, so Heiko Reitz, CCO Lufthansa Airlines. „Ein schönes Beispiel ist Free Messaging. Ich freue mich, dass unsere Gäste künftig auch über den Wolken mit ihren Nächsten oder Geschäftspartner im Austausch bleiben können – und das kostenfrei“. Voraussetzung für die Nutzung des neuen kostenlosen Services ist der Log-In

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Israel: Arkia, El Al und Israir brauchen Staatshilfe

Der von der Hamas angezettelte Krieg in Israel hat auch erhebliche negative Auswirkungen auf die Geschäfte der Fluggesellschaften. Während sich ausländische Anbieter aus Sicherheitsgründen weitgehend zurückgezogen haben, versuchen die einheimischen Firmen das Flugangebot aufrecht zu erhalten. Mangels Nachfrage kostet das sehr viel Geld. Vor der Corona-Pandemie war Israel ein durchaus beliebtes Ziel für Kultur-, Städte- und Badeurlaube. Mit dem Umstand, dass es zwischen Hardlinern auf beiden Seiten einen schwelenden Konflikt gibt, hat man sich aufgrund der langen Dauer abgefunden und darauf vertraut, dass Israel alles im Griff hat. Die Corona-Pandemie führte aber dazu, dass die Nachfrage quasi über Nacht auf Null eingebrochen ist. Eine der Hauptursachen hierfür waren die vergleichsweise enorm restriktiven Einreise- und Quarantänebestimmungen, die von der Regierung vorgegeben wurden. Zeitweise war es Touristen überhaupt nicht erlaubt nach Israel einzureisen. Nach der Aufhebung der Restriktionen sind nach und nach wieder Touristen ins Land gekommen. Dazu kommt, dass die Israelis selbst als äußerst reisefreudig gelten und somit ebenfalls eine enorm wichtige Zielgruppe für Fluggesellschaften sind. Für die Airlines sind die Geschäfte also wieder gut gelaufen. Der kriegerische Angriff der Hamas führte aber dazu, dass die Nachfrage binnen weniger Tage auf quasi Null eingebrochen ist. Während die meisten ausländischen Anbieter ihre Flüge von/nach Tel Aviv bzw. Eilat eingestellt haben, versuchen unter anderem Arkia, Israir und El Al ihre Flüge nach Möglichkeit aufrecht zu erhalten. Doch: Das hat seinen Preis, denn mangels Nachfrage bekommt man kaum noch Neubuchungen, denn aus den unterschiedlichsten Gründen wollen bzw. können Israelis derzeit nicht reisen. Viele betrachten

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Vorarlberg: Westbahn nimmt Kurs auf Bregenz

Der private Eisenbahnbetreiber Westbahn wird ab 10. Dezember 2023 ein tägliches Kurspaar zwischen Wien-Westbahnhof und Bregenz führen. Für das kommende Jahr kündigt man die Verdoppelung des Angebots an. Aufgrund der enormen Entfernung zwischen den beiden Städten wird jeweils eine Garnitur im „Nightstopp“ in Bregenz verbleiben. Von dort aus geht es dann in der Früh Richtung Bundeshauptstadt Wien. In die umgekehrte Richtung starten die Züge in Wien-West jeweils nachmittags und erreichen Bregenz am späten Abend. „Wir haben es geschafft! Durch die Streckenerweiterung bis Vorarlberg bindet die Westbahn nun alle Bundesländer entlang der Weststrecke in ihr nationales Mobilitätsangebot ein. Unser regionaler Ansatz mit Halten in elf Vorarlberger Bahnhöfen ermöglicht mehr als 200.000 Vorarlberger einen direkten Zugang zum Fernverkehr auf der Schiene. Durch die Bedienung von Bregenz, Dornbirn, Hohenems, Altach, Götzis, Rankweil, Feldkirch, Frastanz, Nenzing, Bludenz und Langen am Arlberg bekommen 50 Prozent der Vorarlberger Bevölkerung die Chance auf nachhaltige und komfortable Verbindungen entlang der West-Ost-Achse bis nach Wien, ohne lästiges Umsteigen“, so Geschäftsführer Thomas Posch. Von der Verbindung profitiert auch das Tiroler Oberland: am Weg von Vorarlberg nach Wien hält die Westbahn nämlich zusätzlich in St. Anton am Arlberg, Landeck-Zams, Imst-Pitztal sowie Telfs-Pfaffenhofen. Für Telfs bedeutet dies die einzige umsteigefreie Direktverbindung bis in die Bundeshauptstadt. Die Route soll mit den bestehenden Stadler-Kiss-III-Garnituren, die weit über 500 Sitze haben, bedient werden. Um das neue Angebot in Vorarlberg bekannt zu machen, gibt es am 24. und 25. November 2023 Präsentationen. Am zuerst genannten Tag werden Landeshauptmann Markus Wallner und Landesrat Daniel Zadra sowie die

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Italien: Staatsanwaltschaft beschlagnahmt 780 Millionen Euro bei Airbnb

In Italien wurden Airbnb, einem Vermittler von Privatunterkünften, rund 780 Millionen Euro auf Anordnung der Staatsanwaltschaft von Mailand beschlagnahmt. Dahinter steckt, dass so hohe Steuerrückstände eingetrieben werden sollen, denn die lokalen Behörden vertreten die Ansicht, dass der Vermittler diese zu bezahlen habe. In vielen Ländern und Städten ist Airbnb, das bei Kunden und Vermietern durchaus beliebt ist, massiv umstritten. Einerseits regt sich Widerstand seitens Betreibern kommerzieller Unterkünfte wie Hotels und Pensionen, aber auch seitens der Städte selbst. Die Hintergründe sind vielfältig, jedoch dürften es einige massiv übertrieben haben. Vielerorts wurden eigens Wohnungen gekauft bzw. angemietet, um sie kurzzeitig über Airbnb an Touristen zu vermieten. Für die Eigentümer liegt der Vorteil auf der Hand: Gegenüber einer regulären Monatsmiete lässt sich über die Vermittlung über Airbnb wesentlich mehr verdienen. Allerdings stehen diese Unterkünfte dann nicht auf dem regulären Wohnungsmarkt, der in einigen Städten durchaus prekär ist, zur Verfügung. Weiters werfen sowohl Politiker als auch die Lobby der Hoteliers vor, dass Steuern und Abgaben hinterzogen werden sowie sich die Privaten zahlreiche behördlichen Auflagen ersparen würden. Viele Städte haben bereits die Vermietung über Airbnb und andere Portale massiv eingeschränkt und führen mitunter scharfe Kontrollen durch. Punktuell ist es auch schon zum kompletten Verbot der touristischen Privatvermietung ohne behördliche Genehmigung gekommen. In Italien liefert sich Airbnb seit vielen Jahren einen juristischen Streit, bei dem es primär darum geht wer Steuern und eventuelle Ortstaxen einzuheben und abzuführen hat. Ein Gesetz aus dem Jahr 2017 sieht vor, dass genau das Airbnb machen muss. Dagegen leistet man vor

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Südkoreanisches Gericht: Strahlenbelastung war ursächlich für Flugbegleiter-Tod

In Südkorea hat ein Arbeitsgericht entschieden, dass der tragische Tod eines 53-jährigen Flugbegleiters auf die Strahlenbelastung, der er während seiner langjährigen Tätigkeit für Korean Air ausgesetzt war, zurückzuführen ist. Das verstorbene Besatzungsmitglied war über viele Jahre hinweg für Südkoreas größte Fluggesellschaft als Flugbegleiter unterwegs. Im April 2021 erhielt er bei einer ärztlichen Untersuchung die Hiobsbotschaft, dass er an Magenkrebs im Spätstadium erkrankt ist. Zwischenzeitlich ist er leider verstorben. Die Hinterbliebenen haben einen Gerichtsprozess vor dem zuständigen Arbeitsgericht geführt. Dieses hat nun zu Gunsten des Verstorbenen entschieden und festgestellt, dass die Krebserkrankung eine unmittelbare Folge der Strahlenbelastung, der er während seiner rund 25-jährigen Dienstzeit ausgesetzt war, ist. Das soll auch damit zusammenhängen, dass er etwa 50 Prozent seiner Flugstunden auf Langstreckenflügen, die über die Arktis nach Europa und Nordamerika führen, im Einsatz war. Das Gericht stellte fest, dass die Strahlenbelastung in dieser Region der Erde höher als anderswo ist. Dabei spielte auch eine Einschätzung der IAEO eine Rolle, denn die internationale Atomenergiebehörde gibt an, dass in der Arktis eine hohe Anzahl (natürlicher) Nuklearquellen vorhanden sein soll. Weiters soll diese Region generell anfällig für radioaktive Verstrahlung sein. Ob dabei Atomwaffentests, die in der Vergangenheit von der Sowjetunion durchgeführt wurden, relevant sind, ist aber nicht beantwortet worden. Seit einiger Zeit hat die Südkoreanische Regierung die maximale Strahlendosis, der fliegendes Personal ausgesetzt werden darf, strenger reglementiert als alle anderen Staaten. Die Airlines müssen die Belastungen überprüfen, dokumentieren und einmal monatlich an die Zivilluftfahrtbehörde melden.

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Steiermark: Wirtschaft fordert neuerlich Koralmbahn-Haltestelle am Flughafen Graz

Die steierische Wirtschaftskammer reagiert auf den Umstand, dass im Zuge der Erweiterung der Westbahn-Strecke am Flughafen Linz-Hörsching ein Bahnhof errichtet wird. Man fordert abermals, dass der Grazer Airport an die Koralmbahn angeschlossen werden soll. Es klingt absurd, aber es ist der aktuelle Stand der Dinge. Die Neubaustrecke verläuft quasi unter dem Flughafen Graz hindurch, jedoch gibt es keine Haltestelle. Die Österreichischen Bundesbahnen haben lediglich ein paar Vorarbeiten gemacht, die zur späteren Errichtung eines Bahnhofs führen könnten. Eben genau so wie es die Politik vor vielen Jahren vorgegeben hat. Rückblick: In der Planungsphase hat sich die damalige Haider-Landesregierung regelrecht gegen die Koralmbahn samt Bahnhof am Flughafen Graz gestemmt. Man hatte die Befürchtung, dass aufgrund der äußerst kurzen Fahrzeit der Airport in der Kärntner Landeshauptstadt obsolet werden könnte. Dem Team um Jörg Haider ist es gelungen in Verhandlungen mit dem Bund, den ÖBB und dem Land Steiermark die Bedingung aufzuzwingen, dass der Grazer Flughafen keine Koralmbahn-Haltestelle bekommt. Somit sind umsteigefreie Fahrten zwischen Klagenfurt und diesem Airport nicht möglich. Mittlerweile hat sich nicht nur in der Luftfahrt enorm viel geändert, sondern auch politisch. Der steiermärkische Landeshauptmann Christopher Drexler (ÖVP) pocht seit längerer Zeit auf den Koralmbahnhof am Flughafen Graz und setzt sich dafür auch politisch ein. Auch aus Kärnten gibt es von Peter Kaiser (SPÖ) Unterstützung. Die Wirtschaftskammer ist sowieso dafür. Allerdings gibt es einen neuen Gegner: Das Verkehrsministerium, das unter der Führung von Leonore Gewessler (Grüne) einen nicht gerade luftfahrtfreundlichen Kurs fährt, will den gewünschten Bahnhof nicht bauen. Eigentlich passen Züge und

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Flughafen Klagenfurt mit vier neuen Aufsichtsräten

Der Klagenfurter Flughafen hat nach der Rückführung in die öffentliche Hand den Aufsichtsrat neu aufgestellt. Vorsitzender ist nun Martin Payer, Generaldirektor der Landesholding K-BV. Drei weitere Personen sind neu in das Kontrollgremium eingezogen. Als neue Stellvertreter des Vorsitzenden fungieren die Reiseunternehmerin Andrea Springer, die hauptberuflich Geschäftsführerin des Tour Operators Springer Reisen ist, sowie Anton Bucek, der über viele Jahre hinweg den Aufsichtsrat des Flughafens Salzburg geleitet hat. Ebenfalls neu im Kontrollgremium des Klagenfurter Airports: Gerhard Widman. Dieses Aufsichtsratsmitglied war über viele Jahre hinweg Geschäftsführer des Grazer Flughafens, ehe er Ende 2020 in den Ruhestand getreten ist. Laut KBV-Chef Martin Payer sollen im Dezember 2023, also noch vor Weihnachten, zusätzliche Flugstrecken für den Sommerflugplan 2024 präsentiert werden. Nähere Details nannte der Aufsichtsratschef des Klagenfurter Airports aber noch nicht. Wohl aber deutete er an, dass es zur Verwertung von Flächen im Ausmaß von 46 Hektar, die als nicht betriebsnotwendig erachtet werden, kommen könnte. Er betonte, dass ein internationaler Flughafenplaner dabei helfen soll diese zu verwerten ohne zu verkaufen zu müssen.  

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Air Montenegro erzielt Nettogewinn von 3,8 Millionen Euro

Die Fluggesellschaft Air Montenegro konnte sowohl ihren Nettogewinn als auch die Passagierzahlen deutlich steigern. In den ersten drei Quartalen 2023 erwirtschaftete die Airline einen Nettogewinn von 3,8 Millionen Euro. Die Fluggesellschaft Air Montenegro konnte ihre eigenen Zahlen sowohl beim Nettogewinn als auch bei den auf eigenen Flügen beförderten Passagieren deutlich verbessern. Dies zeigt sich vor allem beim Blick auf den Nettogewinn, der in den ersten drei Quartalen des Jahres erzielt werden konnte. Konkret konnte die Airline einen Nettogewinn von 3,8 Millionen Euro erwirtschaften, das Finanzergebnis verbesserte sich um 3,6 Millionen Euro. Auch bei den Passagierzahlen konnte der montenegrinische Nationalcarrier zulegen: Es wurden 397.361 Passagiere abgefertigt, was einer Steigerung von 36 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.

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Emirates prüft Airbus A350F-Bestellung

Golfcarrier Emirates Airline setzt derzeit im Cargobereich auf Vollfrachter des Herstellers Boeing. Allerdings ist nicht in Stein gemeißelt, dass das auch immer so bleiben wird, denn man evaluiert derzeit auch den Airbus A350F. Laut einem Bericht von Bloomberg News, der sich auf mit der Sache vertraute Personen bezieht, soll Emirates eine Bestellung von A350F ernsthaft in Erwägung ziehen. Derzeit vergleiche man die Performance mit Boeing 777-8. Nabil Sultan, zuständiger VIce President, äußerte sich im Gespräch mit Bloomberg dahingehend, dass eine Entscheidung voraussichtlich in vier Jahren fallen wird. In einem Zeitraum von etwa einem Jahrzehnt will Emirates Airline die Cargo-Flotte verdoppeln. Derzeit evaluiert man auch, ob Emirates in Zukunft einen anderen Flottenmix im Frachtbereich benötigen wird. Zunächst ist aber fix, dass einige Boeing 777-300ER nach ihrer Einsatzzeit als Passagierflugzeuge in Vollfrachter konvertiert werden sollen.

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