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Upskirting: Aeromexico-Flugbegleiter soll weiblichem Fluggast unter den Rock gefilmt haben

Ein männlicher Flugbegleiter von Aeromexico hat sich kräftigen Ärger eingehandelt, denn ihm wird vorgeworfen, dass er während dem Boarding mit seinem Mobiltelefon weiblichen Passagieren unter den Rock gefilmt haben soll. Getarnt soll dies durch Kramen in einer Staubox gewesen sein. Ein von einem Fluggast aufgenommenes Video zeigt den Mann wie er mehr oder weniger plan- und ziellos in einer Galleybox herumkramt und gleichzeitig am Boden sein Smartphone in Richtung eines Rocks eines Fluggasts bewegt. Ob dies „purer Zufalll“ war oder ob tatsächlich Videoaufnahmen gemacht wurden, ist unklar. Für den Flugbegleiter an die Angelegenheit, die sich am 31. Oktober 2023 auf Flug AM520 (Mexio City-Cancun) ereignet hat, ein unangenehmes Nachspiel. Die Fluggesellschaft Aeromexico bestätigte, dass man ein firmeninternes Disziplinarverfahren eingeleitet hat. Dieses soll untersuchen was tatsächlich vorgefallen ist und eine Empfehlung bezüglich der weiteren Vorgehensweise aussprechen. Im Extremfall könnten dem Mann eine Strafanzeige sowie die fristlose Entlassung blühen. Rückendeckung von der Gewerkschaft kann der Flugbegleiter nicht erwarten, denn in einem gemeinsamen Statement stellen sowohl Aeromexico als auch die Flugbegleitergewerkschaft ASSA klar, dass man unangemessenes Verhalten nicht duldet. Dazu zählt auch so genanntes Upskirting, ein Trend, bei dem Unterwäsche und/oder Körperorgane ohne Zustimmung der jeweiligen Person gefilmt und/oder fotografiert werden. Für den betroffenen Flugbegleiter gilt aber zunächst die Unschuldsvermutung, denn noch ist unklar, ob die Aufnahmefunktion tatsächlich in Betrieb war oder nicht.

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Giftige Substanzen in Unformen: Gericht spricht American-Flugbegleitern Millionen-Entschädigung zu

Der Alameda County Superior Court hat vier American-Airlines-Flugbegleitern eine Entschädigung von weit über einer Million U.S.-Dollar zugesprochen. Die Kabinenmitarbeiter haben gegen den Hersteller geklagt, da sie behaupteten wegen toxischen Chemikalien krank geworden zu sein. Betroffen sind Uniformstücke, die im Jahr 2016 von Twin Mill hergestellt wurden. Etwa 400 Flugbegleiter haben gegen das Unternehmen Klage erhoben. Aus den Gerichtsunterlagen geht hervor, dass mit Hilfe von Gutachten nachgewiesen wurde, dass giftige Chemikalien wie Formaldehyd, Toluol und andere Substanzen enthalten waren. Angeblich sollen diese dazu beigetragen haben, dass das Knittern minimiert werden soll. Gegenüber U.S.-amerikanischen Medien äußerten sich jene vier Flugbegleiter, deren Fälle nun verhandelt wurden. Eine Dame gab an, dass sie 37 Jahre für den Carrier tätig ist und bis zu diesem Uniformwechsel noch nie Probleme hatte. Nach jenem, der im Jahr 2016 durchgeführt wurde, sei sie beim Tragen der Dienstkleidung krank geworden. Die Symptome hätten nach dem Ablegen nach und nach nachgelassen. Die Problematik wurde von American Airlines ernst genommen. Der Carrier gestattete jenen Personen, die gemeldet hatten, dass sie sich unwohl fühlen, das Tagen älterer Modelle. In Eigenregie zogen insgesamt 400 Kabinenmitarbeiter vor Gericht. Im konkreten Fall wurde auch ein Gutachten vorlegt, aus dem gesundheitsschädliche Wirkungen der Chemikalien hervorgehen. Wie in den Vereinigten Staaten von Amerika üblich wurde dieser Prozess nicht vor einem Einzelrichter, sondern einer Jury geführt. Das Schwurgericht sprach den vier klagenden Flugbegleitern Entschädigungen in der Höhe von weit über einer Million U.S.-Dollar pro Person zu. Die Klage richtete sich nicht gegen Arbeitgeber American Airlines, sondern gegen den

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Regiojet plant Präsenz in Österreich auszubauen

Der private Eisenbahn- und Fernbusbetreiber Regiojet hatte zwischen Jänner und Ende August rund 7,5 Millionen Fahrgäste an Bord. Damit konnte man sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um etwa zehn Prozent steigern. Auf den kommerziellen Eisenbahnverkehr sind in diesem Zeitraum 4,8 Millionen Reisende entfallen. Regiojet ist unter anderem in Tschechien, Österreich, Ungarn, Polen und der Slowakei auf eigene Rechnung aktiv. In der Tschechischen und Slowakischen Republik betreibt man weiters einige Linien im ÖPNV, deren Aufträge man aufgrund von Ausschreibungen erhalten hat. Insgesamt waren im eigenwirtschaftlichen Bahnverkehr um elf Prozent mehr Fahrgäste an Bord als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. „Der Schienenverkehr ist ein vielversprechender Bereich unseres Geschäfts. Die steigende Zahl der Fahrgäste in der ersten Jahreshälfte ist ein unbestreitbarer Beweis für das wachsende Interesse an öffentlichen Verkehrsmitteln. Neben der Stärkung unserer bestehenden kommerziellen Verbindungen und der Verbesserung der Dienstleistungen für unsere Fahrgäste werden wir uns mit aller Kraft für neue internationale Projekte einsetzen“, so Radim Jančura, Eigentümer von Regiojet. Auf das Segment Fernbusse entfallen 2,6 Millionen Passagiere. Damit konnte sich Regiojet ums sechs Prozent steigern. Gleichzeitig erzielte RegioJet im ersten Halbjahr 2023 sehr positive wirtschaftliche Ergebnisse. Die Gesamteinnahmen für den Zugteil erreichten 1,7 Milliarden CZK. Das EBITDA nach IFRS-Standards erreichte 570 Millionen CZK. Die Gesamteinnahmen der gesamten RegioJet Holding erreichten 2,3 Milliarden CZK. Die internationale Strecke Prag-Brünn-Wien-Budapest war ein Erfolg, die Fahrgastzahlen stiegen in den ersten acht Monaten dieses Jahres um mehr als ein Fünftel auf 830.000. „Wir planen, diese erfolgreiche Strecke ab dem 1. April 2023 auszubauen. Wir erwarten die Ankunft ausländischer

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Neue Plattform soll Weiterverkauf ungenutzter Zugtickets erleichtern

Eine von Rail Europe und Fairlyne angekündigte Plattform soll künftig den Weiterverkauf von Bahnfahrkarten, die man aus welchem Grund auch immer selbst nicht antreten kann, erleichtern. Dies wurde im Rahmen der World Travel Market 2023 in London angekündigt. Während die Weitergabe von Tickets, die am Schalter oder an Automaten gekauft wurden, vergleichsweise einfach ist, sind Handy- und Internettickets im Regelfall personalisiert. Die Deutsche Bahn verkauft neuerdings Billigkarten am Schalter auch nur noch gegen Angabe persönlicher Daten. Derzeit kann man noch auf die Automaten ausweichen, wenn man eine anonyme Fahrkarte haben möchte. Die Personalisierung der Tickets macht den Weiterverkauf oder aber das simple Verschenken an eine nahestehende Person kompliziert. Eigentlich darf die Karte nur von jener Person, die auf dem Fahrschein eingetragen ist, genutzt werden. Es hängt aber vom Kontrollpersonal ab, ob diese sich den Ausweis zeigen lässt oder nicht. Fährt man mit einem Ticket, das auf „Gerda Musterfrau“ ausgestellt ist und heißt „Max Mustermann“ kann man sogar wegen Schwarzfahrens belangt werden. Doch nicht alle Eisenbahngesellschaften setzen auf personalisierte Tickets. Beispielsweise verkaufen die österreichische Westbahn sowie die tschechische Regiojet ihre Einzelkarten prinzipiell ohne aufgedruckten Namen. In den Hinweisen ist auch zu finden, dass der Fahrschein nicht personalisiert ist. Bei Regiojet gilt dies auch auf den Fernbussen – im Gegensatz zum Konkurrenten Flixbus, der auf den Namensaufdruck setzt. Unabhängig davon mit welcher Eisenbahngesellschaft man reist, kommt es darauf an welchen Tarif man bucht, falls man nicht reisen kann. Im Regelfall sind die billigsten Karten im Fernverkehr nicht kostenfrei stornierbar. Karten zum Vollpreis

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Fraport AG meldet stärkstes Quartal in der Firmengeschichte

Der Flughafenbetreiber Fraport AG konnte im dritten Quartal 2023 das Ebitda um 14 Prozent auf 478 Millionen Euro steigern. Damit hat man die bislang stärksten drei Monate in der langjährigen Firmengeschichte erzielt. Gegenüber dem dritten Quartal 2022 konnte man den Überschuss sogar verdoppeln. Auch liegt der Gewinn deutlich über dem Wert, den man vor der Corona-Pandemie erzielen konnte. Als besonders stark haben sich die 14 Airports in Griechenland sowie der Flughafen Antalya erwiesen. Diese haben den Löwenanteil zu den starken Zahlen geleistet. Dies dürfte an der hohen Nachfrage zu Urlaubsdestinationen liegen. An den meisten Standorten konnte man das Vorkrisenaufkommen deutlich übertreffen. In Frankfurt am Main ist die Situation anders, denn Konzernchef Stefan Schulte rechnet damit, dass man im Gesamtjahr 2023 etwa 85 bis 90 Prozent des Aufkommens von 2019 erreichen wird. In den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres hat man lediglich 82 Prozent des Vorkrisenniveaus erreichen können. Im kürzlich abgelaufenen Oktober 2023 waren es 88 Prozent. Der Fraport-Konzern prognostiziert, dass man in Frankfurt am Main bis Jahresende 2023 zwischen 60 und 63,5 Millionen Fluggäste haben wird. Den konzernweiten Gewinn schätzt man zwischen 1,04 und 1,2 Milliarden Euro ein.

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Hamburg-Vorfall: Deutsche Politik diskutiert Flughafensicherheit kontrovers

Im Nachgang des Geiselnahme-Vorfalls, der sich am Wochenende am Flughafen Hamburg ereignet hat, werden in der deutschen Bundespolitik nun kontroverse Vorwürfe erhoben. Beispielsweise fordern CDU und CSU die Verbesserung des Schutzes deutscher Airports. Die Polizeigewerkschaft äußerte bereits erhebliche Kritik und verwies unter anderem darauf, dass bereits die Klimakleber gezeigt hätten wie einfach es ist in die Sicherheitsbereiche deutscher Flughäfen einzudringen und dort für Unfug zu sorgen. Allerdings hätten weder die Betreiber noch die Politik, die die Rahmenbedingungen vorgibt, etwas daraus gelernt. Vielmehr wurden die Aktivitäten der Klimakleber regelrecht heruntergespielt. Wohl gar nicht beabsichtigt haben die selbsternannten Aktivisten eklatante Sicherheitsmängel an den deutschen Airports aufgezeigt. Zwar ist deren Intention eine gänzlich andere und beschränkt sich auf Sachbeschädigungen und auf möglichst viel Wirbel, jedoch macht man damit auch potentielle Terroristen darauf aufmerksam wie einfach es in Deutschland ist auf Vorfelder und direkt zu Flugzeugen zu gelangen. Je nach Vorfall hatten die Klimakleber so einiges an Zeit zur Verfügung und konnten beispielsweise einen Privatjet mittels Farbe beschmutzen. In Sylt wurden die Triebwerke schwer beschädigt. Die Geiselnahme in Hamburg hat gezeigt, dass die Airports offenbar nicht darauf vorbereitet sind, wenn eine Person mit strafrechtlich relevanten Absichten mit Hilfe eines handelsüblichen Personenkraftwagens in das Areal eindringen möchte. Genau dies wird auch von der Polizeigewerkschaft kritisiert, denn diese führt an, dass es für die Bevölkerung schon fast absurd wirkt, dass Weihnachtsmärkte mit Betonbarrieren gesichert werden, jedoch an Airports allenfalls Schranken und Zäune, die offenbar keinen ausreichenden Schutz bieten, vorhanden sind. Wenig überraschend: In der Bundespolitik gibt

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Ita-Übernahme: Lufthansa könnte Slots in München und Frankfurt verlieren

Die geplante Übernahme von Ita Airways durch Lufthansa könnte für den deutschen Luftfahrtkonzern mit schmerzhaften Auflagen verbunden sein. Die EU-Kommission fordert, dass ab den Drehkreuzen Frankfurt und München das Angebot in Richtung Asien und Nordamerika reduziert wird. Konkret muss Lufthansa Start- und Landerechte an Mitbewerber abgeben. Dies würde den Kranich-Konzern durchaus hart treffen, denn genau diese Routen gelten aufgrund hoher Nachfrage als besonders lukrativ. Laut einem Bericht der italienischen Zeitung „Il Sole 24 Ore“ will die EU-Kommission die geplante Übernahme nur unter harten Auflagen bewilligen. Seitens Lufthansa will man die Vorgänge rund um die Prüfung nicht kommentieren. Man rechnet weiterhin mit grünem Licht gegen Jahresanfang 2024. Formell handelt es sich um ein so genanntes Pre-Notification-Verfahren, bei dem die Bedingungen ausgelotet werden. Offiziell angemeldet wurde die beabsichtigte Transaktion nämlich noch nicht. Bemerkenswert ist, dass Lufthansa in der offiziellen Kommunikation zuletzt davon sprach, dass man mit der Freigabe noch vor Jahresende 2023 rechnet. Nun spricht man von „Anfang 2024“. Erst kürzlich wurde bekannt, dass man umfangreiche Unterlagen vorlegen muss. Diese umfassen auch die Planungen bezüglich dem Catering an Bord.

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Malaysia: Leasinggeber entziehen My Airline die Flugzeuge

Die malaysische Fluggesellschaft My Airline, die am 12. Oktober 2023 den Flugbetrieb auf unbestimmte Zeit einstellen musste, ist nun damit konfrontiert, dass die Leasinggeber reihenweise das Fluggerät zurückziehen. Dies erfolgt auch über die Zivilluftfahrtbehörde, denn bei dieser beantragen die Eigentümer der Maschinen die so genannte De-Registrierung. Mittlerweile wurden auf diesem Weg sechs Maschinen abgemeldet und in die Obhut der Leasinggeber zurückgeführt. Derzeit sind noch vier Airbus A320 auf My Airline eingetragen. Eigenen Angaben nach musste der Flugbetrieb am 12. Oktober 2023 aus finanziellen Gründen eingestellt werden. Das Unternehmen steht auch aufgrund des Umstands, dass man die Passagiere ohne jegliche Betreuungsleistungen hat sitzen lassen, in der Kritik. Mittlerweile gibt es auch strafrechtliche Ermittlungen gegen das Management. Konkret betroffen sind Mehrheitsaktionär und Firmengründer Goh Hwan, der am 17. Oktober 2023 ebenso wie sein erwachsener Sohn und seine Ehefrau verhaftet wurden. Die Staatsanwaltschaft von Malaysia wirft diesen Verstöße gegen das lokale Gesetzt zur Bekämpfung von Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Erträgen aus ungesetzlichen Aktivitäten vor. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren läuft, wobei auf die Unschuldsvermutung hinzuweisen ist. Ein möglicher Neustart dürfte ziemlich kompliziert werden, denn die Zivilluftfahrtbehörde hat mit Wirksamkeit zum 1. November 2023 die Betriebsgenehmigung suspendiert. Zuvor wurde My Airline aufgefordert die finanzielle Leistungsfähigkeit nachzuweisen und zu den Vorfällen ab 12. Oktober 2023 Stellung zu beziehen. Die Mavcom erklärte, dass man bis zum Ende der Deadline keine zufriedenstellende Antwort erhalten habe. Wie es mit den vier verbliebenen Flugzeugen weitergeht, ist völlig unklar. In einem Statement betont My Airline, dass diese weiterhin im Camo von My Airline

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Konsortium will SAS mit 1,21 Milliarden U.S.-Dollar versorgen

Der skandinavischen Fluggesellschaft SAS soll seitens eines Konsortiums, dem auch der auf Sale-and-Leaseback-Transaktionen spezialisierte Anbieter Castlelake angehört, frische Finanzmittel in der Höhe von 1,21 Milliarden U.S.-Dollar erhalten. Der Zusammenschluss von Investoren besteht unter anderem aus Apollo, Castlelake, Lind Invest, Air France-KLM und dem dänischen Staat. Das involvierte Luftfahrtunternehmen beabsichtigt rund 25,26 Millionen U.S.-Dollar in SAS zu investieren. Castlelake beabsichtigt rund 32 Prozent zu übernehmen. bei Air France KLM sollen 20 Prozent landen, der dänische Staat 26 Prozent und der Rest entfällt auf kleinere Aktionäre. Der Gesamtbetrag, der in den Betreiber investiert wird, beläuft sich real auf 1,16 Milliarden Dollar. Castlelake beabsichtigt ein Darlehen in der Höhe von 505,25 Millionen U.S.-Dollar zu gewähren. Damit sollen Kredite refinanziert werden. Auch soll sich die Liquidität verbessern. Zumindest teilweise sollen die Mittel auch für Abfindungen an das Personal verwendet werden. Anko van der Werff, Vorstandsvorsitzender von SAS, sagte bei der Ankündigung der umfangreichen Finanzspritze: „Mit dem Abschluss dieser Investitionsvereinbarung unternimmt SAS den nächsten Schritt in seinem Chapter 11-Verfahren in den USA“. Der Konzern wird nun so bald wie möglich die Genehmigung des US-Gerichts für die Investitionsvereinbarung und die neue Schuldnerfinanzierung einholen und hofft, die erforderliche Genehmigung des Gerichts im November 2023 zu erhalten.

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Amsterdam-Slots: Jetblue bleibt hartnäckig

Unter dem Deckmantel „Lärm- und Umweltschutz“ will die niederländische Regierung die Anzahl der Start- und Landemöglichkeiten am Flughafen Amsterdam-Schiphol einschränken. Nun bahnt sich ein transatlantischer, diplomatischer Streit an. Hintergrund ist, dass Jetblue für den Sommer 2024 keine Slots zugeteilt bekommen hat. Man hat keine historischen Rechte, so dass man wegen der Reduktion nicht mehr berücksichtigt wurde. Auch KLM muss einige Frequenzen aufgeben, denn auch der Platzhirsch hat künftig weniger Start- und Landerechte zur Verfügung. Jetblue will den Rauswurf aber nicht auf sich sitzen lassen und hat bereits Rechtsmittel eingebracht. Zusätzlich hat man bei U.S.-amerikanischen Verkehrsministerium beantragt, dass der Air France-KLM-Konzern sanktioniert wird, da aus der Sicht von Jetblue die niederländische Regierung gegen bestehende Luftfahrtabkommen verstoßen würde. Zunächst hat der Protest auch Erfolg, denn KLM soll künftig mit weiteren bürokratischen Hürden sanktioniert werden. Konkret muss sich der Carrier – trotz Openskies-Abkommen – die Flugpläne genehmigen lassen. Es ist nicht auszuschließen, dass die U.S.-Amerikaner dann die eine oder andere Frequenz einfach ablehnen. Eigentlich will Jetblue aus „Rache“ den gesamten Air France-KLM-Konzern aus New York-JFK gebannt haben, aber soweit ist es (noch) nicht gekommen. Doch dem nicht genug: Jetblue hat angekündigt, dass man sowohl gegen die Niederlande als auch gegen die Europäische Kommission vor Gericht ziehen wird. Letzterer wirft man vor, dass diese die Einhaltung der Luftverkehrsabkommen nicht ausreichend überwachen würde und zulassen würde, dass die niederländische Regierung dagegen verstößt. Der U.S.-amerikanischer Carrier ist keinesfalls das einzige Unternehmen, das rechtlich gegen die geplante Reduktion der Kapazität in Schiphol vorgeht. Mehrere Branchenverbände klagen gemeinsam.

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