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Binnen zehn Jahren: Turkish Airlines will die Flotte verdoppeln

Bereits vor der Corona-Pandemie verfolgte das Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines einen rasanten Wachstumskurs. Nun will man nochmals einen Gang hochschalten und innerhalb von zehn Jahren die Flotte auf 800 Maschinen ausbauen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Langstrecke, die man besonders stark expandieren möchte. Im Rahmen der jüngsten Investorenkonferenz nannte das halbstaatliche Luftfahrtunternehmen konkrete Zahlen, denn man will sowohl unter der Kernmarke Turkish Airlines als auch als Anadolujet, die künftig als Ajet mit eigenem AOC operieren soll, stark wachsen. Der Billigflieger soll von aktuell 87 Flugzeugen auf rund 200 Jets ausgebaut werden. Im Jahr 2033 sollen auf dem Turkish-AOC etwa 300 Maschinen der A320neo-Reihe, 200 der B737-Max-Familie und zahlreiche Langstreckenflugzeuge registriert sein. Im zuletzt genannten Segment will man 120 A350 sowie 150 B777 bzw. B787 haben. Die momentan 57 Airbus A330 sollen bis etwa 2030 ausgeflottet werden. Auch im Frachtbereich will Turkish Airlines stark wachsen, denn in diesem Teilbereich soll die Flotte verdoppelt werden. Dieser soll künftig ebenfalls unter eigenem AOC als Tochtergesellschaft geführt werden. Konzernchef Murat Seker geht davon aus, dass die THY-Flotte bis 2025 auf rund 500 Maschinen anwachsen wird und im Jahr 2028 werde man rund 600 Maschinen haben. Allerdings hat man die Bestellungen, die zur Zielgröße von 800 Flugzeugen führen sollen, bislang nicht getätigt. Offiziellen Angaben nach steckt hinter der Zurückhaltung, dass man sich hinsichtlich der Triebwerke noch nicht festgelegt hat. Auch die Aufnahme vieler neuer Strecken strebt Turkish Airlines an. Mittlerweile ist durchgesickert, dass man auch Kurs auf Bratislava nehmen möchte. Man will die slowakische

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Wien: Austrian Airlines fliegt neu nach Sevilla

Am Samstag, den 14. Oktober 2023, hat Austrian Airlines ab Wien-Schwechat die erste von insgesamt drei neuen touristischen Routen, die in der kalten Jahreszeit bedient werden sollen, aufgenommen. Es handelt sich um die spanische Destination Sevilla. Während des Winterflugplans wird die andalusische Hauptstadt jeweils dienstags und samstags von Austrian Airlines bedient, im Sommer wird die Verbindung auf drei wöchentliche Flüge erhöht. „Die steigende Nachfrage und das anhaltend hohe Reiseinteresse unserer Gäste sowohl im Sommer als auch im Winter zeigen, dass sie nach Erholung und Sonne das ganze Jahr über suchen. Aus diesem Grund haben wir unseren Winterflugplan gezielt um attraktive touristische Ziele erweitert, um die Reisewünsche unserer Passagiere zu erfüllen“, so Chief Commercial Officer Michael Trestl. Im Dezember 2023 wird Austrian Airlines wöchentliche Flüge in die finnische Stadt Rovaniemi aufnehmen. Im Rahmen des Charterprogramms hat man dann auch Kittilä im Portfolio, so das Unternehmen in einer Medienerklärung. „Die steigende Nachfrage und das anhaltend hohe Reiseinteresse unserer Gäste sowohl im Sommer als auch im Winter zeigen, dass sie nach Erholung und Sonne das ganze Jahr über suchen. Aus diesem Grund haben wir unseren Winterflugplan gezielt um attraktive touristische Ziele erweitert, um die Reisewünsche unserer Passagiere zu erfüllen. Die neuen Ziele in unserem Winterflugplan sind vielfältig und kontrastreich, um sicherzustellen, dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Dadurch können wir unseren Gästen eine breite Palette an Reisezielen anbieten“, betont CCO Michael Trestl.

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Österreich Werbung rechnet mit hoher Winter-Nachfrage

Das Wirtschaftsministerium und die Österreich Werbung geben sich bezüglich der bevorstehenden Winter-Tourismussaison zuversichtlich. Die Zahl der Menschen, die einen Winterurlaub in Österreich planen, steigt. Die allgemeine Urlaubsstimmung hat sich im Vergleich zum vergangenen Jahr nochmals verbessert und Wintersporturlaub erfreut sich anhaltender Beliebtheit. Der Sommer 2023 soll unter anderem aufgrund der ständigen Teuerungen im Alltag für die österreichischen Tourismusbetriebe herausfordernd gewesen sein. Aus aktueller Sicht soll sich die Lage im Winter 2023/24 entspannen. Dabei beruft man sich auf eine Studie, die im Auftrag der Österreich Werbung erstellt wurde. „Österreichs Tourismus hat in den letzten Jahren zahlreiche Herausforderungen gemeistert. Die Bemühungen der Branche haben sich gelohnt, wie auch die neue Potenzialstudie der ÖW zeigt:  Zeit, Lust und Geld für Winterurlaub sind ausreichend vorhanden. Österreich ist und bleibt bei inländischen wie ausländischen Gästen eine Top-Tourismusdestination“, so Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler. „Zeitgleich gibt die Mehrheit der Befragten an, dass Nachhaltigkeit einen Aspekt bei der Buchungsentscheidung darstellt. Gerade der Wintertourismus hat im Nachhaltigkeitsbereich große Fortschritte gemacht und nimmt damit auch international eine Vorreiterrolle ein.“ Die bisherige Sommersaison (Mai bis inkl. August 2023) erreichte mit 60,06 Millionen Nächtigungen ein Plus von 3,7 Prozent zur Vorjahresperiode und liegt auch 1,8 Prozent über dem sehr guten Jahr 2019. „Die bisherigen Erfolgsmeldungen und positiven Prognosen für die kommenden Monate, aber auch wissenschaftliche Studien bestätigen Österreichs Zukunft als langfristig gesichertes Urlaubsziel. Die Branche arbeitet konstant an der Weiterentwicklung im Nachhaltigkeits- und im Digitalisierungsbereich und sichert mit ihrer Innovationskraft die Zukunft und Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandortes Österreich. Seitens der Tourismuspolitik werden wir die

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Tarifverhandlungen: GDL droht mit unbefristetem Streik

Die Lokführergewerkschaft GDL droht damit, dass es bei der Deutschen Bahn zu unbefristeten Streiks kommen könnte. Hintergrund ist, dass Tarifverhandlungen anstehen und sich Vorsitzender Claus Weselky laut einem Spiegel-Bericht „nicht lange mit Warnstreiks aufhalten möchte“. In der Vergangenheit legte die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer mehrfach den Eisenbahnverkehr in Deutschland regelrecht lahm. Einst forderte man stolze 40 Prozent mehr Lohn für die Bediensteten und einigte sich nach einem längeren Streikmarathon auf einen wesentlich geringeren Prozentsatz. Dennoch wurde klar, dass die Spartengewerkschaft in der Lage ist das Land regelrecht lahmzulegen. Sofern die bevorstehenden Verhandlungen nicht reibungslos verlaufen sollten, droht die GDL wieder mit Streiks, die mitunter einige Tage andauern können. Auch für die traditionell reisestarken Weihnachtstage schließt man Arbeitsniederlegungen nicht explizit aus. Man evaluiert gerade sogar, ob eine Streik-Urabstimmung schon vor der ersten Verhandlungsrunde, die für den 9. November 2023 vereinbart ist, angesetzt werden kann. Dazu kommt, dass sich die Gewerkschaften GDL und EVG einen regelrechten Machtkampf liefern. im Sommer 2023 kam es mit der zweitgenannten Arbeitnehmervertretung nach einer Schlichtung zu einem Kompromiss. Diesen will die GDL aber nicht übernehmen. Man fordert unter anderem zumindest 555 Euro mehr Gehalt pro Monat und will die wöchentliche Arbeitszeit von 38 auf 35 Stunden abgesenkt sehen.

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Herbstferien: Flughafen Berlin-Brandenburg erwartet 1,2 Millionen Passagiere

Die Herbstferien, die vom 20. Oktober bis zum 5. November andauern, werden für eine verstärkte Nachfrage sorgen. Voraussichtlich gute Nachrichten für den Flughafen Berlin-Brandenburg, der in dieser Zeit 1,2 Millionen Passagiere erwarten könnte. Der Flughafen Berlin-Brandenburg erwartet eine verstärkte Nachfrage mit Eintritt der Herbstferien 2023. Diese werden vom 20. Oktober bis zum 5. November andauern. Der Flughafen wird der Prognose folgend 1,2 Millionen Passagiere erwarten, was einer Steigerung um 100.000 Fluggäste im Hinblick zum letzten Jahr gleichkommen würde. Der erfolgreichste Tag soll der 20. Oktober mit 90.000 Passagieren werden. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, sagt folgendes: „Wir haben uns am BER mit der gesamten Flughafenfamilie gut auf die Herbstferien vorbereitet. Unsere Passagiere bitten wir, sich gut zu informieren und empfehlen die Nutzung unserer vielfältigen digitalen Angebote, die das Reisen vereinfachen. Vor allem die warmen Sonnen- und Mittelmeerziele, aber auch Städtereisen sind in diesem Herbst besonders beliebt. Ich freue ich mich auch sehr über die Ergänzung des Angebots nach Dubai durch Eurowings, also mit einem Ziel, das ganzjährig Sonnenschein verspricht.“

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Afghanistan: Flydubai kehrt nach Kabul zurück

Als erste internationale Fluggesellschaft hat die Emirates-Konzernschwester Flydubai angekündigt, dass man künftig wieder Kabul, ansteuern wird. Ab 15. November 2023 will man die Hauptstadt Afghanistans wieder mit Dubai verbinden. Im Jahr 2021 haben sich die Streitkräfte der USA und ihrer Nato-Partner regelrecht chaotisch aus Afghanistan verabschiedet. Dies hat den Taliban ermöglicht binnen weniger Tage ohne nennenswerten Widerstand die Macht zu übernehmen. Viele Menschen wollten das Land fluchtartig verlassen, da sie enorme Angst vor Repressalien hatten. Die meisten Evakuierungsflüge wurden militärisch durchgeführt. Nur wenige Carrier steuern derzeit Flughäfen in Afghanistan an. Als erster großer Carrier kündigt nun Flydubai das Comeback an. Mit Wirksamkeit zum 15. November 2023 will man wieder bis zu zweimal täglich zwischen den Hauptstädten Kabul und Dubai pendeln. Im Regelfall sollen Mittelstreckenjets des Typs Boeing 737-800 eingesetzt werden. Momentan ist das Flugangebot ab Kabul sehr stark eingeschränkt. Viele Carrier sind noch zurückhaltend, da man Sicherheitsbedenken hat. Das afghanische Konsulat in Dubai teilte unter anderem mit, dass man hofft, dass Flydubai nach und nach weitere Carrier folgen. Dies wäre für die Konnektivität und Erholung Afghanistans von besonderer Bedeutung.

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Panama: Copa Airlines musste wegen Inkontinenzslip umkehren

Am Freitag, den 13. Oktober 2023, ist es auf Copa-Airlines-Flug CM393 auf dem Weg von Panama nach Tampa zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall gekommen. Der Kapitän entschied sich wegen einem verdächtigen Gegenstand, der sich als harmloser Inkontinenzslip herausstellte, zur Rücklandung. Im Einsatz war die Boeing 737-8V3 mit der Registrierung HP-1832CMP. Kurz nach dem Start fand das Kabinenpersonal auf einer der Toiletten einen „verdächtigen Gegenstand“. Pflichtgemäß informierte man sofort den Kapitän, der dann entschied, dass aus reiner Vorsicht umgekehrt wird. Die Maschine landete kurz darauf sicher auf dem Flughafen Panama City. Die Lage war insofern auch unklar, weil es an diesem Tag das Gerücht gab, dass es angeblich eine Bombendrohung gegen einen Flug gegeben haben soll. Zu diesem Zeitpunkt hatte die Crew aber keine konkrete Warnung. Dennoch ist man auf Nummer Sicher gegangen und vorsorglich zurückgekehrt. Nach der Landung wurden die 144 Passagiere sowie die Crew von der Polizei zum Aussteigen ersucht. Alle Personen und Gepäckstücke wurden penibel genau durchsucht. Sprengstoffexperten der Exekutive nahmen den „verdächtigen Gegenstand“ auf der Toilette vorsichtig unter die Lupe und konnten dann Entwarnung geben. Es handelte sich lediglich um einen Inkontinenzslip, umgangssprachlich auch als Windel für Erwachsene bekannt. Mit der entsprechenden Portion Humor konnten die Passagiere und die Crew dann im zweiten Anlauf den Flug nach Tampa antreten. Sie hatten jedenfalls die Sicherheit, dass vom Inkontinenzslip, der laut offizieller Mitteilung der Polizei von dieser entsorgt wurde, keine Gefahr ausgeht. Es wurde übrigens nicht explizit mitgeteilt, ob das Exemplar gebraucht oder ungebraucht war.

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Wien: DDSG feiert 300.000 Fahrgäste

Die aus der Donaudampfschiffahrtsgesellschaft hervorgegangene DDSG Blue Danube hatte im bisherigen Jahresverlauf rund 300.000 Fahrgäste. Eigenen Angaben nach hat man mit der aus sieben Flussschiffen bestehenden Flotte eine neue Rekordauslastung erzielt. Dies soll sowohl den Linien- als auch den Charterverkehr auf der Donau betreffen. Am vergangenen Mittwoch wurde von der Geschäftsleitung und der Politik der Fahrgast Nummer 300.000, der in diesem Jahr an Bord eines DDSG-Schiffes gegangen ist, begrüßt. Die Dame legte mit dem knapp 30 Meter langen Schiff zur beliebten City Cruise ab, um an Bord des Schiffs eine kleine Auszeit vom Alltagsstress und das laue Herbstwetter an Deck zu genießen. Hanke, Fischer und Hanreich überreichten der Jubiläumspassagierin eine Jahreskarte, mit der sie an 364 Tagen im Jahr in Wien und der Wachau den Anker lichten oder auch zu einem Städtetrip in das benachbarte Bratislava (Slowakei) ablegen kann. Durch das anhaltend schöne Wetter, die hohen Nächtigungszahlen im Wiener Tourismus, zahlreiche Sonder- und Themenfahrten sowie die gute Auslastung im Chartergeschäft mit Firmen- und Weihnachtsfeiern erwartet die DDSG Blue Danube bis Jahresende noch mehr Passagiere als in den Jahren vor Ausbruch der Pandemie. Der bisherige Höchstwert an beförderten Fahrgästen wurde im Jahr 2019 mit etwas mehr als 306.000 Passagieren im Linien- und Ausflugsverkehr erreicht. „Die DDSG Blue Danube ist eine wertvolle Säule im touristischen Angebot Wiens und ein besonderes Freizeitangebot, das sich bei den Wienerinnen und Wienern steigender Beliebtheit erfreut. Immer mehr Einheimische entdecken die schönsten Seiten Wiens vom Fluss aus und genießen einen Kurzurlaub in der Region. Mit der Verbindung

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Flughafen Wien kritisiert VCÖ-CO2-Behauptungen

Der Verkehrsclub Österreich behauptet, dass in Österreich der von der Luftfahrt verursachte Kohlenstoffdioxidausstoß allein im ersten Halbjahr 2023 stark gestiegen wäre. Man vergleicht diese mit dem Jahr 2021, in dem vergleichsweise wenig geflogen wurde. Die Flughafen Wien AG kritisiert die Äußerungen heftig. In den letzten Jahren hat sich die Kommunikation des Verkehrsclub Österreich häufig mit jener von Umweltschutzorganisationen gedeckt. Der offiziell unabhängige Verein könnte sich durchaus daran angepasst haben, dass im Verkehrsministerium mit Leonore Gewessler nun eine Grüne das Sagen hat. Besonders heftig wird nämlich sowohl von der Politikerin, die gerne mit Privatjets unterwegs ist, als auch vom VCÖ die Luftfahrt kritisiert. Die Flughafen Wien AG ist der Ansicht, dass die Behauptung, dass die Fliegerei im ersten Halbjahr 2023 schon so viel Kohlenstoffdioxid wie im gesamten Jahr 2021 ausgestoßen habe, grob irreführend sein soll. Der VCÖ-Argumentation folgend hat die Zahl der Flugreisenden also deutlich stärker zugelegt als der CO-Ausstoß des Flugverkehrs – was den Erfolg der Klimaschutzbemühungen der Luftfahrt bestätigt. Die CO2-Emissionen des österreichischen Flugverkehrs machten 2018, also einem Jahr vor der Corona-Pandemie und mit einem ähnlichem Gesamtjahres-Passagieraufkommen wie heuer, laut Umweltbundesamt lediglich 0,16% der Gesamtemissionen in Österreich aus. Grundsätzlich ist zu den VCÖ-Aussagen auch festzuhalten, dass Vergleiche der von weltweit außerordentlich starken Verkehrsrückgängen geprägten Corona-Jahre 2020 und 2021 mit der Gegenwart insgesamt nicht besonders seriös sind. Alleine am Flughafen Wien ist das Passagieraufkommen nach der Coronakrise im ersten Halbjahr 2023 gegenüber 2022 um 44% gestiegen, während die Zahl der Bewegungen deutlich schwächer (um 27,5%) zugelegt hat. Umgelegt auf die

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Israel: Flugzeugversicherer verweigern zunehmend den Deckungsschutz

Immer mehr zivile Fluggesellschaften haben das Problem, dass die Versicherer ihrer Flugzeuge den Deckungsschutz für den Luftraum von Israel zurückziehen. Das liegt daran, dass oftmals in den Bedingungen festgehalten ist, dass Kriegsgebiete nicht angesteuert werden dürfen. In jüngerer Vergangenheit ist dieses Phänomen bereits im Vorfeld des kriegerischen Überfalls Russlands auf die Ukraine aufgetreten. Zahlreiche Assekuranzen haben ihre Kunden darauf aufmerksam gemacht, dass wegen akuter Kriegsgefahr kein Versicherungsschutz im Luftraum der Ukraine gewährt werden kann. Dies führte dazu, dass die ukrainische Regierung Staatshaftungen angeboten hat, jedoch diese von nur wenigen Anbietern in Anspruch genommen wurden. Wenige Tage später wurde der Luftraum aufgrund von Kriegsausbruch geschlossen. Dazu kommt, dass ähnlich wie im Feber 2022 nun auch bezüglich Israel einige Leasinggeber untersagen, dass ihr Fluggerät von/nach bzw. über Israel eingesetzt wird. Für die Airlines sind beide Umstände problematisch, da man ohne Versicherungsschutz nicht fliegen darf und eine Untersagung durch den Eigentümer des Fluggeräts selbigen Effekt hat. Die Regierung Israels bringt für die in ihrem Land ansässigen Carrier ein Haftungsprogramm an den Start. Dieses soll den möglichen Wegfall von Versicherungsschutz seitens internationaler Assekuranzen ersetzen. Vereinfacht gesagt: Der Staat übernimmt das Risiko und muss dann im Falle von Unfällen haften. Derzeit ist vorgesehen, dass nur Airlines mit Sitz in Israel den „staatlichen Versicherungsschutz“ beantragen können. Es gab bereits erste Rückführungsflüge, die mangels Versicherungsschutz abgesagt werden mussten. Beispielsweise musste Norwegian Air Shuttle einen Flug von Oslo nach Tel Aviv und zurück, den man im Auftrag der norwegischen Regierung hätte durchführen sollen, absagen. Dazu teilte das Unternehmen

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