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Salzburg mit Neuigkeiten im Winterflugplan 2023/24

Ende Oktober 2023 startet auch am Salzburger Flughafen der Winterflugplan 2023/24, der einige Neuerungen aufweist. Beispielsweise geht es neu nach Marsa Alam. In Richtung Ägypten haben Passagiere nun die Wahl zwischen Hurghada, das ganzjährig angeboten wird, und Marsa Alam. Eurowings bietet zwei wöchentliche Umläufe nach Gran Canaria sowie einen nach Teneriffa an. Im Bereich der Städteziele gibt es unter anderem London, Bristol, Dublin, Manchester, Amsterdam, Rotterdm und Eindhoven. In Richtung Deutschland sind Köln/Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und Berlin im Winterflugplan 2023/24 zu finden. Turkish Airlines bindet an das Drehkreuz Istanbul an, Flydubai an den Hub Dubai und Air Serbia an Belgrad. Ergänzt wird das Flugprogramm durch einen starken Incoming-Verkehr aus altbewährten Quellmärkten wie Großbritannien, Irland, den Niederlanden, Skandinavien, Island und vor allem Deutschland. Mit diesen Flugverbindungen reisen jedes Jahr tausende Fluggäste nach Salzburg, um ihren Urlaub in den umliegenden Skigebieten oder in der Kulturhauptstadt Salzburg zu verbringen.

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Russische Hacker sollen Cyberangriff auf Air Europa verübt aben

Vor wenigen Tagen wurde die Fluggesellschaft Air Europa Opfer eines Cyberangriffs. Nun wurde bekannt, dass die Daten von etwa 100.000 Debit- und Kreditkarten erbeutet wurden, berichtet die Zeitung Diario de Mallorca. Das spanische Luftfahrtunternehmen hatte mitgeteilt, dass das Zahlungsmodul angegriffen wurde. Man habe proaktiv die kartenausstellenden Banken über den Hackerangriff informiert. Die betroffenen Kunden wären per E-Mail kontaktiert worden. Es ist davon auszugehen, dass die Issuer die betroffenen Zahlungskarten austauschen werden. Unter Berufung auf interne Quellen schriebt Diario de Mallorca auch, dass der Cyberangriff mit hoher Wahrscheinlichkeit von Hackern aus der Russischen Föderation durchgeführt worden wäre. Derzeit ist völlig unklar, ob Karteninhabern dadurch ein finanzieller Schaden entstanden ist. Im Chargeback-Verfahren müssten diese jedoch schadlos gehalten werden können. Es handelt sich übrigens nicht um den ersten Cyberangriff auf Air Europa. Bereits im Jahr 2018 erbeuteten Hacker die Daten von etwa einer halben Million Kunden. Dies hatte für den Carrier ein Nachspiel in Form einer saftigen Geldstrafe, denn damals hatte man versucht dies geheim zu halten und die Kunden zunächst nicht über die Datenpanne informiert.

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Verkehrssektor: Italienische Gewerkschaften wollen am 20. Oktober 2023 das Land lahmlegen

Wer am 20. Oktober 2023 in Italien mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein möchte, muss viel Geduld mitbringen. Mehrere Gewerkschaften rufen zum Generalstreik im Verkehrssektor auf. Auch die Luft- und Schifffahrt sind betroffen. An zahlreichen italienischen Flughäfen sind die Bediensteten am 20. Oktober 2023 zur ganztägigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Fluggäste, die an diesem Tag fliegen wollen, sollten den aktuellen Status ihrer Buchung im Auge behalten und gegebenenfalls mit ihrer Airline Kontakt aufnehmen und nach etwaigen Alternativen fragen. Im Eisenbahnverkehr sind die Beschäftigten bereits ab 19. Oktober 2023, 21 Uhr 00, für 24 Stunden zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Betroffen sind sowohl nationale als auch internationale Verbindungen. Daher wird Reisenden geraten, dass diese die weiteren Entwicklungen im Auge behalten sollten. Im ÖPNV soll es ebenfalls zu Einschränkungen kommen, denn auch Busse, U-Bahnen und Straßenbahnen sollen bestreikt werden. Die meisten regionalen Verkehrsbetriebe haben mitgeteilt, dass ein eingeschränkter Fahrplan aufrechterhalten werden kann. Im Zeitraum von 1 Uhr 00 bis Mitternacht sollen am 20. Oktober 2023 auch viele Fährverbindungen bestreikt werden. Der Schwerpunkt dieser Aktion liegt auf dem Verkehr zu den größeren italienischen Inseln. Das Ausweichen auf das Auto könnte ebenfalls problematisch werden, denn ab 19. Oktober 2023, 22 Uhr 00, sind auch die Mautkassiere auf den italienischen Autobahnen für 24 Stunden zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Es ist somit mit längeren Wartezeiten an den Mautstationen zu rechnen.

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Passagierrechte: Ryanair kassiert saftiges Bußgeld in Ungarn

Der Billigflieger Ryanair hat vor dem Obersten Gerichtshof Ungarns eine juristische Schlappe erlitten, denn das Gericht hat eine von der Konsumentenschutzbehörde verhängte Geldstrafe in der Höhe von 200 Millionen Forint (rund 518.479 Euro) bestätigt. Es ging um ein Bußgeld, das dem Carrier Anfang dieses Jahres im Zusammenhang mit einer Flugverspätung auferlegt wurde. Im Feber 2023 soll Ryanair bei einem Flug von Budapest nach Gran Canaria die Passagiere nicht über eine Flugplanänderung informiert haben und daraus resultierend die Fluggastrechte missachtet haben. Nach einem Ermittlungsverfahren verhängte die Konsumentenschutzbehörde der Stadt Budapest eine saftige Geldstrafe. Dazu ist anzumerken, dass Ungarn eines der ersten EU-Länder war, das Konsumentenschutzeinrichtungen zur Führung von Verwaltungsstrafverfahren gegen Fluggesellschaften ermächtigt hat. Die Vorgehensweise wurde bereits vor dem Europäischen Gerichtshof verhandelt und dieser hat ausdrücklich festgehalten, dass dies zulässig ist, da es auch der einfacheren Durchsetzung von Passagierrechten im Sinne der Fluggastrechteverordnung dient. Ryanair ist gegen das jüngste Bußgeld, das man in Ungarn kassiert hat, vor Gericht gezogen. Der Oberste Gerichtshof musste daher entscheiden, ob die Strafe zulässig ist oder nicht. Die Richter entschieden zu Ungunsten der Fluggesellschaft. Ob der Billigflieger versuchen wird die Strafe vor dem Gericht der Europäischen Union anzufechten, ist noch offen.

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Tipp: Innsbrucker Flughafenfest am Nationalfeiertag 2023

Nach drei Jahren Pause geht am Nationalfeiertag in Innsbruck wieder ein großes Flughafenfest über die Bühne. Dieses findet am 26. Oktober 2023 in der Zeit von 10 Uhr 00 bis 17 Uhr 00 am Tiroler Airport statt. In diesem Jahr wird das österreichische Bundesheer mit einigem Fluggerät präsent sein: Von der Herkules C-130, einem Eurofighter, dem Transporthubschrauber S70 „Black Hawk“, den Helikoptern Alouette III und Agusta Bell 212, über die Schulungsflugzeuge Pilatus PC7 und DA40 NG bis zum neuesten Hubschrauber der Bundesheerflotte, dem Leonardo AW-169B „Lion“. Zusätzlich findet eine Präsentation von technischem Equipment zur Luftraumüberwachung oder auch eines Aufklärungs- und Zielzuweisungsradar statt.Die österreichischen Streitkräfte planen gegen 11 Uhr 20 einen Überflug mit Eurofightern durchzführen. Weitere Ausstellungshighlights sind die Polizei, der Samariterbund mit einem neuen Intensivhubschrauber, die Luftfahrtunternehmen Heli Tirol, Wucher Helicopter, Mountain Soaring und Strong Wings, das Flugsportzentrum, die Innsbrucker Segelfliegervereinigung (ISV), der ÖAMTC, die Flughafenfeuerwehr und der Aero Club mit seinen Modellflugzeugen. Die Flying Bulls statten dem Fest und all seinen Besucherinnen und Besuchern im Laufe des Tages einen Besuch ab. Auch gibt es im Bereich Segelflug so einiges zu sehen. Der ISV und das Flugsportzentrum informieren Interessierte. Weiters kann das Segelfliegen live erlebt werden. Zusätzlich gibt es in diesem Bereich des Flughafenfestes auch Speisen, Getränke und eine Hüpfburg. Über den Tag verteilt werden je drei Segelkunstflüge, drei Modellkunstflüge und drei Vorführungen der Polizei mit der Spezialeinheit Cobra auf der Vorfeldseite stattfinden. Damit die Besucher rasch in die Kranebitter Allee und zurück gelangen, wird ein Shuttlebusbetrieb zum Flughafengelände am

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Cityjet und Air Nostrum kommen unter gemeinsame Holding namens Sara

Schon seit vielen Jahren steht im Raum, dass Air Nostum und Cityjet unter das Dach einer gemeinsamen Holding gebracht werden. Nun wurde verkündet, dass sich unter dem Namen Sara eine strategische Allianz von neun europäischen Unternehmen, davon drei Regionalfluggesellschaften, bilden soll. Geleitet wird die Holdinggesellschaft von Führungskräften, die von Cityjet und Air Nostrum stammen. Gebildet wird der größte auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierte Anbieter Europas. Die Flugbetriebe sollen aber – zumindest vorläufig – nicht zusammengeführt werden. Unter dem Dach der Sara sind künftig Air Nostrum, Hibernian Air, Cityjet DAC und Cityjet A/S vertreten. Weiters gehören der Allianz weitere Töchter der Hauptmitgleider an. Zusätzlich gehören Anem, Anto, Air Nostrum Global Services, Ara und Ard Aer ebenfalls dazu. Die 80-prozentige Mehrheit an Sara werden die bisherigen Aktionäre von Air Nostrum halten. 20 Prozent entfallen auf die Anteilseigner des Cityjet-Konzerns. Gemeinsam wird man über eine Gruppenflotte von 74 Maschinen verfügen. Es ist beabsichtigt, dass die Flotte innerhalb der nächsten drei Jahre auf 100 Flugzeuge erweitert werden soll. Vorerst wird nur eine gemeinsame Holdinggesellschaft, die man selbst als strategische Allianz bezeichnet, geschaffen. Die Marken Air Nostrum, Cityjet, Hibernian Air und jene der Tochterairlines sollen weiterhin am Markt bestehen bleiben. Auch sollen die Niederlassungen unverändert bleiben. In Summe beschäftigt der Sara-Konzern 2.500 Mitarbeiter und ist überwiegend im Auftrag anderer Fluggesellschaften im Rahmen von Wetlease- und Charteraufträgen aktiv. In diesem Segment will man sowohl in Europa als auch in Nordafrika weiter wachsen.

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Otter und Ratte an Bord entlaufen: Tierschmuggel schief gegangen

Zollbeamte und Bedienstete, die für Sicherheitskontrollen an Flughäfen zuständig sind, können viele Geschichten erzählen was Passagiere so an ungewöhnlichen Dingen mit dabei haben können. Immer wieder handelt es sich auch um lebende Tiere, die mehr oder weniger gut versteckt, mitgenommen werden. Leider werden diese oftmals geschmuggelt. Kurz nach dem Start eines von Vietjet durchgeführten Fluges von Bangkok nach Taipeh ist eine solche Aktion aber gehörig schief gegangen. Einem Schmuggler sind nämlich Tiere entlaufen, die sich dann ihren Weg durch die Kabine gesucht haben. Beispielsweise erschreckte sich jemand, der zunächst eine Albinoratte auf seinem Weg zur Toilette bemerkt hatte. Damit nicht genug: Unter einem Sitz fand dann ein anderer Fluggast einen Otter, der immerhin rund einen Meter lang war. Das Kabinenpersonal war dann bemüht die Tiere einzufangen und forderte mittels Durchsage den Besitzer dazu auf, dass dieser sich sofort melden sollte. Eine Dame kam dann tatsächlich auf die Crew zu und sagte, dass ihr die weiße Ratte gehören würde. Mit dem Otter wollte sie zunächst nichts zu tun haben. Aber die Crew ließ nicht locker und konnte so einen umfangreichen Tierschmuggel aufdecken. Neben der Ratte und dem Otter, die entlaufen sind, wurden in den Gepäckstücken der Dame noch eine Schlange, ein Murmeltier, zwei weitere Otter, 28 Schildkröten und zwei weitere nicht näher bezeichnete Nagetiere gefunden. Das war dann für die Airline genug, denn diese erstattete Strafanzeige und übergab die Frau samt ihrem „Zoo“ an die Exekutive. Gegen sie wurde nun ein Strafverfahren in Taiwan eingeleitet. Im günstigsten Fall kommt die Schmugglerin

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Landeanflug auf Christchurch: Emirates-A380 in starken Seitenwind geraten

Am 14. Oktober 2023 ist der von Emirates Airline betriebene Airbus A380 mit der Registrierung A6-EVH während dem Landeanflug in sehr starken Seitenwind geraten. Der Versuch wurde abgebrochen und anschließend aus einer anderen Richtung erfolgreich wiederholt. Der Superjumbo befand sich unter der Flugnummer EK 412 auf dem Weg von Sydney über Christchurch nach Dubai. Diese Route wird regulär mit Zwischenlandung bedient. Während dem Landeanflug auf den neuseeländischen Airport hatten die Piloten der A6-EVH mit starkem Seitenwind zu kämpfen. Lokale Planespotter haben den Vorgang auf Video festgehalten und unter anderem auf sozialen Medien veröffentlicht. Zu sehen ist wie der Airbus A380 von einer starken Böe getroffen wird und dabei in eine äußerst wackelige Lage gerät. Der Kapitän hat dann entschieden, dass der Landeversuch abgebrochen wird. Im zweiten Anlauf ist das Aufsetzen dann erfolgreich gelungen, jedoch kam der Superjumbo dann aus einer anderen Richtung.

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Flughafen Köln/Bonn ist nun slot-reguliert

Bislang mussten sich Airlines, die ihre Dienstleistungen ab Köln/Bonn anbieten wollten, nicht um Start- und Landerechte (Slots) bewerben. Das hat sich nun geändert, denn der Airport wurde auf Level 3 hochgestuft. In Deutschland werden momentan die Slots in Hannover, Stuttgart, Hamburg, Berlin, Düsseldorf, München und Frankfurt am Main durch den Koordinator vergeben. Neu in dieser Liste ist der Köln/Bonn Airport, der in diesem Jahr bei Fluggesellschaften stark nachgefragt ist. Airlines müssen sich um Slots bewerben, die dann der Koordinator nach vorgegeben Kriterien vergibt. Das deutsche Fachportal Aero.de berichtete zuerst über diese Veränderung in Köln/Bonn. Das deutsche Bundesverkehrsministerium hat am 4. Oktober 2023 einen Bescheid ausgestellt, in dem der CGN für die gesamte Betriebszeit für koordiniert erklärt wurde. Solche Maßnahmen werden ergriffen, wenn die Start- und Landerechte knapp werden, also sich mehr Fluggesellschaften für Flüge ab einem Airport interessieren als Slots zur Verfügung stehen. Für bestehende Angebote hat diese Veränderung zunächst keine Auswirkungen. Für diese gilt im Rahmen der Slot-Richtlinien Bestandsschutz. Allerdings müssen die Anbieter auch die „Use it or lose it“-Regel beachten. Neue Angebote müssen künftig über den Slot-Koordinator vergeben werden.

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Sicherheitsbedenken: Airlines setzen Beirut-Flüge aus

Aufgrund der aktuellen Situation im Nahen Osten setzen mehrere Fluggesellschaften, darunter die Airlines der Lufthansa Group und Condor, die Flüge nach Beirut aus. Vorerst pausieren diese bis zum 28. Oktober 2023. Bei der Lufthansa Group sind unter anderem die Angebote von Lufthansa, Swiss und Eurowings betroffen. Dazu teilte der schweizerische Carrier unter anderem mit: „Nach sorgfältiger Prüfung der Lage im Libanon, hat Swiss entschieden, die Flüge von und nach Beirut auszusetzen, da eine Ausweitung des Konflikts gegenwärtig nicht ausgeschlossen werden kann. Betroffen sind insgesamt vier Swiss-Flüge am 17., 19., 24. und 26. Oktober 2023“. Auch der deutsche Ferienflieger Condor hat sich dazu entschlossen, dass aus Sicherheitsgründen vorerst nicht mehr in den Libanon geflogen wird. Die betroffenen Carrier wollen zu einem späteren Zeitpunkt über mögliche Wiederaufnahmen informieren. In den letzten Tagen fliegen die Streitkräfte Israels Luftangriffe gegen Stellungen, die der Hisbollah zugeordnet werden. Diese befinden sich überwiegend im Libanon. Aus Sicherheitsgründen haben die meisten Airlines ihre Israel-Flüge bereits temporär eingestellt. Nun befürchtet man, dass sich der von der Hamas angezettelte Konflikt auch auf den Libanon ausdehnen könnte. Daher werden nun auch zunehmend Beirut-Flüge ausgesetzt.

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