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Liliair wird Erstkunde von Mesa-Ableger Flite

Im Sommerflugplan 2023 wird Liliair ab Klagenfurt die Ziele Hamburg, München und Frankfurt am Main anbieten. Dazu hat man zwei Bombardier CRJ-900, die von der maltesischen Fluggesellschaft Flite betrieben werden sollen, organisiert. Hinter dem Luftfahrtunternehmen steckt eine U.S.-amerikanische Branchengröße, die über viel Erfahrung mit diesem Muster verfügt. Es handelt sich um die große Regionalfluggesellschaft Mesa Airlines, die auch im Auftrag von American Airlines und United Airlines unterwegs ist. Diese hat sich zur Gründung eines Europa-Ablegers entschieden. Die maltesische Flite Aviation Ltd. befindet sich derzeit im Zulassungsverfahren als Fluggesellschaft. Mit der Erteilung von AOC und Betriebsgenehmigung wird für Anfang 2023 gerechnet. Liliair ist der erste offizielle Kunde es neuen Anbieters. Daraus folgt auch, dass die für Liliair bestimmte Flotte einen „operated by Flite“-Sticker bekommen wird und die beiden CRJ-900 ins maltesische Luftfahrtregister eingetragen werden.

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Boliviana verliert Kater auf Inlandsflug

Immer wieder sorgen Katzen in der Luftfahrt für Verwunderung. Diesmal ist auf einem von Boliviana de Aviación durchgeführten Inlandsflug zwischen Tarija und Flughafen Santa Cruz abhanden gekommen. Das Tier wurde in einer Transportbox befördert, jedoch wurde der Besitzerin dann eine leere Box übergeben. Der Vorfall ereignete sich bereits am 8. Dezember 2022 auf Flug OB1555. Kater Tito sollte gemeinsam mit der Besitzerin von Tarija nach Santa Cruz fliegen. Allerdings gestattete die Airline die Beförderung in der Kabine nicht, so dass der Vierbeiner im Frachtraum mitreisen musste. Er befand sich in einer üblichen Transportbox, die eigentlich für Katzen nicht zu „knacken“ ist. In Boston bewies eine andere Katze das Gegenteil und flüchte nach der Landung eines Lufthansa-Fluges und narrte tagelang das Flughafenpersonal, denn das Tier ließ sich nicht einfangen. Während man in den USA zumindest wusste, dass die Katze auf dem Flughafengelände streunt, ist das in Bolivien völlig unklar. Man weiß gar nicht wo das Tier ist. Der Flug war jedenfalls zwei Stunden verspätet. Nach der Landung in Santa Cruz wurde der Reisenden die Transportbox übergeben, jedoch war ihr Kater nicht an Bord. Später erfuhr die Passagierin von der Airline, dass der Vierbeiner aus ungeklärter Ursache vor dem Start „verloren“ gegangen ist. Wo das Tier genau ist, wusste man nicht. Auch ist nicht komplett geklärt, ob der Kater nicht doch eventuell nach der Landung entwischt sein könnte. Jedenfalls wurde eine Suchaktion eingeleitet. Diese brachte bislang keinen Erfolg und das obwohl in Tarija sogar speziell ausgebildete Suchhunde eingesetzt wurden. Mittlerweile kann nicht

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Ita Airways: Lufthansa lässt nicht locker

Im ersten Anlauf ist Lufthansa, damals noch in Bietergemeinschaft mit MSC, in Sachen avisiertem Einstieg bei Ita Airways unterlegen. Man lässt nicht locker und verhandelt mit der italienischen Regierung über den Kauf einer Mehrheitsbeteiligung – diesmal im Alleingang. Der italienischen Staatsführung schwebte zunächst vor, dass auch die Ferrovie dello Stato beteiligt werden sollte. Laut lokalen Medienberichten will das der Kranich-Konzern aber nicht, sondern man will zumindest die Mehrheit übernehmen, um Ita Airways kontrollieren zu können. Im ersten Anlauf begnügte man sich noch mit einem vergleichsweise kleinen Minderheitsanteil. Die Übergangsregierung hatte den Zuschlag zunächst an das Konsortium Certares/Air France-KLM/Delta vergeben. Die exklusiven Verhandlungen wurden zwischenzeitlich aufgehoben, so dass wieder alle ursprünglichen Bieter im Rennen sind. Es gilt als offenes Geheimnis, dass Lufthansa von verschiedenen italienischen Kreisen favorisiert wird. Während sich der Kranich-Konzern überhaupt nicht zu den Verhandlungen rund um Ita Airways äußern will, berichten lokale Medien, dass eine Einigung in Sichtweite ist. Diese soll beinhalten, dass Lufthansa die Mehrheit übernimmt. Die Staatsbahn FS soll nicht involviert sein. Spekuliert wird, dass Ita Airways nach dem Vorbild von Brussels Airlines in mehreren Stufen übernommen werden könnte. Zunächst soll der Staat mit einem Minderheitsanteil an Bord bleiben. In Phase Zwei könnte Lufthansa dann den Rest kaufen, um 100 Prozent halten zu können. Laut Tageszeitung „La Republlica“ hofft man in Regierungskreisen, dass Ende Dezember 2022 oder Anfang 2023 eine verbindliche Absichtserklärung unterschrieben werden kann.

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Rumänien: Ryanair zieht sich von vier Airports zurück

Die Billigfluggesellschaft Ryanair fährt – ungeachtet der Lücken, die Blue Air hinterlassen hat – das Angebot von/nach Rumänien zurück. Man wird die Airports Oradea, Timisoara, Sibiu und Suceava auf unbestimmte Zeit nicht mehr ansteuern. Auch in Bukarest, Cluj und Iasi fährt man das Angebot zurück. Der Konkurrent Wizz Air hat in den letzten Wochen die Präsenz in Rumänien weiter ausgebaut und einige Routen, die brachlagen aufgenommen bzw. reaktiviert. Hinter der Entscheidung von Ryanair steckt – wieder einmal – die Frage ums Geld. Beispielsweise schriebt Ebihoreanul.ro, dass der Billigflieger im Herbst 2020 in Oradea einen Zuschuss in der Höhe von 800.000 Euro erhalten habe. Die Hälfte soll sofort und der andere Teil mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs ausbezahlt worden sein. Der Subventionsvertrag ist seit drei Monaten abgelaufen und nun kündigt man den Rückzug an. Auch aus Sibiu ist zu hören, dass der Carrier höhere Subventionen haben wollte, jedoch man nicht bereit gewesen ist diese zu bezahlen. Ryanair selbst begründet den Rückzug von den vier genannten rumänischen Flughäfen, dass man wegen „fehlender langfristiger Anreize“ zum Ausstieg gezwungen wäre. Die Einstellungen wirken sich auch auf Wien aus, denn Sibiu und Suceava werden nicht fortgeführt.

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Air Serbia will dritten Airbus A330 einflotten

Erst kürzlich hat Air Serbia ihren zweiten Airbus A330-200 in den Liniendienst gestellt. Nun kündigt Firmenchef Jiri Marek an, dass man sich auf der Suche nach einem dritten Langstreckenflugzeug dieses Typs befindet. Gegenüber dem Portal „Routes“ erklärte der Manager, dass man darauf achtet, dass der gleiche Triebwerkstyp wie bei den beiden bestehenden A330 montiert ist. Einen Termin für die Einflottung konnte er noch nicht nennen und verwies darauf, dass der Prozess neun Monate und länger dauern könnte. Mit Hilfe des dritten Langstreckenflugzeuges will Air Serbia das Interkontinentalangebot ab der serbischen Hauptstadt Belgrad weiter ausbauen. Konkrete Ziele wurden noch nicht genannt, jedoch deutete man in der Vergangenheit wiederholt an, dass man den Verkehr zwischen Serbien und China weiter ausbauen will. Auch hat man das eine oder andere Ziel in den Vereinigten Staaten von Amerika ins Auge gefasst. Beispielsweise könnte es sich laut Marek um Miami handeln. Alternativ prüft man das kanadische Toronto. Im Mai 2023 wird Air Serbia eine Nonstopverbindung nach Chicago aufnehmen. Diese soll zunächst dreimal wöchentlich bedient werden. Auf der New-York-Strecke will der Carrier künftig täglich fliegen.

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Mesa Airlines wechselt 64 CRJ-900 von American Eagle zu United Express

Die U.S.-amerikanische Mesa Airlines hat den Wetlease-Auftrag von American Airlines verloren. Gleichzeitig befindet man sich in intensiven Gesprächen mit dem Konkurrenten United. American beendet die Zusammenarbeit mit Mesa Airlines, weil der ACMI-Provider in finanzielle Schieflage geraten ist. Dies soll sich auch negativ auf die Stabilität des Flugbetriebs ausgewirkt haben. Die TV-Station CNBC zitiert aus einem internen Rundschreiben, das von Chief Commerical Officer Derek Kerr unterschrieben ist, wie folgt: „Infolgedessen haben wir Bedenken, ob Mesa in Zukunft ein zuverlässiger Partner für American sein wird. American und Mesa sind sich einig, dass der beste Weg, um diese Bedenken auszuräumen, die Beendigung unserer Vereinbarung ist“. Derzeit sind – inklusive Mesa Airlines – sechs Airlines unter der Regionalmarke American Eagle im Auftrag für AA tätig. Laut Informationen von Reuters, die sich auf ein internes Rundschreiben von Mesa-Chef Jonathan Ornstein beziehen, sollen jene Bombardier CRJ-900, die momentan noch für American Airlines unterwegs sind, künftig als United Express für den Konkurrenten United Airlines fliegen. Man ist für diesen Carrier bereits mit 80 Embraer 17 in der Luft. Künftig sollen auch die 64 Bombardier CRJ-900, die Mesa Airlines betreibt, für United fliegen. American erklärt unter anderem, dass man die Kapazität künftig anderweitig zukaufen wird.

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Smartwings legt erste Charterflüge ab České Budějovice auf

Mit jahrelanger Verspätung soll es im Sommer 2023 dann soweit sein. Der tschechische Flughafen Budweis will dem Linzer Airport Konkurrenz machen. Smartwings soll zunächst die Ziele Rhodos und Antalya mit Boeing 737-800 ansteuern. Weitere Ziele befinden sich laut Regionalpolitikern bereits in Vorbereitung. Für viel Geld wurde der einstige Militärflughafen nahe České Budějovice ausgebaut und in einen zivilen Airport verwandelt. Die damaligen Initiatoren des Projekts haben ein regelrechtes Lowcost-Eldorado versprochen, jedoch gelang es diesen nicht auch nur einen einzigen Billigflieger nach Budweis zu locken. Dazu kamen erhebliche Probleme bei der Erweiterung der Zulassung, denn die tschechische Flugsicherung erhob in gewisser Weise Einspruch, da diese sich zunächst aus personellen Gründen außer Stande sah diesen in der vom Betreiber gewünschten Form zu kontrollieren. So gab es erhebliche Einschränkungen, die den Einsatz von Airbus A320, Boeing 737 und Co unmöglich gemacht haben. Auch im Bereich der Gesellschafter hat sich so einiges verändert, denn mit Ausnahme der Region Südböhmen sind alle ausgestiegen. Auch auf Management-Ebene blieb so gut wie nichts unverändert. Mittlerweile ist der Kreis Südböhmen Alleingesellschafter des Flughafens České Budějovice. Das hat aber den wiederholt nach hinten verschobenen Starttermin nicht beschleunigt. Unabhängig davon: Für den Sommerflugplan 2023 sind von Smartwings durchgeführte Flüge ins griechische Rhodos und ins türkische Antalya angekündigt. Es handelt sich um keine Linienflüge, sondern um Charterverbindungen im Auftrag des Reiseveranstalters Čedok. Daraus resultiert auch, dass es zunächst nur je ein Flugpaar pro Woche gibt. Ab 4. August 2023 soll an Montagen Rhodos und an Freitagen Antalya ab Budweis angeflogen werden. Vorerst

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Flughafen Graz will kleinen Teil des ehemaligen Fliegerhorst Nittner „einverleiben“

Vor einigen Jahren wurde der einstige militärische Bereich des Grazer Flughafens aufgelassen. Bislang war die Nachnutzung noch vollkommen offen. Nun hat der Airport beantragt, dass ein Teil des Areals des einstigen Fliegerhorsts Nittner in den zivilen Flugplatz einbezogen werden soll. Auch wenn es einen bestehenden Taxiway zwischen dem einstigen militärischen Bereich und dem Flughafen Graz-Thalerhof gibt, ist der ehemalige Fliegerhorst Nittner rein formell kein Zivilflugplatz. Konkret bedeutet das, dass die dortigen Liegenschaften und die Infrastruktur derzeit gar nicht fliegerisch genutzt werden dürfen. Genau das will der Grazer Flughafen ändern und hat beim Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie den formellen Antrag gestellt, dass die bestehende Zivilflugplatz-Bewilligung dahingehend geändert werden soll, dass ein Teil des ehemaligen militärischen Bereichs einbezogen ist. Konkret bedeutet das, dass bei positiver bescheidmäßiger Feststellung die ehemals militärische Infrastruktur dann zivil, beispielsweise von der General Aviation, genutzt werden kann. Auch wenn es in diesem Bereich einst Militärluftfahrt gab, muss zunächst das Verkehrsministerium grünes Licht für die zivile Nutzung geben. Konkret soll das Areal des Grazer Flughafens so erweitert werden, dass der einstige Fliegerhorst Nittner von der Zivilflugplatz-Bewilligung ebenfalls umfasst ist. Das ist ein bürokratischer Aufwand, denn laut Pflichtveröffentlichung im Amtsblatt der Wiener Zeitung handelt es sich um ein so genanntes Großverfahren. „Es ist beabsichtigt ein 7.255 Quadratmeter großes Areal des ehemaligen Militärflugplatzes Graz Thalerhof (Fliegerhorst Nittner) in das Flughafenareal miteinzubeziehen. Die vorgesehene Zivilflugplatzerweiterung liegt auf den Grundstücken 35/2, 35/4, 35/5 und 103/3 in der Katastralgemeinde 63286 Thalerhof. Auf dem Erweiterungsareal sollen ein ca. 5.655 Quadratmeter

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OMV übernimmt Treibstoffversorgung in Klagenfurt

Mit Jahresende zieht sich der Mineralölkonzern Shell vom Flughafen Klagenfurt zurück. Ab 1. September 2022 sind Kerosin und Co bei der OMV erhältlich. Die Kärntner Flughafen Betriebs GesmbH übernimmt das Tanklager und wird Flugbenzin-Anbieter für die ortsansässigen Luftfahrzeuge. „Es ist uns ein Anliegen, höchste Servicequalität auch im Bereich der Betankung anzubieten“, erklärt Airport-Geschäftsführer Nils Witt. „Mit der OMV haben wir einen renommierten und verlässlichen Partner gefunden, der über internationale Erfahrung in diesem Bereich „Aviation“ verfügt!“ Die OMV war erfolgreich aus der Ausschreibung hervorgegangen. „Wir freuen uns sehr, zukünftig den Flughafen Klagenfurt mit unseren Produkten versorgen zu können und die Zufriedenheit unserer Kunden an einem weiteren Standort in Österreich sicherstellen zu können“, sagt Axel Römmer, Leiter Geschäftsbereich Aviation bei OMV. Ab 1. 1. 2023 wird die OMV verlässlich die Verfügbarkeit von Flugturbinentreibstoff (JET A1) sicherstellen. Flugbenzin (AVGAS) wird zukünftig von der Kärntner Flughafen Betriebs GesmbH (KFBG) angeboten werden. Damit ist die Möglichkeit zur Betankung für die ortsansässigen AVGAS-Luftfahrzeuge gewährleistet.

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Russland will neues Überschall-Passagierflugzeug in die Luft bringen

Die Russische Föderation will wieder ein Überschall-Passagierflugzeug in die Luft bringen. Bereits im kommenden Jahr soll ein entsprechender Technologiedemonstrator hergestellt werden. Dieser soll auf dem MiG-29 Kampfjet basieren. Die Herstellung des Demonstrators wird durch das Chaplygin Siberian Scientific Research Institute of Aviation, gab Institutsleiter Wladimir Barsuk im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt. Auf Basis des Versuchsträgers soll ein neues Überschall-Passagierflugzeug zur Serienreife gebracht werden. Dieses soll komplett neu entwickelt werden. Dazu Barsuk: „Es wird ein neuer Rumpf verwendet werden, ein neuer Flügel, ein Flügel mit einer reduzierten Überschallstoßwelle. Die moderne Forschung ermöglicht es uns, das Flugzeug so zu konstruieren, dass die Schockwelle erheblich reduziert wird. SibNIA wird Flugtests durchführen“. Derzeit geht man davon aus, dass allein die Entwicklungs- und Forschungsarbeit am Demonstrator etwa zwei Jahre in Anspruch nehmen wird. In Russland gibt es noch ein weiteres Überschall-Projekt, denn unter Führung des Rostec-Konzerns soll ein entsprechender Businessjet entwickelt werden. Derzeit gibt es keine gesicherten Informationen darüber inwiefern ein Zusammenhang zwischen den beiden Projekten besteht oder aber ob diese etwa ident sind. Die weiteren Entwicklungen gilt es daher abzuwarten. Tu-144: Unrühmliche sowjetische Vorgeschichte Es handelt sich übrigens nicht um den ersten „Ausflug“ der russischen Luftfahrtindustrie in die Überschall-Passagierluftfahrt. In den 1960er-Jahren befand man sich mit den USA, Frankreich, dem Vereinigten Königreich und anderen Staaten im Wettlauf um besonders schnelle Verkehrsflugzeuge. Unter anderem die damalige Ölkrise führte dazu, dass sich die Vereinigten Staaten gänzlich zurückgezogen hatten. Übrig geblieben sind die Concorde, die von Frankreich und UK gemeinsam entwickelt und gebaut wurde, sowie die sowjetische

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