secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Westbahn erhält grünes Licht für Innsbruck-Züge

Die private Eisenbahngesellschaft Westbahn hat seitens der Schienen-Control grünes Licht für die Aufnahme einer Zugverbindung von Wien nach Innsbruck bekommen. Ab 11. Dezember 2022 sollen drei tägliche Kurspaare verkehren. Das Vorhaben der Westbahn ist seit einiger Zeit bekannt, denn im Frühjahr 2022 beantragte die Geschäftsleitung rund um Firmenchef Thomas Posch über die Regulierungsbehörde die notwendigen Trassen. Man gab im Antrag an, dass man bis zu fünfmal täglich in beide Richtungen fahren möchte. Kurz darauf legten die Österreichischen Bundesbahnen Einspruch zur Prüfung des wirtschaftlichen Gleichgewichts ein. Die ÖBB haben das Rechtsmittel überraschend zurückgezogen, so dass die Schienen-Control das Verfahren eingestellt hat. Damit hat der private Herausforderer grünes Licht für die Verlängerung der bestehenden Bahnverbindung bis Innsbruck. Geplant sind auch Zwischenstopps in Kufstein und Wörgl. Die Westbahn ist ursprünglich zwischen Wien und Salzburg gestartet. Dieses Jahr verlängerte man die Route bis München. Derzeit werden bis zu sechs tägliche Kurspaare in die Landeshauptstadt Bayerns angeboten. Innsbruck will man bis zu dreimal täglich ansteuern. Die Abfahrtszeiten will man Mitte September 2022 mit dem gleichzeitigen Start des Verkaufs von Fahrkarten bekanntgeben. Derzeit ist noch unklar, ob die Westbahn Fahrkarten des Verkehrsverbund Tirol bzw. deren regionales Klimaticket akzeptieren wird. Unternehmensangaben nach befindet man sich derzeit in intensiven Gesprächen. Das österreichweite Klimaticket wird jedenfalls auch auf der künftigen Innsbruck-Verlängerung gültig sein. Der private Eisenbahnbetreiber bietet Inhabern der bundesweit gültigen Netzkarte als Zuckerl kostenlose Upgrades in die Comfort-Class, Sitzplatzreservierungen und das Sammeln von Bonuspunkten an.

weiterlesen »

Indien: Neu-Delhi führt Maskenpflicht wieder ein

Im indischen Neu-Delhi wurde zuletzt ein deutlicher Anstieg der Corona-Neuinfektionen verzeichnet. Aus diesem Grund hat die Regierung angeordnet, dass die Maskenpflicht vorläufig wieder eingeführt wird. Personen, die sich nicht daran halten und erwischt werden, sollen mit umgerechnet sechs Euro zur Kasse gebeten werden. Laut lokalen Medienberichten soll die Bereitschaft zum Tragen von Mund-Nasen-Schutz in Indien nur noch sehr gering sein. In den meisten Regionen ist diese vollständig abgeschafft. Da in Neu-Delhi zuletzt die Anzahl der Neuinfektionen wieder gestiegen ist, versucht die Regierung eine neuerliche Verpflichtung zum Bedecken von Mund und Nase durchzusetzen. In Innenräumen wie Einkaufszentren und auf Märkten sollen wieder Masken getragen werden. Seit dem Inkrafttreten der Anordnung soll sich in der Praxis laut indischen Medienberichten nur wenig geändert haben, denn angeblich soll die überwiegende Mehrheit auch weiterhin auf die Bedeckung von Mund und Nase verzichten. Laut Verordnung der Regierung könne Strafen von sechs Euro fällig werden.

weiterlesen »

Bulgarien zieht Comeback der Maskenpflicht zurück

Das EU-Mitglied Bulgarien hatte eine weitgehende Maskenpflicht reaktiviert. Doch nach nur einer Woche entschied sich die Regierung dafür, dass diese erneut abgeschafft wird. Seit 11. August 2022 benötigt man in diesem Staat wieder in nur noch wenigen Bereichen Mund-Nasen-Schutz. Das Gesundheitsministerium von Bulgarien führte Anfang dieses Monats überraschend die Maskenpflicht wieder ein. Innerhalb des Landes ist die Maßnahme auf eine fast nicht vorhandene Akzeptanz seitens der Bevölkerung gestoßen. Nach nur einer Woche musste die Regierung einsehen, dass der Vorstoß wenig aussichtsreich ist. Man zog daher die Anordnung wieder zurück, so dass das Tragen von Mund-Nasen-Schutz nur in wenigen Bereichen vorgeschrieben ist. Die „alte neue Regelung“ besagt, dass das Tragen von Masken nur in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern, Seniorenheimen, Apotheken und im öffentlichen Nahverkehr, jedoch nicht im Fernverkehr, vorgeschrieben ist. In allen anderen Bereichen, beispielsweise in Supermärkten, Hotels, Restaurants oder an Flughäfen, besteht keine Verpflichtung zur Bedeckung von Mund und Nase. Offiziellen Angaben nach soll Bulgarien im EU-Vergleich die niedrigste Impfquote haben. Weniger als ein Drittel der Bevölkerung, die aus rund 6,5 Millionen Menschen besteht, soll sich gegen Covid-19 impfen haben lassen. Allerdings sind jene Personen, die im Ausland arbeiten und sich möglicherweise dort haben impfen lassen, in der genannten Zahl nicht berücksichtigt. Bulgarien begründete die neuerliche Abschaffung der Maskenpflicht auch damit, dass in den Krankenhäusern mehr als ausreichende Kapazitäten zur Verfügung stehen sollen.

weiterlesen »

Halbjahreszahlen: Flughafen Wien AG konnte den Umsatz deutlich steigern

Der Flughafen Wien-Schwechat wurde im ersten Halbjahr 2022 von rund 11,8 Millionen Passagieren genutzt. Damit lag man um 35 Prozent unter dem Vergleichswert des Jahres 2019. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum verbesserte sich der Umsatz auf 294,7 Millionen Euro. Das Ergebnis wird mit 52,3 Millionen Euro ausgewiesen. Gegenüber dem aufgrund der Pandemie von einem niedrigen Verkehrsniveau geprägten ersten Halbjahr 2021 legten die Verkehrszahlen am Flughafen Wien im ersten Halbjahr 2022 deutlich zu: Von Jänner bis Juni 2022 stieg das Passagieraufkommen in der Flughafen-Wien-Gruppe inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice auf insgesamt 11.772.582 Passagiere (+391,8%). Am Standort Wien stieg die Zahl der Passagiere auf 9.237.544 (+369,7%). Die Zahl der Flugbewegungen stieg von Jänner bis Juni 2022 auf 81.017 Starts und Landungen. Die durchschnittliche Auslastung (Sitzladefaktor) erhöhte sich im Vorjahresvergleich von 52,8% auf 71,6 % (Vgl. H1/2019: 75,1%). Das Frachtaufkommen sank im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 123.900 Tonnen (Luftfracht und Trucking) (-0,7%). Der Flughafen Malta verzeichnete im ersten HJ/2022 einen Passagieranstieg auf 2.345.296 Reisende (+480,8%) Der Flughafen Kosice verzeichnete ein Passagierwachstum auf 189.742 Reisende (+>500%). Im H1/2022 erzielte die Flughafen-Wien-Gruppe einen Umsatz von € 294,7 Mio., was einem Anstieg um 129,2% entspricht. Das EBITDA erhöhte sich im Vorjahresvergleich auf € 143,1 Mio. und das EBIT stieg auf € 75,8 Mio. Das Nettoergebnis vor Minderheiten ist auf € 52,3 Mio. gestiegen. Die Nettoverschuldung verringerte sich auf € 55,8 Mio. (31.12.2021:€ 150,4 Mio.). Der Free-Cashflow beläuft sich auf minus € 24,0 Mio. (H1/2021: minus € 2,2 Mio.). Die Umsätze des Segments Airport stiegen

weiterlesen »

Linz: Globe Air errichtet eigenen Wartungshangar

Die oberösterreichische Bedarfsfluggesellschaft Globe Air errichtet auf einem vom Flughafen Linz-Hörsching gepachteten Grund einen neuen Wartungshangar. Die Projektverantwortlichen gehen davon aus, dass im Frühjahr 2023 mit den Bauarbeiten begonnen wird. Die Wartungsanlage wird auf einer Grundstücksfläche von 3.250 Quadratmetern entstehen und befindet sich in der Nähe des ehemaligen Charterparkplatzes 2. Weiters entsteht ein Nebengebäude, in dem sich Werkstätten, Teilelager und Verwaltungsräumlichkeiten befinden werden. Neben der Herstellung des Rollweges und des Vorfelds werden vom Flughafen Linz diverse Zuleitungen für Fernwärme, Wasser, Abwasser, Strom sowie Datenleitungen beigestellt. „Vom eigenen Wartungshangar erwarte ich mir eine Optimierung unserer Instandhaltungsprozesse und verkürzte Standzeiten der Flotte im Zuge der laufenden Wartungen. Das Ziel dieser erheblichen Investition ist auch eine Reduktion der Kostensituation, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben“, so Globe-Air-Chef Bernhard Fragner. Flughafenchef Norbert Draskovits sagte: „Mit GlobeAir verbindet uns eine jahrelange, enge Zusammenarbeit. Für uns als Linz Airport ist es eine Auszeichnung, dass sich GlobeAir dafür entschieden hat, dieses Projekt an unserem Standort zu realisieren“.

weiterlesen »

Flottenerneuerung: Condor least 17 A321neo und zwei A320neo von ALC

Die Ferienfluggesellschaft Condor gab Ende Juli 2022 bekannt, dass man 13 Airbus A320neo und 28 A321neo einflotten wird. Nun kommunizierte die U.S.-amerikanische Air Lease Corporation, dass ein erheblicher Teil von dieser Gesellschaft geleast wird. Jene Maschinen, die Condor von ALC leasen wird, sollen ab 2024 übergeben werden. Die werksneuen Flugzeuge stammen aus bestehen Lieferslots des Lessors. Demnach wird der Ferienflieger 17 Airbus A321neo und zwei A320neo von der Air Lease Corporation leasen. Das Unternehmen ist Großkunde beim europäischen Flugzeugbauer und wartet auf die Auslieferung von über 120 Mittelstreckenjets der A320neo-Reihe. „Mit diesem bedeutenden Leasingvertrag über 19 Airbus-Flugzeuge der neuen Generation setzt ALC seine ausgezeichnete Beziehung zu Condor, einem unserer wichtigsten deutschen Airline-Kunden, fort. Die A321neo und die A320neo sind von grundlegender Bedeutung für den Flottenbetrieb von Condor und für die Aufrechterhaltung der äußerst wettbewerbsfähigen Position der Fluggesellschaft auf dem europäischen Markt“ erklärt, Steven Udvar-Házy, Executive Chairman der Air Lease Corporation. Geplant ist, dass mit der Modernisierung der Kurzstreckenflotte begonnen wird sobald die A330neo-Auslieferungen abgeschlossen sind. Die zweite Phase des Verjüngungsprozesses wird 2024 beginnen, wenn Condor neue A321neo und A320neo übernimmt, um die Boeing 757 und die älteren Jets der Airbus A320-Familie zu ersetzen. „Wir freuen uns darauf, unsere Partnerschaft mit ALC auch in Zukunft fortzusetzen. Wir sind dankbar für diese Zusammenarbeit, denn sie unterstützt Condor bei der Erreichung ihrer nächsten Meilensteine. Nach dem Austausch unserer gesamten Langstreckenflotte ist es für uns der nächste logische Schritt, auch unsere Kurz- und Mittelstreckenflotte zu modernisieren. Wir setzen konsequent auf moderne Technik, maximale Effizienz

weiterlesen »

Schweiz verschärft Regeln für historisches Fluggerät

Im Nachgang des Absturzes der Ju-52, der sich bereits im Jahr 2018 ereignet hat, verschärft der Bundesrat die Vorschriften für historisches Fluggerät. Aufgrund einer Analyse des Bundesamts für Zivilluftfahrt wurde die Luftfahrtverordnung entsprechend geändert. Der Bundesrat hat gestützt darauf die Luftfahrverordnung angepasst: Künftig werden kommerzielle Flüge mit Personen und Gütern mit Luftfahrzeugen der Sonderkategorie «Historisch» nicht mehr zulässig sein. Nichtgewerbsmäßige Flüge sind für Vereinsmitglieder unter Einhaltung einer Karenzfrist von 30 Tagen weiterhin möglich. Außerdem gilt neu eine Beförderungsbeschränkung. Es dürfen maximal neun Personen in einem entsprechenden Flugzeug fliegen, davon höchstens sechs Passagiere. Damit werden Passagierflüge auf ein Maß begrenzt, welches in der allgemeinen, nicht gewerbsmäßigen Leichtaviatik üblich ist. Zum Schutz der Flugpassagiere muss der Pilot die Passagiere über die besondere Zulassung des entsprechenden Luftfahrzeugs informieren. Damit wird sichergestellt, dass sich Passagiere vor einem Flug entscheiden können, ob sie die damit zusammenhängenden Risiken eingehen wollen oder nicht. Die neuen Vorgaben für Flüge mit historischen Luftfahrzeugen sind mit jenen der anderen europäischen Länder vergleichbar. Sie treten am 1. Oktober 2022 in Kraft.

weiterlesen »

Iraqi Airways sucht Wetlease-Gerät für mögliche Flüge in die EU

Die Fluggesellschaft Iraqi Airways will in die Europäische Union fliegen. Allerdings hat man das Problem, dass man auf der so genannten schwarzen Liste der EU-Kommission eingetragen ist und daher den Luftraum nicht nutzen darf. Das will man mit Hilfe von Wetlease-Flugzeugen umgehen. Derzeit ist Iraqi Airways auf der Suche nach entsprechendem Fluggerät, das man samt Personal anmieten möchte. Eine entsprechende Ausschreibung wurde vor wenigen Tagen veröffentlicht. Diese richtet sich an Betreiber, die das Recht haben uneingeschränkt Ziele in der Europäischen Union anzufliegen. Weiters will man keinen „Single-Aircraft-Operator“ und legt fest, dass die eingesetzten Maschinen nicht älter als 15 Jahre sein dürfen. Der in Bagdad ansässige Betreiber schlägt vor, dass europäische und außereuropäische Fluggesellschaften für die Flüge in Frage kommen, die von und nach Irak durchgeführt werden sollen. Iraqi Airways geht zunächst von einem Einjahresvertrag aus und rechnet mit durchschnittlich 150 Flugstunden pro Monat. In der Vergangenheit hat man beispielsweise von der slowakischen Air Explore Maschinen des Typs Boeing 737-800 angemietet.

weiterlesen »

Nur Nürnberg und München wollen türkische Leiharbeiter einsetzen

Nur 150 Leiharbeiter aus der Türkei sollen an einigen wenigen deutschen Verkehrsflughäfen temporär eingesetzt werden. Ursprünglich war die Rede von rund 2.000 Aushilfen, die das Chaos, das an verschiedenen Airports in der Bundesrepublik herrscht, lindern sollten. Beispielsweise die Fraport AG benötigt eigenen Angaben nach keine Leiharbeiter aus der Türkei. Auch kritisierte man, dass die Versprechen, die der Anbieter gemacht habe, nicht mit der Realität übereinstimmen würden. Andere Airports, darunter beispielsweise München, werden einige wenige Aushilfen anfordern. Am größten Flughafen Bayerns sollen es 45 Leiharbeiter sein. Gegenüber der Agentur Reuters bestätigte der Arbeitgeberverband der Bodenabfertigungsdienstleister im Luftverkehr, dass insgesamt 150 türkische Leiharbeiter befristet an deutschen Airports arbeiten sollen. Diese sollen in München und Nürnberg insbesondere im Bereich Gepäckabwicklung eingesetzt werden. Der Einsatz ist seitens der Bundesregierung bis maximal 6. November 2022 genehmigt worden. Ursprünglich wollten auch die besonders stark von Personalmangel geplanten Flughäfen Köln/Bonn und Düsseldorf zahlreiche Leiharbeiter einsetzen. Allerdings haben diese laut ABL kein Interesse mehr und haben demnach auch keine Aushilfen aus der Türkei angefordert. Die bürokratischen Vorgänge im Vorfeld hätten laut dem Arbeitgeberverband zu lange gedauert und die Sommerferien 2000 sind in Nordrhein-Westfalen schon vorbei.

weiterlesen »

Malaysia-Airlines-Mutter bestellt 20 Airbus A330-900

Die Malaysia Aviation Group hat für ihre Tochtergesellschaft Malaysia Airlines insgesamt 20 Airbus A330-900 bestellt. Zehn Stück wird man direkt von Avolon leasen. Die übrigen Exemplare hat man beim Hersteller bestellt, jedoch gehen diese in ein Sale-and-Leaseback mit dem gleichen Lessor. „Der Erwerb der A330neo ist ein natürlicher Übergang von unserer derzeitigen A330ceo-Flotte. Die A330neo wird nicht nur die Flotte modernisieren und die Betriebseffizienz steigern, sondern auch die Umweltziele durch einen geringeren Treibstoffverbrauch pro Sitz erfüllen, wobei die Sicherheit und der Komfort der Passagiere im Mittelpunkt stehen“, so Konzernchef Izham Ismail. Die bestellten Langstreckenflugzeuge sollen ab dem dritten Quartal 2023 bis 2028 nach Kuala Lumpur ausgeliefert werden. Die Maschinen sollen mit 300 Sitzplätzen bestuhlt werden, jedoch machte die Airline noch keine konkreten Angaben darüber wie viele Plätze sich in der Economy- und der Business-Class befinden werden. Die Kabine wird jedenfalls in Zwei-Klassen-Konfiguration sein.

weiterlesen »