
Innsbruck: Notfallübung ging erfolgreich über die Bühne
Am Freitag führte der Flughafen Innsbruck unter dem Projektnamen „Albatros 22“ eine turnusmäßige Notfallübung durch. Simuliert wurde, dass ein landendes Flugzeug von der Piste abkommt und anschließend mit einem Bodenfahrzeug kollidiert. Europäische Flughäfen müssen in regelmäßigen Abständen für den Ernstfall trainieren. Heuer haben neben Innsbruck auch Klagenfurt, Salzburg und Graz vergleichbare Notfallübungen vorgenommen. Das Training am Tiroler Airport dauerte am Freitag rund zwei Stunden und wurde gegen 21 Uhr 15 erfolgreich beendet. Die Übungsleitung des Flughafens Innsbruck hat für die diesjährige Notfallübung, die erste nach der Pandemie, dieses herausfordernde Szenario vor allem für die Einsatzkräfte der Feuerwehr und Rettung entworfen. Notfallübungen dieser Art sind für Flughäfen gesetzlich vorgeschrieben und dienen dazu, den festgelegten Einsatzplan zu beüben, die Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen den Beteiligten zu trainieren und die Koordination des Einsatzes zu überprüfen. In diesem Jahr ging es zusätzlich auch darum, ein neues Call-Out-System für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Ernstfall nicht am Flughafen sind und alarmiert werden sollen, zu testen. Insgesamt waren rund 350 Personen aktiv an der Übung beteiligt. Ein Dank gilt allen Freiwilligen, die sich in ihrer Freizeit als Figurantinnen und Figuranten oder als Unterstützung der Einsatzkräfte zur Verfügung gestellt haben. Die routinierte Zusammenarbeit zwischen den Blaulichtorganisationen – Feuerwehr, Rettung und Polizei – und dem Flughafen Innsbruck war auch bei dieser Notfallübung hervorragend und hat wesentlich zur erfolgreichen Abarbeitung des Probeeinsatzes beigetragen. „Notfallübungen sind ein wichtiges Werkzeug, um für einen etwaigen Ernstfall bestmöglich gerüstet zu sein. Dabei lernt man aus Fehlern, die während einer Übung passieren, am meisten.








