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American Airlines will 20 Überschallflugzeuge kaufen

Das Oneworld-Mitglied American Airlines und Boom Supersonic haben sich grundsätzlich über den Kauf von 20 Überschallflugzeugen geeinigt. Auch eine Anzahlung in nicht genannter Höhe wurde bereits überwiesen. Diese ist nicht rückerstattbar, so dass der Entwickler frei darüber verfügen kann. Allerdings stellt American Airlines zahlreiche Bedingungen für die tatsächliche Abnahme der Überschallflugzeuge. Diese müssten gewisse Anforderungen in den Bereichen Sicherheit, Leistung und Betrieb erfüllen. Weiters bringt die Fluggesellschaft zahlreiche Sonderwünsche ein, die Boom Supersonic umsetzen muss. Vor einiger Zeit hat sich der Mitbewerber United Airlines 15 Exemplare der Neuentwicklung gesichert. Weiters hält man Optionen für 35 weitere Maschinen. American Airlines hat zusätzlich zur Bestellung 20 Kaufrechte. Wann die Overture in den aktiven Liniendienst gestellt wird ist noch offen. Der aktuelle Zeitplan des Herstellers sieht vor, dass das Roll-Out im Jahr 2025 erfolgen soll. Derzeit geht man davon aus, dass der kommerzielle Erstflug im Laufe des Jahres 2019 durchgeführt werden kann. Es ist aber noch offen, ob die Planungen eingehalten werden können. American Airlines stellt in Aussicht, dass die Überschallflugzeuge unter anderem ab Los Angeles und Miami in Richtung Hawaii und London eingesetzt werden könnten. Die Reisezeit würde sich dann auf rund drei bzw. fünf Stunden verkürzen.

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Autovermieter von E-Autos noch gar nicht begeistert

Nachhaltige Tourismusstrategien: Viele Ferienregionen investieren in ein umweltfreundliches Urlaubserlebnis. Doch in Sachen Mobilität scheint Stillstand zu herrschen. Nur in den seltensten Fällen stehen E-Autos oder Hybride als Mietwagen zur Wahl. Ladeinfrastruktur, Umschlagzeiten und Platzbedarf erschweren die Umstellung der Flotten. Der Mietwagen-Vermittler Sunny Cars zeigt auf, warum die Vermieter aktuell meist auf Benziner und Dieselfahrzeuge setzen. Weltweit steigt jedes Jahr der Anteil der Hybrid- und Elektroautos an den Neuzulassungen der Fahrzeuge. Entsprechend wächst die Auswahl an verfügbaren Modellen. Auch staatliche Anreize unterstützen Autofahrerinnen und -fahrer beim Umdenken. Die E-Wachstumskurve bei Firmen- und Privatwagen zeigt steil nach oben. Dennoch finden sich am Mietwagenmarkt kaum entsprechende Fahrzeuge. „Seit mehr als fünf Jahren beschäftigen wir uns bei Sunny Cars mit dem Thema Miet-E-Autos. Die nüchterne Erkenntnis daraus: Für die Probleme rund um eine Flottenumstellung gibt es seither nicht ansatzweise eine Lösung. Auch die Nachfrage der Urlauberinnen und Urlauber geht gegen null.“ So bringt es Kai Sannwald, Gründer und Geschäftsführender Gesellschafter von Sunny Cars, auf den Punkt. Ungewisse Ladeinfrastruktur Viele Reisende schrecken gerade im Ausland vor dem Laden zurück. Auf unbekannten Routen vertrauen die Fahrerinnen und Fahrer nicht auf die kürzere Reichweite bei Strombetrieb. Die Sorge keine Ladestation zu finden, dominiert. Die Kenntnisse über die Reisedestination reichen oft nicht bis hin zu Stromsäulen. Ein großer Gegensatz zum heimischen Fahren, wo Fans von E-Autos ihre definierten Ladeplätze kennen. Das führt zu einer sehr geringen Nachfrage auf Seiten der Mietwagen-Kundinnen und -kunden. Erhöhte Abgabe- und Umschlagzeit Eine weitere unbeantwortete Frage stellt sich beim Thema Rückgabe. Bislang gilt

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Juli 2022: Wien mit rund 1,4 Millionen Übernachtungen

Die Stadt Wien registrierte im Juli 2022 rund 1,4 Millionen Übernachtungen. Damit erreichte man rund 83 Prozent des Aufkommens, das man im Juli 2019 hatte. Erstmals überschritt man bei Nächtigungen von Touristen wieder die Millionengrenze. Von Jänner bis Juli 2022 wurden rund 6,4 Millionen Übernachtungen (+349% zu 2021) gezählt. Etwa 301,3 Millionen Euro an Netto-Nächtigungsumsatz (+440% zu 2021) erzielten Wiens Beherbergungsbetriebe im Zeitraum Jänner bis Juni 2022. Rund 1,4 Millionen Nächtigungen brachte der heurige Juli und damit ein rechnerisches Plus von 128% zum Vergleichsmonat des Vorjahres – das entspricht etwa 83% der Gästenächtigungen aus dem Juli 2019. 1,1 Millionen dieser Übernachtungen waren auf internationale Gäste zurückzuführen. Die Liste der aufkommensstärksten Märkte führte im Juli wieder Deutschland mit 280.000 Nächtigungen (+78% zu 2021) an. Österreich verzeichnete mit 248.000 Nächtigungen (+56% zu 2021) wieder mehr Gästenächtigungen (+6,4%) als im Juli 2019 und übertraf damit seinen bisherigen Bestwert. Zu den weiteren Top-10-Herkunftsmärkten Wiens im Juli zählen die USA (99.000, +485%), Großbritannien (50.000, +974%), Italien (48.000, +205%), Spanien (41.000, +220%), Frankreich (35.000, +119%), Israel (33.000, +95%), die Schweiz (30.000, +59%) und die Ukraine (23.000, +562%). Im bisherigen Jahresverlauf (Jänner bis Juli) verzeichnet Wien 6,4 Millionen Übernachtungen – das bedeutet im Vergleich zum selben Zeitraum 2021 einen statistischen Zuwachs von 349%. Der Netto-Nächtigungsumsatz der Wiener Beherbergungsbetriebe betrug im Juni (Daten für Juli liegen noch nicht vor) 88,4 Mio. Euro – das ist ein rechnerisches Plus von 318% im Vergleich zum Vorjahresjuni. Im Zeitraum Jänner bis Juni konnten die Betriebe 301,3 Mio. Euro erwirtschaften – um

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Alliance Airlines: Wettbewerbsbehörde sieht Übernahme durch Qantas kritisch

Die geplante Übernahme der australischen Regionalfluggesellschaft Alliance Airlines durch den Mitbewerber Qantas ist ins Stocken geraten. Die Wettbewerbsbehörde hat Bedenken gegen die Transaktion angemeldet. Die australische Wettbewerbs- und Verbraucherkommission (ACCC) vertritt die Ansicht, dass der Kauf von Alliance Airlines durch Qantas dazu führen könnte, dass der Wettbewerb in den entlegenen Gebieten des Kontinents erheblich eingeschränkt werden würde. Qantas widerspricht in einer Stellungnahme. Das Oneworld-Mitglied hält bereits knapp 20 Prozent an Alliance Airlines und hat im Mai 2022 eine Vereinbarung zur vollständigen Übernahme des Charterspezialisten getroffen, vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsichtsbehörden. Weiters verweist Qantas darauf, dass man bereits heute der größte Kunde von Alliance Airlines ist. Der zuletzt genannte Carrier bedient zahlreiche Inlandsstrecken im Auftrag des Oneworld-Mitglieds. „Es gibt eine beträchtliche Anzahl von Charteranbietern unterschiedlicher Größe, und das macht dieses Segment zu einem äußerst wettbewerbsintensiven Bereich. Wir sind zuversichtlich, dass die Übernahme von Alliance diesen Wettbewerb nicht wesentlich einschränkt, und wir werden im Rahmen des ACCC-Verfahrens daran arbeiten, diese Position zu untermauern und ihre anfänglichen Bedenken auszuräumen“, so Qantas in einer Stellungnahme. Die ACCC erklärte, dass durch die Fusion zwei der drei größten Luftverkehrsbetreiber in abgelegenen Regionen zusammengelegt würden und Alliance als einziger Konkurrent von Qantas auf bestimmten Strecken wegfallen würde. „Unserer vorläufigen Einschätzung nach bestehen bereits jetzt erhebliche Hindernisse für Fluggesellschaften, die in regionalen und abgelegenen Gebieten tätig werden oder ihren Betrieb ausweiten wollen, einschließlich des Zugangs zu Piloten, Flughafeneinrichtungen und -infrastruktur sowie der damit verbundenen behördlichen Genehmigungen. Der Wegfall von Alliance als Anbieter von Wet-Lease-Verträgen oder die Erhöhung des

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Belgrad: Air Serbia fliegt häufiger nach New York

Die Fluggesellschaft Air Serbia wird im Winterflugplan 2022/23 die Nonstopverbindung zwischen Belgrad und New York häufiger bedienen. In zwei Schritten wird man die Frequenzen anheben. Zunächst wird der Carrier zum 30. Oktober 2022 drei Verbindungen pro Woche anbieten. Per 15. Dezember 2022 stockt man auf fünf wöchentliche Umläufe auf. Dies ist allerdings nur übergangsweise, denn zwischen Januar und Mitte März 2022 fährt Air Serbia wieder auf drei Rotationen pro Woche zurück. Mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 stockt Air Serbia die Frequenzen zwischen Belgrad und New York dann wieder auf. Ab 26. März 2023 will man diese Route viermal wöchentlich bedienen. Hintergrund der temporären Reduktion, die im ersten Quartal 2023 durchgeführt wird, ist, dass man in dieser Zeit mit einer reduzierten Nachfrage rechnet.

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Österreich: Tui stockt Angebot für die Herbstferien 2022 auf

Der Reiseveranstalter Tui verzeichnet für die österreichischen Herbstferien vielversprechende Buchungszahlen. Man hat sich daher dazu entschlossen das Angebot ab Wien, Graz und Salzburg auszubauen. Besonders beliebt sind heuer Ziele in Zypern, Ägypten und der Türkei. Ab Linz, Graz, Wien und Salzburg bietet der Tour Operator für die bevorstehenden Herbstferien Pauschalreisen nach Hurghada an. Aufgrund der hohen Nachfrage hat man Sitzplätze auf vier zusätzlichen Austrian-Airlines-Flugzeugen ab Wien ins Programm aufgenommen. Auch für Larnaca hat Tui das Angebot mit jeweils zwei zusätzlichen Fliegern ab Graz und Linz am 25. und 26. Oktober aufgestockt Für den Erholungsurlaub auf den griechischen Inseln Kreta und Rhodos bietet TUI Flüge ab Wien, Graz, Linz und Salzburg an. Für Santorin und Marsa Alam hat TUI noch Restplätze mit Abflug am 22. Oktober ab Wien. Verfügbarkeiten gibt es auch noch für Pauschalreisen nach Cancún am 23., 27. und 31. Oktober ab Wien. Antalya und Mallorca bieten sich ebenso noch als Ziele für den Herbsturlaub an. „Es ist sehr erfreulich, dass die Reiselust der TUI Gäste in den Herbstferien so groß ist“, freut sich David Szabo, Head of Operations, Flight & Product Management bei Tui. „Wir haben unsere Flugkapazitäten in den besonders stark nachgefragten Destinationen rechtzeitig aufgestockt, somit sind noch Plätze verfügbar. Wer in den Herbstferien wegfliegen möchten, sollte jetzt aber schnell buchen“, rät Szabo. Im aktuellen Tui Herbstferien-Trendcheck 2022 führt auf der Mittelstrecke Hurghada vor Larnaka und Antalya. Neu im Programm ab Herbst ist wieder das Taucherparadies Marsa Alam: Die ägyptische Kleinstadt hat es im Ranking unter die

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Kroatien: Subventionsverträge für Inlandsflüge mit neuerlicher Verspätung

In Kroatien verzögert sich die Vergabe der subventionierten Inlandsstrecken an Trade Air und Croatia Airlines abermals. Die Verträge hätten eigentlich im Juni 2022 in Kraft treten sollen, jedoch ist es zu zahlreichen Verzögerungen gekommen. Nun geht man von Mitte September 2022 aus. Die beiden Fluggesellschaften waren im Rahmen der Neuausschreibung die einzigen Bieter. Die Regierung verlängerte die Angebotsfrist, da man hoffte weitere Gebote zu bekommen. Dem war aber nicht so. Trade Air stellte mangels Subventionen die inländischen PSO-Strecken bereits Anfang Mai 2022 ein und verschob die Wiederaufnahme mehrmals. Vor Mitte September 2022 sollen diese nicht beflogen werden. Das kroatische Luftfahrtunternehmen führt die subventionierten Inlandsflüge nicht selbst durch, sondern beauftragt hierfür im Rahmen eines Wetlease-Vertrags einen Subunternehmer. Dem aktuellen Informationsstand soll künftig ein Turbopropflugzeug des Typs Saab 340 eingesetzt werden. Im Gegensatz zu Trade Air hat der Mitbewerber Croatia Airlines den Flugbetrieb auf den PSO-Routen nicht eingestellt, sondern bedient diese weiterhin auf eigene Rechnung. Aus dem Unternehmen ist aber zu hören, dass diese Inlandsflüge defizitär sind, weshalb man ein großes Interesse daran hat, dass die Subventionsverträge rasch zu einem Abschluss gebracht werden.

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Bundeswehr übernimmt zweiten Airbus A321LR

Die deutsche Bundeswehr hat den zweiten von Lufthansa Technik umgerüsteten Airbus A321LR übernommen. Dieser trägt die Registrierung 15+11 und wurde am Mittwoch von Hamburg nach Köln/Bonn überstellt. Im Juni 2022 hat die Luftwaffe mit der 15+10 den ersten A321LR bekommen. Die beiden Maschinen werden als Truppentransporter, aber auch für den parlamentarischen Flugbetrieb auf der Kurz-, Mittel-, und Langstrecke eingesetzt. Die Neuzugänge der Bundeswehr haben eine Kapazität für maximal 136 Passagiere. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde auf der Hamburger Lufthansa Technik Basis hatten alle Beteiligten das Flugzeug bereits am vergangenen Freitag offiziell verabschiedet. Dazu eingeladen war nicht nur das Projekt-Team von Lufthansa Technik, sondern unter anderem auch das involvierte Personal des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), der Wehrtechnischen Dienststelle 61 und der Luftwaffe, welches auch die 15+11 zuvor einem intensiven Test- und Abnahmeprogramm unterzogen hatte. Mit dessen Abschluss ist die erste Phase des Modifikations-Projekts nun beendet. Im kommenden Jahr werden beide A321LR dann allerdings nochmals zu Lufthansa Technik zurückkehren, um in der zweiten Projektphase auch für die sogenannte MedEvac-Rüstrolle modifiziert und zugelassen zu werden. Diese erweitert das Einsatzspektrum der Flugzeuge um Fähigkeiten zum qualifizierten Lufttransport von Verwundeten, Unfallverletzten und Kranken. In diesem Rahmen wird zukünftig in drei verschiedenen Konfigurationen der Transport von bis zu sechs Intensivpatienten oder von bis zu zwölf leicht- oder mittelschwer erkrankten/verletzten Patienten möglich sein. Dafür wird Lufthansa Technik insgesamt zwölf Einheiten und zwei Reserveeinheiten der Patiententransporteinheit Neuer Generation (PTE NG) an die Bundeswehr liefern. Diverse Vorarbeiten für den MedEvac-Einsatz, beispielsweise für die Sauerstoffversorgung

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Darlehen umgewandelt: IAG bei Air Europa eingestiegen

Die International Airlines Group, der unter anderem British Airways und Iberia angehören, ist bei Air Europa mit 20 Prozent eingestiegen. Ein Darlehen in der Höhe von 100 Millionen Euro wurde in Anteile an der spanischen Fluggesellschaft umgewandelt. Im März 2022 gaben Globalia und die IAG bekannt, dass der Luftfahrtkonzern ein Darlehen in der Höhe von 100 Millionen Euro gewährt. Dieses kann wahlweise zurückbezahlt oder aber in eine Beteiligung an Air Europa umgewandelt werden. Die IAG beabsichtigt in einem zweiten Anlauf den Carrier vollständig zu übernehmen. Aus einer von der IAG veröffentlichten Börsenmitteilung geht hervor: „Im Anschluss an die Ankündigung der International Airlines Group (IAG) vom 17. März 2022 im Zusammenhang mit dem Wandeldarlehen an Globalia gibt IAG bekannt, dass sie ihre Option ausgeübt hat, das unbesicherte Darlehen der Gruppe an Globalia in Höhe von 100 Millionen Euro mit einer Laufzeit von sieben Jahren gegen eine 20%ige Beteiligung an Air Europa einzutauschen“.

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Flughafen Banja Luka auf Rekordkurs

Der Flughafen Banja Luka konnte in den ersten sieben Monaten des laufenden Jahres so viele Passagiere abfertigen wie noch nie. Der kleine Airport, der sich nahe der Hauptstadt der Republika Srpska (Bosnien-Herzegowina) befindet, zählte 171.214 Reisende. Linienmäßig wird Banja Luka von den Fluggesellschaften Wizz Air, Ryanair, Air Montenegro und Air Serbia angesteuert. Charterflüge bieten unter anderem Air Cairo und Freebird an. Das tägliche Aufkommen von Flügen hält sich in eng gesteckten Grenzen, so dass nicht mehr als zwei Busgates benötigt werden. Generell ist das Angebot hinter der Sicherheits- und Passkontrolle eher spartanisch und beschränkt sich auf Sitzgelegenheiten und Toiletten. Im Juli 2022 erzielte der Flughafen Banja Luka mit 44.637 Passagieren einen neuen Monatsrekord. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum konnte man in den ersten sieben Monaten um 881 Prozent zulegen. Allerdings dürfte das Wachstum auch seinen Preis haben, denn die Republika Srpska vergibt seit vielen Jahren Subventionen, um internationale Flüge ab Banja Luka zu haben.

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