secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Pakistan: Zwei Airbus A320 haarscharf einer Katastrophe entgangen

Auf dem pakistanischen Flughanfen Jinnah ist es am Samstag, den 20. August 2022, zu einem Beinahe-Zusammenstoß zweiter Verkehrsflugzeuge gekommen. Eine Maschine der Pakistan International Airlines befand sich im Anflug auf eine Piste, aber der bereits ein Airbus A320 von Air Sial auf die Startfreigabe wartete. Flug PF123, durchgeführt mit dem A320 mit der Registrierung AP-BOA, wartete auf Runway 25L auf die Startfreigabe. Zeitgleich befand sich Flug PK351, durchgeführt mit dem A320 mit dem Luftfahrtkennzeichen AP-BLW, im Endanflug auf diese Piste. Die Maschine von Air Sial begann mit dem Rollen zu einem Zeitpunkt, zu dem das PIA-Flugzeug weniger als einen Kilometer entfernt war. Zu einem Unfall ist es glücklicherweise nicht gekommen. Um 13 Uhr 14 Lokalzeit setzte der Airbus A320 von Pakistan International Airlines auf der Start- und Landebahn auf. Nur eine Minute später hob das baugleiche Flugzeug von Air Sial ab. Dieses hatte vom Tower die ausdrückliche Startfreigabe erhalten gehabt. In Pakistan geht man davon aus, dass es sich um einen Fehler der Flugsicherung handelt. Allerdings wehrt sich das Center Karatschi dagegen. Man behauptet, dass die PIA-Maschine angewiesen worden wäre, dass der Landeanflug abgebrochen werden soll, jedoch der Kapitän den Funkspruch ignoriert haben soll. Die pakistanische Zivilluftfahrtbehörde (PCAA) hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Sie erklärte, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden und das Verhalten korrigiert wird, damit solche Vorfälle seltener vorkommen.

weiterlesen »

Türkei: Southwind hat Russland-Urlauber-Shuttle aufgenommen

Die türkische Fluggesellschaft Southwind hat nun die gesamte Flotte, die aus zwei Airbus A330-200 und einem A321-200 besteht, in die Luft gebracht. Die Charter-Airline ist in erster Linie auf den Verkehr zwischen der Russischen Föderation und Antalya ausgerichtet. Hinter dem Carrier steht der türkische Tour Operator Pegas Touristik. Dieser gründete unter dem Namen Southwind eine neue Fluggesellschaft, die primär russische Urlauber in die Türkei bringen soll. Anfang August 2022 wollte man bereits abheben, jedoch ist es zu Verzögerungen gekommen. Mittlerweile hat man die drei Flugzeuge in die Luft gebracht und fliegt mit dem A321 unter anderem von Perm, St. Petersburg, Jekaterinburg, Kazan und Tscheljabinsk aus nach Antalya. Die beiden Großraumjets sind unter anderem ab Nowosibirsk, Kasan und St. Petersburg im Einsatz. Allerdings bietet man auch Flüge außerhalb des „Kerngeschäfts“ an. Beispielsweise fliegt man mit der TC-GRB auch nach Brüssel und Zürich. Das Streckennetz nach Russland soll weiter ausgebaut werden. Man will auch Moskau, Jemeljanowo, Ufa und Krasnojarsk mit Zielen in der Türkei verbinden. Dazu hat man auch eine Homepage unter einer russischen URL ins Leben gerufen. In Kürze will man einen zweiten Airbus A321 in Betrieb nehmen, jedoch soll dieser laut russischen Medienberichten von Nordwind Airlines mit Sitz in Moskau operiert werden. Pegas kooperiert auch mit den Reiseveranstaltern Coral Travel und Anex Tour. Des zuletzt genannte Unternehmen hat erst kürzlich mit Mavi Gök Airlines eine eigene Fluggesellschaft in die Luft gebracht.

weiterlesen »

Berlin will Termine für die Sicherheitskontrolle vergeben

Bei Flugreisen kann man mittlerweile viele Dinge vorbestellen bzw. reservieren. Künftig kann man sich am Berlin-Brandenburg Airport auch einen Slot für das Passieren der Sicherheitskontrolle sichern. Vorerst soll dies kostenfrei möglich sein. Die Coronapandemie brachte es mit sich, dass man mittlerweile für viele Dinge eine Terminvereinbarung benötigt. So kann man sich in naher Zukunft auch am Flughafen Berlin-Brandenburg einen Zeitpunkt für das Passieren der Sicherheitskontrolle vereinbaren. Dies soll über ein Online-Tool ermöglicht werden. Sinn und Zweck ist, dass die Warteschlangen in den Terminals reduziert werden sollen. Dass es einige Zeit dauern wird bis sich eine solche Neuerung bei den Passagieren herumspricht, ist auch den Verantwortlichen am BER klar. Daher wird es auch keine Verpflichtung zur Terminreservierung geben. Es ist davon auszugehen, dass es getrennte Linien gibt: Jene für Personen mit Termin und eben welche für Reisende ohne Termin. In Deutschland ist der BER der erste und vorerst einzige Flughafen, der ein Slot-System für die Sicherheitskontrolle einführt. Details will man erst in den nächsten Tagen vorstellen, jedoch betont man, dass die Buchung von Siko-Terminen freiwillig und kostenlos sein wird. Es ist anzunehmen, dass der eine oder andere Flughafen den Projektverlauf in Berlin genau beobachten wird, denn die Vergabe von Siko-Terminen könnte auch eine künftige Einnahmequelle sein. Es ist also nicht auszuschließen, dass es schon bald Nachahmer geben wird, die gegen eine Gebühr „Skip the line“ ermöglichen könnten.

weiterlesen »

Flugtickets: Niedersachsen will Vorauskasseprinzip abschaffen

In Deutschland nimmt die Debatte rund um die Vorauskassepraxis bei Flugscheinen deutlich an Fahrt auf. Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) und Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) wollen die Branche an einen runden Tisch bitten. Die Landesregierung von Niedersachsen hat es noch eiliger, denn diese will, dass diese Thematik im Bundesrat behandelt werden soll. „Künftig müsste dann das Ticket erst beim Check-in bezahlt werden. Damit wollen wir den Verbraucherschutz für die Reisenden deutlich verbessern“, zitiert das Handelsblatt Landesverkehrsminister Bernd Althusmann (CDU). Am Dienstag will man einen Beschluss im Kabinett fassen. Dieser soll dazu führen, dass der Bundesrat am 16. September 2022 erstmals über die Vorauskassepraxis bei Flugtickets beraten soll. Der von der Bundesregierung geplante runde Tisch soll die Branche auch auf mögliche Veränderungen vorbereiten. Noch in den 1990er Jahren war es bei vielen Fluggesellschaften möglich, dass Tickets telefonisch oder über Agenturen zur Abholung vor dem Abflug am Airport reserviert werden konnten. Die Bezahlung erfolgte dann erst am Schalter. Für die Airlines hatte dies ein gewisses Risiko, denn ist der Passagier nicht erschienen so gab es auch kein Geld. Allerdings konnte der Platz neu vergeben werden und früher war der Anteil der Reisenden, die ihren Flugschein erst unmittelbar vor dem Abflug am Airport gekauft haben, wesentlich höher. Der Umstand, dass die Debatte rund um die Bezahlung von Flugscheinen ordentlich an Fahrt aufgenommen hat, liegt in erster Linie am Verhalten der Anbieter. Zwar ist über die EU-Verordnung 261/2004 geregelt, dass bei Streichungen innerhalb von sieben Tagen zurückbezahlt werden muss, jedoch halten sich viele Fluggesellschaften daran

weiterlesen »

SkyUp Malta will im Transatlantikverkehr mitmischen

Die sich in Gründung befindliche Fluggesellschaft SkyUp Malta profitiert derzeit stark von der unklaren Zukunft von Air Malta, denn zahlreiche Führungskräfte des Flagcarriers heuern bei der Neugründung an. Mittlerweile steht auch fest welche Maschine zuerst auf dem künftigen maltesischen AOC registriert wird. Es handelt sich die momentane UR-SQM. Diese Boeing 737-800 wurde erst im August 2022 auf die bestehende ukrainische Fluggesellschaft registriert. Das geleaste Flugzeug wurde ursprünglich an Flydubai ausgeliefert und ist knapp über elf Jahre alt. In den nächsten Wochen soll die UR-SQM ins maltesische Luftfahrtregister auf SkyUp Malta umgemeldet werden. Derzeit ist noch nicht absehbar wann die Zivilluftfahrtbehörde dem Startup AOC und Betriebsgenehmigung erteilen wird. Seitens des Unternehmens geht man davon aus, dass man Ende November oder Anfang Dezember 2022 den Erstflug durchführen kann. Auch Transatlantik-Flüge geplant Zunächst wird man sich auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisieren. Ab Sommerflugplan 2023 will man auch auf eigene Rechnung Linienflüge anbieten. Selbst die Aufnahme von Langstreckenflügen auf Transatlantik-Strecken sieht der Businessplan von SkyUp Malta vor. Man macht aber keine näheren Angaben zum Maschinentyp bzw. zu konkreten Routen. Das Long-Haul-Projekt soll dem aktuellen Informationstand nach frühestens in 2024 starten, da man sich im kommenden Jahr auf den Aufbau des Kurz- und Mittelstreckennetzes ab EU-Flughäfen sowie auf die Vertiefung von ACMI- und Charteraufträgen konzentrieren möchte. Als Zeitrahmen für die TATL-Aktivitäten schwebt den Verantwortlichen derzeit „spätestens in drei Jahren“ vor. Im Sommer 2023 will SkyUp Malta mit 19 Maschinen der Boeing 737-Reihe in der Luft sein. Teilweise geht dies zu Lasten des

weiterlesen »

Geschäftsreisen: Eurowings weitet Angebot um 30 Prozent aus

Die Fluggesellschaft Eurowings verzeichnet eigenen Angaben nach eine steigende Nachfrage nach Geschäftsreisen. Aus diesem Grund weitet man ab September 2022 das Angebot auf Routen, die typischerweise von Geschäftsreisenden genutzt werden, um etwa 30 Prozent aus. Laut Eurowings-Geschäftsführer Jens Bischof befinde man sich noch vom Vorkrisenaufkommen entfernt, jedoch verzeichne man eine „fortschreitende Normalisierung in diesem Segment“. Dies würden die Buchungszahlen, die man für den Herbst 2022 an Land ziehen konnte, deutlich zeigen, so der Manager. Auch behauptet der Carrier in einer Medienaussendung, dass man die Prozesse am Boden und in der Luft stabilisiert habe. Eigenen Angaben nach will man einen Spitzenwert von 99 Prozent Zuverlässigkeit erreicht haben. Allerdings nennt die Lufthansa-Tochter keine näheren Details worauf diese Aussage basiert. Nachstehend werden die Ausweitungen ab den einzelnen Airports dargestellt. Düsseldorf: Von ihrem größten Standort Düsseldorf aus bedient Eurowings mehr als 30 klassische Geschäftsreiseziele in rund zehn Ländern. Im Rahmen der Programmausweitung werden insbesondere die stark nachgefragten Verbindungen nach Berlin, Zürich und Mailand mit bis zu 10.000 zusätzlich angebotenen Sitzen aufgestockt. Darüber hinaus bietet Eurowings zweimal täglich Verbindungen mit attraktiven Tagesrandzeiten auf den Strecken nach Stockholm, Prag, Dresden, Birmingham, Genf, Lyon und Salzburg. Weitere Geschäftsreiseziele ab Düsseldorf sind Athen, Belgrad, Bologna, Budapest, Danzig, Hamburg, Kopenhagen, Krakau, Rom, Göteburg, Graz, London, Lissabon, Linz, Manchester, Marseille, Newcastle und Wien. Insgesamt können Passagiere bei Eurowings unter mehr als 100 Direktverbindungen ab der NRW-Landeshauptstadt wählen. Köln/Bonn: Ab Köln/Bonn stockt Eurowings insbesondere die Kapazität auf der stark nachgefragten Verbindung nach Berlin auf: So werden für September mehr als 6000

weiterlesen »

EuroAtlantic Airways ist jetzt ein reiner Widebody-Operator

Die portugiesische Fluggesellschaft EuroAtlantic Airways hat die letzte Maschine des Typs Boeing 737-800 ausgeflottet. Damit ist der Carrier zu einem reinen WIdebody-Operator geworden. EuroAtlantic Airways hatte zu Spitzenzeiten drei Boeing 737-800 in der Flotte. Zeitweise flog man auch mit zwei Boeing 757-200. Mittlerweile betreibt man vier B767-300ER und zwei B777-200ER. Narrowbodies hat man keine mehr. Laut CH-Aviation.com handelt es sich bei der ausgeflotteten Boeing 737-800 um die vormalige CS-TQU. Diese wurde zu Beginn der Corona-Pandemie nach einer in Budapest durchgeführten Wartung temporär stillgelegt. Am 3. März 2021 wurde diese Maschine nach Castellón ins Long Time Storage überführt. Am 14. Juli 2022 hob der Mittelstreckenjet mit dem Ziel Shannon wieder ab. Nach Wartungsarbeiten soll diese Boeing 737-800 als N30646 in die Vereinigten Staaten von Amerika überstellt werden. Das Flugzeug ist Eigentum von KDAC Aircraft Leasing und wurde ursprünglich an Transavia ausgeliefert. Für EuroAtlantic Airways ist die Maschine seit 2012 geflogen.

weiterlesen »

Croatia Airlines flottet zweiten Airbus A320 ein

Das Star-Alliance-Mitglied Croatia Airlines erweitert die Flotte um einen Airbus A320. Das Leasingflugzeug ist 18 Jahre alt und trägt die Registrierung 9A-CTO. Vormals war diese Maschine unter anderem bei TAP, Air Malta und Vueling im Einsatz. Laut Croatia Airlines ist der Mittelstreckenjet mit Sharlets ausgerüstet und mit 174 Sitzen bestuhlt. Zunächst soll der Neuzugang als Backup-Maschine fungieren. Die Laufzeit des Leasingvertrags ist mit vorerst zwei Jahren befristet, da der Carrier nach und nach die Flotte mit werksneuen Maschinen erneuern will. Hinsichtlich der Vertragsgestaltung bestätigte das Unternehmen, dass es sich um eine so genannte Power-by-the-Hour-Vereinbarung handelt. Das bedeutet konkret, dass Croatia Airlines nur dann pro Stunde bezahlen muss, wenn sich das Flugzeug tatsächlich in der Luft befindet. Diese Konstellation wird seitens des Carriers als kostengünstige Lösung für eine Back-up-Maschine bezeichnet. Die Flotte von Croatia Airlines ist damit auf 13 Maschinen angewachsen. Man betreibt zwei Airbus A320, fünf A319 und sechs de Havilland Dash 8-400. Das durchschnittliche Alter der Flugzeuge, die von diesem Carrier genutzt werden, liegt bei etwa 17,3 Jahren.

weiterlesen »

Medaiva führt End-of-Lease-Wartungen an Ex-Air-Baltic-Dash-Flotte durch

Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich die lettische Fluggesellschaft Air Baltic dazu entschlossen, dass die Turbopropflugzeuge des Typs de Havilland Dash 8-400 vorzeitig ausgeflottet werden. Dieser Maschinentyp war über viele Jahre hinweg das Rückgrat der Regio-Flotte. Die Flugzeuge mit den Registrierungen YL-BAE, YL-BBT und YL-BBW wurden bereits an den Leasinggeber zurückgegeben. Die vertraglich vereinbarten Wartungen werden von Medavia auf dem Flughafen Luqa (Malta) vorgenommen. Die beiden zuerst genannten Maschinen sind bereits auf dem genannten Airport eingetroffen. Derzeit führt Medavia Wartungsarbeiten an der im Foto ersichtlichen YL-BBW durch. Diese de Havilland Dash 8-400 wurde am 16. August 2022 von Riga nach Luqa überstellt. Die geleaste Maschine wurde im August 2013 an Air Baltic übergeben und war damals fabrikneu.

weiterlesen »

München: Terminal 1 wegen Sprengstoffverdacht zeitweise gesperrt

Am Flughafen München musste am Samstagvormittag ein Teilbereich des Terminals 1 geräumt und temporär gesperrt werden. Ursache hierfür war laut Bundespolizei, dass bei der Sicherheitskontrolle im Bereich A der Sprengstoffalarm ausgelöst hat. Aus Sicherheitsgründen verfügte die Bundespolizei die temporäre Sperrung des Terminalbereichs. Die Reisenden hatten das Abfertigungsgebäude zu verlassen. Der Alarm wurde laut Exekutive gegen 9 Uhr 50 ausgelöst. Das Handgepäckstück, das einem Passagier zugeordnet werden konnte, wurde anschließend von Experten der Bundespolizei untersucht. Auch wurde ein speziell ausgebildeter Spürhund eingesetzt. Während der behördlichen Maßnahme wurde der Besitzer des Koffers unter Beobachtung der Exekutive gestellt. Nach umfangreicher Untersuchung unter schweren Sicherheitsvorkehrungen konnte die Bundespolizei Entwarnung geben. Es wurden weder Sprengstoff noch sonstige explosive Materialien im Gepäckstück des Reisenden gefunden. Was dazu geführt hat, dass die Scanner positiv angeschlagen haben, ist unklar.

weiterlesen »