secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Ab Muscat und Salalah: Salam Air nimmt Kurs auf Prag

Salam Air beabsichtigt im Winterflugplan 2022/23 den Flughafen Prag anzusteuern. Dazu werden Flüge ab Salalah und Muscat aufgelegt. Diese sollen jeweils einmal pro Woche mit dem Maschinentyp Airbus A321neo bedient werden. Interessant ist dabei das Routing, denn am Verkehrstag Mittwoch fliegt man zunächst als OV803 von Salalah nach Prag. Anschließend geht es als OV804 zurück in den Oman, jedoch nach Muscat. An Freitagen will man zunächst als OV801 von Muscat nach Prag fliegen und dann als OV802 nach Salalah. Die Aufnahme der Flugverbindungen ist für den 2. bzw. 4. November 2022 angekündigt. Der Verkauf von Flugscheinen wurde bereits aufgenommen. Die Fluggesellschaft Salam Air wurde im Jahr 2016 gegründet und betreibt derzeit eine Flotte, die ausschließlich aus Maschinen der Airbus A320neo-Reihe besteht. Im Einzelnen setzt diese sich wie folgt zusammen: Sechs A320neo und zwei A321neo. Das Durchschnittsalter der Flugzeuge beträgt zwei Jahre. Die Homebase befindet sich auf dem Flughafen Muscat.

weiterlesen »

Nach Raketenangriff: Flughafen Damaskus wegen schwerer Schäden gesperrt

Der syrische Flughafen Damaskus wurde am vergangenen Freitag von Raketen aus Israel beschossen. Dabei sind schwere Schäden an der Infrastruktur entstanden. Die Zivilluftfahrtbehörde Syriens hat diesen Airport nun temporär gesperrt. Die beiden Runways sowie ein Terminal müssen zunächst repariert werden. Diese wurden durch die Raketenangriffe schwer beschädigt. Israel rechtfertigte den Angriff unter anderem damit, dass man Syrien vorwirft, dass hier Waffen für Terrororganisation umgeschlagen werden sollen. Konkrete Beweise legte man aber nicht vor. Syrianair erklärte unter anderem, dass man die Instandsetzungsarbeiten abwarten müsse. Der Großteil der Flotte befand sich zum Zeitpunkt der Bombardierung auf dem Flughafen Damaskus. Daher kann man derzeit nur mit jenen Maschinen, die sich außerhalb der Stadt befanden fliegen. Wann man den Flugbetrieb ab Damaskus wieder aufnehmen kann ist völlig offen. Cham Wings Airlines wird vorerst ab Aleppo fliegen. Von dort aus wird man zwei Airbus A320 zum Einsatz bringen. Die staatliche Nachrichtenagentur Sana berichtet unter anderem, dass das Angebot dennoch eingeschränkt ist, da zumindest ein Flugzeug in Damaskus festsitzen soll.

weiterlesen »

Frankfurt: Condor mietet Airbus A330-300 von Smartlynx Malta ein

Die Ferienfluggesellschaft Condor setzt ab 27. Juni 2022 einen von Smartlynx Malta betriebenen Airbus A330-300 ein. Dieser trägt die Registrierung 9H-SMD und wird von Frankfurt am Main aus in Richtung USA und Kanada fliegen. Dem aktuellen Planungsstand nach wird Smartlynx Malta auf der Langstrecke der einzige Wetlease-Partner von Condor werden. Der eingemietete Widebody wird von Frankfurt aus die Destinationen New York JFK, Whitehorse und ab 2. November 2022 auch Toronto bedienen. Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Fluggesellschaften ist daher längerfristig angelegt. Ab Herbst 2022 wird Condor schrittweise insgesamt 16 neue Airbus A330neo übernehmen. Diese werden die in die Jahre gekommenen Boeing 767-300 ablösen. Das Übergang hat man sich auch vier A330-200, die vormals für Etihad im Einsatz waren, im Eigenbetrieb organisiert. Eine Condor-Sprecherin dazu: „Deshalb sind bereits jetzt vier Airbus A330-200 im Einsatz, die die Condor-Streifen im Leitwerk tragen. Um etwaigen Engpässen in der Übergangszeit vorzubeugen und damit Condor die vorherrschende Nachfrage decken kann, wird ab 27.06. vorübergehend ein zusätzlicher Airbus A330-300 der saisonalen Condor Partner-Airline Smartlynx auf der Langstrecke ab Frankfurt eingesetzt“. Im Sommerflugplan 2022 setzt Condor im Streckennetz auf Wetlease-Dienstleistungen anderer Fluggesellschaften. Vereinfacht ausgedrückt bedeutet das, dass die Flüge von einer anderen Airline im Namen und auf Rechnung des Ferienfliegers durchgeführt werden. „Smartlynx ist der einzige Wetlease Partner auf der Langstrecke, auf der Kurz- und Mittelstrecke kommt bereits jetzt in Stuttgart Bulgaria Air und in München Heston Airlines zum Einsatz“, so die Condor-Medienreferentin.

weiterlesen »

Spicejet hat EU- und UK-Genehmigung für Frachtflüge erhalten

Der indische Lowcoster Spicejet hat die Genehmigung zur Durchführung von Cargoflügen in die Europäische Union und ins Vereinigte Königreich erhalten. Im Zuge der Pandemie baute sich der Carrier mit Fracht ein weiteres Standbein auf. Die Zulassung umfasst die Beförderung von Post und Cargogütern sowohl mit eigenen Maschinen als auch an Bord anderer Carrier. Diese können im Wetlease eingesetzt werden, aber auch in Form angemieteter Kapazitäten auf bestehenden Cargokursen von Mitbewerbern. Spicejet will im Bereich Luftfracht stark wachsen und plant die Aufnahme von Frachtverbindungen nach Europa und UK. „Diese Zertifizierungen sind eine Bestätigung unseres Engagements für die Flugsicherheit und die Einhaltung der höchsten und strengsten Sicherheitsstandards in unserem Betrieb. Die neuen Zertifizierungen werden SpiceJet dabei helfen, neue Geschäftsmöglichkeiten bei internationalen Fluggesellschaften, Spediteuren, Frachtagenten und internationalen Kurierdiensten zu erschließen, da sie uns die nahtlose Beförderung von Fracht nach und über die Europäische Union und das Vereinigte Königreich ermöglichen“, so Geschäftsführer Ajay Singh. Die Fluggesellschaft hat zwei Zertifizierungen erlangt: die Zertifizierung als reglementierter Beauftragter eines Drittlandes (RA3) und die Zertifizierung als Luftfracht- oder Luftpostbeförderer, der von einem Drittlandsflughafen aus in die Union fliegt (ACC3), die beide für die Durchführung der oben genannten Tätigkeiten unerlässlich sind. RA3 und ACC3 sind Supply-Chain-Initiativen der EU zur Regulierung eingehender Fracht und Post aus anderen Ländern.

weiterlesen »

Marokko: Gewerkschaft ruft Flughafenmitarbeiter zum Streik auf

Ab Mittwoch müssen Passagiere in Marokko mit Einschränkungen im Flugverkehr rechnen. Die Gewerkschaft CDT hat sämtliche Flughafenmitarbeiter des nordafrikanischen Staats zur Arbeitsniederlegung aufgerufen. Gefordert werden höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Der Streik soll gestaffelt innerhalb von fünf Tagen an allen Airports von Marokko abgehalten werden. Mit Einschränkungen im Flugverkehr ist zu rechnen, jedoch ist unklar wie viele Bodenmitarbeiter sich tatsächlich an den Arbeitsniederlegungen beteiligen werden. Reisende sollten den aktuellen Status ihrer Buchung im Auge behalten. Die Gewerkschaft wirft dem Nationalen Syndikat der marokkanischen Flughafenbehörde vor, dass diese eingegangene Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern zu langsam bzw. gar nicht erfüllen würde. Weiters wird kritisiert, dass es bis dato keinen Betriebsrat gibt. Man fordert unter anderem, dass die Löhne für Techniker, Feuerwehrleute, Ingenieure und andere Berufsgruppen angehoben werden.

weiterlesen »

Ersatz für Lappeenranta: Ryanair nimmt Wien-Helsinki auf

Die Ryanair Group legt ab Wien-Schwechat einen finnischen Ersatz für die eingestellte Lappeenranta-Strecke auf. Ab Anfang Dezember 2022 wird man bis zu vier wöchentliche Umläufe in die Hauptstadt Helsinki anbieten. Die Flüge sollen an den Verkehrstagen Freitag, Samstag, Sonntag und Montag durchgeführt werden. Im Regelfall kommen die Flugzeugtypen Airbus A320 und Boeing 737-800 zum Einsatz. Derzeit ist vorgesehen, dass Malta Air an Freitagen und Montagen sowie Lauda Europe an Samstagen und Sonntagen fliegt. Freitag: Wien-Helsinki, FR9857, 08:45-12:05, operated by Malta AirHelsinki-Wien, FR9856, 12:30-13:50, operated by Malta Air Samstag: Wien-Helsinki, FR9857, 15:15-18:35, operated by Lauda EuropeHelsinki-Wien, FR9856, 19:00-20:20, operated by Lauda Europe Sonntag: Wien-Helsinki, FR9857, 08:50-12:10, operated by Lauda EuropeHelsinki-Wien, FR9856, 12:35-13:55, operated by Lauda Europe Montag: Wien-Helsinki, FR9857, 06:10-09:30, operated by Malta AirHelsinki-Wien, FR9856, 09:55-11:15, operated by Malta Air In Wien unterhalten die Ryanair-Töchter Lauda Europe, Buzz und Malta Air Stützpunkte. Alle drei Fluggesellschaften haben in der österreichischen Hauptstadt Maschinen stationiert. Die meisten Flugzeuge werden von Lauda Europe betrieben. In der Vergangenheit hatte auch die Ryanair DAC eine Basis in Wien-Schwechat, jedoch wurde diese geschlossen.

weiterlesen »

Erdogan will Turkish Airlines umbenennen

Nach der Umbenennung der Türkei bei der UNO will das Land auch einen türkischen Namen der nationalen Fluggesellschaft durchsetzen. „Von nun an werden wir auf unsere Flugzeuge nicht mehr ‚Turkish Airlines‘, sondern ‚Türkiye Hava Yollari‘ schreiben“, sagte Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan heute. Der offizielle Name des teilstaatlichen Unternehmens in der Türkei ist eigentlich „Türk Hava Yollari“. Vor knapp zwei Wochen hatte die Türkei die Vereinten Nationen und andere internationale Organisationen aufgefordert, künftig unter anderem auf die englische Bezeichnung „Turkey“ zu verzichten und das Land als „Türkiye“ zu bezeichnen. „Es gibt kein ‚Turkey‘ mehr, sondern nur noch ‚Türkiye‘“, sagte Erdogan nun. Schon länger hatte die Führung in Ankara besonders mit der englischen Übersetzung des Landesnamens gehadert – unter anderem, weil das englische „turkey“ auch „Truthahn“ bedeutet.

weiterlesen »

Flughafen Frankfurt mit höchstem Passagieraufkommen seit Pandemiebeginn

Der Passagierverkehr am Frankfurter Flughafen hat im Mai deutlich angezogen und den höchsten Wert seit Beginn der Corona-Pandemie erreicht. Dank vieler Urlauber zählte der Flughafenbetreiber im abgelaufenen Monat knapp 4,6 Millionen Passagiere und damit rund 600.000 mehr als im April, wie Fraport in einer Aussendung mitteilt. Das waren mehr als dreieinhalbmal so viele Fluggäste wie ein Jahr zuvor und noch gut 26 Prozent weniger als vor der Pandemie im Mai 2019. Allerdings macht dem Unternehmen fehlendes Personal zu schaffen, nachdem die Branche und auch Fraport in der Pandemie tausende Stellen abgebaut haben. Im lange brummenden Cargo-Geschäft verbuchte der Flughafen erneut einen Rückgang. Im Mai wurden in Frankfurt rund 169.300 Tonnen Fracht und Luftpost umgeschlagen – 15,6 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Fraport erklärte die Entwicklung mit den Einschränkungen des Luftraums durch den Ukraine-Krieg und den harten Corona-Schutzmaßnahmen in China.

weiterlesen »

Flughafen Wien: Passagierzahlen im Aufwind & optimistischere Gewinnprognosen

Die Flughafen-Wien-Gruppe schraubt aufgrund der verbesserten Passagierentwicklung die Prognose für das laufende Geschäftsjahr nach oben. Die Flughafen-Wien-Gruppe spürt die Erholung der Reisebranche nach den Corona-Jahren 2020 und 2021. Inklusive den Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice waren die Passagierzahlen im Mai mit 2,7 Millionen Reisenden und mit 2,1 Millionen am Standort Wien mehr als fünfmal so hoch wie im Mai des Vorjahres, wie der Airportbetreiber mitteilt. Das Passagieraufkommen war aber noch um mehr als Viertel niedriger als vor der Coronapandemie im Mai 2019. Für 2022 erwarte man nun einen Umsatz von rund 640 Millionen Euro (bisher: 560 Millionen Euro) und einen Jahresgewinn von zumindest 80 Millionen Euro (bisher: 20 Millionen Euro). Für den Standort Wien wird mit rund 22 Millionen Reisenden im Gesamtjahr 2022 gerechnet. Inklusive der Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice werden rund 28 Millionen Reisende erwartet. Die deutlich bessere Geschäftsprognose für 2022 steht aber noch unter einem coronabedingten Vorbehalt. „Die angepassten Werte erfolgen unter der Annahme, dass es im Herbst und Winter zu keinen pandemiebedingten Lockdowns oder massiven Verkehrsbeschränkungen kommt“, hieß es von der Flughafen-Wien-Gruppe. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor bleibe „der heute nicht abschätzbare weitere Verlauf des Krieges in der Ukraine und dessen Folgen für den Luftverkehr.“ Am Flughafen Wien-Schwechat kletterte die Zahl der Lokalpassagiere im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat auf rund 1,6 Millionen Passagiere (plus mehr als 500 Prozent) und die der Transferpassagiere auf rund 501.500 Passagiere (plus 248,9 Prozent). Die Flugbewegungen erhöhten sich auf 17.374 Starts und Landungen (plus 199,2 Prozent). Das Frachtaufkommen sank hingegen gegenüber

weiterlesen »

Wegen hoher Löhne: Personalabbau bei Air Malta stockt

Die maltesische Regierung hat Anfang dieses Jahres angekündigt, dass die staatliche Fluggesellschaft Air Malta verkleinert werden soll. Die Belegschaft soll halbiert werden, jedoch sagte Finanzminister Clyde Caruana, dass es zu keinen Kündigungen kommen soll. Die Betroffenen sollen zu gleichen Lohnkonditionen für Behörden und andere staatliche Stellen tätig werden. Mit der Gewerkschaft GWU wurde dazu ein sechsmonatiger Zeitplan vereinbart. Während dieser Phase sollen 571 Air-Malta-Mitarbeiter neue Jobs beim Staat erhalten. Die Times of Malta berichtet nun unter Berufung auf die Arbeitnehmervertreter, dass zwei Monate vor Ablauf der Frist nur sehr wenige zum Staat wechseln konnten. Dahinter soll die Problematik stecken, dass die Gehälter bei Air Malta höher sind als bei den staatlichen Behörden und Einrichtungen. Dies würde bei der Vermittlung zu Problemen führen, denn innerhalb der Stellen würden massive Lohndifferenzen aufgerissen werden. Vereinfacht gesagt: Die Air-Malta-Mitarbeiter würden deutlich mehr Geld bekommen als die bisherigen Beschäftigten in den staatlichen Stellen.

weiterlesen »