secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Nach langer Pause: Ryanair verhandelt mit Graz über Comeback

Es ist schon sehr lange her, dass die Billigfluggesellschaft Ryanair den Flughafen Graz im Streckennetz hatte. Konzernchef Michael O’Leary erklärte am Mittwoch in Wien, dass man sich mit dem steiermärkischen Airport in Verhandlungen befindet. Dabei soll es unter anderem um die Wiederaufnahme der London-Strecke gehen. Der Grazer Flughafen habe ein großes Interesse daran den Lowcoster zurückzuholen. Laut Michael O’Leary wären die Gespräche von Seiten des Airports aufgenommen worden. Zu den möglichen Destinationen und einem eventuellen Startzeitpunkt wollte er aber keine näheren Angaben machen. Auf die Frage, ob es sich um London handelt, gab es seitens Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber mit einem Lächeln die Antwort: „Maybe“. Erst vor wenigen Wochen gab Ryanair bekannt, dass man im Winterflugplan 2022/23 zum Flughafen Klagenfurt zurückkehren wird. Andreas Gruber erklärte dazu unter anderem, dass die Buchungslage jeweils incoming und outgoing „in die richtige Richtung“ gehen würde. Im Bereich von Wintersportlern sieht man starkes Entwicklungspotential. Derzeit steuert Ryanair in Österreich die Flughäfen Wien und Salzburg an. Ab Winter 2022/23 soll Klagenfurt dazu kommen. Ein mögliches Comeback in Graz würde bedeuten, dass man vier österreichische Airports im Streckennetz haben würde. Linz flog man in der Vergangenheit auch an, jedoch zog man sich wieder zurück. Innsbruck hatte die Tochtergesellschaft Laudamotion für eine Winterperiode im Streckennetz, jedoch ist man derzeit nicht präsent. Laut Flughafendirektor Marco Pernetta soll es momentan auch keine Comeback-Intentionen geben.

weiterlesen »

Lion Air bekräftigt Boeing-737-Max-Großbestellung

Die indonesische Fluggesellschaft Lion Air wird an ihrer Großbestellung für den Maschinentyp Boeing 737-Max festhalten. Erst kürzlich hat man erstmals seit dem Flugverbot, das im Jahr 2019 erlassen wurde, wieder ein werksneues Flugzeug dieses Typs übernommen. Die Abstürze der Boeing 737-Max von Lion Air und Ethiopian Airlines führten zum weltweiten Flugverbot. Im Nachgang kamen zahlreiche Mängel ans Licht, die der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer beheben musste. Bei Lion Air war man sich längere Zeit nicht sicher, ob man an der Großbestellung über 200 Einheiten festhalten wird. Konzernchef Rusdi Kirana bestätigte nun, dass man weiterhin auf diesen Maschinentyp setzen wird. Dies erklärte er während einer Veranstaltung, die im Zuge des Starts der Tochtergesellschaft Batik Air Malaysia über die Bühne gegangen ist. Dieser Carrier wird mit 17 Boeing 737 Max ausgerüstet werden.

weiterlesen »

Anadolujet hat ersten Airbus A321neo in den Liniendienst gestellt

Die Turkish-Airlines-Billigmarke Anadolujet verfügt mit der TC-LUJ über den ersten von insgesamt sieben bestellten Airbus A321neo. Die Maschine mit der Seriennummer 10883 war ursprünglich für S7 Airlines bestimmt, jedoch durfte der Flugzeugbauer diese aufgrund der Sanktionen nicht nach Russland ausliefern. Anadolujet ist das Lowcost-Brand von Turkish Airlines. Im Außenauftritt bemüht man sich zu suggerieren, dass es sich um eine eigenständige Fluggesellschaft handelt, jedoch ist es nur eine Abteilung von Turkish Airlines. Geflogen wird daher unter dem TK-Code. Bislang kommen im Bereich Anadolujet überwiegend Boeing 737 zum Einsatz. Das ändert sich aber, denn man befindet sich mitten im Aufbau einer gemischten Airbus/Boeing-Flotte. Nebst den sieben Airbus A321neo wird man auch sechs A320neo einflotten. Weiters soll eine weitere Boeing 737-Max-8 dazu kommen. Laut CH-Aviation.com besteht die Anadolujet-Flotte derzeit aus 39 Boeing 737-800 und einem Airbus A321neo, die von Turkish Airlines betrieben werden. Weiters hat man 13 weitere Boeing 737 von SunExpress im langfristigen Wetlease. Man hat weiters sechs B737-Max-8, die eigentlich für S7 Airlines bestimmt waren, in die Flotte aufgenommen.

weiterlesen »

Nightjet: ÖBB bringen modernisierten Liegewagen auf die Schiene

Die Österreichischen Bundesbahnen wollen im Deutschland-Verkehr modernisierte Nightjet-Liegewägen zum Einsatz bringen. Zunächst sollen diese unter der Bezeichnung „Comfort“ primär von/nach Hamburg rollen. Vor einigen Jahren hat sich die Deutsche Bahn aus dem Betrieb von Nachtzügen zurückgezogen, weil man damals kein weiteres Entwicklungspotential gesehen hat. Seitens der ÖBB hatte man eine gänzlich andere Auffassung und ist auf vielen Strecken in die Bresche gesprungen. Im Bereich des Vertriebs arbeitet man mit der DB zusammen. Die ÖBB haben bislang 22 Sitzwagen aus der bestehenden Nightjet-Flotte in so genannte „Multifunktions-Liegewagen“ umgebaut. Diese werden nun als „Comfort“ vermarktet. Kapazität haben diese für vier Fahrgäste pro Abteil. Die Betten sind dabei fix montiert. Neu ist auch, dass es vergrößerte Abstellflächen für Fahrräder und Kinderwägen sowie kostenfreies WLAN-Internet gibt. Das modernisierte Wagenmaterial soll zunächst auf den Strecken von/nach Hamburg eingesetzt werden. Im zweiten Schritt wollen die ÖBB dieses auch auf die Nightjet-Strecken Zürich-Berlin, Innsbruck-München-Köln-Amsterdam und Wien-Köln-Amsterdam bringen. ÖBB-Vorstandsmitglied Sabine Stock erklärte, dass man bis 2026 rund die Millionen Fahrgäste in den Nachtzügen befördern will.

weiterlesen »

Basel: Jet Aviation vor Abbau von 80 Jobs

Am Wartungsstandort Basel des Businessjet-Operators Jet Aviation stehen bis zu 80 Jobs akut auf der Kippe. Das Unternehmen ist stark von der Krise, die im Zuge des kriegerischen Überfalls Russlands gegen die Ukraine entstanden ist, betroffen. Am Flughafen Basel-Mulhouse unterhält Jet Aviation einen MRO-Betrieb, der sowohl Wartungen als auch Umbauten durchführt. Es gilt als offenes Geheimnis, dass reiche Russen bislang eine wichtige Kundengruppe der Business Aviation in Westeuropa waren. Die Sanktionen, die unter anderem seitens der Europäischen Union und der Schweiz erlassen wurden, führen dazu, dass diese nicht mehr bedient werden dürfen. Betroffen sind zahlreiche Anbieter in der Bedarfsluftfahrt. Jet Aviation erklärte gegenüber dem SRF unter anderem: „Der Einmarsch Russlands in die Ukraine hat schwerwiegende Auswirkungen auf unsere Geschäftsaktivitäten. Aus diesem Grund haben wir den Personalbestand an den erwarteten Rückgang des Geschäftsvolumens angepasst“. Derzeit ist man allein am Standort Basel-Mulhouse Arbeitgeber für etwa 1.000 Menschen, wobei die überwiegende Mehrheit aus Frankreich stammt. Derzeit stehen rund 80 Jobs akut auf der Kippe, wobei es laut dem Betriebsrat einen Sozialplan geben soll. Doch es gibt auch Kritik, denn der SRF zitiert Jean-Luc Johaneck, Präsident der Grenzgängervereinigung CDTF mit den Worten, dass Jet Aviation zunächst beweisen solle, dass die Massenentlassungen überhaupt gerechtfertigt sind. Der Funktionär verweist auch darauf, dass im Jahr 2020 „wegen Corona“ bereits 200 Mitarbeiter abgebaut wurden.

weiterlesen »

Anadolujet und Turkish Airlines dünnen in Deutschland und Österreich aus

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines setzt einige Verbindungen ab Deutschland temporär aus bzw. nimmt diese nicht wie ursprünglich angekündigt auf. Vom Tisch ist auch die unter der Marke Anadolujet geplante Verbindung Ankara-Graz. Ab Hannover sind insgesamt vier Ziele betroffen. Dabei handelt es sich um Ankara (Anadolujet), Adana, Gaziantep und Kayseri. Die zuerst genannte Destination soll temporär bis voraussichtlich September 2022 pausieren. Von Nürnberg aus wird Turkish Airlines temporär nicht nach Adana fliegen. Das Ziel Kayseri wird – abgesehen von einem einzigen Umlauf – nicht aufgenommen. Das Lowcost-Brand Anadolujet setzt weiters die Ankara-Flüge ab München, Hamburg und Berlin-Brandenburg aus. Die ab Graz angekündigte Nonstop-Verbindung in die Hauptstadt der Türkei wurde gänzlich abgesagt, bestätigte Turkish Airlines. Man behält sich offen diese zu einem späteren Zeitpunkt zu starten, jedoch nannte man weder Termin noch Gründe für die Graz-Streichung.

weiterlesen »

ÖAMTC-Flugrettung und General begrüßen Neuzugang für Christophorus-Flotte

Zweiter von insgesamt fünf neuen Hubschraubern vom ÖAMTC übernommen – Generali Versicherung bekräftigt ihr Engagement bei ÖAMTC-Flugrettung. Die ÖAMTC-Flugrettung hat in Donauwörth den zweiten von insgesamt fünf neuen H135 Helionix Hubschraubern von Airbus Helicopters in Empfang genommen. „Die neue H135 verspricht einen deutlichen Zugewinn an Leistung sowie eine Reduzierung des Treibstoffverbrauchs“, freut sich Marco Trefanitz, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung. „Mit diesem hochmodernen und effizienten Hubschrauber kommen wir unserer Vision, zu jeder Zeit und an jedem Ort Menschenleben zu retten, einen entscheidenden Schritt näher.“ Die nächsten Schritte Ehe der neue Christophorus-Helikopter zum Einsatz gelangt, wird er in der Werft der ÖAMTC-Flugrettung in Innsbruck von den Technikern HeliAir mit der medizinischen Ausrüstung bestückt. Dabei wird der Hubschrauber auch mit dem variabel einsetzbaren KOKON ausgestattet, der ersten selbsttragenden Innenraumverkleidung der Luftfahrt, die durch die HeliAir designed und entwickelt wurde.

weiterlesen »

Japan: ANA bestellt 30 Boeing 737-Max-8

Die japanische All Nippon Airways investiert in neue Frachtflugzeuge und bestellt beim US-amerikanischen Hersteller Boeing 30 B737-Max-8-Jets fest. Auch wurden zwei B777-9-Orders in B777-8F-Frachter umgewandelt. Bei der Bestellung der Boeing 777 handelt es sich um Orders, die bereits im März 2014 angekündigt worden waren. Zwei Flugzeuge aus dieser Bestellung werden in der Frachtversion ausgeliefert, 18 weitere Orders für die 777-9 als Passagierjets bleiben bestehen. Die Auslieferung ist ab dem Geschäftsjahr 2028 geplant. Die Boeing 777-8F ist ein hochmodernes Frachtflugzeug, das über die größte Frachtkapazität unter allen zweistrahligen Flugzeugen verfügt. Durch einen geringeren Treibstoffverbrauch pro Tonne verursacht es weniger CO2-Emissionen und geringere Betriebskosten. Der Kaufvertrag über die Festbestellung von 30 Boeing 737 Max 8 löst eine feste Vereinbarung über den Kauf von 20 Flugzeugen und die Option auf 10 weitere aus dem Jahr 2019 ab. Die Einflottung der Flugzeuge soll im Geschäftsjahr 2025 beginnen. Der Betrieb der Boeing 737 Max 8war aufgrund von zwei Unfällen weltweit für knapp zwei Jahre ausgesetzt worden. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA genehmigte die Wiederaufnahme des Betriebs im November 2020 mit Systemänderungen. Die Genehmigung erfolgte nach der genauen Untersuchung der Ursache für die Unfälle und einer Überprüfung der Schulungsmethoden für die Besatzungen.

weiterlesen »

Klagenfurt: Corendon bedient einzelne Antalya-Charter

Ab dem Flughafen Klagenfurt werden einzelne Charterflüge nach Antalya durchgeführt. Auftraggeber ist Dta-Touristik. Als Operating Carrier wird die türkische Fluggesellschaft Corendon Airlines auftreten. Die Urlaubsflüge sind für den 29. August und 5. September 2022 angekündigt. Corendon soll laut Flughafen Klagenfurt Boeing 737-800 einsetzen. Buchbar sind Flugscheine über den Tour Operator Dta Touristik. „Wir freuen uns, dass Dta Touristik mit dem verlässlichen Airline-Partner Corendon Airlines noch im heurigen Sommer Direktflüge in die beliebte Ferienregion rund um Antalya anbietet. Wenn dieses Angebot – und davon gehen wir aufgrund der hohen Nachfrage aus – gut angenommen wird, so sind das beste Vorzeichen für einen Saisoncharter im Sommer 2023“, so Nils Witt, Geschäftsführer des Airport Klagenfurt. Kurzcharter Antalya ab Klagenfurt:Abflüge 29.08 und 05.09.2022 (letzter Rückflug: 12.09.) Klagenfurt (KLU)19:30 Antalya (AYT) 23:05 Antalya (AYT)16:45 Klagenfurt (KLU)18:35

weiterlesen »

Begegnung mit einem Hai: So verhält man sich richtig

Erstmal sollte uns bewusst sein, dass Haie beutegreifende Tiere sind und wir uns im Meer in ihrem Lebensraum befinden. Es ist daher ratsam, sich zu informieren, denn viele Ängste oder Unfälle entstehen vor allem durch Unwissenheit und falsches Verhalten. Ein Grund, warum sich Haie manchmal an Badestrände verirren, könnte direktes oder indirektes Futter sein. Laut Experte Gerhard Wegner sind mit direktem Futter Fischschwärme gemeint und mit indirektem z.B. Abfälle. Es ist erwiesen, dass Abfälle von Schiffen, Haie aus großer Entfernung anlocken können. Sie folgen deshalb oft Hochseeschiffen und sind auch in der Nähe von fahrenden oder ankernden Safaribooten anzutreffen. Auch Tiertransportschiffe werfen regelmäßig verletzte und tote Tiere ins Meer, die ebenfalls Haie anlocken können. Wie kommt es in Einzelfällen zu Haiangriffen? Die Experten aus dem Buch Blind Dates sind sich hierbei einig und nennen folgende drei Motivationen: Jagd-Biss: Hier wird Beute, die als solche erkannt ist wird, sofort und schnell attackiert. Sondierungs-Biss: Damit ist der sogenannte Testbiss gemeint, bei der potenzielle Beute zunächst untersucht wird. Die Sekundärwunden eines solchen Bisses sind im Übrigen die häufigsten Verletzungen bei Haibegegnungen. Stress-Biss: Die gestressten Tiere wehren sich. Laut Experten kommen Jagdbisse gegenüber Menschen nicht vor – Haie jagen keine Menschen. Manche Haie werden jedoch von Menschen bedrängt, die in Gebiete, wo die Haie nach Futter suchen, eindringen. Stress-Bisse können die Folge sein. Auch bei Tieren, die sich an Strände verirren, kann dies in sehr seltenen Fällen vorkommen. Die meisten Unfälle mit Haibissen sind jedoch Sondierungsbisse. Ein „Menschenfresser“ ist der Hai laut Sharkprojekt definitiv

weiterlesen »