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Lauda Europe stellt Inflight-Management neu auf

Die maltesische Ryanair-Tochter Lauda Europe hat mit Nicole Rodler eine interne Lösung für die Neubesetzung der Position des Head of Inflight Line Operations gefunden. Die Senior-Flugbegleiterin hat diesen Job vor wenigen Tagen übernommen. Rodler gilt als „Urgestein“ unter den Lauda-Flugbegleitern, denn sie war bereits für Niki, Laudamotion und Lauda Europe in der Kabine in der Luft. Im Bereich des Kabinenpersonals kam es auch zu Abgängen: Der bisherige Base-Manager Paulo Patena, der im Jahr 2020 mit Demonstrationen für Aufsehen gesorgt hat, wechselte zum Cateringunternehmen Do&Co. Maria Cristina Civiletti, die zuletzt als Head of Inflight bei Lauda Europe fungierte, hat firmenintern die Funktion als Head of Inflight Planning and Resources übernommen und leitet damit den Bereich Kabinenpersonal gemeinsam mit Nicole Rodler.

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Frankfurt-Hahn: Investorenlösung soll sich anbahnen

Für den insolventen Flughafen Frankfurt-Hahn soll sich eine Investorenlösung anbahnen. Ende Juni 2022 sollen Insolvenzverwalter Jan Markus Plathner und die Vertreter der Gläubiger zusammentreten und darüber entscheiden. Laut einem Bericht der Wirtschaftswoche, der sich auf „Finanzkreise“ bezieht, sollen sich die Verhandlungen im Endspurt befinden. Allerdings sind noch immer mehrere potentielle Käufer im Rennen. Der Insolvenzverwalter will keine näheren Angaben zur Identität der möglichen Investoren machen. Es wird auf die Vertraulichkeit der Gespräche verwiesen. Man wird sich äußern sobald es soweit ist. Der Flughafen Frankfurt-Hahn wurde in den Strudel der Pleite der chinesischen HNA Group, die über Zwischengesellschaften die Mehrheit hält, gezogen. Der Airport musste im Oktober 2021 Insolvenz anmelden. Dem Masseverwalter ist es bislang gelungen den Betrieb aufrecht zu erhalten. Zuletzt suchte man sogar neue Mitarbeiter.

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Westbahn legt Sommerticket für Jugendliche auf

Die private Eisenbahngesellschaft Westbahn legt während der Sommerferien 2022 für junge Menschen eine Netzkarte auf, die in zwei Varianten erhältlich ist. Personen unter 20 Jahren können 20 Tage lang für ein Euro pro Tag reisen. Unter 26-Jährige bezahlen zwei Euro pro Tag. Der Verkauf des so genannten „Sommerhit-Tickets“ wurde am Dienstag online und an den Ticketschaltern in Wien-Westbahnhof, Linz Hbf, Salzburg Hbf und München Hbf aufgenommen. Laut Westbahn kann der Gültigkeitsbeginn, der zwischen 2. Juli und 11. September 2022 frei gewählt werden. Auch kann man mehrere Tickets, die jeweils 20 Tage gültig sind, hintereinander kaufen. Die Westbahn bietet die Jugend-Fahrkarten in folgenden Ausführungen an: Wien – Salzburg < 20: 20 € < 26: 40 € Salzburg – München < 20: 20 € < 26: 40 € Wien – München < 20: 40 € < 26: 80 € Die Fahrkarten gelten laut der Eisenbahngesellschaft auf der gewählten Strecke jeweils in beide Richtungen und berechtigen im Gültigkeitszeitraum zu unbegrenzten Fahrten. „Wie bei allen Tickets der Westbahn gilt: Auch mit dem SommerHit-Ticket kann immer ohne Reservierung gefahren werden, zwischen Wien und Salzburg sogar im 30-Minuten-Takt.“ sagt DI Thomas Posch, Geschäftsführer der Westbahn. „Darüber hinaus gibt es bei jedem Relax Check-in mit dem SommerHit-Ticket natürlich auch Westpunkte. Und falls sich nach dem Kauf des Tickets die Pläne für den Sommer ändern, kann es bis vor dem ersten Gültigkeitstag kostenlos storniert werden.“

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Hannover: Smartlynx-Ferienflug zwei Tage verspätet

Die Fluggesellschaft Smartlynx sollte eigentlich am 11. Juni 2022 unter der Flugnummer 6Y806 einen Charterflug von Hannover nach Hurghada durchführen. Eigentlich, denn der Airbus A320 mit der Registrierung 9H-SLD musste auf dem Weg von Ägypten nach Hurghada eine außerplanmäßige Landung in Kairo einlegen. Aus technischen Gründen entschied der Kapitän von Smartlynx Malta, dass Flug 6Y805 einen Zwischenstopp in der Hauptstadt Ägyptens einlegen muss. Dieser dauerte aber nicht wenige Minuten oder Stunden, sondern wesentlich länger. Die Folge daraus: Die Passagiere hatten einen Aufenthalt mit „Open End“ in Kairo, ehe es dann erst am Montag mit der YL-LDD weiter nach Hannover ging. Die Passagiere, die am Samstag mit Smartlynx in der 9H-SLD nach Hurghada fliegen wollten, mussten ebenfalls bis Montag ausharren. Erst am 13. Juni 2022 ging es dann gegen 14 Uhr 40 los. Die technischen Probleme haben somit für die Urlauber zu zwei Tagen Verspätung geführt.

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Saarbrücken: Nach fast 14 Stunden Verspätung durften 50 Koffer nicht mitfliegen

Eigentlich wollten die Passagiere des Smartlynx-Charterfluges 6Y 8461 am Sonntag um 6 Uhr 00 ab Saarbrücken nach Las Palmas fliegen. Allerdings kam es zu einer fast 14-stündigen Verspätung, denn es gab technische Probleme. Und dann sollten noch 15 Passagiere samt Gepäck zurückbleiben, denn der Carrier hatte sich beim Gewicht verkalkuliert. Letztlich fand sich niemand, der nach so langer Wartezeit auf den Urlaubsflug verzichten wollte, so dass der Kapitän die Entscheidung getroffen hat, dass insgesamt 50 Gepäckstücke nicht mitgenommen werden. Konkret bedeutet das, dass bis zu 50 Reisende – unter der Annahme ein Koffer pro Passagier – ohne Kleidung und Co auf Gran Canaria angekommen sind. Der Flughafen Saarbrücken erklärte gegenüber der TV-Station RTL: „Die Airline SmartLynx, die im Auftrag von Tui Deutschland die Flüge von Saarbrücken aus durchführt, hatte massive operationelle Probleme. Was den Flughafen Saarbrücken betrifft, so haben wir versucht, diese für die Passagiere sehr unangenehme Situation so erträglich wie möglich zu machen, indem wir diese ständig über den Stand der Dinge, soweit er uns bekannt war, informiert haben. Außerdem haben wir versucht, den Start dann dennoch zu beschleunigen, was uns aber nicht gelungen ist. Verantwortung und Entscheidungsrecht über das Flugzeug hat letztlich der Kapitän“. Durchgeführt wurde der stark verspätete Charterflug mit dem Airbus A320, der die Registrierung ES-SAW trägt. Der Abflug ab Saarbrücken erfolgte 13 Stunden und 39 Minuten später als ursprünglich geplant. In Las Palmas ist diese Maschine um 00 Uhr 10 gelandet. Aufgrund der Verspätung dieser Verbindung waren auch nachfolgende Flüge verspätet.

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Übersicht: An diesen Airports hat Wizz Air Flugzeuge stationiert

Die Wizz Air Group hat mit Stichtag 8. Juni 2022 an 41 Airports Flugzeuge stationiert gehabt. Allerdings wurde Doncaster zwischenzeitlich geschlossen. Auch die Bases in Kiew-Schuljany und Lwiw müssen „abgezogen“ werden, da diese kriegsbedingt nicht genutzt werden können. Somit sind die Maschinen der Firmengruppe derzeit an 38 unterschiedlichen Flughäfen stationiert. Mit 12 Flugzeugen ist Budapest die derzeit größte Basis von Wizz Air Hungary. Mit 1. Juli 2022 wird jene in Bukarest gleichziehen, denn eine weitere Maschine soll ab diesem Airport zum Einsatz kommen. Die Homebase von Wizz Air UK besteht aus elf Flugzeugen und ist somit nur minimal kleiner. Jene von Wizz Air Abu Dhabi besteht nur aus vier Maschinen und ist damit gleichauf mit Wien-Schwechat. Die nachstehende Übersicht basiert auf den jüngsten Veröffentlichungen, die Wizz Air rund um Präsentation der Finanzzahlen getätigt hat. Diese stellt den Datenstand vom 8. Juni 2022 dar, wobei die Schließung der Basis Doncaster geschlossen wurde sowie der Umstand, dass Kiew-Schuljany und Lwiw wegen dem Krieg derzeit nicht genutzt werden können, berücksichtigt wurden bzw. in den Anmerkungen verzeichnet sind. Flughafen Flugzeuge Änderung Anmerkung Budapest 12   Homebase Wizz Air Hungary London-Luton 11   Homebase Wizz Air UK Bukarest 11 +1 Aufstockung zum 01.07.22 Tirana 8 +1 Aufstockung zum 01.07.22 Warschau-Chopin 8     Danzig 7     Mailand-Malpensa 6     Cluj 6 +1 Aufstockung zum 01.08.22 Sofia 6     Kattowitz 6     Rom-Fiumicino 5     London-Gatwick 5     Skopje 5     Abu Dhabi 4   Homebase Wizz Air Abu

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„Touristen-Luftbrücke“: 38 tägliche Flüge zwischen Moskau und Antalya

Der Flugverkehr zwischen der russischen Hauptstadt Moskau und dem türkischen Antalya boomt derzeit. So fliegt allein Turkish Airlines ab Vnukovo in der Früh binnen weniger Minuten gleich mit mehreren Maschinen. Die Fluggesellschaften bieten täglich ab den drei Hauptstadt-Flughäfen 38 Verbindungen in die Küstenstadt an. Allein ab Moskau-Vnukovo kommen am Flughafen Antalya zwischen 06 Uhr 40 und 08 Uhr 00 acht von Turkish Airlines durchgeführte Flüge an. Diese werden überwiegend mit dem Maschinentyp Airbus A321 durchgeführt und tragen die Flugnummern TK4002, TK3653, TK3155, TK3159, TK2121, TK3135, TK3131, und TK3139. Dazu kommen die Verbindungen ZF7787, ZF8871, ZF8881, die vom Mitbewerber Azur Air durchgeführt werden. Somit gibt es binnen weniger Stunden in der Morgenwelle stolze elf Flüge zwischen Moskau-Vnukovo und Antalya. Zwischen 13 Uhr 20 und 19 Uhr 30 kommen acht weitere Flüge von diesem russischen Airport an. Davon werden mit ZF8887 und ZF8873 zwei von Azur Air durchgeführt während mit TK3651, TK3157, TK3655, TK3137, TK3133, TK3141 sechs Stück auf Turkish Airlines entfallen. Somit zwischen unter dem Strich 19 Flüge ab Moskau-VKO nach Antalya durchgeführt. Deutlich weniger Flüge werden ab Moskau-Sheremetyevo in Richtung der türkischen Küstenstadt durchgeführt. In der Morgenwelle gibt es fünf Verbindungen: EO1801, WZ5095, WZ5079, XC8304 und SU2148. Weiters gibt es die Verbindungen EO1805, SU2142, SU2146 und SU2144. Unter dem Strich also neun tägliche Flüge, wobei zwei von Pegasfly, zwei von Redwings, einer von Corendon Airlines und vier von Aeroflot durchgeführt werden. Von Moskau-Domodedowo aus heben in der Früh die Flüge WZ4611, PC1577, PC1581, TK3151 und TK3147 ab. Dazu kommen über

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Unmittelbar vor den Ferien: Spanische Gewerkschaften rufen zum Streik bei Ryanair auf

Dem Lowcoster Ryanair steht in Spanien unmittelbar vor der Hauptsaison ein mehrtägiger Streik bevor. Die Gewerkschaften USO und SITCPLA rufen gemeinsam zur Arbeitsniederlegung auf und fordern in einer Erklärung, dass „menschenwürdige Arbeitsbedingungen für das gesamte Personal“ geschaffen werden sollen. Hintergrund ist auch, dass laut den Arbeitnehmervertretern die Ryanair Group in Spanien keinen Tarifvertrag für das lokale Personal haben soll. Es wurde zwar ein Abschluss mit einer kleinen Gewerkschaft erzielt, jedoch anerkennen USO und ITCPLA diesen nicht und sind weiters der Ansicht, dass dieser gegen spanisches Arbeitsrecht verstoßen würde. Die Fluggesellschaft hält dem entgegen, dass der Tarifabschluss Verbesserungen für das spanische Personal gebracht habe. Der Streikaufruf betrifft den Zeitraum von 24. Juni bis 2. Juli 2022. Die Ryanair Group unterhält in Spanien zahlreiche Bases, die von Ryanair DAC, Malta Air und Lauda Europe betrieben werden. Bei zuletzt genanntem Carrier droht im Juli 2022 der erste Flugbegleiterstreik in der Firmengeschichte. Zu diesem will USO aufrufen, sofern die Geschäftsleitung nicht auf die Forderungen der Arbeitnehmervertreter eingeht. Sollten die angekündigten Streiks nicht abgesagt werden, müssen Passagiere der Ryanair Group von/nach Spanien mit erheblichen Verspätungen und Streichungen rechnen. Daher sollten sich Reisende regelmäßig über den aktuellen Status ihrer Buchung informieren.

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Australischer Fonds gibt Pflichtangebot für Flughafen Wien-Aktien ab

Die Airports Group Europe hat weitere Aktien des Flughafen Wien-Schwechat gekauft und den Anteil auf 40 Prozent erhöht.  Der australischer Fonds ist nach österreichischem Gesetz rechtlich verpflichtet, ein Übernahmeangebot zu stellen, „allerdings streben wir keine mehrheitliche Kontrolle über das Unternehmen an“, heißt es in einer Aussendung des Infrastruktur-Investmentfonds. Konkret kaufte der Fonds über die Tochtergesellschaft Airports Group Europe zuletzt weitere Aktien des Flughafens. Mit Überschreitung der 40-Prozent-Schwelle wurde das verpflichtende Übernahmeangebot nun schlagend. Dass der australische Fonds tatsächlich die Mehrheit der Aktien übernehmen könnte, gilt als sehr unwahrscheinlich. Man erwarte nicht, dass die Stadt Wien, das Land Niederösterreich und die Mitarbeiter, die Anteile über eine Stiftung halten, verkaufen werden, heißt es dazu in der Aussendung. Wien und Niederösterreich halten jeweils 20 Prozent am Flughafen Wien-Schwechat (Bezirk Bruck/Leitha), zehn Prozent befinden sind im Besitz der Mitarbeiter-Beteiligungsprivatstiftung und weitere zehn Prozent in Streubesitz. Niederösterreich, Wien und Personal kommen also zusammen auf 50 Prozent der Anteile. Aktien schnellten nach Angebot rasant nach oben Die Airports Group Europe bietet an, die Aktien um je 33 Euro zu kaufen. Damit liegt das Angebot deutlich über dem jüngsten an der Börse gehandelten Wert. So wurden die Aktien Montagfrüh noch für rund 26 Euro gehandelt. Nach dem Übernahmeangebot schnellte der Aktienkurs rasant nach oben und durchbrach noch Montagvormittag die Schwelle von 32 Euro. Die Airports Group ist eine Tochtergesellschaft des IFM Global Infrastructure Fund, der unter anderem für australische Pensionsfonds investiert. Im Geschäftsbericht des Flughafens von 2021 waren bei dem Fonds zuletzt noch Anteile am Flughafen in

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Neun-Euro-Ticket: Erster Bahnbetreiber bannt Fahrräder

Das in Deutschland für vorerst drei Monate angebotene „Neun-Euro-Ticket“ sorgt in vielen Städten –besonders an den Wochenenden – für sehr starke Auslastung der öffentlichen Verkehrsmittel im Regionalverkehr. Nun untersagt ein Regio-Betreiber wegen Überfüllung die Mitnahme von Fahrrädern. Die hauptsächlich in Norddeutschland tätige Metronom Eisenbahngesellschaft teilte am Freitag mit, dass auf einigen Linien keine Fahrräder mehr mitgenommen werden dürfen. Als Begründung nannte das Unternehmen, dass der Andrang aufgrund des Neun-Euro-Tickets so groß ist, dass kein Platz für die Fahrräder vorhanden ist. Weiters würden der Streckennetzbetreiber an mehreren Stellen Bauarbeiten vornehmen, was zu Verzögerungen in Form von Verspätungen führen kann. Auf der Strecke Göttingen-Hannover-Uelzen (RE2) sowie auf der Linie zwischen Hamburg und Bremen (RE4/RB41) dürfen an Wochenenden keine Fahrräder mitgenommen werden. Der Bann beginnt jeweils an Freitagen um 15 Uhr 00 und endet an Sonntagen um 22 Uhr 00. Damit reagiert man auch darauf, dass das Neun-Euro-Ticket auch gerne für Tagesausflüge genutzt werden. Ebenso betroffen ist die Route zwischen Uelzen und Hamburg (RE2/RB31). Auf dieser dürfen seit 10. Juni 2022 generell keine Fahrräder mehr mitgenommen werden. Die Begründung lautet, dass die Baumaßnahmen des Schienenbetreibers DB Netz dies bis auf weiteres nicht möglich machen würde. Seitens der Metronom Bahngesellschaft ist man sich bewusst, dass man mit der Maßnahme viele Neun-Euro-Ticket-Inhaber, die Fahrradausflüge unternehmen wollen, verärgert. Man verweist aber auf die hohe Auslastung der Züge und erklärt, dass man sich dafür entschieden hat lieber Passagiere statt Fahrräder zu befördern.

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