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Spanische Lotsengewerkschaft prüft Streik während der Hauptreisezeit

Die spanische Fluglotsengewerkschaft Unión Sindical de Controladores Aéreos denkt mittlerweile laut über einen möglichen Lotsenstreik nach. Ende Juni 2022 soll entschieden werden, ob es zu Arbeitsniederlegungen kommt. Hintergrund ist, dass die Arbeitnehmervertreter der Ansicht sind, dass akuter Personalmangel herrscht und die bestehende Belegschaft massiv überbelastet sein soll. Betroffen sind die Kontrollzentren Madrid, Barcelona, Sevilla, Gran Canaria und Palma. Ende Juni 2022 will die Gewerkschaft entscheiden, ob man im Juli 2022, also während der Hauptreisezeit, die Fluglotsen zum Streik aufrufen wird oder nicht. Falls man sich für die Arbeitskampfmaßnahme entscheiden sollte, ist mit massiven Einschränkungen im Flugverkehr zu rechnen.

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Dänemark will SAS weiterhin finanziell unterstützen

Im Gegensatz zur schwedischen Regierung zeigt jene von Dänemark Bereitschaft der angeschlagenen Fluggesellschaft SAS zusätzliche Finanzmittel bereitzustellen. Auch will man zulassen, dass Schulden in Eigenkapital umgewandelt werden können. Dadurch soll die Beteiligung, die Dänemark am skandinavischen Gemeinschaftscarrier hält, auf rund 30 Prozent aufgestockt werden. Finanzminister Nicolai Wammen erklärte, dass auch frische Finanzmittel bereitgestellt werden. Man wolle Verantwortung bei der Sanierung der angeschlagenen SAS übernehmen, so das Regierungsmitglied. Stockholm will lediglich die Umwandlung von Schulden, die SAS gegenüber dem Staat hat, zulassen. Die schwedische Regierung schließt zusätzliche Finanzhilfen kategorisch aus. Mittlerweile gibt es auch einen Investor, der sich für eine Übernahme der Fluggesellschaft interessiert. Allerdings sollen die Bedingungen für einen möglichen Einstieg an ein hartes Sparprogramm geknüpft sein.

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Ab Bratislava und Prag: SkyUp für Smartwings im Einsatz

Die Fluggesellschaft Smartwings setzt seit Anfang Juli 2022 eine vom ukrainischen Lowcoster SkyUp betriebene Boeing 737-800 im Wetlease ein. Die UR-SQG kam bislang ab Prag zum Einsatz. Seit dem Wochenende bedient diese Maschine auch zahlreiche Ferienstrecken ab Bratislava. Das eingesetzte Flugzeug wurde ursprünglich im Jahr 1999 an China Southwest Airlines ausgeliefert. SkyUp Airlines fliegt mit dieser Maschine seit 3. Juni 2022 im Auftrag von Smartwings. Die UR-SQG trägt daher eine Hybrid-Livery: Auf dem Leitwerk, den Winglets und den Triebwerken ist das Design des ukrainischen Carriers zu sehen. Auf dem Rumpf wurde der Smartwings-Schriftzug aufgeklebt. Skyexpress mit Ex-Aeroflot-A320 in Full White unterwegs Die griechische Fluggesellschaft Skyexpress hat mit der SX-VSL einen weiteren Airbus A320 eingeflottet. Dieser wurde ursprünglich im Jahr 2011 an Aeroflot ausgeliefert und Anfang dieses Jahres an den Leasinggeber zurückgegeben. Beim griechischen Carrier wurde dieser Airbus A320, der weiterhin komplett in weiß erscheint, im April 2022 in die Flotte aufgenommen. Bislang trägt der rund elf Jahre alte Mittelstreckenjet nicht die übliche Livery von Skyexpress. Ob diese nachträglich angebracht werden soll, ist noch offen.

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Zagreb: Weiterhin zu wenig Personal bei Lauda und die Konkurrenz wirbt Flugbegleiter ab

In der laufenden Sommerflugplanperiode 2022 wollte Ryanair mit Hilfe der Tochtergesellschaft Lauda Europe in Zagreb zum großen Angriff gegen Croatia Airlines ausholen. Allerdings ist das Projekt aufgrund von Personalmangel seit einiger Zeit ins Stocken geraten. Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass die Ryanair Group ihr geplantes Flugangebot ab Zagreb bis voraussichtlich Ende Juni 2022 gekürzt durchführen wird. Einige Routen wurden nicht aufgenommen bzw. temporär wieder eingestellt oder aber in reduzierter Frequenz bedient. Grundsätzlich fährt man das Angebot ab Juli 2022 zwar hoch, jedoch bleibt es dabei, dass auf vielen Strecken weniger Flüge pro Woche als ursprünglich angekündigt durchgeführt werden. Vorerst gilt das für den Juli 2022. Die Routen nach Brindisi, Sofia und Basel sollen nun bis voraussichtlich 18. Juli 2022 nicht bedient werden. Sandefjord, Malaga und Paphos bleiben bis Mitte Juli 2022 auf einen Umlauf pro Woche reduziert. In Richtung Bergamo, Charleroi, Hahn, Göteborg, Malmö, Malta, Memmingen und Weeze werden die bestehenden Frequenzkürzungen fortgeführt. Korfu wurde auf Anfang Juli 2022 verschoben und nun auf eine Rotation pro Woche gekürzt. Rechnerisch wurde im Juni 2022 die Kapazität um rund 35.000 Sitzplätze zurückgefahren. Auch an der zweiten Lauda-Basis in Kroatien, Zadar, zeigt sich, dass Kürzungen vorgenommen wurden. Man hat die Aufnahme der Verbindungen nach Helsinki, Bournemouth und Turin neuerlich nach hinten verschoben. Allerdings hat man zwischenzeitlich Bordeaux, Nürnberg und Sofia neu aufgenommen. Vor Ort sind derzeit zwei Airbus A320 stationiert. In Kürze soll eine dritte Maschine dieses Typs ab Zadar zum Einsatz kommen. Die Verschiebungen und Frequenzrücknahmen in Kroatien liegen nicht an

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Croatia-Flottenerneuerung: Entscheidungen sollen dieses Jahr fallen

Die Fluggesellschaft Croatia Airlines plant ihre Flotte zu erneuern, jedoch hat man sich bislang noch nicht entschieden, ob man bei Airbus, Boeing und/oder Embraer bestellen wird. Fix ist lediglich, dass man leasen wird. Entsprechende Gespräche sollen derzeit laufen. Das lokale Fachportal Ex-Yu-Aviation.com spekuliert, dass zumindest ein Airbus A320 geleast werden soll. Croatia Airlines erklärt dazu: „Die Erneuerung der Flotte von Croatia Airlines ist für das Unternehmen von strategischer Bedeutung, obwohl noch keine endgültige Entscheidung in dieser Angelegenheit getroffen wurde. Über das Leasing eines weiteren Flugzeugs wird derzeit verhandelt“- Die kroatische Regierung will die Erneuerung der Flotte vorantreiben. Das Durchschnittsalter beträgt derzeit 16,7 Jahre. Manche Maschinen sind bereits über 20 Jahre alt, was im Vergleich mit anderen Airlines nicht so alt ist. Dennoch will man sich im Rahmen der Post-Covid-Strategie, die von der Regierung finanziert wird, für die Zukunft rüsten. Mit den Herstellern Embraer, Airbus und Boeing wurden bereits intensive Gespräche geführt. Das hat auch zur Folge, dass Vertreter der drei genannten Flugzeugbauer versuchen direkt bei der Regierung zu intervenieren und ihre Modelle schmackhaft machen wollen. Beispielsweise versucht Airbus mit der A220-Reihe zu punkten und fand auch Sympathien bei Croatia Airlines. Allerdings hält Embraer entgegen, dass die E2-Baureihe aufgrund des Umstands, dass man diese mit unterschiedlicher Sitzplatzkapazität anbietet, mehr Flexibilität bieten würde. Ebenfalls im Rennen sieht sich Boeing. Die U.S.-Amerikaner können sich gar vorstellen, dass man Croatia Airlines zu Testzwecken eine B737-Max vorübergehend zur Verfügung stellen könnte. Man sieht das eigene Muster als perfekt für den kroatischen Carrier geeignet. Eine endgültige

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Slowenien: Diskussion um Gründung einer Staatsairline wieder aufgeflammt

Seit dem Zusammenbruch der Adria Airways hat Slowenien keinen Homebase-Carrier mehr. Seit dem Grounding diskutiert die Politik über die Gründung einer neuen staatlichen Fluggesellschaft.  Geschehen ist bislang nicht viel. Nun ist das Thema wieder auf dem Tisch. Slowenien ist jenes EU-Land, in dem sich die Luftfahrt langsamer als in keinem anderen Mitgliedsstaat von den Folgen der Corona-Pandemie erholt. In Europa schneidet nur Weißrussland noch schlechter ab, aber dort hat es gänzlich andere Gründe. Sloweniens Wirtschaftsminister Matjaž Han stellt die Grundsatzfrage in den Raum, ob es sinnvoll ist einen eigenen Staatscarrier zu gründen oder aber mit Hilfe von Subventionen neue Fluggesellschaften angelockt bzw. zur Aufnahme zusätzlicher Strecken bewegt werden sollen. Gegen die Gründung einer neuen Airline spricht der Koalitionsvertrag, in dem die drei Parteien eben dies explizit ausgeschlossen haben. Dennoch gibt es innerhalb der Koalitionsparteien, aber auch aus den Bereichen Wirtschaft und Touristik starke Stimmen, die die Gründung einer neuen Fluggesellschaft fordern. In der Regierung konnte beispielsweise der ehemalige Adria-Airways-Chef Klemen Boštjančič eine führende Position einnehmen: Er ist Finanzminister.

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Für Tui Airways: World2Fly flog mit A350 von Gran Canaria nach Teneriffa

Im Auftrag von Tui Airways führte die spanische Fluggesellschaft World2Fly mit dem Airbus A350-900 mit der Registrierung EC-NTB einen „Inselhopper“-Flug durch. Dieser führte von Las Palmas nach Teneriffa-Süd. World2Fly ist seit Freitag mit diesem A350-900 für die britische Tui Airways im Wetlease unterwegs. Man flog am 10. Juni 2022 zunächst unter der Flugnummer BY7426 von Birmingham nach Las Palmas. Anschließend ging es als BY7427 zunächst auf die Nachbarinsel Teneriffa und dann unter identem Code nach Birmingham. An Bord dieses so genannten Direktflugs befanden sich Passagiere, die ins Vereinigte Königreich geflogen sind. Flüge mit Widebodies innerhalb der Kanaren kommen sehr selten vor. Am Samstag war der Wetlease-Einsatz dieser Langstreckenmaschine weniger spektakulär. Von Birmingham aus wurden Kurse nach Madrid, Alicante und Ibiza für Tui Airways bedient. Am Sonntag kam die EC-NTB nicht für die britische Fluggesellschaft zum Einsatz.

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Reiseversicherungen wieder stark gefragt

In vielen Fällen können Reiseversicherungen sinnvoll sein, um auf Urlaubsreisen vor zum Teil horrenden Mehrkosten zu schützen. Allerdings fließt nicht in jedem Fall Geld und es gibt enorme Preisunterschiede. Die Vergleiche für Reiseversicherungen nehmen in den letzten Monaten wieder zu. Die aktuellen Vergleichsdaten des Tarifvergleichsportals Durchblicker zeigen, dass Österreicherinnen und Österreicher ihren Urlaub heuer verstärkt im Inland verbringen. Weitere beliebte Destinationen sind die USA auf dem zweiten Platz, gefolgt von Griechenland und Italien. „Reisen in COVID-Zeiten – das hat nicht zuletzt auch Spuren bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern hinterlassen. Wir bei Durchblicker merken, dass sich die Leute vor Reiseantritt viel mehr mit dem Thema Reiseschutz auseinandersetzen, sich besser informieren und aktuell wieder mehr Reiseversicherungen vergleichen”, erklärt Durchblicker Versicherungsexperte Patrick Madl.  Für Österreich werden aktuell besonders viele Reiseversicherungen verglichen. So lassen sich mit einem Reisestornoschutz hohe Stornokosten für Hotels vermeiden. Mit einer Reiseunfallversicherung können auch zusätzliche Unfall-Leistungen wie eine Personensuche und -bergung mitversichert werden. Denn was viele nicht wissen: Bergungskosten mit dem Hubschrauber im alpinen Gelände werden von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen. Wer außerhalb von Europa verreist, sollte auf eine vollwertige Auslandskrankenversicherung mit einer ausreichend hohen Versicherungssumme setzen. Das ist besonders für Länder mit teuren Gesundheitssystemen wie in den USA und Kanada wichtig, um nicht auf teuren Arzt- oder Krankenhausrechnungen sitzen zu bleiben. Viele Reiseversicherungen bereits mit Corona-Deckungen „Auch in diesem Jahr bleibt Corona das Thema bei der Reiseplanung“, weiß Patrick Madl von Durchblicker und hat zugleich eine gute Nachricht für Verbraucher: „Seit Ausbruch der Pandemie haben viele Versicherer ihre

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Dortmund errichtet zusätzliche Siko-Linien

Der Flughafen Dortmund plant im östlichen Teil des Terminals zwei weitere Siko-Spuren zu errichten. Diese soll als „Kontrollstelle C“ bezeichnet werden und die Abfertigung zu stark frequentierten Abflugzeiten ermöglicht. Der Aufsichtsrat gab für das Projekt bereits grünes Licht. Die dritte Fluggastkontrollstelle auf der Abflugebene (Ebene 1) im Terminal des Dortmund Airport, wird im Bereich der heutigen East Bar und in Teilen des dahinterliegenden Bundespolizeireviers errichtet. Die Umbaumaßnahmen werden Ende 2022 starten – die Fertigstellung ist für Sommer 2023 geplant. „Durch die zusätzlichen Kontrollspuren können wir die Prozesse bei der Sicherheitskontrolle optimieren und beschleunigen. Unsere Fluggäste werden somit von kürzeren Wartezeiten vor den Kontrollschleusen und einem verbesserten Reisekomfort profitieren“, so Geschäftsführer Ludger van Bebber. Ebenso hat der Aufsichtsrat am Freitag von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers GmbH den Jahresabschluss 2021 von minus 15,6 Millionen Euro bestätigt bekommen. . Das weiterhin durch die Corona-Pandemie geprägte Jahresergebnis hat sich gegenüber dem Jahr 2020 um 6,2 Millionen Euro verbessert. Im zweiten Jahr der Corona-Pandemie nutzten rd. 1,7 Millionen Fluggäste den Dortmund Airport für ihre Reise (plus 39 Prozent).

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Mit ehemaligen Westbahn-Zügen: DB nimmt Chemnitz-Flughafen Berlin-Brandenburg auf

Der Flughafen Berlin-Brandenburg wird ab 12. Juni 2022 ohne Umstieg mit Chemnitz verbunden sein. Die Deutsche Bahn verlängert eine bestehende Intercity-Verbindung von Warnemünde nach Dresden bis Chemnitz. Vorerst sind zwei tägliche Kurspaare vorgesehen. Die Route soll überwiegend mit von der österreichischen Westbahn gebraucht gekauften Stadler-Kiss-Triebzügen bedient werden. Die DB bezeichnet diese doppelstöckigen Züge als „Intercity 2“. Die Fahrt von Chemnitz bis zum Flughafen BER dauert zweieinhalb Stunden. Dort haben Gäste aktuell die Möglichkeit, mit 60 Airlines zu 146 Flugzielen in 49 Ländern zu fliegen. Für die drittgrößte sächsische Stadt mit rund 250.000 Einwohnern ist die Verbindung mit dem Reiseschwerpunkt BER der erste Halt eines Fernverkehrszuges seit rund 16 Jahren. Täglich, jeweils um 6:26 Uhr und um 8:26 Uhr, starten die Züge von Chemnitz. Sie erreichen den Flughafen Berlin Brandenburg ohne Umsteigen um 8:57 Uhr bzw. um 10:57 Uhr. In der Gegenrichtung starten die weißen Intercity-Züge am Hauptstadtflughafen um 16:59 Uhr und 18:59 Uhr. Ankunft in Chemnitz ist um 19:31 Uhr oder um 21:31 Uhr. Die Züge halten am Bahnhof BER Terminal 1-2. Der Bahnhof befindet sich unter dem Terminalgebäude. Von dort gelangen Fahrgäste per Aufzug, Fahrtreppe oder Treppe in wenigen Minuten direkt zum Check-in des Terminals 1. Das Terminal 2 befindet sich mit einer Distanz von 400 Metern ebenfalls fußläufig in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof. Direkt unter dem Terminal 1 befindet sich der sechsgleisige Bahnhof „Flughafen BER Terminal 1-2“ mit drei Bahnsteigen. Seit der Inbetriebnahme verkehren die Züge der Regionalbahn etwa im 15-Minuten-Takt zwischen dem Berliner Hauptbahnhof und dem BER.

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