secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Brasilien: Umgeimpfte müssen wohl in Quarantäne

Die neuartige Coronavirus-Variante macht der Reisefreiheit vielerorts wieder einen Strich durch die Rechnung. Auch Brasilien plant, die Zügel für umgeimpfte Einreisende straffer zu ziehen. So sei aufgrund der noch nicht vollständig erforschten Omikron-Variante eine härtere Vorgehensweise nötig. Demnach sollen Menschen, die keinen Impfnachweis erbringen können, unmittelbar nach der Einreise in das Land eine fünftägige Selbstisolation antreten. Diese könne erst durch eine negative PCR-Testung verlassen werden. Das kündigte der Gesundheitsminister des Landes an. Bisher genügte für Umgeimpfte die Vorlage eines negativen PCR-Tests bei Einreise, eine Quarantäne musste nicht angetreten werden. Wann und wie die Vorschrift umgesetzt wird, ist unklar. In Brasilien tobt eine Auseinandersetzung zwischen dem impfskeptischen, rechtspopulistischen Präsidenten Jair Bolsonaro und den Gesundheitsbehörden um die Coronapolitik.

weiterlesen »

Flypop prüft Schlafbänke

Das britische Startup Flypop prüft derzeit, ob auch so genannte Sleeper-Rows angeboten werden. Noch ist das Zukunftsmusik, denn der von Hifly Malta betriebene Airbus A330 kommt vorläufig als Preighter zum Einsatz. In den letzten Jahren entdecken immer mehr Fluggesellschaften zusätzliche Einnahmemöglichkeiten durch so genannte Schlafbänke. Dabei handelt es sich zumindest um eine Dreierreihe, auf die eine Matratze aufgelegt wird. Weiters bekommen die Passagiere in der Regel einen Polster und eine Decke zur Verfügung gestellt. Unter anderem Air New Zealand, Air Astana und Lufthansa haben bereits Schlafbänke im Portfolio. Während dem World Aviation Festival sagte Flypop-Chef Nino Judge unter anderem, dass man ein derartiges Angebot ins Auge fasst. Er hält eine derartige „Beförderungsklasse“ für sehr sinnvoll und auch für kosteneffektiv. Man orientiert sich dabei an Air New Zealand. Bis Hifly Malta den ersten Flypop-Passagierflug durchführen wird, kann es noch einige Zeit dauern. Vorerst konzentriert man sich mal auf Frachtflüge.

weiterlesen »

Air Belgium flottet Boeing 747-8-Frachter ein

Die Fluggesellschaft Air Belgium befindet sich derzeit auf der Suche nach fliegendem Personal für Boeing 747-8F. Dies geht aus Stellenanzeigen, die auf dem Portal LinkedIn veröffentlicht wurden, hervor. „Air Belgium nimmt Anfang nächsten Jahres den Betrieb von B747-8-Frachtern auf und sucht Flugbesatzungsmitglieder“, ist in der Stellenanzeige des Carriers zu lesen. Über die Anzahl und Destinationen macht das belgische Luftfahrtunternehmen noch keine Angaben. Derzeit besteht die Flotte von Air Belgium aus zwei Airbus A340-300, zwei A330-900 sowie vier A330F, die im Auftrag von CMA-CGM betrieben werden. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Boeing 747-8F nicht eigenwirtschaftlich, sondern für einen Kunden auf Frachtstrecken geschickt werden.

weiterlesen »

ANA setzt Dreamliner mit neuer Kabine im Inland ein

Die japanische ANA setzt seit dem 9. Dezember 2021 Boeing 787-9 mit überarbeiteter Kabine auf Inlandsstrecken ein. Die Anzahl der Premium-Class-Sitze wurde um zehn auf 28 angehoben. Insgesamt bieten die Dreamliner 375 Passagieren Platz. „Die Boeing 787 leistet seit zehn Jahren hervorragende Dienste bei ANA. Wir freuen uns, unsere Flotte dieser unglaublich leistungsfähigen Flugzeuge mit noch mehr Komfort und Funktionalität auszustatten“, erklärte Junko Yazawa, Senior Vice President Customer Experience Management & Planning von ANA. „Die neuen Ausstattungsmerkmale der Boeing 787-9 stärken ein ohnehin schon großartiges Flugzeug weiter und verbessern das Flugerlebnis auf unseren Inlandsflügen noch mehr. ANA setzt die Bedürfnisse der Passagiere immer an erste Stelle und wird auch weiterhin Komfort und Bequemlichkeit kontinuierlich verbessern.“ Angaben der Fluggesellschaft nach verteilen sich die 375 Sitzplätze wie folgt: 347 in der Economy-Class und 28 in der Premium-Class. Der erste Flug mit der neu ausgestatteten 787-9 ist für den 9. Dezember als Flug NH477 mit Abflug in Tokio/Haneda um 15:25 Uhr und Ankunft in Okinawa/Naha um 18:20 Uhr geplant. Die Flugzeuge werden in der Premium Class neu mit Sitzen des Herstellers Safran Seats US bestuhlt, die nach ihrer Einführung im Herbst 2019 in den Flugzeugen vom Typ Boeing 777-200 der Airline gut angenommen wurden. Inspiriert von den First-Class-Sitzen auf den internationalen Strecken der ANA sind diese Sitze die hochwertigsten Premium-Class-Sitze, die auf japanischen Inlandsflügen verfügbar sind. Sie bieten ein Gefühl von Luxus und Gediegenheit in Bezug auf Textur, Farbe, Muster und Stoff. Darüber hinaus sind die Flugzeuge mit 28 statt bisher nur 18

weiterlesen »

Volotea geht die Luft aus: Staatshilfe beantragt

Bislang ist der spanische Billigflieger Volotea ohne Staatshilfe durch die Coronakrise gekommen. Das ändert sich nun, denn beim Staatsfonds Sepi wurde ein garantiertes Darlehen in der Höhe von 185 Millionen Euro beantragt. Der Lowcoster veröffentlichte für das Jahr 2020 Auslastungszahlen, die angesichts der Werte nahezu aller anderen europäischen Airlines wie im Bilderbuch gewirkt haben. Die Korrektheit der damals veröffentlichten Zahlen lässt sich aber weder überprüfen noch widerlegen. Finanziell scheint es bei Volotea genau so gut oder schlecht wie bei den Konkurrenten gelaufen zu sein. Das Unternehmen flog im Vorjahr einen heftigen Verlust ein und rechnet damit, dass man heuer auch mit roten Zahlen abschließen wird. Langsam, aber sicher scheinen die Rücklagen aufgebraucht zu sein, denn beim von der spanischen Regierung für Corona-Hilfen eingerichteten Fonds Sepi hat man einen garantierten Kredit in der Höhe von 185 Millionen Euro beantragt. Ob diese Unterstützung bewilligt wird oder nicht, wird sich in den nächsten Tagen oder Wochen zeigen. Im Gegensatz zu anderen Staaten haben in Spanien nicht nur die größten Anbieter, sondern auch kleinere wie Plus Ultra Mittel aus dem Sepi-Fonds erhalten.

weiterlesen »

Cancun: Strandurlaub unter militärischer Aufsicht

Wer schon immer seinen Urlaub am Stand unter Aufsicht bewaffneter Soldaten verbringen wollte, kann derzeit im mexikanischen Cancun voll auf seine Kosten kommen. In den letzten Wochen ist die drogenbedingte Gewalt in dieser Region eskaliert und nun setzt die Regierung das Militär ein. Seit 1. Dezember 2021 sind in Cancun rund 1.500 Soldaten im Einsatz, die auch die Strände engmaschig überwachen. Zum Teil sind diese schwer bewaffnet und führen auch Diensthunde mit. Diese Maßnahme soll die Drogenbanden abschrecken, aber auch die Touristen schützen. Es kam in den letzten Wochen gleich zu mehreren bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Drogen-Clans. Dabei sollen auch unbeteiligte Personen zu Schaden gekommen sein. Die Regierung hat nach zwei tödlichen Schießereien, die auf offener Straße stattgefunden haben, die Sicherheitsbedenken, die immer akuter aufkommen, mit einer Machtdemonstration des Militärs wegzuwischen. Austrian Airlines hat erst kürzlich verkündet, dass die Flugverbindungen in diese mexikanische Stadt aufgrund hoher Nachfrage aufgestockt werden sollen. Es bleibt abzuwarten wie der Markt auf die jüngsten Vorkommnisse in Cancun reagiert. Dem Vernehmen nach prüfen einige Regierungen partielle Reisewarnungen. In Österreich ist diesbezüglich noch nichts bekannt, was jedoch insofern auch nicht verwunderlich ist, da die Corona-Lage in Mexiko als stabil gilt.

weiterlesen »

Ryanair wünscht Eurowings in Wien „Auf Wiedersehen“

Die Ryanair Group poltert in Wien erneut gegen den Mitbewerber Austrian Airlines und wünscht nun auch deren Schwestergesellschaft Eurowings „Auf Wiedersehen“. Man wirft den beiden Lufthansa-Töchtern ohne Nennung näherer Quellen vor, dass diese „tausende Arbeitsplätze abbauen“ würden. Gleichzeitig behauptet der irische Lowcoster, dass man in Wien „über 200 neue, gut bezahlte Arbeitsplätze für Piloten, Kabinenpersonal und Ingenieure hier in Wien“ schaffen würde. Grund hierfür soll die Stationierung von fünf zusätzlichen Maschinen sein. Bislang hat sich die Ryanair Group jedoch nicht dazu geäußert, ob diese von Lauda Europe, Buzz, Malta Air oder Ryanair DAC betrieben werden sollen. Derzeit unterhalten die polnische Buzz und die maltesische Lauda Europe Bases in Wien. Jene der Ryanair DAC wurde im Herbst des Vorjahres geschlossen und durch eine von Buzz ersetzt. Lauda Europe setzt für Ryanair den Maschinentyp Airbus A320 ein. Die polnische Konzernschwester fliegt mit Boeing 737-800, die die Farben des Auftraggebers tragen. Andreas Gruber, Ryanair, wird in der Medienmitteilung mit folgenden Worten zitiert: „Die Ankündigung des Rückzugs von Eurowings aus Wien in dieser Woche, eine Woche nach der Entscheidung der AUA, über 500 Flüge im Dezember zu streichen, zeigt, dass Wien und der österreichische Tourismus sich nicht auf die stark staatlich geförderte Lufthansa Group oder ihre Tochtergesellschaften verlassen können. Obwohl die Lufthansa Group und ihre Tochtergesellschaften AUA und Eurowings rund 600 Millionen Euro an staatlichen Beihilfen vom hart arbeitenden österreichischen Steuerzahler erhalten haben, streichen sie weiterhin Strecken und Kapazitäten, reduzieren den Verkehr und bauen Arbeitsplätze ab. Während die staatlich subventionierte Lufthansa in Wien kürzt,

weiterlesen »

DFS: USA-Öffnung konnte Abwärtstrend nicht aufhalten

Im November 2021 gab es laut Deutscher Flugsicherung insgesamt 174.673 Flüge in Deutschland. Gegenüber Oktober 2021 bedeutet dies einen Rückgang um rund 33.000 Flugbewegungen. Der jüngste Aufwärtstrend konnte damit nicht gehalten werden. Am Dämpfer, den die Branche im November 2021 erlitten hat, konnte auch die hohe Nachfrage nach Flügen in die Vereinigten Staaten von Amerika nichts ändern. Einige Carrier berichten, dass es auf der Kurz- und Mittelstrecke signifikante Rückgänge gibt. Beispielsweise hat Eurowings bereits mit dem Zusammenstreichen des Flugplans begonnen. Die Deutsche Flugsicherung teilte mit, dass der Flugverkehr in den Sommer- und Herbstmonaten bis inklusive Oktober 2021 monatliche Steigerungen verzeichnen konnte. Seit November 2021 zeigt der Trend wieder in die andere Richtung. Grundsätzlich gilt der Winter in Europa aus Sicht der Airlines schon immer als kompliziert, jedoch haben sich Airports und Fluggesellschaften von der Öffnung der Vereinigten Staaten deutlich mehr erwartet.

weiterlesen »

Deutsche Bahn tritt mit ICE-Sprintern gegen Airlines an

Die Deutsche Bahn hebt mit Fahrplanwechsel zum 12. Dezember 2021 die Preise im Schnitt um 1,9 Prozent an. Der Verkauf von Fahrscheinen durch die Schaffner wird eingestellt. Künftig können Tickets innerhalb von maximal zehn Minuten nach dem Einsteigen online oder über die App gekauft werden. Gestärkt werden unter anderem die ICE-Sprinter-Verbindungen. Mit diesen will man sich gezielt gegen Inlandsflüge positionieren. Aufstockungen gibt es auf den Strecken Berlin-Köln, Düsseldorf-Köln-München, Hamburg-Flughafen Frankfurt und Berlin-München. Teilweise verkehren die zusätzlichen Züge ohne Zwischenhalt. Mit Unterstützung aus Österreich wird es wieder einen Nachtzug von Wien über München nach Paris geben. Weiters führen die ÖBB eine Nightjet-Verbindung zwischen Zürich über Köln nach Amsterdam an. Der private Eisenbahnbetreiber Flixtrain verkehr künftig auch zwischen Frankfurt am Main und Köln.

weiterlesen »

American Airlines: Doug Parker tritt ab

Beim Oneworld-Mitglied American Airlines kommt es Ende März 2022 zu einem Führungswechsel. Der langjährige Firmenchef Doug Parker tritt in Richtung Pension ab. Nachfolger wird Robert Isom, der bereits jetzt als Nummer Zwei des Carriers gilt. Dennoch wird Parker weiterhin für American Airlines tätig sein, denn er übernimmt den Vorsitz im Verwaltungsrat. Der Manager ist seit dem Jahr 2001 durchgehend an der Spitze von Fluggesellschaften und konnte seine Position auch im Zuge zahlreicher Fusionen behaupten. Er leitete seit September 2001 America West Airlines und wurde nach der Fusion Chef von US Airways. Nachdem diese im Jahr 2013 mit American Airlines zusammengeschlossen wurde, übernahm Doug Parker die Führung des Konzerns.

weiterlesen »