secondnews

Weitere Artikel aus der Rubrik

secondnews

Malu Aviation: Airline-Chef bei Absturz von Short 360-300 ums Leben gekommen

Am Donnerstag ist es in der Nähe von Shabunda (Demokratische Republik Kongo) zum Absturz einer Short 360-300 gekommen. Die 9S-GPS, ein fast 33 Jahre altes Turbopropflugzeug, verunfallte etwa 14,8 Kilometer von der genannten Stadt entfernt. Nach Angaben der Fluggesellschaft Malu Aviation ist bei diesem Unfall auch Firmenchef und Flugkapitän Jean Marion ums Leben gekommen. Das Turbopropflugzeug hatte nebst Fracht auch zwei Passagiere an Bord. Über die genaue Anzahl der Personen, die durch den Absturz ums Leben gekommen sind, gibt es unterschiedliche Angaben. Fest steht jedoch, dass Besatzung und Fluggäste leider nicht überlebt haben. Die Unfallursache ist noch unklar und wird derzeit ermittelt. Die 9S-GPS war zum Zeitpunkt des Absturzes 32 Jahre und 11 Monate alt. Der fatale Unfall ereignete sich etwa 14,8 Kilometer von Shabunda entfernt. Ende der 1980er bis Mitte der 1990er-Jahre war diese Short 360-300 in Deutschland für Rheinland Air Service in der Luft.

weiterlesen »

Gatwick: Wizz Air UK expandiert prophylaktisch gegen BA Euroflyer

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air UK beabsichtigt im Frühjahr 2022 vier zusätzliche Airbus A321neo auf dem Flughafen London-Gatwick zu stationieren. Dies wird unter anderem deshalb ermöglicht, weil man aus der Konkursmasse von Norwegian 15 zusätzliche Slotpaare ergattern konnte. In diesem Zusammenhang wird die Gatwick-Basis des pinkfarbenen Billigfliegers auch einige neue Strecken aufnehmen. Wie berichtet: Ab Wien wird man künftig zwei Airports in der Metropolregion der Hauptstadt des Vereinigten Königreichs anfliegen: Wie gehabt Luton und zusätzlich Gatwick. Auf dem zuerst genannten Airport befindet sich übrigens die offizielle Homebase von Wizz Air UK. Schrittweise will man ab dem 27. März 2022 eine ganze Reihe neuer Ziele ab Gatwick aufnehmen. Nach Faro, Rom-FCO, Mailand-MXP, Palma de Mallorca, Tel Aviv und Wien soll es ab dem 27. März 2022 täglich gehen. Teneriffa Süd soll fünfmal wöchentlich angesteuert werden. Neapel wird der Carrier dreimal pro Woche ansteuern. Ab 28. März 2022 sind zwei wöchentliche Umläufe von Gatwick nach Funchal angekündigt. Einen Tag später soll der Erstflug nach Bari durchgeführt werden. Auch dieses Ziel soll zunächst zweimal pro Woche angeflogen werden. Chania und Podgorica sollen ab dem 7. April 2022 je viermal wöchentlich bedient werden. Ab dem Folgetag sind drei Flüge pro Woche nach Catania geplant. Larnaka soll ab dem 11. April 2022 täglich ab Gatwick angeboten werden. Nach Mykonos geht es ab dem 12. April 2022 viermal pro Woche. Wizz Air UK will sich offensichtlich vorsorglich gegen die neue IAG-Tochter BA Euroflyer in Position bringen. Die neue Airline soll das Kurz- und Mittelstreckengeschäft von British Airways

weiterlesen »

Regionalflugzeug-Leasinggeber Nordic Aviation Capital in Chapter-11-Verfahren

Nordic Aviation Capital, ein Schwergewicht unter den Leasinggebern im Bereich Regionalverkehrsflugzeuge, musste in den Vereinigten Staaten von Amerika Gläubigerschutz nach Chapter 11 anmelden. Die Fortführung des Unternehmens ist vorgesehen. NAC ist einer der größten Lessoren, die auf Regionalflugzeuge spezialisiert sind. Dieses Segment ist aufgrund der Coronakrise unter Druck geraten. Das Portfolio von Nordic Aviation Capital besteht unter anderem aus Turbopropflugzeugen wie DHC Dash 8, ATR 42/72 sowie Regionaljets der Embraer E-Reihe. Die Nachfrage war bereits vor der Corona-Pandemie rückläufig, jedoch gerieten durch die Krise zahlreiche Fluggesellschaften in akute Finanznot. Das hat auch indirekte Folgen auf den ursprünglich in Dänemark gegründeten Leasinggeber. Mit Hilfe des Chapter-11-Verfahrens will man sich neu aufstellen. Derzeit ist das Unternehmen im Eigentum von EQT-Partners, jedoch sollen im Zuge der Sanierung die Gläubiger die Aktienmehrheit übernehmen. Für Leasingnehmer und Passagiere von Airlines soll dieser Schritt jedoch keine Auswirkungen haben.

weiterlesen »

Charter: Rhein-Neckar Air fliegt ab Kassel nach Usedom und Sylt

Die Hausmarke des Flughafens Mannheim, Rhein-Neckar Air, bietet ab 7. Mai 2022 im Auftrag eines Reiseveranstalters Nonstop-Flüge von Kassel-Calden nach Sylt und Usedom an. Diese werden mit Turbopropflugzeugen von MHS Aviation durchgeführt. Derzeit ist geplant, dass die Charterflüge an Samstagen angeboten werden sollen. Auftraggeber ist der Tour Operator “Urlaub ab Kassel Airport”. Ab dem Flughafen Mannheim will Rhein-Neckar Air bereits ab dem 2. April 2022 bis zu dreimal wöchentlich nach Sylt fliegen. Rhein-Neckar Air ist ein Joint-Venture von Flughafen Mannheim und lokalen Unternehmern. Ursprünglich bot man Tagesrandverbindungen nach Berlin und Mannheim an. Die operative Durchführung erfolgt von Anfang an durch die MHS Aviation von Gerd Brandecker. Die innerdeutschen CIty-Strecken ruhen aufgrund der Corona-Pandemie schon seit einiger Zeit. Die Wiederaufnahme ist geplant, jedoch gibt es noch keinen konkreten Termin.

weiterlesen »

EI-DTE: Erster Airbus A320 trägt ITA-Livery

Die Fluggesellschaft ITA Airways hat dem Airbus A320 mit der Registrierung EI-DTE das neue Farbenkleid verpasst. Der Mittelstreckenjet hat im tschechischen Ostrava die bisherige Alitalia-Livery abgelegt und erscheint nun in blau. Auch einen neuen Namen bekommt dieser A320, denn ITA Airways wird ihn auf Paolo Rossi taufen. Der Carrier teilte kürzlich mit, dass man die Flugzeuge zu Ehren von italienischen Sportlern benennen wird. Die EI-DTE ist Unternehmensangaben nach die erste Maschine, die das neue Design des Alitalia-Nachfolgers trägt. Das betroffene Flugzeug wurde im Mai 2009 an Alitalia ausgeliefert und ist somit rund 12,7 Jahre alt. Bestuhlt ist diese Maschine mit 171 Sitzplätzen. ITA Airways beabsichtigt jene Maschinen, die man vom Vorgänger übernommen hat und noch einige Zeit in der Flotte bleiben sollen, in das neue Design umzulackieren. Langfristig setzt man auf neue Flugzeuge, die man bei Airbus bestellt hat sowie weitere, die über Leasinggeber bezogen werden.

weiterlesen »

Omikron: Ryanair streicht ein Drittel aller Flüge

Omikron scheint der Ryanair Group einen kräftigen Strich durch die Rechnung zu machen, denn Firmenchef Michael O’Leary lässt mangels Nachfrage das Angebot für Januar 2022 deutlich kürzen. Auch rechnet er damit, dass der Jahresverlust doppelt so hoch ausfallen könnte wie zuletzt angenommen. Spät, aber doch wurde auch Ryanair von der neuerlich zurückhaltenden Buchungsnachfrage getroffen. Die sich wegen der Omikron-Variante wieder verschärfenden Einreise- und Quarantänebestimmungen verschiedenster Staaten wirken sich auch beim irischen Billigflieger, der bislang besser als Mitbewerber “durchgekommen” ist, massiv aus. Auch in Österreich setzt man den Rotstift an und schickt insgesamt 15 Routen in eine temporäre Pause. Ob jene Routen und Frequenzen, die Michael O’Leary ab etwa Anfang Januar 2022 zurückfahren lässt, im Februar oder März 2022 schon wieder reaktiviert werden, lässt die Firmengruppe in einer Börsenmitteilung offen. Man traut sich offensichtlich keine Prognose zu. Mit Blick auf den Vorjahreszeitraum wohl gar keine so schlechte Idee, denn die Reisebeschränkungen wurden immer wieder verlängert. Bis November 2021 ging O’Leary davon aus, dass das laufende Geschäftsjahr mit schwarzen Zahlen abgeschlossen werden kann. Davon verabschiedete er sich und rechnet nun damit, dass bis Ende März 2022 ein Verlust in der Höhe von 250 bis 450 Millionen Euro eingeflogen wird. Genauer lässt sich der Fehlbetrag nicht einschätzen, weil die weitere Entwicklung der Einreise- und Quarantänebestimmungen in Europa derzeit nicht abschätzbar ist. Die meisten Regierungen der EU-Mitglieder sind aufgrund der Omikron-Mutation in eine regelrechte Panik verfallen und haben ihre Reiseregeln deutlich verschärft. Studien aus UK und Südafrika lassen jedoch die Vermutung zu, dass die

weiterlesen »

ETF Airways fliegt ab Réunion für Corsair

Die kroatische ETF Airways konnte einen Wetlease-Auftrag der französischen Corsair an Land ziehen. Mit Boeing 737-800 wird man täglich zwischen Réunion und Mayotte fliegen. Dazu wird eine saisonale Basis auf Réunion errichtet. DIe Boeing 737-800 mit der Registrierung 9A-ABC wurde laut Mitteilung von ETF Airways bereits überstellt. Als Kapitän befand sich Firmenchef Stjepan Bedic, der Berufspilot ist, persönlich im Cockpit. Vorerst soll sich der Wetlease-Auftrag über die aktuelle Winterflugplanperiode 2021/22 erstrecken. Die ersten Flüge wurden bereits für Corsair durchgeführt.

weiterlesen »

Malta: Zwei Impfungen gelten nur noch drei Monate

Die Republik Malta verschärft mit Wirksamkeit zum 17. Januar 2022 die Einreisebestimmungen. Ab diesem Tag sind Impfnachweise, die “nur” zwei Dosen aufweisen, nur noch drei Monate gültig. Anschließend muss eine Auffrischung nachgewiesen werden. Andernfalls blüht eine 14-tägige Quarantäne. Für Urlauber bedeutet das konkret, dass aus EU-Staaten kommend eine Dosis Johnson&Johnson bzw. zwei anderer Vakzine nur noch drei Monate zur quarantänefreien Einreise – aus der Red Zone kommend – berechtigen werden. Hat man drei Impfungen verabreicht bekommen, so gilt der “grüne Pass” neun Monate ab dem letzten Stich. Zu beachten ist weiters, dass Malta viele Nicht-EU-Staaten in der so genannten “Dark Red List” führt. Aus diesen Ländern kommend ist eine Genehmigung für die Einreise zu beantragen und anschließend muss eine Quarantäne angetreten werden. Aus den “Red-List-Staaten” kann eine Absonderung blühen, wenn man nicht vollständig geimpft ist. Diese ist – wenn keine Heimquarantäne am Wohnsitz möglich ist – kostenpflichtig und teuer in speziellen Quarantänehotels zu verbringen. Maltas Gesundheitsminister Chris Fearne begründet die jüngste Verschärfung unter anderem mit der Omikron-Variante. Im kleinsten Mitglied der Europäischen Union sind die ersten Fälle aufgetreten. Lokale Medien spekulieren ohne nähere Beweise zu nennen, dass diese möglicherweise durch Kleinkinder, die von allen Impf- und Testpflichten ausgenommen sind, eingeschleppt worden sein könnten.

weiterlesen »

Lufthansa muss stark ausdünnen – Spohr für globale Impfpflicht

Deutschlands größte Fluggesellschaft, Lufthansa, muss zwischen Mitte Jänner und Feber 2022 rund 33.000 Flüge streichen. Hintergrund ist, dass die Nachfrage für diesen Zeitraum rapide eingebrochen ist. Konzernchef Carsten Spohr spricht gegenüber der FAZ von einem “scharfen Abriss in den Buchungen”. Scharfe Kritik übt der Manager auch an den Slot-Regeln der EU-Kommission. Dieser wirft er vor, dass man regelrecht unnötig fliegen müssen, um die Start- und Landerechte nicht zu verlieren. Spohr dazu gegenüber der Frankfurter Allgemeine Zeitung: “Aufgrund der schwachen Nachfrage im Jänner hätten wir sogar noch deutlich mehr Flüge reduziert. Aber wir müssen im Winter 18.000 zusätzliche, unnötige Flüge durchführen, nur um unsere Start- und Landerechte zu sichern”. Das momentan gültige Regularium sieht vor, dass mindestens 64 Prozent der Slots tatsächlich genutzt werden müssen, andernfalls verfallen sie. Ursprünglich wollte Brüssel gar eine Nutzung von 80 Prozent zur Bedingung machen. Spohr plädiert für globale Impfpflicht Erstmals äußerte sich Lufthansa-Chef Spohr auch in Richtung Impfpflicht. Gegenüber der FAZ meinte er, dass es “deutlich einfacher, wenn es so etwas wie eine globale Impfpflicht für Fluggäste gäbe”. Bezüglich der Maskenpflicht an Bord sagte er, dass diese streng kontrolliert werde und man erst kürzlich einen Regierungschef zum Verlassen einer Maschine aufgefordert habe, da dieser sich geweigert haben soll eine Maske zu tragen. Die Lufthansa Gruppe habe das Angebot mittlerweile auf etwa 60 Prozent des Niveaus von 2019 steigern können. Etwa drei Viertel der Flugzeuge sollen im Einsatz sein. Hinsichtlich der Fluggäste ist man laut Spohr bei ungefähr der Hälfte des Aufkommens von 2019. Der Jahresverlust

weiterlesen »

Wegen Omikron: Singapur stoppt Ticketverkäufe

Die neuartige Omikron-Variante hat auch Einzug in Singapur gefunden. Aus diesem Grund nimmt der Stadtstaat die erst kürzlich verkündeten Lockerungen wieder zurück und schottet sich abermals ab. Auch Singapur zieht die Reißleine und stoppt die Vaccinated Travel Lane nachdem der Stadt- und Inselstaat erste Omikron-Fälle registriert hat. Demnach dürfen Fluggesellschaften zwischen dem 23. Dezember und 20. Januar keine neuen Tickets mehr auf der Vaccinated Travel Lane (VTL), dem Reisekorridor für Geimpfte, verkaufen. Damit ist die quarantänefreie Einreise in den Stadtstaat vorerst wieder beendet. Aktuell sei noch gar nicht klar, wann diese Reisen wieder aufgenommen werden können, wie CNBC berichtet. Experten weltweit erwarten eine rasche Ausbreitung der neuartigen CoV-Variante im neuen Jahr. Eine Erleichterung ist für jene Reisende vorgesehen, die schon ein Ticket erworben haben. Denn auf bereits gebuchten Flügen nach Singapur ist diese neue Regelung nicht anzuwenden – diese können wie geplant und ohne Quarantäne stattfinden.

weiterlesen »