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USA-Warnung: Reisende sollten Deutschland meiden

Die Vereinigten Staaten sind seit Anfang des Monats wieder für (vollständig immunisierte) Reisende erreichbar. Das US-Außenministerium warnt hingegen wegen der Corona-Lage eindringlich vor Reisen nach Deutschland. Das Außenministerium in Washington warnt die US-Bürger wegen der hohen Corona-Infektionszahlen dringlich vor Reisen nach Deutschland. „Reisen Sie angesichts von Covid-19 nicht nach Deutschland“, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Reisehinweis des Ministeriums. Die amerikanische Gesundheitsbehörde CDC setzt den EU-Mitgliedsstaat wegen des erhöhten Infektionsrisikos auf die höchste Stufe. Die Behörde ruft US-Bürger auf, Reisen nach Deutschland zu vermeiden. Ähnlich einschneidende Warnungen von den Verantwortlichen fallen auch für Reisen nach Dänemark. Trotz der hohen Impfquote könne es sogar für vollständig Geimpfte in diesen Ländern gefährlich werden, wie es in der Tagesschau heißt.

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Langstreckenflotte von Brussels Airlines wächst

Nächstes Jahr wird Brussels Airlines seine Langstreckenflotte ausbauen. Im Juni 2022 wird eine neunte Airbus A330-Maschine dazustoßen. Diese werde vor allem im afrikanischen Markt zum Einsatz kommen, so die Fluggesellschaft in einer Aussendung. Vom Flughafen in Brüssel aus werden die Lufthansa-Tochtergesellschaft die Flüge nach Freetown, Monrovia, Banjul und Lomé aufstocken. „Wir haben immer gesagt, dass wir auf Wachstum setzen, sobald die Marktbedingungen es zulassen. Da wir auf dem westafrikanischen Markt eine starke Nachfrage sehen, wollen wir die Chance nutzen, auf Wachstum zu setzen und in den Ausbau unseres afrikanischen Netzwerks zu investieren. Die Zuteilung dieses Flugzeugs an uns ist ein klarer Vertrauensbeweis der Lufthansa und bestätigt einmal mehr unsere Position als Afrika-Experte innerhalb der Lufthansa Group“, so der Airline-Chef Peter Gerber.

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Austrian Airlines hängt Klagenfurt erneut ab

Die Flugverbindung zwischen Klagenfurt und Wien ist seitens Austrian Airlines mal wieder temporär eingestellt worden. Laut Flughafen Klagenfurt ist der neuerliche Lockdown in Österreich die Ursache dafür. Derzeit ist geplant, dass die Inlandsstrecke bis inklusive 15. Dezember 2021 pausieren soll. Die Wiederaufnahme der Flugverbindung ist seitens Austrian Airlines für den 16. Dezember 2021 geplant. Die Eurowings Flüge von Klagenfurt nach Köln werden nach aktuellem Stand durchgehend angeboten. Die aktuellen Betriebszeiten des Airport Klagenfurt (06:00 – 23:30 Uhr Lokalzeit) werden auch während des Lockdowns beibehalten. Der Kärntner Flughafen ersucht betroffene Austrian-Airlines-Passagiere, dass diese sich mit dem Carrier in Verbindung setzen.

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Fraport verkauft Mehrheit an der Sicherheitstochter

Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport AG verkauft 26 Prozent seiner Tochtergesellschaft FraSec Luftsicherheit GmbH an den Mitbewerber Dr. Sasse AG. Die Transaktion soll gegen Ende dieses Jahres durchgeführt werden. Die Beteiligung von Fraport AG soll gegen Ende des kommenden Jahres auf 49 Prozent sinken, denn es ist bereits vereinbart, dass die Dr. Sasse AG dann weitere 25 Prozent kaufen wird. Dann wird der neue Partner die Mehrheit von 51 Prozent halten. Hinter dieser Veräußerung steckt eine ausgeklügelte Strategie des Fraport-Managements. Man übernimmt ab dem Jahr 2023 die Personenkontrollen in Eigenregie, aber unter Aufsicht der Behörden. Wenn man die Tätigkeit an einen Subunternehmer auslagern will, dann darf es sich aus rechtlichen Gründen um keine 100-prozentige Tochtergesellschaft handeln. Damit man dieses Problem „umgehen“ kann, holt sich die Fraport AG im Bereich der Sicherheit einen Partner ins Haus. Dieser übernimmt schrittweise die Mehrheit, so dass die FraSec Luftsicherheit GmbH die Kontrolltätigkeiten durchführen darf. Der Deal, von dem etwa 1.500 Beschäftigte betroffen sind, steht noch unter Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden.

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Hahn-Eigentümer HNA Airport Group GmbH ist pleite

Rund um die Pleite des Flughafens Frankfurt-Hahn ist es zu einer weiteren Insolvenz gekommen: Die HNA Airport Group GmbH musste den Weg zum Amtsgericht Bad Kreuznach antreten und wurde ebenfalls unter vorläufige Insolvenzverwaltung gestellt. Das Gericht bestellte – ebenso wie in der Hahn-Pleite – den Frankfurter Juristen Jan Markus Plathner zum vorläufigen Masseverwalter.  Laut Mitteilung das Amtsgerichts Bad Kreuznach ist gegenständliche Gesellschaft jene, die 82,5 Prozent der Anteile am Flughafen Frankfurt-Hahn besitzt. Der Kollaps der chinesischen HNA Group zog auch den Hahn mit in den Strudel. In China wurde die Zerschlagung der Firmengruppe in vier Einzelkonzerne beschlossen. Diese sollen anschließend zu Gunsten der Gläubiger verkauft werden. HNA war in den letzten Jahren auf Einkaufstour und häufte einen enormen Schuldenberg an.

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Urlaub im Lockdown: Was erlaubt ist und was nicht

Seit Montag gilt in der Republik Österreich mal wieder ein Lockdown. Dieser hat zur Folge, dass auch Ausgangsbeschränkungen erlassen wurden. Hotels dürfen Gäste nur aus beruflichen Gründen oder aber in Notsituationen aufnehmen. Der ÖAMTC erklärt was hinsichtlich „Urlaub im Lockdown“ erlaubt ist und was nicht. Aufenthalt am Zweitwohnsitz, z. B. Wochenendhaus: erlaubt. Urlaub im Hotel/Appartement in Österreich: nicht erlaubt. Es gilt ein Betretungsverbot für Beherbergungsbetriebe (darunter auch Campingplätze), von dem aber z. B. Kurgäste oder Dienstreisende ausgenommen sind. Auslandsreisen: aus jetziger Sicht nicht verboten. Laut Ministerium wird die Reisefreiheit mit der 5. COVID-19-Notmaßnahmenverordnung nicht beschränkt. Daher bleibt auch die Fahrt zum Flughafen erlaubt. Zu beachten sind natürlich die Einreisebestimmungen des Reiselandes – und die Bestimmungen für die Rückkehr nach Österreich. Stornierung bereits gebuchter Reisen: Hängt vom Einzelfall ab. Zunächst kommt es auf den Beginn der Reise an – ist dieser erst im Dezember, ist derzeit noch nicht klar, ob ein kostenloses Storno aufgrund des Pauschalreisegesetzes möglich ist. Oft hilft aber ein Blick in die Geschäftsbedingungen, denn viele Reiseveranstalter bieten kulante Stornomöglichkeiten bis knapp vor Reisebeginn an. Viele Reisende haben auch eine entsprechende Versicherung abgeschlossen. Steht die Reise bereits unmittelbar bevor, ist für eine mögliche Stornierung von der Situation vor Ort abhängig: Unterscheidet sich diese nicht wesentlich vom Zeitpunkt der Buchung, wird eine kostenlose Stornierung nicht möglich sein – anders sieht es aus, wenn das betreffende Land die Einreise verbietet. Man sollte jedenfalls unbedingt mit dem Reiseveranstalter bzw. dem Reisebüro Kontakt aufnehmen. Wer seinen Urlaub bereits angetreten hat und sich derzeit

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Ryanair-Chef O’Leary poltert gegen EU-Bürokraten

Ryanair-Konzernchef Michael O’Leary gilt als wortgewaltig. Auch wenn er in den letzten Jahren weniger Kasperl spielt, spart er dafür so gut wie nie mit Kritik an Flughäfen, Behörden und Mitbewerbern. Auch als „Prophet“ ist er gelegentlich tätig und sagt anderen Airlines die Pleite voraus. Nur selten lag er wirklich richtig. Während einer Veranstaltung der Eurocontrol in Brüssel holte der irische Manager mal wieder zum verbalen Rundumschlag aus. Diesmal hatte er die in seinen Augen bürokratische Europäische Union im Fokus. Diese soll die Ursache dafür sein, dass noch immer keine einheitliche Kontrolle des europäischen Luftraums umgesetzt wurde. Für Single-Sky gab es immer wieder Vorstöße, jedoch sind diese bislang stets versandet. Laut O’Leary würden effizientere Flugrouten dazu führen, dass in etwa 20 Prozent des Flugtreibstoffs eingespart werden könnten. Daraus folgert, dass auch der Kohlenstoffdioxid-Ausstoß zurückgehen würde. Bei effizienter Kontrolle des Luftraums könnte man, so der Ryanair-Chef, den Anteil der Verspätungen um etwa 95 Prozent reduzieren. Allerdings erwähnte der umtriebige Ire nicht, dass die überwiegende Mehrheit der unpünktlichen Abflüge nicht aufs Konto der Flugsicherungen geht, sondern von den Airlines aus den verschiedensten Gründen hausgemacht ist. Dass Michael O’Leary kein Freund der angedachten Besteuerung von Kerosin ist, überrascht wohl wenig. Bereits vor einigen Wochen räumte er im Rahmen eines Mediengesprächs, das in Wien stattfand ein, dass er davon ausgeht, dass das aber kommen wird und man sich eben dann damit arrangieren muss. Hoffnungen setzt er auf so genannte SAF-Treibstoffe. Hauptkritikpunkt des Ryanair-Chefs ist, dass er davon ausgeht, dass die Steuereinahmen aus der Besteuerung von

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Südsudan erteilt Let 410, BAe-748 und Antonow-Maschinen Flugverbot

Die Zivilluftfahrtbehörde des seit 2011 unabhängigen Südsudans erteilte den Maschinentypen Antonov An-24, An-26, An-30, British Aerospace BAe-748 sowie Let 410UVP Flugverbot. Davon ausgenommen sind lediglich jene Antonov-Maschinen, die im Auftrag der Vereinten Nationen betrieben werden. Fast ausnahmslos handelt es sich um Flugzeuge, die ganz schön ordentlich in die Jahre gekommen sind. Das Portal CH-Aviation.com berichtet, dass die Regierung des Südsudan ausländischen Betreibern eine Frist eingeräumt hat, um deren Fluggerät, das vom Bann betroffen ist, aus dem Land zu entfernen. Inländische Operator dürfen die im ersten Absatz aufgezählten Maschinentypen nicht mehr einsetzen. Offiziellen Angaben nach wurde die Entscheidung aufgrund des Umstands, dass in den letzten Wochen eine ganze Reihe von Unfällen passiert sind, getroffen. Dabei waren Maschinen der Hersteller Antonow und Let Kunovice besonders häufig betroffen. Zuletzt crashte am 2. November 2021 eine An-26 kurz nach dem Start in Juba. Die fünf Crewmitglieder sind ums Leben gekommen. Wie lange das Flugverbot andauern wird, ist derzeit noch unklar. Da es sich zum Teil um in die Jahre gekommene Maschinen handelt, ist davon auszugehen, dass auf Ersatz durch moderne Flugzeuge gedrängt wird. Auf der anderen Seite: Die Operators im Südsudan gelten als nicht gerade finanziell gut aufgestellt.

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Sunclass Airlines setzt auf Airbus A330neo

Die Ferienfluggesellschaft Sunclass Airlines beabsichtigt im kommenden Jahr Langstreckenflugzeuge des Typs Airbus A330neo einzuflotten. Diese sollen je nach Saison anders bestuhlt werden. Konkret bedeutet das, dass Sunclass im Winter in einer anderen Konfiguration fliegen wird als im Sommer. Eigentümer Ving geht derzeit davon aus, dass der erste Airbus A330-900 gegen Ende 2022 eintreffen wird. Im Winterflugplan 2022/2023 will man das Muster im kommerziellen Flugdienst einsetzen. Sunclass-Chef Torben Østergaard kündigt auch neue Sitze, die gegenüber den momentan verbauten ergonomischer und gemütlicher sein sollen. Bis zur Umflottung auf das neue Muster werden die in die Jahre gekommenen Airbus A330ceo noch fliegen. Derzeit besteht die Flotte von Sunclass Airlines aus acht Airbus A321, einem A330-200 und einem A330-300. Erwartet werden gegen Ende des kommenden Jahres zwei A330-900.

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Leasinggeber: SMBC will Goshawk übernehmen

Im Bereich der Flugzeugleasinggeber steht eine weitere Konsolidierung unmittelbar bevor. SMBC Leasing ist an der Übernahme des Mitbewerbers Goshawk stark interessiert. Erst kürzlich wurden AerCap und Gecas miteinander verschmolzen. Aus der Fusion der zuvor genannten Lessoren entstand der mit großem Abstand größte Leasinggeber der Welt. Dabei wurde Gecas von AerCap aufgekauft. Die Irish Independent berichtet nun, dass SMBC Leasing den Mitbewerber Goshawk übernehmen will. Sollte das Vorhaben gelingen, so hätte man dein ein gemeinsames Portfolio von etwa 900 Flugzeugen.

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