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Leasinggeber: SMBC will Goshawk übernehmen

Im Bereich der Flugzeugleasinggeber steht eine weitere Konsolidierung unmittelbar bevor. SMBC Leasing ist an der Übernahme des Mitbewerbers Goshawk stark interessiert. Erst kürzlich wurden AerCap und Gecas miteinander verschmolzen. Aus der Fusion der zuvor genannten Lessoren entstand der mit großem Abstand größte Leasinggeber der Welt. Dabei wurde Gecas von AerCap aufgekauft. Die Irish Independent berichtet nun, dass SMBC Leasing den Mitbewerber Goshawk übernehmen will. Sollte das Vorhaben gelingen, so hätte man dein ein gemeinsames Portfolio von etwa 900 Flugzeugen.

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Deutschland startet 3G-Pflicht im öffentlichen Verkehr

Ab Mittwoch startet in Deutschland der 3G-Nachweis für die Nutzung aller öffentlicher Verkehrsmittel. Das schließt auch den Flugverkehr ein. In Baden-Württemberg soll das Bodenpersonal spätestens beim Boarding die Zertifikate überprüfen. Konkret bedeutet die Änderung, dass Bahn und Bus im Nah- und Fernverkehr sowie sonstige öffentliche Verkehrsmittel inklusive Flugverkehr nur noch Genesen, Geimpft oder Getestet genutzt werden dürfen. Wer nicht Geimpft oder Genesen ist, muss einen negativen Coronatest vorweisen. Während in der Fliegerei die Überprüfung sehr einfach ist, denn beispielsweise kann man sämtliche Passagiere beim Check-in-Schalter zur „Dokumentenkontrolle“ antanzen lassen oder aber diese direkt am Gate durchführen, dürfte die Überprüfung in Zügen, Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnen schon wesentlich komplizierter sein. Es ist damit zu rechnen, dass analog zu Fahrscheinkontrollen allenfalls stichprobenartig geprüft werden kann. Der internationale Flugverkehr ab Deutschland ist zwar auch betroffen, jedoch halten sich die Auswirkungen in sehr eng gesteckten Grenzen, da fast alle Reisenden ohnehin Nachweise für die Einreise ins Zielland bzw. nach Deutschland mitführen müssen. Neu ist, dass der innerdeutsche Verkehr nun Impfung, Genesung oder Testung erfordert.

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Bremen: ETF Airways will nach Kaninchen-Unfall Schadenersatz einklagen

Ein Kaninchen sorgte im August 2021 dafür, dass die Boeing 737-800 mit der Registrierung 9A-LAB auf dem Flughafen Bremen beschädigt wurde. Nun fordert ETF Airways vom Airport Schadenersatz in der Höhe von rund einer Million Euro. Das Unternehmen erklärte unter anderem, dass die betroffene Boeing 737-800 rund eine Woche lang nicht eingesetzt werden konnte und mit einem neuen CFM56-7B27 ausgerüstet werden musste. Die Höhe des Schadens wird mit rund einer Million Euro beziffert. Das Geld will man nun beim Flughafen Bremen einklagen. Eigenen Angaben nach machte sich ETF-Chef Stjepan Bedic auf dem Areal des Bremer Airports auf eine Erkundungstour und will dabei zahlreiche Kaninchen-Höhlen entdeckt haben. Die Security-Mitarbeiter sollen jedoch die Anwesenheit der Tiere verleugnet haben und ihn abgewiesen haben. In weiterer Folge soll der Flughafen Bremen die Haftung für den Vorfall abgelehnt haben. Nun will ETF Airways vor Gericht ziehen und Schadenersatz einfordern. Wie gut oder schlecht die Aussichten sind, ist unklar, denn in der deutschen Judikatur fehlen vergleichbare Fälle. Der Flughafen Bremen wollte zu den Anschuldigungen des kroatischen Carriers keine Stellung beziehen.

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CMA-CGM sichert sich vier A350-Frachter

Der europäische Flugzeugbauer Airbus konnte nach der Air Lease Corporation einen zweiten Kunden für die Frachtvariante des A350 gewinnen. Am Freitag wurde verkündet, dass die französische CMA-CGM vier Maschinen dieses Typs bestellt hat. Diese sollen bei CMA-CGM Air Cargo zu Einsatz kommen. Die Flugfrachtsparte des Konzerns wurde erst im Feber dieses Jahres gegründet. Derzeit besteht die Flotte aus zwei Airbus A330-200F, die jedoch (noch) nicht selbst betrieben werden. Diese werden im Rahmen eines Chartervertrags von Air Belgium betrieben. CMA-CGM Air Cargo befindet sich derzeit im Antragsprozess zur Erlangung von AOC und Betriebsgenehmigung. Man will also künftig selbst fliegen. Dazu sicherte man sich vier Frachtflüge des Typs Airbus A350F. Für die Firmengruppe ist Luftfracht ein neues Segment, denn man kommt eigentlich aus der Schifffahrt und hat eine stattliche Flotte von fast 550 Schiffen.

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Comeback: Spicejet setzt Boeing 737 Max wieder ein

Nach rund 32 Monaten Zwangspause hob am Samstag wieder eine Boeing 737 Max im kommerziellen Flugdienst in Indien ab. Spicejet setzte die VT-MXH wieder ein. Zuvor wurden Testflüge über Delhi durchgeführt. Am Freitag unternahm die Boeing 737 Max 8 mit der Registrierung VT-MXH einen einstündigen Abnahmeflug. Am Samstag kam diese Maschine unter der Flugnummer SG9922 wieder kommerziell zum Einsatz. Das Flugzeug flog von Delhi nach Varanasi. Spicejet kündigte die Wiederinbetriebnahme der Boeing 737 Max nicht offiziell an. Das dürfte in erster Linie daran liegen, dass dieses Muster aufgrund der fatalen Unfälle bei Lion Air und Ethiopian Airlines weltweites Flugverbot kassiert hatten. Dieses ist noch immer nicht in allen Staaten aufgehoben.

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Russland: Beschädigter Superjet unter dem Hammer

In Russland wird derzeit ein beschädigter Sukhoi Superjet SSJ-100 um rund eine Million U.S.-Dollar versteigert. Die Maschine ist flugunfähig und kann auch nicht mehr repariert werden. Es handelt sich um jenen Superjet von Yakutia Airlines, der im Jahr 2018 nach einem Unfall als Totalschaden abgeschrieben wurde. Wer sich einen Superjet in den Garten stellen möchte oder ein Restaurant eröffnen möchte, könnte voll auf seine Kosten kommen. Allerdings ist im Auktionspreis der Abtransport nicht inkludiert. Auch geht aus den Unterlagen nicht eindeutig hervor was bislang zur Ersatzteilgewinnung ausgeschlachtet wurde. Der betroffene Sukhoi SSJ-100 wurde im Jahr 2012 an Yakutia Airlines ausgeliefert und erlitt im Oktober 2018 einen Landeunfall. Das Fahrwerk kollabierte und Treibstoff ist ausgetreten. Auf den ersten Blick hätte die RA-89011 eventuell repariert werden können, jedoch zeigten die Untersuchungen, dass die Strukturschäden zu schwerwiegend sind. Daher wurde der Regionaljet als Totalschaden abgeschrieben.

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Ryanair will London Stock Exchange verlassen

Die Ryanair Holdings plc will nicht mehr, dass die Aktien an der London Stock Exchange gehandelt werden. Daher brachte man einen Antrag bei der UK Financial Conduct Authority ein, der das Delisting zur Folge haben soll. Ryanair begründet den Schritt mit hohen Kosten, jedoch steckt dahinter ein Brexit-Problem, das den Carrier schon länger plagt. Die Mehrheit des Aktienkapitals muss sich in den Händen von EU-Aktionären befinden. Bedingt durch den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union gilt UK als Drittstaat. Mit verschiedenen Methoden versucht Ryanair den Einfluss der UK-Aktionäre zu beschränken. Nun will man durch den Rückzug von der Londoner Börse den nächsten Schritt setzen. Laut Mitteilung ist geplant, dass ab 20. Dezember 2021 das Papier nicht mehr an der London Stock Exchange erhältlich sein wird. Die Listung an der Börse von Dublin ist davon nicht betroffen.

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Covid-positiv nach Frankfurt-Umlauf: Cathay feuert drei Piloten

Drei Flugzeugführern der Cathay Pacific wurden die verschärften Quarantänevorschriften für Flugbesatzungen, die sich in Deutschland aufgehalten haben, zum Verhängnis. Der Carrier kündigte die drei Piloten. Hongkong schreibt seit einigen Tagen vor, dass Besatzungen der Frankfurt-Umläufe nach ihrer Rückkunft stolze 21 Tage in Quarantäne müssen. Cathay Pacific nutzte bis zuletzt ein Hotel in Mainz als Unterkunft. Mittlerweile hat man die Zusammenarbeit mit diesem beendet und bringt die Crews näher am Flughafen Frankfurt am Main unter. Cathay teilte mit, dass man die drei Flugzeugführer gekündigt habe, weil diese gegen die Verhaltensvorschriften für Crews im Ausland „schwerwiegend verstoßen“ hätten. Das Unternehmen nannte keine näheren Details. Allerdings wurden die drei Piloten in Hongkong positiv auf das Coronavirus getestet.

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Wegen Lockdown: Eurowings setzt Graz- und Linz-Flüge aus

Die Flughäfen Graz und Linz bekommen die Auswirkungen des neuerlichen Lockdowns in Österreich unmittelbar zu spüren: Eurowings setzt die Flugverbindungen nach Stuttgart (Graz) und Düsseldorf (Linz) ab Dienstag aus. Der vorläufig letzte Umlauf zwischen Linz und Düsseldorf wird am Montag durchgeführt. Selbiges gilt ab Graz für die Stuttgart-Strecke. Die Flugpausen sind deutlich länger geplant als die derzeit angekündigte Dauer des Lockdowns. Seitens Eurowings ist geplant, dass die beiden Routen am 10. Jänner 2022 reaktiviert werden sollen. Die tatsächliche Umsetzung dürfte aber in erster Linie von der Entwicklung der Nachfrage abhängen. Diese wird stark durch die Corona-Pandemie beeinflusst.

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Eurowings nimmt vier neue Ziele in den Winterflugplan auf

Eurowings hält vier Winterziele in Schweden, Finnland und Norwegen neu im Flugplan: Ab Anfang Dezember fliegt die Airline vier neue Destinationen in Nordeuropa ab Düsseldorf und Stuttgart an. Ab Düsseldorf startet Eurowings am 4. Dezember erstmals in das norwegische Tromsø. Die Strecke Düsseldorf-Tromsø wird zu Preisen jeweils samstags angeboten, ab dem 21. Dezember auch dienstags. Zum Einsatz kommt ein Airbus A319. Ebenfalls von Düsseldorf aus fliegt Eurowings ab dem 5. Dezember jeweils sonntags in das finnische Rovaniemi, das etwas südlicher als Tromsø in der Nähe des Polarkreises gelegen ist. Zusätzlich fliegt die Airline ihre Gäste am 23. und am 30. Dezember 2021 sowie am 4. und 6. Januar 2022 von der nord-rheinwestfälischen Hauptstadt nach Rovaniemi.  Aus dem Süden Deutschlands sind im Winterflugplan 2021/22 die schwedischen Städte Kiruna und Luleå neu erreichbar: Beide fliegt Eurowings ab Stuttgart an. Start für Flüge nach Luleå ist am 19. Dezember, jeweils mittwochs und sonntags mit einem Airbus A319. Kiruna, die nördlichste Stadt Schwedens, ist das zweite neue Ziel ab STR. Die Maschinen der Lufthansa-Tochtergesellschaft heben ab dem 18. Dezember nach Nordschweden ab.

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