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Alltours: Keine kostenlosen Stornos bei Reisewarnungen

Alltours-Gründer Willi Verhuven gilt in Deutschland als einer der Pioniere der Pauschalreise und prescht nun damit vor, dass Kunden, die sich nicht für das Flex-Paket entschieden haben, auch bei Reisewarnungen nicht mehr kostenlos umbuchen oder stornieren können. Damit begibt sich Alltours auf Neuland, denn bislang war es üblich, dass Pauschalreisende im Falle von Reisewarnungen kostenlos vom Vertrag zurücktreten konnten oder aber auf Wunsch ihre Buchung ohne Mehrkosten auf ein anderes Ziel ändern konnten. Der deutsche Tour Operator will das aber nur noch dann ermöglichen, wenn die Kunden zuvor das kostenpflichtige Flex-Paket gebucht haben. Bislang verhält sich kein anderer Reiseveranstalter so, jedoch könnte es durchaus sein, dass Verhuven mal wieder Pionier ist und einen neuen Trend anstößt. Bislang war es üblich, dass Pauschalreisende im Falle von Reisewarnungen kostenlos zurücktreten oder umbuchen konnten. Allerdings haben sich die europäischen Regierung derart inflationär mit Reisewarnungen, die zum Teil schwer nachvollziehbar waren eingedeckt, so dass jegliche abschreckende Wirkung verloren gegangen ist. Dennoch scheint Alltours nicht mehr gewillt zu sein das wirtschaftliche Risiko zu tragen und wälzt dieses auf die Kunden ab. Ob man damit durchkommen wird? Das ist fraglich, denn es ist davon auszugehen, dass zumindest ein Kunde vor Gericht ziehen wird und dann muss die Justiz entscheiden. Gegenüber dem Branchenblatt FVW erklärt Willi Verhuven unter anderem, dass seiner Ansicht nach die Hochstufung von Spanien und der Niederlande für die Kunden keine Überraschung wäre. Dies hätte sich aufgrund steigender Infektionszahlen in den letzten Wochen abgezeichnet. Der Manager und Inhaber ist der Ansicht, dass man mit

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Frankfurt: Lärmschutz wird neu evaluiert

Das für den Flughafen Frankfurt am Main zuständige Regierungspräsidium Darmstadt will die Lärmsituation neu bewerten. Dazu werden Gemeinden und Bürger aufgerufen ihre Stellungnahmen und Vorschläge einzureichen. Die Deadline ist der 15. Oktober 2021. Die Beamten haben einen 250 DIN A4 Seiten starken Bericht geschrieben. Dieser kommt zum Schluss, dass das Lärmthema neu angepackt werden muss. Hierzu will man sowohl die Anliegergemeinden als auch die Bürger einbinden. Ziel ist es, dass wirksame Schutzmaßnahmen ergriffen werden, aber auch die Emissionen, die im Zuge des Betriebs des größten Airport Deutschlands entstehen, reduziert werden. Zwar ist der Flugbetrieb aufgrund der Corona-Pandemie derzeit deutlich zurückgefahren, jedoch rechnet das Regierungspräsidium Darmstadt, dass es in einigen Jahren zu einer Erholung kommen wird und dann mit der Inbetriebnahme des Terminals 3 die Slots vollkommen ausgereizt sein werden.

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Zwist in deutscher Regierung über Ausweitung von Pflicht-Tests

Innerhalb der deutschen Bundesregierung herrscht offensichtlich keine Einigkeit über den Umgang mit Testpflichten für Reiserückkehrer. Bislang sind nur Personen, die mit dem Flugzeug kommend nach Deutschland einreisen, erfasst. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) beabsichtigt eine Ausdehnung auf alle Verkehrsmittel. Im Gespräch mit den Tageszeitungen der Funke-Mediengruppe führte das Regierungsmitglied aus, dass künftig alle Personen, die aus dem Ausland kommend in die Bundesrepublik einreisen wollen, einen negativen Coronatest vorlegen müssen. Davon ausgenommen vollständig geimpfte Personen. Doch innerhalb der Regierung gibt es Gegenwind: SPD-Justizministerin Christine Lambrecht wird im Bericht zitiert, dass sie eine so umfassende Testpflicht für unverhältnismäßig hält und daher ablehnt. Somit besteht Diskussionsbedarf innerhalb der Bundesregierung. Indes drängen einige Länderchefs auf Verschärfungen für Reiserückkehrer. Ein Bericht der Tageszeitung Welt zeigt auf, dass das bisher praktizierte System nicht wirklich funktioniert. Die lokalen Gesundheitsämter würden kaum Kontrollen von Quarantäne und Testpflichten durchführen. Man komme der hohen Anzahl an Einreiseanmeldungen schlichtweg nicht mehr nach. Dazu kommt, dass die Möglichkeit besteht das Formular nicht online, sondern per Post einzureichen. Genau dieser Weg soll häufig genutzt werden und die Ämter überlasten. Die Dunkelziffer jener Personen, die trotz Verpflichtung überhaupt keine Einreiseanmeldung abgeben, ist äußerst hoch. An den deutschen Airports werden – aus dem Schengenraum kommend – Kontrollen nur stichprobenartig durchgeführt.

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Tote Kröten brocken Flughafen Bozen Ärger ein

Am Flughafen Bozen sorgen derzeit Kröten für Aufregung. Die Südtiroler Grünen werfen dem Airport vor, dass dieser den Lebensraum der größten Wechselkrötenpopulation bei Baggerarbeiten für die Pistenverlängerung zerstört habe. Diese Art und deren Lebensräume stehen in der Europäischen Union unter strengem Schutz. Wie es dazu kommen konnte, dass dieser im Zuge von Bauarbeiten dennoch zerstört wurde, ist nicht so ganz klar. Jedenfalls behauptet der Tierschutzverein Herpeton, dass sämtliche Tiere verendet sind. Laut Aussendung der Grünen habe man mehrere Anfragen im Landtag gestellt. Zunächst habe die verantwortliche Landesrätin behauptet, dass sie nichts von den Wechselschildkröten gewusst habe, ruderte dann jedoch zurück und erklärte, dass die Population mindestens seit 2013 bekannt war. Die Grünen zeigen sich verärgert, dass den Amphibien im Zuge der UVP-Prüfung keine Überlebensmöglichkeit gegeben wurde.

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Friedrichshafen: Corendon-B737 touchiert Fluggasttreppe

Eine Boeing 737-800 von Corendon Airlines fing sich am Freitagnachmittag auf dem Flughafen Friedrichshafen eine Beschädigung ein. Der Mittelstreckenjet kollidierte aus noch ungeklärter Ursache mit einer Fluggasttreppe. Laut Polizei ereignete sich der Vorfall während den letzten Metern vor der Parkposition. Dabei wurde eines der Winglets beschädigt. An Bord befanden sich 106 aus der Türkei kommende Personen. Der Rückflug wurde aus Sicherheitsgründen nicht durchgeführt. Techniker mussten zunächst das Ausmaß der Beschädigung begutachten. Corendon Airlines brachte die 179 Passagiere, die in die Türkei fliegen wollten, in Hotels rund um den Flughafen Friedrichshafen unter. Am Samstag wurden diese dann an ihren Zielort geflogen. Ursache und Schadenshöhe sind noch unklar, werden jedoch momentan ermittelt.

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Italien: ITA vor Großbestellung bei Airbus

Die staatliche Italia Trasporto Aereo befindet sich derzeit in der Evaluierungsphase der langfristigen Flottenplanung. Airbus und Boeing hoffen auf Aufträge. Die Europäer sollen aber diese Nase vorne haben.  Demnach könnte eine 5,3 Milliarden schwere Bestellung über 81 Maschinen, die über vier Jahre verteilt ausgeliefert werden sollen, unmittelbar bevorstehen. Dabei soll die ITA-Führung offenbar Airbus zum Zug kommen lassen, berichtet Corriere della Sera. Der Launch des Alitalia-Nachfolgers soll am 15. Oktober 2021 mit Fluggerät, das momentan in der Flotte von Alitalia ist, erfolgen. Die Zielflotte von ITA beträgt vorläufig 52 Maschinen. Bis etwa 2025 soll diese auf 105 Einheiten ausgebaut bzw. erneuert werden. Mindestens 81 Flugzeuge sollen aus der neuesten Generation stammen.  Unklar ist auch die Zukunft der Embraer-Teilflotte, die von Alitalia Cityliner betrieben werden. Derzeit wird in Italien damit gerechnet, dass diese im Zuge des Wechsels auf ITA stillgelegt werden könnte. Die Führung der neuen Staatsairline will sich auf einen Hersteller konzentrieren und das könne Airbus werden.

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Wien: Ryanair dünnt den Sommerflugplan aus

Die Ryanair Group setzt in der laufenden Sommerflugplanperiode in Wien den Rotstift an. Zahlreiche Strecken werden eingestellt bzw. zumindest in den nächsten Wochen entgegen der ursprünglichen Ankündigung nicht aufgenommen. Betroffen sind unter anderem Ziele im Vereinigten Königreich, aber auch in Frankreich, Spanien, Finnland und Polen. Die Aufnahme der meisten Destinationen ist nun für die Winterflugplanperiode 2021/22 angekündigt. Einige typische Sommerziele werden wohl frühestens im kommenden Jahr bedient. Lappeenranta wird auch am Memmingen vorerst nicht aufgenommen. Die VIE-Tochter in Kosice ist ebenfalls betroffen, denn die angekündigte Route nach Modlin (Polen) wurde gestrichen. Der Mitbewerber Wizz Air dünnte vor wenigen Tagen den Wien-Flugplan neuerlich aus. Die Aufnahme vieler Routen wurde abermals nach hinten verschoben, wobei sich dieses Phänomen bei diesem Lowcoster schon länger zeigt. Unter anderem nachstehende Ryanair-Ziele ab Wien sind betroffen: Bristol Liverpool Edinburgh Danzig Lappeenranta Marseille Perugia Rimini Pisa Pula Saragossa Banja Luka

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RKI: Rund zehn Prozent der Neuinfektionen „importiert“

Das deutsche Robert-Koch-Institut teilte mit, dass rund zehn Prozent der Corona-Neuinfektionen in Deutschland auf Ansteckungen im Urlaub zurückzuführen sind. Anfang Juni 2021 soll es nur rund ein Prozent gewesen sein. Dabei wertete das staatliche Institut die Kalenderwochen 25 bis 28 aus. Laut der Statistik sollen die meisten Ansteckungen in Spanien erfolgt sein. Ausgewiesen werden 821 Fälle. In Russland sollen es 171 Infektionen gewesen sein. In den Niederlanden, der Türkei und Kroatien sollen sich ebenfalls jeweils über 100 Reisende angesteckt haben. Griechenland, Portugal, Frankreich und Italien sind im zweistelligen Bereich. Im Beobachtungszeitraum gab es in Deutschland insgesamt 23.649 Infektionen. „Im Zeitraum MW 25-28/2021 wurde bei 2.402 Personen eine wahrscheinliche Exposition im Ausland gemeldet. Dies zeigt eine zunehmende Rolle reiseassoziierter Fälle am derzeitigen Infektionsgeschehen“, so das RKI.

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Niederlande schaffen Reisewarnungen ab und verschärfen gleichzeitig

Die Niederlande schaffen Reisewarnungen für EU-Staaten, die hohe Inzidenzen aufweisen, komplett ab. Die Regierung erklärte, dass das System der Siebentagesinzidenzen nicht mehr zeitgemäß ist, da in Europa mittlerweile ein weiter Impffortschritt erreicht wurde. Weiters wäre es unverhältnismäßig Reisewarnungen allein an Inzidenzen festzunageln, wenn gleichzeitig die Belegung der Krankenhäuser niedrig ist. Praktische Folgen hat das aber nicht, denn ab 8. August 2021 ist die Einreise in die Niederlande aus Gebieten mit hoher Inzidenz quarantänefrei nur noch für Geimpfte möglich. Alle anderen müssen einen negativen Coronatest vorweisen. Hierzu kündigt das Gesundheitsministerium entsprechende Kontrollen an den Grenzen an. Der Umstand, dass man die Reisewarnungen abschafft und damit argumentiert, dass die bloßen Inzidenzen nicht aussagekräftig sind und gleichzeitig unter Berufung auf Inzidenzen die Einreisebestimmungen verschärft, erscheint paradox. Die Bundesrepublik Deutschland stuft die Niederlande als so genanntes Hochinzidenzgebiet ein. Für Geimpfte und Genese hat das defacto keine Folgen, jedoch kann es bei allen anderen zu Quarantäne mit der Möglichkeit des Freitestens nach fünf Tagen führen. Österreich beabsichtigt für Personen, die weder vollständig geimpft sind, noch einen negativen PCR-Test vorweisen können, verpflichtende PCR-Abstriche bei der Einreise vorzunehmen. Der genaue Zeitpunkt der Umsetzung ist noch offen.

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Tipps: Das braucht man für die Italien-Einreise

Italien gilt als eines der beliebtesten Urlaubsländer überhaupt und hat sehr viel zu bieten. Kein Wunder: Heuer steht das südeuropäische Land hoch im Kurs, doch für die Einreise gilt es einiges zu beachten. Italien teilt die Herkunftsstaaten in viele verschiedene Listen ein. Relevant für Urlauber aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und der Schweiz ist die Liste C. In dieser befinden sich die EU-Mitglieder sowie einige wenige Drittstaaten. Kommt man aus diesen, so genügen das PLF-Formular sowie der 3G-Nachweis. Italien wäre nicht Italien, wenn nicht jede Region und jede Provinz zusätzlich ihre eigene Suppe kochen würde. Die Regionalregierungen können zusätzlich schärfere Einreisebestimmungen festlegen. Zum Beispiel verlangt Sizilien aus bestimmten Ländern kommend, darunter zum Beispiel Malta, Spanien und Portugal, die Teilnahme an einem obligatorischen Coronatest. Dieser ist kostenlos und sofern der Schnelltest negativ ausfällt, erhält man darüber eine schriftliche Bescheinigung. Viele Regionen bitten stichprobenartig zum Test, andere kontrollieren gar nicht. Die italienische Regierung hat unter diesem Link ein äußerst nützliches Tool bereitgestellt, das bei der Einreiseplanung hilft. Man muss lediglich eingeben woher man kommt und wo man in Italien hin will und voilà man bekommt angezeigt was man genau braucht. Italien-Einreise auf einen Blick Muss ein PLF-Formular ausgefüllt werden? Ja. Es handelt sich um ein Online-Formular, das ausgedruckt oder auf dem Smartphone mitgeführt werden muss. Italien nutzt die Plattform der EU, die sich unter diesem Link findet. Was wird als 3G-Nachweis anerkannt? Wahlweise: Antigen-Schnelltestbefund, maximal 48 Stunden alt PCR-Testbefund, maximal 48 Stunden alt Nachweis über Genesung, maximal 180 Tage alt Impfung –

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