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Tipps: Das braucht man für die Italien-Einreise

Italien gilt als eines der beliebtesten Urlaubsländer überhaupt und hat sehr viel zu bieten. Kein Wunder: Heuer steht das südeuropäische Land hoch im Kurs, doch für die Einreise gilt es einiges zu beachten. Italien teilt die Herkunftsstaaten in viele verschiedene Listen ein. Relevant für Urlauber aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und der Schweiz ist die Liste C. In dieser befinden sich die EU-Mitglieder sowie einige wenige Drittstaaten. Kommt man aus diesen, so genügen das PLF-Formular sowie der 3G-Nachweis. Italien wäre nicht Italien, wenn nicht jede Region und jede Provinz zusätzlich ihre eigene Suppe kochen würde. Die Regionalregierungen können zusätzlich schärfere Einreisebestimmungen festlegen. Zum Beispiel verlangt Sizilien aus bestimmten Ländern kommend, darunter zum Beispiel Malta, Spanien und Portugal, die Teilnahme an einem obligatorischen Coronatest. Dieser ist kostenlos und sofern der Schnelltest negativ ausfällt, erhält man darüber eine schriftliche Bescheinigung. Viele Regionen bitten stichprobenartig zum Test, andere kontrollieren gar nicht. Die italienische Regierung hat unter diesem Link ein äußerst nützliches Tool bereitgestellt, das bei der Einreiseplanung hilft. Man muss lediglich eingeben woher man kommt und wo man in Italien hin will und voilà man bekommt angezeigt was man genau braucht. Italien-Einreise auf einen Blick Muss ein PLF-Formular ausgefüllt werden? Ja. Es handelt sich um ein Online-Formular, das ausgedruckt oder auf dem Smartphone mitgeführt werden muss. Italien nutzt die Plattform der EU, die sich unter diesem Link findet. Was wird als 3G-Nachweis anerkannt? Wahlweise: Antigen-Schnelltestbefund, maximal 48 Stunden alt PCR-Testbefund, maximal 48 Stunden alt Nachweis über Genesung, maximal 180 Tage alt Impfung –

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Geschäftsreisen: Zürich besonders gefragt

Positive Entwicklung im Business Travel Segment: Die Geschäftsreise-Plattform TravelPerk verzeichnet eine zunehmende Nachfrage nach internationalen Flügen im Bereich der Geschäftsreisen.  Dabei zeigen die Buchungsdaten mit Abreise von den vier größten deutschen Flughäfen, dass Zürich bei Geschäftsreisenden am gefragtesten ist, dicht gefolgt von Barcelona und Wien. Aber auch Paris und London stehen im Fokus der Business-Reisenden.  „Zürich ist dank der zahlreichen ansässigen Großbanken und Versicherungen ein internationaler Finanzplatz mit besonderer wirtschaftlicher Bedeutung“, so Eugen Triebelhorn, Country Manager Germany bei TravelPerk. Es sei daher nicht überraschend, dass die Destination Zürich im Geschäftsreisemarkt ab Deutschland sehr gefragt ist. „Auch Barcelona und Madrid sind internationale Wirtschaftsstandorte mit wichtigen Industrien. Die Auswertung unserer Daten zeigt, dass internationale Beziehungen an bedeutenden Wirtschafts- und Finanzstandorten durch persönlichen Austausch gepflegt und wichtige Geschäftsabschlüsse nicht über virtuelle Meetings getätigt werden.“

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Ryanair-Tickettiefstpreise: Gewerkschaft Vida übt scharfe Kritik

Die Gewerkschaft Vida spart bekanntlich nicht mit Kritik. Diesmal erwischt es den Low-Coster und dessen Preispolitik. Die irische Ryanair hat bekannt gegeben, dass die Ticketpreise der Airline unter dem Vorkrisenniveau liegen.  „Anstatt weiterhin Tickets zu Dumpingpreisen auf den Markt zu werfen, sollten Ryanair und Co. endlich faire Gehälter zahlen“, kritisiert Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt der Gewerkschaft, die mitarbeiterverhöhnende Preispolitik von Ryanair. Während die Europäische Union über mehr Nachhaltigkeit spricht, würden Billig-Airlines wieder mit absurd billigen Preisen zu einem Kaffeehausaufenthalt in einem anderen europäischen Land locken. „Abgesehen davon, dass diese Preise dem Klima nicht guttun, verursachen Billig-Airlines durch ihre Lohndrückereien in ganz Europa soziale Verwerfungen“, so Liebhart weiter.   Noch kurz vor Beginn der Corona-Pandemie 2020, inmitten des Laudamotion-Skandals, habe das Klimaschutzministerium von Ministerin Gewessler tatkräftig gegen Dumpingspiele vorzugehen gelobt. „Heute müssen wir feststellen, dass diese Hausaufgaben nicht erledigt wurden. Keine einzige Maßnahme wurde gegen Dumpingspiele in der Luftfahrt ergriffen“, so der Fachbereichs-Vorsitzende und weist darauf hin, dass nicht einmal das Leuchtturmprojekt „faire Mindestticketpreise“ umgesetzt wurde.  Die Situation müsse sich ändern. In einem ersten Schritt müsse dringend die Betriebsratsgründung bei paneuropäischen Airlines, die in Österreich eine Basis betreiben, ermöglicht werden und das Lohn- und Sozialdumping-Bekämpfungsgesetz an die besonderen Bedürfnisse der Luftfahrt angepasst werden. „Außerdem sind die Kontrollinstanzen wie die Finanzpolizei oder das Verkehrsarbeitsinspektorat endlich mit den ausreichenden personellen Ressourcen auszustatten, damit sie ihren Kontrollaufgaben auch bei den Airlines nachkommen können“, schließt Liebhart.

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Bierhoff: „DFB wird mit Lufthansa verhandeln“

Nach dem der Deutsche Fußball-Bund von Qatar Airways einen Korb kassiert hat, versucht man nun Lufthansa zu einer Verlängerung des Sponsoringvertrags zu bewegen. Der DFB ist offensichtlich darauf aus kostenlose Flugmöglichkeiten mit Sonderflügen zu bekommen. Genau das kappte der Kranich im Zuge der Coronapandemie. Fußball-Manager Oliver Bierhoff erklärte im Gespräch mit der “Welt am Sonntag”, dass das Präsidium nun mit Lufthansa über eine mögliche Verlängerung des Sponsoring-Vertrags verhandeln will. Der Kontrakt endet im kommenden Jahr und bislang gab es vom Kranich das Signal, dass man diesen nicht fortführen will. Besonders will Lufthansa keine kostenlosen Sonderflüge mehr durchführen. Das zeigte sich auch schon bei der kürzlich abgelaufenen Europameisterschaft und der DFB wich auf Klasjet aus. Bierhoff sagte auch, dass man an “langfristigen Partnerschaften” interessiert ist und “Initiativen und Projekte zur Fußball-Entwicklung gemeinsam konzipieren und umsetzen” will. Offenbar hatte man darauf gehofft, dass Bayern-München-Sponsor Qatar Airways auch an einer Kooperation mit dem DFB interessiert sein könnte. Dem ist aber nicht so. Angesprochen auf die Kritik bezüglich Menschenrechten in Katar meinte Bierhoff gegen über Welt am Sonntag: “Die Mannschaft steht für ihre Werte ein, eine Haltung ist wichtig, die Spieler sind sich ihrer Vorbildrolle absolut bewusst. Es ist richtig, Zeichen zu setzen. Wir sollten aber darauf achten, das nicht inflationär zu betreiben, damit die Botschaften auch gehört werden können und nicht beliebig werden. Eines ist klar: Für Menschenrechte werden wir weiter einstehen. Menschenrechte sind nicht verhandelbar”.

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Deutschland: Ministerpräsidenten fordern Verschärfung der Einreiseregeln

In Deutschland haben einige Ministerpräsidenten eine Debatte über eine mögliche Verschärfung der Einreisebestimmungen angestoßen. Geht es nach Markus Söder (CSU) blüht Urlaubsheimkehrern unter Umständen schon ab 1. August 2021 Quarantäne. Die Diskussion gleicht fast einer Blaupause dem Vorjahr, denn damals führte Deutschland kostenlose PCR-Tests an den Grenzübergängen ein. Einige Wochen später entfachte eine Debatte darüber, dass Reiserückkehrer diese selbst zahlen sollen, denn das Gratis-Angebot animiere regelrecht zum Reisen. Die Bundesregierung will diese Woche bei vollständig geimpften Personen auch aus Virusvariantengebieten kommend keine Quarantäne mehr verlangen. Die nächste Änderung der Bestimmungen war eigentlich für den 11. September 2021 geplant, doch das geht Markus Söder, Manuela Schwesig (SPD), Dietmar Woidke (SPD) und Michael Müller (SPD) nicht schnell genug. Diese fordern die kurzfristige Einberufung einer Bund-Länder-Konferenz, um die Reiseregeln zum 1. August 2021 verschärfen zu können. Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern schlägt vor, dass künftig zwei Tests notwendig sein sollen. Einer soll im Ausland gemacht werden und der andere in Deutschland. Bis das Ergebnis der zweiten Testung vorliegt soll es Quarantäne geben. Ihr Berliner Kollege Michael Müller verweist gar darauf, dass man sich jetzt die “gute Ausgangslage für den Herbst verspielen” würde. Im Fokus haben die Länderchefs offensichtlich ungeimpfte Personen, die vom Urlaub zurückkehren. Es gibt derzeit keine Anzeichen dafür, dass eine mögliche Verschärfung der Einreisebestimmungen Geimpfte betreffen könnte. Ein wenig kann man dies auch als dezenten Druck zur Impfung zu gehen werten.

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Leasinggeber: EU-Kommission bewilligt Elefanten-Hochzeit

Im Bereich Flugzeugleasing steht eine Elefantenhochzeit bevor, denn AerCap beabsichtigt den Mitbewerber Gecas zu übernehmen. Die EU-Kommission gab für die 30 Milliarden schwere Transaktion grünes Licht. Die beiden Lessoren gelten als größte Kunden von Boeing und Airbus sowie anderen Flugzeugbauern. Nach der Zusammenführung der Geschäftsbetriebe soll der weltweit größte Leasinggeber entstehen. Die U.S.-amerikanische Kartellbehörde forderte die EU-Kommission bis zum 26. Juli 2021 zu einer Stellungnahme auf. Laut Reuters haben die europäischen Wettbewerbshüter keine Bedenken angemeldet. Die Transaktion zum Kauf von GECAS umfasst rund 24 Milliarden US-Dollar in bar und 1 Milliarde US-Dollar in Form von AerCap-Noten oder Bargeld. Es enthält 111 Millionen neue Aktien und wird GE einen Anteil von 46% an dem von AerCap kontrollierten Unternehmen verschaffen.

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Irland: Amapola Flyg gewinnt PSO-Ausschreibung

Die schwedische Fluggesellschaft Amapola Flyg konnte eine Ausschreibung der irischen Regierung gewinnen. Ab 26. Juli 2021 fliegt das Unternehmen zweimal wöchentlich zwischen Donegal und Dublin. Als Fluggerät kommen Fokker 50 zum Einsatz. Es handelt sich um eine PSO-Strecke, die vom Staat subventioniert wird. Der Carrier betreibt insgesamt 12 Fokker 50, die sowohl für Passagier- als auch Frachtflüge eingesetzt werden. Mit dem Betrieb von Public Service Obligations hat man Erfahrung, denn in Schweden und Finnland fliegt man bereits sieben subventionierte Routen. „Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können, dass der schwedische Betreiber Amapola den siebenmonatigen Vertrag für den Betrieb auf der staatlich finanzierten PSO-Strecke Donegal – Dublin erhalten hat“, so Verkehrsminister Eamon Ryan. „Um die Kontinuität des Dienstes auf der Donegal. zu gewährleisten Wenn dieser befristete Vertrag ausläuft, plane ich diesen Sommer einen weiteren Beschaffungsprozess zu starten, um einen längerfristigen Vertrag von bis zu vier Jahren auf der Strecke vorzusehen.“

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Deutschland: 300.000 Passagiere im Juni von Flugstörungen betroffen

Im Juni 2021 waren allein in Deutschland rund 300.000 Passagiere von Flugstörungen betroffen. Eine Auswertung des Portals Airhelp zeigt dabei, dass besonders Flüge in die Türkei und auf die kanarischen Inseln von Verspätungen und Streichungen betroffen waren. Laut Airhelp sollen beispielsweise rund 90 Prozent der Passagiere, die von Düsseldorf nach Teneriffa geflogen sind, längere Wartezeiten gehabt haben. Nach Fuerteventura waren es immerhin 67 Prozent. Auffällig ist in der Statistik, dass Düsseldorf und Frankfurt am Main besonders stark mit Verspätungen und Ausfällen herausstechen. Generell zeigt sich aber, dass fast die Hälfte aller Flüge zwischen Deutschland und der Türkei von Flugstörungen betroffen war. Erst vor einigen Wochen sorgte ein Tumult am Flughafen Düsseldorf für Aufsehen. Pegasus hatte zu wenig Bodenpersonal bereitgestellt, so dass viele Passagiere nicht mal ihr Gepäck abgeben konnten. In den Folgetagen wurden die Verbindungen ab anderen Airports durchgeführt.

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Quartalszahlen: Ryanair baut Verlust auf 273 Millionen Euro aus

Die Ryanair Group flog im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen Verlust in der Höhe von 273 Millionen Euro ein. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum baute man diesen um rund 47 Prozent aus. Das Fiskaljahr von Ryanair ist nicht mit dem Kalenderjahr deckungsgleich, sondern endet jeweils mit Ende März. Der Konzern hatte zwischen April und Juni 2021 insgesamt 8,1 Millionen Passagiere an Bord. Im Vorjahr waren es in etwa nur eine halbe Million Reisende. Der Umsatz stieg von 125 Millionen Euro auf 371 Millionen Euro. Da mehr geflogen wurde erhöhten sich die Betriebskosten von 313 Millionen Euro auf 675 Millionen Euro. “Das GJ22 bleibt weiterhin eine Herausforderung, da die Reisebeschränkungen von Covid-19 die Unsicherheit verlängern. Nach der Einführung der EU-DCCs am 1. Juli (und der Lockerung der britischen Quarantänevorschriften) für vollständig geimpfte Personen hat sich unsere Gruppe im zweiten Quartal stark erholt (wenn auch zu niedrigen Tarifen). Da die Buchungskurve sehr nahe bleibt und weit unter dem Niveau vor Covid-19 liegt, ist die Sichtbarkeit für den Rest des GJ22 nahe Null. Daher ist es derzeit unmöglich, aussagekräftige Prognosen für das Geschäftsjahr 22 abzugeben. Wir glauben, dass sich der Verkehr im GJ22 auf eine Reichweite von 90m bis 100m verbessert hat (vorher am unteren Ende einer Passagierstrecke von 80m bis 120m geführt) und erwarten (vorsichtig) dass das wahrscheinliche Ergebnis für das GJ22 irgendwo zwischen einem kleinen Verlust und einer Gewinnschwelle liegt. Dies hängt von der weiteren Einführung von Impfstoffen in diesem Sommer und von keinen nachteiligen Entwicklungen bei Covid-Varianten ab”,

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Aeroground-Berlin-Chef droht kranken Mitarbeitern mit Rauswurf

Dem Geschäftsführer von Aeroground Berlin, Simon Batt-Nauerz, scheint aufgrund erhöhter Krankenstände der Kragen geplatzt zu sein. “Ich habe die Faxen dicke”, sagt er in einem Selfie-Video, das er an die Mitarbeiter übersandt hat. Das Portal Business Insider berichtet unter Berufung auf das Video, dass der Manager vorwirft, dass rund 30 Prozent der krank gemeldeten Mitarbeiter gar nicht krank wären. Aeroground Berlin würde derzeit regelrecht “baden gehen” und das obwohl das Aufkommen deutlich niedriger ist als vor der Coronapandemie. “Das haben wir einer ganz ausgewählten Gruppe von Mitarbeitern zu verdanken: Nämlich die, die denken, dass sie krank machen können”, zitiert Business Insider. „Ich habe die Faxen dicke. Wir werden uns das ganz genau anschauen und wir werden alle juristischen Möglichkeiten nutzen, um uns von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die das System ausnutzen, zu trennen.“ Weiters erklärt er, dass es Tage gegeben habe, an denen mit etwa 60 Mitarbeitern am Vorfeld geplant wurde. Kurzfristig hätten sich etwa 25 krank gemeldet. Weiters sagte Simon Batt-Nauerz: “Wir werden Sie zur Rechenschaft ziehen. Entweder Sie reißen sich jetzt am Riemen und übernehmen die Schichten, die Ihnen zugeteilt werden, oder Sie werden die Konsequenzen spüren!“ Das Unternehmen wäre bei derart hohen Ausfallquoten nicht mehr zu retten.

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