Tripreports

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Mit vielen Grüßen

Wenn man heute verreist, beglückt man die Daheimgebliebenen mit Unmengen von Fotos via Whats App oder Instagramm. Personenbezogene Bilder sind dabei stark in der Überzahl, Landschaft interessiert kaum noch jemanden… Noch vor einigen Jahrzehnten war die Ansichtskarte das Hauptkommunikationsmittel zwischen Reisenden und der Verwandtschaft oder Freunden. Heute ist ihre Zeit vorbei. Es gibt zwar noch einige zu kaufen, Marken dazu gibt es noch seltener. Ansichtskarten waren für Verlage eine Goldgrube, für Touristenorte ein beliebtes Mittel der Selbstdarstellung und Werbung, für die Post eine willkommene Zusatzeinnahme und für die Touristen eine einfache Möglichkeit, mit wenigen, meist nichtssagenden Worten soziale Kontakte aufrecht zu halten und auch ein bisschen angeben zu können. Die große Zeit der Ansichtskarten begann im 19. Jahrhundert, als mit dem Bahnbau auch der Tourismus boomte. Kaum bekannt ist, dass einer der Pioniere der Ansichtskartenproduktion aus Österreich-Ungarn stammt: Max Fruchtermann (1852 in Lviv/Lemberg geboren) wanderte nach Konstantinopel aus und erkannte, dass es den Reisenden des Orient-Express und anderen Gästen ein großes Bedürfnis war, den Menschen zu Hause mitzuteilen, wo sie sich befanden und wie exklusiv der Aufenthalt in der Türkei für sie war. Ab 1890 verkaufte er massenweise selbst produzierte Ansichtskarten, die nicht gerade billig waren, aber egal, sein Geschäft lief prächtig. Als er 1918 starb, hinterließ er über 600.000 Karten, die er wegen des Krieges und fehlender Touristen nicht verkaufen konnte. Noch heute werden in Antiquariaten in Istanbul Reste aus seiner Sammlung angeboten. Gehen wir noch ein paar Jahre zurück: Um 1850, in den Anfangszeiten der Fotografie, hatten sich

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Dubais Winterattraktion: Die Metropole öffnet sich mit Preisanreizen für eine breitere Zielgruppe

Die Metropole Dubai etabliert sich zunehmend als zentrales Winterreiseziel für Reisende aus Europa und anderen Regionen. Während die Stadt traditionell für Luxusreisen und opulente Architektur bekannt ist, zeigen aktuelle Entwicklungen in der Tourismusbranche eine strategische Neuausrichtung, um auch preisbewusste Gäste stärker anzusprechen. Spezielle Flug- und Unterkunftspakete sowie direkte Flugverbindungen aus Mitteleuropa zu konkurrenzfähigen Preisen tragen dazu bei, die Stadt der Superlative von Dezember bis in das Frühjahr für eine breitere Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen. andauert und durch angenehme Temperaturen zwischen und Grad Celsius charakterisiert ist – eine deutliche Erholung von der extremen Sommerhitze. Die Kombination aus milden Wetterbedingungen, der Vielfalt an Attraktionen und günstigeren Reiseoptionen führt zu einer anhaltend hohen Beliebtheit Dubais als Winterflucht. Die Erschließung neuer Kapazitäten und die Verbesserung der Erreichbarkeit sind Schlüsselelemente dieser touristischen Offensive, die darauf abzielt, die dynamische Entwicklung der Region weiter zu forcieren. Preisoffensive und Flugkapazitäten: Der „Dubai Deal“ aus Wien Ein wesentlicher Faktor für die gesteigerte Attraktivität Dubais für preisbewusste europäische Reisende ist die Ausweitung des Flugangebots. Speziell aus Wien wird der Direktflugmarkt gestärkt. Austrian Airlines bietet von Dezember 2025 bis März 2026 eine neue, saisonale Verbindung in die Vereinigten Arabischen Emirate an. Diese Route wird fünfmal wöchentlich durchgeführt und nutzt anstelle von Langstreckenflugzeugen den Airbus A320neo. Dieses Vorgehen wird von der Fluggesellschaft selbst als „Dubai Deal“ oder „Winter-Experiment“ bezeichnet, da die Strecke mit einem Schmalrumpfflugzeug bedient wird, was in der Regel zu geringeren Betriebskosten führt und es ermöglicht, niedrigere Ticketpreise anzubieten. Die günstigsten Tarife für den Hin- und Rückflug beginnen dabei schon

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Winterzauber im Kaukasus: Georgiens Traditionen und der Reiz des kalten Abenteuers

Georgien, eingebettet zwischen dem Schwarzen Meer und den majestätischen Gipfeln des Kaukasus, offenbart sich im Winter als ein Land tief verwurzelter Traditionen und herzlicher Gastlichkeit. Abseits der sommerlichen Wanderpfade und Weinregionen präsentiert sich die kaukasische Republik in den kalten Monaten mit einer lebendigen Festkultur und einer wärmenden Küche, die Besucher in ihren Bann zieht. Die Winterzeit ist geprägt von religiösen Feierlichkeiten nach dem Julianischen Kalender und der georgischen Supra, dem traditionellen Festmahl, das Gemeinschaft und Geselligkeit zelebriert. Eine Reise in dieser Saison bietet die Möglichkeit, das kulturelle Erbe des Landes in einer besonders authentischen und atmosphärischen Weise zu erleben. Die winterlichen Festtage der Orthodoxie Die festliche Saison in Georgien orientiert sich am Kalender der georgisch-orthodoxen Kirche, was zu einer zeitlichen Verschiebung der Hauptfeierlichkeiten im Vergleich zur Westkirche führt. Das Weihnachtsfest wird nicht am 25. Dezember, sondern am 7. Januar begangen. Dieser Tag, der als gesetzlicher Feiertag gilt, ist ein tief religiöses Ereignis, das die Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellt. Ein zentraler und farbenprächtiger Brauch ist die Alilo-Prozession. Diese festliche Wanderung, deren Ursprung bis ins 5. Jahrhundert zurückreichen soll, zieht durch die Straßen der Hauptstadt Tbilisi und anderer georgischer Städte. Die Gläubigen, oft in festlichen Gewändern und begleitet von Priestern, singen traditionelle Weihnachtslieder und sammeln Spenden und Geschenke für Bedürftige. Die Alilo-Prozession symbolisiert die Verkündigung der Geburt Christi und den Geist der Nächstenliebe und ist ein eindrucksvolles Zeichen der tiefen Verankerung des orthodoxen Glaubens in der georgischen Gesellschaft. Anders als in vielen westlichen Kulturen ist Weihnachten in Georgien primär ein kirchliches

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Eine kostspielige Gaudi: Oktoberfest und die Suche nach Bier-Alternativen in Europa

Die steigenden Preise für das Oktoberfest in München machen den Besuch der weltbekannten Veranstaltung zu einem kostspieligen Vergnügen. Insbesondere die Hotelpreise sind im Jahr 2025 um 142 Prozent gestiegen. Für viele, die den Wiesn-Traum erleben wollen, wird dies zur finanziellen Belastung. Als Alternative zum teuren Oktoberfest haben sich zahlreiche europäische Städte als attraktive Ziele für Bierliebhaber etabliert. Eine aktuelle Analyse von Casino.at hat die besten Bierstädte Europas ermittelt. Das Ranking, das auf Kriterien wie dem Preis für ein Bier, der Kneipendichte und dem Pro-Kopf-Bierkonsum basiert, kürt überraschend die spanische Stadt Sevilla zur Bierhauptstadt, während München knapp die Top 10 verpaßt. Die besten Bierstädte Europas: Ein Ranking der Genüsse Die Analyse von Casino.at hat 35 der meistbesuchten Städte Europas untersucht und ein Ranking erstellt, das für viele Bierliebhaber eine neue Perspektive bietet. Die Bewertung basiert auf der Anzahl der Pubs und Bars pro Quadratkilometer, dem durchschnittlichen Bierpreis und dem nationalen Bierkonsum pro Kopf. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche Verschiebung weg von den traditionellen Biernationen. An der Spitze des Rankings steht Sevilla, die mit einem Bierpreis von nur zwei Euro pro Pint und der höchsten Dichte an Pubs und Bars pro Quadratkilometer punkten konnte. Dicht gefolgt wird die spanische Stadt von Prag, das nicht nur günstige Preise (2,45 Euro) bietet, sondern auch den europaweit höchsten Bierkonsum pro Kopf aufweist. Dies macht die tschechische Hauptstadt zu einem Mekka für Bierfans. Auf dem dritten Platz überrascht die kroatische Hauptstadt Zagreb, die mit einem ausgewogenen Verhältnis von moderaten Preisen und einer hohen Kneipendichte aufwartet. Weitere

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Ruhige Schönheit im Schnee: Georgien lockt im Winter mit Kultur und alpinen Erlebnissen

Wenn in Mitteleuropa die kalte Jahreszeit Einzug hält, präsentiert sich Georgien fernab der sommerlichen Hauptsaison von einer neuen, faszinierenden Seite. Die Wintermonate in dem Land am Kaukasus sind eine Zeit der Ruhe und des Genusses, in der Besucher authentische Kultur, traditionelle Küche und beeindruckende alpine Landschaften erleben können. Anstelle von überfüllten Stränden stehen nun verschneite Skigebiete, traditionelle Bäder und kulinarische Höhepunkte im Vordergrund. Der Spätherbst und der frühe Winter zeigen Georgien als ein vielseitiges Reiseziel, das eine einzigartige Mischung aus Erholung und aktiven Erlebnissen bietet. Kulinarische Entdeckungsreise in der Erntezeit Für Feinschmecker ist der Spätherbst die ideale Reisezeit. Die Erntezeit füllt die georgischen Märkte mit einer Fülle an frischem Obst, Gemüse, Kräutern und Gewürzen, die die traditionellen Gerichte der Wintermonate prägen. Die berühmten Teigtaschen Khinkali, ein Nationalgericht, sind in dieser Zeit noch aromatischer. Wer sich nach wärmenden Speisen sehnt, findet in Lobio, einem Eintopf aus Bohnen und Gewürzen, die perfekte Mahlzeit. Die georgische Küche, die oft auf der Philosophie des „Share-Food“ basiert, bietet zudem eine hervorragende Gelegenheit, mit Einheimischen ins Gespräch zu kommen. Zum Nachtisch lockt Pelamushi, ein warmer Traubenpudding, der perfekt zur Weinlese in der Region Kachetien paßt. Viele Familienbetriebe in der Umgebung von Telavi und Sighnaghi bieten im November und Dezember Weinverkostungen in gemütlicher Atmosphäre an. Der georgische Weinbau hat eine uralte Tradition, die bis zu 8.000 Jahre zurückreicht, und die Weinherstellung in Qvevris (großen, in der Erde vergrabenen Tonkrügen) wurde von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt. Dies macht eine Weinverkostung in Georgien zu einem

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Eine Nacht im Residenzschloß: Ludwigsburg setzt auf schaurige Führungen und historische Anekdoten

Während die meisten Besucher das Residenzschloß Ludwigsburg bei Tageslicht besichtigen, bietet das eindrucksvolle Monument in den Wintermonaten eine spezielle Attraktion an, die das Prachtschloß in einem neuen, unheimlicheren Licht erscheinen läßt. Unter dem Titel „Schaurig schön“ lädt eine nächtliche Führung die Gäste dazu ein, die dunklen Säle und Gänge des Schlosses zu erkunden, in denen sonst die Lichter längst erloschen sind. Die Atmosphäre wird durch das flackernde Licht von LED-Laternen und die Erzählungen von Geistergeschichten und unheimlichen Begebenheiten von einst verstärkt. Diese speziellen Führungen, die sich großer Beliebtheit erfreuen, sind Teil einer landesweiten Strategie, historische Orte in Baden-Württemberg auf eine neue, erlebnisorientierte Weise für ein breiteres Publikum zugänglich zu machen. Die nächtlichen Rundgänge in Ludwigsburg vermitteln nicht nur Gruselmomente, sondern gewähren auch einen intimen Einblick in den Alltag und die Riten früherer Jahrhunderte. Auf den Spuren der Vergangenheit: Historie und Gruselgeschichten Die Führung durch das Residenzschloß Ludwigsburg, eines der größten Barockschlösser Deutschlands, ist mehr als nur eine Aneinanderreihung von Gruselgeschichten. Schlossführerin Kerstin Frisch führt die Gäste mit ihrer Laterne durch die dunklen Räume und erzählt von den Bewohnern und den Legenden, die sich um sie ranken. Ein Höhepunkt der Tour ist die Ahnengalerie, ein langer schmaler Saal, in dem die Porträts vergangener Herzöge und Prinzessinnen im Schatten der Dämmerung kaum zu erkennen sind. Hier entführt die Erzählerin die Gruppe in eine Welt voller unerklärlicher Geräusche und geheimnisvoller Begebenheiten, wie etwa die Geschichte von Herzog Karl Alexander, der angeblich den Teufel zu Gast hatte, was zu seinem frühen Ende führte. Auch

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Georgiens verborgene Schätze: Eine Reise abseits der bekannten Pfade

Georgien, ein Land an der Schnittstelle von Europa und Asien, hat sich in den vergangenen Jahren als aufstrebendes Reiseziel etabliert. Während die Hauptstadt Tiflis mit ihrem historischen Charme und die berühmte Weinregion Kachetien immer mehr Besucher anziehen, steckt die wahre Essenz des Landes oft fernab der ausgetretenen Touristenpfade. In den entlegenen Halbwüsten, den majestätischen Berglandschaften des Kaukasus und den tief unter der Erde liegenden Höhlen verbirgt sich eine Welt voller unverfälschter Naturschauspiele und kultureller Schätze. Diese verborgenen Orte bieten die Möglichkeit, das Land in seiner ursprünglichen Form zu erleben – eine Reise, die nicht nur landschaftlich, sondern auch historisch und menschlich tief in die Seele Georgiens eintaucht. Die folgenden fünf Schauplätze sind Beispiele für diese authentischen Erlebnisse, die weit entfernt vom Massentourismus liegen. Spirituelle Weite in der Wüste: Das David Garedscha Kloster Im südöstlichen Teil Georgiens, nahe der Grenze zu Aserbaidschan, liegt der faszinierende Klosterkomplex David Garedscha. Dieser Ort ist nicht nur ein spirituelles Zentrum, sondern auch ein beeindruckendes Zeugnis der frühen christlichen Geschichte der Region. Das Kloster wurde im 6. Jahrhundert von dem syrischen Mönch David Garedscha gegründet, einem der dreizehn Assyrischen Väter, die eine entscheidende Rolle bei der Verbreitung des christlichen Glaubens in Georgien spielten. Im Laufe der Jahrhunderte meißelten die Mönche das gesamte Klosterensemble, das aus mehreren Hundert Zellen, Kapellen, Speisesälen und Kirchen besteht, direkt in den weichen Sandstein der Berge. Die Abgeschiedenheit des Klosters, das inmitten einer surrealen, halbwüstenartigen Landschaft liegt, trägt wesentlich zu seiner mystischen Atmosphäre bei. Die wichtigsten Teile der Anlage sind das Hauptkloster

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Salzburg: Eine Tour durch die Stiegl-Brauerei

In Salzburg, am Fuße des Festungsberges, schlägt das Herz einer Jahrhunderte alten Brautradition: die Stiegl Brauwelt. Die Stieglbrauerei, deren Geschichte bis ins späte Mittelalter zurückreicht, ist heute die größte Privatbrauerei Österreichs und ein fester Bestandteil der regionalen Kultur. Für Besucher hat sie mit den Stiegl Brauwelten ein Erlebniszentrum geschaffen, das die reiche Historie des Unternehmens mit dem modernen Brauhandwerk verbindet. Auf über 5.000 Quadratmetern können Gäste in die Welt des Bieres eintauchen, die historischen Wurzeln der Brauerei erkunden und den gesamten Brauprozess von den Rohstoffen bis zum fertigen Produkt hautnah miterleben. Dieser Artikel widmet sich der bewegten Geschichte der Stieglbrauerei und beschreibt detailliert die Erlebnisse, die Besuchern in den Brauwelten geboten werden. Die Stiegl Brauwelt: Ein Museum der Sinne Das Herzstück des Besuchererlebnisses ist das Stiegl Museum, das auf mehr als 5.000 Quadratmetern die Geschichte der Brauerei und die Kultur des Bieres darstellt. Die Ausstellung ist interaktiv und multimedial gestaltet, so daß Besucher nicht nur passive Betrachter sind, sondern aktiv in die Welt des Bieres eintauchen können. Der Rundgang beginnt oft mit dem Stiegl-Braukino, einem 270°-Panorama-Erlebnis, das in einem Film die Geschichte der Brauerei, die Kunst des Brauens und die Bedeutung der verwendeten Rohstoffe auf eindrucksvolle Weise vermittelt. Anschließend führt die Ausstellung durch verschiedene Themenbereiche. Hier kann man historische Braugeräte, alte Flaschen, Bierkrüge und Werbematerialien aus vergangenen Zeiten betrachten. Eine Besonderheit ist der sogenannte Bieraltar, eine künstlerische Installation, die dem Bier als kulturellem Gut huldigt. Die Besucher erfahren hier alles über die vier Grundzutaten des Bieres – Wasser, Malz, Hopfen

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Die Magie des Funkelns: Die Swarovski Kristallwelten in Wattens

Inmitten der majestätischen Bergwelt Tirols, im beschaulichen Ort Wattens, befindet sich ein Ort, der Kunst, Phantasie und Handwerkskunst auf einzigartige Weise vereint: die Swarovski Kristallwelten. Als Hommage an das 100jährige Bestehen des Unternehmens Swarovski im Jahre 1995 gegründet, entwickelten sich die Kristallwelten von einer Vision zu einem international renommierten Ausflugsziel. Sie sind ein Gesamtkunstwerk, das Besucher aus aller Welt in eine glitzernde Welt der Wunder entführt und die Vielfalt und Schönheit des Kristalls in all seinen Facetten erlebbar macht. Die Geschichte der Kristallwelten ist untrennbar mit der des Familienunternehmens verbunden, dessen Erfolg auf einer revolutionären Erfindung beruht. Dieser Artikel beleuchtet die Entstehung der Attraktion, ihre faszinierenden Wunderkammern, den weitläufigen Garten und die aktuellen sommerlichen Höhepunkte. Die Ursprünge: Von der Schleifmaschine zur Weltmarke Die Geschichte des Unternehmens Swarovski beginnt mit Daniel Swarovski, einem visionären Glasschleifer aus Böhmen, der im Jahre 1892 eine bahnbrechende Erfindung machte: eine elektrische Schleifmaschine für Kristallglas. Diese Maschine ermöglichte es, Kristalle präziser und schneller zu schleifen als je zuvor. Daniel Swarovski erkannte das Potenzial seiner Erfindung und siedelte 1895 mit seiner Familie nach Wattens in Tirol über. Die Wahl dieses Standortes war strategisch: Die Wasserkraft der Alpen bot die notwendige Energie für den Betrieb seiner Maschinen, und die Abgeschiedenheit des Ortes schützte ihn vor neugierigen Konkurrenten. Gleichzeitig sorgten die bestehenden Handelswege für eine gute Anbindung an die Modemetropole Paris, wo seine glitzernden Schmucksteine auf große Nachfrage stießen. Gemeinsam mit seinen Partnern Franz Weis und Armand Kosmann legte Daniel Swarovski den Grundstein für ein Unternehmen, das sich in

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Reblaus Express: Das Heurigen-Lokal auf Schienen

Die Geschichte der Eisenbahn im nordwestlichen Weinviertel ist eng verknüpft mit der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Region. Eine zentrale Rolle spielte dabei die Lokalbahnstrecke von Retz nach Drosendorf, eine Verbindung, die über Jahrzehnte hinweg das Rückgrat für den Personen- und Güterverkehr bildete. Nach einer Ära des Niedergangs, die zur Einstellung des regulären Betriebes führte, erlebte diese historische Trasse eine bemerkenswerte Wiederbelebung als eine Art „Heurigenlokal auf Schienen“. Heute wird sie unter dem Namen „Reblaus Express“ von der NÖVOG als touristisches Erlebnis betrieben, das die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet und die landschaftlichen Schönheiten des Wein- und Waldviertels einem breiten Publikum zugänglich macht. Einst war die Lokalbahn Drosendorf-Retz eine wichtige Anbindung an die Nordwestbahn und somit – mit Umstieg in Retz – an Wien. Doch die einstige hohe regionale Bedeutung ging zunehmend zurück ehe dann der Personenverkehr durch die Österreichischen Bundesbahnen eingestellt wurde. Zeitweise gab es ab Wien-Praterstern, damals noch Bahnhof Wien-Nord, ausgewählte Züge, die ohne Umstieg bis Drosendorf und zurück verkehr sind. Doch das ist alles Eisenbahngeschichte. Nach der Einstellung von Personen- und später auch Güterverkehr befand sich die Lokalbahn lange im Dornröschenschlaf. Im Jahr 2010 erwarb das Land Niederösterreich über die NÖVOG die Infrastruktur und machte diese wieder fit für die Wiederaufnahme. Bislang beschränkt sich der Verkehr auf touristischen Museumsverkehr, der sich an Personen richtet, die mit dem Fahrrad unterwegs sind oder aber einen Eisenbahn-Ausflug machen wollen. Daher ist der nunmehrige „Reblaus Express“ nicht in den Verkehrsverbund Ostregion integriert, so dass eine eigene Fahrkarte erforderlich ist. Das Konzept

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