Tripreports

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Deutschlands und Österreichs exklusive Wellnessoasen

In einer Zeit, in der das Streben nach persönlicher Erholung und umfassendem Wohlbefinden zunehmend an Bedeutung gewinnt, präsentieren sich die führenden Wellnesshotels in Deutschland und Österreich als Destinationen höchster Güte. Zwölf dieser ausgewählten „Leading Spa Resorts“, allesamt auf mindestens 4-Sterne-Superior-Niveau angesiedelt, offerieren im Sommer 2025 spezielle Arrangements, die darauf abzielen, Gästen eine ganzheitliche Auszeit zu ermöglichen. Diese Häuser verstehen Wellness als ein umfassendes Konzept, das die Spa-Anwendungen, den Service, die Gastfreundschaft und die Kulinarik zu einem harmonischen Ganzen verbindet. Fernab überlaufener Strände bieten diese Anlagen inmitten idyllischer Naturlandschaften eine Alternative für Erholungssuchende, die Wert auf Ruhe, Exklusivität und umfassende Regeneration legen. Die Essenz des Leading Spa-Niveaus: Ganzheitliche Erholung als Philosophie Das Prädikat „Leading Spa Resort“ steht für eine anspruchsvolle Klassifizierung, die weit über die üblichen Hotelsterne hinausgeht. Hotels dieses Standards zeichnen sich durch ein umfassendes Angebot an Wellness- und Spa-Einrichtungen aus, die oft mehrere tausend Quadratmeter umfassen und eine Vielfalt an Pools, Saunen, Dampfbädern, Ruhezonen und Behandlungsräumen bieten. Ein 4-Sterne-Superior-Niveau impliziert zudem einen überdurchschnittlichen Service, eine hochwertige Ausstattung der Zimmer und Suiten, eine exzellente Gastronomie und oft spezifische Zusatzleistungen, die den Aufenthalt zu einem besonderen Erlebnis machen. Der Fokus liegt dabei auf einem ganzheitlichen Ansatz, der nicht nur körperliche Entspannung, sondern auch mentale Ausgeglichenheit und individuelle Betreuung umfaßt. Dies kann sich in maßgeschneiderten Behandlungsplänen, speziellen Aktivprogrammen oder ernährungsbewußten Kulinarikkonzepten äußern. Sommerliche Retreats in Deutschland: Vielfalt von Biohacking bis Ostseeküste Die deutsche Wellnesslandschaft bietet eine breite Palette an Angeboten, die von modernen Gesundheitsansätzen bis hin zu naturnahen Erlebnissen reichen. Moderne Wellnesskonzepte

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Nirvana Cosmopolitan in Antalya: Wo Größe nicht immer Glanz bedeutet

Das Nirvana Cosmopolitan in der populären Ferienregion Antalya-Lara präsentiert sich auf Hochglanzbroschüren und ersten Online-Eindrücken als ein weitläufiges Reich des Luxus, eine Oase der Entspannung und des Vergnügens unter der türkischen Sonne. Die moderne, teils futuristisch anmutende Architektur und die unbestreitbare Nähe zum internationalen Flughafen Antalya versprechen eine unkomplizierte Anreise und einen Aufenthalt ohne Abstriche. Doch hinter der imposanten Fassade und den verlockenden Bildern verbirgt sich eine Realität, die einer genaueren, kritischeren Betrachtung bedarf. Dieser Artikel nimmt das Nirvana Cosmopolitan unter die Lupe, beleuchtet seine Infrastruktur, die angepriesenen Angebote und das Preis-Leistungs-Verhältnis, um ein fundiertes, wenngleich nicht unparteiisches Bild zu zeichnen. Die Lage: Praktisch, aber ohne direkten Charme Die unmittelbare Nähe zum Flughafen Antalya ist zweifellos ein pragmatischer Vorteil, der besonders bei Familien mit müden Kindern oder Reisenden mit kurzen Aufenthalten geschätzt wird. Der Transfer zum Hotel gestaltet sich denkbar kurz. Allerdings geht diese Bequemlichkeit auf Kosten einer direkten, naturbelassenen Strandlage oder der unmittelbaren Nähe zu malerischen Ortschaften. Das Nirvana Cosmopolitan liegt eingebettet in einer Zone, die primär von großen Hotelkomplexen geprägt ist, was dem Umfeld eine gewisse Austauschbarkeit und einen Mangel an individuellem Charme verleiht. Ausflüge in die historische Altstadt von Antalya oder zu anderen kulturellen Sehenswürdigkeiten erfordern somit eine gewisse Anfahrt. Die Infrastruktur des Resorts ist auf den ersten Blick beeindruckend. Die weitläufige Anlage beherbergt eine Vielzahl von Einrichtungen, von einer opulenten, wenn auch etwas unpersönlichen Lobby, über diverse Einzelhandelsgeschäfte mit touristischem Angebot, einen Friseursalon und einen großzügigen Spa-Bereich. Die schiere Ausdehnung des Geländes führt jedoch dazu, daß

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Eine Reise zu den singenden Dünen und den Wundern des Altyn-Emel-Nationalparks in Kasachstan

Inmitten der atemberaubenden Weite Kasachstans, wo sich zerklüftete Bergketten und scheinbar endlose Steppenlandschaften begegnen, verbirgt sich ein akustisches und visuelles Naturphänomen von außergewöhnlicher Seltenheit: die singenden Dünen des Altyn-Emel-Nationalparks. Diese majestätischen Sandberge, geformt aus feinstem Quarzsand und in der Landessprache ehrfurchtsvoll „Aigaikum“ genannt, erheben sich wie goldene Giganten am Ufer des gemächlich dahinfließenden Ili-Flusses. Sie bilden das Herzstück des größten Nationalparks Kasachstans und verzaubern Besucher mit einem tiefen, resonierenden Brummen, das entsteht, wenn der trockene Sand in Bewegung gerät. Dieser geheimnisvolle Klang, der an das tiefe Timbre einer Orgel erinnert, kann über weite Distanzen hinweg vernommen werden und hinterlässt einen bleibenden Eindruck von der ungezähmten Kraft der Natur. Ein geologisches Vermächtnis und akustisches Mysterium Die Entstehung dieser singenden Dünen reicht rund 200.000 Jahre zurück und ist das Ergebnis komplexer tektonischer Verschiebungen, die die Landschaft dieser Region nachhaltig prägten. Im Gegensatz zu vielen anderen Sanddünenformationen, die sich unter dem Einfluss des Windes stetig verändern, trotzen die Aigaikum-Dünen der Wanderung und bleiben bemerkenswert standhaft an ihrem Platz. Dieses Phänomen ist den einzigartigen Windverhältnissen des Altyn-Emel-Nationalparks zu verdanken. Starke, konstante Winde transportieren feinen Sand vom nahegelegenen Ili-Fluss heran und lagern ihn an den Dünen ab, wodurch eine natürliche Stabilisierung erfolgt. Doch das Singen der Dünen ist nicht allein dem Wind vorbehalten. Auch die Schritte von Besuchern, die sich auf den schmalen Kämmen der Sandberge bewegen, können die tiefen, vibrierenden Töne aktivieren und so eine unmittelbare Interaktion mit diesem akustischen Wunder ermöglichen. Die beste Zeit, um dieses Naturschauspiel in seiner vollen Pracht zu erleben,

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Ferienflieger: Corendon und Sunexpress im Vergleich

Corendon Airlines und Sunexpress liefern sich besonders ab Deutschland einen scharfen Wettbewerb um die Gunst der Passagiere und Reiseveranstalter im Deutschland-Türkei-Verkehr. Auch ab zahlreichen anderen Staaten ist man in diesem Segment aktiv. Die Geschäftsmodelle sind vergleichbar, jedoch wo liegen eigentlich die Unterschiede? Die Wurzeln beider Konzerne liegen im klassischen Chartergeschäft. Sunexpress wurde Ende der 1980er-Jahre als gemeinsame Charterfluggesellschaft von Lufthansa und Turkish Airlines ins Leben gerufen. Bis heute hat das Joint-Venture Bestand, jedoch hat sich das Geschäftsmodell bereits vor langer Zeit gewandelt. Mittlerweile führt Sunexpress Charterflüge nur noch in Ausnahmefällen durch, denn man fliegt eigenen Angaben nach fast ausschließlich Linienflüge. Auf diese buchen auch Reiseveranstalter ihre Kunden. Einige Jahre lang hatte man unter dem Namen Sunexpress Deutschland auch einen Ableger mit deutschem AOC, jedoch wurde dieser im Zuge der Corona-Pandemie dichtgemacht und aufgelöst. Auch Corendon war eine Charterfluggesellschaft Auch Corendon startete zunächst im Chartergeschäft, prescht jedoch ebenfalls seit einigen Jahren stark in den Einzelplatzverkauf. Die Marke Sunexpress ist im deutschen Sprachraum definitiv bekannter und hinsichtlich dem Direktvertrieb besser aufgestellt als der Herausforderer, der sich im Besitz zweier Geschäftsleute befindet. Allerdings unterhält man nebst dem türkischen AOC auch zwei Flugbetriebe mit EU-Zertifikaten. Dabei handelt es sich um die maltesische Corendon Airlines Europe und die niederländische Corendon Dutch Airlines. Dieser Umstand ist gegenüber Sunexpress ein Wettbewerbsvorteil, da die EU-AOCs die eigenwirtschaftliche Bedienung zahlreicher Routen ab dem Gebiet der Europäischen Union ermöglichen. Sunexpress muss hierfür auf Kooperationen zurückgreifen. Beispielsweise arbeitet man im Deutschland-Bulgarien-Verkehr mit Electra Airways zusammen und auf den Deutschland-Ägypten-Flügen setzt man

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Die Rax-Seilbahn: Ein modernes Tor zur Welt der Wiener Alpen

Die Rax-Seilbahn in Niederösterreich gilt als ein bedeutendes Wahrzeichen der Wiener Alpen und verzeichnet jährlich rund 200.000 Fahrgäste. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1926 als erste Personen-Seilschwebebahn Österreichs ist sie eine tragende Säule des Tourismus in der Region. Um auch künftig den Ansprüchen moderner Besucher gerecht zu werden, wurden umfassende Modernisierungen vorgenommen. Das neue Attraktionskonzept „Pioniere & Freigeister“ soll nicht nur die Geschichte der Region würdigen, sondern auch zeitgemäße Akzente setzen. Mit gezielten Investitionen in Infrastruktur und Besucherangebot zeigt sich die Raxalpe als ideales Ziel für Erholungssuchende und Bergfreunde gleichermaßen. Tradition und Innovation: Die Geschichte der Rax-Seilbahn Die Rax-Seilbahn wurde im Jahr 1926 eröffnet und stellte damals eine technische Sensation dar. Entwickelt wurde sie, um die Raxalpe, eines der beliebtesten Wandergebiete der Wiener, leichter zugänglich zu machen. Die Konstruktion der Bahn ermöglichte es, die rund 1.000 Höhenmeter zwischen Hirschwang und dem Hochplateau in kurzer Zeit zu überwinden – ein bis dahin mühsames Unterfangen. Über die Jahrzehnte hinweg hat sich die Rax-Seilbahn nicht nur als Verkehrsmittel etabliert, sondern auch als Ausgangspunkt für zahlreiche Bergtouren und Wanderungen. Aufgrund ihrer historischen Bedeutung wurde sie in das österreichische Seilbahninventar aufgenommen, das besonders erhaltenswerte technische Denkmale verzeichnet. „Pioniere & Freigeister“: Ein neues Konzept für eine traditionsreiche Destination Im Rahmen des Programmes „Pioniere & Freigeister“ wurden neue Erlebnispunkte entlang der Raxalpe geschaffen. Die „Infinity-Gate“-Installation symbolisiert den Aufbruch ins Unbekannte und lädt Besucher ein, den Horizont zu erweitern. Ergänzt wird dieses Motiv durch die riesige „140“-Skulptur, die an das 140-jährige Bestehen des Alpinismus auf der Rax erinnert.

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Slawonien: Das unbekannte Paradies im Osten Kroatiens

Während Kroatien für seine traumhaften Küstenregionen und das Adriatische Meer weithin bekannt ist, bleibt die Region Slawonien im Osten des Landes für viele noch ein Geheimtipp. Doch genau diese Region, geprägt von einer reichen Geschichte, beeindruckender Natur und authentischer Kultur, bietet Reisenden eine Fülle an unentdeckten Schätzen. Slawonien lockt mit einer Kombination aus traditioneller Gastfreundschaft, unverfälschter Natur und kulinarischen Genüssen, die jeden Besucher in ihren Bann ziehen. Eine der großen Stärken Slawoniens liegt in seiner außergewöhnlichen Küche, die tief in der regionalen Tradition verwurzelt ist. Besonders hervorzuheben sind die traditionellen Gerichte, die Besucher in die Geschichte und Kultur der Region eintauchen lassen. Der „Kulen“, eine würzige Wurst aus Schweinefleisch und Paprika, ist eines der bekanntesten und beliebtesten Produkte der Region. Diese pikante Delikatesse wird häufig in Begleitung von „Čobanac“ serviert – einem kräftigen Eintopf, der aus verschiedenen Fleischsorten und einer Vielzahl von Gewürzen besteht. Beide Gerichte sind wahre Meisterwerke der slawonischen Küche und spiegeln die reiche Tradition der Region wider. Doch nicht nur die herzhaften Gerichte ziehen Feinschmecker an. Slawonien ist auch für seine hervorragenden Weine bekannt. Die Region hat eine lange Geschichte im Weinanbau, die bis in die Antike zurückreicht. Die „Weinstraße Slawonien“ führt durch malerische Dörfer, in denen Besucher die Gelegenheit haben, Weingüter zu besichtigen und in traditionellen Weinkellern die weltberühmte Graševina oder den kraftvollen Traminac zu probieren. Besonders die Region um Požega-Pleternica hat sich als eine der führenden Weinregionen etabliert. Hier können Weinliebhaber nicht nur erlesene Tropfen kosten, sondern auch das Handwerk der Winzer hautnah erleben. Natürliche

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Ostern in Kroatien: Zwischen jahrhundertealter Tradition und kultureller Identität

In Kroatien ist Ostern weit mehr als ein kirchlicher Feiertag – es ist ein Ausdruck gelebter Kultur, religiöser Verwurzelung und familiärer Gemeinschaft. Besonders in der Region Dalmatien und auf den Inseln der Adria ist das Osterfest mit einer Vielzahl von Bräuchen verbunden, die teilweise seit Jahrhunderten gepflegt werden. Diese Traditionen verbinden das Religiöse mit dem Alltäglichen, das Gemeinschaftliche mit dem Spirituellen – und bieten Reisenden zugleich tiefe Einblicke in eine einzigartige kulturelle Welt. Während die Temperaturen im Frühjahr bereits angenehm mild sind und die Natur in voller Blüte steht, entfaltet sich in den Städten, Dörfern und Kirchen des Landes eine feierliche Atmosphäre, die von tiefer Symbolik, historischen Ritualen und festlichem Miteinander geprägt ist. Palmsonntag: Symbolischer Auftakt der Osterwoche Die Osterzeit beginnt in Kroatien mit dem Palmsonntag, der vielerorts als der erste bedeutende Festtag der heiligen Woche betrachtet wird. Ein besonders eindrucksvoller Brauch ist das „Umivanje u cvijeću“ – das Waschen mit Blütenwasser. Dabei sammeln Gläubige am Samstag vor Palmsonntag Frühlingsblumen wie Schleierkraut oder Veilchen, legen diese in eine Schale mit Wasser und waschen sich am Sonntagmorgen damit. Die symbolische Handlung steht für eine Reinigung von Körper und Geist und markiert zugleich den Übergang vom Winter zum Frühling. Zentral für den Palmsonntag ist auch die Segnung von Oliven- oder Palmzweigen, die in den Kirchen an Gläubige verteilt werden. Diese Zweige, oftmals kunstvoll geflochten, werden in vielen Haushalten an Bilderrahmen oder Türrahmen angebracht und gelten als Schutzsymbol. In Süddalmatien, etwa in der Region rund um Dubrovnik, bringen Kinder die traditionellen „Pome“ –

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Kroatien abseits der Massen: Entdeckungstour zu geheimen Juwelen

Kroatien ist seit Jahren ein beliebtes Ziel für Urlauber aus der ganzen Welt. Doch während die Küstenregionen und großen Städte wie Dubrovnik oder Split oft von Touristen überflutet sind, gibt es in diesem mediterranen Land zahlreiche versteckte Paradiese, die abseits des Trubels liegen und mit unberührter Natur, historischer Schönheit und authentischem Charme locken. Martina Hirzberger, eine passionierte Reiseexpertin, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Reisenden diese unbekannten Seiten Kroatiens zu zeigen. Mit über 100 kostenfreien Reiseführern möchte sie Menschen dazu inspirieren, die weniger bekannten Ecken des Landes zu entdecken und sich abseits der üblichen Touristenströme zu bewegen. „Kroatien hat so viele wunderschöne Orte, von denen einige noch weit weg von den Hotspots liegen“, erklärt Martina Hirzberger. „Viele Reisende suchen heutzutage nach einzigartigen Erlebnissen und wollen den Menschenmassen entkommen“, fügt sie hinzu. In ihrem Artikel „Geheimtipps in Kroatien“ stellt sie drei besonders beeindruckende Orte vor, die bislang weitgehend unentdeckt geblieben sind. Diese Ziele versprechen nicht nur Ruhe und Erholung, sondern auch unvergessliche Erlebnisse inmitten einer reichen Geschichte und Kultur. Ugljan – Die Inselperle vor Zadar Nur eine kurze Fährfahrt von der Stadt Zadar entfernt, liegt die Insel Ugljan. Dieser wahre Geheimtipp ist ein wahres Paradies für all jene, die abseits der gängigen Touristenziele Natur und Ruhe suchen. Ugljan bietet eine beeindruckende Vielfalt: Versteckte Buchten, idyllische Fischerdörfer und weite Olivenhaine prägen das Bild dieser Insel, die ihre Besucher in eine andere Welt entführt. Die Natur auf Ugljan ist weitgehend unberührt, und die Insel bietet zahlreiche Wander- und Radwege, die zu abgelegenen Stränden

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Ein Jahrzehnt auf der Straße: Die Grand Tour of Switzerland feiert 2025 ihr zehnjähriges Jubiläum

Im Jahr 2025 begeht die Grand Tour of Switzerland ihr zehnjähriges Bestehen und lädt Reisende erneut dazu ein, die vielfältigen Landschaften und kulturellen Schätze der Schweiz auf einer einzigartigen Route zu entdecken. Diese Ferienstraße erstreckt sich über 1.643 Kilometer und führt durch alle vier Sprachregionen des Landes, vorbei an 22 Seen, über fünf Alpenpässe und zu 13 UNESCO-Welterbestätten. In Anlehnung an die traditionelle Grand Tour des 18. Jahrhunderts, bei der junge Europäer Bildungsreisen unternahmen, wurde die moderne Grand Tour of Switzerland im Jahr 2015 von Schweiz Tourismus und einem privaten Trägerverein ins Leben gerufen. Ziel war es, Individualtouristen eine strukturierte und dennoch flexible Möglichkeit zu bieten, die Schweiz per Auto oder Motorrad zu erkunden. Die Route führt auf bestehenden Straßen durch das gesamte Land und ist seit 2016 mit offiziellen braunen Wegweisern im Uhrzeigersinn signalisiert. Die acht Etappen der Tour Die Grand Tour ist in acht Etappen unterteilt, die jeweils einzigartige Landschaften und kulturelle Höhepunkte bieten: Höhepunkte der Route Entlang der Grand Tour gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen: Praktische Hinweise für Reisende Die gesamte Strecke der Grand Tour ist mit rund 650 Wegweisern markiert, die den Reisenden die Orientierung erleichtern. Es wird empfohlen, für die Rundfahrt mindestens sieben Tage einzuplanen, wobei die tägliche Fahrzeit etwa fünf Stunden beträgt. Da die Route über mehrere Alpenpässe führt, ist sie nicht das ganze Jahr über vollständig befahrbar; die beste Reisezeit liegt zwischen April und Oktober. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums im Jahr 2025 sind verschiedene Veranstaltungen und Sonderaktionen entlang der Route

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Union Ivkoni: Chaotische Reise in verrauchtem Fernbus

Im europäischen Fernbusmarkt gibt es aufgrund der Dominanz von Flixbus nur noch wenig Wettbewerb. Ein paar verbliebene Mitbewerber wie Regiojet versuchen dem Branchenriesen die Stirn zu bieten. Doch wie schlägt sich das bulgarische Unternehmen Union Ivkoni, das beispielsweise zwischen Österreich und Deutschland seine Dienstleistungen anbietet? Von der Bundesrepublik ausgehend erlebt Europa seit gut zehn Jahren einen regelrechten Fernbusboom. Was zuvor, abgesehen von Staaten mit kaum vorhandener Eisenbahnstruktur, noch als „Gastarbeiter-Busse“ verschmäht war, ist mittlerweile im intermodalen Verkehrssystem nicht mehr wegzudenken. Step by Step hat sich Flixbus zum Quasi-Monopolisten gemausert. Es gibt nur noch wenige Anbieter wie Blablacar Bus, Regiojet und eben Union Ivkoni, die versuchen dem Branchenriesen die Stirn zu bieten. Während sich die Franzosen und die Tschechen positiv hervorheben, hat eine Testfahrt auf der Strecke Wien (Erdberg)-München (ZOB) einen völlig konträren Eindruck hinterlassen. Mehrtägige Fernbusfahrt: Von Sofia nach London Laut österreichischem Verkehrsministerium hält Union Ivkoni unter anderem die Konzession für eine mehrmals wöchentlich angebotene Fernbuslinie von Sofia nach Liverpool und zurück. Eine ausgesprochen lange Strecke, bei der sich Reisende gleich mehrere Tage im Bus befinden. In der Praxis werden die meisten Kurse „kurzgeführt“ und enden bzw. starten in London, was jedoch immer noch eine enorm lange Strecke ist. Es können aber auch nur Teilstrecken, beispielsweise Wien-München, genutzt werden. Aufgrund der vollständigen Liberalisierung in Deutschland findet dort auch innerdeutsche Beförderung statt. In Österreich ist das nicht der Fall, da Union Ivkoni hier auf einer internationalen Konzession fährt und somit nicht innerösterreichisch, wohl aber international, befördern darf. Die gebuchte Testfahrt war

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