Tripreports

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Die Rax-Seilbahn: Ein modernes Tor zur Welt der Wiener Alpen

Die Rax-Seilbahn in Niederösterreich gilt als ein bedeutendes Wahrzeichen der Wiener Alpen und verzeichnet jährlich rund 200.000 Fahrgäste. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1926 als erste Personen-Seilschwebebahn Österreichs ist sie eine tragende Säule des Tourismus in der Region. Um auch künftig den Ansprüchen moderner Besucher gerecht zu werden, wurden umfassende Modernisierungen vorgenommen. Das neue Attraktionskonzept „Pioniere & Freigeister“ soll nicht nur die Geschichte der Region würdigen, sondern auch zeitgemäße Akzente setzen. Mit gezielten Investitionen in Infrastruktur und Besucherangebot zeigt sich die Raxalpe als ideales Ziel für Erholungssuchende und Bergfreunde gleichermaßen. Tradition und Innovation: Die Geschichte der Rax-Seilbahn Die Rax-Seilbahn wurde im Jahr 1926 eröffnet und stellte damals eine technische Sensation dar. Entwickelt wurde sie, um die Raxalpe, eines der beliebtesten Wandergebiete der Wiener, leichter zugänglich zu machen. Die Konstruktion der Bahn ermöglichte es, die rund 1.000 Höhenmeter zwischen Hirschwang und dem Hochplateau in kurzer Zeit zu überwinden – ein bis dahin mühsames Unterfangen. Über die Jahrzehnte hinweg hat sich die Rax-Seilbahn nicht nur als Verkehrsmittel etabliert, sondern auch als Ausgangspunkt für zahlreiche Bergtouren und Wanderungen. Aufgrund ihrer historischen Bedeutung wurde sie in das österreichische Seilbahninventar aufgenommen, das besonders erhaltenswerte technische Denkmale verzeichnet. „Pioniere & Freigeister“: Ein neues Konzept für eine traditionsreiche Destination Im Rahmen des Programmes „Pioniere & Freigeister“ wurden neue Erlebnispunkte entlang der Raxalpe geschaffen. Die „Infinity-Gate“-Installation symbolisiert den Aufbruch ins Unbekannte und lädt Besucher ein, den Horizont zu erweitern. Ergänzt wird dieses Motiv durch die riesige „140“-Skulptur, die an das 140-jährige Bestehen des Alpinismus auf der Rax erinnert.

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Slawonien: Das unbekannte Paradies im Osten Kroatiens

Während Kroatien für seine traumhaften Küstenregionen und das Adriatische Meer weithin bekannt ist, bleibt die Region Slawonien im Osten des Landes für viele noch ein Geheimtipp. Doch genau diese Region, geprägt von einer reichen Geschichte, beeindruckender Natur und authentischer Kultur, bietet Reisenden eine Fülle an unentdeckten Schätzen. Slawonien lockt mit einer Kombination aus traditioneller Gastfreundschaft, unverfälschter Natur und kulinarischen Genüssen, die jeden Besucher in ihren Bann ziehen. Eine der großen Stärken Slawoniens liegt in seiner außergewöhnlichen Küche, die tief in der regionalen Tradition verwurzelt ist. Besonders hervorzuheben sind die traditionellen Gerichte, die Besucher in die Geschichte und Kultur der Region eintauchen lassen. Der „Kulen“, eine würzige Wurst aus Schweinefleisch und Paprika, ist eines der bekanntesten und beliebtesten Produkte der Region. Diese pikante Delikatesse wird häufig in Begleitung von „Čobanac“ serviert – einem kräftigen Eintopf, der aus verschiedenen Fleischsorten und einer Vielzahl von Gewürzen besteht. Beide Gerichte sind wahre Meisterwerke der slawonischen Küche und spiegeln die reiche Tradition der Region wider. Doch nicht nur die herzhaften Gerichte ziehen Feinschmecker an. Slawonien ist auch für seine hervorragenden Weine bekannt. Die Region hat eine lange Geschichte im Weinanbau, die bis in die Antike zurückreicht. Die „Weinstraße Slawonien“ führt durch malerische Dörfer, in denen Besucher die Gelegenheit haben, Weingüter zu besichtigen und in traditionellen Weinkellern die weltberühmte Graševina oder den kraftvollen Traminac zu probieren. Besonders die Region um Požega-Pleternica hat sich als eine der führenden Weinregionen etabliert. Hier können Weinliebhaber nicht nur erlesene Tropfen kosten, sondern auch das Handwerk der Winzer hautnah erleben. Natürliche

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Ostern in Kroatien: Zwischen jahrhundertealter Tradition und kultureller Identität

In Kroatien ist Ostern weit mehr als ein kirchlicher Feiertag – es ist ein Ausdruck gelebter Kultur, religiöser Verwurzelung und familiärer Gemeinschaft. Besonders in der Region Dalmatien und auf den Inseln der Adria ist das Osterfest mit einer Vielzahl von Bräuchen verbunden, die teilweise seit Jahrhunderten gepflegt werden. Diese Traditionen verbinden das Religiöse mit dem Alltäglichen, das Gemeinschaftliche mit dem Spirituellen – und bieten Reisenden zugleich tiefe Einblicke in eine einzigartige kulturelle Welt. Während die Temperaturen im Frühjahr bereits angenehm mild sind und die Natur in voller Blüte steht, entfaltet sich in den Städten, Dörfern und Kirchen des Landes eine feierliche Atmosphäre, die von tiefer Symbolik, historischen Ritualen und festlichem Miteinander geprägt ist. Palmsonntag: Symbolischer Auftakt der Osterwoche Die Osterzeit beginnt in Kroatien mit dem Palmsonntag, der vielerorts als der erste bedeutende Festtag der heiligen Woche betrachtet wird. Ein besonders eindrucksvoller Brauch ist das „Umivanje u cvijeću“ – das Waschen mit Blütenwasser. Dabei sammeln Gläubige am Samstag vor Palmsonntag Frühlingsblumen wie Schleierkraut oder Veilchen, legen diese in eine Schale mit Wasser und waschen sich am Sonntagmorgen damit. Die symbolische Handlung steht für eine Reinigung von Körper und Geist und markiert zugleich den Übergang vom Winter zum Frühling. Zentral für den Palmsonntag ist auch die Segnung von Oliven- oder Palmzweigen, die in den Kirchen an Gläubige verteilt werden. Diese Zweige, oftmals kunstvoll geflochten, werden in vielen Haushalten an Bilderrahmen oder Türrahmen angebracht und gelten als Schutzsymbol. In Süddalmatien, etwa in der Region rund um Dubrovnik, bringen Kinder die traditionellen „Pome“ –

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Kroatien abseits der Massen: Entdeckungstour zu geheimen Juwelen

Kroatien ist seit Jahren ein beliebtes Ziel für Urlauber aus der ganzen Welt. Doch während die Küstenregionen und großen Städte wie Dubrovnik oder Split oft von Touristen überflutet sind, gibt es in diesem mediterranen Land zahlreiche versteckte Paradiese, die abseits des Trubels liegen und mit unberührter Natur, historischer Schönheit und authentischem Charme locken. Martina Hirzberger, eine passionierte Reiseexpertin, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Reisenden diese unbekannten Seiten Kroatiens zu zeigen. Mit über 100 kostenfreien Reiseführern möchte sie Menschen dazu inspirieren, die weniger bekannten Ecken des Landes zu entdecken und sich abseits der üblichen Touristenströme zu bewegen. „Kroatien hat so viele wunderschöne Orte, von denen einige noch weit weg von den Hotspots liegen“, erklärt Martina Hirzberger. „Viele Reisende suchen heutzutage nach einzigartigen Erlebnissen und wollen den Menschenmassen entkommen“, fügt sie hinzu. In ihrem Artikel „Geheimtipps in Kroatien“ stellt sie drei besonders beeindruckende Orte vor, die bislang weitgehend unentdeckt geblieben sind. Diese Ziele versprechen nicht nur Ruhe und Erholung, sondern auch unvergessliche Erlebnisse inmitten einer reichen Geschichte und Kultur. Ugljan – Die Inselperle vor Zadar Nur eine kurze Fährfahrt von der Stadt Zadar entfernt, liegt die Insel Ugljan. Dieser wahre Geheimtipp ist ein wahres Paradies für all jene, die abseits der gängigen Touristenziele Natur und Ruhe suchen. Ugljan bietet eine beeindruckende Vielfalt: Versteckte Buchten, idyllische Fischerdörfer und weite Olivenhaine prägen das Bild dieser Insel, die ihre Besucher in eine andere Welt entführt. Die Natur auf Ugljan ist weitgehend unberührt, und die Insel bietet zahlreiche Wander- und Radwege, die zu abgelegenen Stränden

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Ein Jahrzehnt auf der Straße: Die Grand Tour of Switzerland feiert 2025 ihr zehnjähriges Jubiläum

Im Jahr 2025 begeht die Grand Tour of Switzerland ihr zehnjähriges Bestehen und lädt Reisende erneut dazu ein, die vielfältigen Landschaften und kulturellen Schätze der Schweiz auf einer einzigartigen Route zu entdecken. Diese Ferienstraße erstreckt sich über 1.643 Kilometer und führt durch alle vier Sprachregionen des Landes, vorbei an 22 Seen, über fünf Alpenpässe und zu 13 UNESCO-Welterbestätten. In Anlehnung an die traditionelle Grand Tour des 18. Jahrhunderts, bei der junge Europäer Bildungsreisen unternahmen, wurde die moderne Grand Tour of Switzerland im Jahr 2015 von Schweiz Tourismus und einem privaten Trägerverein ins Leben gerufen. Ziel war es, Individualtouristen eine strukturierte und dennoch flexible Möglichkeit zu bieten, die Schweiz per Auto oder Motorrad zu erkunden. Die Route führt auf bestehenden Straßen durch das gesamte Land und ist seit 2016 mit offiziellen braunen Wegweisern im Uhrzeigersinn signalisiert. Die acht Etappen der Tour Die Grand Tour ist in acht Etappen unterteilt, die jeweils einzigartige Landschaften und kulturelle Höhepunkte bieten: Höhepunkte der Route Entlang der Grand Tour gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die einen Besuch lohnen: Praktische Hinweise für Reisende Die gesamte Strecke der Grand Tour ist mit rund 650 Wegweisern markiert, die den Reisenden die Orientierung erleichtern. Es wird empfohlen, für die Rundfahrt mindestens sieben Tage einzuplanen, wobei die tägliche Fahrzeit etwa fünf Stunden beträgt. Da die Route über mehrere Alpenpässe führt, ist sie nicht das ganze Jahr über vollständig befahrbar; die beste Reisezeit liegt zwischen April und Oktober. Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums im Jahr 2025 sind verschiedene Veranstaltungen und Sonderaktionen entlang der Route

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Union Ivkoni: Chaotische Reise in verrauchtem Fernbus

Im europäischen Fernbusmarkt gibt es aufgrund der Dominanz von Flixbus nur noch wenig Wettbewerb. Ein paar verbliebene Mitbewerber wie Regiojet versuchen dem Branchenriesen die Stirn zu bieten. Doch wie schlägt sich das bulgarische Unternehmen Union Ivkoni, das beispielsweise zwischen Österreich und Deutschland seine Dienstleistungen anbietet? Von der Bundesrepublik ausgehend erlebt Europa seit gut zehn Jahren einen regelrechten Fernbusboom. Was zuvor, abgesehen von Staaten mit kaum vorhandener Eisenbahnstruktur, noch als „Gastarbeiter-Busse“ verschmäht war, ist mittlerweile im intermodalen Verkehrssystem nicht mehr wegzudenken. Step by Step hat sich Flixbus zum Quasi-Monopolisten gemausert. Es gibt nur noch wenige Anbieter wie Blablacar Bus, Regiojet und eben Union Ivkoni, die versuchen dem Branchenriesen die Stirn zu bieten. Während sich die Franzosen und die Tschechen positiv hervorheben, hat eine Testfahrt auf der Strecke Wien (Erdberg)-München (ZOB) einen völlig konträren Eindruck hinterlassen. Mehrtägige Fernbusfahrt: Von Sofia nach London Laut österreichischem Verkehrsministerium hält Union Ivkoni unter anderem die Konzession für eine mehrmals wöchentlich angebotene Fernbuslinie von Sofia nach Liverpool und zurück. Eine ausgesprochen lange Strecke, bei der sich Reisende gleich mehrere Tage im Bus befinden. In der Praxis werden die meisten Kurse „kurzgeführt“ und enden bzw. starten in London, was jedoch immer noch eine enorm lange Strecke ist. Es können aber auch nur Teilstrecken, beispielsweise Wien-München, genutzt werden. Aufgrund der vollständigen Liberalisierung in Deutschland findet dort auch innerdeutsche Beförderung statt. In Österreich ist das nicht der Fall, da Union Ivkoni hier auf einer internationalen Konzession fährt und somit nicht innerösterreichisch, wohl aber international, befördern darf. Die gebuchte Testfahrt war

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Frisch saniertes Hilton Sofia: Punkteabzug beim Frühstück

Das Hilton Hotel Sofia, gelegen im Herzen der bulgarischen Hauptstadt, zählt zu den bekanntesten internationalen Hotelmarken der Region. Mit einer strategischen Lage in unmittelbarer Nähe des Nationalen Kulturpalastes und des Stadtparks „South Park“, kombiniert das Hotel Luxus, Business-Funktionalität und einen Hauch von Modernität. Dennoch stehen einige Aspekte des Angebots und der Servicequalität im Spannungsfeld zwischen den hohen Erwartungen internationaler Gäste und der regionalen Realität. Die Lage des Hotels hat so seine Vor- aber auch Nachteile. Vom Airport aus ist die Unterkunft rasch erreichbar und zahlreiche Sehenswürdigkeiten der Innenstadt sind in wenigen Fußminuten erreichbar. Allerdings befinden sich auf zwei Seiten des Hauses ausgesprochen stark befahrene Straßen. Aufgrund der schalldichten Verglasung bekommt man davon im Hotel nicht wirklich etwas mit, jedoch gilt es dennoch darauf hinzuweisen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Hilton Sofia gut erreichbar, da sich beispielsweise eine Bushaltestelle in unmittelbarer Nähe befindet. Etwas eigentümlich mutet dagegen eine Ausstellung, die sich auf einer Fußgängerbrücke schräg gegenüber des Hotels – auf dem Weg zur örtlichen Filiale einer Fastfood-Kette – befindet, an. Diese ist von der Botschaft der Volksrepublik China gesponsert und befasst sich mit dem chinesischen Raumfahrtprogramm. Es entbehrt jeglicher Logik warum sich diese ausgerechnet auf einer Fußgängerüberführung einer autobahnähnlichen Straße befindet. Modern ausgestattete Zimmer Das Hilton Sofia bietet eine breite Palette an Annehmlichkeiten, die sowohl auf Geschäftsreisende als auch auf Urlauber zugeschnitten sind. Die Zimmer wurden kürzlich renoviert und sind in warmen Farben gehalten. Sie verfügen über moderne Technologien wie 40-Zoll-LED-Fernseher, Smart-TVs und Schreibtische für Geschäftsreisende. Weitere Ausstattungsmerkmale umfassen eine Minibar,

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Canifor Hotel: Gehobene Mittelklasse – Definitionssache

Das Canifor Hotel auf Malta ist ein Hotel der „gehobenen Mittelklasse“ und liegt im Herzen des belebten Touristenortes Qawra. Auf den ersten Blick mag die Lage des Hotels vorteilhaft erscheinen, denn es befindet sich nahe vieler Restaurants, Cafés und Geschäfte und ist gut an die öffentlichen Verkehrsmittel angebunden. Bei genauerem Hinsehen jedoch zeigen sich einige Schwächen, die das Hotel in ein weniger günstiges Licht rücken – insbesondere, wenn man es als Erholungsort mit dem Fokus auf Strand und Entspannung betrachtet. Die besten Zeiten hat das Canifor Hotel schon lange hinter sich. Es mag sein, dass es einst tatsächlich „gehobene Mittelklasse“ war, jedoch ist es schlichtweg in die Jahre gekommen und wird von vielen Reiseveranstaltern und Hotelzimmervermittlern als preisgünstige Unterkunft bei der Suchanfrage „San Pawl“ angezeigt. Man muss die eine oder andere Einschränkung in Kauf nehmen, denn es ist kein Luxushotel, aber definitiv auch keine „Absteige“. Lage und Umgebung Zunächst zur Lage selbst: Das Canifor Hotel ist strategisch platziert und profitiert von der Nähe zur Qawra-Küste sowie zur Küstenlinie von Bugibba, einem beliebten und belebten Touristenviertel im Nordosten Maltas. Qawra ist zwar einer der größten Touristenorte Maltas, doch der Ort leidet unter Überentwicklung und dichtem Straßenverkehr, was dem Ambiente nicht unbedingt zuträglich ist. Von Hektik, Stau und einer gewissen Künstlichkeit, die durch eine Vielzahl von Hotelbauten, Wohnblöcken und Betonflächen entsteht, kann man sich hier schwer entziehen. Der Busbahnhof Buggiba befindet sich in unmittelbarer Fußnähe, was vorteilhaft ist, denn von hier aus kann man mit dem öffentlichen Linienbus viele Ziele auf Malta

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Paradise Bay Hotel: Bemühtes Personal, aber bester Blick auf Fährschiffe

Das Paradise Bay Hotel, am nördlichen Ende Maltas gelegen, weckt hohe Erwartungen. Eingebettet in die maltesische Küstenlandschaft, thront das Hotel auf einer Landspitze zwischen der gleichnamigen Paradise Bay und der Cirkewwa-Fähre, die regelmäßig zur Schwesterinsel Gozo übersetzt. Vom Hotelbalkon aus blickt man auf das tiefblaue Wasser und die zerklüftete Küstenlinie, und es entsteht beinahe der Eindruck, in einer friedlichen und abgeschiedenen Oase gelandet zu sein. Dieser erste Eindruck hält jedoch nur bedingt dem Alltag des Hotelbetriebs und der Umgebung stand. Lage mit Vorteilen und Nachteilen Das Paradise Bay Hotel kann nicht verleugnen, daß seine Lage eine der größten Anziehungspunkte ist. Mit der Fähre nach Gozo direkt vor der Tür und einigen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Maltas in relativer Nähe, scheint es als Ausgangspunkt für Erkundungen ideal. Auch ist es möglich mit den Linienbooten auf die Insel Comino zu fahren und dort beispielsweise die Blaue Lagune oder die Santa Maria Bay zu erkunden. Die Touristenbusse und Fähren jedoch, die ununterbrochen anreisen und abfahren, erzeugen ein permanentes Hintergrundrauschen. Der Verkehr auf der angrenzenden Hauptstraße, die für die Erreichbarkeit unumgänglich ist, sorgt oft für eine ungewollte Geräuschkulisse. Wer also Ruhe und Abgeschiedenheit sucht, wird hier enttäuscht. Besonders in den frühen Morgenstunden sowie am Nachmittag und am Abend, wenn Pendler von/nach Gozo unterwegs sind, kann es gar zu langen Staus direkt vor dem Hotel kommen. Die Fähren hingegen, mit Ausnahme der Nikolaos, nimmt man kaum wahr, da diese im direkten Vergleich mit dem Straßenverkehr eher leise sind. Das Hotel selbst hat zwar das Potential, ein

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Sharaton Astana: Gutes Hotel, aber der Charme fehlt

Das Sheraton Hotel in Astana, der Hauptstadt Kasachstans, gilt als eines der führenden Hotels der Stadt und zieht sowohl Geschäftsreisende als auch Touristen an. Seit seiner Eröffnung im Jahr 2006 hat es sich als zentraler Bestandteil der Hotellandschaft etabliert, jedoch gibt es einige Aspekte, die einer genaueren Betrachtung bedürfen. Das Sheraton Hotel liegt im Herzen von Astana, nahe des Geschäftsviertels und bedeutender Sehenswürdigkeiten. Die moderne Architektur des Gebäudes steht im Einklang mit dem futuristischen Design der Stadt. Dennoch wird die markante Fassade nicht von allen als ansprechend empfunden. Kritiker bemängeln, dass der Gebäudekomplex eher kühl und unpersönlich wirkt, was nicht unbedingt zu einer einladenden Atmosphäre beiträgt. In unmittelbarer Fußnähe befindet sich ein Einkaufszentrum, in dem auch ein Supermarkt vorhanden ist, so dass die zum Teil hohen Getränke- und Speisepreise des Hotels umgangen werden können. Die Lage des Hotels ist vorteilhaft für Geschäftsreisende, da es in der Nähe von Regierungsgebäuden und Unternehmen liegt. Allerdings ist die Umgebung nicht besonders lebhaft, was bedeutet, dass Freizeitmöglichkeiten außerhalb des Hotels begrenzt sind. Die Anbindung an den internationalen Flughafen Nur-Sultan ist zwar gegeben, aber die Anreise kann je nach Verkehrslage zeitaufwendig sein. Zimmer und Ausstattung Das Sheraton bietet 421 Zimmer und Suiten, die mit modernen Annehmlichkeiten ausgestattet sind. Die Zimmer sind modern ausgestattet und bieten eine technische Spielerein. Positiv zu bewerten ist, dass neben normalen Steckdosen auch USB-A-Ladebuchsen, beispielsweise für Smartphones vorhanden sind. Die Schränke sind groß und bieten ausreichenden Stauraum für die Habseligkeiten der Reisenden. In puncto Service stellt man beispielsweise einen Wasserkocher, eine

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