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Astana – Eine moderne Hauptstadt im Herzen Kasachstans

Astana, die Hauptstadt Kasachstans, wurde 1997 zur politischen und administrativen Hauptstadt des Landes ernannt. Zuvor war Almaty die Hauptstadt, doch aus verschiedenen strategischen und geografischen Gründen fiel die Entscheidung, die Hauptstadt nach Astana zu verlegen. Die Stadt hat sich seither zu einem modernen urbanen Zentrum entwickelt, das von futuristischer Architektur und weitläufigen Plätzen geprägt ist. Astana ist eine Stadt, die durch ihre moderne Architektur und ihre Rolle als politisches Zentrum Kasachstans geprägt ist. Ihre Sehenswürdigkeiten bieten einen Einblick in die Geschichte, Kultur und die Zukunft des Landes. Die Anreisemöglichkeiten aus Europa sind vielfältig, was einen Besuch in dieser faszinierenden Stadt erleichtert. Geschichte Astanas Astana, früher als Akmolinsk bekannt, hat eine lange Geschichte, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Die Stadt entwickelte sich aus einer kleinen Siedlung und erhielt 1961 den Status einer Stadt. In den 1990er Jahren, nach der Unabhängigkeit Kasachstans, begann ein umfangreicher Umbau und eine Entwicklung der Stadt, die in der Umbenennung in Astana im Jahr 1998 gipfelte. Unter Präsident Nursultan Nasarbajew wurde Astana mit visionären Bauprojekten zu einer Symbolstadt für den neuen kasachischen Staat. Sehenswürdigkeiten Bayterek-Turm Der Bayterek-Turm ist das Wahrzeichen von Astana und steht symbolisch für die Unabhängigkeit Kasachstans. Der Turm, der 97 Meter hoch ist, stellt einen Baum des Lebens dar, und seine Spitze bietet eine Aussichtsplattform mit Blick auf die Stadt. Besucher können mit einem Aufzug bis zur Plattform fahren und die beeindruckende Aussicht auf die moderne Skyline sowie auf den umliegenden Nurzhol Boulevard genießen. Das Präsidentenpalais (Ak Orda) Das Präsidentenpalais, bekannt als Ak

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Qawra Palace: Ein Mittelklasse-Hotel am Meer

In der maltesischen Gemeinde Qawra, einem Teilort der Stadt San Pawl il-Baħar, befindet sich mit dem Qawra Palace Hotel eines der wenigen Häuser in dieser Region, das auf Wunsch auch All-Inclusive-Aufenthalte anbietet. Auf den maltesischen Inseln ist diese Form der Verpflegung nicht soweit verbreitet wie beispielsweise auf den Balearen. Qawra ist ein stark touristisch geprägter Ort. Dies hat zur Folge, dass es hier enorm viele Hotels, Restaurants, Geschäfte und sonstige Betriebe, die explizit auf Touristen ausgerichtet sind, gibt. Eigentlich verwunderlich, denn einen Sandstrand gibt es hier nicht. Felsen und Kies dominieren den Zugang zum Mittelmeer. Das Palace Hotel hat einen direkten Blick auf das Salini-Hotel, das sich auf der anderen Seite der Bucht befindet. Die beiden Häuser haben aber nichts miteinander gemeinsam. Das in Qawra angesiedelte Hotel hat zwar einen eigenen Zugang zum Meer, jedoch keinen Strand im eigentlichen Sinn. Man betritt das kühle Nass, wie an vielen Orten auf den maltesischen Inseln üblich, über eine Leiter. Wer lieber Sandstrand genießen möchte, muss mit dem Linienbus 221, der mit der personalisierten Tallinja-Card kostenfrei genutzt werden kann, in die Gemeinde Mellieħa fahren. Dort gibt es gleich mehrere öffentliche Badestrände, die sich durch feinen Sand und äußerste Flachheit positiv auszeichnen. Näheres zu den schönsten Stränden der Republik Malta unter diesem Link bei Aviation.Direct. Großer Pool am Meer Das Qawra Palace Hotel verfügt über einen großen Swimmingpool, der sich wenig überraschend nahe dem Meer befindet. Für die kalte Jahreszeit hat man auch ein Hallenbad, das sogar im Sommer geöffnet ist, aber wenig überraschend

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Almaty – Ein Blick auf die größte Stadt Kasachstans

Almaty, die ehemalige Hauptstadt Kasachstans und heute die größte Stadt des Landes, bietet eine interessante Mischung aus modernem Leben und kulturellem Erbe. Gelegen am Fuße des majestätischen Zailijskij Alatau-Gebirges, ist Almaty eine Stadt, die sowohl Naturliebhaber als auch Stadtentdecker anspricht. Die Geschichte Almatys ist vielschichtig, und ihre Sehenswürdigkeiten spiegeln die Entwicklung der Stadt wider. Almaty ist eine Stadt, die reich an Geschichte und Kultur ist. Ihre Sehenswürdigkeiten, von natürlichen Landschaften bis zu architektonischen Wundern, bieten ein breites Spektrum an Erlebnissen. Die Anreise aus Europa ist bequem und ermöglicht es Reisenden, in diese faszinierende Stadt einzutauchen. Selbst Wintersport ist nahe dieser Metropole, beispielsweise auf dem Shymbulak, möglich. Geschichte Almatys Almaty, ursprünglich als Almata bekannt, hat eine lange Geschichte, die bis ins 10. Jahrhundert zurückreicht, als die Stadt als wichtige Handelsstation auf der Seidenstraße diente. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte die Stadt verschiedene Herrschaften, darunter Mongolen und das Khanat Kokand. 1929 wurde Almaty zur Hauptstadt der kasachischen Sowjetrepublik, ein Titel, den sie bis 1991 behielt. Nach der Unabhängigkeit Kasachstans wurde Astana (heute Nur-Sultan) zur neuen Hauptstadt ernannt, jedoch bleibt Almaty das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Sehenswürdigkeiten Medeo Medeo ist eine der höchstgelegenen Eislaufbahnen der Welt und befindet sich etwa 15 Kilometer von Almaty entfernt. Die Anlage wurde 1972 eröffnet und ist bekannt für ihre erstklassigen Eisbedingungen. Neben Eissportevents ist der Bereich auch im Sommer ein beliebter Ort für Wanderer und Naturliebhaber. Die umliegende Berglandschaft bietet zahlreiche Wanderwege mit atemberaubenden Ausblicken auf die Stadt und die Alpen. Kok Tobe Der Kok

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Corendon Schiphol: Das Hotel mit der Boeing 747 im Garten

Nahe dem Flughafen Amsterdam-Schiphol ist seit einigen Jahren eine Boeing 747 in den Farben von Corendon Airlines abgestellt. Mittlerweile ist der ausgemusterte Jumbojet zum Wahrzeichen des „Corendon Amsterdam Schiphol Airport“, einem Hotel, das sich nur wenige Fahrminuten vom größten Airport der Niederlande entfernt befindet. Es handelt sich um eine große Unterkunft, die in mehrere Gebäude unterteilt ist. Man ist offiziell im Vier-Sterne-Bereich angesiedelt, jedoch kann man es durchaus mit Fünf-Sterne-Häusern aufnehmen, denn punktuell ist man in Sachen Angebot und Service zumindest auf Augenhöhe. Zu bieten hat das Corendon-Flughafenhotel so einiges. Boeing 747 im Garten des Hotels Das Highlight dürfte wohl die eingangs erwähnte Boeing 747 sein. Diese wurde vor einigen Jahren vom Corendon-Konzern gekauft und so womöglich vor der Verschrottung bewahrt. Hotelgäste können den Jumbojet auch von innen besichtigen. Externe Personen müssen an der Rezeption eine Eintrittskarte erwerben. Zwar ist diese ausgemusterte Boeing 747 in den Farben von Corendon Airlines lackiert, jedoch hatte der Konzern noch nie ein solches Muster in der Flotte. Die Kabine ist weitgehend im Original des vormaligen Operators KLM erhalten geblieben. Dieses Flugzeug, Baujahr 1989, war bis 2018 als PH-BFB für das Skyteam-Mitglied im Einsatz. Das Corendon Hotel Amsterdam-Schiphol bietet für Hotelgäste regelmäßig fachkundige Führungen durch und rund um das Ausstellungsstück an. Die Zeiten und Anmeldungen können bei der Rezeption erfragt bzw. vorgenommen werden. Auch ist es möglich im Zuge von Veranstaltungen die Boeing 747 zu buchen. Besonders im Upper Deck kann es in den Sommermonaten aber sehr heiß werden, denn im Regelfall ist die extern

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Intercontinental Almaty: Es sind die Kleinigkeiten, die zählen

Wenn es um Fünf-Sterne-Hotels geht, zählen in vielen Städten die Intercontinental-Häuser zu den ersten Adressen. So auch in der kasachischen Metropole Almaty, wo ein Franchisenehmer ein besonders großes „Interconti“ betreibt. Intercontinental ist eine Fünf-Sterne-Marke der IHG Hotels Group, deren Firmensitz sich in der Nähe von London befindet. Viele Hotels betreibt man selbst, jedoch definitiv nicht alle, denn zahlreiche Standorte werden von Franchisenehmern auf eigene Rechnung bewirtschaftet. Das ist auch der Grund dafür, dass es in manchen Fällen wiederholt zu Markenwechseln gekommen ist, jedoch die Hotelgesellschaft weiterhin ident ist. Das Intercontinental Almaty wird von einem lokalen Lizenznehmer mit türkischem Background betrieben. Es war nach dem Fall des eisernen Vorhangs das erste „westliche“ Hotel, das sich stark auf Seminare und Kongresse spezialisiert hat. Daran hat sich bis heute nicht wirklich etwas geändert, denn das Haus gilt weiterhin als erste Adresse der Stadt, wenn es um derartige Veranstaltungen geht. Hierfür hat man verschiedenste Räumlichkeiten zur Verfügung und für das leibliche Wohl sorgen die hoteleigenen Gastronomiebetriebe. Geräumige Zimmer mit vielen kleinen Extras Wie alle Interconti-Häuser bietet man verschiedene Zimmerkategorien von Standard bis hin zur luxuriösen Suite, die dann eben ihren entsprechenden Preis pro Übernachtung hat, an. Die „normalen“ Räumlichkeiten zeigen sich geräumig und trumpfen mit zahlreichen Annehmlichkeiten und Extras für die Gäste auf. Zum Beispiel stellen die Betreiber mehrere Flaschen kostenloses Wasser, Kaffeepulver, Tee, einen Wasserkocher, eine Kaffeemaschine, Schuhputzzeug, Rasierer, Zahnbürsten, Nähzeug, Bademäntel, Pantoffeln und vieles mehr bereit. Interessanterweise – und selbst im Bereich der Fünf-Sterne-Hotels leider nicht mehr üblich – wird alles täglich

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Im Test: Die ehrgeizige Business-Class von Air Astana

Air Astana steuert derzeit in Europa ab Astana unter anderem die Ziele Frankfurt am Main und London-Heathrow an. Zumeist kommt Langstreckengerät des Typs Boeing 767-300ER zum Einsatz. Das Flaggschiff des Carriers ist die Business-Class, die in diesem Artikel genau unter Lupe genommen wird. Die kasachische Fluggesellschaft Air Astana steuert derzeit in der D-A-CH-Destination lediglich Frankfurt am Main an. Derzeit verbindet man die deutsche Metropole mit der Hauptstadt Astana und demnächst kommt auch eine Almaty-Verbindung dazu. An Bord der Flotte bietet der Carrier klassisch zwei Beförderungsklassen – Business und Economy – an. Dieser Artikel befasst sich mit dem C-Produkt auf den Maschinentypen Airbus A320 und Boeing 767. Derzeit verfügt Air Astana über drei Boeing 767-300ER, die in Irland unter den Registrierungen EI-KEA, EI-KEB und EI-KEC eingetragen sind. Diese sind ein „Auslaufmodell“, denn der Carrier wird diese in den nächsten Jahren durch werksneue Boeing 787 ersetzen. Die Kabinen befinden sich in bestem Zustand, so dass die Passagiere nichts davon mitbekommen, dass diese Widebodies in absehbarer Zeit die Flotte verlassen werden. Im A320: Business-Class-Sitze statt „freiem Mittelsitz“ Im Gegensatz zu vielen europäischen Fluggesellschaften bietet Air Astana auch auf der A320-Flotte echte Business-Class-Sitze an. Das ist in Europa schon lange nicht mehr Standard, denn viele Airlines meinen, dass es ausreichend ist, wenn normale Eco-Sitze verwendet werden und falls vorhanden der Neben- oder Mittelsitz freigelassen wird. Erheblich mehr Komfort kann man den Reisenden so aber nicht anbieten. Air Astana setzt auf dem Maschinentyp Airbus A320 auf echte C-Sitze, wobei diese im direkten Vergleich mit jenen,

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Shymbulak: Kasachstans alpine Perle zwischen Natur und Tourismus

Der Shymbulak-Berg, ein Juwel im Tian-Shan-Gebirge, liegt nur unweit der kasachischen Metropole Almaty. Während er sich vor allem durch sein beeindruckendes Naturschutzgebiet auszeichnet, zieht der Berg ebenso durch sein modernes und wachsendes Skigebiet Jahr für Jahr Touristen aus der ganzen Welt an. Mit einer Höhe von 3.200 Metern ist Shymbulak nicht nur ein Paradies für Naturliebhaber, sondern auch ein begehrter Ort für Wintersportler. Erschlossen ist der Shymbulak durch Kabinen- und Kombibahnen, die von Doppelmayr (Österreich) bzw. Leitner (Südtirol) bezogen wurden. Es handelt sich nicht etwa um gebrauchte Anlagen, sondern diese wurden ab Werk gekauft. Bis auf 3.200 Meter geht es in insgesamt drei Sektionen. In der kalten Jahreszeit handelt es sich um ein beliebtes Wintersportgebiet, das jedoch teurer als die lokale Konkurrenz ist. Im Sommer sind einige Seilbahnen in Betrieb, um Besucher und Wanderer auf den Berg zu bringen. Das Naturschutzgebiet – Ein Schatz der Natur Der Shymbulak liegt im Ile-Alatau-Nationalpark, der als einer der bedeutendsten Naturschutzgebiete Kasachstans gilt. Dieser Park ist Heimat für eine reiche Flora und Fauna, darunter gefährdete Arten wie der Schneeleopard. Wanderer, Naturliebhaber und Fotografen finden hier alpine Wiesen, dichte Nadelwälder und klare Gebirgsbäche, die im Frühling und Sommer blühen. Die atemberaubende Aussicht und die Ruhe der Bergwelt machen Shymbulak zu einem idealen Ziel für all jene, die der Hektik des Alltags entfliehen wollen. Neben seiner natürlichen Schönheit wird der Ile-Alatau-Nationalpark streng geschützt, um die fragile Balance der Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Wanderwege sind klar markiert, und Besucher werden angehalten, sich an strenge Regeln zum

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Im Test: In der Air-Astana-Economy im A321 durch Kasachstan

In Europa wurde und wird der inkludierte Bordservice in der Economy-Class auf der Kurzstrecke immer weiter eingespart. Doch wie ist es in Kasachstan bei Air Astana? Dieser Bericht nimmt die Economy-Class auf einem Inlandsflug, der mit Airbus A321 durchgeführt wurde, unter die Lupe. Leider gibt es seitens so manchem Europäer noch immer gewisse Vorbehalte gegen Fluggesellschaften, die ihren Sitz in Nachfolgestaaten der Sowjetunion haben. Im Kopf einiger Menschen haben sich veraltetes Fluggerät aus Sowjetzeiten, nicht immer freundliches Personal und gelegentlich undefinierbares Catering regelrecht festgefressen. Auf die meisten Anbieter trifft das definitiv nicht mehr zu, denn es wurde stark nachgebessert bzw. der freie Markt hat die Spreu vom Weizen getrennt. Zahlreiche einstige „Problem-Airlines“ existieren überhaupt nicht mehr. Der Vorgänger von Air Astana hatte nicht gerade den besten Ruf. Als Neugründung wollte man alles besser machen und hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt mit ausschließlich westlichem Fluggerät ein ansprechender Full-Service-Carrier zu sein. Doch gelingt das auch? In der Economy-Class auf einem Inlandsflug? Inlandsflug in der Economy-Class von Almaty nach Astana Der Testflug führte von Almaty, dem wirtschaftlichen Zentrum Kasachstans, in die Hauptstadt Astana. Zum Einsatz kam ein Airbus A321, der im vorderen Bereich der Kabine mit Kurzstrecken-Business-Class-Sitzen ausgerüstet war. In der Economy waren branchenübliche State-of-the-Art-Sitze verbaut. Diese weisen – im Gegensatz zu vielen europäischen Anbietern – aber gleich einen „Hingucker“ auf: Air Astana hat die „Holzklasse“ mit einem Inflight-Entertainment-System, das über Einzelbildschirme verfügt, ausrüsten lassen. Dies sucht man auf der Kurzstrecke bei Mitbewerbern wie Lufthansa, Austrian Airlines und Co. vergeblich, weil, wenn

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Vor 90 Jahren: Die historische Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße

Am 22. September 1934 schrieb Österreich Geschichte, als der damalige Salzburger Landeshauptmann Franz Rehrl als erster Mensch das beeindruckende Bergmassiv der Hohen Tauern mit einem Automobil überquerte. Dieses Ereignis markierte nicht nur einen Meilenstein in der Erschließung des Hochgebirges, sondern auch in der technischen und touristischen Entwicklung des Landes. Die Fahrt fand ein Jahr vor der offiziellen Eröffnung der Großglockner Hochalpenstraße statt und symbolisierte den Triumph der Technik über die natürlichen Barrieren der Alpen. Ein politischer Visionär und die Geburt einer Panoramastraße Franz Rehrl, der von 1922 bis 1938 als Landeshauptmann von Salzburg amtierte, war die treibende Kraft hinter dem Bau der Großglockner Hochalpenstraße. In einer Zeit, in der der Automobilverkehr noch in den Kinderschuhen steckte, erkannte Rehrl früh die touristische Bedeutung einer modernen Alpenstraße. Seine Vision war es, den Besuchern der Stadt Salzburg den Zugang zu den unberührten Schönheiten der Hohen Tauern zu ermöglichen und gleichzeitig das Hochgebirge für den Tourismus zu erschließen. Die Großglockner Hochalpenstraße sollte dabei nicht nur als eine technische Meisterleistung gelten, sondern auch als eine harmonische Verbindung von Natur und Kultur fungieren. Neben seinen politischen Ambitionen war Rehrl auch ein passionierter Autoliebhaber, was ihn dazu veranlasste, das waghalsige Vorhaben einer Erstbefahrung der unvollendeten Straße in Angriff zu nehmen. Begleitet wurde er von Franz Wallack, dem Ingenieur und Straßenplaner, der den Bau der Straße maßgeblich leitete. Trotz großer Bedenken, insbesondere da der Mittertörltunnel zu dieser Zeit lediglich ein in den Fels geschlagener Fußweg war, wurde unter Hochdruck an der Befahrbarkeit der Straße gearbeitet. Prestigeprojekt für Dollfuß

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Extreme Ökosysteme: Eine Odyssee zu den faszinierendsten und extremsten Plätzen Orten unseres Planeten

Die Biodiversität unseres Planeten übersteigt jegliche Vorstellungskraft. Wissenschaftler haben bisher mehr als 1,60 Millionen Arten dokumentiert, doch die tatsächliche Zahl könnte um ein Vielfaches höher liegen. In diesem faszinierenden Spektrum des Lebens haben sich Organismen an die unterschiedlichsten und oftmals extremsten Umweltbedingungen angepasst. Wir laden Sie ein zu einer fesselnden Reise zu acht der bemerkenswertesten Orte unserer Erde, die die Grenzen des Lebens aufzeigen und neu definieren. 1. Hydrologisches Wunderland: Mawsynram in Indien Im nordöstlichen Bundesstaat Meghalaya Indiens liegt Mawsynram, ein Dorf, das jährlich von unvorstellbaren 11.872 Millimetern Niederschlag heimgesucht wird. Diese Niederschlagsmenge übertrifft die des bereits regenreichen Hamburg um das Fünfzehnfache. Der Monsun verwandelt diesen Ort in ein aquatisches Paradies, wobei der Großteil des Regens in den Sommermonaten fällt. Die einzigartige geographische Lage Mawsynrams, eingekeilt zwischen den Khasi-Bergen und der Ebene von Bangladesch, erzeugt dieses hydrologische Phänomen. 2. Elektrisierendes Naturschauspiel: Congo Mirador in Venezuela An den Ufern des Maracaibo-Sees in Venezuela offenbart sich ein einzigartiges atmosphärisches Spektakel. In Congo Mirador illuminieren an bis zu 260 Nächten im Jahr spektakuläre Blitze den Nachthimmel. Dieses als „Catatumbo-Blitze“ bekannte Phänomen entsteht durch das Zusammentreffen warmer, feuchter Luft vom See mit kühlen Fallwinden der Anden. Die Regelmäßigkeit und Intensität dieser elektrischen Entladungen machen diesen Ort zu einem der faszinierendsten meteorologischen Phänomene weltweit. 3. Das trockenste Giebt: Die McMurdo-Trockentäler der Antarktis Im Herzen der Antarktis erstrecken sich die McMurdo-Trockentäler – eine Region, die selbst die berühmte Atacama-Wüste in puncto Aridität in den Schatten stellt. Diese eisfreien Täler, geschützt durch das majestätische Transantarktische Gebirge, haben

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