Tripreports

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Shymbulak: Kasachstans alpine Perle zwischen Natur und Tourismus

Der Shymbulak-Berg, ein Juwel im Tian-Shan-Gebirge, liegt nur unweit der kasachischen Metropole Almaty. Während er sich vor allem durch sein beeindruckendes Naturschutzgebiet auszeichnet, zieht der Berg ebenso durch sein modernes und wachsendes Skigebiet Jahr für Jahr Touristen aus der ganzen Welt an. Mit einer Höhe von 3.200 Metern ist Shymbulak nicht nur ein Paradies für Naturliebhaber, sondern auch ein begehrter Ort für Wintersportler. Erschlossen ist der Shymbulak durch Kabinen- und Kombibahnen, die von Doppelmayr (Österreich) bzw. Leitner (Südtirol) bezogen wurden. Es handelt sich nicht etwa um gebrauchte Anlagen, sondern diese wurden ab Werk gekauft. Bis auf 3.200 Meter geht es in insgesamt drei Sektionen. In der kalten Jahreszeit handelt es sich um ein beliebtes Wintersportgebiet, das jedoch teurer als die lokale Konkurrenz ist. Im Sommer sind einige Seilbahnen in Betrieb, um Besucher und Wanderer auf den Berg zu bringen. Das Naturschutzgebiet – Ein Schatz der Natur Der Shymbulak liegt im Ile-Alatau-Nationalpark, der als einer der bedeutendsten Naturschutzgebiete Kasachstans gilt. Dieser Park ist Heimat für eine reiche Flora und Fauna, darunter gefährdete Arten wie der Schneeleopard. Wanderer, Naturliebhaber und Fotografen finden hier alpine Wiesen, dichte Nadelwälder und klare Gebirgsbäche, die im Frühling und Sommer blühen. Die atemberaubende Aussicht und die Ruhe der Bergwelt machen Shymbulak zu einem idealen Ziel für all jene, die der Hektik des Alltags entfliehen wollen. Neben seiner natürlichen Schönheit wird der Ile-Alatau-Nationalpark streng geschützt, um die fragile Balance der Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten. Wanderwege sind klar markiert, und Besucher werden angehalten, sich an strenge Regeln zum

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Im Test: In der Air-Astana-Economy im A321 durch Kasachstan

In Europa wurde und wird der inkludierte Bordservice in der Economy-Class auf der Kurzstrecke immer weiter eingespart. Doch wie ist es in Kasachstan bei Air Astana? Dieser Bericht nimmt die Economy-Class auf einem Inlandsflug, der mit Airbus A321 durchgeführt wurde, unter die Lupe. Leider gibt es seitens so manchem Europäer noch immer gewisse Vorbehalte gegen Fluggesellschaften, die ihren Sitz in Nachfolgestaaten der Sowjetunion haben. Im Kopf einiger Menschen haben sich veraltetes Fluggerät aus Sowjetzeiten, nicht immer freundliches Personal und gelegentlich undefinierbares Catering regelrecht festgefressen. Auf die meisten Anbieter trifft das definitiv nicht mehr zu, denn es wurde stark nachgebessert bzw. der freie Markt hat die Spreu vom Weizen getrennt. Zahlreiche einstige „Problem-Airlines“ existieren überhaupt nicht mehr. Der Vorgänger von Air Astana hatte nicht gerade den besten Ruf. Als Neugründung wollte man alles besser machen und hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt mit ausschließlich westlichem Fluggerät ein ansprechender Full-Service-Carrier zu sein. Doch gelingt das auch? In der Economy-Class auf einem Inlandsflug? Inlandsflug in der Economy-Class von Almaty nach Astana Der Testflug führte von Almaty, dem wirtschaftlichen Zentrum Kasachstans, in die Hauptstadt Astana. Zum Einsatz kam ein Airbus A321, der im vorderen Bereich der Kabine mit Kurzstrecken-Business-Class-Sitzen ausgerüstet war. In der Economy waren branchenübliche State-of-the-Art-Sitze verbaut. Diese weisen – im Gegensatz zu vielen europäischen Anbietern – aber gleich einen „Hingucker“ auf: Air Astana hat die „Holzklasse“ mit einem Inflight-Entertainment-System, das über Einzelbildschirme verfügt, ausrüsten lassen. Dies sucht man auf der Kurzstrecke bei Mitbewerbern wie Lufthansa, Austrian Airlines und Co. vergeblich, weil, wenn

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Vor 90 Jahren: Die historische Erstbefahrung der Großglockner Hochalpenstraße

Am 22. September 1934 schrieb Österreich Geschichte, als der damalige Salzburger Landeshauptmann Franz Rehrl als erster Mensch das beeindruckende Bergmassiv der Hohen Tauern mit einem Automobil überquerte. Dieses Ereignis markierte nicht nur einen Meilenstein in der Erschließung des Hochgebirges, sondern auch in der technischen und touristischen Entwicklung des Landes. Die Fahrt fand ein Jahr vor der offiziellen Eröffnung der Großglockner Hochalpenstraße statt und symbolisierte den Triumph der Technik über die natürlichen Barrieren der Alpen. Ein politischer Visionär und die Geburt einer Panoramastraße Franz Rehrl, der von 1922 bis 1938 als Landeshauptmann von Salzburg amtierte, war die treibende Kraft hinter dem Bau der Großglockner Hochalpenstraße. In einer Zeit, in der der Automobilverkehr noch in den Kinderschuhen steckte, erkannte Rehrl früh die touristische Bedeutung einer modernen Alpenstraße. Seine Vision war es, den Besuchern der Stadt Salzburg den Zugang zu den unberührten Schönheiten der Hohen Tauern zu ermöglichen und gleichzeitig das Hochgebirge für den Tourismus zu erschließen. Die Großglockner Hochalpenstraße sollte dabei nicht nur als eine technische Meisterleistung gelten, sondern auch als eine harmonische Verbindung von Natur und Kultur fungieren. Neben seinen politischen Ambitionen war Rehrl auch ein passionierter Autoliebhaber, was ihn dazu veranlasste, das waghalsige Vorhaben einer Erstbefahrung der unvollendeten Straße in Angriff zu nehmen. Begleitet wurde er von Franz Wallack, dem Ingenieur und Straßenplaner, der den Bau der Straße maßgeblich leitete. Trotz großer Bedenken, insbesondere da der Mittertörltunnel zu dieser Zeit lediglich ein in den Fels geschlagener Fußweg war, wurde unter Hochdruck an der Befahrbarkeit der Straße gearbeitet. Prestigeprojekt für Dollfuß

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Extreme Ökosysteme: Eine Odyssee zu den faszinierendsten und extremsten Plätzen Orten unseres Planeten

Die Biodiversität unseres Planeten übersteigt jegliche Vorstellungskraft. Wissenschaftler haben bisher mehr als 1,60 Millionen Arten dokumentiert, doch die tatsächliche Zahl könnte um ein Vielfaches höher liegen. In diesem faszinierenden Spektrum des Lebens haben sich Organismen an die unterschiedlichsten und oftmals extremsten Umweltbedingungen angepasst. Wir laden Sie ein zu einer fesselnden Reise zu acht der bemerkenswertesten Orte unserer Erde, die die Grenzen des Lebens aufzeigen und neu definieren. 1. Hydrologisches Wunderland: Mawsynram in Indien Im nordöstlichen Bundesstaat Meghalaya Indiens liegt Mawsynram, ein Dorf, das jährlich von unvorstellbaren 11.872 Millimetern Niederschlag heimgesucht wird. Diese Niederschlagsmenge übertrifft die des bereits regenreichen Hamburg um das Fünfzehnfache. Der Monsun verwandelt diesen Ort in ein aquatisches Paradies, wobei der Großteil des Regens in den Sommermonaten fällt. Die einzigartige geographische Lage Mawsynrams, eingekeilt zwischen den Khasi-Bergen und der Ebene von Bangladesch, erzeugt dieses hydrologische Phänomen. 2. Elektrisierendes Naturschauspiel: Congo Mirador in Venezuela An den Ufern des Maracaibo-Sees in Venezuela offenbart sich ein einzigartiges atmosphärisches Spektakel. In Congo Mirador illuminieren an bis zu 260 Nächten im Jahr spektakuläre Blitze den Nachthimmel. Dieses als „Catatumbo-Blitze“ bekannte Phänomen entsteht durch das Zusammentreffen warmer, feuchter Luft vom See mit kühlen Fallwinden der Anden. Die Regelmäßigkeit und Intensität dieser elektrischen Entladungen machen diesen Ort zu einem der faszinierendsten meteorologischen Phänomene weltweit. 3. Das trockenste Giebt: Die McMurdo-Trockentäler der Antarktis Im Herzen der Antarktis erstrecken sich die McMurdo-Trockentäler – eine Region, die selbst die berühmte Atacama-Wüste in puncto Aridität in den Schatten stellt. Diese eisfreien Täler, geschützt durch das majestätische Transantarktische Gebirge, haben

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Kuriose Reiseanlässe: „Alles Goethe zum Geburtstag“

Gründe fürs Reisen gibt es viele: Urlaub, Geschäfte, Kuren, Pilgerfahrten, Familienbesuche und natürlich auch Geburtstage. Und genauso so ein Reiseanlass, zumindest für einige, ist heute am 28. August 2024: Goethes 275. Geburtstag (geboren 1749). Der wird gleich an mehreren Orten gefeiert: In Frankfurt wird im Geburtshaus des Dichters eine Party mit Musik, Lesungen und Small Talk veranstaltet. In Weimar, seinem langjährigen Aufenthaltsort im heutigen Thüringen und natürlich auch in der Casa di Goethe in Rom, dem Hauptziel seiner Italienreise von September 1786 bis Mai 1788, wird ebenfalls gefeiert. Zwei Jahre Italien mit Jobgarantie Das Haus in der Via del Corso, in dem Goethe während seines Rom – Aufenthaltes gewohnt hat, ist heute ein Museum. Auch dort wird der „compleanno di Goethe“ mit einer Lesung aus „Die Leiden des jungen Werthers“, erschienen vor 250 Jahren, und natürlich mit einigen Gläsern Prosecco gebührend begangen. Um diese Italienreise beneiden viele Menschen Goethe auch heute noch: Ab September 1786 auf Kultururlaub ganz Italien bereisen, davor noch in Karlsbad kuren, also fast zwei Jahre weg sein, und das mit fortlaufenden Bezügen und Jobgarantie von seinem Chef, dem Herzog von Sachsen-Weimar, das wäre doch was! Leider kam die Eisenbahn erst ungefähr 90 Jahre später nach Rom, dann wäre die Anreise etwas bequemer gewesen. Auch in Weimar gibt’s eine große Party, die schon um 12 Uhr (die Geburtsstunde) beginnt und jede Menge Musik, Vorträge und Workshops in der ganzen Stadt bietet. Der junge Superstar Der traditionsreichste Ort der Feiern ist jedoch Frankfurt, der Geburtsort des Dichters. Ausnahmsweise

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Die Amerikaner kommen

Am Ende des Urlaubs denken sich viele Griechenlandreisende: „Schön war´s“. Einige wollen vielleicht „irgendwann“ dort bleiben, wie seinerzeit S.T.S. Aber ist das „Lebensg’fühl“, das man „dort inhaliert“, wirklich so toll? Junge Griechen denken da anders. Auf einer Insel einen (Zweit-) Wohnsitz zu errichten ist gar nicht so schwer. Auf spanischen Inseln machen das ja sehr viele, und das Internet ist voll von mehr oder meist weniger schlauen Auswanderungstipps. Ob die Sache sinnvoll ist, das ist eine andere Frage. Außerdem gibt es Gott sei Dank keine riesigen Zweitwohnsitzanlagen, wie sie in Spanien ohne jede Rücksicht auf Aussehen und Umwelt (oft ohne Genehmigungen) einfach hingeklotzt werden.  Wer im Winter wirklich einmal auf einer der im Sommer so traumhaften Ägäischen Inseln war, dem ist die Lust auf einen längeren Aufenthalt ziemlich schnell vergangen: Es ist kalt, windig, zieht überall rein, fast alles hat zu, das Meer ist abweisend und absolut nichts, aber wirklich nichts ist los. Dramatische Bevölkerungsentwicklung Die jungen Griechen haben ein sehr distanziertes Verhältnis zu ihrem Land. Nichts wie weg, lautet da die Devise. Seit 2013 sind es jährlich bis zu 100.000 (in manchen Jahren auch mal weniger) meist junge Leute mit guter Ausbildung, die das Land wegen der Perspektivlosigkeit und geringer Verdienstmöglichkeiten verließen. Dieser Brain-Drain bedeutet neue Probleme für Griechenland: Der Staat kommt für die Ausbildung der Menschen auf, hat aber keinen Nutzen davon. Diese qualifizierten Arbeitskräfte fehlen im Land. Waren es früher noch die Albaner oder Nordmazedonier, die zur Arbeit kamen, suchen sich diese jetzt vermehrt besser bezahlte Jobs

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Erkundungsflug über Venedig

Egon Erwin Kisch zählt zu den besten Journalisten der deutschen Sprache. 1925, also vor fast hundert Jahren, erschien ein Band mit zusammengefassten Reportagen. Der Titel des Buches wurde zu seinem Beinamen: „Der rasende Reporter“. „Um wieviel herrlicher ist es im Flugboot als im Aeroplan! Kein Motor vor mir, der mir seine Auspuffgase in Nase und Augen bläst, kein Propeller verstellt die Aussicht. Weit hinter mir sitzt der Pilot, und über ihm rattert der Druckmotor. (…) Wir fliegen niedrig, nur vierzehnhundert Meter.“ Was Kisch hier beschreibt, ist Fliegen in seiner ursprünglichen Form. Man fühlt mit allen Sinnen, dass man in der Luft ist. Gegen Ende des ersten Weltkrieges begleitete Kisch als Presseoffizier den mit einem Wasserflugzeug durchgeführten Aufklärungsflug der K.u.K. Armee von Istrien nach Venedig. Auch dieser Bericht ist Teil des oben erwähnten Werks. Wer war „der rasende Reporter?“ Egon Erwin Kisch, am 29.4.1885 in Prag geboren, begann nach zwei abgebrochenen Studien eine Karriere als Kriminalreporter bei Prager Zeitungen und lernte dabei die Unterwelt genauestens kennen. Neben Crime Stories veröffentlichte er immer wieder einfühlsame, aber sachliche Milieustudien aus Prager Elendsquartieren und von gesellschaftlichen Randgruppen. Schon 1913 machte er sich einen Namen durch die Aufdeckung der militärischen Vertuschung des Selbstmordes von Oberst Redl. Im 1. Weltkrieg wurde Kisch zur K.u.K. Armee eingezogen. Nach Verletzungen an der russischen Front kam er als Presseoffizier nach Wien, wo er sich immer mehr zum Kriegsgegner und deklarierten Kommunisten entwickelte. Im Pressequartier zum Kommunisten  Die Funktion in der Presseabteilung bot durchaus interessante Möglichkeiten: Vor allem gab es

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Donauinselfest: Der wohl niedrigste „Wizz-Air-Flug“

Mit nur 45 Metern „Flughöhe“ bietet die Billigfluggesellschaft Wizz Air auf dem Donauinselfest den wohl niedrigsten „Flug“ an. Das Unternehmen tritt in diesem Jahr als Sponsor der Veranstaltung auf und wartet mit einer kleinen Attraktion auf. Man nehme eine von Carvatech gefertigte Seilbahn-Gondel, hänge diese an einen Kran und fertig ist eine Attraktion für die Besucher des Donauinselfestes. Diese werden anschließend in eine Höhe von rund 45 Metern gezogen, wo dann ein ausgezeichneter Ausblick auf die Skyline von Wien und die Donauinsel bewundert werden kann. Bedingt dadurch, dass auch der Boden der Seilbahn-Gondel verglast ist, kann auch der Wizz-Air-Stand aus der Vogelperspektive angesehen werden. Der Billigflieger will offensichtlich mit dieser nicht alltäglichen Attraktion auf sich aufmerksam machen, um zusätzliche Kunden zu gewinnen. Mitbewerber hat man jedenfalls auf der Veranstaltung keine. Die Nutzung der Gondel ist während der Betriebszeiten des Wizz-Air-Standes kostenfrei. Dieser befindet sich in unmittelbarer Nähe der Brigitttenauer Brücke auf der Donauinsel in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien. Nachstehend einige Impressionen vom wohl niedrigsten „Wizz-Air-Flug“.

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Eine vinophile Reise in die Tiefen Moldaus: Das Weingut Cricova

Der Weinkeller Cricova in der Republik Moldau bietet Besuchern eine faszinierende Reise durch ein unterirdisches Labyrinth von über 120 Kilometern, das nicht nur als Lager für eine beeindruckende Weinsammlung dient, sondern auch eine reiche Geschichte und Tradition offenbart. Von geführten Touren durch die tiefen Gänge bis hin zu Verkostungen verschiedener Weinsorten bietet Cricova ein unvergleichliches Erlebnis für Weinliebhaber aus aller Welt. Inmitten der sanften Hügel und fruchtbaren Ebenen der Republik Moldau, etwa 15 Kilometer nördlich der Hauptstadt Chișinău, liegt ein Ort, der Weinliebhaber und Geschichtsinteressierte gleichermaßen begeistert: das Weingut Cricova. Berühmt für sein weitläufiges unterirdisches Tunnelsystem, das als zweitgrößtes im Land gilt, beherbergt Cricova nicht nur eine beeindruckende Sammlung von Weinen, sondern bietet auch eine unvergessliche Reise in die Tiefen der moldawischen Weinwelt. Ein Labyrinth aus Kalkstein und Wein Im Jahr 1952 in den Kalksteinhügeln unterhalb der Stadt Cricova erbaut, erstreckt sich das Tunnelsystem über eine Länge von 120 Kilometern. In diesen labyrinthartigen Gängen lagern Millionen von Flaschen Wein, die unter konstanten Temperatur- und Feuchtigkeitsbedingungen reifen. Die Straßen des unterirdischen Komplexes tragen die Namen der Weinsorten, die hier lagern, und führen Besucher durch eine faszinierende Welt aus Geschichte, Tradition und moderner Weinproduktion. Einzigartige Weine aus autochthonen Traubensorten Cricova ist bekannt für seine Sekte und Schaumweine, die nach der klassischen Champagnermethode „Méthode Traditionelle“ hergestellt werden. Neben den prickelnden Spezialitäten bietet das Weingut auch eine breite Palette an Rot-, Weiß- und Roséweinen aus moldawischen autochthonen Traubensorten wie Feteasca Regală, Chardonnay, Merlot und Cabernet Sauvignon. Die Weine von Cricova zeichnen sich durch ihre

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Tripreport: Braathens Regional Airlines – Klagenfurt Airport

Wir schreiben Freitag, den 10. Mai 2024 und ich befinde mich gerade im Zug auf dem Weg Richtung Flughafen Kopenhagen. Von dort geht es mit Austrian Airlines am Abend um Punkt 20 Uhr nach Wien und direkt im Anschluss weiter zur Enddestination Klagenfurt. Kernthema des Berichts widmet sich jedoch dem Thema „Braathens Regional Airlines“, die von Austrian Airlines angemietet wurde, um Zubringerflüge durchzuführen. Weiterer Fokus ist auf den Flughafen Klagenfurt gelegt. Nach der pünktlichen Landung in Wien um 21:40 geht es direkt weiter zum Gate F06, wo das Boarding für den Flug in die Kärntner Landeshauptstadt stattfindet. Abflug ist für 22:35 Uhr angesetzt. Zu diesem Zeitpunkt ist es wirklich schon sehr ruhig im gesamten Terminal. Auch am Anzeigebildschirm leuchtet einem nur das Austrian Logo entgegen und nach außen hin lässt einen grundsätzlich gar nichts erahnen, dass eine schwedische Fluggesellschaft diesen Flug durchführen wird. Bei den Durchsagen zum Boarding erwähnt die freundliche Dame am Schalter nur kurz in Deutsch sowie Englisch, dass dieser Flug im Auftrag von Braathens Regional Airlines durchgeführt wird. Per Bustransfer werden wir Passagiere zum Flieger chauffiert. Da ich mich selbst gerne als einen lauschenden und neugierigen Menschen oute und sehr viel von der Gesamtsituation immer wahrnehme, kann ich auch über die anwesenden Passagiere etwas grob sagen. Von den gesprochenen Sprachen habe ich drei Gruppen wahrgenommen. Zum Ersten natürlich Kärntner Dialekt, welchen ich selbst spreche und damit aufgewachsen bin. Zum Zweiten sitzen ein paar Männer, alle in Business Kleidung angezogen auf einem Haufen, die Hochdeutsch allesamt miteinander reden

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