Tripreports

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Kein einheitliches Produkt, sondern Wirrwarr: Flixbus im Fokus

Mittlerweile hat sich „Flixbus“ in Europa schon fast zum Gattungsbegriff für Fernbus-Fahrten entwickelt. Das Unternehmen ist seit der Gründung, die im Jahr 2012 erfolgt ist, gigantisch gewachsen und mittlerweile Quasi-Monopolist geworden. Abgesehen von ein paar wenigen verbliebenen kleineren Anbietern wie Regiojet, Blablacar Bus, Itabus oder Ecolines gibt es noch Nischenabieter, die ihre Stammkundschaft im Verkehr zwischen Deutschland und Südosteuropa sowie Osteuropa haben. Deren Angebote sind mittlerweile merklich geschrumpft oder aber nutzen diese ebenfalls Flixbus als Vertriebsplattform, um zusätzliche Einnahmen generieren zu können. In Europa betreibt Flixbus keinen einzigen Bus selbst. Auf vielen Routen ist man Konzessionär, jedoch hat man für die operative Bedienung der Strecken Subunternehmer beauftragt. Eine weitere Form der Zusammenarbeit mit Flixbus ist, dass Busunternehmen die Marke Flixbus im Rahmen eines Franchise-Abkommens nutzen, jedoch selbst Konzessionär sind. Ein Beispiel hierfür sind die innerösterreichischen Strecken Graz-Wien und Graz-Flughafen Wien, die von Dr. Richard betrieben werden. Auch gibt es, besonders in Ost- und Südosteuropa, auch die Form der Kooperation, dass der Busunternehmer selbst Fahrkarten verkauft und zusätzlich einige Sitze über die Plattform von Flixbus anbietet. Dass Firmen, die Fernbusdienstleistungen anbieten, an der Marktmacht des deutschen Konzerns kaum mehr vorbeikommen oder aber fast chancenlos sind, zeigten zum Beispiel die Startups Pinkbus und Roadjet. Beide Anbieter haben es nicht geschafft ihre Flixbus-Alternativen profitabel betreiben zu können und haben sich deswegen schon wieder vom Markt zurückgezogen. Gänzlich verschwunden sind die beiden gescheiterten Flix-Herausforderer aber nicht, aber der Fokus liegt nun auf dem klassischen Bus-Chartergeschäft. Auch der einstige Marktführer Eurolines musste kräftig Federn lassen,

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Gastkommentar: Vor- und Nachteile des Flughafens Ljubljana aus Sicht eines Kärntners

Wir schreiben Dienstag den 30 – Jänner 2024. Ich befinde mich gerade mit meinem Vater als Chauffeur im Auto auf dem Weg zum Flughafen Ljubljana. Geplanter Abflug mit der Lufthansa nach Frankfurt und mit Umstieg weiter nach Dänemark ist um 10:40h und die Abfahrt erfolgte um Punkt 8 Uhr. Das eingesetzte Fluggerät wird eine Bombardier CRJ 900 sein mit 90 Sitzplätzen. Aus Feldkirchen gibt es grundsätzlich zwei Routen wie man Sloweniens Hauptstadt Flughafen am schnellsten erreicht. Entweder man fährt Richtung Villach entlang des Ossiacher Sees und der Autobahn entlang Richtung Karawankentunnel oder man fährt über den Loibl Pass südlich von Klagenfurt weiter Richtung Ferlach den Berg hinauf und überquert die Staatsgrenze zu Slowenien. Es sollte erwähnt werden, dass die Strecke unter dem Karawankentunnel die schnellere Route ist mit ungefähr 1h10 Minuten, vorausgesetzt alles funktioniert reibungslos. Des Weiteren wird diese Strecke, abgesehen vom Raum Klagenfurt, auch in den meisten Fällen von Mittel- sowie Westkärnten bevorzugt gewählt werden, da es Großteils auch keinen Sinn macht wieder mit dem Auto ganz östlich zu fahren um den Loibl Pass zu überqueren. Staus und Umwege an der Tagesordnung Kurz vor Abfahrt um acht Uhr ertönt im Hitradio-Ö3 Verkehrsfunk eine Nachricht, die eigentlich gar keinen Seltenheitswert mehr besitzt, jedoch der geplanten Route genau jetzt kurz vor Abfahrt einen Strich durch die Rechnung macht. „Der Karawankentunnel ist wegen eines defekten Fahrzeuges im Tunnel in beiden Richtungen gesperrt“. Tägliche Radiohörer wie ich sagen „Wieder einmal“. Die geplante Route unter dem Berg hindurch wurde somit gecancelt und die Alternativroute

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Der Kanal von Kassandra: Das antike Panama

Thessaloniki ist nicht unbedingt der Reisehotspot in Griechenland. Für diejenigen, die den Süden des Landes oft bereist haben, lohnt sich ein Trip in die Metropole Nordgriechenlands und deren Umgebung aber dennoch. Die Zahl der Flugverbindungen von Mitteleuropa nach Thessaloniki ist deutlich geringer als in den Süden, auch das Reisepublikum ist ein anderes: Es sind vor allem Mitglieder der griechischen Community in Österreich, Studierende und Transitreisende, aber wenig Urlauber, die die Flüge frequentieren. Dennoch hat die Stadt (im Großraum leben an die 800.000 Menschen) einiges zu bieten, was Athen nicht hat: Das römische Forum mit der unterirdischen antiken Shopping Mall ist ein absoluter Hit, ebenso der Kuppelbau der Rotonda aus dem 4. Jh. mit Mosaiken fast wie in Ravenna und ein großartiges Archäologisches Museum, das nicht nach Epochen, sondern nach Lebensbereichen gegliedert ist. Und nicht zu vergessen: Kemal Pascha Atatürk, der vor hundert Jahren die Türkische Republik gegründet hatte, wurde hier geboren. Sein Geburtshaus ist ein Pilgerort laizistisch orientierter Türken. Fährt man mit dem Auto gegen Süden, kommt man nach knapp einer Stunde zu der westlichen der drei fingerartigen Halbinseln von Chalkidiki, der Halbinsel Kassandra, benannt nach einer Tochter der Priamos, bekannt als tragische Figur der Antike, deren Warnungen niemand hören wollte. Doch hier geht es nicht um die antike Schönheit, Strände, oder Ausgrabungen, auch nicht um einen See mit Schildkröten oder Urlauber, die vor allem aus Thessaloniki, Nordmazedonien und Albanien kommen, sondern um den auffällig schmalen Zugang zu der Halbinsel, die genau genommen eine Insel ist. Extrem schmaler Zugang Durch

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Umstrittenes Ausflugsziel: Dr.-Dollfuß-Gedächtnisstätte auf der Hohen Wand

In Österreich gibt es einige „Ausflugsziele“, bei denen die kritische Frage warum es diese überhaupt (noch) gibt, durchaus angebracht ist. Ganz oben dürfte dabei die Dr.-Dollfuß-Gedächtnisstätte, die sich seit 1935 auf der Hohen Wand in Niederösterreich befindet, stehen. Kaum eine Person der österreichischen Politik, die schon lange verstorben ist, wird kontroverser diskutiert wir Engelbert Dollfuß. Je nach politischer Ansicht wird er als „Märtyrer-Kanzler“, der im Kampf gegen Hitler-Deutschland gefallen sein soll verehrt oder aber als Arbeitermörder bezeichnet. Unabhängig davon ist es eine Tatsache, dass Dollfuß zunächst als Bundeskanzler in einer bürgerlichen Koalition regierte. Im Jahr 1933 nutzte er zwei Umstände zur Abschaffung der Demokratie und zur Errichtung des austrofaschistischen Regimes: Eine Abstimmungspanne im Parlament führte dazu, dass dieses beschlussunfähig wurde. Statt ein neues Präsidium zu wählen setzte Dollfuß die Polizei ein, um eine erneute Zusammenkunft zu unterbinden. Parallel dazu unterließ Bundespräsident Wilhelm Miklas seine verfassungsmäßige Pflicht entsprechend einzugreifen. Der Verfassungsgerichtshof, der dem Treiben noch Einhalt hätte gebieten können, wurde durch den Rücktritt regierungsnaher Richter, deren Positionen nicht nachbesetzt wurden, außer Gefecht gesetzt. Gleichzeitig gab es für Dollfuß und seine Diktatur Unterstützung aus Italien und zwar in Form der katholischen Kirche, der eine regelrecht „staatstragende Rolle“ eingeräumt wurde und von Diktator Benito Mussolini, der als „Schutzmacht“ gewonnen werden konnte. Ermächtigungsgesetz aus dem Ersten Weltkrieg „ausgegraben“ Dollfuß regierte zunächst mit Hilfe von Notverordnungen, die auf dem kriegswirtschaftlichen Ermächtigungsgesetz aus der Zeit des Ersten Weltkriegs basierten. Dieses Gesetz hatte man bei der Gründung der ersten Republik nicht außer Kraft gesetzt. Warum ist übrigens

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Test: Avion Express Malta mit guter Leistung – Auftraggeber Air Malta vermasselt es trotzdem

In Europa gibt es immer mehr Fluggesellschaften, bei denen man regulär keine Tickets kaufen kann, sondern auf Charterflügen und zunehmend auch auf Linienflügen mit diesen beglückt wird. Zu den auf ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisierten Luftfahrtunternehmen zählt auch Avion Express Malta, deren Maschinen häufig komplett in weiß ohne jeglichen Hinweis auf den Betreiber gehalten sind. Auf zwei Air-Malta-Flügen wurde dieser Operator genauer unter die Lupe genommen. Das Wetlease- und Chartergeschäft brummt in diesem Sommer regelrecht und das hat völlig unterschiedliche Gründe. Manche Fluggesellschaften mieten während der Hochsaison zusätzliche Flugzeuge samt Besatzungen ein, um mehr Kapazität anbieten zu können. Andere leiden unter akutem Personalmangel oder aber Chaos im eigenen Flugbetrieb und lassen sich – gegen Bezahlung – „aushelfen“. Ein weiterer Grund kann durchaus sein, dass die Kosten pro Blockstunde beim ACMI-Anbieter niedriger sein können als in der eigenen Produktion. Der Klassiker: Eine Maschine fällt kurzfristig wegen einem Defekt aus und eine andere Airline wird mit der Durchführung des Fluges beauftragt, um nach Möglichkeiten empfindliche Mehrkosten, die für Ersatzbeförderungen und/oder Entschädigungen entstehen können, einsparen zu können. Avion Express Malta ist ein Luftfahrtunternehmen, das selbst keine Linienflüge auf eigene Rechnung durchführt. Man fliegt ausschließlich für Reiseveranstalter, große Sportvereine und andere Charter-Auftraggeber sowie für andere Airlines. Man gehört genau wie beispielsweise Klasjet, Smartlynx, Air Explore und Avion Express (Litauen) der Avia Solutions Group an. Die auf dem maltesischen AOC registrierte Flotte besteht derzeit aus 37 Airbus A320 und zwei A321. Das durchschnittliche Alter beträgt 14,1 Jahre. Dieses Unternehmen ist seit Mai 2019 in der Luft.

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Im Subcharter des Subcharters: Mit Carpatairs „neuem“ A319 für Air Baltic von Zürich nach Riga

Als ich am Vortag dieses Tripreports einen A220 von Air Baltic auf meinem Swiss-Flug nach Zürich bestieg, musste ich schon ein wenig schmunzeln. Hatte ich doch knapp 3 Wochen vorher eine E-Mail von Air Baltic erhalten. „Es gibt eine Änderung Ihres Fluges“ besagte diese. Diese Mail bezog sich allerdings nicht auf den Swiss Flug durchgeführt von Air Baltic, sondern auf meinen, am Folgetag gebuchten Air Baltic Flug, von Zürich nach Riga. Hatte ich den Flug samt Sitzplatzreservierung von Zürich nach Riga bei Air Baltic mit deren A220 gebucht, bemerkte ich erst auf den zweiten Blick, dass nicht die minimale Änderung der Abflugzeit von 5 Minuten „das Highlight“ der Mail war, sondern der Change des Operating Carrier – auf die rumänische Carpatair. Ein Schock. Sah ich mich vor meinem inneren Auge nach fast genau 10 Jahren wieder in deren Fokker 100. Ein kurzer Blick in das Buchungstool der „BT-Homepage“ konnte mich zumindest dahingehend beruhigen, dass dort als Flugzeugtyp ein Airbus A319 angegeben war. Da in diesen Momenten der „Aviation-Geek“ in mir durchkommt folgte direkt als nächstes der prompte Blick in eine einschlägig bekannte Flugzeugdatenbank, woher der Carpatair A319 kommt.- (ex easyJet) (Der zwischenzeitlich zweite eingeflottete A319 – welcher ebenfalls für Air Baltic im Einsatz ist, hatte eine etwas bewegte Geschichte mit Auslieferung an Hamburg International (HHI), sowie langjährigem Einsatz bei Germania Schweiz (HolidayJet) und deren Nachfolgegesellschaft Chair.) Nun also war es soweit, ich fand mich am Gate in Zürich ein. Zeit, Carpatair eine zweite Chance auf diesem knapp zweistündigen Flug in

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Fünfte Freiheit mit Ethiopian: Angenehme Abwechslung gegenüber europäischem Null-Service

Seit wenigen Tagen gibt es auf der Strecke Wien-Kopenhagen-Wien zumindest viermal wöchentlich mit Ethiopian Airlines eine Alternative zu Austrian Airlines und Ryanair. Während die beiden europäischen Anbieter auf Mittelstreckenjets setzen, ist der äthiopische Anbieter mit Langstreckengerät des Typs Boeing 787 unterwegs. Die Bordprodukte unterscheiden sich erheblich. Die Billigfluggesellschaft Ryanair ist einer der Pioniere im Bereich Lowcost-Flüge. Kunden dieses Carrier sind es schon seit vielen Jahren gewöhnt, dass im reinen Flugpreis so ziemlich gar nichts mehr inkludiert ist und beispielsweise für Aufgabegepäck, Snacks und Getränke extra bezahlt werden muss. Austrian Airlines hat sich über die Jahre hinweg schleichend von einem Full-Service-Carrier zu einem Anbieter, der zwar tendenziell höhere Ticketpreise verlangt, jedoch nicht nennenswert mehr Service bietet als die Billigflieger-Konkurrenz. Zumindest ist dies auf dem europäischen Streckennetz der Fall. Im Gegensatz zu Ryanair hat man zwar auf Wien-Kopenhagen-Wien eine Business-Class, jedoch bietet man lediglich freie Nebensitze während Ethiopian Airlines mit echten C-Sitzen aufbieten kann. Die Produkte der drei Anbieter auf dieser Route zu vergleichen ist daher relativ einfach, denn als einziger Player inkludiert Ethiopian Airlines auch in der Economy-Class Aufgabegepäck, Snacks und Getränke. Weiters bietet man an Bord kostenfreie Kopfhörer für das Bord-Entertainment-System sowie Decken und Polster an. Diese Serviceleistungen sind unabhängig davon, ob man in der Economy- oder Business-Class reist. In zuerst genannter sind zwei Gepäckstücke mit jeweils maximal 23 Kilogramm inklusive und in der „C“ entsprechend mehr. Auch ist die Auswahl an Speisen und Getränken in der Business, die als Cloud Nine bezeichnet wird, erheblich größer als im hinteren Teil

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Nor(se)-wegian 2.0: Voller Flieger, überteuertes Essen an Bord und fast 1,5 Stunden früher in New York

New York, If you can make it there, you make it anywhere. Diese Weisheit die bereits einst der große Frank Sinatra in seiner Hymne an eine der wohl spannendsten Metropolen der Welt besang, lässt sich auch fantastisch auf diese norwegische Neugründung mit dem Namen „Norse“ übertragen. Schaffst du es auf Berlin – New York, dann schaffst du es überall. Wie ein Ausblick auf den kommenden Winterflugplan zeigt, scheint Norse es, zumindest ab Berlin, nicht geschafft zu haben. Inmitten der Corona Pandemie, mit einem Low-Cost-Konzept auf der Langstrecke an den Start gegangen, ist der einzige Schnittpunkt derzeit der Berliner Hauptstadtflughafen BER. Startete die Airline mit täglichen 787-9 Dreamliner Flügen ab Berlin nach New York JFK, sind davon derzeit nur noch 4 wöchentliche Flüge übrig geblieben. Die groß angekündigte L.A (LAX) Verbindung, zu deren Erstflug ich im August ebenfalls geladen war, erübrigte sich binnen weniger Wochen. Die dritte Berlin Route nach Florida, welche zunächst am Tag der Veröffentlichung, auf den Social Media Kanälen der Norse kurzzeitig als „Miami“ beworben und sich dann als Fort Lauderdale herausstellte, dürfte nach derzeitigem Kenntnisstand nach einer kurzen Wintersaison 2022/23 wieder Geschichte sein. Wie der Flurfunk berichtet, sind die Auslastungszahlen zwar gar nicht schlecht und auch die Preise haben sich seit der Ankündigung vor einem Jahr von seinerzeit ab 149€ One-Way nach New York auf ab rund 250€ verteuert, dennoch muss Norse dringend Geld verdienen und dafür reicht der Markt ab Berlin ganz offenbar nicht aus. Nachdem ich zunächst einen Flug ab Berlin nach Fort Lauderdale geplant

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Im TAP-A321LR nach New York: Chaotischer Umstieg, schlechtes Essen, aber viel Platz

„Boa Sorte“ – was in Deutsch etwa so viel heißt, wie „Viel Glück“ ruft mir die Flugbegleiterin hinterher als ich die hintere Treppe des A320Neo am Lissaboner Flughafens betrete. Am Ende waren es 44 Minuten Verspätung mit der unser aus Berlin kommender A320Neo die Parkposition des Lissabonner Flughafens erreicht. Vor diesem Test- und Tripreport hatte ich über die letzten Jahre einiges zu TAP gelesen, vor allem, dass die Airline – immerhin Mitglied der Star Alliance eigentlich ganz ok ist, solange kein Irregs (wie z.B Delay oder Cancellation) passieren. Nur also sollte sich meine Umstiegszeit von 1h20 mal eben auf knapp 35 min verkürzen. Eigentlich eine Tatsache die ich allgemein sportlich sehe, wäre da nicht der Umstand, dass ich auf einen US-Weiterflug mit zusätzlicher Pass- und Sicherheitskontrolle gebucht gewesen wäre. Das Boarding Nachdem ich dazu animiert worden war, durch das Terminal zu rennen um meinen Flug zum JFK zu erwischen , folgte ich diesem offenbar gut gemeinten Ratschlag. Direkt nach erreichen des Terminals konnte ich direkt dem ersten Monitor das Gate 47 und “Last Call” entnehmen, wodurch ich innerlich meine Fälle schon davonschwimmen sah. Als ich nach einem sportlichen 5 Minuten Sprint das Gate nach Luft ringend erreicht, wartete die Agentin schon mit einem “hurry hurry”. Witzig. Als ich endlich meine Bordkarte abscannen konnte, wurde auch direkt hinter mir das Gate geschlossen – 15 min vor geplanter Abflugzeit – wirklich auf die letzte Minute also. Wer einen Umstieg in Lissabon mit TAP plant, sollte bei unter 1,5 Stunden sehr skeptisch sein.

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Getestet: Die neue Condor-Premium-Economy im A330neo von New York nach Frankfurt

Es ist Montag der 13. Februar 2023 als im Terminal 7 des New Yorker Flughafens JFK – Stehtische, Condor Roll-Ups und verschiedenfarbige Luftballons den Check-In Bereich sowie die Gate Area, des Gates 4 schmücken. Bei strahlend blauem Himmel und 11 Grad Außentemperatur, landete um 14:45 Ortszeit erstmals der gold-weiß gestreifte Airbus A330-900neo der Condor. Während in den letzten Wochen auf der Strecke Frankfurt – New York JFK vorrangig eine Mischung aus SmartLynx und Wamos Air A330 eingesetzt worden war, landete bereits am Vortag (12.02) mit der D-AIYA ein Condor „eigener“ A330, allerdings ein A330-200, welcher ehemals in Diensten der Etihad Airways stand und welchen wir bei Aviation.Direct bereits im April auf einem Flug von Palma de Mallorca aus, in der Business Class getestet hatten. Professionell vorbereitet hatte man im Hause Condor an diesem Tag offensichtlich nichts dem Zufall überlassen. Im renovierten Terminal 7 in welchem auch die Codeshare Flüge des Condor Partners Alaska Airlines ab JFK starten und landen, sowie sich die „Alaska Airlines Lounge“ befindet waren bereits die Check-In Schalter im neuen Corporate Design und mit „Welcome A330neo“ Items ausgestattet worden. Nach dem reibungslosen Check-In erfolgte ein kurzer Dämpfer. Auch wenn auf der Bordkarte sowie auf der Homepage die Nutzung der „Fast Lane“ ausgewiesen worden war, lächelte die Mitarbeiterin der Zugangskontrolle zur Security bloß „sorry, we don’t have a fast lane“, und so ging es in die reguläre Schlange, welche mich mit einer voraussichtlichen Wartezeit von „weniger als 35 Minuten“ – willkommen hieß. Nachdem auch diese Hürde genommen war,

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