
Der spanische „Value Carrier“: Im Vueling A320 von Málaga nach Ibiza
Es ist ein wunderschöner Vormittag im August, als ich um 10:30, bei bereits 34 Grad im Schatten, meinen frisch-gepressten Orangensaft in der Cafeteria „La Canasta“, in direkter Nähe zum Strandabschnitt „Malagueta“ austrinke. Am Nachbartisch sitzen acht ältere spanische Herren, alle in den späten 60ern. Vier von ihnen spielen gegeneinander Karten, die anderen vier stehen dahinter und geben mit einem Café in der Hand, lautstark ihren „Senf“ dazu. Es ist zum einen dieses herzliche, fast schon losgelöste „Kinderlachen“ der älteren Herren, zum anderen diese völlig gelassene, tiefentspannte Art und Lebensphilosophie vieler Südeuropäer, die mich mal um mal beeindruckt. Als ich um die Rechnung bitte und kurz darauf meinen zehn Euro Schein in die kleine Schale lege, habe ich noch gut 3,5 Stunden Zeit, um aus meinem Hotel ganz in der Nähe auszuchecken und mit dem städtischen Airport Bus zum Flughafen zu fahren. Als ich gegen 12 Uhr das Terminal 3, des „Costa del Sol“ – Airport – Malaga erreiche, sind an den Check-In Schaltern von Vueling lange Schlangen. Eine gute Stunde soll mich die Aufgabe meines Gepäcks an diesem Mittag kosten und ich spüre eine leichte innere Nervosität, was die Warteschlange vor der Sicherheitskontrolle wohl sagen würde. Erfreulicherweise war dieser allerdings nach weniger als 10 Minuten in Gänze durchquert und es blieb noch Zeit für eine kleine Shopping-Tour am Airport. Von „Victoria Secret“ über einen „Jamie Oliver – Deli“, Costa Coffee bis hin zu Starbucks soll es den ausländischen, oftmals britischen Touristen hier am Flughafen an nichts fehlen. Als ich die








