Tripreports

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ÖBB-Intercitybus: Der „Reifen-Zug“ in Kärnten, Italien und der Steiermark

Die ÖBB-Intercitybusse sind ein Kuriosum in der Welt der Österreichischen Bundesbahnen. Es gibt auch nur drei Linien und die Ursachen hierfür sind typisch österreichisch oder aber italienisch. Was die ÖBB in ihren „Reifen-Zügen“ so bietet und wie alles funktioniert hat Reise-Insider.com by Aviation.Direct genauer unter die Lupe genommen. Offiziell haben die Österreichischen Bundesbahnen mit dem Verkauf des Geschäftsbetriebs von Hellö den Ausflug ins Fernbusgeschäft beendet. Doch das ist nicht ganz richtig, denn unter der Marke „ÖBB-Intercitybus“ betreibt man weiterhin drei Linien. Eine innerhalb Österreichs und zwei nach Italien. Diese sind stark dem Schienenprodukt angelehnt, jedoch gibt es allerhand Unterschiede. Im Inland bietet man mit Setra-Doppelstockbussen, die von der Tochtergesellschaft Österreichische Postbus AG betrieben werden, zahlreiche Fahrten zwischen Graz und Klagenfurt an. In Wolfsberg gibt es einen kurzen Zwischenstopp zum Ein- und Aussteigen. Auf dieser Strecke gilt der Schienentarif, so dass es – zumindest offiziell – keinen Preisunterschied geben soll. Im Bereich des Vertriebs ist der Intercitybus zwischen den beiden Landeshauptstädten quasi ein Zug, denn die Fahrscheine können online, am Automaten, am Schalter oder aber kurzfristig beim Busfahrer gekauft werden. Die „Reifen-Züge“ tragen auch Nummern und es besteht die Möglichkeit zur Sitzplatzreservierung. Im Gegensatz zu den innerösterreichischen Flixbus-Linien ist das Klimaticket für den ÖBB-Intercitybus gültig. Wie im Zug: Man bietet zwei Reiseklassen an Bei diesem Produkt gibt es einige Besonderheiten, die stark von anderen Fernbussen abweichen. Man praktiziert ein Zweiklassen-System, das optisch an die Eisenbahn angelehnt ist. Das Klimaticket gilt in der Zweiten Klasse, die sich im Oberdeck der Setra-Busse befindet.

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Binter Canarias – Inselhopping Deluxe – eine (kl)eine kulinarische „Zeitreise“

Im Embraer 195-E2 von Mallorca nach Gran Canaria Fliegen… – das war einst, mit einer gewissen Magie verbunden. Mit Vorfreude, bei manchem über ein ganzes Jahr im Voraus. Ich erinnere mich da an Economy-Class-Flüge mit einem Dreistrahler in die Karibik. Für jeden Passagier wartete da beim Betreten des Flugzeuges bereits ein kleines  „Care-Paket“ am Platz, unter anderem mit einer kleinen Flasche Sekt, noch weit vor dem Beginn irgendeiner Art von Bordservice. Die oberen Ablagefächer waren eine bessere Hutablage und nicht „vermüllt“ wie heutzutage. Ja, das Fliegen hat sich gewandelt…gewaltig, um genau zu sein. Als im Jahre 1989 der Erstflug, damals noch als Iberia-Tochter mit vier (Casa) CN-235 aufgenommen wurde, zählte Binter zu lediglich eine der wenigen Fluggesellschaften, welche diesen Flugzeugtyp einsetzte. Eine Maschine welche sich zwar beim Militär, allerdings nie wirklich in der zivilen Luftfahrt durchsetzte. Mit 40 Sitzplätzen wurden anfangs noch zaghaft Flüge zwischen den kanarischen Inseln aufgenommen. Genauso wie die Luftfahrt, hat sich auch Binter Canarias in den vergangenen 33 Jahren der eigenen Firmengeschichte verändert. Weg von der Iberia Tochter und auf eigene Beine, weg vom „reinen Insel Hüpfer“ zwischen den Kanaren, hin zu einer Full-Service Airline mit verschiedenen Standbeinen. Bevor im Jahr 2019 der erste der fünf bestellten Embraer 195 Jets der neusten Generation „E2“ in Dienst gestellt wurde, flog Binter bereits zwischen 2005-2008 mit einer Boeing 737-400 (EC-INQ) der spanischen Charterfluglinie Futura. Danach erfolgte zeitweise der Einsatz von mehreren CRJ1000-Jets, um die Zeit bis zur Auslieferung der fabrikneuen E-Jets zu überbrücken. Heute, fliegt Binter mit einer

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Im Test: Das bieten die Fernbusse von Regiojet

Der tschechische Mobilitätskonzern Regiojet ist seit einigen Jahren als private Eisenbahngesellschaft aktiv. Man bietet unter anderem Fahrten nach Budapest und Prag an. Auf den österreichischen Streckenabschnitten ist man auch Partner des Klimatickets. Ursprünglich war man ein reiner Fernbusanbieter und bietet ab Österreich und Deutschland auch weiterhin Busverbindungen an. Unter dem Namen „Student Agency“ firmiert die Konzernmutter. Man war anfangs darauf spezialisiert tschechische Studenten aus ganz Europa nach Hause bzw. zu ihren Studienorten zu bringen. Daraus entwickelte sich nach und nach ein größeres Fernbusunternehmen, das dann den Markennamen Regiojet angenommen hat. Bei den Bussen gibt es bis heute kleine Hinweise darauf, dass Regiojet eine Tochtergesellschaft von Student Agency ist, aber bei den Zügen verzichtet man komplett darauf. Im Gegensatz zu den Zügen sind die Busse übrigens nicht im Klimaticket enthalten. Die Entwicklung des tschechischen Anbieters diente auch als „Kopiervorlage“ für Flixbus. Nach und nach erkannte man bei Student Agency, dass es Strecken gibt, die eine so hohe Nachfrage haben, dass der Einsatz von Zügen sinnvoller ist. So kam das Standbein Eisenbahn dazu und mittlerweile betreibt man zahlreiche Routen innerhalb von Tschechien, fährt aber auch beispielsweise nach Österreich, Deutschland, Ungarn und in die Slowakei. Das Bordprodukt auf der Schiene zeichnet sich durch einen hohen Servicestandard aus, denn zum Beispiel gibt es unabhängig von der gebuchten Reiseklasse eine Flasche kostenloses Wasser für jeden Passagier. Je höher die Beförderungsklasse, desto mehr Inklusivleistungen hat man. In Tschechien ist das üblich, denn Leo Express, die Ceske Drahy und Regiojet liefern sich einen scharfen Wettbewerb, der nicht

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Im Test: Slovak Lines – der slowakische Zubringer für den Flughafen Wien

Der Wettbewerb um Fahrgäste ist scharf, so dass der Servicestandard in den Fernbussen höher ist als beispielsweise in Österreich und Deutschland. Das drückt sich für die Passagiere wie folgt aus: Die Busunternehmer kreuzen bei den Bestellungen ihrer Fahrzeuge wesentlich mehr aufpreispflichtige Extras an und sparen bei der Gestaltung der Fahrgasträume nicht. Auch gibt es in Bratislava den Zugang zu einer echten Lounge am Busbahnhof Nivy. Regiojet versucht mit kostenlosem Kaffee an Bord zu punkten. Nur weil Slovak Lines aus der Slowakei und damit aus „Osteuropa“ kommt, heißt das noch lange nicht, dass man mit „alten Bussen“ unterwegs ist. Das Gegenteil ist der Fall, denn die Flotte ist jung und bietet den Fahrgästen so einiges an Komfort, das der Mitbewerber Flixbus nicht hat. Auch ist es ein großer Vorteil, dass man im Gegensatz zum europäischen Marktführer nicht auf Subunternehmer setzt, sondern die Reisebusse selbst mit eigenen Fahrern betreibt. Im Verkehr zwischen Bratislava und Wien ist Slovak Lines nicht unbedingt der günstigste Anbieter. Zwar hat man immer wieder Aktionen mit Billigtickets um nur einen Euro, jedoch liegt der durchschnittliche Preis bei etwa 9,90 Euro, sofern man online bucht. Direkt beim Busfahrer bzw. an Ticketverkaufsschaltern (zum Beispiel am Busbahnhof Nivy) können die Preise höher sein. Bezahlt werden kann auch beim Lenker mittlerweile auch mit Bankomat- und Kreditkarte, was für internationale Reisende am Flughafen Wien vorteilhaft ist, denn diese müssen sich beim spontanen Zustieg nicht zuvor Euro-Bargeld beschaffen. Fahrkarten nicht namentlich gebunden – können also weitergegeben werden Der Buchungsvorgang auf der Slovak-Lines-Homepage ist einfach

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Vergleich: AUA-Business-Lounge vs. SkyLounge vs. Vienna Lounge

Ende März 2022 ging am Flughafen Wien-Schwechat das Terminal 2 mit den Gatebereichen B, C und D wieder in Betrieb. Gleichzeitig öffnete die Vienna Lounge, das neue Flaggschiff der exklusiven Aufenthaltsbereich, ihre Pforten. Doch was bietet die neue Lounge im direkten Vergleich zu ihren “Mitbewerbern” im Terminal 3? Zunächst ist festzuhalten, dass die Vienna Lounge die derzeit einzige ihrer Art im Terminalkomplex 1/2 ist. Es gibt momentan keine Alternative in diesem Gebäude, so dass Reisende auch damit leben müssen, dass derzeit mangels Verträgen Priority Pass, Lounge Key und Dragon Pass noch nicht akzeptiert werden. Auch sind noch nicht alle üblichen Kreditkarten, die Loungezutritte ermöglichen, implementiert. Im Zweifelsfall sollte man sich daher vorab über die Homepage des Airports informieren. In absehbarer Zeit sollen aber alle gängigen Karten zum Zutritt berechtigen. In diesem Artikel werden die Business-Lounge (Terminal 3 Schengen) von Austrian Airlines, die Sky-Lounge der Flughafen Wien AG (Terminal 3 Schengen) und die neue Vienna Lounge (Terminal 2 Schengen) des Airports miteinander verglichen. Die Auswahl erfolgte mit gutem Grund genau so, denn diese exklusiven Wartebereiche sind für alle Passagiere – gegen Bezahlung – zugänglich und nicht an bestimmte Statuskarten oder Buchungsklassen geknüpft. Der Allrounder: AUA-Business-Lounge im Terminal 3 (Schengen) Die Schengen-Business-Lounge von Austrian Airlines und die SkyLounge des Wiener Flughafens befinden sich direkt nebeneinander im Terminal 3. Diese können mit einem Aufzug bzw. einer Rolltreppe erreicht werden. Man begibt sich nicht durch die Passkontrolle (Bereich G), sondern erreicht die exklusiven Wartebereiche nach einigen Schritten genau in die andere Richtung. Die AUA-Lounge

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Condor-A330: Im Trainingsmodus – zwischen Einweisung und „Austrian Delight“ Schnitzel

Im Condor Airbus A330-200 von Palma de Mallorca nach Frankfurt. „Und damit ist es 07:03, Guten Morgen Mallorca“, tönt es aus den Lautsprechern der gemieteten knallroten A-Klasse, als ich meinen Rucksack in den Kofferraum werfe. „Wir erwarten einen wunderschönen Tag mit Top-Temperaturen von bis zu 21 Grad und 11 Sonnenstunden auf der schönsten Insel der Welt“, berichtet der deutschsprachige Radiosender der Insel. Das kleine Dorf im Osten der Insel ist noch in eine Mischung aus Morgentau und Nebel gehüllt, die Luft ist bereits herrlich. Seit mehr als 20 Jahren bin ich wie so viele Deutsche regelmäßig auf „des Deutschen liebster Insel“, die Abreise fällt jedes Mal aufs Neue schwer. Nur wenige Orte in Europa bieten eine dermaßen große kulturelle Vielfalt an auf so eingeschränktem Raum wie Mallorca. Die exzellente, teils mehrmals tägliche Erreichbarkeit ab der DACH-Region mit einer kurzen Flugzeit von nur 1,5 bis maximal 2,5 Stunden Flug (je nach Abflugort) tun ihr übriges. Da gibt es Regionen in Deutschland, welche schlechter mit dem ÖPNV angebunden sind. Wenn man den zahlreichen Branchenexperten und Prognosen glauben darf, werden die Balearen und damit auch Mallorca 2022 ein großes touristisches Comeback feiern. Die veröffentlichten Flugpläne und buchbaren Flüge sprechen 2022 sogar von 10% und mehr an Kapazitäten als im „Vor-Corona“ Jahr 2019. Keine spanische Region erwartet dieses Jahr größere Wachstumsraten, und die gerade zu Ende gegangenen Osterferien waren bereits ein erster Vorgeschmack. Bis zu 800 Starts- und Landungen pro Tag während der Osterfeiertage sowie zahlreiche Großraumjets auf dem Son Sant Joan Airport von

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Air Dolomiti vs. AUA: Die kleinen, aber feinen Unterschiede im Embraer 195

Innerhalb der Lufthansa Group sind die Fluggesellschaften Air Dolomiti und Austrian Airlines mit dem Maschinentyp Embraer 195 unterwegs. Der Konzern versucht seit einigen Jahren die Bordprodukte seiner Airlines anzunähern. Auf dem E195 gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede zwischen den Töchtern aus Italien und Österreich. Ähnlich wie Lufthansa Cityline ist Air Dolomiti ab München und Frankfurt auf vielen Lufthansa-Kurzstrecken unter LH-Flugnummern im Einsatz. Allerdings werden auch zahlreiche Routen unter dem EN-Code des italienischen Carriers angeboten. Auch zu Zeiten von „Team Lufthansa“ und „Lufthansa Regional“ war Air Dolomiti stets im eigenen Farbenkleid in der Luft. Derzeit betreibt man 16 Embraer 195, die mit 120 Sitzplätzen bestuhlt sind. Die Konzernschwester Austrian Airlines verfügt über 17 Maschinen dieses Typs. Diese wurden vor einigen Jahren von der Konzernschwester Lufthansa Cityline übernommen und traten die Nachfolge der in die Jahre gekommenen Fokker70/100-Flotte an. Auch Austrian Airlines hat den Embraer 195 mit 120 Sitzplätzen bestuhlt. Bei Air Dolomiti verfügt der brasilianische Regionaljet über 32 nummerierte Reihen, bei Austrian Airlines jedoch nur über 31. Dieser Unterschied ist einfach erklärt: Bei beiden Carriern existiert aus verschiedenen Gründen die Reihe 13 nicht. Bei Air Dolomiti zusätzlich auch die Reihe 17, denn in Italien gilt auch diese Ziffernkombination als Unglückszahl. Abgesehen davon, dass bei Austrian Airlines und Air Dolomiti die Flugzeuge unterschiedlich lackiert sind, findet sich der offensichtlichste Unterschied im Kabinendesign. Bei der österreichischen Fluggesellschaft dominieren die Farben weiß-grau und rot. Bei der italienischen Konzernschwester weiß-grau und blau. Auch haben die beiden Fluggesellschaften unterschiedliche Sitze verbaut. Bei Air Dolomiti sind

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Aer Lingus: Der irische Hybrid-Carrier

„Geheimer“ Service, gratis Freigepäck und ein strategischer Vorteil – im Aer Lingus A320 von Dublin nach Berlin Es ist noch mitten in der Nacht, als ich die Haustür knallen höre. Lachen und laute Stimmen hallen durch den Korridor, dazu laufen im Hintergrund die Klänge von „I´m Shipping Up to Boston“ aus dem Lautsprecher eines Smartphones. Es ist DIE irische Woche, in welcher der vermutlich weltweit bekannteste Feiertag Irlands gefeiert wird: der „St. Patricks Day“. Als ich am Nachmittag an der wilden Küste in einen irischen Pub einkehre, zapft die Inhaberin, eine Mitfünfzigerin, gerade mehrere Biere. „Woher bist du, Kumpel?“, fragt sie mit diesem charmanten irischen Akzent, nachdem ich einen Coffee-to-Go bestellt habe.  Noch ehe ich ihr die Frage beantworten kann, entgegnet sie mir: „Ist auch egal, jetzt bist du hier, also bist du einer von uns.“ Der zum Pub umgebaute ehemalige irische Bahnhof der 1600 Einwohner zählenden Kleinstadt im Osten der Insel ist von oben bis unten in den Nationalfarben und mit grünen Kleeblättern dekoriert. Eben genau jenes 3-blättrige Kleeblatt verziert auch das Seitenleitwerk des irischen Nationalcarriers „Aer Lingus“, welcher auf eine stattliche 85-jährige Geschichte zurückblicken kann. Irland, das ist Natur, gutes Essen, weltberühmte (zumeist alkoholische) Getränke und diese wunderbaren, gastfreundlichen Menschen. Eigentlich sollte es Aer Lingus unter diesen Vorzeichen ziemlich einfach haben, seine Jets zu füllen. Soweit die Theorie, in der Praxis sieht dies leider ein bisschen anders aus. Dublin ist eben nicht nur der Heimathafen von „Shamrock“, so dass Rufzeichen von „EI“, sondern auch von Europas größter Billigfluggesellschaft

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Die grüne Alternative: Im Flixtrain von Frankfurt/Main nach Berlin Hbf

Maximale Bestuhlung, ein einfaches Konzept und eine Premiere. Bahnfahren kommt (wieder) in Mode. Was gibt es da passenderes, als das auffallend grüne Design, des einzigen Bahn Mitbewerbers im Fernverkehr? Als „Bahnbrechend günstig“ bewirbt sich FlixTrain auf seiner eigenen Homepage. Zeit, sich die grünen Waggons einmal genauer anzuschauen. Das Streckennetz Im übermächtigen System des Bahn Konzernes, welcher über Jahrzehnte hinweg, dass deutsche Eisenbahnnetz vollständig unter seiner Kontrolle hatte, kommt immernoch kaum Bewegung hinein. Während es dank regionaler Ausschreibungen im Nahverkehr inzwischen deutschlandweit eine Vielzahl kleiner(er) und mittelständischer Eisenbahnunternehmen gibt, sieht dies im Fernverkehr völlig anders aus. FlixTrain bietet derzeit lediglich eine gute Hand voll Strecken innerhalb Deutschlands an so zum Beispiel die Verbindungen von Leipzig nach Hamburg, Köln nach Berlin oder Stuttgart – Berlin. Mit München-Köln ist eine weitere Strecke in Kürze wieder verfügbar, nachdem FlixTrain erst vor wenigen Tagen mitgeteilt hatte das Angebot wieder spürbar auszuweiten. Das Konzept ist dabei, ähnlich dem FlixBus schlicht und einfach – auffallend (durch die hellgrüne Farbgebung) und trotz des „Massentransportes“ immernoch irgendwie sympathisch. Das Publikum auf der Testfahrt war dabei übrigens bunt gemischt, jung und alt trifft sich im FlixTrain. Die (renovierten) Waggons Optisch wirken die in grau gehaltenen Waggons mit den grünen Kopfstützen chic. Was direkt ins Auge sticht, ist die Menge an Sitzreihen welche mich an die maximale Bestuhlung der LCC im Luftverkehr erinnert. FlixTrain garantiert laut eigener Aussage einen Sitzplatz und verkauft somit (proaktiv) keine Stehplätze. Der Sitzabstand ist durch die hohe Bestuhlung ähnlich einer Low Cost Bestuhlung im Flieger relativ

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Tempelhof Lounge im BER-Terminal 1 im Produkttest

Ein fantastischer Ausblick, eine interessante Getränkeauswahl und eine eigene Passkontrolle. Es ist bereits ein wunderschöner Morgen in der deutschen Hauptstadt, kein einziges Wölkchen ist am strahlend blauen Himmel, als mein Handywecker klingelt. Nach dem obligatorischen Blick auf die morgendlichen Schlagzeilen entschied ich mich dazu, mein Zimmer frühzeitig zu verlassen und mich auf den Weg in Richtung des eigentlich in Brandenburg liegenden „Hauptstadtflughafens“ zu machen. Im Zuge eines lange geplanten Fluges mit Aer Lingus nach Dublin hatte ich mich am Vorabend dazu entschlossen das Frühstück in der zweiten Lounge des BER zu mir zu nehmen.  Die Lage Das Hauptgebäude des Terminal 1 am BER (ohne die sich anschließenden Piers – Nord & Süd) verläuft in langgezogener „i“-Form. Jeweils an beiden Enden dieses „i“‘ befinden sich die (derzeit) zwei einzigen Lounges am BER, welche beide „Airside“ und somit hinter der Sicherheitskontrolle zu finden sind. Am nördlichen Ende, dem Übergang zum „Pier Nord“, in welchen ab Ende diesen Monats auch das „Terminal 2“ mündet, (Artikel einfügen) befindet sich die sich die Lufthansa Business Lounge. Gespiegelt auf der südlichen Seite und dem Übergang zum „Pier Süd“ mit den Gates A30-A38, welche priorisiert von „easyJet“ genutzt werden, befindet sich die von der FBB betriebene Lounge mit dem Namen „Tempelhof“, welche ursprünglich die „Air Berlin Lounge“ werden sollte. Wie jedem bekannt ist, wurde daraus nichts mehr, wenn auch während meines Aufenthaltes die letzte Maschine in Farben der Air Berlin unter Flugnummer des neuen Operators „Sundair“, in den morgendlichen Himmel über Brandenburg startete und in die berüchtigte

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