Tripreports

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Im Test: Slovak Lines – der slowakische Zubringer für den Flughafen Wien

Der Wettbewerb um Fahrgäste ist scharf, so dass der Servicestandard in den Fernbussen höher ist als beispielsweise in Österreich und Deutschland. Das drückt sich für die Passagiere wie folgt aus: Die Busunternehmer kreuzen bei den Bestellungen ihrer Fahrzeuge wesentlich mehr aufpreispflichtige Extras an und sparen bei der Gestaltung der Fahrgasträume nicht. Auch gibt es in Bratislava den Zugang zu einer echten Lounge am Busbahnhof Nivy. Regiojet versucht mit kostenlosem Kaffee an Bord zu punkten. Nur weil Slovak Lines aus der Slowakei und damit aus „Osteuropa“ kommt, heißt das noch lange nicht, dass man mit „alten Bussen“ unterwegs ist. Das Gegenteil ist der Fall, denn die Flotte ist jung und bietet den Fahrgästen so einiges an Komfort, das der Mitbewerber Flixbus nicht hat. Auch ist es ein großer Vorteil, dass man im Gegensatz zum europäischen Marktführer nicht auf Subunternehmer setzt, sondern die Reisebusse selbst mit eigenen Fahrern betreibt. Im Verkehr zwischen Bratislava und Wien ist Slovak Lines nicht unbedingt der günstigste Anbieter. Zwar hat man immer wieder Aktionen mit Billigtickets um nur einen Euro, jedoch liegt der durchschnittliche Preis bei etwa 9,90 Euro, sofern man online bucht. Direkt beim Busfahrer bzw. an Ticketverkaufsschaltern (zum Beispiel am Busbahnhof Nivy) können die Preise höher sein. Bezahlt werden kann auch beim Lenker mittlerweile auch mit Bankomat- und Kreditkarte, was für internationale Reisende am Flughafen Wien vorteilhaft ist, denn diese müssen sich beim spontanen Zustieg nicht zuvor Euro-Bargeld beschaffen. Fahrkarten nicht namentlich gebunden – können also weitergegeben werden Der Buchungsvorgang auf der Slovak-Lines-Homepage ist einfach

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Vergleich: AUA-Business-Lounge vs. SkyLounge vs. Vienna Lounge

Ende März 2022 ging am Flughafen Wien-Schwechat das Terminal 2 mit den Gatebereichen B, C und D wieder in Betrieb. Gleichzeitig öffnete die Vienna Lounge, das neue Flaggschiff der exklusiven Aufenthaltsbereich, ihre Pforten. Doch was bietet die neue Lounge im direkten Vergleich zu ihren “Mitbewerbern” im Terminal 3? Zunächst ist festzuhalten, dass die Vienna Lounge die derzeit einzige ihrer Art im Terminalkomplex 1/2 ist. Es gibt momentan keine Alternative in diesem Gebäude, so dass Reisende auch damit leben müssen, dass derzeit mangels Verträgen Priority Pass, Lounge Key und Dragon Pass noch nicht akzeptiert werden. Auch sind noch nicht alle üblichen Kreditkarten, die Loungezutritte ermöglichen, implementiert. Im Zweifelsfall sollte man sich daher vorab über die Homepage des Airports informieren. In absehbarer Zeit sollen aber alle gängigen Karten zum Zutritt berechtigen. In diesem Artikel werden die Business-Lounge (Terminal 3 Schengen) von Austrian Airlines, die Sky-Lounge der Flughafen Wien AG (Terminal 3 Schengen) und die neue Vienna Lounge (Terminal 2 Schengen) des Airports miteinander verglichen. Die Auswahl erfolgte mit gutem Grund genau so, denn diese exklusiven Wartebereiche sind für alle Passagiere – gegen Bezahlung – zugänglich und nicht an bestimmte Statuskarten oder Buchungsklassen geknüpft. Der Allrounder: AUA-Business-Lounge im Terminal 3 (Schengen) Die Schengen-Business-Lounge von Austrian Airlines und die SkyLounge des Wiener Flughafens befinden sich direkt nebeneinander im Terminal 3. Diese können mit einem Aufzug bzw. einer Rolltreppe erreicht werden. Man begibt sich nicht durch die Passkontrolle (Bereich G), sondern erreicht die exklusiven Wartebereiche nach einigen Schritten genau in die andere Richtung. Die AUA-Lounge

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Condor-A330: Im Trainingsmodus – zwischen Einweisung und „Austrian Delight“ Schnitzel

Im Condor Airbus A330-200 von Palma de Mallorca nach Frankfurt. „Und damit ist es 07:03, Guten Morgen Mallorca“, tönt es aus den Lautsprechern der gemieteten knallroten A-Klasse, als ich meinen Rucksack in den Kofferraum werfe. „Wir erwarten einen wunderschönen Tag mit Top-Temperaturen von bis zu 21 Grad und 11 Sonnenstunden auf der schönsten Insel der Welt“, berichtet der deutschsprachige Radiosender der Insel. Das kleine Dorf im Osten der Insel ist noch in eine Mischung aus Morgentau und Nebel gehüllt, die Luft ist bereits herrlich. Seit mehr als 20 Jahren bin ich wie so viele Deutsche regelmäßig auf „des Deutschen liebster Insel“, die Abreise fällt jedes Mal aufs Neue schwer. Nur wenige Orte in Europa bieten eine dermaßen große kulturelle Vielfalt an auf so eingeschränktem Raum wie Mallorca. Die exzellente, teils mehrmals tägliche Erreichbarkeit ab der DACH-Region mit einer kurzen Flugzeit von nur 1,5 bis maximal 2,5 Stunden Flug (je nach Abflugort) tun ihr übriges. Da gibt es Regionen in Deutschland, welche schlechter mit dem ÖPNV angebunden sind. Wenn man den zahlreichen Branchenexperten und Prognosen glauben darf, werden die Balearen und damit auch Mallorca 2022 ein großes touristisches Comeback feiern. Die veröffentlichten Flugpläne und buchbaren Flüge sprechen 2022 sogar von 10% und mehr an Kapazitäten als im „Vor-Corona“ Jahr 2019. Keine spanische Region erwartet dieses Jahr größere Wachstumsraten, und die gerade zu Ende gegangenen Osterferien waren bereits ein erster Vorgeschmack. Bis zu 800 Starts- und Landungen pro Tag während der Osterfeiertage sowie zahlreiche Großraumjets auf dem Son Sant Joan Airport von

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Air Dolomiti vs. AUA: Die kleinen, aber feinen Unterschiede im Embraer 195

Innerhalb der Lufthansa Group sind die Fluggesellschaften Air Dolomiti und Austrian Airlines mit dem Maschinentyp Embraer 195 unterwegs. Der Konzern versucht seit einigen Jahren die Bordprodukte seiner Airlines anzunähern. Auf dem E195 gibt es zum Teil erhebliche Unterschiede zwischen den Töchtern aus Italien und Österreich. Ähnlich wie Lufthansa Cityline ist Air Dolomiti ab München und Frankfurt auf vielen Lufthansa-Kurzstrecken unter LH-Flugnummern im Einsatz. Allerdings werden auch zahlreiche Routen unter dem EN-Code des italienischen Carriers angeboten. Auch zu Zeiten von „Team Lufthansa“ und „Lufthansa Regional“ war Air Dolomiti stets im eigenen Farbenkleid in der Luft. Derzeit betreibt man 16 Embraer 195, die mit 120 Sitzplätzen bestuhlt sind. Die Konzernschwester Austrian Airlines verfügt über 17 Maschinen dieses Typs. Diese wurden vor einigen Jahren von der Konzernschwester Lufthansa Cityline übernommen und traten die Nachfolge der in die Jahre gekommenen Fokker70/100-Flotte an. Auch Austrian Airlines hat den Embraer 195 mit 120 Sitzplätzen bestuhlt. Bei Air Dolomiti verfügt der brasilianische Regionaljet über 32 nummerierte Reihen, bei Austrian Airlines jedoch nur über 31. Dieser Unterschied ist einfach erklärt: Bei beiden Carriern existiert aus verschiedenen Gründen die Reihe 13 nicht. Bei Air Dolomiti zusätzlich auch die Reihe 17, denn in Italien gilt auch diese Ziffernkombination als Unglückszahl. Abgesehen davon, dass bei Austrian Airlines und Air Dolomiti die Flugzeuge unterschiedlich lackiert sind, findet sich der offensichtlichste Unterschied im Kabinendesign. Bei der österreichischen Fluggesellschaft dominieren die Farben weiß-grau und rot. Bei der italienischen Konzernschwester weiß-grau und blau. Auch haben die beiden Fluggesellschaften unterschiedliche Sitze verbaut. Bei Air Dolomiti sind

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Aer Lingus: Der irische Hybrid-Carrier

„Geheimer“ Service, gratis Freigepäck und ein strategischer Vorteil – im Aer Lingus A320 von Dublin nach Berlin Es ist noch mitten in der Nacht, als ich die Haustür knallen höre. Lachen und laute Stimmen hallen durch den Korridor, dazu laufen im Hintergrund die Klänge von „I´m Shipping Up to Boston“ aus dem Lautsprecher eines Smartphones. Es ist DIE irische Woche, in welcher der vermutlich weltweit bekannteste Feiertag Irlands gefeiert wird: der „St. Patricks Day“. Als ich am Nachmittag an der wilden Küste in einen irischen Pub einkehre, zapft die Inhaberin, eine Mitfünfzigerin, gerade mehrere Biere. „Woher bist du, Kumpel?“, fragt sie mit diesem charmanten irischen Akzent, nachdem ich einen Coffee-to-Go bestellt habe.  Noch ehe ich ihr die Frage beantworten kann, entgegnet sie mir: „Ist auch egal, jetzt bist du hier, also bist du einer von uns.“ Der zum Pub umgebaute ehemalige irische Bahnhof der 1600 Einwohner zählenden Kleinstadt im Osten der Insel ist von oben bis unten in den Nationalfarben und mit grünen Kleeblättern dekoriert. Eben genau jenes 3-blättrige Kleeblatt verziert auch das Seitenleitwerk des irischen Nationalcarriers „Aer Lingus“, welcher auf eine stattliche 85-jährige Geschichte zurückblicken kann. Irland, das ist Natur, gutes Essen, weltberühmte (zumeist alkoholische) Getränke und diese wunderbaren, gastfreundlichen Menschen. Eigentlich sollte es Aer Lingus unter diesen Vorzeichen ziemlich einfach haben, seine Jets zu füllen. Soweit die Theorie, in der Praxis sieht dies leider ein bisschen anders aus. Dublin ist eben nicht nur der Heimathafen von „Shamrock“, so dass Rufzeichen von „EI“, sondern auch von Europas größter Billigfluggesellschaft

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Die grüne Alternative: Im Flixtrain von Frankfurt/Main nach Berlin Hbf

Maximale Bestuhlung, ein einfaches Konzept und eine Premiere. Bahnfahren kommt (wieder) in Mode. Was gibt es da passenderes, als das auffallend grüne Design, des einzigen Bahn Mitbewerbers im Fernverkehr? Als „Bahnbrechend günstig“ bewirbt sich FlixTrain auf seiner eigenen Homepage. Zeit, sich die grünen Waggons einmal genauer anzuschauen. Das Streckennetz Im übermächtigen System des Bahn Konzernes, welcher über Jahrzehnte hinweg, dass deutsche Eisenbahnnetz vollständig unter seiner Kontrolle hatte, kommt immernoch kaum Bewegung hinein. Während es dank regionaler Ausschreibungen im Nahverkehr inzwischen deutschlandweit eine Vielzahl kleiner(er) und mittelständischer Eisenbahnunternehmen gibt, sieht dies im Fernverkehr völlig anders aus. FlixTrain bietet derzeit lediglich eine gute Hand voll Strecken innerhalb Deutschlands an so zum Beispiel die Verbindungen von Leipzig nach Hamburg, Köln nach Berlin oder Stuttgart – Berlin. Mit München-Köln ist eine weitere Strecke in Kürze wieder verfügbar, nachdem FlixTrain erst vor wenigen Tagen mitgeteilt hatte das Angebot wieder spürbar auszuweiten. Das Konzept ist dabei, ähnlich dem FlixBus schlicht und einfach – auffallend (durch die hellgrüne Farbgebung) und trotz des „Massentransportes“ immernoch irgendwie sympathisch. Das Publikum auf der Testfahrt war dabei übrigens bunt gemischt, jung und alt trifft sich im FlixTrain. Die (renovierten) Waggons Optisch wirken die in grau gehaltenen Waggons mit den grünen Kopfstützen chic. Was direkt ins Auge sticht, ist die Menge an Sitzreihen welche mich an die maximale Bestuhlung der LCC im Luftverkehr erinnert. FlixTrain garantiert laut eigener Aussage einen Sitzplatz und verkauft somit (proaktiv) keine Stehplätze. Der Sitzabstand ist durch die hohe Bestuhlung ähnlich einer Low Cost Bestuhlung im Flieger relativ

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Tempelhof Lounge im BER-Terminal 1 im Produkttest

Ein fantastischer Ausblick, eine interessante Getränkeauswahl und eine eigene Passkontrolle. Es ist bereits ein wunderschöner Morgen in der deutschen Hauptstadt, kein einziges Wölkchen ist am strahlend blauen Himmel, als mein Handywecker klingelt. Nach dem obligatorischen Blick auf die morgendlichen Schlagzeilen entschied ich mich dazu, mein Zimmer frühzeitig zu verlassen und mich auf den Weg in Richtung des eigentlich in Brandenburg liegenden „Hauptstadtflughafens“ zu machen. Im Zuge eines lange geplanten Fluges mit Aer Lingus nach Dublin hatte ich mich am Vorabend dazu entschlossen das Frühstück in der zweiten Lounge des BER zu mir zu nehmen.  Die Lage Das Hauptgebäude des Terminal 1 am BER (ohne die sich anschließenden Piers – Nord & Süd) verläuft in langgezogener „i“-Form. Jeweils an beiden Enden dieses „i“‘ befinden sich die (derzeit) zwei einzigen Lounges am BER, welche beide „Airside“ und somit hinter der Sicherheitskontrolle zu finden sind. Am nördlichen Ende, dem Übergang zum „Pier Nord“, in welchen ab Ende diesen Monats auch das „Terminal 2“ mündet, (Artikel einfügen) befindet sich die sich die Lufthansa Business Lounge. Gespiegelt auf der südlichen Seite und dem Übergang zum „Pier Süd“ mit den Gates A30-A38, welche priorisiert von „easyJet“ genutzt werden, befindet sich die von der FBB betriebene Lounge mit dem Namen „Tempelhof“, welche ursprünglich die „Air Berlin Lounge“ werden sollte. Wie jedem bekannt ist, wurde daraus nichts mehr, wenn auch während meines Aufenthaltes die letzte Maschine in Farben der Air Berlin unter Flugnummer des neuen Operators „Sundair“, in den morgendlichen Himmel über Brandenburg startete und in die berüchtigte

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Eurowings: Mit dem Air-Baltic-A220 durch Europa

Seit einigen Wochen hat Eurowings zwei von Air Baltic betriebene Airbus A220-300 unter Vertrag. Diese sind momentan in Stuttgart stationiert und kommen auf zahlreichen Strecken der Lufthansa-Tochter zum Einsatz. Im Sommerflugplan 2022 werden die kanadischen Airbus-Jets auf den Flughafen Düsseldorf wechseln. Eurowings und Air Baltic haben gegen Ende des Vorjahres einen langfristigen Wetlease-Vertrag über mehrere Airbus A220 abgeschlossen. Das hat zur Folge, dass der lettische Carrier derzeit ab Stuttgart und im Sommer ab Düsseldorf mit diesem Maschinentyp im Auftrag der Lufthansa-Tochter fliegt. Unbestätigte Gerüchte besagen gar, dass sich Eurowings und ihre Konzernmutter mit Hilfe des ACMI-Deals den A220-300 ausgiebig in ihren Streckennetzen testen und möglicherweise selbst baugleiche Flugzeuge bestellen könnten. Wenn eine andere Fluggesellschaft, in diesem Fall Air Baltic, im Auftrag jenes Carriers, der das Ticket ausgestellt hat, fliegt, ändert sich für die Passagiere im Regelfall nur wenig. So gelten auch bei diesem Wetlease weiterhin die Tarifbestimmungen und Regeln von Eurowings. Auch der Check-in erfolgt über die Eurowings-Homepage bzw. –App oder den –Check-in-Schalter. Air Baltic ist lediglich für die Durchführung des Fluges zuständig. Eurowings-Bordverkauf, jedoch sonst kaum Branding In der Vergangenheit hatte Eurowings ab Stuttgart beispielsweise CSA unter Vertrag. Auf den von der tschechischen Airline durchgeführten EW-Flügen gab es zeitweise kostenfreie Getränke und Snacks, denn es erfolgte zunächst kein Boardverkauf. Beim momentanen Air-Baltic-Wetlease ist das anders, denn in der Kabine liegt der Verkaufskatalog aus und die Flugbegleiter bieten Eurowings-Produkte zum Kauf an. Trolley und beispielsweise Pappbecher sind im Design des Auftraggebers gehalten. Die Screens, Sicherheitskarten und sonstige Designmerkmale weisen weiterhin

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Alternative Anreise: Ab nach Lutzmannsburg oder Bad Sauerbrunn in die Therme!

Auch die burgenländischen Thermen Bad Sauerbrunn und Lutzmannsburg sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab Wien erreichbar. Dabei können Busse ohne Umstieg als auch eine Kombination aus Bahn und Bus genutzt werden. Für Inhaber des neuen Klimatickets entstehen dabei für die Fahrten keine Extrakosten. Während die Sonnentherme Lutzmannsburg eine der bekanntesten Badeanstalten des Burgenlands ist, wissen nur wenige, dass es auch im Bezirk Mattersburg, genauer gesagt in Bad Sauerbrunn, eine kleine Therme ist. Diese punktet mit günstigen Eintrittspreise, jedoch dient diese in erster Linie dem angeschlossenen Reha-Zentrum. Für Kinder hat man in Sauerbrunn – im Gegensatz zu Lutzmannsburg – nichts zu bieten, jedoch können hier Ruhesuchende voll auf ihre Kosten kommen. Mit dem Klimaticket sind auch diese beiden Thermen ohne Mehrkosten erreichbar. Alternativ kann man damit auch unter anderem nach Stegersbach, Bad Tatzmannsdorf und Bad Loipersdorf fahren. Nähere Einzelheiten dazu in diesem Artikel. Fast unbekannt: Heilterme Bad Sauerbrunn Die Therme Bad Sauerbrunn ist eine der kleineren Bäder im Burgenland und weniger bekannt. Sie ist an das örtliche Kurzentrum angeschlossen und nur zu bestimmten Zeiten öffentlich zugänglich. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt drei Stunden. Es geht hier äußerst ruhig zu, denn man ist primär auf Erholung ausgerichtet, weshalb es keine Spaßangebote wie Rutschen gibt. Der Eintrittspreis ist mit 17 Euro vergleichsweise günstig. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Therme Bad Sauerbrunn momentan nur für Kurgäste zugänglich. Es ist nicht absehbar wann diese auch wieder von der allgemeinen Bevölkerung genutzt werden kann. Betreiber Vamed beobachtet die weiteren Entwicklungen und wird bei Änderungen zeitgerecht informieren. Mit öffentlichen

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Discover – die „bessere“ Eurowings?

Ein überraschend guter Flug, gratis Entertainment und ein teures Flugzeugmodell – im Eurowings Discover A320 von Frankfurt auf die Kanarischen Inseln. Es war ein kalter, dunkler Januarmorgen in Frankfurt, es hatte Nachtfrost gegeben und der Tag hatte mit dem Freikratzen meiner Windschutzscheibe begonnen. Dieser Tripreport hatte schon bei der Buchung vor einigen Wochen meine Vorfreude und Neugier geweckt. Was hatte ich nicht in den Wochen davor alles zu Eurowings Discover gelesen und gehört. Das aktuellste “Lieblingstool” des Kranich-Konzernvorstandes, das unter dem Projektname “Ocean” gegründet wurde, hatte den Flugbetrieb zunächst am 24.Juli 2021 unter der Flugnummer 4Y/OCN134 mit einem zuvor durch Sun Express Germany betriebenen A330 aufgenommen. Pünktlich zur Umstellung auf den aktuell laufenden Winterflugplan startete Discover dann den Einsatz auf der Kurz- und Mittelstrecke. In den vergangenen Jahren hatte es rund um das ausgerufene „Wings – Konzept“ eine Vielzahl zumindest fragwürdiger Entscheidungen gegeben. Die Marke Eurowings, welche übrigens im kommenden Jahr ihren 30.Geburtstag feiern kann, mutierte zu einer Art Versuchskaninchen, begleitet von damit verbundener negativer Presse, welche es zu verkraften galt. Da war der erste Versuch der „eigenen“ Eurowings-Langstrecke ab Köln/Bonn, operated by Sun Express Deutschland, welcher mit Rekordverspätungen mehr als holprig begann. Dann war da zum Beispiel die planlos wirkende und zwischenzeitlich auch abgesagte Integration der Brussels Airlines in Eurowings, während mit dem A320 OO-SNN weiterhin ein einziges Flugzeug als eine Art „Zeitzeuge“ (bis heute) im Eurowings-Lack munter unter Brussels Airlines Flugnummern durch die Gegend fliegt, ohne je für Eurowings geflogen zu sein. Die ebenfalls in Eurowings-Optik fliegenden A330

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