Tripreports

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Alternative Anreise: Mit dem G1-Bus in die Therme

Kalte Wintertage laden regelrecht zum Verweilen in warmen Thermalwasser ein. Das Südburgenland hat einige Thermen zu bieten, die mit einem Fernbus ab Wien und Wiener Neustadt erreichbar sind. Im Gegensatz zu den meisten anderen Fernbussen ist die von Dr. Richard betriebene Linie G1 im österreichischen Klimaticket inkludiert. Die südburgenländischen Ortschaften Bad Tatzmanndorf und Stegersbach und das oststeirische Bad Loipersdorf sind insbesondere für ihre Thermen bekannt. Die drei Bäder fokussieren sich auf unterschiedliche Zielgruppen. Während Bad Tatzmannsdorf eher auf Erwachsene, die ruhige Tage in warmem Wasser verbringen wollen, zielt, hat man in Stegersbach so einiges für Kinder und Jugendliche zu bieten. In Bad Loipersdorf versucht man eine Mischung aus allem. Alle drei Thermen haben gemeinsam, dass die Erreichbarkeit auf dem Schienenweg schlichtweg nicht gegeben ist. Die meisten Gäste reisen daher mit dem eigenen Auto an, da es – abgesehen von Pendlern – kaum bekannt ist, dass es ab Wien und Wiener Neustadt eine Fernbuslinie gibt, mit der die drei Bäder erreicht werden können. Diese ist – im Gegensatz zu den innerösterreichischen Flixbus-Strecken – im Klimaticket inkludiert, weshalb der G1-Bus, umgangssprachlich auch „Südburgenländer-Express“ genannt, eine durchaus attraktive Alternative zum eigenen Auto darstellt. Fernbus ist schnellste Verbindung vom Südburgenland nach Wien Die von Dr. Richard betriebene Fernbus-Strecke wird überwiegend von Pendlern, die im südlichen Burgenland leben und in Wien arbeiten, genutzt. Sie stellt mangels Schienenverbindungen die einzige Alternative zum Auto dar. Die Nachfrage ist sehr hoch, weshalb das Unternehmen die Route mit Stockbussen bedient und zu Stoßzeiten auch mehrere Fahrzeuge einsetzt. Reservierungen müssen

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Ultrakurzstrecke: Air Malta und Malta Air im Vergleich

Ultrakurzstrecken-Flüge stehen immer wieder im Kreuzfeuer der Kritik und werden von immer mehr Staaten besonders hoch besteuert. Inseln können aus nachvollziehbaren Gründen im Regelfall nur auf dem See- oder Luftweg erreicht werden. Da liegt es in der Natur der Sache, dass es auch besonders kurze Flüge geben muss. So kurz, dass selbst Ryanair keinen Bordverkauf durchführt. Der irische Lowcoster und seine Töchter Lauda Europe, Buzz, Malta Air und Ryanair UK sind europaweit bekannt, dass man ein fliegender Gemischtwarenhändler ist. Von Getränken und Snacks über Parfums und Rubbellose bis hin zu Smartphone-Gadgets wird so ziemlich alles feilgeboten. Je nach diensthabender Crew mal dezent, mal regelrecht aufdringlich. Die Einnahmen aus dem Bordverkauf sind ein nicht unerheblicher Teil des Konzernumsatzes. Umso überraschender, wenn es überhaupt keinen Verkauf gibt. Die Inseln Sizilien und Malta verbindet traditionell sehr viel. Daher ist es nicht verwunderlich, dass Malta Air (Ryanair) und die staatliche Air Malta gleich mehrere Städte Siziliens mit dem Flughafen Luqa verbinden. Vor der Corona-Pandemie wurde sogar äußerst hochfrequent geflogen, so dass von einer Art „Luftbrücke“ die Rede sein konnte. Derzeit ist das Angebot reduziert, was jedoch die beiden Player nicht daran hindert sich weiterhin einen harten Wettbewerb zu liefern. Am schärfsten ist dieser auf der Route Malta-Catania-Malta, denn dies ist quasi die Rennstrecke zwischen den beiden Inseln. Air Malta bietet weiters Flüge nach Palermo an und der Ryanair-Mitbewerber Malta Air fliegt auch nach Trapani. In der Vergangenheit gab es auch reguläre Flüge nach Comiso. Aufgrund der aktuellen Situation konzentriert sich im Winterflugplan 2022/21 das

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Regiojet-Züge im Test: Top-Service an Bord, aber komplizierte Online-Buchung

Seit einigen Jahren ist das tschechische Verkehrsunternehmen Regiojet im österreichischen Schienenverkehr präsent. Derzeit bietet man ab Wien Hauptbahnhof zwei Strecken an: Prag und Bratislava. Weiters ist man mit zumeist gelben Fernbussen ab dem Busbahnhof Wien Hbf tätig. Regiojet ist eine Tochtergesellschaft von Student Agency und kommt ursprünglich aus dem Fernbussegment. Vor einigen Jahren nahm man zunächst innertschechische Bahnlinien auf und expandiert mittlerweile auch international. Das Angebot in den Zügen unterscheidet sich zum Teil stark von jenem, das man beispielsweise bei den Österreichischen Bundesbahnen gewohnt ist. Alle Fahrgäste – unabhängig von der gebuchten Reiseklasse – erhalten kurz nach dem Einstigen eine kleine Flasche Wasser überreicht. Je höher die Wagenklasse, desto größer die Auswahl an inkludierten Getränken und Snacks. Interessanterweise gibt es selbst innerhalb der zweiten Klasse deutliche Service-Unterschiede. Hinweis: Sämtliche Fotos in diesem Artikel sind als Slideshows eingefügt. Am PC können die Galerien durch Klicken auf die Pfeile durchstöbert werden und auf Smartphones und Tablet-PCs durch Wischen nach rechts und links. Ex-ÖBB-Vierer-Abteile als Business-Class Grundsätzlich hat Regiojet nur zwei offizielle Wagenklassen. Die Erste Klasse bezeichnet man als Business-Class und entspricht von der Ausstattung her Eins zu Eins den Viererabteilen, die die Österreichischen Bundesbahnen in den Eurocity-Zügen anbieten. Das ist kein Zufall, denn das Wagenmaterial wurde gebraucht von den ÖBB erworben. In der „Schienen-C“ sind viele Getränke und Snacks im Fahrpreis inkludiert. Diese können beim Steward bzw. der Stewardess bestellt werden. Was genau dabei ist und wofür man bezahlen muss, ist im Business-Class-Folder enthalten. Die Zweite Klasse unterteilt Regiojet in drei Unterklassen,

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Viel Nachholbedarf: Sonst wird das nix mit der Klimawende dank der Bahn

Politik und so genannte Klimaschützer setzen große Hoffnungen in den Verkehrsträger Bahn, der laut deren Aussagen besonders umweltfreundlich sein soll. Doch gerade in Deutschland besteht akuter Nachholbedarf, denn vielerorts ist Barrierefreiheit ein Fremdwort und Toiletten können wahrliche Ekelzonen sein. So wird das einfach nichts mit der Klimawende. Bahnfahren war mal einfach: Vor der Abfahrt oder zur Not beim Schaffner gegen Aufpreis eine Fahrkarte kaufen und los kann es gehen. Die Preise waren immer gleich und mit Vorteilscard (ÖBB), Bahncard (DB) oder Halbtax (SBB) zahlte man die Hälfte. Aktionstickets gab’s schon immer, aber die Preise waren transparent und kalkulierbar. Das änderte sich schleichend, denn die Eisenbahngesellschaften haben in den letzten Jahren verstärkt auf das von Billigfliegern in die Luftfahrt gebrachte – und mittlerweile branchenübliche – flexible Pricing umgestellt. In erster Linie sind davon Fernstrecken betroffen, aber gelegentlich kann es auch im Regionalverkehr zu Überraschungen kommen, wenn eine ganze Flut von Tarifen für den gleichen Zug angeboten wird. Unterschiedliche Preise bei ÖBB und DB für die gleichen Züge Im grenzüberschreitenden Fernverkehr kann es einen verdammt großen Unterschied machen über welche Eisenbahngesellschaft man sein Ticket kauft und welchen Abfahrtsbahnhof man wählt. Beispielsweise bieten die ÖBB eine zuggebundene Bahnfahrt von Salzburg nach Stuttgart für rund 60 Euro an. Wählt man aber das kurz vor der Landeshauptstadt befindliche Elsbethen als Abfahrtsort, so sank in der Stichprobe der Preis auf 26,60 Euro. Noch günstiger ging es über die Homepage der DB: 23,90 Euro. Selbstverständlich für die tupfengleiche Bahnverbindung am gleichen Tag. Ein noch weniger nachvollziehbares Bild

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Der unscheinbare Hoffnungsträger: Mit Corendon Airlines Europe von Hannover nach Fuerteventura

Was haben die deutschen Flughäfen in Nürnberg, Münster-Osnabrück, Erfurt und Rostock-Laage gemeinsam? Im vergangenen Jahrzehnt musste äußerst schmerzhaft zunächst der Wegfall von Air Berlin und keine 1,5 Jahre später von Germania verkraftet werden, beide zu ihrer Zeit der lokale “Big Player”. Nach den Insolvenzen waren die Filetstücke schnell verteilt, während insbesondere die Flughäfen aus der zweiten Reihe dringend nach Ersatz suchen mussten. Inzwischen haben die oben genannten Flughäfen im laufenden Winterflugplan wieder eines gemeinsam: eine maltesische Charterairline – die „Corendon Airlines Europe“. Diese ist Ableger der türkischen Corendon Airlines und an allen vier Flughäfen entweder stark vertreten oder sogar Monopolist. Doch wer ist dieser (derzeit) reine Boeing-737 Betreiber, welcher mit dem Slogan “Your Holiday Airline” in den auffälligen Farben blau, weiß und gelb wirbt? 2017 wurde die zu diesem Zeitpunkt zweite Tochterfirma der Corendon Airlines, nach der Gründung der niederländischen Chartertochter, mit offiziellem Firmensitz auf der bezaubernden Mittelmeerinsel Malta aus der Taufe gehoben. Nach eigener Aussage betreibt die Corendon Airlines aktuell auf drei AOC’s 27 Flugzeuge vom Typ 737, davon 26 vom Typ 737-800 und eine 737-Max8. Vier weitere 737-Max warten in den USA auf Ihre Auslieferung, wovon auch eine Maschine als „9H-MAX“ die maltesische Corendon erweitern soll. Zeit die Airline, welche im kommenden Sommer 2022 ab 26 Flughäfen aus Deutschland , Österreich und der Schweiz in den Süden fliegen will, ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen.  Anreise Der Flughafen Hannover ist einer der wenigen deutschen Flughäfen, welcher einen genehmigten 24-Stunden-Flugbetrieb durchführt. Im DACH-Gebiet ist er direkt an

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Getestet: Mit dem Klimaticket in der Westbahn-„Premium Economy“ durch Österreich

Die private Eisenbahngesellschaft Westbahn hat mit Fahrplanwechsel, der am 12. Dezember 2021 vollzogen wurde, mit der Comfort-Class ein Pendant zur Premium-Economy-Class der Fluggesellschaften auf die Schiene gebracht. Die “Zweite-Klasse-Plus” kann mit dem österreichischen Klimaticket ohne Aufpreis genutzt werden. Bislang ist in Österreich noch keine Eisenbahngesellschaft auf die Idee gekommen eine “Premium-Economy” auf die Schiene zu bringen. Mit der Inbetriebnahme der neuen Stadler-Kiss-III-Triebwägen wagt die Westbahn diesen Vorstoß. Der Mitbewerber ÖBB hat in den Railjets zwar auch drei Beförderungsklassen, allerdings keine, die explizit zwischen Erster und Zweiter angesiedelt ist.  Doch wer ist eigentlich bereit auf der Strecke Wien-Salzburg einen Aufpreis für ein bisschen mehr Komfort zu bezahlen und das auch noch bei einer Eisenbahngesellschaft, deren “Holzklasse” auf dem Niveau der Ersten Klasse anderer Carrier ist? Stammkunden, denen man ein bisschen mehr bieten möchte und wenn diese das Klimaticket haben, gibt es das Upgrade sogar kostenlos. Auch die Reservierung des Wunschsitzplatzes ist unentgeltlich über die Westbahn-Homepage möglich. Vielfahrern und allen, die es noch werden könnten, mehr Komfort bieten und damit Kundenbindung erreichen ist also die offensichtliche Strategie der Westbahn. „Premium-Eco“ mit dem Klimaticket ohne Aufpreis Kann das aufgehen? Offenbar schon, denn eine von Aviation.Direct durchgeführte Probefahrt, von der Westbahn erst nachträglich erfahren hat und somit keine Möglichkeit hatte sich für diesen Bericht vorzubereiten, zeigte, dass die Comfort-Class äußerst gut ausgelastet ist. Alle Sitzplätze waren nicht nur reserviert, sondern auch von Fahrgästen genutzt. Wie bei Bahnfahrten üblich gab es bei den Zwischenstopps Einstiege und Ausstiege, jedoch war die “Premium-Eco” stets voll. Die überwiegende

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Ein Stück Normalität: Im A380 von Frankfurt nach London-Heathrow

Dicke Wolken hängen an diesem Sonntagmorgen über dem Rhein-Main Airport in Frankfurt, als wie aus dem Nichts die vier majestätisch wirkenden Rolls Royce Trent 900 – Triebwerke des Airbus A380-800 am Horizont erscheinen. British Airways Flug 902 startete mit einer Verspätung von 47 Minuten am Heimatflughafen London-Heathrow. „Heathrow füllt sich langsam wieder“, informiert Kapitän White mit seiner Lautsprecherdurchsage: „Es gab, wie früher in London, einfach keinen Pushback-Truck, der dieses große Flugzeug pünktlich aus seiner Parkposition herausdrücken konnte, deshalb sind wir ein wenig hinter dem Zeitplan.“ Final erreichte der „Super-Airbus“ um 10:15Uhr mit rund 20 Minuten Verspätung die Parkposition E2 am Terminal 2. „Wir sind froh und freuen uns riesig gemeinsam mit Ihnen nach fast 18 Monaten Pause am Boden heute mit diesem A380 die außergewöhnlich kurze Strecke von Frankfurt nach London zu fliegen.“ Spätestens jetzt wird auch dem letzten Fluggast klar, dass der heutige Flug schon ein wenig besonders ist. Ein kleines Schmunzeln kann ich mir schwer verbergen als der Kapitän im Laufe seiner fast 5 minütigen Ansprache erwähnt, dass er sich heute kaum im Cockpit bewegen kann, da insgesamt 5 Piloten an diesem Tag für diesen Flug geplant und um ihn herum verteilt sind. Daneben befanden sich 18 Flugbegleiter und 2 Techniker an Bord, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Die Anreise British Airways hat sich dazu entschieden, dass A380 Linientraining auf den Routen London(LHR)-Madrid-London(LHR) – Kurs : BA462&BA463 sowieLondon(LHR)-Frankfurt-London(LHR) – Kurs BA902&BA903 durchzuführen. Die Anreise nach Frankfurt lässt sich hierbei auf verschiedene Art und Weisen darstellen. Der Flughafen

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Die griechische Charmeoffensive: Im Sky Express A320neo von Athen nach Rhodos

Als im Jahr 2006 die Nachricht die Runde machte, dass der erste russische Billigflieger “SkyExpress” in Kürze den Linienbetrieb zwischen Moskau und Sotschi aufnehmen werde, war mehr als ein Jahr zuvor eine ganz andere Airline gleichen Namens bereits einen Schritt weiter. Auf der sonnigen Insel Kreta als “The Airline of Crete” gegründet, startete Sky Express Greece bereits seine Dienste. In den vergangenen 15 Jahren blieb man sich in einer Sache treu, eine Vielzahl griechischer Inseln mit Propellerflugzeugen zu verbinden. Dazwischen gab es kleinere Ausflüge. So setzte man 2006 kurzzeitig einen einzelnen Boeing 747-200 Frachter ein und stieg 2009 mit zwei ehemals an Austrian Airlines ausgelieferten MD-83 kurzfristig ins Chartergeschäft ein, um diesen Ausflug bald wieder zu beenden. Anschließend konzentrierte man sich erneut über mehrere Jahre auf die ATR42/72 Operation innerhalb Griechenlands und an den Wochenenden verschlug es die Propeller-Flotte hin und wieder sogar nach Österreich, unter anderem auf Charterflügen ab Skiathos. Inmitten der Corona-Pandemie im Herbst 2020 überraschte Airbus dann mit einer Ankündigung, dass mit Sky Express ein völlig neuer Airbus-Betreiber gewonnen werden konnte. Bereits wenige Wochen später startete der erste fabrikneue A320neo in Richtung Griechenland. Während Airlines aus aller Welt ihre Bestellungen auf die lange Bank schoben oder gänzlich cancelten, wählte man bei der privaten griechischen Airline den gegenteiligen Weg, frei nach dem Motto “Angriff ist die beste Verteidigung”. Mit einer völlig überarbeiteten, frischen Lackierung und Corporate Identity und einem neuem Tarifsystem steuert man inzwischen 39 nationale und internationale Ziele an. An den deutschen Flughäfen Hamburg und Dortmund sind

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Nice Places: Blue Lagoon, Crystal Lagoon und Santa Maria Bay – Comino

Die kleinste der drei bewohnten Inseln der Republik Malta, Comino, ist besonders für die Blaue Lagune bekannt. Diese zieht Jahr für Jahr tausende Touristen an. Glasklares Wasser lädt zum Baden ein, jedoch sollte ein Besuch nicht nur gut geplant sein, sondern das Ausweichen in die Santa Maria Bay in Betracht gezogen werden. Die Blaue Lagune hat keinen echten Sandstrand, sondern ist eine felsige Angelegenheit. Lediglich nahe dem Bootssteg ist ein kleiner sandiger Bereich angelegt. Dennoch werden in der Hauptsaison unzählige Touristen mit den regulären Linien-Booten aus auch Ausflugsschiffen hier her gebracht. Lokale Geschäftsleute bieten vom Mineralwasser über Hotdogs bis hin zu Taucherbrillen so ziemlich alles an und das zu gesalzenen Preisen. Besonders im Juli und August ist es in der Blauen Lagune total überlaufen und Touristen stehen sich regelrecht gegenseitig auf den Zehen. Die Schönheit dieses malerischen Orts kann also nur in der Nebensaison wirklich erlebt werden, denn dann beschränkt sich das „Angebot“ an Verkaufsständen auch auf einen Rettungsschwimmer und ein kleine Erste-Hilfe-Station. Konkret bedeutet das, dass der absolut nicht ins Landschaftsbild passende „Markt“ außerhalb der Peak-Zeit gar nicht aufgestellt wird. Sandstrand kann man auf der Mini-Insel Cominotto an zumindest einer Stelle erwarten. Hier ist es auch sehr schön zum Baden, aber die Sache hat einen Haken. Die Anreise ist kompliziert, denn man muss der gegenüberliegenden Seite von Comino aus hinschwimmen. Aus Umweltschutzgründen dürfen keine Boote in Cominotto. So sieht man immer wieder Urlauber, die ihre Strandausrüstung auf einer Luftmatratze durch die Bucht befördern. Glasklares Wasser in der Crystal Lagoon

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Nice Places: Kabakum Beach – Ruhe statt Party am Goldstrand

Der sich nahe der Stadt Varna befindliche Goldstrand hat mittlerweile den zweifelhaften Ruf als „neuer Ballermann“ oder „Billig-Ballermann“. Das führt leider dazu, dass die gesamte Küstenregion in etwas schiefem Licht steht. Völlig zu Unrecht, denn nur drei Kilometer entfernt befindet sich ein wunderschöner Strand, der der alle Vorurteile widerlegt. Der Kabakum-Strand ist international weniger bekannt als der Goldstrand. Das liegt definitiv auch daran, dass es hier ruhig und chillig zugeht, während am in der Ortschaft Golden Sands zunehmend der Party- und Sauftourismus die Oberhand gewinnt. Auch ist der Markt auf der Uferpromenade bezüglich Produktfälschungen so auffällig geworden, dass die Zollbehörden einiger Länder das Gepäck von Varna-Reisenden genauer unter die Lupe nehmen. Wer auf Party-Urlaub steht wird im Ort Goldstrand auf jeden Fall fündig. Für wen das aber so ganz und gar nichts ist, der sollte den Kabakum Beach bei der Urlaubsplanung ernsthaft unter die Lupe nehmen, denn diese Region ist äußerst ruhig. Saufgelage und Parties am Strand gibt es hier nicht. Ganz im Gegenteil: Abgesehen von ein paar wenigen Hotels und einem Sessellift gibt es hier auch so ziemlich gar nichts. Das sollte man berücksichtigen, denn der nächste Supermarkt ist einen sehr langen Fußmarsch in Richtung Golden Sands entfernt. Ruhiger Strand ohne Party-Urlauber Der Kabakum Beach ist ein sehr großer, aber auch in der Hauptsaison wenig frequentierter Sandstrand am Schwarzen Meer. Hier trifft man lediglich auf Hotelgäste und ein paar Einheimische, die die Ruhe dieser Gegend genießen. Getränke und kleine Snacks gibt es an den kleinen Bars, die von den

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