Tripreports

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Nice Places: Plaka Beach – Feiner Sandstrand auf Naxos

Die griechische Insel Naxos ist touristisch weit weniger bekannt als die „großen Geschwister“ Mykonos, Santorini und Paros. Doch genau das macht Naxos besonders reizvoll, denn im Normalfall ist es hier nicht überlaufen. Da die Start- und Landebahn des Inselflughafens recht kurz ist, gibt es keine Linienflüge ab dem deutschsprachigen Raum. Der Tour Operator Springer Reisen bietet allerdings Pauschalreisen ab Graz an. Nach langer Pause werden diese wieder als so genannter Direktflug, also mit einem Tankstopp, durchgeführt. Möchte man auf dem Luftweg anreisen, so führt am Umstieg in Athen fast kein Weg vorbei. Hier hat man dann die Wahl, ob man mit Olympic Air oder Skyexpress ab der Hauptstadt nach Athen fliegen möchte. Alternativ gibt es auch Fährdienste, jedoch ist der Zeitaufwand wesentlich höher. Man kann alternativ auch mit Nonstop-Flügen nach Santorini, Mykonos oder Paros fliegen und von dort aus mit dem Schiff nach Naxos-Stadt fahren. Auf Santorini sollte man beachten, dass der Airport und der Hafen einige Kilometer voneinander entfernt sind. Das kann aber problemlos und günstig mit dem Linienbus bewältigt werden. Auf der Insel Naxos gibt es unzählige schöne Orte, über die man schreiben könnte. Dieser Artikel beschränkt sich auf den Strand in Plaka. Vom Airport bzw. vom Hafen aus kann man diesen einfach und günstig mit dem öffentlichen Linienbus erreichen. Ja, auf der Sandstraße oberhalb des Strandes verkehrt tatsächlich ein großer Autobus. Auf Naxos gibt es hinsichtlich der Busfahrkarten eine Besonderheit, die man im Hinterkopf haben sollte. Busfahrkarten müssen vorab in Geschäften gekauft werden Im Gegensatz zu anderen

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Nice Places: Inland Sea und Blue Hole – Naturspektakel auf Gozo

Dwejra, das zur Ortschaft San Lawrenz auf Gozo gehört, gibt es gleich zwei spektakuläre, natürliche Sehenswürdigkeiten. Das einst weltbekannte Azure Window gibt es aber nicht mehr, denn es ist am 8. März 2017 während einem Unwetter kollabiert. Bereits die Anfahrt nach Dwejra bietet einen spektakulären Ausblick auf die Landschaft und aufgrund der schmalen, steilen Straße braucht man durchaus auch starke Nerven. Gefühlt düsen die Linienbusse als ob es Go-Karts wären hinunter. Passiert ist noch nie etwas, was eindeutig dafürspricht, dass die Buslenker von Malta Public Transport ihre Fahrzeuge sicher fahren. Dwejra ist die Endstation der Buslinie 311, die von Rabat (Victoria) aus regelmäßig diesen Ort ansteuert. Man braucht also keinen Leihwagen oder Touristentouren, um zum Inland Sea bzw. zum Blue Hole zu gelangen. Beide natürlichen Attraktionen sind kostenlos und frei zugänglich. Doch was erwartet einen eigentlich? Inland Sea: Durch eine Höhle mit dem Meer verbunden Der Inland Sea ist kein See, sondern ein kleines Stück Mittelmeer, das nur über eine Höhle mit dem Meer verbunden ist. Durch diese kann man theoretisch schwimmen oder spontan vor Ort für einen einstelligen Eurobetrag eine Durchfahrt mit einem Boot buchen. Selbstverständlich kann man am Inland Sea auch baden und das bestens geschützt von Strömung und Wellen, aber das hat einen Haken. Am Inland Sea gibt es keinen Sandstrand, sondern Schotter und viele Steine in allen Größen. Das heißt, dass Flanieren nicht wirklich gemütlich ist und auch der Ein- und Ausstieg ohne Wasserschuhe etwas mühsam ist, da es rutschig sein kann und obendrein es ein

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Nice Places: Rust – Die Storchenstadt im Burgenland

Das deutsche Rust ist insbesondere für den Europapark bekannt. Die gleichnamige Stadt im österreichischen Burgenland ist deutlich kleiner und für zahlreiche Störche, die im Frühjahr und Sommer ihre Jungtiere aufziehen, bekannt. Rust befindet sich direkt am Neusiedler See und hat so einiges zu bieten. Mit nur etwa 2.000 Einwohnern ist es die kleinste Statutarstadt (vergleichbar mit deutschen „kreisfreien Stadt“) Österreichs. Aufgrund der geringen Größe wirkt Rust so ganz und gar nicht wie eine Stadt, sondern wie ein typisches Dorf am Neusiedler See. Die Einwohner sind aber sehr stolz darauf in einer eigenständigen Stadt zu wohnen, denn im Burgenland gibt es nur zwei Statutarstädte: Die Landeshauptstadt Eisenstadt und eben Rust. Der Neusiedler See samt Schilfgürtel sowie weitläufige Weingärten sind sicherlich die Hauptattraktion der burgenländischen Stadt. Im Frühjahr und zu Beginn des Sommers trumpft aber die Natur auf, denn zahlreiche Vogelarten leben in und rund um Rust. Das Highlight sind sicherlich Störche, deren Nester sich auf vielen Rauchfängen von Häusern befinden. Die imposanten Großvögel können – je nach Jahreszeit – nahezu überall beobachten werden. Sei es bei der Balz, bei der Futtersuche, beim Brüten der Eier, beim Füttern und Aufziehen der Jungtiere oder aber bei den ersten Flugversuchen des Nachwuchses. Irgendwelche Eintrittskarten braucht man dafür nicht, denn die Störche sind Wildtiere und die richtige „Eintrittskarte“ ist einfach zur richtigen Zeit kommen und ein bisschen Glück haben. Hält man ausreichend Distanz, so kann man die Großvögel in Ruhe beobachten. Die Stadt Rust hat bei einer Wiese, die sich kurz vor dem Beginn des

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Nice Places: Chillen bei den Delfinen in Eilat

Die südlichste Stadt Israels hat mit dem Dolphin Reef einen äußerst interessanten Ort, der sowohl zum Baden als auch zum Beobachten der Meeressäuger einlädt. Es handelt sich ausdrücklich um keine „Delfinshow“, denn die Tiere leben in der Bucht und umstrittene Shows und Kunststücke müssen die Tiere nicht vorführen. Der Ansatz des Dolphin Reefs ist, dass man Delfine in ihrer natürlichen Umgebung erleben kann. Das heißt konkret, dass die Tiere beobachtet werden können, jedoch diese zu rein gar nichts gezwungen werden. Wenn ein Delfin mal ein Kunststück zeigt oder neugierig zum Steg angeschwommen kommt, dann macht er es freiwillig und wenn er nicht mehr möchte, schwimmt er einfach weiter. Das Anfassen der Meeressäuger ist nicht erlaubt und das hat auch seinen guten Grund. Delfine sind keine Kuscheltiere, sondern hochintelligente Raubtiere. Es kann schon mal vorkommen, dass ein Delfin Nähe sucht, aber nur dann, wenn er das auch will. Wenn aber Menschen Nähe suchen und deutliche Ablehnung der Meeressäuger missachten, können Delfine aggressiv reagieren und ihren Standpunkt mit einer Attacke untermauern. Das gilt insbesondere für weibliche Tiere, die einen Säugling aufziehen. Doch was macht das Dolphin Reef in Eilat zu einem einzigartigen Ort? Die Delfine sind natürlich der große Hingucker und laden zum stundenlangem Beobachten ein. Irgendwann wird man auch bemerken, dass auch die Delfine die Menschen im Blick haben und mit etwas Glück „zerplatzt“ zumindest ein Tier vor Neugierde und kommt angeschwommen, um sich den Menschen am Steg genauer anzusehen. Mit noch ein bisschen mehr Glück interagiert das Tier mit dem

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Xlendi: Malerisches Fischerdorf mit Kaffeehaus-Flair

Gemütlich im Kaffeehaus oder im Restaurant sitzen während die Kinder ganz nah daneben im Wasser spielen oder baden? Genau das ist in Xlendi auf der Insel Gozo nicht nur möglich, sondern mit einem beeindruckenden Ausblick auf die Bucht, die Felsen und das Meer. Außerhalb der Hauptsaison ist es in diesem kleinen Dorf sehr ruhig, denn nebst dem traditionellen Fischfang lebt man fast überwiegend vom Tourismus. Dennoch ist Xlendi nicht sonderlich groß und normalerweise auch nicht überlaufen. Wer das Sitzen in Strand-Cafés und -Restaurants den klassischen Liegen vorzieht, kommt an diesem Ort voll auf seine Kosten. Direkt am Ende der Bucht, nur wenige Zentimeter vom Meer entfernt, befinden sich einige gastronomische Betrieb und sogar ein kleines Hotel. Die Bucht hat sandigen Untergrund ist sehr flach, so dass der Aufenthalt mit Kindern gut möglich ist. Das Meer kann über kleine Treppen bzw. Leitern direkt von den Cafés aus erreicht werden. So können Kinder in der Bucht spielen und baden, ihre Eltern haben sie aber stets im Blick. Wer es ein bisschen spektakulärer haben will, für den ist das zum offenen Meer gerichtete Ende der Bucht interessant. Hier ist es sehr tief und Sprünge von Klippen und Felsen sind offiziell erlaubt. Die maltesische Regierung hält in der gesamten Bucht – wie an allen offiziellen Badestränden – sicherheitshalber Rettungsschwimmer vor. Die Bucht von Xlendi ist aufgrund ihrer geografischen Lage sehr gut vor Wellen und starkem Seegang geschützt, aber sicher ist sicher. Xlendi wird von vielen Besuchern als imposant beschrieben. Das mag daran liegen, dass

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Griechischer Wein und ein Dreamliner: Mit der Scoot 787-8 von Berlin nach Athen

Es gibt sie diese mehr oder weniger unbekannten Airlines, mit denen es aufgrund vorhandener Reisevorlieben nur wenige oder gar keine Schnittpunkte gibt. Scoot ist für mich persönlich eine dieser unbekannten gewesen. Damit meine ich nicht, dass mir der Name oder der Airline Background unbekannt gewesen wären, sondern, dass die einzigen zwei Schnittpunkte in Europa in der Vergangenheit Berlin-Tegel und Athen ausschließlich Non-Stop mit dem Heimathafen Singapur verbunden wurden. Da mein persönlicher Schwerpunkt in den vergangenen 2 Jahren vor der Pandemie in den USA gelegen hatte, gab es für mich keine passende Gelegenheit, in den auffälligen gelben Dreamliner einzusteigen. Umso erfreulicher war die Meldung Mitte Juli diesen Jahres, dass Scoot nicht nur seine Rückkehr nach Berlin und nun damit an den BER für den 10.August verkündete, sondern auch, dass die beiden einzigen Europaziele darüber hinaus auch noch miteinander verbunden werden sollten. Im verbleibenden Sommerflugplan fliegt Scoot mit dem „kleinen“ 787-8 Dreamliner 3x wöchentlich als Flug TR722 von Singapurs Changi Airport zunächst die etwa 9000km lange Strecke in die griechische Hauptstadt Athen. 85 Minuten später geht der Weiterflug unter selbiger Flugnummer in die deutsche Hauptstadt, wo nach weiteren etwa 2,5 Stunden Flug für einige Fluggäste nach knapp 16 Stunden die Reise endet. Nach einer sehr kurzen Standzeit am BER von lediglich 60 Minuten startet TR723 die Rückreise zunächst nach Athen, wo ein erneuter Zwischenstopp vor der langen Rückreise in die Heimat eingelegt wird. Da die Flüge Athen-Berlin-Athen unter die sogenannte „5th Freedom Regelung“ fallen, verkauft Scoot diese Flüge ab rund 35€ One-Way

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Im Test: Das ist ITA Airways – aka „neue Alitalia“

Seit Freitag ist die “neue Alitalia”, die kurzerhand beschlossen hat doch als “ITA Airways” aufzutreten in der Luft. Am Samstag führte der Carrier den offiziellen Erstflug auf der Strecke Rom FCO-Luqa durch. Dieser Anlass wurde für einen “Testflug” genutzt. Die Homepage von Ita wirkt nicht nur auf den ersten Blick sehr provisorisch, sondern auch das Buchen von Flugtickets gestaltete sich bis zuletzt durchaus kompliziert. Mit manchen Browsern war die Buchungsmaske gar nicht anwählbar oder der Vorgang endete in einem Sammelsurium von Fehlermeldungen. Ticketbuchung und Web-Check-in können herausfordernd sein Hat man es endlich geschafft einen Flugschein zu kaufen, so blühte beim Web-Check-in schon die nächste negative Überraschung. Dieser funktioniert in manchen Browsern nicht und auch sprachlich war es eine Mischung aus Italienisch und Englisch. Verlangt wird, dass man unter dem Deckmantel “Corona” diverse Daten für eine Art “Selbsterklärung” angibt. Das Formular war dermaßen verbuggt, so dass es erst auf den fünften Anlauf eine Bordkarte ausgespuckt hat. Im Gegensatz zum Branchenstandard handelt es sich um ein simples PDF. Die angepriesene mobile Bordkarte wurde nicht zugestellt. Zwar ist diese im E-Mail erwähnt, jedoch schlichtweg nicht vorhanden. Während dem Web-Check-in wurde der Flug übrigens als “operated by Alitalia” ausgewiesen. Auf der Einsteigekarte mit ITA-Logo findet sich deren Markenzeichen. In allen sonstigen Unterlagen ist stets die Rede von “operated by ITA”. Die Rechte am Brand Alitalia sicherte man sich für rund 90 Millionen Euro. Diese nutzt man auch temporär, um sich bei der Umlackierung von Flugzeugen und für die Beschaffung neuer Uniformen mehr Zeit zu

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Ein Hauch von Dolce Vita: Mit dem Singapore Airlines A350-900 von Kopenhagen nach Rom

Wenn dir das Leben eine Zitrone schenkt, mach Limonade daraus”, dieses alte Sprichwort ist der ideale Einstiegssatz für diesen Trip Report.  Die Corona Pandemie führte auch für zahlreiche Vielflieger und Aviation Freunde weltweit dazu, dass der Aufenthalt an Bord eines Verkehrsflugzeuges wieder zu einem fast schon seltenen Highlight anmutet. Wie macht man also nun Limonade aus so einer Situation? Singapur hatte inmitten der Pandemie über Monate hinweg die Grenzen geschlossen, eine Einreise war nur für wenige Personen möglich. Dieser außergewöhnlichen Situation ist auch der vor wenigen Wochen neu aufgelegte „Fünfte Freiheit“ Flug der Singapore Airlines von Kopenhagen nach Rom zu verdanken. Flug SQ352 hebt planmäßig 00:30 in Singapur ab und erreicht Kopenhagen etwa 12 Stunden später um 6:55 Ortszeit. Nach einem kurzen Turnaround von etwas weniger als 1,5 Stunde in Kopenhagen fliegt der A350 weiter in die italienische Hauptstadt wo der Flieger um 10:35 seinen finalen Zielort für einige Reisende und die Crew erreicht. Anreise zum Airport Kopenhagen Es gibt zahlreiche Möglichkeiten ab ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz – je nach Abflughafen auch mehr oder weniger günstig – die dänische Hauptstadt zu erreichen. Da ich jegliche Hektik in der An- und Abreise zu vermeiden versuchte, entschied ich mich zu einer Anreise bereits am Vortag um noch in Ruhe ein wenig skandinavische Luft zu inhalieren und Gemütlichkeit zu erfahren, um in der richtigen Stimmung die Reise am nächsten Morgen in die zuweilen quirlige italienische Metropole anzutreten. Nach einem guten Abendessen und einer kurzen Nacht im praktischen und schlichten Hotel machte

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Agistri: Ein griechischer Geheimtipp

Eigentlich keine sonderlich gute Idee: Athen im Hochsommer. Die griechische Hauptstadt hat so viel zu bieten, Sehenswürdigkeiten wohin das Auge fällt. Doch die enorme Hitze – teilweise bis zu 40 Grad an manchen Tagen – macht Sightseeing-Touren zu schwitzigen und unangenehmen Angelegenheiten. Abkühlung muss her: Glücklicherweise sind Inseln in Griechenland in der Regel nicht weit vom Festland entfernt. Nach dem Trubel auf der Akropolis oder der Plaka in Athen sehnt man sich nach Entspannung. Doch die nächstgelegenen Stadtstrände sind teilweise von Touristen überflutet. Da kommt entspannen definitiv zu kurz. Nur eine Stunde mit der Fähre vom Hafen Piräus entfernt befindet sich Agistri, eine der Saronischen Inseln. Auf Agistri gibt es nur fünf kleine Dörfer, zwei Taxis, einen Bus und keine nervigen Touristen – ein Traum! Die kleine Insel wird nur von rund 1.000 Einwohner bewohnt, dementsprechend hat man auch die schönen Strände (fast) für sich allein. Doch lohnt sich die „Flucht“ aus dem Stadtdschungel? Aviation.Direct hat die kleine Insel näher unter die Lupe genommen. Mit der Fähre leicht zu erreichen Zwei Reedereien verbinden den Hafen Piräus mit den Saronischen Inseln. Beide Fähren bringen dich auch nach Agistri, jedoch unterschiedlich schnell. Während Bluestar Ferries fast zwei Stunden für die Strecke benötigt, dauert die Überfahrt mit dem „Flying Dolphin“ – einer Speedboat-Fähre – nur rund eine Stunde. Für ein einfaches Ticket werden ungefährt 15 Euro fällig. Selbsterklärend: die schnellere Verbindung ist teurer. Achtung: Die schnellere Fähre legt in Megalochori an, nicht in Skala! Wenn ihr also in Skala untergebracht seid, würde ich euch die

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Rom: Zwei Airports, die unterschiedlicher kaum sein können

Die italienische Hauptstadt Rom verfügt über zwei internationale Flughäfen, die unterschiedlicher kaum sein können. Gemeinsam ist den beiden Airports, dass sie von der Aeroporti di Roma, einer Tochter des Atlantia-Konzerns der Benetton-Familie, betrieben werden. Der Rom-Fiumicino trägt den IATA-Code FCO und ist der größere der beiden Flughäfen und wurde am 20. Oktober 1960 offiziell eröffnet. Seither wurde dieser Airport zum Großflughafen ausgebaut. Derzeit gibt es mit den Terminals 1 und 3 zwei große Abfertigungsgebäude. Das Terminal 2, das vormals überwiegend von Lowcostern genutzt wurde, ist im Jahr 2018 abgerissen worden. Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind in Fiumicino deutlich spürbar. Das Terminal 1 wird momentan nur für Check-in und Sicherheitskontrolle genutzt. Anschließend geht es Airside über eine Verbindungsbrücke ins Terminal 3, wo dann das Einsteigen in die Flugzeuge stattfindet. Für Vielflieger ärgerlich: Im Schengen-Bereich sind – im Gegensatz zu Non-Schengen – alle Lounges weiterhin geschlossen. Auch sonst hält sich das gastronomische Angebot eher auf Sparflamme. Seit einigen Jahren verfügt FCO mit dem Gatebereich E auch über ein Satteliten-Terminal. Nur wenige Airlines nutzen derzeit die Check-in-Schalter im Terminal 1. Das hat zur Folge, dass die überwiegende Mehrheit der Counter, die oftmals in den Farben von Alitalia gebrandet sind, verwaist ist. Teilweise haben diese auch eine kleine Staubschicht angesetzt. Es ist derzeit nicht absehbar wann diese wieder benötigt werden. Dennoch kann der FCO das Terminal 1 nicht gänzlich geschlossen lassen, denn die Kapazität im Terminal 3 ist hinsichtlich Check-in und Sicherheitskontrolle nicht ausreichend. Genutzt wird Fiumicino von so ziemlich allen Airlines, die Rom

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