Z-ToGo

Weitere Artikel aus der Rubrik

Z-ToGo

My Airline will offene Löhne nur mit neuem Investor ausbezahlen

Die kurzlebige Fluggesellschaft My Airline soll vielen Beschäftigten die Gehälter schuldig sein. Zahlreiche Beschäftigte sind deshalb mit Unterstützung der Gewerkschaft vor Gericht gezogen. Nun sagte das Unternehmen zu, dass ab Jänner 2024 Geld fließen soll. My Airline musste Anfang Oktober 2023 den Flugbetrieb einstellen. Arbeitnehmervertreter erklären, dass viele Beschäftigte für die Monate September und Oktober 2023 kein Gehalt ausbezahlt bekommen haben sollen. Die Gewerkschaft vertritt eigenen Angaben nach 158 Betroffene und gibt ergänzend an, dass in manchen Fällen schon seit über fünf Monaten kein Geld geflossen sein soll. Zwischenzeitlich haben einige Leasinggeber bereits ihre Flugzeuge einkassiert. Zunächst wandte man sich an die zuständigen Behörden. Es folgte eine Anordnung, die besagt, dass My Airline die ausstehenden Löhne und Gehälter ausbezahlen muss. Da dem nur wenig folgte, zogen die Betroffenen vor Gericht. Nun sagte das Unternehmen zu, dass ab Jänner 2023 die Außenstände beglichen werden sollen. Es gibt aber einen Haken: Man knüpft die Zusage daran, dass neue Investoren gefunden werden. Sprich: Momentan hat My Airline das den Beschäftigten zustehende Geld gar nicht zur Verfügung. Man hofft darauf, dass man an frische Finanzmittel kommt und mit diesen dann die Schulden gegenüber den Beschäftigten begleichen kann. Dementsprechend fällt die Reaktion der zuständigen Gewerkschaft nicht gerade euphorisch aus. Es ist gar die Rede davon, dass die Zusage mitunter wertlos ein könnte, wenn es dem Management nicht gelingt neue Investoren zu finden. Für die Mitarbeiter wäre dies keine akzeptable Vorgehensweise, denn die Wahrscheinlichkeit, dass sich niemand findet, der das Unternehmen übernehmen und/oder finanziell stützen will,

weiterlesen »

FACC erhält Cybersecurity-Award

Der österreichische Luftfahrtzulieferer FACC AG war im Jahr 2015 selbst Opfer eines Cyber-Betrugsfalls. Seither hat man kräftig in die Sicherheit investiert und nun einen Award verliehen bekommen. Dafür wurde am vergangenen Montag in der Wiener Hofburg der ALC Cybersecurity-Award verliehen. Die Auszeichnung wurde von CEO Robert Machtlinger und Alexander Hochmeier, VP IT & Security entgegengenommen. „Sicherheit braucht höchste Standards. Der Erhalt des Cybersecurity-Awards unterstreicht, dass sich unsere umfassenden Anstrengungen der letzten Jahre lohnen. Auch wenn man niemals 100 % Sicherheit gewährleisten kann, so ist es für uns und unsere Kunden gut zu wissen, dass wir uns zu den besten Unternehmen Österreichs im Bereich Cybersecurity zählen dürfen. Mein besonderer Dank geht an das gesamte IT und Security Team der FACC, das hier in den vergangenen Jahren sehr viel bewegt hat,“ zeigt sich CEO Robert Machtlinger stolz.

weiterlesen »

Russischer Minister räumt ein: Sanktionen bremsen die russische Luftfahrt ein

Russischen Fluggesellschaften sollen seit dem Beginn der Sanktionen, die als Reaktion auf den kriegerischen Überfall gegen die Ukraine eingeführt wurden, im Ausland 76 Verkehrsflugzeuge beschlagnahmt worden sein sollen. Diese Anzahl nennt Verkehrsminister Witali Saweljew. Es lässt sich nicht nachprüfen, ob die vom russischen Regierungsmitglied genannte Stückzahl korrekt ist oder nicht. Der Minister sprach im Gespräch mit russischen Medien explizit von Maschinen, die beispielsweise zu Wartungszwecken vorübergehend außerhalb der Russischen Föderation waren. Auf Flugzeuge, die im Rahmen eines Linienfluges nach dem Beginn der Sanktionen einen ausländischen Airport angesteuert haben und dort, beispielsweise auf Betreiben von Leasinggebern, an die Kette gelegt wurden, ging Saweljew, der früher Konzernchef von Aeroflot war, gar nicht ein. Erstmals räumte ein hochrangiges Regierungsmitglied Russlands ein, dass die westlichen Sanktionen dazu geführt haben, dass ein erheblicher Teil der russischen Verkehrsflugzeugflotte “in ihrer Betriebsfähigkeit enorm eingeschränkt ist”. Dabei soll es nicht nur darum gehen, dass Boeing und Airbus keine Dienstleistungen mehr erbringen, sondern auch um den simplen Grund, dass viele Staaten wegen der Gefahr, dass Leasinggeber die sofortige Pfändung durchsetzen würden, nicht angesteuert werden können. Vor dem Einmarsch in die Ukraine hatten viele russische Carrier ihre westlichen Maschinen unter anderem aus steuerlichen Gründen, aber auch auf Druck der Lessoren, weil es gegenüber der russischen Zivilluftfahrtbehörde Vorbehalte gab, in Irland und auf den Bermuda Inseln registriert. Die dortigen Ämter haben mit Beginn der Sanktionen die entsprechenden Registrierungen suspendiert. Im Expresstempo wurden die Maschinen ohne die Zustimmung der Eigentümer ins russische Register überführt. Dies wird international als illegal betrachtet und in

weiterlesen »

Österreich: Regulierungsbehörde rechnet mit noch mehr Paketen

Im 2. Quartal 2023 wurden insgesamt rund 94,2 Millionen Pakete transportiert, 87,0 Millionen wurden in Österreich zugestellt, 7,2 Millionen wurden ins Ausland transportiert. „Das ist bei den transportierten Paketvolumina im Vergleich mit dem 2. Quartal 2022 ein neuerlicher, deutlicher Anstieg um insgesamt knapp 12 Prozent“, kommentiert Dr. Klaus M. Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post, Zahlen aus dem soeben veröffentlichten RTR Post Monitor. „Für das gesamte Jahr 2023 erwarten wir – konservativ geschätzt – bei den im Inland zugestellten Paketen insgesamt 351,5 Millionen, das ist im Jahresvergleich ein Zuwachs von rund 8,4 Prozent und bei den ins Ausland transportierten Paketen insgesamt 29,4 Millionen“, rechnet Steinmaurer vor. Im 2. Quartal 2023 wurden in Österreich insgesamt 134,3 Millionen Briefe transportiert, das sind um rund 11 Prozent weniger als im 2. Quartal 2022. 127,1 Millionen Briefe wurden in Österreich zugestellt, 7,2 Millionen gingen ins Ausland. „Briefe zu senden kommt in Österreich immer mehr aus der Mode. Für 2023 rechnen wir mit insgesamt 553,7 Millionen Briefen, davon 524,6 Millionen, die in Österreich zugestellt werden“, führt Steinmaurer aus. Post-Sektor rüstet sich für Weihnachten – Anstieg bei Leasingpersonal erwartet „Was die von uns ermittelten Daten zum Postmarkt auch zeigen, dass die steigenden Paketvolumina im Post-Sektor offenbar einen Anstieg der Beschäftigten nach sich ziehen. Heuer wurde bereits deutlich mehr Leasingpersonal beschäftigt als im Vorjahr. Zu einem kurzfristigen Hype – das lassen unsere Datenreihen vermuten – wird es beim Leasingpersonal wieder im 4. Quartal 2023 kommen. Wir rechnen hier mit mehr als 2.000 Leasingkräften,

weiterlesen »

LOT Polish Airlines verbindet Podgorica und Ohrid mit Warschau-Radom

Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines plant die Aufnahme von saisonalen Sommerflügen ab Warschau-Radom. Konkret sollen die Städte Podgorica und Ohrid angeflogen werden. Die polnische Fluggesellschaft LOT Polish Airlines wird im kommenden Sommer neue saisonale Verbindungen ab dem Flughafen Warschau-Radom in Betrieb nehmen. Die Airline plant, die Städte Podgorica und Ohrid anzufliegen, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet. Die Stadt Podgorica soll ab dem 23. Juni mit einem wöchentlichen Flug bedient werden. Der Flug nach Podgorica soll sonntags stattfinden, die Verbindung mit Podgorica soll bis zum 29. September aufrechterhalten werden. Auch die Stadt Ohrid soll saisonal angeflogen werden, die polnische Airline LOT Polish Airlines soll diese Verbindung ab dem 24. Juni aufnehmen. Ohrid soll wie Podgorica einmal wöchentlich angeflogen werden, der entsprechende Flug soll montags stattfinden. Die nordmazedonische Stadt soll bis zum 23. September im Flugplan stehen.

weiterlesen »

Olympische Sommerspiele 2024: Sperrung des Pariser Luftraums

Die Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele findet im Juli 2024 in Paris statt. Während dieser Zeit wird der Flugverkehr auf den Pariser Flughäfen eingestellt. Am 26. Juli 2024 findet in Paris die Eröffnungsfeier der Olympischen Sommerspiele statt. Die französische Zivilluftfahrtbehörde DGCA hat angekündigt, dass während dieser Zeit der Flugbetrieb an den Pariser Flughäfen eingestellt wird. Aus Sicherheitsgründen wird auch der Luftraum im Umkreis von 150 Kilometern um die Hauptstadt Paris gesperrt, wie das Portal Aero.de berichtet.

weiterlesen »

Wien: Wizz Air setzt Sharm el Sheikh und Hurghada temporär aus

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air setzt im Dezember 2023 zwei Routen ab Wien-Schwechat temporär aus. Es handelt sich um die Ägypten-Ziele Hurghada und Sharm el Sheikh, die während der kalten Jahreszeit eigentlich als nachfragestark gelten. Am 3. Dezember 2023 wird Wizz Air vorerst letztmalig zwischen Wien und Hurghada fliegen. Die Route pausiert anschließend bis Mitte Jänner 2024. Die Wiederaufnahme ist für den 18. Jänner 2024 angekündigt. Ab diesem Termin soll Hurghada – vorbehaltlich etwaiger Änderungen – wieder an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag ab Wien bedient werden. Sharm El Sheikh wird ab der österreichischen Hauptstadt am 2. Dezember 2023 letztmalig bedient. Die Wiederaufnahme ist für den 16. Jänner 2024 angekündigt. Vorbehaltlich Änderungen soll dann wieder jeweils an Dienstagen und Samstagen geflogen werden. Beide Destinationen sind zwar beliebte Urlaubsziele, jedoch ist in Ägypten das Pauschalreisen-Geschäft über Veranstalter wesentlich stärker vertreten als selbst zusammengestellte Individualreisen. Der Krieg in Israel zeigt auch im Nachbarland Ägypten seine Spuren, denn einige Ziele auf der Sinai-Halbinsel haben mit stark eingebrochenen Buchungszahlen zu kämpfen. Besonders stark ausgeprägt ist dies im heruntergekommenen Touristenort Taba, der sich in unmittelbarer Grenze zu Israel (Stadt Eilat) befindet. Von Veranstaltern und Hotelbetreibern ist zu hören, dass man fast keine neuen Buchungen mehr bekommt und mit Stornierungsanfragen konfrontiert ist.  Sharm El Sheikh befindet sich rund 225 Straßenkilometer von Eilat (Israel) entfernt. Hurghada befindet sich auf der anderen Seite des Buchteingang gegenüber der ägyptischen Stadt. Die Entfernung zu Israel ist wesentlich größer, weshalb Hurghada wesentlich weniger von Sicherheitsbedenken der Urlauber betroffen ist. Taba hat Wizz

weiterlesen »

Pieter van Oord wird neuer CEO des Flughafens Amsterdam

Der Flughafen Amsterdam hat für 2024 einen neuen CEO ernannt. Ab dem 1. Juni 2024 wird Pieter van Oord die Position des CEO übernehmen. Der Flughafen Amsterdam hat bekannt gegeben, dass Pieter van Oord ab dem 1. Juni 2024 neuer amtierender CEO wird. Er tritt die Nachfolge des bisherigen Interimschefs Ruud Sondag an. Dieser ist seit dem 1. November 2022 CEO des Amsterdamer Flughafens. Sondag bleibt noch bis März 2024 Chef des Flughafens, in der Übergangszeit zwischen März und Juni wird CFO Robert Carsouw das Amt übernehmen, bevor Pieter van Oord den CEO-Posten übernimmt, berichtet das Portal Airliners.de.

weiterlesen »

2024: Iberia baut saisonalen Flugverkehr nach Zagreb aus

Die spanische Fluggesellschaft Iberia plant ab 2024 saisonale Flüge zwischen Madrid und Zagreb. Konkret soll die Verbindung Ende März aufgenommen werden. Die spanische Fluggesellschaft Iberia wird ihre saisonalen Flüge zwischen Madrid und Zagreb im Jahr 2024 ausbauen. Konkret plant die Fluggesellschaft, die Strecke am 27. März aufzunehmen und ab Juli täglich nach Zagreb zu fliegen. Ab dem 28. Juli soll die Frequenz auf acht wöchentliche Flüge erhöht werden, ab dem 2. August plant der Carrier neun Flüge pro Woche. Im Jahr 2024 plant die spanische Fluggesellschaft 171 Flüge zwischen Madrid und Zagreb, wie das Portal Ex-Yu Aviation News berichtet.

weiterlesen »

Deutsche Bahn saniert Schnellstrecke Köln-Berlin

Die Deutsche Bahn führt derzeit Sanierungsarbeiten auf der Schnellfahrstrecke zwischen Berlin und Köln durch. Dies hat längere Fahrzeiten zur Folge, denn die Züge werden über andere Routen umgeleitet. Zwischen Köln-Hauptbahnhof und Flughafen Frankfurt am Main ist ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet. Die Dauer der Umleitungen wird seitens der Deutschen Bahn AG mit “bis Samstag, 2. Dezember 2023” angegeben. Einige Verbindungen fallen komplett aus.

weiterlesen »