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UK: Regierung vergibt weitere SAF-Subventionen

Die Regierung des Vereinigten Königreichs hat bekanntgegeben, dass man 53 Millionen Pfund-Sterling an Subventionen für die Entwicklung und Massenproduktion von SAF-Kraftstoffen vergeben wird. Die jüngste Finanzspritze für das britische SAF-Programm kommt neun Projekten zugute, die in der jüngsten Runde des Advanced Fuels Fund des Verkehrsministeriums gefördert wurden. Auch das Projekt Speedbird (Joint-Venture von Nova Pangaea Technologies, Lanza Jet und British Airways) hat neue Mittel in Höhe von insgesamt 9 Millionen Pfund aus dem Regierungsfonds erhalten. 

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Vier Tote: Deutsche Rockwell Commander 112B am Kasberg abgestürzt

Im oberösterreichischen Grünau in Almtal ist es zum Absturz einer in Deutschland registrierten Rockwell Commander 112B gekommen. Die vier Insassen sind dabei ums Leben gekommen. Das einmotorige Privatflugzeug, das als D-ELPO registriert ist, befand sich auf dem Weg von Pribram (Tschechien) nach Medulin (Kroatien). Im bergigen Gebiet, das dem Gemeindegebiet von Grünau im Almtal zugehörig ist, stürzte die Maschine aus noch ungeklärter Ursache ab. Flugunfallermittler haben bereits ihre Arbeit aufgenommen, jedoch liegen noch keine Ergebnisse vor. Zum Zeitpunkt des Unfalls herrschte in dieser Region starker Schneefall. Ob dieser einen maßgeblichen Einfluss auf den tödlichen Absturz hatte oder nicht, ist noch völlig offen. Die Unfallermittlungen stehen noch ganz am Anfang. Jedenfalls führten Rettungskräfte eine großangelegte Suchaktion durch, um das Wrack in der abgelegenen Gegend finden zu können. Laut Landespolizeidirektion Oberösterreich soll es am Samstag, den 25. November 2023 gegen 12 Uhr 00 erste Hinweise gegeben haben, dass ein Flugzeug in besagtem bergigen Gebiet abgestürzt sein könnte. Umgehend sollen sich Einsatzkräfte auf den Weg gemacht haben. Zu diesem Zeitpunkt war die genaue Unfallstelle noch nicht bekannt, jedoch hatte man aufgrund von Funk- und Radardaten eine erste Vermutung. Bei der Suche waren auch Helikopter von Polizei und Rettungskräften unterstützend im Einsatz. Wegen dem starken Schneefall und daraus resultierend eingeschränkter Sicht waren die Rettungs- und Suchversuche aber kompliziert. Gegen 13 Uhr 30 wurden dann erste Wrackteile nahe der Sepp-Huber-Hütte am Kasberg gefunden.  Zunächst war unklar wie viele Personen sich an Bord befanden und ob diese eventuell den Absturz überlebt haben. Später konnten Helfer aber

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Konkursverfahren gegen Ukraine International Airlines eröffnet

Gegen die Fluggesellschaft Ukraine International Airlines wurde am 22. November 2023 das Konkursverfahren eröffnet. Vorausgegangen ist ein Antrag einer staatlichen Bank, der gegen das Unternehmen eingebracht wurde. Kürzlich wurde bekannt, dass die Ukreximbank beim Handelsgericht Kiew einen Konkursantrag gegen Ukraine International gestellt hat. In diesem begehrte das staatliche Finanzinstitut auch, dass das Gericht feststellen möge, dass die Fluggesellschaft zahlungsunfähig ist. Bereits zuvor ist es auf Gläubigerantrag zur Versteigerung von Betriebsmitteln gekommen. Das Gericht hat sich am 22. November 2023 mit dem Konkursantrag, der gegen UIA eingebracht wurde, befasst und entschieden, dass das Insolvenzverfahren eröffnet wird. Gleichzeitig wurde Tatyana Nosenko zur Masseverwalterin bestimmt. Diese muss sich zunächst einen Überblick verschaffen. Es gilt aber als äußerst unwahrscheinlich, dass Ukraine International Airlines fortgeführt werden kann. Aufgrund des Krieges kann man aus Sicherheitsgründen den üblichen Linienverkehr nicht durchführen. Im Gegensatz zum Konkurrenten Skyup ist es UIA nicht gelungen sich erfolgreich außerhalb der Ukraine im ACMI- und Chartergeschäft zu etablieren. Der von Russland angezettelte Krieg hat den Niedergang von Ukraine International Airlines erheblich beschleunigt. Allerdings litt der Carrier, der sich im Privateigentum befindet, stark unter der Corona-Pandemie und war bereits vor dieser finanziell angeschlagen. Die Regierung plante die Gründung einer staatlichen Fluggesellschaft, jedoch ist das Projekt kriegsbedingt auf die lange Bank verschoben worden.

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SAS hat letzte Boeing 737 ausgeflottet

Am Sonntag, den 19. November 2023 hat SAS unter der Flugnummer SK737 den letzten kommerziellen Flug mit Boeing 737 durchgeführt. Die LN-RRB hob um 17 Uhr 37 Lokalzeit in Stockholm-Arlanda ab. Die Ausflottung der letzten Einheit des U.S.-amerikanischen Herstellers hat zur Folge, dass man in diesem Größensegment ausschließlich Airbus-Jets betrieb. Mittelfristig sollen sämtliche noch vorhandenen Ceo-Modelle durch die Neo-Nachfolger ersetzt werden. Der Farewell-Flug wurde am 19. November 2023 als SK737 auf der Strecke Stockholm-Oslo durchgeführt. Der letzte Flug bot Überraschungen für die 141 Passagiere an Bord, darunter auch SAS Plus-Annehmlichkeiten, und ein Paar, das sich an Bord des Flugzeugs kennengelernt hat und nun auf seiner letzten Reise zusammenarbeitet.

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Indigo wird erster Carrier am Noida International Airport

Im indischen Jewar entsteht der Noida International Airport, der gleichzeitig das momentan umfangreichste Projekt der Flughafen Zürich AG ist. Nun ist klar wer die erste Airline sein wird: Mit Indigo wurde am Freitag, den 24. November 2023 eine Absichtserklärung unterschrieben. Der neue Airport ist für vorerst rund 12 Millionen Passagiere pro Jahr ausgelegt und soll der zweite internationale Airport für die Region rund um Neu-Delhi werden. Auch soll der bestehende Indira Gandhi International Airport signifikant entlastet werden. Derzeit gehen die Verantwortlichen davon aus, dass die erste Phase gegen Jahresende 2024 fertiggestellt sein wird. Dann soll das Terminal 1 samt einer Runway in Betrieb gehen. Je nach Bedarf können weitere Pisten und Abfertigungsgebäude gebaut werden. Die Billigfluggesellschaft Indigo bestätigte, dass man am 24. November 2023 eine Absichtserklärung, die zur Aufnahme von Flügen ab dem Noida International Airport führen soll, unterschrieben hat. Die genannte Fluggesellschaft ist der erste Carrier, der offiziell bestätigt hat, dass man beabsichtigt den neuen Airport ins Streckennetz aufzunehmen. Dies wird von den Projektverantwortlichen als großer Erfolg gefeiert. Bislang ist aber noch völlig offen wann es losgehen wird. Indigo hat weder den Umfang, noch mögliche Flugziele bekanntgegeben. Auch hat man nicht kommuniziert, wohin der Premierenflug, den man angekündigt hat, führen soll. Bis zur formellen Eröffnung des neuen Airports ist aber noch so einiges an Zeit.

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Flyone Romania steigt ins Chartergeschäft ein

Die Fluggesellschaft Flyone Romania beabsichtigt im kommenden Jahr verstärkt im Segment Charterflüge unterwegs zu sein. Bislang war man hauptsächlich für die in der Republik Moldau ansässige Konzernschwester aktiv. In Kooperation mit mehreren lokalen Tour Operators will man ab Bukarest, Timisoara, Suceava, Craiova, Arad und Cluj Charterflüge zu typischen Urlaubszielen, darunter Teneriffa, Kos, Heraklion, Antalya, Hurghada, Burgas, Larnaka und Gran Canaria bedienen. In diesem Zusammenhang wird die Flotte um zwei Airbus A321 erweitert. Auch der Einsatz von Wetlease-Fluggerät wird zumindest nicht ausgeschlossen.

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Wiener Müllabfuhr gewinnt touristische Auszeichnung

In der Luftfahrt- und Touristikbranche gibt es für so ziemlich alles und jeden einen Award oder Preis. Bekommt man keinen, verleiht man sich eben einer selbst. Doch wer würde daran denken, dass der örtlichen Müllabfuhr eine touristische Auszeichnung verliehen wird? So geschehen in der österreichischen Hauptstadt Wien. Der erste Gedanke ist durchaus was ein Abfallentsorger eigentlich mit dem Tourismus am Hut hat? Denkt kurz weiter, wird es ziemlich klar und besonders dann, wenn einem dann verschmutzte Straßen und regelrechte Müllberge an so manchem Urlaubsort einfallen. Ziemlich viel also, denn Touristen produzieren viele Abfälle – sei es leere Plastikflaschen, Verpackungen oder aber einzeln portionierte Mini-Marmeladenpackungen in Hotels. All das muss irgendwie wieder “aus den Augen geschaffen werden”. Genau da kommt die Müllabfuhr ins Spiel, die beispielsweise in Wien – oftmals kaum wahrnehmbar – für Sauberkeit und Hygiene sorgt. Die Sparte Tourismus- und Freizeitwirtschaft der Wiener Wirtschaftskammer hat in diesem Jahr entschieden, dass die Tätigkeit der MA48, also der Wiener Müllabfuhr, geehrt werden soll. Hierzu erklärt Fachgruppenobmann Markus Grießler: „Die Arbeit der MA 48 und ihrer tausenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist unverzichtbar für den Erfolg der Tourismus-Destination Wien.“  Wien steuert auf einen neuen Jahresrekord bei den Nächtigungsumsätzen zu. Ein Rekord, der nicht nur den Beherbergungsbetrieben und über Steuern der Stadt zu Gute kommt, sondern auch vielen anderen Branchen: Von der Gastronomie über Beförderungsbetriebe und Kultureinrichtungen bis hin zum Handel. Grießler: „Sie alle profitieren von jedem einzelnen Gast, der unsere Stadt besucht. Und die Gäste kommen, weil Wien weltweit ein hervorragendes Image genießt.

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Sommer 2024: Alltours passt Angebote an veränderte Trends an

Auch in der kommenden Reisesaison 2023/24 wird die Nachfrage nach Urlaubsreisen nicht zurückgehen, so die Einschätzung des Reiseveranstalters Alltours. Das Unternehmen sieht zwei starke Trends und hat sein neues Programm für den Sommer 2024 entsprechend ausgebaut. Zum einen haben es Familien schwerer. Sie müssen zumeist in der Hauptsaison verreisen und die teilweise relativ hohen Preissteigerungen der vergangenen Saison treffen sie besonders hart. Diese Auswirkungen sieht das Unternehmen bereits in der laufenden Wintersaison bei Buchungen von Familien. Zu beobachten sind: Daher hat Alltours für den Sommer 2024 sein Angebot an Familienprodukten weiter ausgebaut: Gleichzeitig sieht Alltours im oberen Segment einen weiteren Trend. Die Nachfrage steigt nach:

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„Ab in den Urlaub“ eröffnet erstes Reisebüro

Bislang war “Ab in den Urlaub” ausschließlich im Online-Reisevertrieb aktiv. Das hat sich geändert, denn im sächsischen Leipzig hat man das erste stationäre Reisebüro, das als so genannter Flagship-Store geführt wird, eröffnet. Weitere Filialen in Deutschland sollen sich bereits in Planung befinden. Zusätzlich erklärt die Muttergesellschaft Invia Travel Germany, dass man ein Franchise-Programm plant. Dies könnte zur Folge haben, dass unabhängige Reisebüros als Franchise-Partner fungieren könnten. Der Schritt ins stationäre Geschäft einzusteigen wird auch damit begründet, dass man die Nähe zum Kunden verbessern will. Weiters verweist man darauf, dass die Invia Group in zahlreichen anderen Ländern bereits etwa 300 Reisebüros – unter anderen Marken – betreibt.

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Pobeda im Clinch mit russischer Zivilluftfahrtbehörde

Der russischen Billigfluggesellschaft Pobeda wurde das erst Ende des Vorjahres erteilte Entwickler-Zertifikat entzogen. Hintergrund ist, dass die Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsiya einige Mängel festgestellt hat.  Die Darstellungen des Amtes und der Airline weichen stark ab. So heißt es seitens Pobeda, dass man die Berechtigung freiwillig zurückgelegt habe, da man diese nicht mehr benötigen würde. Innerhalb der Aeroflot Gruppe würde man auf Dienstleistungen einer Schwestergesellschaft zurückgreifen. Rosaviatsiya hingegen ist der Ansicht, dass Pobeda einige Auflagen nicht eingehalten habe und es auch im Bereich der Dokumentation erhebliche Mängel geben soll. Das Zertifikat, um das es geht, ist eine russische Besonderheit, die das Thema “Marke Eigenbau” fördern soll. Aufgrund der westlichen Sanktionen können Carrier der Russischen Föderation benötigte Ersatzteile und Komponenten nicht mehr auf dem üblichen Weg beziehen. Zwar gibt es einen funktionierenden und regen Handel über Drittländer, jedoch hat die Regierung die Doktrin “Marke Eigenbau” ausgerufen. Als “Entwicklungshelfer” fungiert hier auch der Iran. An Fluggesellschaften und Technikbetriebe wurden auf Antrag sogenannte Entwickler Entwicklerzertifikate vergeben. Diese gibt es in verschiedenen Stufen und berechtigen beispielsweise zur Durchführung einfacher Arbeiten bis hin zur Herstellung von kopierten Ersatzteilen. Im Fall von Pobeda  beschränkte sich die Berechtigung auf die Durchführung kleinerer, jedoch sicherheitsrelevanter Arbeiten. Der erhebliche Unterschied zum normalen Technikbetrieb war aber, dass man zur Ausstellung von Zertifikaten von Teilen, die man selbst hergestellt hat oder sonst irgendwoher aufgetrieben hat, befugt war. Vereinfacht ausgedrückt: Pobeda durfte die Sicherheit selbst bescheinigen. Mit der Art und Weise wie bei Pobeda gearbeitet wurde, war die Zivilluftfahrtbehörde nicht zufrieden. Daher habe Rosaviatsiya das

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