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Start im März 2024: Aus Anadolujet wird AJet

Unter dem Namen AJet Air Transport wird Turkish Airlines künftig eine eigene Billigfluggesellschaft unterhalten. Im Außenauftritt wird der Carrier als AJet.com auftreten und soll in den nächsten Jahren stark wachsen. Der operative Flugbetrieb wird im März 2024 aufgenommen. “Heute haben wir im Einklang mit unseren Zielen für die nächsten 10 Jahre mit der Gründung unseres AJet begonnen. Die Bemühungen und Anstrengungen, die wir seit langem unternommen haben, haben ihre Ergebnisse gezeitigt und wir werden AJet mit dem Übergang zum Sommertarif Ende März 2024 in den Himmel bringen. Ich bin fest davon überzeugt, dass AJet, das mit seinem neuen Namen ein Kandidat für ein weltweites Wachstum ist, ein wichtiger Teil des Verständnisses des Sektors für Billigflüge sein wird”, so Ahmet Bolat, Vorsitzender des Verwaltungsrats von Turkish Airlines. In AJet wird Turkish Airlines die Aktivitäten, die bislang selbst unter der Marke Anadolujet erbracht werden, einbringen. Bislang war das Lowcost-Brand keine vollwertige Fluggesellschaft, sondern lediglich eine Abteilung der größten Fluggesellschaft der Türkei. Auch die Frachtaktivitäten werden in eine neue Tochter, die dann über eigene Zertifikate verfügen wird, ausgegliedert. Turkish Airlines will mit Hilfe der beiden neuen Töchter den Konzern breiter und eigenen Angaben nach auch flexibler aufstellen. Bezüglich AJet hat man von Anfang an erklärt, dass die neue Struktur auch ermöglichen soll, dass externe Investoren ins Boot geholt werden können. Zunächst ist die neue Billigfluggesellschaft aber vollständig im Eigentum von Turkish Airlines. An Bord von AJet wird man reine Economy-Class-Flüge anbieten. Nachstehende Slideshow zeigt einige Renderings der Livery, in der Ajet künftig unterwegs

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Marokko: Ryanair will Inlandsflüge durchführen

Der Billigflieger Ryanair prüft derzeit den Einstieg ins Inlandsgeschäft in Marokko. Dazu hat man bereits Genehmigungen beantragt. Offen ist noch, ob man als ausländischer Carrier durchführen darf oder aber einen lokalen Ableger gründen wird. Lokale Medien berichten, dass Ryanair für den Sommerflugplan 2024 die Bewilligung für die Durchführung von Inlandsflügen in Marokko beantragt hat. Hierfür benötigt man eine Sondergenehmigung, da man über kein lokales AOC verfügt. Sollte man die Ausnahmegenehmigung nicht bekommen, müsste man einen Ableger mit Sitz in Marokko gründen. Derzeit unterhält Ryanair drei Bases in diesem Land. Mit zwei Maschinen in Agadir, drei in Fez und sieben in Marrakesch werden zahlreiche internationale Routen bedient.

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EuGH bestätigt Staatshilfen für Air France und SAS

Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass die Bewilligungen der Staatshilfen, die im Jahr 2020 von Frankreich und Schweden gewährt wurden, rechtmäßig waren. Geklagt hatte die Billigfluggesellschaft Ryanair. Es ging um die von der EU-Kommission erteilten Freigaben der Unterstützungsmaßnahmen, die Air France-KLM von der französischen und SAS von der schwedischen Regierung gewährt wurden. Gegen diese zog Ryanair vor Gericht. Vor dem EuGH wurde ein Berufungsverfahren verhandelt, denn das EU-Gericht entschied in erster Instanz zu Ungunsten des Billigfliegers. Nebst staatlich garantierten Darlehen stundete die französische Regierung der Fluggesellschaft Air France auch die Entrichtung von Ticketsteuern. Ryanair klagte gegen so ziemlich jede Staatshilfe, die im Zuge der Corona-Pandemie gewährt wurde. In den meisten Fällen unterlag man in erster Instanz. Im Fall der Lufthansa erklärte das EU-Gericht die Freigabe für rechtswidrig, wobei ein Berufungsverfahren vor dem EuGH anhängig ist. Bezüglich SAS und Air France hat Ryanair nun keine Rechtsmittel mehr zur Verfügung. Eine höhere Instanz als der Europäische Gerichtshof ist in der EU nicht vorhanden. Damit sind die Genehmigungen der Staatshilfen, die im Zuge der Corona-Pandemie den beiden genannten Fluggesellschaften gewährt wurden, endgültig rechtskräftig.

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Tuifly Belgium zieht sich aus Charleroi zurück

Im Sommerflugplan 2024 wird Tuifly Belgium nicht mehr auf dem Flughafen Charleroi präsent sein. Bereits jetzt hat man das dortige Angebot abgezogen und auf den Brüssel Airport verlegt. Das Portal Aviation24.be berichtet, dass sich Tuifly Belgium im Sommer 2023 auf die Airports Lüttich, Antwerpen, Ostende und Brüssel konzentrieren wird. Ab Charleroi, das häufig von Billigfliegern wie Ryanair und Wizzair angesteuert wird, wird man nicht mehr präsent sein. Das Unternehmen begründet die Entscheidung mit einer veränderten Passagiernachfrage.

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Leiharbeitsfirma in Dubai: Schwedische Gewerkschaft klagt gegen SAS wegen Smartlynx-Wetlease

Der schwedischen Pilotengewerkschaft ist es ein Dorn im Auge, dass SAS auch auf Wetlease-Dienstleistungen von Smartlynx setzt. Nun hat man eine Klage eingebracht und die Vorwürfe haben es in sich: Man behauptet, dass der ACMI-Anbieter das Personal nicht nach schwedischem Recht bezahlen würde, sondern über eine Leiharbeitsfirma mit Sitz in Dubai angeheuert hätte. Die Gewerkschaft behauptet, dass dadurch schwedisches Arbeitsrecht umgangen werden würde und hält es für unzulässig, dass bei der Tätigkeit ab Schweden das Recht der Vereinigten Arabischen Emirate zur Anwendung kommen kann, zumal es sich bei Smartlynx um einen EU-Carrier handelt. In der Haftung sieht man SAS als Auftraggeber. Weiters stellt man die Behauptung in den Raum, dass so steuerliche Vorteile zur Gewinnmaximierung entstehen könnten.

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Dreitägiger Streik bei Brussels Airlines angekündigt

Der Lufthansa-Tochter Brussels Airlines steht von 1. bis vorerst 3. Dezember 2023 ein Streik bevor. Dazu rufen die Gewerkschaften, die Flugbegleiter vertreten auf. Auch bei den Piloten brodelt es, denn deren Vertreter kündigen Arbeitsniederlegungen rund um Weihnachten an. Im Kern des Streits geht es darum, dass die Beschäftigten bessere Arbeitsbedingungen und höhere Gehälter fordern. Gewerkschafter erklären unter anderem, dass Brussels Airlines wieder Gewinne einfliegen würde, jedoch die Beschäftigten weiterhin reduzierte Löhne erhalten würden. In den bisherigen Verhandlungsrunden konnte noch keine Einigung erzielt werden.

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Air Senegal fährt Europa-Präsenz stark zurück

Die afrikanische Fluggesellschaft Air Senegal reduziert ihre Präsenz in Europa erheblich. Künftig will man im Rahmen einer Codeshare-Vereinbarung verstärkt mit Air France-KLM kooperieren. Die Entscheidung des Carriers hat zur Folge, dass Anfang des kommenden Jahres die Nonstopverbindungen ab Dakar nach Marseille, Lyon, Mailand-Malpensa und Barcelona eingestellt werden. Künftig wird man die genannte Destinationen als Umsteigeverbindungen über Paris-Charles de Gaulle mit Air France-Anschlüssen bzw. Zubringern vermarkten.

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Jet2 ordert 12 weitere Airbus A321neo

Die Billigfluggesellschaft Jet2 hat Optionen, die man im Zuge einer bestehenden Airbus-A321neo-Order gehalten hat, gezogen. Die Bestellung ist um 12 weitere Exemplare angewachsen. Der Carrier wartet nun auf die Auslieferung von 110 Maschinen der A320neo-Baureihe. Die überwiegende Mehrheit entfällt auf das Modell A321neo. Weiters hält das Unternehmen noch Kaufrechte für bis zu 36 weitere Exemplare.

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EU verschärft Regeln für Airbnb und Co

Auf EU-Ebene werden im kommenden Jahr die Spielregeln für die private Vermietung von Unterkünften zu touristischen Zwecken verschärft. Die Vermittlungsportale werden dazu verpflichtet die Namen der Mieter und Vermieter den Behörden zur Verfügung zu stellen.  Sollten diese dem nicht nachkommen, so werden die Vermittler für etwaige Steuern und Abgaben, die von den Vermietern nicht bezahlt werden, zur Kasse gebeten. Airbnb hat bereits auf das Vorhaben reagiert und in einem Rundschreiben mitgeteilt, dass man künftig Unterkunftsgeber, die trotz Aufforderung der Auskunftsplicht nicht nachkommen, sperren wird und gegebenenfalls Gelder einbehalten werde.  Seitens der Wirtschaftskammer Österreich wird die gesetzliche Änderung begrüßt. Man hofft, dass so Chancengleichheit zwischen privaten und gewerblichen Vermietern entsteht. Erst kürzlich beschlagnahmte Italien eine hohe Summe bei Airbnb. 

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Regiojet will nur noch Neubau-Züge kaufen

Das private Eisenbahnunternehmen konnte sich in der Tschechischen Republik bei einer Ausschreibung durchsetzen. In der Region Ústí nad Labem wird man ab Dezember 2026 den Betrieb einiger Strecken übernehmen. Die Laufzeit beträgt 15 Jahre. RegioJet hat mit einem Preis von 212,5 CZK pro Kilometer das wirtschaftlich günstigste Angebot abgegeben und liegt damit deutlich unter der ursprünglichen Schätzung von 280 CZK pro Kilometer. Dieses günstige Angebot war ausschlaggebend für die Auftragsvergabe, bei der sich RegioJet gegen die etablierten Verkehrsunternehmen České dráhy und Arriva durchsetzen konnte. Gleichzeitig künfitg Firmenchef Radim Jančura an, dass man nun keine gebrauchten Garnituren mehr kaufen wird. „Bisher waren wir aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen, hauptsächlich ältere Züge zu kaufen, aber ab diesem Jahr verfolgen wir die Strategie, nur noch neue Züge zu kaufen“, so der Manager. Das Unternehmen betreibt bereits mehrere elektrische Züge in der Region, darunter die Linien von Ústí nad Labem nach Děčín und von Ústí nad Labem nach Most. In diesem Jahr erhielt RegioJet auch den Zuschlag für den Betrieb von Zügen auf der Linie R9 von Prag nach Brünn. Für nachstehende Routen hat Regiojet den Zuschlag bekommen:

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