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Dänemark will mit neuer Ticketsteuer die Dekarbonisierung der Luftfahrt fördern

Seit dem Beginn der 2000er-Jahre haben die Regierungen mehrerer europäischer Staaten damit begonnen Flugtickets zu besteuern. Unter verschiedenen Bezeichnungen will man Airlines zur Kasse bitten, um die Staatskasse aufzubessern.  Je nach Anbieter werden diese auf den Flugpreis aufgeschlagen oder aber von der Fluggesellschaft, die formell Abgabenschuldner ist, getragen. Letzteres ist dann der Fall, wenn der bezahlte Ticketpreis niedriger ist als die vom Staat erhobene Steuer. Innerhalb jener EU-Staaten, die sich ein Körberlgeld verdienen, gibt es viele unterschiedliche Ansätze. Zum Beispiel besteuert Österreich Kurzstreckenflüge absurd hoch, während Langstreckenverbindungen vergleichsweise billig sind. Umsteiger sind überhaupt weitgehend ausgenommen.  Dass Airlines komplett gegen derartige Steuern sind, ist schon lange bekannt. Doch mittlerweile wurde die Taktik geändert, denn nur noch wenige Anbieter fordern die generelle Abschaffung von Ticketsteuern. Viel mehr will man erreichen, dass die Einnahmen zweckgebunden für die Weiterentwicklung der Luftfahrt verwendet werden. Beispielsweise wollen einige Branchenakteure, dass damit Subventionen für Elektroflugzeuge und/oder die Erforschung alternativer Antriebe vergeben werden.  In Staaten wie Deutschland oder Österreich ist man von diesem Wunschgedanken sehr weit entfernt, denn offenbar führt der Einfluss der Grünen dazu, dass mittlerweile kein Hehl mehr daraus gemacht wird, dass mit den Einnahmen aus den Ticketsteuern die Bahnverkehre quersubventioniert werden sollen. Die Fahrgäste hatten davon bislang noch nichts, denn die Fahrscheinpreise sind bis dato nicht gesunken, sondern wurden von Deutscher Bahn und Österreichischen Bundesbahnen sukzessive erhöht. Auch die in Deutschland gehypte Mehrwertsteuersenkung auf Zugfahrkarten ist – wie zu erwarten war – nach anfänglichen minimalen Preissenkungen mittlerweile vollständig verpufft. Generell ist übrigens nur sehr wenig

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Pratt & Whitney Canada erteilt Großauftrag an FACC AG

Der oberösterreichische Luftfahrtzulieferer konnte mit dem Triebwerkshersteller Pratt & Whitney Canada einen Vertrag über die Wartung, Reparatur und Überholung von Fan Cases abschließen. Die neue Vereinbarung umfasst die Reparatur und Überholung von Fan-Cases für die PW800 Turbo-Fan-Triebwerksfamilie von P&WC. Für FACC stellt dieses neue Abkommen mit P&WC einen wichtigen Meilenstein dar, da sich das Unternehmen neben der Produktion von Triebwerkskomponenten nun auch zu einem Komponenten-Komplettanbieter weiterentwickelt. Der Vertrag mit einer Laufzeit über mehrere Jahre hat für die FACC einen hohen Stellenwert. „P&WC ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Herstellung und der Servicierung von Flugzeugtriebwerken. Wir freuen uns sehr, die Zusammenarbeit mit diesem sehr wichtigen Kunden auf eine neue Ebene zu heben und uns auch als Anbieter im MRO-Bereich zu etablieren“, unterstreicht FACC CEO Robert Machtlinger die Bedeutung der Vereinbarung. Die Überholung der Triebwerks-Komponenten erfolgt an den FACC-Standorten in Oberösterreich, die über eine hohe Kompetenz in der Produktion und Instandhaltung von Hightech-Komponenten in Composite-Bauweise verfügen. Die Instandsetzung der Triebwerkskomponenten hat diesen September begonnen.

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Triebwerksprobleme verhageln Wizz Air Group die Finanzzahlen

Die Wizz Air Group ist stark von den Problemen rund um die Pratt & Whitney-Triebwerke, die man bei den Maschinen der Typen Airbus A320neo und A321neo einsetzt, betroffen. Der Umstand, dass man wegen notwendiger Inspektionen einige Maschinen nicht nutzen kann, hat auch finanzielle Auswirkungen.  Der Konzern musste die Gewinnprognose deutlich absenken. Ging man zunächst davon aus, dass man im laufenden Geschäftsjahr einen Überschuss zwischen 350 und 450 Millionen Euro haben wird, spricht man nun von 350 bis 400 Millionen Euro. Gleichzeitig hofft man auf Entschädigungszahlen von Pratt & Whitney-Konzernmutter RTX.  Das Wizz-Air-Geschäftsjahr endet am 31. März 2024. Die Probleme rund um die Triebwerke sind aber nicht der einzige Faktor, der Konzernchef Jozsef Varadi Sorgen bereitet. Zum Beispiel wären die Betriebsbedingungen in den Bereichen Sicherheit und Infrastruktur momentan schwierig. Generell wäre das „makroökonomische Umfeld“ derzeit kompliziert. Vor dem Angriff der Armee der Russischen Föderation war die Wizz Air Group stark in der Ukraine vertreten. Zeitweise hatte man gar einen Ableger mit eigenem AOC. Sämtliche Strecken können aus Sicherheitsgründen nicht bedient werden.   Dazu kommt, dass die Verbindungen nach Eilat und Tel Aviv bis auf weiteres eingestellt sind. Es ist anzunehmen, dass es nach Beendigung des Krieges einige Zeit dauern wird bis die Nachfrage wieder das Niveau, das vor dem Hamas-Angriff vorhanden war, erreicht wird. Zusätzlich ist auch kompliziert, dass lukrative Flüge in Nachbarstaaten von Israel kaum mehr nachgefragt sind. Diese galten auch aufgrund teilweise gewährter Subventionen als durchaus interessant für Billigflieger.  In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist es

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Flughafen Budapest hatte bislang 11 Millionen Reisende

Mit fast 11 Millionen Passagieren, die in den ersten drei Quartalen 2023 am Flughafen Budapest abgefertigt wurden – ein Anstieg von 90 % im Vergleich zu 2019 – wird Ungarns Gateway auch in der Wintersaison ein gesundes Wachstum verzeichnen, das eine weitere Expansionsphase darstellen wird. Mit 36 Fluggesellschaften, die 107 Ziele anfliegen, werden in diesem Winter zahlreiche neue Ziele in das Netzwerk des Flughafens aufgenommen. Am Sonntag, den 29. Oktober, nahm Ryanair neue Flüge nach Alicante (dreimal wöchentlich), Birmingham (zweimal wöchentlich) und Teneriffa (dreimal wöchentlich) auf. Mit der Aufnahme der neuen Strecken verbindet der Low-Cost-Carrier Budapest in der Wintersaison nun mit 46 Zielen und bietet 1.172 Abflüge an. Auch die am Flughafen beheimatete Fluggesellschaft Wizz Air hat zahlreiche neue Verbindungen aufgenommen, darunter nach Kairo (dreimal wöchentlich), Kopenhagen (täglich), Glasgow (zweimal wöchentlich) und Sharm El Sheikh (dreimal wöchentlich). Mit den neuen Flügen bietet der Ultra-Low-Cost-Carrier in diesem Winter fast 1,3 Millionen One-Way-Sitze zu 48 Zielen an. Für den Budapester Winter zeichnet sich eine beachtliche Auslastung ab, da eine Reihe von Strecken für die gesamte Saison bestätigt wurde. Vor allem die zweimal wöchentlich stattfindende Verbindung von SunExpress nach Antalya, die keine direkte Konkurrenz hat, wird in der Saison W23/24 angeboten. Zusammen mit der SunExpress-Verbindung nach Izmir und den bestehenden Verbindungen des Flughafens nach Istanbul und Sabiha Gökçen wird Budapest in diesem Winter mehr als 200 Flüge in das transkontinentale Land anbieten. Auch die tägliche Verbindung von Iberia nach Madrid bleibt auf dem Streckenplan des Flughafens. Durch die hohe Frequenz hat die spanische

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Darum ist Wasserstoff keine Option für moderne Luftschiffe

Die Blütezeit der Luftschiffe, geprägt von majestätischen Giganten wie der LZ-129 „Hindenburg“ und der LZ-127 „Graf Zeppelin“, war eng mit der Verwendung von Wasserstoff als Füllgas verbunden. Doch warum entschied man sich für Wasserstoff statt des sichereren Heliums? Diese Frage wirft einen Blick auf die Technologie und politischen Umstände der Zeit.  Einige Startups sehen die Zukunft von Kurzstreckenflügen im Einsatz von Luftschiffen. Mit einer einzigen Ausnahme, die einen Frachter in die Luft bringen will, setzen alle modernen Konzepte auf Helium als Füllgas. Das hat seinen guten Grund, denn ein Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Wasserstoff ein Spiel mit dem Feuer ist. Die D-LZ129 „Hindenburg“ ist bis heute das bekannteste Luftschiff aller Zeiten, jedoch nicht nur wegen der enormen Größe, sondern auch wegen der Tragödie von Lakehurst.  Diese werde in jedem Fall vermeidbar gewesen, wenn anstatt brennbarem Wasserstoff das Edelgas Helium verwendet worden wäre. Das war auch so geplant, denn die Hindenburg wurde von der Luftschiffbau Zeppelin entsprechend konstruiert. Allerdings ist man an das begehrte Helium, das damals nur den USA im erforderlichen Umfang zur Verfügung stand, nicht drangekommen, Also kam wieder Wasserstoff zum Einsatz und da dieses leichter ist als Helium konnte auch die Kapazität gesteigert werden.  Es ist keinesfalls so, dass man bei der Deutschen Zeppelin Reederei, ein Joint-Venture des Deutschen Reichs, Lufthansa und Luftschiffbau Zeppelin, nicht wusste, dass Wasserstoff als Traggas gefährlich ist. Der mittlerweile weitgehend in Vergessenheit gerate Unfall des britischen Luftschiffs R101 vom 4. Oktober 1930 war für Hugo Eckener, Geschäftsführer der Luftschiffbau Zeppelin, Anlass

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Österreich: Neue Tourismus-Leuchtturmprojekte

Anfang Juni 2023 wurde der diesjährige Projektaufruf für Leuchtturmprojekte zum Thema „Innovative Konzepte zur Klimafolgenanpassung und Resilienz im Tourismus“ vom Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft ausgelobt, der bis zum 16. August 2023 für Projekteinreichungen geöffnet war. Ziel dieser Förderaktion war es, die heimische Tourismuswirtschaft zum Thema Klimawandelanpassung und Resilienz dahingehend zu sensibilisieren, innovative Konzepte zu erarbeiten, die den mittel- und langfristigen Folgen des Klimawandels für den Tourismus Rechnung tragen. Ende Oktober hat eine Fachjury im zweistufigen Auswahlprozess acht Siegerprojekte ermittelt, welche die geplante Inwertsetzung des Tourismus durch innovative Projektideen am besten beschrieben haben. „Um, entsprechend den Vorgaben des Masterplan Tourismus, mit zu einer der nachhaltigsten Destinationen der Welt zu gehören, ist es essentiell, dass wir uns im Tourismus weiterhin intensiv mit dem Klimawandel und seinen Auswirkungen auseinandersetzen. Es freut mich daher besonders, dass acht Einreichungen bei diesem Fördercall das naturnahe Angebot im Aktivtourismus entsprechend neu denken. Alle Projekte greifen die Herausforderungen und Folgen, die der Klimawandel mit sich bringt, auf und setzen auf den saisonalen Wandel bis hin zum Ganzjahrestourismus, sowie auf die klimafitte Ausrichtung des regionalen Angebots,“ betont Tourismus-Staatssekretärin Susanne Kraus-Winkler. Die Umsetzung dieser acht Leuchtturmprojekte wird aus Tourismusförderungsmitteln des Bundes und aus Mitteln des Programms für die ländliche Entwicklung 2014 – 2020 unterstützt. Die diesjährige Unterstützung für die acht Projekte beläuft sich auf rund 0,87 Millionen Euro. „Seit 2015 konnten durch die Leuchtturm-Förderungsaktion 54 Förderanträge genehmigt und Fördermittel in der Höhe von insgesamt rund 8,3 Millionen Euro an regionale Tourismusprojekte vergeben werden“, zieht Kraus-Winkler Bilanz. Die Leuchtturmprojekte 2023

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Turkish Airlines vor Großbestellung bei Airbus

Die Fluggesellschaft Turkish Airlines soll laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu vor einer Großbestellung beim europäischen Hersteller Airbus stehen. Die Order soll 355 Maschinen umfassen.  In der 90-jährigen Firmengeschichte des türkischen Luftfahrtunternehmens wäre es die bislang größte Einzelbestellung. Dem Bericht nach soll die Order auch 85 Airbus A350-900 und 15 A350-1000 umfassen. Auch könnten fünf Frachter des Typs A350F enthalten sein. Weiters ist die Rede davon, dass um die 25 A321neo beschafft werden könnten.  Mit der Angelegenheit vertraute Personen haben gegenüber staatlichen türkischen Medien bestätigt, dass die Fluggesellschaft bereits Gespräche mit Rolls-Royce über die Bedingungen für die Lieferung von A350-Ersatztriebwerken und die Triebwerksinstandhaltung geführt hat. Sofern man sich mit Airbus einig ist, könnte eine Verkündung bereits im Rahmen der Dubai Air Show erfolgen. 

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Aviation Event 2023: Podiumsdiskussion über die Entwicklung nach COVID und den drohenden Arbeitskräftemangel

Die Luftfahrtbranche steht vor zahlreichen Herausforderungen, aber auch Chancen. Auf dem Aviation Event 2023 sprachen hochrangige Vertreter der Branche über die Zeit nach Corona und den drohenden Arbeitskräftemangel. Herausforderungen wie die Corona-Pandemie konnten weitgehend gemeistert werden. Damit ist aber nicht alles gelöst. Andere Probleme, wie der drohende Arbeitskräftemangel, stehen noch bevor. Diese Probleme wurden von hochrangigen Vertretern der Luftfahrtindustrie diskutiert. Konkret fand eine Podiumsdiskussion zwischen David Ciceo, CEO des Flughafens Cluj, Caballero Pinto, CEO des Flughafens Sofia, Laila Odina, Vorstandsvorsitzende des Flughafens Riga und Dobardžić, CEO des Flughafens Podgorica statt. Entwicklung nach der Corona-Pandemie David Ciceo, CEO des Flughafens Cluj, bestätigte, dass sich die wirtschaftliche Leistung des Flughafens auch nach der Pandemie verbessert hat. Die Zahlen für dieses Jahr seien besser als im Jahr vor der Pandemie, was auf eine Erholung nach der Pandemie hindeute. Die allgemeine Entwicklung und die Verbesserung der Zahlen stehen in direktem Zusammenhang mit dem EU-Beitritt im Jahr 2017, der den Flugverkehr in Bewegung gebracht hat. Der CEO des Flughafens Sofia, Caballero Pinto, konnte auf ein 10-jähriges Wachstum seines Flughafens zurückblicken. Auch die Erholung von der Corona-Pandemie verlief zufriedenstellend, in puncto Performance konnten im laufenden Jahr bessere Ergebnisse als im Jahr 2019 erzielt werden. Trotz dieser guten Nachrichten gibt es ein Problem: Aufgrund der Kriege in Europa und im Nahen Osten musste ein Verlust an Passagieren verzeichnet werden. Die Vorstandsvorsitzende des Flughafens Riga, Laila Odina, konnte von einem Passagieraufkommen von 4,8 Millionen Fluggästen berichten. Bis zum Jahr 2024 soll eine Steigerung von rund 10 Prozent erreicht

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Aviation Event 2023: CEO Julian Jäger über die Zukunft des Flughafen Wien

Beim Aviation Event 2023 gab Julian Jäger, CEO des Flughafen Wien, einen exklusiven Einblick in die Zukunftspläne seines Airports. Außerdem ging es um die Erholung nach der Corona-Pandemie, um die klaren Ziele des Airports und dem Bekenntnis zum Klimaschutz. Die Herausforderungen der Corona-Pandemie haben den weltweiten Luftverkehr zum Erliegen gebracht. Aber nicht nur die Bewältigung der Pandemie stellt den Luftverkehr vor Probleme. Auch Lösungen für die Klimaneutralität oder die geopolitischen Konflikte mitten in Europa und im Nahen Osten machen dem internationalen Luftverkehr zu schaffen. Julian Jäger, CEO des Flughafens Wien, konnte beim Aviation Event 2023 in Wien einige Ansätze zu diesen Themen präsentieren. Erholung von der Corona-Pandemie Flughafen Wien-Vorstand Julian Jäger betonte beim Aviation Event 2023 in Wien die massiven Auswirkungen der Corona-Pandemie. Die Zukunft galt als ungewiss und auch der wirtschaftliche Erfolg konnte nicht garantiert werden. Doch diese Thesen gehören mittlerweile der Vergangenheit an, der Flughafen Wien konnte sich von der Pandemie vollständig abkoppeln und damit auch die ersten Schritte in Richtung weiteren Erfolges setzen. Gesagt, getan: Der Flughafen Wien verzeichnet mittlerweile sein zweitbestes Jahr, wie Jäger stolz berichtet. Die Erholung nach der Pandemie sei vor allem den Stakeholder-Beziehungen und den vielen Airlines zu verdanken. Trotz der Erholung von der Corona-Krise konnte der Vorstand der Flughafen Wien AG ein Problem erkennen und benennen. Trotz insgesamt guter Zahlen konnte keine signifikante Verbesserung im deutschsprachigen Luftverkehr festgestellt werden. Sowohl der Deutschland-Österreich- als auch der Schweiz-Österreich-Verkehr liege nach wie vor unter dem Niveau von 2019, so Jäger. Im Gegensatz dazu können sehr

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Haftstrafe: Chinesin wollte Beamte am Flughafen Singapur mit 48 Euro bestechen

In manchen Staaten ist die Bestechung von Beamten alltäglich und ohne Schmiergeld geht so ziemlich nichts voran. Allerdings kann es, wenn man als Tourist versucht mit Bargeld Polizei-, Zoll- und/oder Grenzbeamte zu bestechen, auch nach hinten los gehen und den Knast zur Folge haben. Am 17. Oktober 2023 wollte eine chinesische Touristin von Koh Samui über Singapur nach Amsterdam-Schiphol fliegen. Der Weiterflug nach Europa war bei KLM gebucht und zumindest bis zum asiatischen Stadtstaat ist soweit auch alles ohne Probleme verlaufen. Doch das Bodenpersonal in Singapur warf einen Blick in die Reisepässe der Touristin und ihres Begleiters. Dabei stellte man fest, dass kein Visum, das zur Einreise in die Niederlande berechtigt eingeklebt ist. Nun wurde Rücksprache mit der Polizei gehalten und dann die Entscheidung getroffen, dass die beiden Chinesen nicht befördert werden können. Hintergrund: Fluggesellschaften, die Reisende einfliegen, die aus formellen Gründen, beispielsweise mangels gültigem Ausweis oder Visum, bei der Schengen-Einreisekontrolle abgewiesen werden, müssen auf Kosten der Airline wieder außer Landes geschaffen werden. Zunächst muss die Fluggesellschaft für sämtliche Kosten die entstehen aufkommen, jedoch kommt es häufig vor, dass die Airlines dann den Verursacher, also den Passagier in Regress nehmen. Ungeachtet des Umstands, dass die niederländische Grenzpolizei die beiden chinesischen Staatsbürger mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit abgewiesen hätte, wollte die Dame die Beförderungsverweigerung nicht akzeptieren. Sie randalierte nicht, sondern packte Bargeld aus und wollte die Beamten, die die Entscheidung getroffen hatten, umstimmen. Die Frau bot dem Beamten 70 Singapur-Dollar (rund 48 Euro) an und bat ihn, dass er doch bitte nochmals

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