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Fast 20 Jahre nach der EU: USA führen Fluggastrechte ein

In Sachen nichtvorhandenem Kundenservice im Falle von Flugunregelmäßigkeiten dürften einige U.S.-Carrier den Bogen dermaßen überspannt haben, dass das U.S.-amerikanische Verkehrsministerium angekündigt hat, dass eine neue Regelung eingeführt wird, die Airlines in solchen Fällen zur Übernahme der von Kosten und zu Entschädigungen verpflichtet. Vom Grundsatz her ist das Vorhaben mit der Fluggastrechteverordnung der Europäischen Union vergleichbar. Diese ist seit dem Jahr 2004 in Kraft. Der Lobbyverband der Airlines arbeitet intensiv daran, dass Brüssel dazu bewegt wird, dass diese gelockert werden und das obwohl es viele Anbieter insbesondere dann, wenn es zum die Zahlung von Kosten für die Ersatzbeförderung und/oder Ausgleichsleistungen geht ohnehin nicht sonderlich genau nehmen. In den USA will das Verkehrsministerium die Airlines verpflichten, dass diese im Falle von erheblichen Verspätungen, Streichungen bzw. dem Verpassen von Anschlussflügen Entschädigungen bezahlen müssen sowie die Kosten für Mahlzeiten, Umbuchungen und Hotelübernachtungen übernehmen müssen. Dies soll – ähnlich wie in Europa – aber nur dann gelten, wenn die Airline schuld ist. Beispielsweise sollen Ereignisse höherer Gewalt wie schwere Unwetter, die das Fliegen aus Sicherheitsgründen nicht möglich machen, ausgenommen sein.

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Business-Class-Catering: Lufthansa schafft „Tasting Heimat“ wieder ab

Nach nur einem Jahr will Lufthansa das erst im Vorjahr eingeführte Business-Class-Cateringkonzept auf Kurz- und Mittelstreckenflügen überarbeiten. „Tasting Heimat“ soll wieder abgeschafft werden, da es bei den Fluggästen nicht den erhofften Anklang gefunden hat. Derzeit arbeitet Lufthansa ein neues Konzept für die Speisen und Getränke, die in der Business Class der Kurz- und Mittelstrecke serviert werden. „Tasting Heimat“ soll der Vergangenheit angehören. Noch ist nicht entschieden, ob dies in weiterer Folge auch Konzerntöchter wie Austrian Airlines umfassen wird oder nicht. Das Portal Frankfurtflyer berichtete unter anderem, dass der Hauptgrund für die Einstellung von „Tasting Heimat“ bei Lufthansa sein soll, dass es bei den Business-Class-Passagieren nicht gut angekommen ist.

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Destinationen: Im Billigflieger nach Tel Aviv, Podgorica, Amman und Reykjavik

Die Präsenz von Billigfliegern wie Wizz Air und Ryanair am Flughafen Wien-Schwechat führt auch dazu, dass seit einiger Zeit einige Ziele mitunter hochfrequent erreichbar sind, die im ersten Moment nicht mit Urlaub verbunden werden. Beispielsweise haben beide genannten Anbietern die israelische Metropole Tel Aviv im Portfolio. Diese eignet sich durchaus, um einen kombinierten Strand-, Städte- und Kulturaufenthalt zu verbringen. Einzigartige Orte wie der bunte Carmel Market, die schöne Tayelet-Promenade, das berühmte Tel Aviv Museum of Art oder der am Hafen gelegene historische Stadtteil Jaffa überzeugen Besucher aus aller Welt von der Vielfalt der Stadt. Badeausflüge an die Küste des Toten Meers oder Erkundungstouren in Masada, einer der wichtigsten archäologischen Stätten Israels, sind für viele Reisende unvergessliche Erlebnisse. Die Vielzahl an Hotels und Hostels ist Tel-Aviv bietet Optionen für Reisende aller Preisklassen. Allerdings gilt es auch darauf hinzuweisen, dass das Preisniveau in dieser Metropole vergleichsweise hoch ist. Ein Portrait zu Tel Aviv hat Aviation.Direct unter diesem Link bereitgestellt. Im Winter ab Wien erreichbar: Eilat, das sich im Süden Israels befindet. Diese Destination wird von Aviation.Direct hier näher vorgestellt. Günstiger ist es in Podgorica, der Hauptstadt Montenegros. Diese hat zwar kein Meer zu bieten, jedoch dafür Berge und Seen. Die fruchtbaren Täler des Skadar-Sees und des Prokletije-Sees sowie die Schluchten der Flüsse Morača und Cijevna schaffen Erholung in traumhafter Natur. Dank der wunderschönen Landschaft ist ein Urlaub in Podgorica die perfekte Möglichkeit, Aktivitäten wie Trekking, Mountainbiking, Vogelbeobachtung, Klettern und Kajakfahren ausprobieren. Als Hauptstadt des jüngsten Landes Europas hat die Stadt auch kulturell

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Republic Airways: Piloten müssen bei vorzeitiger Kündigung 100.000 U.S.-Dollar Pönale zahlen

Prämien für die Vertragsunterschrift sind immer dann, wenn Piloten dringend gesucht werden, keine Seltenheit. Nun dreht Republic Airways den Spieß um und hält in neuen Verträgen fest, dass sich die Flugzeugführer bei Eigenkündigung vor dem Ablauf von drei Jahren zu einer Pönale von 100.000 U.S.-Dollar verpflichten. Piloten, die bereits bei der U.S.-amerikanischen Regionalfluggesellschaft angestellt sind, sind davon freilich nicht betroffen. Es geht lediglich um Neueinstellungen und den Umstand, dass viele Regio-Carrier wie Republic Airways als eine Art Sprungbrett ins Cockpit einer größeren Airline nutzen. Gerade Erste Offiziere sollen oftmals nach nur einem Jahr den Arbeitgeber wechseln. Die Pönale, die nun in den Arbeitsverträgen festgehalten ist, wird von Gewerkschaftern heftig kritisiert. Diese sind der Ansicht, dass eine solche Klausel rechtswidrig ist und noch dazu führen wird, dass Republic Airways noch größere Probleme haben wird neue Flugzeugführer zu finden. Ein weiterer Punkt, der kritisch betrachtet ist, dass sich der Carrier dazu verpflichtet Erste Offiziere nach nur einem Jahr zum Kapitän zu befördern und als schwammige Bedingung festschreibt, dass man „so viel wie möglich fliegen“ muss.

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Köln/Bonn: Leav Aviation nimmt Linienflüge auf

Die deutsche Fluggesellschaft Leav Aviation, die bislang auf die Erbringung von ACMI- und Charterdienstleistungen spezialisiert war, steigt ins Liniengeschäft ein. Der Carrier legt ab Köln/Bonn einige Ferienstrecken auf eigene Rechnung auf. Den Auftakt machen Flüge nach Palma de Mallorca. Dieses Ziel wird man ab 18. Mai 2023 ab Köln/Bonn anfliegen. Zunächst variieren die Frequenzen und Verkehrstage. Ab 26. Juni 2023 soll jeweils an Montagen und Freitagen geflogen werden. Ab 24. Juni 2023 wird man zweimal wöchentlich nach Heraklion fliegen. Die Durchführung erfolgt jeweils an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag. Kos wird man ab 23. Juni 2023 jeweils an Montagen und Freitagen bedienen. Nach Rhodos geht es ab 24. Juni 2023 jeweils Samstags und Mittwochs. Das Tarifsystem von Leav Aviation orientiert sich an jenen von Billigfluggesellschaften wie Ryanair, Wizz Air und Eurowings. So ist in der Preisklasse „LeavNaked“ nur ein kleines Handgepäckstück mit den maximalen Dimensionen 40cm x 30cm x 25 cm (max. fünf Kilogramm) inklusive. Die Mitnahme eines Trolleys im IATA-Standardformat sowie die Aufgabe von Gepäckstücken kosten extra. Dies ist im Tarif LeavDressed bereits inkludiert. Weiters kann dieser bis vier Stunden vor planmäßigem Abflug gegen Zahlung dar Tarifdifferenz umgebucht werden. LeavSplendid inkludiert auch eine Sitzplatzreservierung auf Plätzen mit mehr Beinfreiheit sowie die Möglichkeit gegen Gebühr zu stornieren. Leav Aviation ist eine junge deutsche Fluggesellschaft, die im Mai 2022 an den Start gegangen ist. Zunächst hat man ausschließlich ACMI- und Charterdienstleistungen erbracht. Die Flotte besteht momentan aus zwei Airbus A320, die die Registrierungen D-ANDI und D-ANNE tragen.

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Flughafen Brüssel evaluiert neue Anflugverfahren

Der Flughafen Brüssel und Skeyes haben mit Unterstützung der Eurocontrol ein gemeinsames Projekt gestartet, das die Landeverfahren optimieren soll. Ziel ist es, dass der Schadstoff- und Lärmausstoß verbessert wird. Ziel des Sesar-Programms ist die Verbesserung des Luftraummanagements durch die Modernisierung und Harmonisierung der Technologien und Systeme des Flugverkehrsmanagements. In diesem Zusammenhang haben sich beide Unternehmen an dem Projekt „Highly Efficient Green Operations (Heron“ beteiligt. Dieses steht unter der Leitung von Airbus und zielt darauf ab, eine Reihe ehrgeiziger Entwicklungen und Tests durchzuführen, um Lärm, Flugverspätungen, Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen im Luftverkehr zu verringern, indem Maßnahmen zur Reduzierung vorgeschlagen werden, darunter auch ein effizienterer Flugbetrieb. Heron umfasst 26 Partner aus 11 Ländern und wird von 6 Fluggesellschaften, 8 Flugsicherungsdienstleistern und 5 Flughäfen aus ganz Europa unterstützt.

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Qatar Airways reaktiviert Doha-Auckland

Golfcarrier Qatar Airways wird ab 1. September 2023 wieder täglich zwischen Doha und Auckland fliegen. Diese Langstreckenverbindung war unter anderem aufgrund der Corona-Pandemie über einen längeren Zeitraum ausgesetzt. Eingesetzt werden künftig Maschinen des Typs Airbus A350-1000, die über 281 Sitze in der Economy- und 46 Plätze in der Business-Class verfügen. Auch sind diese Langstreckenflugzeuge mit den so genannten QSuites ausgerüstet. Die Strecke wird siebenmal wöchentlich bedient und täglich um 01:50 Uhr Ortszeit abgeflogen. Die Ankunft in Auckland ist jeweils um 2 Uhr 45 (+1) Lokalzeit. Der Flug QR921 von Auckland (AKL) nach Doha (DOH) startet um 15:00 Uhr und kommt um 23:15 Uhr Ortszeit an. Ab dem 24. September 2023 werden QR920 und QR921 aufgrund der Sommerzeitumstellung in Auckland jeweils eine Stunde später ankommen und abfliegen. „Die Direktverbindung von Doha nach Auckland ergänzt eine Reihe von neuen Strecken, die in den letzten Wochen angekündigt wurden, und ermöglicht es Passagieren in wichtigen europäischen Märkten, einschließlich Großbritannien und Irland, mit dieser Direktverbindung Zeit zu sparen. Business Class-Passagiere an Bord unserer Auckland-Flüge können außerdem die verbesserte Privatsphäre der Qsuite genießen, die als bester Business Class-Sitz der Welt ausgezeichnet wurde“, so Konzernchef Akbar Al Baker.

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Weitra: 5G-Mobilfunkmast mittels Hubschrauber aufgebaut

Helikopter sind äußerst vielseitig einsetzbare Fluggeräte. Beispielsweise wurde Ende März 2023 im niederösterreichischen Weitra ein Hubschrauber beim Bau einer 5G-Mobilfunkstation eingesetzt. Da das Material, bestehend aus Mast und Sektorantennen, nicht durch das Schloss Weitra selbst bis zum Schlossturm transportiert werden konnte, entschied man sich zum Einsatz eines Hubschraubers um die tonnenschwere Last von außen zu montieren. Dabei wurde die gesamte, schon am Boden vorgefertigte Einheit vom Hubschrauber einige hundert Meter weit bis hinauf auf den Turm geflogen. Die Konstruktion musste dann vom Piloten millimetergenau auf das Tragewerg gesetzt werden. Der Einsatz wurde mit mehreren Kameras aufgezeichnet. Der so entstandene Clip im „No Comment“-Format zeigt den spektakulären Flug aus mehreren Blickwinkeln.

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April 2023: Flughafen Brüssel hatte 1,9 Millionen Passagiere

Im April begrüßte der Flughafen Brüssel fast 1,9 Millionen Fluggäste, das sind 18 % mehr als im April 2022. Die Osterferien in den niederländischsprachigen Schulen in Belgien und der Beginn der Maiferien in den Niederlanden Ende April sorgten in diesem Monat für eine große Zahl von Urlaubern. Und das, obwohl die französischsprachigen Schulen in Belgien zum ersten Mal im Mai ihre Frühjahrsferien hatten. Das geflogene Frachtaufkommen nahm im Vergleich zu 2022 leicht um 1% zu.   Im April wurden am Flughafen Brüssel 1.852.523 Passagiere abgefertigt, was einem Anstieg von 18% im Vergleich zum April 2022 entspricht. In der ersten Monatshälfte sorgten die Osterferien in den niederländischsprachigen Schulen für zahlreiche Urlauber, und Ende April begannen in den Niederlanden die Maiferien. Da die Frühlingsferien in den französischsprachigen Schulen zum ersten Mal in den Mai fallen, verteilen sich die Urlauber in unserem Land nun stärker auf die Frühjahrssaison. Der Anteil der abfliegenden Umsteigepassagiere lag bei 15 %, das sind 40 % mehr als im Jahr 2022. Dies bestätigt die Erholung des Interkontinentalverkehrs und die Position des Flughafens Brüssel als wichtiges Drehkreuz. Die zehn beliebtesten Länder im April waren Spanien, Italien, Deutschland, Portugal, die Vereinigten Staaten, die Türkei, Frankreich, das Vereinigte Königreich, die Schweiz und Marokko. Im April ist das geflogene Frachtaufkommen am Flughafen Brüssel leicht um 1% gestiegen. Das Gesamtfrachtaufkommen sank im Vergleich zum April 2022 um 7% auf insgesamt 60.972 Tonnen. Dieser Rückgang ist in erster Linie auf ein Minus von 36% bei der per LKW beförderten Fracht zurückzuführen. Das Segment der

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FAA ordnet Überprüfung von Boeing-737-Max-Triebwerken an

Die U.S.-amerikanische Zivilluftfahrtbehörde FAA hat eine Lufttüchtigkeitsanweisung bezüglich des von der Boeing-737-Max-Reihe verwendeten Triebwerks CFM LEAP 1-B herausgegeben. Damit reagiert man auf mehrere Startabbrüche und Rücklandungen. Nach einer Untersuchung durch CFM International, einem Gemeinschaftsunternehmen von General Electric Aviation und Safran Aircraft Engines, kam der Hersteller des LEAP-1B-Triebwerks zu dem Schluss, dass „Verschleiß am Gehäuse des Federfingers des Lagers Nr. 3 zu einem hohen Maß an NSV führen kann“. Die Folge daraus ist, dass es zu einem Strömungsabriss des Hochdruckverdichters kommen kann. Um der FAA-Anordnung nachzukommen, müssen Fluggesellschaften, die ihre Boeing 737 MAX mit bestimmten Versionen des LEAP-1B-Triebwerks ausgestattet haben „wiederholte Berechnungen der Ölfilter-Deltadruckdaten (OFDP) durchführen und, je nach Ergebnis der Berechnung, das Gehäuse des Federfingers von Lager Nr. 3 austauschen“. Die Lufttüchtigkeitsanweisung verbietet es den Betreibern außerdem, Motoren mit einem betroffenen Federfingergehäuse des Lagers Nr. 3 in Flugzeuge einzubauen, die bereits ein defektes Gehäuse haben. In der Direktive der FAA, die am 13. Juni 2023 in Kraft tritt, ist weiters zu lesen: „Der unsichere Zustand könnte, wenn er nicht behoben wird, zu einem Leistungsverlust des Triebwerks in einer kritischen Flugphase wie dem Start oder dem Steigflug führen, zu einem Verlust der Schubkontrolle, zu einer verminderten Steuerbarkeit des Flugzeugs und zum Verlust des Flugzeugs“. Die Betreiber müssen die so genannten OFDP-Daten noch bevor ein Antrieb 125 Flugzyklen absolviert hat neu berechnen. Allerdings darf dies nicht vor dem Erreichen von 125 Cycles erfolgen. Spätestens jedoch muss es nach 50 Flugbewegungen ab Inkrafttreten der Anordnung, sofern das Triebwerk bereits in Betrieb ist, erledigen.

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