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Deutsche Aircraft und Akkodis starten strategische Kooperation

Die Deutsche Aircraft und das digitale Ingenieurberatungsunternehmen Akkodis haben eine strategische Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Ziel der Partnerschaft ist die signifikante Weiterentwicklung und Produktion von innovativen Regionalflugzeugen in Deutschland. Durch die Zusammenführung der jeweiligen Kompetenzen soll die technologische Führungsrolle Europas in der Luftfahrtindustrie gestärkt werden. Im Rahmen der Vereinbarung übernimmt Akkodis die Rolle eines sogenannten First-Tier-Suppliers und wird damit zu einem zentralen Akteur in der Lieferkette der Deutsche Aircraft. Die Aufgabe von Akkodis ist es, den gesamten Entwicklungsprozeß zu steuern. Dies umfaßt die Definition von Anforderungen, die Integration komplexer Systeme, Tests am Boden und in der Luft sowie die finale Zertifizierung der neuen Regionalflugzeuge. Ergänzend dazu bringt die Aerospace & Defence Division von Akkodis Expertise im Bereich digitales Modellieren und Simulation ein. Die Partnerschaft wird von beiden Seiten als langfristiges Engagement verstanden, das über eine herkömmliche Projektzusammenarbeit hinausgeht. Nico Neumann, der Vorstandsvorsitzende der Deutsche Aircraft, betonte, daß die Kooperation ein signifikanter Schritt bei der Entwicklung der nächsten Generation von Regionalflugzeugen sei. Dr. Peter Mehrle, Vorstandsvorsitzender von Akkodis Deutschland, hob hervor, daß durch die Verbindung des digitalen Engineering-Know-hows von Akkodis mit der Expertise der Deutsche Aircraft die industrielle Stärke und Innovationsfähigkeit Europas demonstriert werde. Die Unternehmen nutzen digitale Entwicklungsmethoden, um die Entwicklung zu beschleunigen und effizienter zu gestalten.

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Start der Koralmbahn schafft neuen Wirtschaftsraum „Area Süd“

Rund zweieinhalb Monate vor der Inbetriebnahme der Koralmbahn präsentieren sich die Steiermark und Kärnten als neue, dynamische Wirtschaftsregion „Area Süd“. Ziel der Initiative, die von den Wirtschaftskammern beider Bundesländer ins Leben gerufen wurde, ist die internationale Positionierung des durch die neue Hochleistungsstrecke entstehenden gemeinsamen Ballungsraumes. Eine Veranstaltung in Wien, an der Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung teilnahmen, diente der Vorstellung dieses Jahrhundertprojektes. Durch die Koralmbahn rücken die beiden Zentralräume Graz und Klagenfurt auf eine Fahrzeit von nur 45 Minuten zusammen. Nach Angaben von WKO-Studien löst dies einen starken Impuls für die gemeinsame Standortentwicklung aus und schafft den zweitgrößten Ballungsraum Österreichs. Die Area Süd umfaßt nahezu ein Drittel der Fläche Österreichs, in dem 1,8 Millionen Menschen und über 150.000 Betriebe mit 770.000 Beschäftigten eine Wirtschaftsleistung von rund 70 Milliarden Euro erbringen. Eine aktuelle Umfrage der Wirtschaftskammern Steiermark und Kärnten unter 1.085 Mitgliedsbetrieben zeigt, daß 90 Prozent der Unternehmen die verstärkte Kooperation zwischen den Bundesländern positiv beurteilen. Als größte Chancen werden die höhere Arbeitskräftemobilität (61 Prozent), die bessere Erreichbarkeit des jeweiligen Bezirks und der wirtschaftliche Bedeutungsgewinn gesehen. Die Wirtschaftskammern fordern in einer gemeinsamen Maßnahmenagenda von der Politik unter anderem den Ausbau der Infrastruktur (wie den neuen Bosruck-Eisenbahntunnel und den viergleisigen Ausbau Graz–Bruck), eine Deregulierungsoffensive und die Vereinheitlichung von Landesgesetzen. Auch die ÖBB sehen in der Koralmbahn eine Jahrhundertchance, da sich die Reisezeit von Wien nach Klagenfurt deutlich verkürzt.

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Etihad Airways mietet Flugzeuge von GetJet für Winterbetrieb

Die Fluggesellschaft Etihad Airways, der nationale Carrier der Vereinigten Arabischen Emirate, hat für die Wintersaison 2025/26 eine Wet-Lease-Vereinbarung mit dem litauischen ACMI- und Charterbetreiber GetJet Airlines unterzeichnet. Im Rahmen dieses Vertrages werden zwei Flugzeuge der Airbus A320-Familie der GetJet-Flotte auf dem Zayed International Airport in Abu Dhabi stationiert. Ab dem 1. Oktober 2025 sollen die beiden Flugzeuge, welche die Etihad Airways zur Deckung des Bedarfs im Herbst und Frühwinter nutzen wird, Routen im regionalen Netz der Golfairline bedienen. Konkret sind Einsätze auf Strecken nach Amman, Beirut sowie ausgewählten Verbindungen nach Kairo und Muscat vorgesehen. Eines der Flugzeuge, ein Airbus A320, wird von GetJet Airlines selbst betrieben, während das zweite Flugzeug von Airhub Airlines gestellt wird; beide Gesellschaften gehören zur GetJet Aviation Holdings. Aleksandr Celiadin, Gründer der GetJet Aviation Holdings, äußerte sich geehrt über die Wahl durch Etihad Airways und betonte die Anpassungsfähigkeit und den Fokus der litauischen Gruppe auf hohe Qualität. Die Etihad Airways, die unlängst von der APEX als „Five-Star Global Airline“ ausgezeichnet wurde, nutzt ACMI-Leasing (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) als flexibles Instrument, um Kapazitätsspitzen im stark frequentierten Reiseverkehr der Region abzudecken. Die GetJet Aviation Holdings mit Hauptsitz in Vilnius und einem Büro in Dubai betreibt insgesamt eine Flotte von 16 Flugzeugen.

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Braathens International Airways meldet Insolvenz an

Die schwedische Braathens International Airways hat ihren Flugbetrieb mit sofortiger Wirkung eingestellt, nachdem die Gesellschaft Insolvenz anmelden mußte. Als Grund für den abrupten Kollaps des Schmalrumpfjet-Geschäfts nannte der Mutterkonzern Braathens Regional Airlines die Unfähigkeit, die erforderlichen Finanzmittel für diesen Geschäftsbereich aufzubringen. Mit dem Insolvenzantrag beim zuständigen Gericht in Stockholm am 29. September wurden die gesamte Airbus-Flotte stillgelegt und rund 200 Beschäftigte in die Unsicherheit entlassen. Von der Insolvenz unberührt bleibt hingegen das Regionalflugzeug-Geschäft mit ATR-Turboprops, welches unter einem separaten Luftverkehrsbetreiberzeugnis (AOC) weitergeführt wird. Die Entscheidung markiert das jähe Ende eines ambitionierten Versuchs, im hart umkämpften Jet-Markt Skandinaviens Fuß zu fassen. Unkontrollierter Ausstieg aus dem Jet-Geschäft Die Braathens International Airways sah sich gezwungen, ihren Insolvenzantrag zu stellen, da eine finanzielle Restrukturierung und die geplante, kontrollierte Beendigung des Jet-Geschäfts nicht mehr gesichert werden konnten. Ursprünglich hatte das Management noch vor etwa einem Monat angekündigt, alle Jet-Aktivitäten bis 2027 schrittweise beenden zu wollen. Auch die Schwestergesellschaft Braathens Crew, die für das Personal der Flugzeuge zuständig war, stellte einen Insolvenzantrag. Der Aufsichtsratsvorsitzende und Mehrheitseigner, Per G. Braathen, kommentierte die Entwicklung mit Bedauern: „Leider konnten wir die Finanzierung für einen kontrollierten Ausstieg aus dem Airbus-Geschäft nicht sicherstellen.“ Dieser Umstand zwang den Konzern zu der sofortigen Stilllegung seiner Airbus-Flotte, zu der laut CH-Aviation-Daten zwei Airbus A319 und zwei Airbus A320 gehörten. Die Braathens-Gruppe ist seit dem Beginn der Covid-Pandemie mit erheblichen finanziellen Herausforderungen konfrontiert. Die Anteilseigner hatten das Unternehmen in dieser Zeit mit Kapitalspritzen von mehr als 300 Millionen schwedischen Kronen (umgerechnet knapp 32 Millionen US-Dollar)

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„Flughafenexpress“ zwischen Nürnberg und München mit positiver Bilanz

Neun Monate nach dem Start der direkten Zugverbindung zwischen Nürnberg und dem Münchner Flughafen ziehen die Betreiber eine positive Bilanz. Der sogenannte Überregionale Flughafenexpress (ÜFEX), der im Zwei-Stunden-Takt umsteigefrei zum Terminal fährt, verzeichnete einen deutlichen Anstieg der Fahrgastnachfrage. Im ersten Halbjahr 2025 nutzten rund 445.000 Reisende den ÜFEX am Flughafen, gegenüber 384.000 im Vorjahreszeitraum. Der ÜFEX wird von DB Regio Bayern und agilis im Auftrag des Freistaates Bayern betrieben. Vor der Verlängerung im Dezember 2024 endete die Strecke in Regensburg. Die nunmehr um die Strecke von Nürnberg über Neumarkt/Opf. und Regensburg verlängerte Verbindung ist die erste umsteigefreie Nahverkehrsanbindung zwischen Nürnberg und dem Flughafen München. Die Fahrzeit beträgt rund zweieinhalb Stunden. Zum Einsatz kommen moderne Siemens-Elektrotriebzüge des Typs Mireo, die neben 528 Sitzplätzen auch kostenloses WLAN und verbesserten Handyempfang bieten. Um noch mehr Reisende zu gewinnen, schickten der Freistaat Bayern, die DB Regio, die Flughafen München GmbH und Lufthansa Airlines nun vier kunstvoll gestaltete Züge als rollende Botschafter auf die Reise. Unter dem Motto „Aus Bayern in die weite Welt“ werben die Züge mit einem bunten Motiv für den „Zug zum Flug“. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter betonte, die positiven Fahrgastzahlen hätten die Erwartungen übertroffen und die Vernetzung von Flugzeug und Bahn in Bayern unterstrichen. Die Partner sehen im ÜFEX einen wichtigen Schritt, fordern jedoch übereinstimmend eine künftige ICE-Anbindung des Flughafens für eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit.

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Frankfurter Flughafen meldet behördliche Abnahme des Terminal 3

Der Frankfurter Flughafen, Deutschlands größtes Luftverkehrskreuz, steht kurz vor der Fertigstellung eines seiner größten Bauprojekte der jüngeren Geschichte. Nach rund zehn Jahren Bauzeit hat der Betreiber Fraport mitgeteilt, daß der rund vier Milliarden Euro teure Neubau des Terminal 3 im Süden des Flughafengeländes die behördliche Abnahme erfolgreich durchlaufen hat. Dies umfaßt auch die Freigabe des Brandschutzkonzeptes, eine technische Hürde, die in der Vergangenheit bei ähnlichen Großprojekten in Deutschland zu erheblichen Verzögerungen geführt hatte. Mit dieser Abnahme tritt das Terminal 3 in die finale Phase vor seiner Inbetriebnahme ein. Erfolgreiche Hürde der Brandschutzabnahme Die behördliche Freigabe des Terminal 3 ist ein entscheidender Schritt für das gesamte Bauprojekt. Besonders die Brandschutzabnahme stellte eine heikle Sache dar, wie ein Sprecher von Fraport betonte. Die Komplexität des Brandschutzes in einem Bauwerk dieser Größenordnung erfordert umfangreiche Nachweise und Tests, die in Deutschland streng überwacht werden. Am Beispiel des Berliner Flughafens BER zeigte sich, welche Probleme und jahrelangen Verzögerungen eine fehlerhafte Brandschutzplanung verursachen kann. Die erfolgreiche Abnahme in Frankfurt bedeutet somit einen wichtigen Meilenstein für die Terminplanung der Fraport. Das Terminal 3 war über ein Jahrzehnt lang in Bau. Die Gesamtinvestitionssumme von rund vier Milliarden Euro unterstreicht die Dimension des Projekts, das die Kapazitäten des Frankfurter Flughafens maßgeblich erweitern soll. Obwohl die behördliche Abnahme erfolgt ist, sind noch Restarbeiten zu erledigen, darunter der finale Ausbau der Ladenlokale und Imbisse sowie die Feinjustierung der technischen Anlagen. Die Gepäckförderanlage, ein kritischer und komplexer Bestandteil des modernen Flughafenbetriebs, wird laut Unternehmenssprecher „andauernd getestet“. Kapazitätserweiterung und Testläufe mit Komparsen Das

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Geplanter Fluglotsenstreik in Griechenland abgesagt – Flüge planmäßig

Die ursprünglich für Mittwoch, den 1. Oktober 2025, in Griechenland erwarteten massiven Störungen des Flugverkehrs bleiben aus. Die Fluggesellschaften Aegean und Olympic Air informierten ihre Passagiere, daß alle Flüge im Inlands- und internationalen Streckennetz planmäßig durchgeführt werden können. Grund hierfür ist die Aufhebung des angekündigten Streiks des Fluglotsenpersonals. Der Streik, der im Rahmen eines 24-Stunden-Generalstreiks der Gewerkschaft Adedy vorgesehen war, wurde kurzfristig abgewendet. Solche kurzfristigen Streikankündigungen des Fluglotsenpersonals haben in Griechenland in der Vergangenheit regelmäßig zu erheblichen Beeinträchtigungen im nationalen und internationalen Luftverkehr geführt. Die Aufhebung der Arbeitsniederlegung bewahrt die griechischen Flughäfen, insbesondere das Drehkreuz Athen-Eleftherios Venizelos, vor einem Stillstand an einem hochfrequentierten Reisetag. Trotz der Streikabsage halten Aegean und Olympic Air an ihrer zuvor kommunizierten Kulanzregelung fest. Passagiere, welche ihre Tickets bereits vor der Streikabsage gebucht hatten, haben weiterhin die Möglichkeit, ihre Flugscheine kostenfrei umzubuchen. Für Umbuchungen und weitere Informationen stehen die telefonischen Service-Stellen der beiden griechischen Airlines zur Verfügung. Die Aegean und die ihr assoziierte Olympic Air sind die wichtigsten Akteure im griechischen Luftverkehr.

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CPK-Großflughafen sucht Auftragnehmer für über 500 Transportgeräte

Die Projektgesellschaft CPK (Centralny Port Komunikacyjny) hat die Ausschreibung für die Lieferung von Aufzügen, Rolltreppen und Fahrsteigen am neuen Großflughafen in Polen gestartet. Die sogenannte Kurzstreckentransportgeräte (UTB) umfassen mehr als 500 Systeme, welche zur Ausstattung des Passagierterminalgebäudes sowie der unterstützenden Einrichtungen dienen sollen. Das Verfahren wird im Rahmen eines wettbewerblichen Dialogs durchgeführt. Die Ausschreibung umfaßt die gesamte Kette von der Planung über die Lieferung, Installation und Inbetriebnahme bis hin zur Wartung der Systeme. Die Auftragsvergabe soll bereits im nächsten Jahr erfolgen. Die Entscheidung, das Projekt früher als ursprünglich für 2026 geplant zu starten, unterstreicht laut CPK die raschen Fortschritte bei der Umsetzung des Investitionsprogramms. Die Geräte sind für stark frequentierte Bereiche wie die Piers des Terminals, die Bahnhöfe und den Umsteigeknotenpunkt vorgesehen. Auch der Tower der Flugsicherung und weitere Gebäude im Luft- und Landbereich sollen ausgestattet werden. Mit über 500 Aufzügen, Rolltreppen und Fahrsteigen handelt es sich um eine der größten Flughafenausschreibungen dieser Art in den letzten Jahren. Zum Vergleich: Der Flughafen Istanbul verfügt über 661 dieser Systeme, der König-Abdulaziz-Flughafen in Saudi-Arabien über 532. Der CPK-Flughafen ist als strategische Investition geplant, welche das Rückgrat für Transport, Logistik und Mobilität in Mitteleuropa bilden soll. Der neue Flughafen in Polen soll Ende 2032 zusammen mit dem ersten Abschnitt der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Warschau und Łódź in Betrieb gehen.

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Lufthansa-Piloten stimmen für Streik

Die Passagiere der Lufthansa müssen sich in den kommenden Wochen auf die Möglichkeit von Pilotenstreiks einstellen. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) gab bekannt, daß eine deutliche Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder in einer Urabstimmung für einen Arbeitskampf votiert habe. Dies ist der erste Streikbeschluß seit dem eintägigen Streik der Piloten im Jahre 2022. Im Kern des Tarifkonflikts stehen die Betriebsrenten der rund 4.800 Pilotinnen und Piloten der Lufthansa und Lufthansa Cargo. Die VC fordert eine deutliche Erhöhung des Arbeitgeberanteils zur Altersvorsorge, die das Lufthansa-Management aufgrund der Sanierungsmaßnahmen ablehnt. Zusätzlich befeuert die vom Vorstand bekräftigte Konzernstrategie, Kurz- und Mittelstreckenflüge in kostengünstigere Konzerngesellschaften auszulagern, den internen Konflikt. Deutliche Mehrheit für Arbeitskampf Die Urabstimmung der Vereinigung Cockpit erbrachte ein eindeutiges Ergebnis: 88 Prozent der Lufthansa-Piloten und 96 Prozent der Lufthansa-Cargo-Piloten, bei einer Beteiligung von 90 beziehungsweise 95 Prozent, sprachen sich für einen Arbeitskampf aus. Laut VC-Präsident Andreas Pinheiro sei dies ein „starkes Signal der Geschlossenheit“ der Belegschaft. Für die Annahme der Urabstimmung waren mindestens 70 Prozent Ja-Stimmen der betroffenen Mitglieder in den jeweiligen Gesellschaften notwendig. Ein konkreter Streiktermin wurde zunächst nicht genannt. Über das weitere Vorgehen soll die Tarifkommission der Gewerkschaft entscheiden. In der Vergangenheit führte ein umfassender Pilotenstreik bei der Lufthansa regelmäßig zur Annullierung nahezu des gesamten Flugprogramms im betroffenen Zeitraum, was massive Auswirkungen auf den Flugverkehr in Deutschland und Europa haben kann. Altersvorsorge als Zankapfel Der unmittelbare Anlaß für den drohenden Streik ist der Tarifkonflikt um die betriebliche Altersversorgung der Piloten. Die VC war ursprünglich mit der Forderung nach einer Verdreifachung des

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Air Baltic führt gestaffeltes Group Boarding ein

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic führt mit Wirkung zum 6. Oktober ein neues Verfahren für das Boarding ihrer Flüge ein, das sogenannte Group Boarding. Das System soll den Einsteigevorgang für alle Passagiere reibungsloser, schneller und komfortabler gestalten. Künftig erfolgt das Betreten des Flugzeuges in klar definierten Gruppen, deren Nummer auf der Bordkarte jedes Reisenden ausgewiesen ist. Das neue Verfahren wurde nach dem Vorbild branchenweit bewährter Methoden führender Fluggesellschaften entwickelt und soll die Überlastung und das Gedränge am Gate reduzieren sowie einen ruhigeren Start jedes Fluges ermöglichen. Passagiere werden gebeten, ihre Gruppennummer zu überprüfen und erst dann einzusteigen, wenn ihre Gruppe aufgerufen wird. Laura Vecvanaga-Puķīte, Senior Vice President Ground Operations und Customer Care bei Air Baltic, betonte, daß das neue System die Effizienz steigern und die Pünktlichkeit verbessern soll. Der Ablauf des gestaffelten Boardings sieht vor, daß vor allen anderen Passagieren das Pre-Boarding für Familien mit kleinen Kindern, unbegleitete Minderjährige und Reisende mit besonderem Betreuungsbedarf stattfindet. Es folgen die Business Class-Passagiere und die VIP- und Executive-Mitglieder des Air Baltic Club in Gruppe 1. Gruppe 2 umfaßt Reisende mit Economy FLEX-Tickets, Geschäftsreisende und Passagiere mit vorab bezahltem schwerem Handgepäck. Anschließend steigen die Gruppen 3 bis 5 gestaffelt entsprechend ihrer Sitzplatzzuweisung ein. Die lettische Fluggesellschaft verbindet die baltischen Staaten mit rund 80 Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und der Kaukasusregion.

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