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Air Serbia hat letzte ATR72-500 ausgeflottet

Mit der YU-ALU hat Air Serbia ihre letzte ATR72-500 außer Dienst gestellt. Die Turbopropflotte besteht somit weiterhin aus den -200er und 600er-Modellen. Die zuerst genannten haben jedoch auch ein Ablaufdatum. Air Serbia hatte einst drei ATR72-500. Diese waren als YU-ALV, YU-ALT und YU-ALU unterwegs. Zwischenzeitlich hat man die drei Flugzeuge zu Gunsten der moderneren ATR72-600 ausgeflottet. Jene Maschine, die zuletzt die Flotte verlassen hat, wurde an Leasinggeber Nordic Aviation Capital zurückgegeben und ist etwa 25 Jahre alt. Kommerziell wurde das Turbopropflugzeug zuletzt im Jänner 2023 eingesetzt.

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EASA: A350-900-Hauptfahrtwerksklappen müssen überprüft werden

Die europäische Luftfahrtbehörde Easa hat in einer Lufttüchtigkeitsanweisung auf ein mögliches Problem beim Maschinentyps Airbus A350-900 hingewiesen. Konkret geht es um ein mögliches Versagen der Hauptfahrtwerksklappe. Die Operators sind angewiesen dieses zu beheben. Die EASA hat die Richtlinie erlassen, nachdem festgestellt wurde, dass die Indexscheiben an den MLGD-Scharnieren Nr. 1 (vorne) und Nr. 3 (hinten) in der Produktion vertauscht wurden, was bedeutet, dass die vorderen Scharniere anstelle der hinteren Scharniere montiert wurden und umgekehrt. Nach Angaben der Behörde könnte dieser Zustand, wenn er nicht behoben wird, zu einer verminderten strukturellen Integrität der MLGD-Scharnierbeschläge führen, was möglicherweise zum Verlust eines MLGD während des Fluges führen könnte. Infolgedessen könnten die Türen des Hauptfahrwerks auf den Boden fallen und darunter befindliche Personen verletzen. Der europäische Flugzeugbauer hat in diesem Zusammenhang ein eigenes Service Bulletin, A350-52-P048, herausgegeben. Dieses sieht Inspektion und Austausch der betroffenen Teile vor. Bemerkenswerterweise geht die Lufttüchtigkeitsanweisung der Easa nicht soweit, denn diese schriebt „eine einmalige detaillierte Inspektion (DET) jedes betroffenen Teils und, je nach Befund, den Austausch“. Die EASA-Anweisung verlangt von den Betreibern des Airbus A350-900 die Durchführung einer DET innerhalb der vorgeschriebenen Frist. Für Flugzeuge der Gruppe 1 bedeutet dies, dass sie vor dem Überschreiten von 9.600 Flugzyklen (FC) oder 46.900 Flugstunden (FH), je nachdem, was früher nach dem Herstellungsdatum des Flugzeugs eintritt, eine DET durchführen müssen. Betreiber von Luftfahrzeugen der Gruppe 2 müssen die Inspektion vor Überschreiten von 16.800 FC oder 82.750 FH abschließen, je nachdem, welcher Zeitpunkt seit dem Herstellungsdatum des Luftfahrzeugs am frühesten liegt. Wenn nach

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SAS versilbert zehn Airbus A320neo

Im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals macht das Star-Alliance-Mitglied SAS zehn Flugzeuge des Typs Airbus A320neo zu Geld. Das Geschäft wurde mit der Aviation Capital Group abgeschlossen. „Wir kommen mit unserem Transformationsplan weiter voran, und diese neuen Sale-and-Leaseback-Vereinbarungen sind ein wichtiger Teil davon – sie sichern eine wettbewerbsfähige Finanzierung für unsere erneuerte Flotte moderner und treibstoffeffizienter Flugzeuge. Wir freuen uns, dass wir unsere langfristige strategische Partnerschaft mit ACG, einem der weltweit führenden Flugzeugfinanzierungspartner, erneuern können“, so Airlinechef Anko van der Werff.

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Etihad Holidays wird vollwertiger Reiseveranstalter

Mit den Marken Etihad Holidays und Capital Holidays will Tourism 365, eine Tochter des Messebetreibers Andec, ins Reiseveranstaltergeschäft einsteigen. Bereits ab Oktober 2023 sollen erste Charterflüge zwischen Deutschland und Abu Dhabi angeboten werden. Die Marke „Etihad Holidays“ ist nicht neu. Unter diesem Brand wurden schon touristische Leistungen in Kooperation mit der staatlichen Fluggesellschaft angeboten. Nun will man das Geschäft deutlich ausbauen und über die Gesellschaft Tourism 365 selbst als Reiseveranstalter auftreten. Nebst Paketen, die Etihad-Flüge beinhalten, sollen ab drei deutschen Airports, zwei französischen und nicht näher bezeichneten in Österreich und dem Vereinigten Königreich zwischen Oktober 2023 und Dezember 2025 zahlreiche Charterflüge angeboten werden. Man werde unter den Marken Etihad Holidays und Capital Holidays aktiv sein. Mit Hilfe von Pauschalreisen, die Tourism 365, eine Tochtergesellschaft des staatlichen Messebetreibers Andec, will man zusätzliche Touristen nach Abu Dhabi bringen. Geleitet wird die Gesellschaft von Roula Jouny, die vormals an der Spitze einer FTI-Tochter stand. Die Verantwortlichen betonen, dass der neue Tour Operator bereits voll einsatzfähig sein soll. Man will aber nicht nur Abu-Dhabi-Reisen anbieten, sondern auch Ziele wie Thailand, Sri Lanka und die Malediven im Portfolio haben. Daraus folgt auch, dass man zu einer besseren Auslastung der Etihad-Airways-Umsteigeflüge beitragen will. Umgekehrt will man mit der Marke Capital Holidays auch Reisende aus Abu Dhabi und anderen Märkten für Urlaube in Europa gewinnen. Beispielsweise wird man in diesem Sommer Pauschalreisen in der Mittelmeerregion anbieten. Grundsätzlich sind die nun vorgestellten Pläne nicht gänzlich neu. Bereits vor der Corona-Pandemie wurde bekannt, dass unter der Marke Etihad ein

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USA schaffen Testpflicht für China-Passagiere ab

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben die Testpflicht für Reisende, die sich zuvor in der Volksrepublik China aufgehalten haben, aufgehoben. Die Seuchenbehörde CDC sieht keine Notwendigkeit zur Fortführung. Die USA hatten im Vorjahr als Reaktion auf die damalige Corona-Welle eingeführt, dass Passagiere, die aus China kommen, einen negativen PCR-Test vorlegen müssen. Kurz darauf haben diese Maßnahme auch europäische Staaten eingeführt. Die Vereinigten Staaten von Amerika verlangen jedoch weiterhin die Vorlage eines gültigen Impfnachweises. Dies gilt auch für Fluggäste, die aus Europa kommen.

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Laos öffnet Luftraum für russische Flugzeuge

Die vorherrschenden Sanktionen seitens des Westen gegen die Russische Föderation brachten auch die Sperrung des jeweiligen Luftraum mit sich. Laos öffnet jedoch seit 10. März 2023 den Luftraum für russische Flugzeuge. Nach dem Befehl des russischen Angriffskriegs seitens Putin gegen die Ukraine wurden Sanktionen von einigen Ländern verkündet. Darunter wurde auch die Sperrung von den jeweiligen Lufträumen für russische Flugzeuge erklärt. Russische Flugzeuge verfügen, begründet durch diese Sanktion, über keine Befugnis den Luftraum der EU, der USA und vielen anderen Ländern zu befliegen. Eine der Ausnahmen stellt das südostasiatische Land Laos dar, Laos sorgte nicht unmittelbar für das Nachkommen dieser Sanktionen, sie verkündeten vorerst keine derartigen Gegenmaßnahmen. Russische Fluggesellschaften wie die Aeroflot durften trotz des Kriegs diesen Luftraum befliegen, bis Laos im Dezember den westlichen Sanktionen nachkam. Nach westlichem Vorbild sperrte Laos schlussendlich im Dezember ihren Luftraum und sorgte für ein Verbot von russischen Fliegern in ihrem Gebiet. 3 Monate nach der Verkündung dieser Sanktionen wurde diese Sperre aufgehoben, die russische Fluggesellschaft darf, wie auch letztes Jahr trotz bestehender Sanktionen anderer Staaten, den Luftraum Laos straffrei betreten.

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Boeing: FAA gibt Dreamliner-Auslieferungen frei

Der Hersteller Boeing kann ab der kommenden Woche die Lieferungen der Boeing 787 arrangieren. In der Vergangenheit geltende Komplikationen konnten aus der Welt geschafft werden, die künftigen Verträge des Dreamliner können wieder normgemäß erfüllt werden. Grund für die auftretenden Komplikationen bei der Durchführung von Lieferungen des Dreamliner stellen Komplikationen bei der Datenanalyse dar. Diese mussten aufgrund dieser Probleme kurzweilig annulliert werden, bis die Problemstellungen gelöst werden konnten. Es herrschen keine Zweifel mehr, wie der Hersteller bestätigt. Ab nächster Woche kann Boeing Bestellungen rund um den Dreamliner wieder entgegennehmen, diese bearbeiten und die Auslieferung in die Wege leiten.

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Flair Airlines: Beschlagnahme von vier Boeing 737 Max

Wegen einiger Tage im Zahlungsverzug fasste der Leasinggeber Airborne Capital den Entschluss Konsequenzen für die Billigairline Flair Airlines zu schaffen. Der Leasinggeber sorgte dadurch für die Pfändung von vier Boeing 737 Max. Flair Airlines beteuert, dass diese Maßnahme ungerechtfertigt sei. Folgender Sachverhalt spielte sich am 11. März ab, der besagte Leasinggeber entschied sich aufgrund eines Zahlungsverzugs der Fluglinie Flair Airlines für die Beschlagnahme von vier Boeing 737 Max an verschiedenen kanadischen Flughäfen. Die betroffene Airline charakterisiert die Strafmaßnahme als „extrem und ungewöhnlich“, wie das Unternehmen in einer Mitteilung erklärt. Folge dieser Beschlagnahme stellt die Annullierung mehrerer Flüge dar. Die Airline habe mittlerweile jedoch die Zahlung zur Einleitung bereitgestellt, diese soll in absehbarer Zeit durchgeführt werden, um dieser Maßnahme entgegenzusteuern und den normalen Flugbetrieb wieder aufnehmen zu können.

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Indonesien: Boeing 737-500 unter Beschuss

Beim Flug IL221 der Trigana Air wurden die Passagiere Zeugen eines Waffenbeschusses. Das Flugzeug, welches ursprünglich von Jayapura nach Yahukimo flog, wurde während des Flugs Opfer zahlreicher Schussabgaben. Beim Flug von Jayapura nach Yahukomi eröffneten die Täter bei der Landung in Yahukimo das Feuer auf das Flugzeug. Hierbei soll es sich um 4 Schussabgaben handeln, wie The Aviation Herald berichtet. Trotz diesem Ereignis wurde beschlossen, den Rückflug ohne Probleme antreten zu können, wo das Flugpersonal und die Passagiere einen erneuten Rückschlag erleben mussten. Das Flugzeug wurde beim Rückflug nach Jayapura wiederholt angeschossen, nun soll es sich jedoch auf fünf Schüsse belaufen. Ein verletzter Fluggast konnte dadurch ebenso festgestellt werden, da die Munition die Boeing 737-500 durchdringen konnte. Trotzdessen konnte die Landung erfolgreich und problemlos durchgeführt werden. Die mutmaßlichen Täter konnten von der Polizei gestellt werden, 7 Personen wurden festgenommen.

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Wegen langer Wartezeit: USA verhängen 225.000 U.S.-Dollar Geldstrafe über Eurowings

Weil die Fluggesellschaft Eurowings am 23. Juli 2019 Passagiere nach einer Ausweichlandung in Fort Lauderdale mehr als sechs Stunden auf das Aussteigen hat warten lassen, wurde seitens des U.S.-Verkehrsministeriums eine Geldstrafe in der Höhe von 225.000 U.S.-Dollar verhängt. Eigentlich wollte man unter der Flugnummer EW1182 von Düsseldorf nach Miami fliegen. Aus Wettergründen wurde der Langstreckenflug nach Fort Lauderdale umgeleitet. Nach den Ermittlungen des DoT beantragte die Eurowings-Besatzung, die Passagiere kurz nach der Landung gegen 17.15 Uhr aussteigen zu lassen und sie mit Bussen zum Terminal zu bringen. Die US-Zoll- und Grenzschutzbehörde ließ die Passagiere jedoch nur dann aussteigen, wenn auch ihr aufgegebenes Gepäck ausgeladen werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt gab es keine Bodenabfertiger, die helfen konnten, so dass die Passagiere gezwungen waren, im Flugzeug zu bleiben. Gegen 19.15 Uhr, nachdem die Passagiere zwei Stunden im Flugzeug in Fort Lauderdale gewartet hatten, fand sich ein Team von Abfertigungspersonal, das das Ausladen des Gepäcks abschloss. Nach Angaben des DoT lehnte Eurowings die Hilfe in der Hoffnung ab, dass sich das Wetter in Miami bessern würde, und blieb die nächsten dreieinhalb Stunden auf der Rollbahn. Um 22 Uhr wurde der Besatzung mitgeteilt, dass der Flughafen Miami aufgrund des Wetters geschlossen bleiben würde. Zur gleichen Zeit wurden mehrere Passagiere an Bord des Flugzeugs unruhig und riefen die Polizei, die schließlich das Aussteigen ermöglichte. Die 268 Passagiere wurden schließlich um 22.50 Uhr aus dem Flugzeug gelassen, nachdem sie insgesamt fünf Stunden und 36 Minuten auf der Rollbahn festgehalten worden waren. Nach den Bestimmungen der US-Fluggesellschaften

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