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Charter: Eurowings Discover bedient drei Italien-Strecken

Im Feber und März 2023 führt Eurowings Discover ab Frankfurt und München einige Charterflüge nach Neapel und Rom-Fiumicino durch. Teilweise handelt es sich um einzelne Umläufe. Ab Frankfurt am Main wird man am 15. März 2023 im Veranstalterauftrag unter der Flugnummer 4Y2400 nach Neapel fliegen. Der Rückflug wird am Folgetag als 4Y2401 durchgeführt. Nach Rom-Fiumicino geht es zwischen 26. Feber und 19. März 2023, jeweils einmal wöchentlich als 4Y2054/4Y2053. Von München aus wird Eurowings Discover im gleichen Zeitraum ebenso einmal pro Woche den Flughafen Rom-Fiumicino ansteuern. Die drei genannten Charterrouten werden mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient.

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Westjet fährt Flugverkehr zwischen Kanada und Europa zurück

Die kanadische Fluggesellschaft Westjet wird künftig ab Halifax, Vancouver und Toronto einige Europa-Strecken nicht mehr bedienen. Der Carrier wird diese mit Beginn der Sommerflugplanperiode 2023 vorerst einstellen. Eine mögliche Wiederaufnahme im Jahr 2024 behält man sich ausdrücklich vor. Bislang hatte Westjet in den Sommermonaten saisonale Nonstopflüge ab Halifax nach London-Gatwick, Dublin, Glasgow und Paris-Charles de Gaulle im Portfolio. Diese werden im Sommer 2023 nicht mehr angeboten. Betroffen sind auch Europa-Nonstopflüge ab Vancouver und Toronto nach Europa. Westjet befindet sich momentan in einer Umbauphase. Man will das System der dezentralen Drehkreuze durch die Konzentration auf einen zentralen Hub ersetzen. Dadurch erhofft man sich signifikante Kostenvorteile. Allerdings geht dies auch zu Lasten der Konnektivität, da bei vielen Passagieren Nonstopflüge hoch im Kurs stehen. Von den Reduktionen betroffen ist auch das Angebot zwischen Halifax und Frankfurt am Main. Es gibt auf dieser Strecke Alternativen. Beispielsweise fliegen Condor und Eurowings Discover jeweils dreimal pro Woche. Westjet behält sich vor, dass man die saisonalen Routen, die nun eingestellt werden, im kommenden Jahr reaktivieren könnte.

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Uzbekistan Airways fliegt häufiger nach Frankfurt am Main

Die Fluggesellschaft Uzbekistan Airways stockt im Sommerflugplan 2023 die Frequenzen zwischen Taschkent und Frankfurt am Main auf. Künftig will man vier Umläufe pro Woche durchführen. Diese sollen sowohl mit Airbus A320neo als auch Boeing 787 bedient werden. Mit Wirksamkeit zum 29. März 2023 wird der Carrier zusätzlich zu den bestehenden Kursen, die an den Verkehrstagen Montag, Donnerstag und Samstag durchgeführt werden, auch mittwochs fliegen. Derzeit ist geplant, dass dieser Umlauf jeweils mit Airbus A320neo bedient werden soll.

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Flughafen Klagenfurt: Streit um Grundstücke geht in die nächste Runde

Im Dauerstreit um die Call-Option für den Flughafen Klagenfurt legt ÖVP-Landesrat Martin Gruber nochmals nach. Mit einem Gutachten will der Politiker untermauern, dass die Grundstücke, auf denen Lilihill die Aviation City errichten will, wesentlich mehr wert sein sollen als der private Mehrheitseigentümer behauptet. Konkret geht es um die Höhe des Pachtzinses, den eine Lilihill-Konzernschwester an die Flughafengesellschaft bezahlen soll. Dieser wird seitens der ÖVP als zu niedrig betrachtet. Nun hat man von einem Sachverständigen ein Gutachten erstellen lassen. Dieses soll die Ansicht von Martin Gruber, der neuerlich den Vollzug der Call-Option fordert, untermauern. Bereits zweimal wurde in der Landesregierung von der SPÖ-Mehrheit das Zielen dieser Option abgelehnt. Lilihill will die für den Bau der Aviation City benötigten Grundstücke zum Preis von rund 40 Euro pro Quadratmeter von der Flughafengesellschaft pachten. Sowohl KBV-Geschäftsführer Martin Payer als auch ÖVP-Landesrat Martin Gruber vertreten die Ansicht, dass dieser Preis zu niedrig angesetzt sein soll. Man behauptet, dass die Baugründe wesentlich mehr wert sein sollen und daher die Lilihill-Konzernschwester mehr bezahlen solle. Ein von einem Sachverständigen eingeholtes Privatgutachten soll nun dieses politische Ansinnen untermauern. Erstellt wurde das Dokument von Franz Seiser, einem gerichtlich vereidigtem Sachverständigen für Immobilienwesen. Dieses kommt zum Schluss, dass der Wert der Grundstücke und damit auch der zu erzielende Pachtzins wesentlich höher ist als von Lilihill taxiert. Weiters übt der Experte auch Kritik an der Aviation City, da diese bislang nur als grobe Planung existieren soll. „Das Ergebnis ist schockierend, es droht der größte Immobilienskandal seit dem Seenkauf. Davor habe ich gewarnt,

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Jänner 2023: Ryanair hatte 11,8 Millionen Passagiere

Die Ryanair Group hatte im Jänner 2023 rund 11,8 Millionen Fluggäste an Bord. Die Auslastung lag bei 91 Prozent und damit um 12 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Im direkten Vergleich mit Jänner 2022, der vom Aufkommen der ersten Omikron-Welle geprägt war, konnte der Billigflieger um 69 Prozent zulegen. Damals beförderte Ryanair sieben Millionen Passagiere. Das Geschäftsjahr des irischen Billigfliegers endet im März 2023. Bislang hatte man 165,3 Reisende an Bord. Im Vergleich mit dem Zeitraum der Vorperiode legte man um 111 Prozent zu. Die Auslastung verbesserte sich um 12 Prozentpunkte auf 93 Prozent.

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Personalmangel: Frankfurt limitiert Starts und Landungen weiterhin

Der Frankfurter Flughafen und die vor Ort tätigen Dienstleister konnten ihre Personalprobleme noch immer nicht lösen. Im Herbst des Vorjahres hat man die tägliche Kapazität einschränken müssen. Diese Maßnahme wird bis mindestens Ende März 2023 fortgesetzt. Normalerweise können bis zu 106 Maschinen pro Stunde starten oder landen. Seit einigen Monaten ist diese Anzahl auf 92 Stück pro Stunde limitiert. Dieser Deckel, der insbesondere aufgrund von akutem Personalmangel eingeführt wurde, soll zumindest im Feber und März 2023 fortgeführt werden. Bis dahin will man neuerlich evaluieren.

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Lukas Brosi wird neuer Flughafen-Zürich-Chef

Der Flughafen Zürich-Kloten bekommt mit Lukas Brosi einen neuen CEO. Der Verwaltungsrat wählte den Manager nach einem umfassenden Evaluations- und Rekrutierungsprozess aus. Brosi gehört bereits als Chief Financial Officer der Geschäftsführung an. Der bisherige CEO Stephan Widrig wird gemäß früherer Mitteilung das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, um eine neue, externe Herausforderung anzunehmen. Die Stabsübergabe an Lukas Brosi wird Ende April erfolgen. Die Flughafen Zürich AG wird nun den Prozess der Nachbesetzung der CFO-Position starten.

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Flixtrain „brilliert“ mit Unpünktlichkeit

Der private Mobilitätskonzern Flix SE brachte sowohl mit Flixbus als auch mit Flixtrain Bewegung in den deutschen Markt. Besonders das Schienenangebot sorgt immer wieder für große Hoffnungen, denn die Deutsche Bahn hat in Sachen Pünktlichkeit und Preise nicht gerade den besten Ruf. Allerdings: Flixtrain brilliert nicht gerade mit Fahrplantreue und hat diverse operative Probleme. Im Gegensatz zur DB führt der private Herausforderer die Fahrten nicht selbst durch. Man beauftragt Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU) mit der Bedienung der Routen. Genau da liegt auch eines der Kernprobleme, denn die Partner, wie sie von der Flix SE bezeichnet werden, springen immer häufiger ab. Zuletzt hat man von einem der wichtigsten Subunternehmer einen blauen Brief bekommen und muss sich rasch nach einer Alternative umsehen. Da Flix ursprünglich aus dem Busbereich kommt, muss man offensichtlich so einiges lernen. Während es bei privaten Autobusunternehmen in Europa subjektiv empfunden so viele gibt wie Sandkörner am Strand, sieht es bei EVUs ganz anders aus. Es gibt nur wenige private Anbieter, die über die notwendige deutsche Sicherheitsbescheinigung verfügen und wenn diese nicht oder nicht mehr wollen, hat Flixtrain ein Problem. Die Austauschbarkeit der Subunternehmer ist – im Gegensatz zum Busverkehr – nur äußerst eingeschränkt möglich. Das hat Auswirkungen auf die Expansionspläne, denn man findet schlichtweg nicht ausreichend Partner, um die ambitionierten Wachstumsvorstellungen umsetzen zu können. Auf lange Sicht wird Flixtrain nicht um den Aufbau des Eigenbetriebs herumkommen, denn ähnlich wie in der Luftfahrt halten sich „virtuelle Konstruktionen“ nur selten auf Dauer. Einen Testbericht über das Zugangebot von Flixtrain hat Aviation.Direct im

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Flughafen Stuttgart baut Wasserstoff-Kompetenzzentrum

Auf dem Areal des Flughafen Stuttgart-Echterdingen etnsteht ein Zentrum, das sich mit der Entwicklung und Produktion von Wasserstoffbrennstoffzellensystem für Flugzeuge spezialisiert. Dieses wird unter der Leitung von H2Fly stehen. Das Hydrogen Aviation Center wird als zentraler Ort mit Forschungs- und Entwicklungsstruktur für Unternehmen und wissenschaftliche Institute entstehen. Ziel ist es, dass emissionsfreie Antriebskonzepte für die Luftfahrt erforscht und getestet werden können. „Mit dem Hydrogen Aviation Center erschafft H2FLY einen Kristallisationspunkt für das gesamte Ökosystem emissionsfreies, elektrisches Fliegen mit Wasserstoff. Entwicklungen und Anwendungen im Bereich der kommerziellen, wasserstoff-elektrischen Luftfahrt sollen dadurch entscheidend vorangetrieben und die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Partnern gebündelt werden. Ich freue mich, dass wir dieses wegweisende, innovative Projekt in Partnerschaft mit dem Flughafen Stuttgart und mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg umsetzen können“, erklärt . Josef Kallo, Mitbegründer und CEO von H2Fly. Kernpunkt des Hydrogen Aviation Centers wird ein Hangar mit Testständen, Werkstätten, einer Integrationsumgebung für den Ein- und Umbau von emissionsfreien Flugzeugantrieben, Arbeitsplätzen sowie einer Freifläche zur Erprobung von Wasserstofftechnologien in Flugzeugdemonstratoren sein. Diese Infrastruktur soll die Entwicklung von Komponenten und Sub-Systemen im Megawatt-Bereich sowie die Integration und den Testbetrieb von wasserstoff-elektrischen Antriebssträngen ermöglichen. Die technologischen Entwicklungen erfordern eine enge Kooperation verschiedenster Unternehmen und wissenschaftlicher Institute. Interessierten Organisationen steht eine Nutzung der Forschungs- und Entwicklungsinfrastruktur offen. Das Hydrogen Aviation Center soll Dreh- und Angelpunkt dieser Kooperationen werden und eine enge Zusammenarbeit stärken. Die Inbetriebnahme ist für Ende 2024 geplant. „Wir fördern bereits seit vielen Jahren Forschungen zu Wasserstoff in der Luftfahrt. Das Hydrogen Aviation Center am STR ist ein

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Deutschland: Verkehrsgerichtstag befasste sich erstmals mit der Luftfahrt

Der deutsche Verkehrsgerichtstag befasste sich erstmals auch mit rechtlichen Fragen des Luftverkehrs. Dazu wurde ein eigener Arbeitskreis gebildet, in dem Experten der unterschiedlichen Bereiche dem Spannungsfeld zwischen dem Schutz sensibler Informationen und dem Strafverfolgungsinteresse des Staates und gaben Empfehlungen zu Anpassungen des deutschen Rechts. Im Zentrum der zweitägigen Beratungen stand das Konzept der „Just Culture“ (Redlichkeitskultur) welches den Umgang mit der Meldung von Fehlern zur Steigerung der Flugsicherheit bezeichnet. In seiner Empfehlung stellte der Arbeitskreis VIII übereinstimmend fest, dass „Just Culture“ und der Schutz sicherheitsrelevanter Daten im Sinne der Verordnungen (EU) Nr. 996/2010 und Nr. 376/2014 wesentlich zur Förderung und Verbesserung der Flugsicherheit beitragen. „Nur wenn das Vertrauen aller beteiligten Personen in ein Meldesystem besteht, kann es dauerhaft funktionieren. Die Empfehlungen des Verkehrsgerichtstags bilden nun die Grundlage für die Weiterentwicklung und Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen“, so Matthias Baier, Pressesprecher der Vereinigung Cockpit.

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