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FlyDubai verlagert temporär zum World-Central-Flughafen

Die Emirates-Konzernschwester FlyDubai wird im Zeitraum von 9. Mai 2022 bis voraussichtlich 22. Juni 2022 einige Strecken auf den Flughafen Dubai World Central (DWC) verlegen. Hintergrund ist, dass der DXB die nördliche Runway saniert. Betroffen sind insgesamt 34 Routen, die temporär ab dem DWC bedient werden sollen. Allerdings wird der Carrier die Destinationen Alexandria, Entebbe, Kathmandu, Khartoum und Mashhad ab beiden Airports anbieten.  Ursprünglich war der Flughafen World Central als weltgrößter Airport geplant. Man wollte sechs Runways bauen und die größte Passagierkapazität aller Zeiten haben. Das Projekt ist mittlerweile ins Stocken geraten. Abgesehen von Frachtflügen konnte sich der DWC noch nicht über seine Rolle als Regio-Airport bzw. Billigflieger-Flughafen hinaus entwickeln.

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Corendon holt sich zwei A320 von Getjet Airlines ins Wetlease

Der Ferienflieger Corendon Airlines holt sich in Form eines Wetlease-Vertrags mit Getjet Airlines zusätzliche Kapazität ins Haus. Der Carrier aus Litauen mit maltesischem Ableger wird ab dem 1. April 2022 mit zwei Airbus A320 im Auftrag der türkischen Fluggesellschaft unterwegs sein. Die beiden Mittelstreckenjets sollen in Antalya stationiert werden und von dort aus auf diversen Corendon-Strecken zum Einsatz kommen. Dem Vernehmen nach ist vorgesehen, dass die von Getjet Airlines betriebenen Airbus A320 auch auf Strecken in die D-A-CH-Region für den türkischen Carrier in der Luft sein werden. Derzeit registrieren Fluggesellschaften, die Strecken in Richtung Türkei unterhalten, eigenen Angaben nach eine stark erhöhte Nachfrage. Der Corendon-Konkurrent SunExpress denkt derzeit darüber nach die Kapazität mit Hilfe von Wetlease-Flugzeugen aufzustocken. Eine finale Entscheidung ist aber noch nicht getroffen worden. Corendon ist ein Verbund aus insgesamt drei Fluggesellschaften: Corendon Airlines ist ein türkisches Luftfahrtunternehmen, das mit Corendon Europe einen Ableger auf Malta unterhält. Auch Corendon Dutch Airlines gehört der Firmengruppe an. Den zuletzt genannten Carrier wollte man eigentlich verkaufen, jedoch ist der Deal geplatzt. Ein Produkttest über das Angebot von Corendon Europe ist unter diesem Link bereitgestellt.

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Bremen mit deutlich mehr Strecken im Sommer 2022

Am Sonntag, den 27. März 2022 startet auch am Flughafen Bremen der Sommerflugplan 2022. Dieser ist gegenüber den beiden vergangenen Jahren deutlich umfangreicher. Geschäftsführer Marc Cezanne freut sich bereits auf das ausgeweitete Sommer-Angebot. Bremen ist an die Drehkreuze München, Frankfurt am Main, Amsterdam und Istanbul angeboten. Lufthansa, KLM und Turkish Airlines haben bereits die Anhebung der Frequenzen angekündigt. Sundair stationiert im Sommer 2022 zwei FLugzeuge auf dem Flughafen Bremen und bietet insgesamt 22 Ferienstrecken an. Neu in diesem Sommer: Es geht wieder auf die griechische Insel Kos. Dazu beispielsweise nach Fuerteventura, Kreta und Rhodos. Und mit Beirut hat Sundair auch ein interessantes Ziel für einen Städte-Trip im Programm. „Wir freuen uns sehr auf den kommenden Sommerflugplan“, sagt Bremen Airport-Geschäftsführer Marc Cezanne. „Nach zwei Jahren Corona-Pandemie, Reisebeschränkungen und einem sehr reduzierten Flugangebot der Airlines, hoffen wir, dass sich unsere Terminals wieder mit viel Urlaubern und Leben füllen. Mit unseren Airlines konnten wir für den Sommer 2022 ein schönes Sommerangebot für die Reisenden im Nordwesten zusammenstellen, das hoffentlich auch gut angenommen wird.“ Neu im Flugplan in diesem Sommer sind beispielsweise vier wöchentliche Flüge der Ryanair nach Wien. Dazu kommt das Taucherparadies Hurghada, das sowohl von Sundair als auch Corendon Airlines angeflogen wird. Nach Burgas geht es diesen Sommer mit European Aircharter. Dazu wird Mallorca, eine der Lieblingsinsel der Deutschen, mit bis zu 20 Flügen pro Woche ab dem Bremen Airport angeflogen. Zur Auswahl stehen die Airlines Eurowings, Sundair und Ryanair. Aber auch die Türkei ist dann öfter erreichbar: Turkish Airlines fliegt ab

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Sanktionen bringen Irkut MS-21 ins Wanken

Das russische Prestigeprojekt Irkut MS-21 kommt aufgrund der Handelssanktionen, die unter anderem von der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika verhängt wurden, zunehmend ins Stocken. Die United Aircraft Corporation ist nicht mehr in der Lage westliche Komponenten zu beziehen. Diese benötigt man jedoch, denn die MS-21 besteht eben nicht vollständig aus Teilen, die in Russland produziert werden. Der Anteil westlicher Technik und Komponenten ist durchaus hoch, so dass auch dem russischen Handelsminister, Denis Manturov, nichts anderes übrig blieb als einzuräumen, dass man an die benötigten Teile nicht herankommt und westliche Zulieferer die Auslieferung verweigern. Das Regierungsmitglied musste auch zugeben, dass westliche Lieferanten auch die Übergabe bereits im Voraus bezahlter Komponenten verweigern. Dies ist eine Auswirkung der Sanktionen, die angesichts des kriegerischen Überfalls der Russischen Föderation auf die Ukraine verhängt wurden. Mittlerweile hält man es selbst im russischen Handelsministerium für unwahrscheinlich, dass die United Aircraft Corporation ab 2024 seriengefertigte Irkut MS-21 ausliefern kann. Das Projekt hatte bislang hohe Priorität, denn es handelt sich um den ersten – seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion – neu entwickelten Mittelstreckenjet Russlands. Die Putin-Regierung forciert, dass lokale Fluggesellschaften verstärkt auf Maschinen aus heimischer Produktion setzen. Außerhalb Russlands ist dieses Muster kein Verkaufsschlager. Ryanair-Chef Michael O’Leary sagte gegenüber Aviation.Direct, dass er die MS-21 nicht einmal nehmen würde, wenn er dafür Geld bekommen würde.

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Spanische Staatsbahn will Eurostar Konkurrenz machen

Die Eurostar-Züge, die durch den Kanaltunnel zwischen dem europäischen Festland und dem Vereinigten Königreich verkehren, könnten schon bald Konkurrenz von der spanischen Staatsbahn bekommen.  Tunnel-Betreiber Getlink bestätigte, dass es mit Renfe Gespräche gibt und will das Vorhaben ausdrücklich unterstützten. Dies würde nicht nur für mehr Wettbewerb sorgen, sondern auch für niedrigere Tarife für die Passagiere. Die Eurostar-Züge gelten derzeit als durchaus hochpreisig. Auch überlegt man die Gründung einer Leasinggesellschaft, die Wagenmaterial an weitere Betreiber vermieten könnte. Allerdings ist davon auszugehen, dass die Betriebsaufnahme mindestens fünf, aber bis zu zehn Jahre dauern könnte. Eurostar ist eine Tochtergesellschaft der französischen Staatseisenbahnen. Diese plant die Fusionierung ihrer Töchter Eurostar und Thalys, um die Kosten senken zu können. Während der Corona-Pandemie sind die Fahrgastzahlen auf der Kanaltunnel-Strecke stark eingebrochen, was in erster Linie an den komplizierten Einreise- und Quarantänebestimmungen lag.

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Irland gewährt Start-Up Emerald Airlines Corona-Finanzhilfe

Die Regionalfluggesellschaft Emerald Airlines ist erst seit wenigen Tagen in der Luft, konnte jedoch eine millionenschwere Corona-Staatshilfe der irischen Regierung an Land ziehen. Diese wird über den Irish Strategic Investment Fund gewährt und beträgt rund sechs Millionen Euro.  Deutlich mehr bekommt Aer Lingus, denn der Carrier wird zusätzlich zu den Ende 2020 ausbezahlten 150 Millionen Euro weitere 200 Millionen Euro ausbezahlt bekommen. Zuletzt machte die IAG-Tochter im Jahr 2021 einen Verlust in der Höhe von 347 Millionen Euro. Weiters hat man eine Kreditlinie über 220 Millionen Euro, die ebenfalls über den ISIF abgewickelt wird. “Die Aufstockung der verfügbaren Fazilität des ISIF auf 350 Millionen Euro bietet zusätzliche Sicherheit und ist zusammen mit der Konzentration der Fluggesellschaft auf die Verbesserung unserer Kosteneffizienz und Wettbewerbsfähigkeit ein wichtiges Element bei der Planung unserer Erholung”, erklärt Finanzchefin Elizabeth Haun. Formell gewährt Irland die staatlichen Unterstützungen als Darlehen, jedoch weisen diese eine durchaus lange Laufzeit aus. Seitens Aer Lingus gibt man sich zuversichtlich, dass die Erholung der Luftfahrtbranche dieses Jahr in Schwung kommt. Allerdings gibt es zahlreiche Faktoren, die sich negativ auswirken könnten. Daher befinde man sich weiterhin mit der Konzernmutter IAG sowie dem ISIF in Gesprächen, um möglichen zusätzlichen Liquiditätsbedarf abdecken zu können. Start-up Emerald bekommt sechs Millionen Euro Etwas anders ist die Situation bei Emerald Airlines. Dieser Carrier nahm erst vor wenigen Tagen den Flugbetrieb auf. Man fliegt als Franchisenehmer unter der Marke Aer Lingus Regional auf eigene Rechnung. Auf manchen Strecken ist man auch als ACMI-Provider für die IAG-Tochter tätig. Man hat

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DHL bezieht 800.000 Liter SAF-Kraftstoff

Der Logistikkonzern DHL Express will innerhalb der nächsten fünf Jahre rund 800.000 Leiter nachhaltigen Flugkraftstoffs (SAF) beziehen. Dazu schloss man mit BP und Neste eine strategische Partnerschaft ab. In Kombination mit der bereits angekündigten Einführung des innovativen neuen Kraftstoffs im DHL-Netzwerk an den Flughäfen San Francisco (SFO), East Midlands (EMA) und Amsterdam (AMS) werden damit 50 Prozent des Ziels von DHL Express erreicht, bis 2026 zehn Prozent des Treibstoffbedarfs in der Luftfracht durch nachhaltige Kraftstoffe zu decken. Der Logistikdienstleister erwartet, dass sich mit der strategischen Kooperation über den gesamten Lebenszyklus des Flugkraftstoffs hinweg circa zwei Millionen Tonnen Kohlendioxid-Emissionen einsparen lassen – dies entspricht dem jährlichen Kohlendioxidausstoß von rund 400.000 Pkw DHL Express befördert in seinem globalen Netzwerk, das 220 Länder und Territorien umfasst, mehr als 480 Millionen eilige Dokumente und Sendungen pro Jahr. Vereinfacht ausgedrückt: Die rund 1.000 DHL-Flüge, die jährlich zwischen Cincinnati in den USA und dem Hub Leipzig mit Maschinen vom Typ Boeing 777 abgewickelt werden, könnten für die Dauer von zwölf Jahren vollständig mit den vereinbarten 800 Millionen Litern Bio-Kerosin betrieben werden  – eine 100-prozentige Nutzung des nachhaltigen Flugturbinenkraftstoffs unterstellt. Dies entspricht insgesamt 12.000 CO2-neutralen Langstreckenflügen. „Wir haben uns als weltweit führender Logistikdienstleister dazu verpflichtet, unseren Kunden umweltfreundliche und nachhaltige Lösungen anzubieten. Die wegweisenden SAF-Vereinbarungen mit bp und Neste sind ein bedeutender Schritt für die Luftfahrtbranche und unterstreichen einmal mehr die Ziele unseres Nachhaltigkeitsfahrplans“, sagt Frank Appel, CEO Deutsche Post DHL Group. „Die Verwendung nachhaltiger Flugkraftstoffe ist derzeit einer der wichtigsten Hebel in der Luftfahrt, um die

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Einreise: Indonesien schafft Quarantäne für Geimpfte ab

Indonesien lässt ab sofort vollständig Geimpfte ohne Quarantäne ins Land einreisen. Zuvor hatte man seit 7. März 2022 einen Testlauf auf der Insel Bali durchgeführt. Laut Tourismusministerium ist dieser positiv verlaufen, so dass die Einreiseregeln jetzt auf den gesamten Staat ausgedehnt werden. Konkret bedeutet das, dass unter Vorlage des Impfnachweises keine Quarantäne mehr notwendig ist. Allerdings muss man im Zuge der Ankunft einen verpflichtenden PCR-Test absolvieren. Eine Absonderung muss nicht angetreten werden. Sollte die Untersuchung positiv ausfallen, setzen die lokalen Gesundheitsbehörden jedoch durchaus die im individuellen Fall nötigen Maßnahmen. Hinsichtlich der Visumserteilung ist zu beachten, dass derzeit Österreicher das Visa-on-Arrival-Programm nicht nutzen können. Dieses ist für Österreich explizit ausgesetzt. Schweizer und Deutsche sind davon nicht betroffen. Die Regelung gilt auch für die bei Urlaubern beliebte Insel Bali.

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T2 geht an den Start: BER bereitet sich auf steigende Passagierzahlen vor

Das Terminal 2 wurde Ende September 2020 vor der Eröffnung des BER fertiggestellt. Auf Grund der geringen Passagierzahlen während der Corona-Pandemie wurde es bisher noch nicht genutzt. Das ändert sich: Morgen nimmt das T2 am Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt den Betrieb auf.  Hauptnutzer des Flugsteigs wird der Low-Coster Ryanair. Der erste Abflug vom neuen Terminal des BER wird am 24. März von der irischen Fluggesellschaft durchgeführt. In den darauffolgenden Tagen werden alle Abflüge von Ryanair im T2 abgefertigt. Ab Anfang April werden zudem die Ankünfte von Ryanair und einige Ankünfte weiterer Airlines über das T2 abgefertigt. Passagiere und Abholer werden gebeten, sich im Vorfeld über das jeweilige Terminal zu informieren. Bei der Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, Auto oder Taxi ändert sich nichts. „Wir freuen uns, dass das Terminal 2 jetzt endlich an den Start geht und Ryanair ab morgen hier seine Fluggäste empfangen kann. Die seit Wochen laufenden Vorbereitungen und die Probebetriebstage, die wir zusammen mit unseren Partnern durchgeführt haben, sind erfolgreich abgeschlossen worden. Zu Ostern erwarten wir bis zu 70.000 Passagiere pro Tag, davon mehr als 10.000 Gäste im Terminal 2“, so Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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Flughafenverband ADV zu Verdi-Streik: „Deutschland für einen Tag vom Luftverkehr abgeschnitten“

Das Sicherheitspersonal ist gestern erneut an neun Flughäfen in den Warnstreik getreten. 756 gestrichene Flüge bedeuteten am gestrigen Tag für 102.000 Passagiere ausgefallene Reisen und damit ausgefallende Termine. Über die Hälfte der gebuchten Passagiere konnten ihren Flug nicht antreten. Dies zeige die Unverhältnismäßigkeit der sogenannten Warnstreiks, kritisiert der Flughafenverband ADV. Der Arbeitsausstand an den Kontrollstellen habe sich auch negativ auf die Frachtverkehre ausgewirkt, da der Zugang der Mitarbeiter in der Frachtabfertigung durch bestreikte Personalkontrollen beeinträchtigt war. „Unter diesen extrem schwierigen Rahmenbedingungen die Abfertigung der Frachtflugzeuge zu gewährleisten, stellt eine große Herausforderung dar. Dies aber ist zwingend notwendig, um die Versorgungs- und Lieferketten aufrecht zu erhalten“, heißt es in einer Aussendung. Bereits in der vergangenen Woche hatte Verdi die größten deutschen Flughäfen ganztägig bestreikt. Verdi führt Tarifverhandlungen mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen. Eine fünfte Verhandlungsrunde ist für Morgen, Donnerstag angesetzt. „Wir erwarten eine schnelle Einigung, damit die Auseinandersetzungen beendet werden“, kommentiert ADV-Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel. Und weiter: „Das Image des Luftverkehrsstandorts Deutschland bei internationalen Reisenden wird sonst weiter beeinträchtigt. Zusätzlich führen die ausufernden Warnstreiks bei den Flughäfen – als unbeteiligte Partei – zu einem täglichen wirtschaftlichen Schaden von über 2,55 Millionen Euro Nicht mitgerechnet sind die deutlich höheren wirtschaftlichen Schäden bei Reisenden und Airlines.“  

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