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Kollision am Boden: FlyDubai und Gulf Air machten unfreiwillige Bekanntschaft

Auf dem Flughafen Dubai-DXB ist es am Donnerstagvormittag während dem Rollen zu einem Zusammenstoß zweier Verkehrsflugzeuge gekommen. Verletzte gab es keine, denn alle Insassen kamen mit dem Schrecken davon. Der Vorfall verursachte aber signifikante Verspätungen, da aus Sicherheitsgründen eine Piste gesperrt werden musste. Betroffen waren eine Boeing 737-800 von FlyDubai sowie ein Airbus A321neo von Gulf Air. „Der Flydubai-Flug FZ 1461 von Dubai International (DXB) zum Bishkek International Airport (FRU) ist am 22. Juli 2021 aufgrund eines geringfügigen Zwischenfalls mit einem unserer Boeing 737-800 der nächsten Generation und einem anderen Flugzeug auf dem Rollweg wieder zum Gate zurückgekehrt”, so FlyDubai in einer ersten Stellungnahme. Der Flughafenbetreiber fügte hinzu: “Dubai Airports kann bestätigen, dass sich in den frühen Morgenstunden des Donnerstag, 22. Juli 2021, ein Vorfall bei DXB mit zwei Passagierflugzeugen ereignet hat. Infolgedessen wurde eine Start- und Landebahn vorübergehend gesperrt, um den kleineren Vorfall zügig bewältigen zu können. Der Betrieb bei DXB war nicht beeinträchtigt und die Start- und Landebahn wurde nach zwei Stunden wieder geöffnet.” Gulf Air bestätigt die unfreiwillige Begegnung ebenfalls und spricht in einer offiziellen Erklärung davon, dass eine ihrer Maschinen am Heck von einem Flugzeug einer anderen Airlines getroffen wurde. Die Passagiere will man umbuchen. Im Einsatz war ein Airbus A320neo, jedoch blendete der Carrier den Maschinentyp in der Anfragebeantwortung aus.

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Virusvariantengebiete: Deutschland schafft Quarantäne für Geimpfte ab

Die deutsche Bundesregierung wird die Corona-Einreiseverordnung bis vorläufig 10. September 2021 verlängern. Es handelt sich um die so genannte Musterverordnung, denn die Bundesländer erlassen die Vorschriften selbst. Daher gibt es bereits heute minimale Abweichungen. Deutschland reagiert offenbar auf den Umstand, dass sich die Delta-Variante in immer mehr Staaten ausbreitet und dort bereits dominiert. Würde man der bisherigen Logik folgen, so müsste schon bald zumindest ganz Europa als so genanntes Virusvariantengebiet eingestuft werden. Genau auf diesem Umstand geht man ein und will die Quarantänebestimmungen für Geimpfte lockern. Derzeit müssen alle – egal ob geimpft, genesen oder getestet – aus Virusvariantengebieten kommend für 14 Tage in Quarantäne. Die Möglichkeit des Freitestens ist – im Gegensatz zu Österreich – nicht vorgesehen. In Zukunft sollen Geimpfte nicht mehr in Absonderung müssen und zwar dann, wenn “die einreisende Person mit einem Impfstoff geimpft ist, der gegen die Virusvariante hinreichend wirksam ist, aufgrund derer die Einstufung als Virusvariantengebiet erfolgt ist“, ist in der Unterlage zu lesen. Zuletzt landete auch ein Fall vor Gericht, in dem eine Frau nur vier Tage vor der Herabstufung auf Hochinzidenzgebiet aus Portugal eingereist ist. Darauf reagiert die Regierung und legt nun fest, dass wenn ein Gebiet vom Virusvariantengebiet zum Hochinzidenz-Gebiet heruntergestuft wird und man sich in Quarantäne befindet, dass dann die milderen Regeln der Hochinzidenz-Gebiete zur Anwendung kommen sollen.

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ÖAMTC informiert: Diese Rechte haben Passagiere

Wenn sich ein Flug verspätet oder gar gestrichen wird, ist es wichtig, seine Rechte als Passagier zu kennen. „Die EU-Fluggastrechte-Verordnung liefert für solche Fälle klare Regeln. Diese gelten für Flüge innerhalb der EU, aus der EU in andere Länder oder aus anderen Ländern in die EU, sofern es sich dabei um eine EU-Airline handelt“, weiß ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried. „Je nach Dauer der Verspätung besteht ein Anspruch auf Betreuungsleistung oder Ausgleichszahlung.“ Ist der Flug um fünf Stunden oder mehr verzögert oder wird gar annulliert, haben Passagiere die Wahl zwischen der Erstattung des Ticketpreises, eventuell mit einem Rücktransport zum ersten Abflugort oder einer anderweitigen Beförderung zum Endziel. Fluglinien sind im Falle eines verspäteten Abflugs grundsätzlich verpflichtet, unentgeltlich Snacks und Erfrischungen anzubieten sowie Telefonate oder das Versenden von E-Mails zu ermöglichen. Die Betreuungsleistung ist von der Dauer der Verspätung und der Flugdistanz abhängig: Bei Flugstrecken bis 1.500 km hat man ab zwei Stunden Verspätung Anspruch auf die Betreuungsleistung. „Wird das verweigert, so lohnt es sich, die Rechnungen für Snacks & Co. aufzuheben, um die Ausgaben später einfordern zu können“, rät der Jurist des Mobilitätsclubs. „Kommt man mindestens drei Stunden verspätet am Endziel an, haben Flugreisende außerdem Anspruch auf eine Ausgleichszahlung.“ Ansprüche bei Flugannullierung – Zeitpunkt der Information entscheidend Fällt ein gebuchter Flug aus, hat man als Passagier die Wahl zwischen der Erstattung des Ticketpreises oder einer Ersatzbeförderung (d. h. andere Beförderung zum Ziel oder frühestmöglicher Rückflug zum ersten Abflugort). „Eine pauschale Entschädigung muss die Fluglinie dann bezahlen, wenn der Passagier nicht mindestens zwei

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Russland: Azimuth Airlines flottet sechs A220-300 ein

Die russische Azimuth Airlines bestellte auf der Luftfahrtmesse MAKS sechs Airbus A220-300 und wird damit ab dem kommenden Jahr Erstbetreiber dieses Musters in der Russischen Förderation. Die Regionaljets werden über die Leasinggesellschaft ALC bezogen und sollen in Rostov-on-Don, Krasnodar und Mineralnye Vody stationiert werden. Im Zuge der Bekanntgabe erklärte Azimuth Airlines, dass die A220-300-Flugzeuge sowohl im Inland als auch auf internationalen Kurzstreckenflügen eingesetzt werden sollen. Damit geht der Carrier einen bislang einzigartigen Spagat, denn viele Mitbewerber haben sich in dieser Größenklasse aufgrund üppiger Zuschüsse der Regierung ausschließlich für den Sukhoi Superjet entschieden. Azimut bestellt sowohl bei Airbus als auch bei der United Aircraft Corporation.

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Arbeiterkammer richtet wieder Infostand am Flughafen Wien ein

Die Arbeiterkammer Niederösterreich richtet auch heuer wieder einen Info-Stand am Flughafen Wien-Schwechat ein. Dieser steht ab 30. Juli 2021 im Terminal 1, das derzeit nur für den Check-in genutzt wird, zur Verfügung. “Wie man auf böse Überraschungen am Urlaubsort richtig reagiert und was zu tun ist, wenn es Probleme mit dem Flug gibt, wissen die Konsumentenschützer*innen der AK Niederösterreich. Bis 29. August beraten sie Reisende direkt vor Ort am Terminal 1 des Flughafens Wien-Schwechat”, so die AK in einer Medienerklärung. Heuer dürften die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer auch mit zum Teil kuriosen Auslegungen von Coronamaßnahmen durch Airlines befasst sein. Beispielsweisen produzieren einige Anbieter Warteschlangen, in dem Passagiere trotz Web-Check-in zum Schalter gezwungen werden.

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Russland: 58 Sukhoi SSJ-100 an vier Airlines verkauft

Mit Hilfe durchaus hoher Subventionen versucht die Regierung der Russischen Föderation den Einsatz von Maschinen, die im Inland gebaut wurden, schmackhaft zu machen. Ein besonderes Augenmerk hat die Staatsführung auf den Sukhoi SSJ-100 gelegt. Das Programm scheint nun erste Früchte zu tragen. Der Staatskonzern Rostec, dem auch die United Aircraft Corporation unterstellt ist, teilte am Donnerstag mit, dass insgesamt 58 Superjets an vier russische Airlines verkauft wurden. Derzeit findet in der Nähe von Moskau die Luftfahrtmesse MAKS statt, so dass davon auszugehen ist, dass man die Bekanntgabe der Deals aus Prestigegründen zurückgehalten hatte. Die Aeroflot-Konzernschwester Rossija soll künftig zum SSJ-Kompetenzzentrum innerhalb der Firmengruppe werden. Daher stockte man eine bestehende Order um 15 Exemplare auf. Unter Berücksichtigung des Umstands, dass innerhalb des Konzerns sämtliche Sukhoi Superjets zu Rossija verschoben werden, bedeutet dies eine Zielflotte von insgesamt 149 Exemplaren. Damit wird der Carrier zum mit großem Abstand weltgrößten Operator des russischen Regionaljets. Red Wings entschied sich für 15 weitere SSJ-100 und Azimuth will ebenfalls 14 weitere Exemplare haben. Allerdings orderte die zuletzt genannte Fluggesellschaft auch sechs Airbus A220-300. Aurora will sich ebenfalls acht Superjets zulegen. Gleichzeitig prüft man auch die MS-21. Das Ziel der russischen Regierung ist es, dass ältere – noch aus Sowjetzeiten stammende – Muster endgültig vom Himmel verschwinden und gleichzeitig innerhalb der Russischen Föderation fast ausschließlich mit Maschinen aus heimischer Produktion geflogen wird. Um das Ziel erreichen zu können schüttet man üppige Subventionen aus. Insbesondere der SSJ-100 und die MS-21 sollen den Carriern schmackhaft gemacht werden. Es handelt sich

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Flexjet erhält maltesisches AOC

Flexjet wurde ursprünglich 1995 von Bombardier gegründet. Es hatte bereits eine Verbindung zu den maltesischen Inseln, da die inzwischen aufgelöste Eurojet, die Teil der Tumas Group war, seinen einzigen Learjet Flexjet-Kunden in Europa zur Verfügung stellte. Das Unternehmen hatte im Laufe der Jahre seine Aktivitäten erweitert und mit der Übernahme des britischen FlairJet von Marshall Aerospace im Jahr 2016 auch den europäischen Markt erschlossen. Das Unternehmen befindet sich derzeit im Besitz von Directional Aviation mit Sitz in Richmond Heights, Ohio. Wegen dem Brexit benötigte Flexjet ein EU-AOC. Am Mittwoch, 21. Juli, überreichte Transport Malta – Civil Aviation Directorate das begehrte Luftverkehrsbetreiberzeugnis. Dies sei ein wichtiger Meilenstein, insbesondere angesichts des 40-prozentigen Wachstums seiner europäischen Flotte im Jahr 2021, teilte das Unternehmen mit. Das neue AOC soll die operative Reichweite des Unternehmens erweitern und mehr Flexibilität bieten. Dieser Artikel wurde verfasst von: Chris Cauchi

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Air Canada feiert Comeback in Wien

Das Star-Alliance-Mitglied Air Canada feierte am Donnerstagvormittag das Comeback auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit verbunden harten Einreise- und Quarantänebestimmungen pausierte die Toronto-Strecke über einen langen Zeitraum. „Die Rückkehr von Air Canada nach Wien ist ein wichtiger Schritt für den gesamten Tourismusstandort Wien und Österreich und wir freuen uns, künftig wieder mehr Gäste aus Übersee in unserem Land begrüßen zu dürfen. Mit der Wiederaufnahme der Verbindung von Wien nach Toronto und der Lockerung der kanadischen Einreisebestimmungen für europäische Reisende ab September 2021 wird eine wichtige Region für Europa wieder erreichbar. Schritt für Schritt kehrt der interkontinentale Langstreckenverkehr wieder zurück. Dabei werden wir uns, wie schon erfolgreich vor Corona, gemeinsam mit WienTourismus im Rahmen unser „Air Service Development-Kooperation intensiv dafür einsetzen, die Tourismus- und Kongressstadt Wien als attraktive Langstreckendestination für Gäste aus Übersee zu positionieren“, so Julian Jäger, Vorstand der Flughafen Wien AG. Ab heute bedient Air Canada die Verbindung dreimal wöchentlich (Montag, Donnerstag und Samstag) mit einem Boeing 787-9 Dreamliner. Über das Air Canada-Drehkreuz Toronto erreichen Passagiere aus Österreich schnell und bequem rund 25 Ziele in Kanada – darunter Vancouver, Calgary, Winnipeg, Montréal, Ottawa, Halifax und andere. Rund 10 Destinationen in den USA, darunter Metropolen wie San Francisco, Los Angeles, Denver und New York, sind ebenfalls über Toronto erreichbar. Mit steigender Nachfrage und vereinfachten Einreisebestimmungen wird Air Canada das Flugangebot innerhalb Kanadas und in die USA in den kommenden Wochen und Monaten sukzessive wieder ausbauen. Künftig werden bis zu 40 Ziele in den USA und rund

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2020: Weniger Flüge verschlampten weniger Koffer

Im Vorjahr wurde deutlich weniger geflogen. Quasi „Hand in Hand“ geht auch, dass weniger Gepäckstücke fehlgeleitet wurden oder gar unauffindbar verloren gegangen sind. Das Institut Sita beziffert die temporäre Verlustquote auf 3,5 Prozent. Aus dem Bericht, der unter diesem Link heruntergeladen werden kann, geht unter anderem hervor, dass vier Prozent entwendet wurden, 27 Prozent erlitten Beschädigungen und 69 Prozent sind verspätet am Zielort angekommen. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 gab es auf 1.000 Koffer bei 5,6 Stück Beanstandungen dieser Art.

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Flutkatastrophe: Lufthansa bietet kostenlose Umbuchungen an

Die Fluggesellschaften der Lufthansa Group wollen allen Betroffenen der Flugkatastrophe aus Deutschland und Belgien ermöglichen ihre Flüge kostenfrei umzubuchen. Das soll auch für jene gelten, die sich momentan im Ausland befinden. Gegenüber der FVW erklärte der Konzern, dass man auch auf eine etwaige Tarifdifferenz verzichten wird. Betroffene sollten sich diesbezüglich an das Lufthansa Servicecenter wenden. Welche Nachweise eventuell möglich sind oder aber ob allein die bei der Buchung angegebene Rechnungsadresse ausreichend ist, ist derzeit nicht bekannt. Die Flutkatastrophe hatte auch Auswirkungen auf den Flughafen Luxemburg. Dieser ist an eine Kerosin-Pipeline der Nato angeschlossen und genau diese erlitt eine Beschädigung. Dem Airport drohte der Treibstoff auszugehen. Abhilfe wurde von den Mineralölgesellschaften mittels Trucking geschaffen.

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