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Enter Air hilft mit Boeing 737-800 bei Chair aus

Die Ferienfluggesellschaft Chair Airlines setzt seit 21. Juli 2021 eine von Enter Air betriebene Boeing 737-800 im Rahmen eines Wetlease-Vertrags ein. Das polnische Unternehmen hält 49 Prozent am schweizerischen Luftfahrtunternehmen. Da der ACMI-Auftrag längerfristig angelegt ist erhielt die SP-ESE eine Art “Hybrid-Livery”. Laut CH-Aviation.com wurde das Enter-Air-Logo durch jenes von Chair Airlines ersetzt. Ansonsten soll diese Boeing 737-800 weiteren das Farbenkleid des polnischen Anbieters tragen. Chair Airlines ging aus dem Schweiz-Ableger von Germania hervor. Im Zuge der Pleite des deutschen Konzerns wurde der Carrier von den Eigentümern des Reisebüros Air Prishtina übernommen. Kurze Zeit darauf stieg Enter Air mit einer 49-prozentigen Minderheitsbeteiligung ein. Die Flotte besteht derzeit aus zwei Airbus A319, wobei eine weiteres, baugleiches Flugzeug im Vorjahr bei Wartungen, die durch einen externen Betrieb vorgenommen wurden, so schwer beschädigt wurde, so dass es es sich um einen wirtschaftlichen Totalschaden handelt.

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Broker legt Marke Augsburg Airways neu auf

Einst stand der Name Augsburg Airways in der Regionalluftfahrt für Präzision und Zuverlässigkeit, doch die Geschichte des Traditionsunternehmens endete im Jahr 2013. Man verlor den Wetlease-Auftrag von Lufthansa und entschied sich dann den Carrier freiwillig zu liquidieren. Den Mitarbeitern wurden Abfindungen ausbezahlt, so dass diesen das Schicksal ihrer Kollegen von Contact Air erspart blieb. Dieser Lufthansa-Subunternehmer wurde ebenfalls gekündigt, jedoch gingen Geschäftsbetrieb, Flotte und Mitarbeiter an OLT Express Deutschland. Nur wenige Wochen später musste man Konkurs anmelden. Nun bekommt die Marke “Augsburg Airways” ein Comeback, denn die Freitag GmbH erwarb die entsprechenden Rechte. Unter dem traditionsreichen Brand, das noch immer einen guten Ruf genießt, will man die Aktivitäten als Charter-Broker vermarkten. Der Einstieg ins Fluggeschäft unter eigenem AOC ist derzeit nicht geplant.

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Frankfurt: Condor kündigt Kanada-Comeback an

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Condor reagiert auf die für den 7. September 2021 angekündigte Grenzöffnung seitens Kanadas. Ab diesem Termin sollen vollständig Geimpfte wieder ohne Quarantäne einreisen dürfen. Daher will Condor ab Frankfurt am Main wieder nach Toronto und Halifax fliegen. Von Deutschlands größtem Flughafen fliegt die AIrline montags, donnerstags und samstags nach Toronto sowie montags und donnerstags nach Halifax. Mit Hilfe von Codeshare-Partnern sollen Anschlüsse zu zehn weiteren Zielen in Kanada angeboten werden. „Unsere Gäste haben lange darauf warten müssen, wieder über den großen Teich nach Nordamerika reisen zu können. Jetzt hat Kanada alle Nordamerika-Fans, die vollständig geimpft sind, wieder zu sich eingeladen. Innerhalb weniger Stunden erhielten wir so viele Anfragen für Condor-Flüge, dass wir kurzfristig entschieden haben, ab September fünf Verbindungen pro Woche von Frankfurt nach Kanada anzubieten“, erklärt Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Kanada öffnet zum 7. September 2021 die Landesgrenzen für Reisende aus Europa, die mindestens 14 Tage vor ihrer Ankunft eine vollständige Immunisierung erhalten haben.

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Grüner Pass: EU-Kommission kritisiert Chaos bei Kontrollen

Mit der Frage wer überhaupt für die Kontrolle von Nachweisen aus dem Programm “Grüner Pass” zuständig ist, befasst sich nun auch die EU-Kommission. Das Problem an der Sache ist wie folgt: In manchen Ländern fühlt sich niemand zuständig, in anderen wälzt man auf Airports und Airlines ab und kontrolliert obendrein auch noch mit eigenen Behörden. Manche Fluggesellschaften verlangen von ihren Passagieren, dass diese sich vor dem Abflug mit ihren “Corona-Unterlagen” am Check-in-Schalter zur Dokumentenkontrolle einzufinden haben. Manche Länder, darunter Deutschland, verlangen tatsächlich, dass vor dem Abflug die Unterlagen gesichtet werden müssen. Andere jedoch nicht, was einige Airlines jedoch nicht an “vorauseilendem Gehorsam” hindert. Aber wer ist eigentlich wirklich für die Kontrolle der Corona-Unterlagen zuständig? Grundsätzlich sind das Behörden, jedoch können diese unter bestimmten Umständen diese Aufgabe direkt oder indirekt an die Beförderungsunternehmen abtreten. Genau das geschieht in manchen Staaten, in anderen jedoch nicht. Unter dem Strich ist ein undurchblickbarer Wildwuchs entstanden und manche Regierungen blicken offenbar selbst nicht mehr durch wer was kontrolliert. Die EU-Kommission kritisiert die unklaren Zuständigkeiten und drängte am Donnerstag darauf, dass sich alle Akteure untereinander absprechen sollen wer was wann und wo kontrolliert. Laut Kommission gibt es derzeit innerhalb der 27 EU-Staaten sage und schreibe 15 unterschiedliche Herangehensweise bei der Sichtung der Corona-Unterlagen. Nicht selten müssen Reisende ihre Dokumente vor und nach dem Flug gleich mehrfach zücken. 

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Malta lässt COVID-positive Schüler von ASL France ausfliegen

In maltesischen Sprachschulen soll sich das Coronavirus stark verbreitet haben. Unter anderem dies soll die Regierung dazu bewogen haben die Einreisebestimmungen zu verschärfen und den Ausbildungsinstituten den Betrieb zu untersagen. Nun soll ASL Airlines France ihm Rahmen eines Sonderfluges zahlreiche an Covid-19 erkrankte junge Menschen ausfliegen. Das Tourismusministerium der Republik Malta bestätigte gegenüber der Tageszeitung Times of Malta, dass sich an Bord des Charterfluges, der mit Boeing 737 durchgeführt werden soll, bis zu 128 junge Menschen, die positiv auf Covid-19 getestet wurden, befinden werden. Weiters erklärte man, dass am Montag und Dienstag bereits zwei Sonderflüge für das Ministerium gestartet sind. Die rund 200 Jugendlichen waren jedoch negativ, wurden jedoch aufgrund der Schließung der Sprachschulen in ihre Heimatländer zurückgebracht. Am Montag war das Charterflugzeug auf folgender Strecke im Einsatz: Luqa-Rom-Frankfurt am Main. Am Dienstag ging es von Luqa nach Paris und dann weiter nach Madrid. Die Besonderheit am nunmehr bevorstehenden Flug ist, dass dieser unter strengen Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt wird, da sich an Bord nur positiv auf Corona getestete Sprachschüler befinden werden. Die Republik Malta will diese nicht nur loswerden, sondern diesen ermöglichen ihre Genesung zu Hause zu erlangen. Allerdings steht der Umstand, dass eigentlich abgesonderte Personen mittels Sonderflug außer Landes geschafft werden, vor Ort in der Kritik. Beispielsweise wird angeführt, dass nicht gewährleistet werden kann, dass die Erkrankten auf dem Weg an ihren Heimatort keine anderen Personen anstecken. Anzumerken ist in diesem Zusammenhang, dass die meisten betroffenen Reisenden minderjährig sind.

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Olympiade: Emirates fliegt 247 Pferde nach Japan

An den olympischen Spielen, die heuer in Japan nachgeholt werden, nehmen auch tierische Sportler teil. 247 Pferde werden von der Fluggesellschaft Emirates nach Tokio eingeflogen. An Bord des ersten Fluges von Lüttich nach Haneda befanden sich 36 Dressurpferde. Der Carrier befördert die Tiere in speziellen Pferdeboxen. Während der insgesamt acht Sonderflüge befinden sich insgesamt 59 Tierpfleger an Bord, die dafür sorgen, dass die Pferde während der Reise von Lüttich nach Haneda mit einen kurzen Zwischenstopp in Dubai gut versorgt, gefüttert und getränkt werden. Insgesamt transportiert Emirates SkyCargo rund 20 Tonnen Bordverpflegung für die Pferde sowie 100 Tonnen Spezialausrüstung. Für den Transport der Turnierpferde werden Frachtflugzeuge des Typs Boeing 777 eingesetzt. Emirates SkyCargo richtet sich nach den Vorschriften der nationalen und internationalen Behörden für den Transport lebender Tiere, einschließlich der IATA Live Animals Regulations (LAR).

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HAJ: Martin Roll wird neuer Geschäftsführer

Martin Roll wird neuer Geschäftsführer am Flughafen Hannover. Das hat der Aufsichtsrat der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH in seiner 276. Sitzung ein-stimmig beschlossen. Der 50-Jährige soll die Arbeit als kaufmännischer Geschäftsführer in den nächsten Monaten aufnehmen, der genaue Zeitpunkt werde noch festgelegt, teilte der Flughafen am Donnerstag mit. Der Vertrag hat eine Laufzeit von vier Jahren. „Ich freue mich sehr, die Zukunft des Flughafens Hannover aktiv mitzugestalten. Der Luftverkehr ist für mich Herausforderung und Herzensangelegenheit zugleich,“ so Roll. Künftig soll eine Doppelspitze aus zwei Geschäftsführern den Flughafen leiten. Die Position eines technisch-betrieblichen Geschäftsführers soll kommendes Jahr besetzt werden. Der bisherige alleinige Geschäftsführer Raoul Hille werde sich wie langfristig geplant Ende 2022 nach dann 18 Jahren in den Ruhestand verabschieden.

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Freitag: Flynas landet erstmals in Salzburg

Der Flughafen Salzburg erwartet am Freitag, den 23. Juli 2021 gegen 11 Uhr 15 die Erstlandung von Flynas. Der saudi-arabische Carrier wird künftig die Mozartstadt mit Riad verbinden. Eigentlich wollte die Billigfluggesellschaft schon im Vorjahr starten, aber die Corona-Pandemie und die damit verbundenen harten Einreise- und Quarantänebestimmungen machten einen Strich durch die Rechnung. Am Freitag ist es dann soweit. Für Geimpfte gestaltet sich das Reisen zwischen Österreich und Saudi-Arabien (und umgekehrt) derzeit einfach.

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American Airlines schreibt wieder Gewinne

Ein Schritt in die richtige Richtung: Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat im zweiten Quartal erstmals seit Beginn der Corona-Krise wieder einen kleinen Gewinn erwirtschaftet. Ausschlaggebend für diese positive Entwicklung sei die allmähliche Erholung der Luftfahrt. Unter dem Strich schaut bei American Airlines ein Gewinn von rund 19 Millionen Euro heraus. Das berichtet das Luftfahrtportal Aero. Noch im Vorjahr, als die Branche aufgrund der größten Krise der Luftfahrtgeschichte brach lag, hatte die Fluggesellschaft einen Verlust von gut zwei Milliarden Dollar verkraften müssen. Zumindest rechnerisch kann das Unternehmen aus dem Vollen schöpfen – eigenen Angaben nach verfügte der US-Carrier zum Quartalsende über liquide Mittel von rund 21,3 Milliarden Dollar.

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Arbeiterkammer klagt gegen X-Jam-AGB

Die Arbeiterkammer führt derzeit gegen den Veranstalter der X-Jam-Maturareisen, DocLX Travel Ecents GmbH, ein Gerichtsverfahren. Die Konsumentenschützer vertreten die Ansicht, dass insgesamt elf Klauseln der Allgemeinen Geschäftsbedingungen gegen geltendes Recht verstoßen. So geht es etwa um eine Stornogebühr, wonach bei einem Rücktritt vom Vertrag bis 30 Tage vor Reiseantritt 30 Prozent der Reisekosten anfallen würden. Zudem hat die AK Klauseln zu Bearbeitungsgebühren angefochten. Nach Ansicht der AK sind weder die Storno- noch die Bearbeitungsgebühren zu zahlen. Das Verfahren läuft noch. Die AK hat im Jänner 2021 gegen die DocLX Travel Events GmbH eine Klage wegen elf rechtswidriger Klauseln in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen eingebracht. DocLX veranstaltet Abschluss- bzw. Maturareisen in Form von Pauschalreisen. Das Verfahren läuft, es gibt noch kein Urteil. Die AK beanstandet beispielsweise eine Klausel, wonach ab der eingelangten unterschriebenen Buchungsanmeldung bei der Stornierung der Reise Stornokosten in der Höhe von 30 Prozent bis zum 30. Tag vor Reiseantritt anfallen. Für die AK ist die Klausel rechtswidrig, auch weil UrlauberInnen im Zusammenhang mit den Stornobedingungen nicht darüber aufgeklärt werden, dass unter bestimmten Voraussetzungen ein kostenloses Rücktrittsrecht besteht. AK-Konsumentenexperte Martin Goger: „Reisende können vor Beginn der Pauschalreise sehr wohl kostenlos vom Pauschalreisevertrag zurücktreten. Das ist dann der Fall, wenn am Urlaubsort oder in dessen unmittelbarer Nähe unvermeidbare und außergewöhnliche Umstände auftreten, so dass die Pauschalreise nicht stattfinden kann oder die Durchführung der Reise erheblich beeinträchtigt wird. Ein solcher Umstand wäre zum Beispiel eine Naturkatastrophe oder der Ausbruch einer Epidemie am Urlaubsort.“ Außerdem hat im Falle einer Stornierung die Entschädigung für

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