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Singapur: Lufthansa Group schränkt Vertrieb niedrigster Tarife ein

Die Lufthansa Group beschränkt künftig den Vertrieb ihrer günstigsten Flugtickets. Die niedrigsten Tarifklassen sind für Flüge von Deutschland, Österreich und der Schweiz nach Singapur nur noch über eigene Direktbuchungsportale und über Vertriebskanäle mit NDC-Technologie verfügbar. Die Einschränkung gilt vom 1. September bis zum 30. November 2025. Betroffen sind die vier niedrigsten Buchungsklassen K, L, T und S bei den Konzerngesellschaften Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Brussels Airlines. NDC (New Distribution Capability) ist ein modernerer Branchenstandard, der es Fluggesellschaften ermöglicht, ihre Angebote direkter und flexibler zu vertreiben. Die Maßnahme ist Teil der längerfristigen Strategie der Lufthansa Group, den Direktvertrieb zu stärken. Parallel dazu werden auch die Light-Tarife für deutsche Inlandsflüge aus den klassischen Edifact-Reservierungssystemen entfernt. Die Änderung bedeutet, daß Reisende und Reisebüros die niedrigsten Tarife nur noch über die neuen Vertriebswege buchen können. Die Konzerngruppe setzt damit ihre Bemühungen fort, die Abhängigkeit von herkömmlichen Buchungssystemen zu verringern und die Kontrolle über den Ticketvertrieb zu erhöhen.

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Rückreisewelle und Veranstaltungen sorgen für Verkehrschaos

Das Ende der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen und Teilen der Niederlande wird am kommenden Wochenende zu einer erheblichen Reisewelle auf den österreichischen Straßen führen. Besonders am Samstag werden kilometerlange Staus und erhebliche Verzögerungen erwartet, so der ARBÖ. Betroffen sind vor allem die Haupttransitrouten in West- und Südösterreich, die Urlauber aus Deutschland und den Niederlanden nutzen. Mit längeren Wartezeiten ist auf der Brennerautobahn (A13), der Inntalautobahn (A12) und der Tauernautobahn (A10) zu rechnen, insbesondere an Mautstellen, Tunneln und Grenzübergängen. Die ersten Staus werden bereits in den Nachtstunden erwartet. Zusätzlich zu den Rückreisen führen zwei Veranstaltungen in Wien zu örtlichen Verkehrsbehinderungen. Der traditionelle Neustifter Kirtag sorgt von Donnerstag bis Montag für eine mehrtägige Sperrung der Durchfahrt in Neustift am Walde. Am Samstag kommt es durch die Vienna Classic Days, eine Parade mit rund 200 Oldtimern, zu einer stundenweisen Sperre des Rings und des Franz-Josefs-Kais. Reisenden wird geraten, sich auf längere Fahrtzeiten einzustellen und nach Möglichkeit großräumig auszuweichen. In der Bundeshauptstadt empfiehlt es sich, auf die öffentlichen Verkehrsmittel umzusteigen.

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Mango Airlines vor der Abwicklung, der letzte Rettungsversuch gescheitert

Nach drei Jahren des erbitterten Kampfes um ihre Existenz steht die südafrikanische Billigfluggesellschaft Mango Airlines am Ende ihrer Reise. Ein letzter, hoffnungsvoller Rettungsversuch ist gescheitert, nachdem sich der potentielle Investor, die Ubuntu Air Services Proprietary Limited, aus dem Geschäft zurückgezogen hat. Die Entscheidung markiert das tragische Ende einer mehrjährigen Auseinandersetzung, die von juristischen Hürden, bürokratischen Verzögerungen und einem schwindenden Kapital geprägt war. Anstelle eines Neustarts unter privater Führung wird Mango, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der staatlichen South African Airways (SAA), nun voraussichtlich liquidiert. Dieser Schlußstrich hinterläßt nicht nur unbezahlte Rechnungen und enttäuschte Gläubiger, sondern wirft auch ein Schlaglicht auf die prekäre Lage der Luftfahrtindustrie in Südafrika. Gescheiterte Rettung: Der Rückzug des Investors und die juristischen Hürden Der offizielle Bescheid, daß der Sanierungsplan nicht fortgesetzt wird, erreichte den sogenannten Business Rescue Practitioner, Sipho Sono, bereits am 31. Juli. In einer Notiz von Ubuntu Air Services wurde mitgeteilt, daß man „zweite Gedanken über die Transaktion“ habe und nicht fortfahren werde. Als Gründe wurden „unrealistische Zeitpläne“ und der Verlust der Finanzierungszusage eines Partners genannt. Dieser Rückzug ist der letzte Nagel im Sarg der Fluggesellschaft, die sich seit Juli 2021 in der Insolvenzverwaltung befand, einem Prozeß, der in Südafrika als „Business Rescue“ bekannt ist und die finanzielle Sanierung eines Unternehmens zum Ziel hat. Die Verhandlungen zwischen dem Investor und der Insolvenzverwaltung waren von Anfang an mit Hindernissen gespickt. Im Juni hatte ein südafrikanisches Gericht auf Betreiben eines Gläubigers, der Aviation Co-ordination Services (ACS), den Sanierungsplan für ungültig erklärt. Das Gericht sah es als inakzeptabel an,

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Frauenanteil im Österreichischen Bundesheer steigt an

Die aktuellen Zahlen des Österreichischen Bundesheeres belegen einen Anstieg des Frauenanteils auf allen Ebenen. Derzeit sind mehr als 800 weibliche Soldaten im aktiven Dienst, während es im Jahr 2022 noch 645 waren. Die Zahl der Frauen auf zivilen Posten stieg in den letzten vier Jahren auf über 2.700. Ein besonders deutlicher Zuwachs zeigt sich bei den Offizieren des Generalstabs, deren Zahl sich seit 2021 verdreifacht hat. Auch bei den Unteroffizieren ist ein Anstieg von etwa 13 Prozent zu verzeichnen. Zusätzlich nimmt die Zahl der Frauen in Führungspositionen kontinuierlich zu, was sich an Beispielen wie einer weiblichen Generalin in leitender Funktion im militärischen Gesundheitswesen zeigt. Auch zivile Leitungspositionen im Ministerium werden zunehmend von Frauen besetzt. Die kontinuierliche Steigerung des Frauenanteils ist Teil der Bemühungen des Heeres, sich für die Zukunft zu wappnen. Als Teil des umfassenden Modernisierungsprogramms „Mission Vorwärts“ werden gezielte Maßnahmen zur Förderung von Vielfalt und Kompetenz umgesetzt. Das Bundesheer betont, daß die Eignung für eine Führungsposition nicht vom Geschlecht abhängt. Die Förderung von Frauen und die Umsetzung von Gleichstellungsmaßnahmen sind eine wichtige Komponente der Strategie, die die Einsatzfähigkeit und Professionalität der Streitkräfte stärken soll.

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Emirates mit Sonderaktion für Flüge nach Dubai

Die Fluggesellschaft Emirates hat ein zeitlich begrenztes Sonderangebot für Kunden bekannt gegeben, die einen Flug von Wien nach Dubai buchen. Reisende erhalten eine kostenlose Tageskarte für eine der Hauptattraktionen in Dubai. Das Angebot gilt für Hin- und Rückflüge, die bis zum 7. September 2025 gebucht werden und bei denen der Abflug zwischen dem 25. August und dem 8. Oktober 2025 liegt. Als Teil der Aktion erhalten die Reisenden eine Tageskarte für die Aquaventure World im Resort Atlantis, The Palm, die während der regulären Öffnungszeiten gültig ist. Die Aquaventure World ist ein Wasserpark mit einer Vielzahl an Wasserrutschen, der sich auf einem 22 Hektar großen Gelände befindet und als einer der größten seiner Art gilt. Der Freizeitkomplex zieht zahlreiche Touristen und lokale Besucher an. Die Aktion ist eine gezielte Verkaufsförderungsmaßnahme von Emirates, um die Ticketnachfrage auf der Route von Wien nach Dubai in einem bestimmten Reisezeitraum zu steigern. Solche Angebote sind ein gängiges Mittel von Fluggesellschaften, um die Auslastung auf einzelnen Strecken zu erhöhen.

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Vom Zelt zum Luxus-Domizil: Wie der deutsche Campingmarkt durch Glamping eine Renaissance erlebt

Die deutsche Campingbranche erlebt einen beispiellosen Aufschwung, der alle Erwartungen übertrifft und den Tourismusmarkt nachhaltig verändert. Mit einem zweistelligen Wachstum und fast 43 Millionen Übernachtungen im Jahr 2024 hat der Markt die Vor-Pandemie-Zahlen deutlich hinter sich gelassen. Das Wachstum wird nicht mehr allein von den traditionellen Familien angetrieben, sondern auch von neuen Zielgruppen wie jungen Reisenden, Alleinreisenden und Mehrgenerationen-Gruppen. Ein zentraler Treiber dieser Entwicklung ist das Phänomen des Glampings, einer Kombination aus glamourösem und luxuriösem Camping, das den Wunsch nach Naturerlebnis mit dem Komfort eines Fünf-Sterne-Resorts vereint. Wie Simone Pokrandt, Geschäftsführerin von Leading Campings of Europe, im Reise vor9 Podcast betonte, ist dieser Trend nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa zu beobachten und verlängert die Saison auf vielen Plätzen bis zur Ganzjahresöffnung. Camping im Aufwind: Ein Markt übertrifft alle Erwartungen Die jüngsten statistischen Erhebungen zeigen, daß die Campingbranche in Deutschland ein Rekordjahr nach dem anderen verbucht. Die fast 43 Millionen Übernachtungen in 2024 markieren nicht nur einen neuen Höchstwert, sondern sind auch ein klares Zeichen für die Attraktivität dieser Urlaubsform. Das Wachstum liegt weiterhin im zweistelligen Prozentbereich, ein Wert, von dem viele andere Tourismussparten nur träumen können. Die hohe Nachfrage hat dazu geführt, daß viele Campingplätze in Europa nahezu durchgehend ausgebucht sind. Diese Entwicklung hat auch eine strukturelle Veränderung in der Branche nach sich gezogen: Die Saisonzeiten verlängern sich, und immer mehr Anlagen bieten ihren Service inzwischen ganzjährig an, um die anhaltend hohe Nachfrage zu bedienen. Dieser Aufschwung ist nicht allein auf das Reisen mit Wohnmobilen und Caravans

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Lapsus im Cockpit: Der brisante Zwischenfall, der die Luftfahrtwelt alarmiert

Ein Vorfall an Bord eines Fluges von British Airways von London nach New York hat die Debatte über Sicherheit im Cockpit neu entfacht. Ein Pilot der Fluggesellschaft wurde suspendiert, weil er während des Fluges die Cockpit-Tür für eine längere Zeit offen gelassen haben soll, um seiner Familie, die als Passagiere mitflog, einen Blick auf das Steuer zu gewähren. Das Ereignis, welches bei Passagieren Bedenken auslöste, ist nicht nur eine schwere Verletzung der strengen Sicherheitsvorschriften, sondern wirft auch ein Schlaglicht auf die kritische Rolle des Pilotverhaltens und der Disziplin in einer Branche, die auf dem absoluten Vertrauen der Reisenden aufbaut. Der Fall, der glücklicherweise ohne sicherheitsrelevante Folgen blieb, unterstreicht die Fragilität der professionellen Standards, wenn selbst kleinste Verstöße die operative Sicherheit gefährden können Verstoß gegen strenge Regeln: Der Hergang von Flug BA 173 Der Vorfall ereignete sich am 6. August an Bord des Fluges BA 173, einer Boeing 777-300ER mit 256 Passagieren an Bord, die den Transatlantikflug von London Heathrow nach New York JFK durchführte. Berichten von Augenzeugen zufolge bemerkten Passagiere mitten im Flug, daß die Cockpit-Tür über einen „signifikanten Zeitraum“ hinweg offen und ungesichert war. Einige besorgte Fluggäste machten die Flugbegleiter auf den Umstand aufmerksam. Es stellte sich heraus, daß der Pilot des Fluges Familienmitglieder an Bord hatte und beabsichtigte, diesen einen Blick in sein Arbeitsumfeld zu ermöglichen – eine Geste, die als unüberlegter, aber gut gemeinter Akt der persönlichen Verbundenheit zu werten war, jedoch in krassem Widerspruch zu den geltenden Vorschriften stand. Weder die Passagiere noch die Crew von

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Flughafen Dortmund bildet Fachkräfte aus

Der Dortmund Airport hat drei Lehrlinge für das Berufsbild Servicekaufmann im Luftverkehr begrüßt. Die neuen Lehrlinge starten ihre dreijährige Ausbildung, die sie mit einem umfassenden Einblick in die operativen und kaufmännischen Bereiche des Flughafens vorbereitet. Die Ausbildung beinhaltet nach einer theoretischen Vorbereitungsphase eine Einarbeitung in den täglichen Flughafenbetrieb. Die Auszubildenden durchlaufen verschiedene Abteilungen, die die Passagier- und Flugzeugabfertigung, die Verkehrsleitung und die Information umfassen. Auch Bereiche wie Buchhaltung und Marketing stehen auf dem Ausbildungsplan, um den Lehrlingen ein ganzheitliches Verständnis für die Abläufe eines Flughafens zu vermitteln. Die Ausbildung von Fachkräften ist für den Flughafen eine wichtige Maßnahme, um den Bedarf an qualifiziertem Personal in der Luftverkehrsbranche zu sichern. Das Airport-Management beabsichtigt, die neuen Mitarbeiter frühzeitig in die Teams zu integrieren und ihnen von Beginn an Verantwortung zu übertragen. Im Rahmen einer offiziellen Begrüßung wurden die Auszubildenden vom Flughafenmanagement willkommen geheißen. Der Flughafen hat bereits die Suche nach Lehrlingen für den nächsten Ausbildungsbeginn 2026 gestartet.

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Airbus zeichnet Aluminiumlieferanten erneut aus

Die AMAG Austria Metall AG ist von dem europäischen Flugzeughersteller Airbus zum vierten Mal in Folge mit dem Accredited Supplier Award ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung würdigt die durchgehend hohe Produktqualität und die Lieferzuverlässigkeit des österreichischen Unternehmens. Der Preis ist die höchste Auszeichnung innerhalb des Lieferantenprogramms SQIP (Supply Chain & Quality Improvement Program) von Airbus. Er wird ausschließlich an Unternehmen vergeben, die über einen Zeitraum von 24 Monaten herausragende Leistungen bei der Termintreue, der technischen Kompetenz und den Qualitätsstandards vorweisen können. AMAG und Airbus unterhalten seit Jahren eine enge Zusammenarbeit. Das Unternehmen liefert zertifizierte Aluminiumbleche und -platten, die für Struktur- und Außenhautteile von Flugzeugen verwendet werden. Dieses Angebot wird durch einbaufertige Bauteile ergänzt, die an den deutschen Standorten des Unternehmens gefertigt werden. Die vierte Auszeichnung in Folge bekräftigt die Position des Unternehmens als wichtiger und verlässlicher Partner in der Luftfahrtindustrie. Der kontinuierliche Einsatz von hochwertigen Materialien ist eine grundlegende Anforderung im Flugzeugbau.

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Deutsche Bahn in der Pünktlichkeitskrise: Ein Teufelskreis aus Baustellen, Störungen und Wetterkapriolen

Die Deutsche Bahn sieht sich mit einem dramatischen Rückgang ihrer Pünktlichkeitswerte konfrontiert, der im Juli 2025 einen neuen Tiefpunkt erreichte. Wie der Konzern mitteilte, erreichten im vergangenen Monat nur noch 59,4 Prozent der Reisenden im Fernverkehr ihr Ziel pünktlich. Dies bedeutet einen deutlichen Abfall im Vergleich zum Juli des Vorjahres, als 67,2 Prozent der Fernreisenden ihre Ankunft nicht verzögert antreten mußten. Die Zahlen spiegeln eine langjährige Krise wider, die von der Notwendigkeit einer umfassenden Sanierung des Schienennetzes, technischen Störungen und äußeren Einflüssen getrieben wird. Der neuerliche Rückschlag in der Pünktlichkeitsstatistik unterstreicht die massiven Herausforderungen, vor denen der Konzern steht, um das Vertrauen seiner Fahrgäste zurückzugewinnen. Die nackten Zahlen: Ein dramatischer Rückgang in der Statistik Die statistischen Daten des Juli 2025 zeichnen ein ernüchterndes Bild der Lage im deutschen Bahnverkehr. Besonders betroffen war der Fernverkehr, der die prestigeträchtigen ICE– und IC-Züge umfaßt. Hier lag die betriebliche Pünktlichkeit im Juli bei lediglich 56,1 Prozent, während der Wert im Vorjahresmonat noch bei 62,0 Prozent gelegen hatte. Dies bedeutet, daß fast jeder zweite Fernzug sein Ziel mit einer Verspätung von mindestens sechs Minuten erreichte. Die Deutsche Bahn definiert einen Zug als „pünktlich“, wenn er mit weniger als sechs Minuten Verspätung am Zielbahnhof ankommt. In manchen Ländern Europas werden abweichende Definitionen angewandt; der deutsche Standard ist somit bereits relativ tolerant. Im Regionalverkehr, der das Rückgrat der täglichen Pendlerströme bildet, kamen die Züge mit 88,1 Prozent ebenfalls seltener pünktlich ans Ziel als im Juli 2024, als der Wert noch 90,2 Prozent betragen hatte. Die Zahlen zeigen

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