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Zahlreiche Lockerungen für Geimpfte stehen bevor

In Österreich und Deutschland bahnt sich nun an, dass Personen, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, in vielen Bereichen des täglichen Lebens Erleichterungen erhalten sollen. Beispielsweise will Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) Geimpfte künftig negativ Getesteten gleichstellen. Die österreichische Bundesregierung verkündete, dass im Zuge der Einführung des „Green Pass“ jene Menschen, die gegen Covid-19 geimpft sind, künftig keine Tests mehr vorlegen müssen. Dies gilt auch hinsichtlich der geplanten neuen Einreisbestimmungen. Ausnahmen gibt es dem aktuellen Kenntnisstand nach nur für Gebiete, die sprichwörtlich knallrot eingestuft werden. Das deutsche Bundesland Baden-Württemberg gestattet bereits seit dem 19. April 2021 sämtlichen Personen, die gegen Covid-19 geimpft sind, die Einreise ohne Quarantäne. Voraussetzung ist, dass die letzte Dosis zumindest 14 Tage zurückliegt. Auch andere Bundesländer wollen nachziehen. Grundlage für die Entscheidung bildet eine Empfehlung des Robert-Koch-Instituts. Die bevorstehenden Änderungen bewirken aber auch, dass Personen, die sich nicht impfen lassen wollen, Schritt für Schritt schlechter gestellt werden. Offiziell will die Politik nicht von eine Impfpflicht sprechen, doch ergibt sich diese dem aktuellen Informationsstand nach indirekt und zwar dadurch, dass Ungeimpften das Leben komplizierter und bürokratischer gemacht wird.

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Daniel Kassa Mbuambi ist neuer UFO-Vorsitzender

Rund zwei Wochen nach der Neuwahl konstituierte sich der neue Vorstand der deutschen Flugbegleitergewerkschaft UFO. Als Vorsitzender fungiert nun Daniel Kassa Mbuambi, der im Hauptberuf Flugbegleiter bei Lufthansa ist. Anja Bronstert, die bislang die Gewerkschaft leitete, bleibt als stellvertretende Vorsitzende erhalten. „Ich freue mich sehr darüber, dass meine Vorstandskolleginnen und –kollegen mit mir und den Vertretern anderer UFO-Gremien die lange versprochene Neuausrichtung der UFO einleiten. Ein wichtiges Ziel wird es sein, weiter der Krisenpartner für unsere Mitglieder zu bleiben und wenn der Luftverkehr nach und nach wieder zunimmt und die Airlines aus dem Krisenmodus kommen, die Begehrlichkeiten der Arbeitgeber abzuwehren. Natürlich muss es auch darum gehen, sozialpartnerschaftlich wieder auf Augenhöhe zu kommen“, so Mbuambi Das siebenköpfige Vorstandsgremium der UFO hat heute seine Arbeit für eine vierjährige Amtszeit aufgenommen. In der konstituierenden Sitzung am heutigen Vormittag wurden neben den Vorsitzenden auch die Ressorts mit den sieben neu gewählten Vorständen wie folgt besetzt: Neue Ressortverteilung: Tarifpolitik: Stefan Schwerthelm Personal: Daniel Kassa Mbuambi Finanzen: Daniel Kassa Mbuambi Öffentlichkeitsarbeit / Marketing: Stefan Schwerthelm Organisation und Struktur: Katharina Berndt Berufspolitik: Anja Junck Internationale Beziehungen und Lobbyarbeit: Joachim Vásquez Bürger Mitgliederbetreuung: Anja Bronstert Betreuung von Arbeitnehmervertretungen: Christian Bötte-Lüdemann Recht/-schutz: Christian Bötte-Lüdemann

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Boeing steckt noch immer tief in den roten Zahlen

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat im ersten Quartal des Jahres 2021 einen Verlust in der Höhe von 561 Millionen U.S.-Dollar geschrieben. Damit konnte man – im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum – den Fehlbetrag zwar reduzieren, jedoch bleibt es das sechste Quartal in Folge, das mit roten Zahlen geschlossen werden musste. Zwar versuchte Boeing-CEO Dave Calhoun im Zuge der Präsentation der nicht gerade erfolgreichen Finanzzahlen Optimismus zu verbreiten. Er sprach unter anderem davon, dass das Jahr 2021 ein wichtiger Wendepunkt für die gesamte Branche sein soll. Der weltweite Impffortschritt bereite ihm Hoffnung. Betrachtet man den Umsatz, den Boeing für das erste Quartal 2021 ausweisen kann, so zeigt sich deutlich, dass der Konzern noch tiefer in die Krise gerutscht ist. Dieser verschlechterte sich um zehn Prozent auf 15,2 Milliarden U.S.-Dollar. Der Umstand, dass im militärischen Segment ein Wachstum erzielt wurde, konnte die herben Verluste im Zivilbereich nicht wettmachen. Boeing belastet nicht nur die Corona-Pandemie schwer, sondern auch das „Dauerproblem“ B-737Max sorgt wieder für Ärger. Zahlreiche Maschinen sind von Elektronikproblemen betroffen. Diese könnten für den Hersteller teuer werden. Auch kommt das 777X-Programm nur sehr schleppend voran und beim Dreamliner wurden ebenfalls Mängel gefunden. Alles in allem teure Begleitumstände, die das Betriebsergebnis stark belasten.

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Wizz Air will nach Afrika und Indien expandieren

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air will nachdem sich die weltweiten Reisebeschränkungen gelockert haben auch Ziele in Indien und Afrika anfliegen. Auch der asiatische Kontinent soll in der Expansionsstrategie eine besondere Rolle spielen. Firmenchef Jozsef Varadi sagte im Zuge einer Onlinekonferenz, dass der Carrier seit dem Erstflug der Abu-Dhabi-Tochter nicht länger eine rein europäische Fluggesellschaft ist. Neue Ziele in Indien, Afrika und Asien wären die logische Konsequenz. Der Zeitpunkt der Streckenaufnahmen hänge jedoch primär von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie. Varadi bezeichnete die geplante Expansion aber als einen „logischen Schritt“. Städte, die er im Fokus hat, wurden nicht genannt. „Wir betrachten Indien zu diesem Zeitpunkt als Zielmarkt. Aus Sicht der VAE ist Indien ein riesiger Markt mit einem riesigen Passagierstrom. Wenn die Frage ist, ob wir die Fluggesellschaft in Indien gründen wollen, würde ich nicht sagen, dass wir eine solche bevorstehende Priorität haben. Wir haben nicht vor, mit einer Fluggesellschaft nach Indien einzureisen oder eine operative Basis aufzubauen, aber wir betrachten Indien als Reiseziel. Wir haben unsere Flotte erweitert. Wir haben innerhalb eines Jahres 20 neue Flugzeugauslieferungen durchgeführt und es ist geplant in den kommenden 12 Monaten weitere 27 Auslieferungen vorzunehmen“, so Varadi.

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Heathrow: Luftfahrtbehörde untersagt Gebührenerhöhung

Der Flughafen London-Heathrow wollte die Verluste, die die Corona-Pandemie eingebracht hat, den Airline-Kunden auf die Nase drücken. Eine drastische Gebührenerhöhung war vorgesehen. Die britische Zivilluftfahrtbehörde machte einen Strich durch die Rechnung und untersagte das Vorhaben. Rund zehn Prozent des im Vorjahr erlittenen Fehlbetrags wollte Heathrow in Form höherer Entgelte von den Kunden einfordern. Das Jahr 2020 bescherte dem größten Flughafen des Vereinigten Königreichs einen Rekordverlust in der Höhe von etwa zwei Milliarden Pfund. Die geplante „Umlage“ auf die Fluggesellschaften wurde von der CAA nicht genehmigt. Die Behörde argumentiert im Bescheid, dass die Preiserhöhung „nicht im Sinne der Konsumenten und unverhältnismäßig ist“. Genehmigt wurde lediglich ein Anhebungsspielraum in der Höhe von maximal 300 Pfund pro Jahr. Der Flughafen Heathrow ist mit dieser Entscheidung naturgemäß nicht zufrieden und argumentiert ist einer Aussendung, dass die CAA das Investorenvertrauen untergraben würde. Die Fluggesellschaften sind eher erfreut, denn bereits vor der Pandemie wurden die hohen Kosten in LHR regelmäßig kritisiert.

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Ab Düsseldorf und Stuttgart: Helvetic könnte für Eurowings fliegen

Noch steht die überwiegende Mehrheit der Eurowings-Flotte am Boden. Derzeit sind nur 35 Maschinen im Einsatz. Gleichzeitig plant der Carrier Wetlease-Kapazitäten für die Sommerzeit an Land zu ziehen. Im Gespräch befindet man sich mit Helvetic Airways. Die Vereinbarung mit Tuifly wird reaktiviert. Zwei Boeing 737 werden wieder im Auftrag von Eurowings fliegen. Im Vorjahr waren es noch vier Maschinen. Die beiden Unternehmen hatten sich auf eine Reduktion der Flugzeuge geeinigt. Laut einem Bericht des Portals Airliners.de soll es aber nicht bei den beiden Tuifly-Maschinen bleiben. Helvetic Airways bestätigte gegenüber dem Portal, dass man sich derzeit mit Eurowings in Verhandlungen über Wetlease von Embraer-Regionaljets befindet. Diese könnten ab Düsseldorf und Stuttgart zum Einsatz kommen. Auch das Personal wurde intern über die Gespräche informiert. Gleichzeitig macht German Airways (vormals WDL) in diversen Medieninterviews auf sich aufmerksam und betont unter anderem, dass man „gerne für Eurowings fliegen würde“. Seitens der Lufthansa Group scheint man aber eher auf Helvetic setzen zu wollen. Eurowings-Chef Jens Bischof rechnet damit, dass im Sommer 2021 die Nachfrage stark ansteigen wird. Zur Überbrückung von Spitzen zieht man nun in Betracht, dass Wetlease-Flugzeuge im Einsatz kommen. Bedingt dadurch, dass man die vormals von der Luftfahrtgesellschaft Walter betriebenen DHC Dash 8-400 nicht mehr zur Verfügung hat, ist man offensichtlich auf der Suche nach Fluggerät, das unterhalb der Größenklasse A319 angesiedelt ist. Somit ist zumindest nicht grundsätzlich ausgeschlossen, dass von Helvetic Airways betriebene Embraer 190 ab Düsseldorf nach Linz bzw. ab Stuttgart nach Graz zum Einsatz kommen könnten. Eine offizielle Bestätigung gibt

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Wizz Air: Varadi rechnet mit Preisverfall um rund 25 Prozent

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air rechnet damit, dass im Sommer 2021 rund 60 bis 80 Prozent der Kapazität des Jahres 2019 in der Luft sein wird. Firmenchef Jozsef Varadi sagte im Zuge einer virtuellen Branchenkonferenz auch, dass er damit rechnet, dass die Nachfrage stark anziehen wird. „Meiner Ansicht nach ist die Nachfrage nicht vom Passagier oder nicht vom Angebot der Fluggesellschaft abhängig, sondern die Unvorhersehbarkeit der staatlichen Maßnahmen und die von der Regierung auferlegten Beschränkungen“, so der Manager. So es die Nachfrage erlaubt, könnte der Carrier auch mit 100 Prozent der Kapazität des Jahres 2019 fliegen. Varadi geht davon aus, dass die Preise um bis zu 25 Prozent sinken wollen, da er bevorstehende Überkapazitäten auf dem Markt sieht.

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Hannover: Turkish nimmt zahlreiche neue Ziele auf

Turkish Airlines bedient derzeit ab Hannover die Destination Istanbul. In Zukunft will der Carrier zahlreiche weitere türkische Ziele ab der Messestadt anbieten. Ab 25. Juni 2021 sollen Gaziantep, Kayseri, Samsun, Adana und Trabzon angeflogen werden. Auch die Billig-Marke Anadolujet, die unter der Betriebsgenehmigung von Turkish Airlines in der Luft ist, wird in Hannover aktiv werden. So wird man unter diesem Brand ab 11. Mai 2021 den kleineren Airport Istanbul-Sabiha Gökcen (SAW) anfliegen. Per 26. Juni 2021 sollen zusätzlich Antalya und Ankara aufgenommen werden. Turkish Airlines erhöht damit die Präsenz am Flughafen Hannover-Langenhagen signifikant. Sämtliche Anadolujet-Flüge werden unter dem TK-Code der Mainline durchgeführt, da es sich derzeit lediglich um eine Vertriebsmarke, jedoch nicht um eine eigenständige Fluggesellschaft handelt. Mittelfristig ist geplant, dass Anadolujet eine eigenständige Tochter werden soll. Viele Flüge unter diesem Brand werden im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung von SunExpress durchgeführt.

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Sundair hat Schutzschirm offiziell verlassen

Das Amtsgericht Stralsund hat die Ferienfluggesellschaft Sundair offiziell aus dem Schutzschirmverfahren entlassen. Die Eigenverwaltung wurden aufgehoben und Sachwalter Lucas Flöther formell des Amtes enthoben, da diese Tätigkeit in Zukunft nicht mehr benötigt wird. „Dass die Sanierung wie geplant in nur sechs Monaten gelungen ist – und das mitten in der Corona-Pandemie – ist maßgeblich unseren Kunden, Lieferanten und Partnern zu verdanken, die unseren Sanierungskurs voll mitgetragen haben. Einen wesentlichen Anteil haben vor allem auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie haben in schwierigen Zeiten mit großem Engagement dafür gesorgt, dass unser Flugbetrieb zu jeder Zeit fortgeführt werden konnte“, erklärt Sundair-Chef Marcos Rossello. Die Ferienfluggesellschaft meldete im Oktober 2020 ein Schutzschirmverfahren an. Dabei handelt es sich um eine Sonderform im deutschen Insolvenzrecht. Mit Hilfe dieses konnte sich Condor nach der Pleite des Thomas-Cook-Konzerns neu aufstellen. Sundair verhandelte Leasingverträge neu aus und tauschte auch die Maschinen aus. Die Geschäftsleitung sieht den Carrier finanziell und operativ neu aufgestellt.

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Finnair baut neue Cargo-in-Cabin-Lösung ein

In Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik bietet Airbus nun eine reversible Cargo-in-Cabin-Lösung an. Erstkunde für das neue Produkt ist Finnair. Ein Airbus A330-300 wurde entsprechend für den Transport nicht gefährlicher Güter im Passagierdeck modifiziert. Aufgrund der langsamen Erholung des Luftverkehrs ist die Frachtraum-Kapazität immer noch gering und wird voraussichtlich erst 2024 wieder das Vorkrisenniveau erreichen. Zudem sind die Ausnahmeregelungen ausgelaufen, die von den Behörden zu Beginn der Pandemie gewährt wurden, um  medizinische Güter in der Kabine zu transportieren. Gemeinsam mit Airbus stellt Lufthansa Technik nun ein STC bereit, das es ermöglicht, vorübergehend eine Passagierkabine in einen Frachtraum („Temporary Cargo Cabin“) umzubauen. „Wir schließen uns in Krisenzeiten mit Airbus zusammen, um die beste Lösung für Flugzeugbetreiber zu liefern. Wir profitieren in vielerlei Hinsicht von der Expertise des jeweils anderen und schaffen so eine Blaupause für mögliche zukünftige Kooperationen“, sagt Sören Stark, Chief Operations Officer & Accountable Manager bei Lufthansa Technik. Daniel Wenninger, VP Airframe Services von Airbus, ergänzt: „Die Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik ermöglicht die reibungslose Umsetzung dieser temporären Frachtlösung. Die A330 ist mit ihrer erstklassigen Betriebswirtschaftlichkeit und ihrer vielseitigen Kabine das perfekte Flugzeug für Frachtmissionen im aktuellen Kontext. Mit dieser neuen Lösung unterstützen wir auch weiterhin unsere Airbus-Kunden.“ Finnair ist der Erstkunde für die „Temporary Cargo Cabin“:  Der Betreiber hat kürzlich einen Airbus A330 an seiner Heimatbasis in Helsinki umgerüstet, für den die STC-Zulassung bereits läuft. Die Umrüstung selbst kann jeder Part 145-Anbieter durchführen. „Mit dieser EASA Approved STC-Lösung sind wir in der Lage, unseren erfolgreichen Frachtbetrieb auch während des Ramp-ups

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