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Anleihe: Fraport organisiert sich 1,15 Milliarden Euro

Der börsennotierte Flughafenbetreiber Fraport AG organisierte sich auf dem Kapitalmarkt 1,15 Milliarden Euro. Mit dieser Anleihe will der Konzern die Liquidität verbessern. Laut Unternehmenserklärung erfolgte die Ausgabe in zwei Tranchen. Die erste hat ein Volumen von 800 Millionen Euro und ist in sieben Jahren zur Rückzahlung fällig. Die zweite Tranche ist die Aufstockung einer bereits im Vorjahr aufgenommen Anleihe. Diese ist 350 Millionen Euro schwer und läuft bis Juli 2024.  Die jährliche Rendite für die neue siebenjährige Anleihe wurde auf 1,925 Prozent bei einem jährlichen Kupon von 1,875 Prozent festgelegt. Die jährliche Rendite für die erhöhte bestehende Anleihe wurde auf 1,034 Prozent festgelegt, während der jährliche Kupon der Anleihe unverändert bei 1,625 Prozent bleibt. Der Nennbetrag der Anleihe ist in Stückelungen von jeweils 1.000 Euro unterteilt. „Trotz des extrem geschäftigen Marktes für Unternehmensanleihen in dieser Woche – mit insgesamt 19 Transaktionen in der Eurozone in Höhe von rund 13 Milliarden Euro – haben wir unsere Liquiditätsposition zu besonders günstigen Konditionen weiter ausgebaut. In den ersten drei Monaten des Jahres 2021 haben wir bereits insgesamt rund 1,9 Milliarden Euro an neuen Mitteln aufgebracht, um Fraport eine hervorragende finanzielle Flexibilität zu gewährleisten. Mit der heutigen Anleiheemission wird sich der Betrag unserer liquiden Mittel und gesicherten Kreditlinien Ende März 2021 auf mehr als vier Milliarden erhöhen“, erklärt Fraport-Finanzchef Matthias Zieschang.

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Stuttgart richtet Testzentrum im Terminal 3 ein

Im Terminal 3 des Flughafens Stuttgart-Echterdingen werden ab Freitag kostenpflichtige Corona-Tests angeboten. Die neue Station befindet sich auf der Galerieebene und wird von Ecolog betrieben. Sowohl Schnelltests als auch PCR können gemacht werden. Die Kosten für die Antigen-Untersuchung belaufen sich laut Airport auf 35 Euro. Das Ergebnis soll innerhalb von 15 Minuten digital zur Verfügung gestellt. Für PCR-Tests, bei denen der Befund innerhalb von 24 Stunden vorliegen soll, sind 69 Euro zu berappen. Eine Voranmeldung ist erforderlich, wobei diese auch an Ort und Stelle über ein Eingabegerät getätigt werden kann. Das Testcenter in Terminal 3 entsteht zunächst auf den Flächen des geplanten Besucherzentrums des Flughafens, dessen Start pandemiebedingt weiter verschoben wird. Bislang befand sich das – von einem anderen Betreiber angebotene – Testzentrum im Terminal 1-West. Dieses wurde vormals von der Ryanair-Tochter Lauda genutzt.

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Albastar kündigt Lampedusa-Programm an

Die spanische Fluggesellschaft Albastar wird ab Ende Mai 2021 saisonale Flüge ab Lampedusa anbieten. Diese führen nach Bergamo, Mailand-Malpensa, Parma und Verona. Der Boeing 737-Operator ist inneritalienisch auch ab Catania, Comiso, Cuneo, Palermo, Trapani, Brindisi, Rom und Neapel tätig. Die Flüge von Lampedusa nach Verona sollen vorerst von 29. Mai bis 2. Oktober 2021 jeweils an Samstagen bedient werden. Die Bergamo und Malpensa werden in der Zeit von 30. Mai bis 3. Oktober 2021 an Sonntagen angeboten. Zum größten Mailänder Airport geht es von 10. Juni bis 16. September 2021 zusätzlich auch am Verkehrstag Dienstag. Albastar konnte in der Vergangenheit einige subventionierte Routen innerhalb Italiens an Land ziehen.

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Einreise: Deutschland führt Testpflicht ein

Die deutsche Politik sorgte in den letzten Tagen mit einem Zick-Zack-Kurs für reichlich Verwirrung. Nun wurde offiziell bestätigt, dass alle Passagiere, die auf dem Luftweg nach Deutschland einreisen, ab 28. März 2021, 0 Uhr 00, einen negativen Covid-19-Befund vorlegen müssen. Das gilt ausdrücklich auch dann, wenn man aus Nicht-Risikogebieten kommt, so das deutsche Gesundheitsministerium. Die Fluggesellschaften werden angewiesen das Vorhandensein von Einreiseanmeldung und negativem Test spätestens beim Boarding zu kontrollieren. Wer dies nicht vorweisen kann, darf nicht befördert werden. In erster Linie trifft dies Mallorca-Urlauber, denn aus den meisten Staaten kommend besteht ohnehin bereits seit einigen Monaten die Verpflichtung einen negativen Covid-Befund vorzulegen. Die Kosten für die Testung sind selbst zu tragen. Allerdings können diese in vielen Ländern, darunter auch Österreich, beispielsweise in Apotheken kostenfrei vorgenommen werden. Laut Robert-Koch-Institut werden sowohl PCR- als auch Antigen-Befunde anerkannt. Die Abstrichnahme darf zum Zeitpunkt der Einreise nicht länger als 48 Stunden zurückliegen. Die Zwangsquarantäne bei der Einreise aus Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebieten bleibt weiterhin bestehen. Neu ist lediglich, dass eine generelle Vorlagepflicht negativer Befunde für alle – auch aus Nicht-Risikogebieten kommend –eingeführt wird. Zuletzt prüfte die deutsche Bundesregierung gar ein Verbot für Urlaubsreisen im Ausland. Dieses wäre nur schwer mit dem Grundgesetz in Einklang zu bringen. Offenbar hat man sich aus diesem Grund für die generelle Testpflicht entschieden. In den meisten europäischen Staaten sind private Covid-Untersuchungen mittlerweile leicht zugänglich.

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AUA-Kündigungen: Opposition und Gewerkschaft kritisieren die Regierung

Angesichts des Umstands, dass Austrian Airlines zum wiederholten Male in der Firmengeschichte Staatshilfe erhalten hat, sind die Reaktionen auf die Ankündigung, dass weitere 650 Jobs abgebaut werden sollen, durchaus heftig. Die FPÖ fordert Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) zum Rücktritt auf. Wirklich überraschend kommt die Ankündigung von AUA-Chef Alexis von Hoensbroech allerdings nicht, denn Blicke zur Konzernmutter nach Deutschland zeigen deutlich, dass die Corona-Pandemie auch zum Stellenabbau geführt hat. Sowohl die Kurzarbeit als auch die staatlichen Beihilfen haben lediglich den kurzfristigen Finanzbedarf gedeckt, doch mittelfristig wird aufgrund der schwachen Nachfrage mit niedrigeren Einnahmen gerechnet. Unabhängig davon sieht sich Vida-Fachgruppenobmann Daniel Liebhart in seinen Befürchtungen, die er im Vorjahr geäußert hat, bestätigt: „Wir haben davor gewarnt: Jetzt rächen sich die von der Regierung ohne Job-Garantie für die Beschäftigten schlecht abgeschlossenen Verhandlungen zur 450-Millionen-Euro-Staathilfe für die AUA. Die Mitarbeiter haben mit einem schmerzvollen Sanierungspaket ihren Teil zur Rettung der Airline in der Corona-Krise beigetragen. Ihnen das jetzt mit weiteren Kündigungen ohne Jobalternativen zu vergelten, ist einfach nur schäbig“. Der Gewerkschafter fordert daher, dass das AUA-Management der Verantwortung gegenüber der Belegschaft nachkommen soll und alternative Jobs innerhalb des Unternehmens oder der Lufthansa Group vermitteln sollen. Doch auch in Richtung der Bundesregierung äußert Liebhart Kritik: „Das ständige Hüpfen von einem Lockdown in den nächsten sorgt nur für Verunsicherung. Die Regierung muss jetzt endlich in die Gänge kommen und verlässliche Perspektiven für den Luftfahrtstandort Wien und seine Arbeitsplätze entwickeln. Wir brauchen jetzt rasch nachhaltige Konzepte, damit die Luftfahrt wieder abheben kann“. FPÖ und SPÖ schäumen Naturgemäß

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Covid-19 verpasst der Stadt Wien einen krassen Nächtigungsrückgang

Im heurigen Februar, in dem Wiens Beherbergungsbetriebe neuerlich durchgehend für den Freizeittourismus geschlossen waren, wurde in Wien ein Nächtigungsrückgang von 93,3 Prozent auf 69.000 Nächtigungen registriert.  Zusammen mit dem Jänner zählte Wien im Jahresverlauf bisher 128.000 Nächtigungen (-94,1 Prozent). Die Nettoumsätze der Beherbergungsbetriebe im Jänner 2021 betrugen dabei 6,5 Millionen Euro und damit um 89,3 Prozent weniger als noch im Vorjahr. Die konkreten Zahlen für den Februar sind noch ausständig.

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Tui kommt immer näher an das Vor-Krisen-Niveau heran

Beim deutschen Reisekonzern Tui ziehen die Buchungen für Sommerreisen allmählich an. Die Buchungszahlen lägen unverändert auf einem „ermutigenden“ Niveau von 2,8 Millionen Gästen, teilte Tui heute vor der Hauptversammlung mit. Das seien allerdings immer noch 60 Prozent weniger als im Vorkrisenjahr 2019. Der weltweit größte Reiseanbieter stutzte deshalb die für den Sommer geplante Kapazität ab Juli auf 75 von 80 Prozent. Zugleich sagte Tui, das Angebot flexibel anpassen zu können, falls die Nachfrage durch Fortschritte in der Pandemiebekämpfung stärker steigt. CoV-Impfungen und -Tests gäben Grund zu Optimismus. „Es zeigt sich auf allen Vertriebskanälen das zunehmende Interesse an Urlauben in der Sommersaison. Die Nachfrage der Kunden ist da, die Menschen wollen reisen“, erklärte der hart von der Coronavirus-Krise getroffene Konzern.

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Flughafen Leipzig/Halle fährt den Betrieb wieder hoch

Nach mehr als vier Monaten Zwangspause beginnt in dieser Woche schrittweise wieder der reguläre Passagierverkehr am Flughafen Leipzig/Halle. Die Verbindung in die österreichische Hauptstadt wird ebenfalls reaktiviert. Die erste Maschine seit dem 18. November 2020 hebt am Donnerstag nach Hurghada (Ägypten) ab, wie der Flughafen am Mittwoch mitteilte. Weitere Ziele sind dann die Kanaren, Antalya, Mallorca und ab kommenden Montag auch Wien. Beim Restart seien alle Vorkehrungen zum Gesundheitsschutz getroffen, Passagiere könnten sich vor Ort testen lassen, sagte Götz Ahmelmann, CEO der Mitteldeutschen Flughafen AG. „Jetzt kommt es entscheidend darauf an, dass sich auch unsere Gäste verantwortungsvoll verhalten und konsequent die Abstands- und Hygieneregeln beachten – von der Ankunft am Flughafen, über den Check-in und Flug bis zum Aufenthalt am Reiseziel“, so Ahmelmann weiter. Zuerst wird Condor den Betrieb wieder aufnehmen, gefolgt von SunExpress und Eurowings. Die AUA soll ab kommenden Montag nach Wien abheben.

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Korean Air: Mit Travel Pass in die Vereinigten Staaten

Nach einem internen Probelauf im April wagt sich Korean Air mit dem Travel Pass der IATA an die Öffentlichkeit. Der digitale Reisepass wird im Mai auf der Flugverbindung Incheon-Los Angeles (KE011) zum Einsatz kommen. Der erste Schritt bei „Test & Fly“ sehe demnach für Passagiere einen COVID-19-Antigentest im Testzentrum des Flughafens Incheon vor. Sie erhalten die Testergebnisse dann innerhalb einer Stunde über die Travel Pass Mobile App, die vorinstalliert werden muss. „Die Partnerschaft mit Korean Air zur Erprobung des IATA Travel Pass ist ein wichtiger Meilenstein, um den Regierungen das Vertrauen zu geben, die Reisebranche neu zu starten. Gemeinsam zeigen wir auf, dass die Luftfahrt Lösungen entwickeln kann, die zuverlässig sicherstellen, dass die Passagiere die Reiseanforderungen erfüllen“, erklärt Nick Careen, IATA Senior Vice President, Airport, Passenger, Cargo and Security.

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BGH: Zahlungsgebühren für Paypal sind erlaubt

Der deutsche Bundesgerichtshof befasste sich mit der Frage, ob man für das Bezahlen einer Rechnung eine Gebühr verlangen darf oder nicht. Eigentlich ist das aufgrund einer EU-Verordnung unzulässig, doch diese ist schwammig formuliert und lässt viel Raum für Interpretation offen. Der BGH entschied nun, dass bei Einschaltung eines externen Dienstleisters wie Paypal oder Klarna (Sofortüberweisung) Extrakosten in Rechnung gestellt werden dürfen. Die deutsche Rechtslage ist mit jener in Österreich nicht vergleichbar. In der Alpenrepublik ist das Erheben von Zahlungsentgelten generell unzulässig. Allerdings dürfen Händler eine bestimmte Zahlungsform mit einem Rabatt versehen. Das hinderte in der Vergangenheit insbesondere Fluggesellschaften nicht daran das Gesetz zu ignorieren. Der deutsche Bundesgerichtshof hatte sich aufgrund einer von der Wettbewerbszentrale gegen Flixbus geführten Klage mit der Frage zu befassen, ob das Erheben von Gebühren bei Bezahlung mit Paypal oder Klarna (Sofortüberweisung) zulässig ist oder nicht. Bei Bezahlung mittels Überweisung, SEPA-Lastschrift oder Kreditkarte dürfen aus gesetzlichen Gründen keine Spesen erhoben werden. Clevere Händler kalkulieren diese einfach völlig legal in ihre Preisgestaltung ein. Flixbus erhob auch nach der Änderung der Rechtsgrundlage für die Nutzung der Zahlungsmöglichkeiten Paypal und Klarna (Sofortüberweisung) eine Gebühr. Die Praxis hat man zwar zwischenzeitlich eingestellt, jedoch argumentierte man unter anderem damit, dass die EU-Verordnung externe Dienstleister eben nicht erfasst und diese hohe Kosten verursachen. In der Tat ist Paypal einer der teuersten Zahlungswege, die es momentan auf dem Markt gibt. Händlern werden zum Teil horrende Provisionen abgeknöpft. Paypal selbst will keine Gebühren für Endkunden Der Bundesgerichtshof wies die Klage der Wettbewerbszentrale in letzter Instanz

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