Eine beiläufige Bemerkung, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dass man heuer „eben nicht reisen sollte“, sorgt derzeit in der Reisebranche für Verwirrung. Besonders der Beisatz, dass die Regierung alle Mittel ausschöpfen will, um Reisen so kompliziert wir möglich zu machen, gibt nicht gerade eine euphorische Perspektive. Im Rahmen der am Dienstag abgehaltenen Bundespressekonferenz sagte Merkel: „Und insgesamt verhehle ich nicht, dass wir eigentlich den Reisehinweis geben, dass man in diesem Jahr eben nicht reisen sollte. Deshalb versuchen wir mit den uns zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln das zu erreichen, das wir können“. Da die deutsche Bundeskanzlerin keine näheren Details nannte, eröffnen die beiden Sätze durchaus viel Raum für Spekulation. Offensichtlich ist aber, dass der jüngste Mallorca-Boom rund um Ostern die Regierungschefin dazu bewogen hat auch im Sommer 2021 von Urlauben im Ausland mittels komplizierter Reiseregeln abzuschrecken. Rechtlich gesehen hat Deutschland keine Möglichkeit das Verlassen des Landes zu verbieten, doch die Rückkehr kann beispielsweise mit Quarantänepflicht äußerst steinig gemacht werden. Green Pass könnte ad absurdum geführt werden Die Ankündigung von Angela Merkel dürfte aber auch als erstes Eingeständnis, dass viele Menschen bis zu den Sommerferien keinen Zugang zu Covid-Impfungen haben werden, zu wetten sein. Jedenfalls versucht die deutsche Bundeskanzlerin offensichtlich auf noch wesentlich länger andauernde Reisebeschränkungen einzustimmen. Vor wenigen Tagen zeigte sich die Branche im Zusammenhang mit dem Green Pass zunächst erfreut. Deutschland brillierte während der ganzen Corona-Pandemie immer wieder mit nationalen Alleingängen, die stark von gemeinsam auf EU-Ebene gefassten Beschlüssen abwichen. Die Bundesrepublik ist aber kein Einzelfall, denn fast