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Milliardenkredit: IAG deckt sich ein

Der Luftfahrtkonzern hat eine revolvierende Kreditfazilität mit einem Bankenkonsortium unterzeichnet.  Der im Rahmen der Fazilität verfügbare Gesamtbetrag beläuft sich auf 1,755 Milliarden Dollar und wird für einen Zeitraum von drei Jahren plus zwei einjährige Verlängerungsperioden nach Ermessen der Kreditgeber zur Verfügung stehen. Das Geld stehe den Töchtern Aer Lingus, British Airways und Iberia zur Verfügung, so die International Airlines Group IAG. Die in Anspruch genommenen Beträge werden durch zulässige unbelastete Flugzeuge und Start- und Landerechte an den Flughäfen London Heathrow und London Gatwick besichert. 

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Merkel-Regierung prüft Verbot von Urlauben im Ausland

Der in Deutschland starke Buchungsanstieg rund um Ostern in Richtung Mallorca führt nun zu einem absurden und möglicherweise verfassungswidrigen Plan der deutschen Regierung: Derzeit prüft Angela Merkels (CDU) Kabinett ein vollständiges Verbot von Urlauben im Ausland. Ein entsprechender Prüfauftrag wurde an die fachlich zuständigen Ministerien erteilt, teilte die stellvertretende Regierungssprecherin, Ulrike Demmer am Mittwochnachmittag mit. Wie die Umsetzung erfolgen könnte, ist noch völlig offen. Jedenfalls ist damit zu rechnen, dass mit massiven rechtlichen Problemen zu rechnen ist, denn Reisefreiheit ist im Grundgesetz verankert. Defacto Ausreiseverbote – wie sie in der DDR praktiziert wurden – sind laut deutschem Grundgesetz nicht erlaubt. Demnach ist damit zu rechnen, dass äußerst rasch Klagen eingebracht werden könnten. Fix ist aber noch nichts, aber wenn es kommt, würde es möglicherweise Mallorca-Urlauber rund um Ostern treffen. In einer Bund-Länder-Schalte wurde explizit von Urlauben auf der Mittelmeerinsel gesprochen.

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Boeing errichtet neuen Standort in Deutschland

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing errichtet in Henstedt-Ulzburg (nahe Hamburg) ein neues Distributionszentrum für Chemie- und Spezialmaterialien. Dieses soll künftig rund 190 Mitarbeiter beschäftigen. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Henstedt-Ulzburg, Warburg-HIH Invest und dem Logistikimmobilienspezialisten Verdion baut Boeing seine Aktivitäten in Deutschland weiter aus und realisiert ein neues, europäisches Distributionszentrum für die Versorgung seiner Kunden im Bereich Produktion und Wartung mit Chemikalien und Spezialmaterialien. Die Bauarbeiten sollen noch im März 2021 starten. Die Eröffnung ist nach heutigem Stand für das zweite Quartal 2022 angekündigt“. Diese neue Niederlassung unterstreicht unser anhaltendes Bestreben, den deutschen Luftfahrtsektor weiter zu unterstützen und festigt unsere führende Position auf dem europäischen Markt für Distribution-Services. Während die Luft- und Raumfahrtindustrie vor herausfordernden Zeiten steht, wollen wir unsere Präsenz in Deutschland ausbauen, um langfristiges Wachstum zu sichern“, sagte Michael Haidinger, Präsident, Boeing Deutschland. Die deutsche Immobiliengesellschaft Warburg-HIH Invest hat das Projekt finanziert und wird das Gebäude an Boeing vermieten. Der Logistikimmobilienspezialist Verdion ist derweil für die Entwicklung der hochmodernen Anlage verantwortlich, die der Lagerung und dem Umschlag von chemischen Produkten für die Luftfahrtindustrie dienen wird. Das 34.347 m² große Grundstück liegt nur wenige Autominuten von Hamburg und dem Hamburger Flughafen entfernt und bietet einen idealen Standort zur Belieferung zahlreicher globaler Kunden. Das 19.254 m² große Gebäude wird eine 15.352 m² große Lagerfläche mit speziell auf die Bedürfnisse von Boeing zugeschnittenen Bereichen sowie 153 Parkplätze umfassen. An die Lagerhalle werden 3.251 m² an Büroflächen angeschlossen.

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ZRH mit kleinem Vorgeschmack auf den Sommer

Der Sommerflugplan steht in den Startlöchern, ab dem 28. März ist es dann soweit. Wegen der CoV-Krise bleibt das Angebot aber spärlich. So auch beim Flughafen Zürich. Dennoch: Einige Highlights sind auch dieses Jahr dabei. Unter anderem nimmt Edelweiss mit Jamaika eine weitere Karibik-Destination in ihren Flugplan auf. Von Mai bis Oktober bietet die Airline einmal wöchentlich einen Flug nach Montego Bay via Punta Cana an. Mit Tallinn und Billund plant die Swiss zwei weitere europäische Städte anzubieten. Die estnische Hauptstadt Tallinn wird ab dem 25. Juni und Billlund ab dem 2. Juli zweimal wöchentlich angeflogen. Vor allem Condor möchte in diesem Sommer wohl ordentlich mitmischen. Der Ferien-Flieger fliegt neu ab Zürich verschiedene Destinationen innerhalb Europas an. Auf dem Flugplan stehen Urlaubsziele rund um das Mittelmeer. Condor startet mit bis zu 28 Flügen ab Zürich nach Ibiza, Palma de Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria, sowie nach Griechenland (Kreta, Kos, Rhodos), Zypern (Larnaca) und Sardinien (Olbia). Zusätzlich dazu stellt der Aiport aber klar: „Änderungen am Flugplan sind aufgrund der Corona-Pandemie und der sich schnell ändernden Reise- und Quarantänebestimmungen jederzeit möglich.“ Trotzdem habe sich das Management bemüht, ein möglichst breites Flugangebot auf die Beine zu stellen.

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2020: FACC schreibt Millionenverlust

Die CoV-Pandemie hat den oberösterreichischen Luftfahrtzulieferer 2020 in ordentliche Turbulenzen gebracht. Unter dem Strich betrug der operative Verlust im Corona-Jahr 74,4 Millionen Euro. Im Geschäftsjahr 2019 gab es noch einen Betriebsgewinn von 22,1 Millionen Euro zu feiern. Von diesen Zahlen ist das börsennotierte Unternehmen heuer weit entfernt. Nicht nur die Fluggesellschaften leiden unter der Pandemie, auch der Markt für Flugzeuge ist eingebrochen. FACC-Vorstandschef Robert Machtlinger hält eine rasche Erholung für unwahrscheinlich. Der Umsatz von FACC schrumpfte um 126,2 Millionen Euro auf 526,9 Millionen Euro, weil seit Ausbruch der Pandemie deutlich weniger Flugzeuge gebaut werden. Diese horrenden Zahlen veranlassten das Management dazu, 650 Angestellte vor die Tür zu setzen. „Das war das schmerzhafteste Kapitel in der Geschichte der FACC. Es ist mir nicht leicht gefallen, aber es war notwendig“, so Machtlinger.  „Wir rechnen damit, dass sich beginnend mit der zweiten Jahreshälfte der Markt langsam erholen wird. Die Nachfrage nach Mobilität wird sich entsprechend entwickeln. Maßgeblich hierfür wird aber die schnelle und weitreichende Impfung gegen Covid-19 sein“, so Machtlinger. Nichtsdestotrotz werde es einige Jahre brauchen, bis sich die Branche vollständig von der gegenwärtigen Krise erholen wird. Konkret rechnet die FACC AG mit einer Zeitspanne von vier bis fünf Jahren.

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Merkel will Reisen im gesamten Jahr 2021 einschränken

Eine beiläufige Bemerkung, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), dass man heuer „eben nicht reisen sollte“, sorgt derzeit in der Reisebranche für Verwirrung. Besonders der Beisatz, dass die Regierung alle Mittel ausschöpfen will, um Reisen so kompliziert wir möglich zu machen, gibt nicht gerade eine euphorische Perspektive. Im Rahmen der am Dienstag abgehaltenen Bundespressekonferenz sagte Merkel: „Und insgesamt verhehle ich nicht, dass wir eigentlich den Reisehinweis geben, dass man in diesem Jahr eben nicht reisen sollte. Deshalb versuchen wir mit den uns zur Verfügung stehenden rechtlichen Mitteln das zu erreichen, das wir können“. Da die deutsche Bundeskanzlerin keine näheren Details nannte, eröffnen die beiden Sätze durchaus viel Raum für Spekulation. Offensichtlich ist aber, dass der jüngste Mallorca-Boom rund um Ostern die Regierungschefin dazu bewogen hat auch im Sommer 2021 von Urlauben im Ausland mittels komplizierter Reiseregeln abzuschrecken. Rechtlich gesehen hat Deutschland keine Möglichkeit das Verlassen des Landes zu verbieten, doch die Rückkehr kann beispielsweise mit Quarantänepflicht äußerst steinig gemacht werden. Green Pass könnte ad absurdum geführt werden Die Ankündigung von Angela Merkel dürfte aber auch als erstes Eingeständnis, dass viele Menschen bis zu den Sommerferien keinen Zugang zu Covid-Impfungen haben werden, zu wetten sein. Jedenfalls versucht die deutsche Bundeskanzlerin offensichtlich auf noch wesentlich länger andauernde Reisebeschränkungen einzustimmen. Vor wenigen Tagen zeigte sich die Branche im Zusammenhang mit dem Green Pass zunächst erfreut. Deutschland brillierte während der ganzen Corona-Pandemie immer wieder mit nationalen Alleingängen, die stark von gemeinsam auf EU-Ebene gefassten Beschlüssen abwichen. Die Bundesrepublik ist aber kein Einzelfall, denn fast

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Mallorca: Easyjet wird keine Tests durchführen

Die österreichische Fluggesellschaft Easyjet Europe stemmt sich gegen verpflichtende Coronatests, die vor dem Abflug in Palma mit Flugziel in Deutschland, durchgeführt werden sollen. Der Konzern verweist darauf, dass dies nicht Aufgabe der Airlines, sondern der Passagiere wäre. Die Mitbewerber Eurowings, Lufthansa, Tuifly und Condor konnten mit dem Angebot, dass vor dem Abflug in Palma verpflichtende Coronatests organisiert werden, Zwangsquarantäne rund um Ostern abwenden. Davon hält Easyjet nichts und will sich auch nicht an der Umsetzung beteiligen, schreibt der Berliner Tagesspiegel unter Berufung auf ein Statement des Billigfliegers. Country-Manager Stephan Erler kritisiert, dass Deutschland „noch immer keine bundeseinheitliche Test- und Einreisestrategie“ umgesetzt habe. Easyjet erwartet sich nun eine verbindliche Regelung, die für alle Airlines gleich ist und zwar „sowohl aus Risikogebeiten als auch aus Nicht-Risikogebieten kommend“. Auch bekräftig Erler die Forderung nach europaweit einheitlichen Reiseregeln, an denen sich Fluggesellschaften und Passagiere orientieren können.

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SmartLynx startet Charterflüge ab Deutschland

Die lettische Charterfluggesellschaft SmarLynx wird im Herbst 2021 ab Hamburg, Hannover, Düsseldorf und München Verbindungen auf die kanarischen Inseln Fuerteventura, Gran Canaria und Teneriffa anbieten, bestätigte das Unternehmen. Die Flüge werden nicht auf eigene Rechnung durchgeführt, sondern im Auftrag von Involatus. Die genannte Firma ist darauf spezialisiert Flugzeuge zu chartern und die Kapazität auf eigene Rechnung an Reiseveranstalter zu verkaufen. Gelegentlich bietet Involatus auch Restplätze im Einzelplatzverkauf an. Vorerst ist geplant, dass im Oktober und November 2021 geflogen werden soll: „Die anhaltenden Reisebeschränkungen und der zögerliche Verlauf der Impfungen zeigen, dass sich die Nachfrage nach Flugreisen vermutlich auf den Herbst konzentrieren werden. Wir sehen überproportional hohe Buchungseingänge vor allem im Oktober“, so Involatus-Chef Erkan Türkoral gegenüber der FVW. Bei Smartlynx fungiert der ehemalige Small-Planet-Deutschland-Geschäftsführer Oliver Pawel als Country Manager für die Bundesrepublik. Zuvor war er unter anderem für Germania tätig. Der Sommer 2018 war eigentlich äußerst stark, ging aber auch aufgrund unzähliger Verspätungen unrühmlich in die Geschichte ein. Bei der Small Planet Gruppe war das Ausmaß so drastisch, dass der Konzern unter den Schadenersatzforderungen von Passagieren und Veranstaltern kollabiert ist und alle Airlines der Firmengruppe aufgelöst wurden.

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Interjet kündigt Insolvenzantrag an

Die mexikanische Billigfluggesellschaft Interjet wird laut Mehrheitseigentümer und Firmenchef Alejandro del Valle in der kommenden Woche einen Insolvenzantrag stellen. Der Manager sagte gegenüber der Zeitung El Financiero, dass dieser Schritt notwendig ist, um den Einstieg eines nicht näher genannten Investmentfonds ermöglichen zu können. Dieser soll laut del Valle bis zu einer Milliarde U.S-Dollar in Interjet einbringen. Er sagte auch, dass die Berater der Lufthansa Group, Lufthansa Consulting, angeboten hätten, als erste Tranche rund 68 Millionen U.S.-Dollar einzuzahlen. Diese Aussage würde bedeuten, dass Lufthansa vor dem Einstieg in den mexikanischen Markt stehen könnte. Der Kranich-Konzern wollte die Äußerungen von Alejandro del Valle nicht kommentieren. Zusätzlich zum geplanten Insolvenzverfahren in Mexiko will Interjet auch in den Vereinigten Staaten ein Chapter-11-Verfahren anmelden. Der Firmenchef ist davon überzeugt, dass der Billigflieger nach dem Verfahren mit rund 350 bis 500 Millionen U.S.-Dollar aufgestellt sein wird. Del Valle sagte aber auch klar und deutlich: „Sollte der Deal mit dem Investor platzen, kommt Interjet leider unter den Hammer“. Die Fluggesellschaft befindet sich seit längerer Zeit in finanzieller Not. Zum Teil wartet das Personal seit September 2020 auf die Löhne. Der Flugbetrieb wurde am 11. Dezember 2020 offiziell eingestellt. Ein großer Teil der Belegschaft hat seit 8. Jänner 2021 aufgrund unbezahlter Gehälter die Arbeit niedergelegt.

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Easyjet: Lundgren rechnet mit langsamer Erholung

Kurz nach der Zulassung des ersten Covid-Impfstoffs war in der Flug- und Touristikbranche die Euphorie, dass der Sommer 2021 ein starkes Geschäft wird und eine rasche Erholung eintreten wird. Mittlerweile ist man nicht mehr so optimistisch, so auch Easyjet-Chef Johan Lundgren. Der Manager sagte während dem „Straight Talk“, der von Eurocontrol veranstaltet wurde, dass er mit einem harten Wettbewerb rechnet, denn alle Fluggesellschaften werden versuchen möglichst viele Kunden befördern zu können. Aufgrund des langsamen Impffortschritts in der Europäischen Union könnte die Nachfrage noch länger verhalten sein. Lundgren erklärte, dass er damit gerechnet habe, dass es auf dem Weg der Erholung „Schlaglöcher geben wird“. Der Easyjet-Chef vertrat die Ansicht, dass die Erholung der Nachfrage im direkten Zusammenhang mit dem Impffortschritt steht. Er hofft, dass innerhalb der EU einheitliche Regeln für Flugreisen eingeführt werden. In diesem Zusammenhang setzt der Billigflieger durchaus große Hoffnungen auf den Green Pass. Laut Lundgren wird es länger als anfangs gedacht dauern bis sich die Branche erholt haben wird. Easyjet sieht er gut aufgestellt, da man die Kosten senken habe können. Die durchaus hohen Staatshilfen, die an Mitbewerber geflossen sind, kritisierte der Airline-Chef, nannte jedoch keinen Wettbewerber namentlich.

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