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American Airlines macht 18 Boeing 737-Max zu Geld

Im Rahmen eines Sale-and-Leaseback-Deals macht American Airlines 18 Flugzeuge des Typs Boeing 737 Max 8 zu Geld. Mit Dubai Aerospace Enterprise wurde bereits gegen Ende des Vorjahres ein entsprechender Vertrag unterschrieben, jedoch erst am Montag öffentlich bekanntgegeben. „Diese Transaktion spiegelt unsere Agilität, unsere Bilanzstärke, unsere Zeichnungsfähigkeit, unsere Fähigkeit, einen unserer langfristigen Kunden zu unterstützen, und unser Vertrauen in die Produktstärke des 737 Max 8-Flugzeugs wieder“, so DAE-Chef Firoz Tarapore. American Airlines hat rund 100 Maschinen dieses Typs bestellt. Die Boeing 737 Max erhielt nach zwei fatalen Abstürzen ein fast zweijähriges Flugverbot. Mittlerweile haben zahlreiche Länder unter Auflagen die Wiederzulassung erteilt. American Airlines setzt das Muster seit einigen Wochen wieder kommerziell ein. In Europa brachte Tui Airlines Belgium die Max als erster europäischer Operator wieder in den kommerziellen Liniendienst.

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Sommer: Bis zu 34 Destinationen ab Karlsruhe/Baden-Baden

Die am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden tätigen Airlines wollen in der am Sonntag startenden Sommerflugplanperiode rund 34 Destinationen anbieten. Wie viele es tatsächlich werden ist laut Airport aufgrund der dynamischen Pandemielage noch offen. Nach aktuellem Stand bedient Ryanair beispielsweise wieder neben den beliebten Städtezielen wie Barcelona, Rom oder London auch das marokkanische Fès als neues Ziel. Wizz Air hat zusätzlich Cluj-Napoca und Pristina neu in das Flugangebot ab FKB aufgenommen. Eurowings nimmt tägliche Flüge nach Mallorca ins Programm und Corendon Airlines wird Antalya, Heraklion und Rhodos bedienen. Ebenfalls nach Antalya wird Freebird Airlines fliegen. Ab dem 1. April 2021 ist eine Corona-Teststation täglich von 8 Uhr bis 19 Uhr und zu den Flugzeiten besetzt. Durchgeführt werden dort sowohl Corona-Antigen-Schnelltests als auch PCR-Tests für Selbstzahler. Alle weiteren Informationen zur Anmeldung, Terminabsprache, Kosten und Auswertungsdauer erhalten Sie auf der Homepage www.ambulance-europa.de.

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Schweden führt schadstoffabhängige Gebühren ein

Die schwedische Regierung prüft momentan eine grundlegende Änderung der Landegebühren. Bislang orientieren diese sich in erster Linie am Gewicht. Künftig soll der Schadstoffausstoß den Ausschlag geben. Sollte der Vorschlag umgesetzt werden, so würde Schweden den Einsatz junger Maschinen, die tendenziell weniger Kohlenstoffdioxid ausstoßen vergünstigen, während ältere Flugzeuge stärker zur Kasse gebeten werden. Werden alternative Antriebe oder biologischer Kraftstoff genutzt, könnte ein zusätzlicher Rabatt winken. In erster Linie würden Airlines, die kontinuierlich in die Erneuerung ihrer Flotten investieren, profitieren. Das schwedische Verkehrsministerium geht davon aus, dass eine Art Bonus-/Malus-System einen finanziellen Anreiz für die Fluggesellschaften liefern wird. Einige Lowcoster unterhalten besonders junge Flotten, weshalb diese in den Genuss von Vergünstigungen kommen könnten. Im Parlament bekam die Ökologisierung der Start- und Landegebühren bereits Zustimmung. Ab Juli 2021 soll ein Testlauf auf den Flughäfen Stockholm-Arlanda und Göteborg-Landvetter erfolgen. Laut Verkehrsministerium ist man das erste EU-Mitglied, das die Gebühren vom Schadstoffausstoß und nicht mehr vom Gewicht und/oder Lärm abhängig macht.

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Ukraine verlangt PCR-Test von allen Einreisenden

Mit Wirksamkeit zum 24. März 2021 müssen in der Ukraine sämtliche Einreisenden einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf, vorlegen. Bislang galt dies nur für Staaten, die rot gelistet waren. Weiters ist die Vorlage einer Covid-19-Versicherung einer Assekuranz mit Sitz oder Zweigniederlassung in der Ukraine für alle verpflichtend. Ausgenommen sind Personen mit Staatsbürgerschaft oder Aufenthaltstitel der Ukraine. Diese haben die Möglichkeit alternativ eine Quarantäne anzutreten. Die Regierung des osteuropäischen Landes weist in einer Aussendung ausdrücklich darauf hin, dass Ausländer (ausgenommen mit Aufenthaltstitel) keine Quarantäne antreten können. Sollten der negative PCR-Test und/oder die Versicherungspolizze fehlen, so kann am Grenzübergang eine Zurückweisung ausgesprochen werden. Nähere Informationen zu den neuen Einreisbestimmungen bei Visit Ukraine unter diesem Link.

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Nächster Boden-Vorfall in Danzig: Partenavia P 68 kracht in Saab 340

Zum dritten Mal binnen weniger Wochen ist es am Dienstag auf dem Flughafen Danzig zu einer Kollision auf dem Vorfeld gekommen. Diesmal hatte die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air „Glück“, dass eine Saab 340 von Sprint Air im Weg stand. In diese krachte eine Partenavia P 68 Observer 2. Gleich zweimal wurde Wizz Air auf dem polnischen Airport das Opfer von Vorfeldfahrzeugen, die in Airbus-Jets gekracht sind. Beim ersten Mal verkantete sich ein Service-Fahrzeug im Heckbereich und nur wenige Wochen später krachte ein Transporter im Bereich des Bugs in einen Airbus A320. Die Chancen, dass erneut ein Wizz Air Jet in Danzig ungewünschte Bekanntschaft am Boden bekommt, standen gar nicht mal so schlecht. Wie Fotos, die vom polnischen Portal trojmiasto.pl veröffentlicht wurden, zeigen, bewahrte die SP-KPU, eine Saab 340 der Sprint Air, den ungarischen Billigflieger vor einem weiteren unverschuldeten Boden-Zwischenfall in Danzig. Die Partenavia P 68 Observer 2 mit der Registrierung SP-FPM krachte in das Turbopropflugzeug und verkantete sich zwischen linker Tragfläche und Rumpf. Die Ursache dieser Kollision ist noch unklar. Der Flughafen Danzig bestätigte auf Anfrage, dass die Untersuchungen laufen. Es gibt keine Verletzten, es ist bloßer Sachschaden entstanden. Allerdings dürfte dieser an beiden Flugzeugen nicht gerade billig ausfallen. Es bleibt aber zu hoffen, dass die fast schon „gruselige“ Boden-Crash-Serie in Danzig damit beendet ist.

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EuGH bittet Airlines zur Kasse: Streik zählt zu normalem Unternehmensbetrieb

Die Fluggastrechteverordnung deckt auch einen Pilotenstreik ab: Wenn ein Flug wegen eines angekündigten Streiks der Airline-Mitarbeiter gestrichen wird oder deutlich verspätet ist, kann der Kunde ein Recht auf Entschädigung haben.  Das teilte der Europäische Gerichtshof heute nach einem Urteil mit. Die Fluggesellschaft könne nicht argumentieren, dass ein solcher Streik ein „außergewöhnlicher Umstand“ sei, insbesondere wenn dieser sich an geltendes Recht halte. Vielmehr sei die Protestaktion als gewöhnliche Unternehmenstätigkeit zu qualifizieren, so der EuGH. Ein außergewöhnlicher Umstand im Sinne der Fluggastrechteverordnung liege vor, wenn die Vorkommnisse ihrer Natur oder Ursache nach nicht Teil der normalen Ausübung der Tätigkeit des betreffenden Luftfahrtunternehmens und nicht tatsächlich „beherrschbar“ seien. Beim obersten rechtsprechenden Organ der EU war diesbezüglich ein Streitfall aus Skandinavien anhängig. Ein Fluggast will von einer Fluggesellschaft einen Ausgleich in der Höhe von 250 Euro, weil ein für April 2019 angesetzter Flug von Malmö nach Stockholm am selben Tag wegen eines Pilotenstreiks in Norwegen, Schweden und Dänemark gestrichen wurde. Das zuständige schwedische Gericht bat den EuGH um Auslegung der einschlägigen Verordnung. Der zuständige EuGH-Generalanwalt hatte in seinen Schlussanträgen die Auffassung vertreten, dass ein von Gewerkschaften organisierter Streik ein außergewöhnlicher Umstand sei – Aviation.Direct berichtete. Aber: Die Richter müssen dem Generalanwalt in ihrem Urteil nicht folgen und können Gegenteiliges beschließen, wie im vorliegenden Fall auch getan.

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Thailand lockert vorsichtig Einreisebestimmungen

Reisende müssen seit Pandemiebeginn auf Thailand-Urlaube verzichten. Das stark vom Tourismus lebende Land geht vergleichsweise hart gegen die Ausbreitung des Virus vor. Jetzt wagen die Verantwortlichen zumindest einen kleinen Schritt in Richtung Lockerungen und verkürzen ab dem 1. April die vorgeschriebene Dauer der Quarantäne. Bisher mussten Einreisende ganze 14 Tage in Isolation verbringen. Das ändert sich auch nicht für Menschen aus Hoch-Risiko-Gebieten. Doch für Reisende aus ausgewählten Ländern gelten fortan neue Bestimmungen: Sie müssen nur noch zehn Nächte in einem der quarantänezertifizerten Hotelsaushalten.  Zusätzlich dazu müssen während des Hotelaufenthalts zwei PCR-Testungen erfolgen. Fallen diese negativ aus, würde dem „normalen“ Urlaub nichts mehr im Weg stehen. Das berichtet das Fachportal Reisetopia. Covid-19-Geimpfte genießen demgegenüber natürlich mehr Freiheiten. Diese müssen sich lediglich in eine kurzweilige Quarantäne von sieben Nächten begeben und zusätzlich einen negativen Corona-Test vor Ort vorweisen können, bevor der Urlaub starten kann. Das alles sei nur der Anfang von der „großen Wiedereröffnung“ Thailands. Gerüchten zufolge plant die Regierung eine vollständige Öffnung für Touristen im kommenden Herbst. Bis dahin soll in ausgewählten Regionen eine quarantänefreie Einreise ermöglicht werden. Es bleibt abzuwarten, ob sich das als wahr herausstellt. Fest steht wohl einzig und alleine die Tatsache, dass etwaige Lockerungen nur von Menschen aus Low Risk Countries in Anspruch genommen werden können.

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Emirates produziert koschere Menüs

Das Joint Venture nennt sich Kosher Arabia und gehört sowohl Emirates Flight Catering als auch der britischen CCL Holdings – je zur Hälfte.  Am Wochenende hat es seine Catering-Einrichtung in Dubai eröffnet und ist so zu einem der ersten registrierten und zertifizierten Produzenten koscherer Speisen in den Vereinigten Arabischen Emiraten geworden. Kosher Arabia will Mahlzeiten für Kunden aus der Luftfahrt, dem Gastgewerbe und dem Veranstaltungssektor, einschließlich der Dubai Expo 2020, in der gesamten Golfregion anbieten. Das Unternehmen nahm seinen Betrieb mit einem Team von 20 kulinarischen Fachleuten auf, die alle gründlich in der Zubereitung, Handhabung und dem Servieren koscherer Speisen geschult wurden. „Von einem Team erfahrener, kreativer Köche bis hin zu fortschrittlichen Technologien und seriösen Partnern sind wir gut positioniert, um den Markt anzuführen und unseren Kunden in der gesamten Region köstliche und originelle koschere Menüs anzubieten. Wir werden Tag für Tag mit dem Ziel arbeiten, erstklassige Dienstleistungen und Produkte mit der Hilfe von innovativen und nachhaltigen Lösungen anzubieten“, so Matt Rickard, General Manager bei Kosher Arabia.

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SZG: Neuer Partner für Flugzeugwartung am Airport

Ab dem 1. April kümmert sich ein neuer Partner um Flugzeugbelange in technischer Hinsicht.  Nayak-LM Austria GmbH eröffnet eine Air- Maintenance-Station am Salzburg Airport und wird zukünftig Instandhaltungs- und Wartungsdienstleistungen für alle Airlines, die in Salzburg tätig sind, durchführen. Mit der Aufnahme des Geschäftsbetriebs unterzeichnete Lufthansa-Tochter Eurowings auch gleich einen langfristigen Wartungsvertrag. Nayak wird fortan die täglichen Wartungsarbeiten für den Carrier übernehmen.  „Wir freuen uns, dass unsere Airline-Kunden alle erforderlichen Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten jetzt direkt vor Ort durchführen lassen können. Da bietet ein professioneller Partner mit einem umfangreichen Portfolio den Fluglinien zusätzliche Sicherheit, wenn sie nach Salzburg fliegen. “, ist Flughafengeschäftsführerin Bettina Ganghofer überzeugt.  

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Flughafen Hannover vor Stellenabbau

Der Flughafen Hannover wird angesichts der Corona-Pandemie den Personalstand reduzieren. In erster Linie soll dies über vorzeitige Pensionierungen, natürliche Fluktuation ohne Nachbesetzung und Nichtverlängerung befristeter Verträge umgesetzt werden. Geschäftsführer Raoul Hille erklärte gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, dass das Unternehmen „den Rucksack an Schulden zügig reduzieren“ will und „wieder höhere Margen zu erwirtschaften“ beabsichtigt. Das schließt auch den Personalstand ein, den der Manager „noch schlanker“ machen will. Hannover-Chef Hille gab keine Auskünfte über das Ausmaß des geplanten Stellenabbaus, kündigte jedoch an, dass das Sparprogramm auch Auswirkungen auf die Passagiere haben wird. Im Bereich der Dienstleistungen müssen diese mit „kleineren Abstrichen“ rechnen, so der Flughafenchef weiters gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen.

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