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AUA: OE-LAX vor letzter kommerzieller Rotation

Am Sonntag, den 28. März 2021 wird die Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAX letztmalig einen kommerziellen Umlauf für Austrian Airlines antreten. Anschließend wird der Langstreckenjet, der im Jahr 1992 an Lauda Air ausgeliefert wurde, außer Dienst gestellt. Am Sonntag soll die OE-LAX gegen 10 Uhr 35 als OS 93 in Richtung Washington abheben. Die Rückkunft ist für Montag gegen 8 Uhr 40 unter der Flugnummer OS 94 angekündigt. Dies teilte ein Firmensprecher gegenüber Aviation Direct mit. Das betroffene Flugzeug ist derzeit 28,3 Jahre alt und wurde bereits an ein Verwertungsunternehmen in den Vereinigten Staaten verkauft. Austrian Airlines trennt sich heuer von drei Boeing 767-300ER. Die OE-LAT wurde bereits Anfang des Monats ausgeflogen. Für die OE-LAW, die ebenfalls an MonoCoque Diversified Interests verkauft wurde, gibt es noch keinen fixen Termin für die Übergabe an den Käufer. Die Maschinen mit den Registrierungen OE-LAT, OE-LAX und OE-LAW werden in den Vereinigten Staaten zum Zweck der Ersatzteilgewinnung zerlegt.

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Austrian-Airlines-Chef schließt Kündigungen nicht mehr aus

Austrian Airlines kündigte am Donnerstag an, dass aufgrund der weiterhin anhaltenden Corona-Pandemie und der damit verbundenen verhaltenen Nachfrage weitere Sparmaßnahmen gesetzt werden. Hinsichtlich der Ausflottung der Maschinentypen DHC Dash 8-400 und Airbus A319 befinde man sich in einer finalen Phase. Die Zentralisierung des Flugverkehrs in Wien und die damit verbundene Auflösung aller Bundesländer Crew- und Technik-Basen sowie einiger Stationen zur Passagierabfertigung läuft ebenfalls. Um neben der langfristigen Ergebnisentwicklung auch die Rückzahlung der Kredite zu sichern, konnten 2020 durch Vereinbarungen mit dem Personal sowie Lieferanten und Systempartnern umfassende und mehrjährige Krisenpakete geschnürt werden. Auch bei der Büro-Infrastruktur hatte Austrian zuletzt eine Reduktion angekündigt, bei der vier von acht Etagen des Austrian Head Office an die Flughafen Wien AG zurückgegeben werden. „Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber den Österreicherinnen und Österreichern bewusst und wollen unsere Kreditschulden, sobald es zu einer Markterholung kommt, schnellstmöglich tilgen“, erklärt Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech. „Die Pandemie dauert deutlich länger als erwartet, und die Auswirkungen werden auch noch mehrere Jahre spürbar sein. Daher werden wir die Ergebnisziele, die wir uns im letzten Frühjahr gesetzt hatten, nicht mehr erreichen können. Aus diesem Grund setzen wir jetzt zusätzliche Maßnahmen, um die Zukunft unserer Austrian Airlines dauerhaft abzusichern.“ Personalabbau steht bevor Um das Risiko einer langsameren Markterholung in den kommenden Jahren zu begrenzen, sollen zwei weitere Airbus Flugzeuge in ein Long-Time-Storage gehen und somit die aktuelle Gesamtflotte von rund 80 Flugzeugen – zumindest bis 2024/2025 – auf 58 statt der bisher geplanten 60 Flugzeuge schrumpfen. Vorgesehen ist dabei auch

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Ostern: Türkei und Mallorca beflügeln den Hannover-Flugplan

Während der Osterferien ist das Angebot auf dem Flughafen Hannover wieder erhöht. Tuifly, Condor und Eurowings bieten gemeinsam 21 Palma-Umläufe pro Woche an. Austrian Airlines feiert nach einigen Jahren Abwesenheit das Comeback. Vor wenigen Wochen gab die AUA bekannt, dass man die einst an Eurowings übergebene Route wieder selbst bedienen wird. Zuletzt lag die Strecke aufgrund der Corona-Pandemie brach. Vorerst soll Wien-Hannover niederfrequent bedient werden. Als Maschinentyp kommen vorerst überwiegend DHC Dash 8-400 und Embraer 195 zum Einsatz. Ein weiterer Schwerpunkt des Osterprogramms ab Hannover sind insgesamt 13 Ziele in der Türkei. Diese werden von drei Airlines angeboten und richten sich sowohl an den so genannten ethnischen Verkehr als auch an Urlauber. Personen, die sich in der Türkei aufgehalten haben, müssen nach ihrer Rückkunft nach Deutschland in Quarantäne, sofern sie nicht Ausnahmen für sich in Anspruch nehmen können.

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Airbus erhöht Range des A220-300

Das Höchstabfluggewicht des Airbus A220-300 wurde um eine Tonne auf 70,9 Tonnen angehoben. Die Range erhöht wird auf 3.550 nautische Meilen angehoben – eine Steigerung um 200 Meilen. Ab Mitte 2021 soll diese Variante zum Einsatz kommen. Gegenüber dem Portal Flightglobal sagte Airbus-Manager Antonio da Costa, dass man sich mit Reservefaktoren in der Struktur befasst habe und eine entsprechende Marge nutzbar gemacht habe. Hintergrund dürfte sein, dass sich Großkunde Jetblue dafür interessiert die Maschine gegebenenfalls im Verkehr zwischen Europa und den Vereinigten Staaten zum Einsatz zu bringen. Immer wieder kommen Diskussionen bezüglich einer Langstreckenvariante auf. Bislang hält sich Airbus zurück, denn das Projekt wäre auch eine konzerninterne Konkurrenz für den Airbus A321LR/XLR. Auch die Pläne für die gestreckte Version A220-500 liegen weiterhin auf Eis. Air France bekundete wiederholt Interesse daran.

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Referendum: Stockholm-Västerås bleibt offen

In einer Volksabstimmung entschieden sich die Bewohner der schwedischen Stadt Västerås mit einer 78,2-prozentigen Mehrheit für die Offenhaltung des hauptsächlich von Ryanair genutzten Airports. Die Stadtverwaltung stellte aufgrund anhaltender Verluste die Schließung in Aussicht. Aufgrund von Protesten wurde ein Referendum abgehalten. Die Beteiligung war jedoch äußerst gering, denn von den rund 120.000 Einwohnern haben nur 45.417 teilgenommen. Dennoch kündigte der Stadtrat an, dass das Ergebnis respektiert wird und der Airport offengehalten wird. Ryanair vermarktet den Flughafen als Stockholm-Västerås, jedoch befindet sich dieser rund 100 Kilometer von der Hauptstadt entfernt befindet. Mit Ausnahme von Arlanda ist die Zukunft der anderen Airports nicht in trockenen Tüchern. Swedavia beabsichtigt die Schließung des innerstädtischen Flughafens Bromma. Skavsta steht eigenen Angaben nach kurz vor der Pleite. Die Regierung will keine Finanzhilfen zur Verfügung stellen, was die Situation nicht gerade einfacher macht. Überblick über die Flughäfen Stockholms: Insgesamt vier Airports werden von Airlines als „Stockholm“ vermarktet. Zumindest zwei davon befinden sich äußerst weit von der schwedischen Hauptstadt entfernt. Wenig überraschend: Diese werden überwiegend von Billigfliegern wie Ryanair und Wizzair genutzt. Die untenstehende Karte zeigt die Lage der vier Flughäfen. Arlanda (ARN) ist der größte Airport Schwedens. Dieser befindet sich etwa 37 Kilometer nördlich von Stockholm und ist eines der Drehkreuze von SAS. Abgesehen von Billigfluggesellschaften nutzen die meisten Airlines diesen Airport. Bromma (BMA) befindet sich innerhalb des Stadtgebiets von Stockholm. Der kleine Airport ist die Homebase der Regionalfluggesellschaft BRA und wird aufgrund der 1668 Meter kurzen Piste hauptsächlich von Regio-Airlines genutzt. Allerdings fliegen auch Finnair und

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Malta Air: Arbeitsamt kassiert erneute Schlappe vor Gericht

Das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen entschied, dass die deutschen Bases von Malta Air als eigenständige Betriebe zu betrachten sind. Diese vorläufige Entscheidung ist im Streit um das Kurzarbeitergeld möglicherweise von hoher Bedeutung. Zwischen der Bundesagentur für Arbeit und der Ryanair-Tochter schwelt seit Sommer 2020 eine juristische Auseinandersetzung. Das Arbeitsamt sprach den rund 1.000 Beschäftigten zunächst die Kurzarbeit zu, zog jedoch dann den Bescheid zurück. Dagegen zog das Unternehmen vor Gericht und obsiegte in erster Instanz. Die erste Entscheidung wurde unter anderem damit begründet, dass der Bundesagentur schon allein aufgrund des Firmennamens klar sein hätte müssen, dass ein Auslandsbezug besteht. Das Arbeitsamt legte ein Rechtsmittel ein. Nun verdonnerte das Landessozialgericht dazu, dass ein Anerkennungsbescheid ausgestellt werden muss. Das Gericht begründete dies unter anderem auch damit, dass es für einen eigenständigen Flugbetrieb lediglich Personal und Flugzeugen bedürfe. Die weitere Infrastruktur werde ohnehin kostenpflichtig von den Airports genutzt. Nachdem besagter Bescheid zugestellt ist, kann Malta Air erneut Kurzarbeit beantragen und zwar rückwirkend zurück bis zum Datum des Erstantrags vom Frühjahr 2020.

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Priority-Umbuchungen: Ryanair kassiert 14 Euro pro Strecke

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair wirbt derzeit offensiv mit „kostenlosen Umbuchungen“. Dies hat aber ausgerechnet für Priority-Passagiere einen Haken, denn diese werden bei Änderung ihrer Buchung mit 14 Euro pro Person und Strecke zur Kasse gebeten. Viele Fluggesellschaften, so auch der genannte Lowcoster, rühmen sich derzeit mit kostenlosen Änderungen der Reservierungen. Dabei verschweigen die meisten Anbieter aber, dass eine mögliche Tarifdifferenz aufzuzahlen ist. Oftmals ist der Verzicht auf die Spesen an eine recht lange Vorlaufzeit geknüpft, so dass bei kurzfristigen Änderungen der Einreisebestimmungen erst recht wieder Umbuchungsgebühren verrechnet werden. Besonders dreist verhält sich Ryanair im Zusammenhang mit dem Priority-Paket. Wenn dieses gleich mit der ursprünglichen Buchung dazu gekauft wurde, so fallen bei Umbuchungen pro Person und Strecke 14 Euro für die Änderung des Priority-Pakets an. Sollte der neue Flug günstiger oder zumindest gleich viel kosten, so fallen immer 28 Euro Änderungsgebühr an. Umgehen kann man das nur, indem man bei der Buchung die Priority-Option nicht dazu kauft und im Bedarfsfall erst kurz vor dem Abflug hinzufügt. Da dieses kostenpflichtige Paket dynamisch bepreist ist, unterscheiden sich die Kosten von Flug zu Flug. Auch wenn Priority bei der ursprünglichen Buchung teurer ist als beim Zukauf bei einer neuen Reservierung bittet der Carrier pro Person und Strecke um die Bezahlung von 14 Euro. Das führt zum absurden Umstand, dass Reisende, das kostenpflichtige Extra gemeinsam mit ihrem ursprünglichen Ticket gekauft haben, finanziell benachteiligt werden. In der offiziellen Kommunikation ist keine Rede davon, doch im Preisverzeichnis findet sich der entsprechende Punkt.

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O’Leary: „Ryanair kann noch einen Totalausfall-Sommer verkraften“

Die seit bald einem Jahr an fast allen öffentlichen Orten in Innenräumen vorgeschriebenen Masken könnten auch noch weit in das Jahr 2022 erhalten bleiben. Davon geht Ryanair-Chef Michael O’Leary aus. Im Sommer 2021 will die von ihm geleitete Firmengruppe pro Tag etwa 2.300 Flüge durchführen. O’Leary sagte während einer Onlinekonferenz, dass er mit starken Lockerungen der Reisebeschränkungen rechnet. Die angebotene Kapazität soll rund 80 Prozent des Werts von 2019 entsprechen. Im Hinblick auf das Vereinigte Königreich sagte er, dass die Buchungen seit der Bekanntgabe, dass es im Sommer 2021 kaum mehr Reisebeschränkungen geben soll, stark angestiegen sind. Finanziell sieht Michael O’Leary die Ryanair Group gut aufgestellt. Man könne noch einen Totalausfall verkraften, jedoch gelte es dies zu vermeiden. Impfungen sieht der Airline-Chef als Türöffner für die Beendigung von Quarantänemaßnahmen an. Auf die jüngsten Diskussionen in Deutschland und im Vereinigten Königreich ging der Manager nicht ein.

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München: Betrunkener übergibt sich vor der Bundespolizei

Ein 49-Jähriger Mann aus Berlin sorgte am Montag für ordentlich Wirbel im Terminal 2 des Flughafens München. Laut Bundespolizei soll er sich in stark alkoholisiertem Zustand vor die Sicherheitskontrolle gesetzt haben und so die Abläufe aufgehalten haben. Der Mann soll ein gültiges Flugticket für einen Inlandsflug nach Berlin gehabt haben, schaute jedoch zuvor offensichtlich zu tief ins Glas. Das Sicherheitspersonal des Airports rief die Bundespolizei herbei, wobei die Beamten anschließend massiv bedroht und beschimpft wurden. Laut Mitteilung der Bundespolizei soll der Störenfried angegeben haben, dass er in einem Schützenverein ist und die Beamten erschießen werde. Auch wurde der Betrunkene handgreiflich und ging auf die Beamten los. Doch das war dann zu viel, denn dann musste sich der Mann an Ort und Stelle übergeben. Formell wurde der Trunkenbold verhaftet, jedoch wurde vorsichtshalber zunächst eine Untersuchung durch den Notarzt durchgeführt. Danach durfte der Mann einige Stunden in der Ausnüchterungszelle verbringen und kassierte mehrere Strafanzeigen.

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Air Baltic kündigt Dubai-Flüge an

Im Zuge der Weltausstellung „Expo 2020“, die mit ein Jahr Verspätung erstmals in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden wird, fliegt Air Baltic ab dem 1. September nach Dubai. Die lettische Fluggesellschaft werde die Flugverbindung Riga-Dubai viermal in der Woche anbieten, so Air Baltic-Chef Martin Gauss. Zum Einsatz kommen soll ein Airbus A220-300 – andere Flugzeugmodelle stehen beim Carrier auch nicht im Fuhrpark. Denn Air Baltic ist ein reiner Airbus A220-Betreiber. Die Airline nahm die Corona-Krise zum Anlass, um vorzeitig die Flotte zu „bereinigen“ und ältere Maschinen auszusortieren. Tickets sind online unter www.airbaltic.com erhältlich.

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