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Qantas schließt A380-Modernisierung ab: Letztes Flugzeug nach umfassender Wartung in Sydney gelandet

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat die umfassende Modernisierung ihrer Airbus A380-Flotte abgeschlossen. Das letzte instandgesetzte Flugzeug, die auf den Namen „Paul McGinness“ getaufte Maschine, traf nach einer der Airline zufolge größten Wartungsinspektionen ihrer 105-jährigen Geschichte in Sydney ein. Die Instandsetzung dieses Jets erforderte über 100.000 Ingenieurstunden in global verteilten Wartungseinrichtungen. Die Rückkehr der gesamten zehn Flugzeuge starken A380-Flotte, die während der weltweiten Reisebeschränkungen vorübergehend stillgelegt wurde, gilt als ein signifikanter Meilenstein für Qantas. Der nun fertiggestellte Großraumjet wird zunächst über die Weihnachtszeit als operative Reserve dienen, bevor er ab dem 1. Januar 2026 den täglichen A380-Einsatz auf der Strecke Sydney–Dallas ermöglicht. Diese Maßnahme dient der Erhöhung der internationalen Kapazität auf einer der längsten Strecken im Qantas-Netz. Die gesamte A380-Flotte wurde einer vollständigen Kabinenmodernisierung unterzogen. Diese umfasste die Auffrischung der First-Class-Suiten, eine Neugestaltung der Lounge im Oberdeck und die Hinzunahme von Premium-Sitzplätzen, wobei insgesamt 30 zusätzliche Sitze – darunter mehr Premium-Economy und Business-Sitze – installiert wurden. Cam Wallace, der internationale Geschäftsführer von Qantas, betonte, dass die Nachfrage der Kunden nach dem Großraumflugzeug ungebrochen hoch sei. Im vergangenen Jahr beförderte die A380-Flotte über eine Million Passagiere. Wallace hob hervor, dass die Wiederherstellung der Flugzeuge, die umfangreiche Wartungsarbeiten, den Austausch des Fahrwerks und Testflüge einschloss, eine bemerkenswerte technische Leistung darstelle. Die reaktivierte Flotte wird das Wachstum auf wichtigen Langstrecken wie Dallas, Singapur und Johannesburg unterstützen. Ergänzend zur Kabinenauffrischung führt Qantas auf den Superjumbos neue Annehmlichkeiten in der First Class, verbesserte Menüs und aufgewertete Bordprodukte ein, um das Passagiererlebnis zu optimieren. Mit der Rückkehr

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Anhaltende Reiselust und steigende Nachfrage nach Mietwagen im Spätherbst 2025

Die anhaltende Reiselust der Bevölkerung hat im November 2025 zu einer signifikanten Steigerung der Mietwagenbuchungen geführt, was auf eine aktive Nutzung des Spätherbstes für Reisen sowie eine vorausschauende Urlaubsplanung für das kommende Jahr hindeutet. Eine aktuelle Marktanalyse des Mietwagenanbieters Sunny Cars belegt, dass die Zahl der Reservierungen das Niveau des Vorjahresmonats deutlich überschritten hat. Diese Entwicklung bestätigt die Resilienz des Reisemarktes und die Bereitschaft der Verbraucher, auch außerhalb der Hauptreisezeit in Mobilität am Urlaubsort zu investieren. Die Analyse identifiziert Spanien als unangefochtenen Spitzenreiter unter den Zielgebieten für Mietwagenbuchungen. Gefolgt wird Spanien von Portugal, das einen bemerkenswerten Aufwärtstrend verzeichnet, und den Vereinigten Staaten von Amerika (USA), die sich als drittwichtigstes Zielland weiter etablieren. Die Nachfrage nach Mietfahrzeugen ist somit eng mit den beliebtesten Destinationen für sonnenreiche oder Fernreisen im November verbunden. Regionale Präferenzen und Verschiebungen im Reiseverhalten Die Dominanz Spaniens im Mietwagengeschäft unterstreicht dessen anhaltende Attraktivität als Reiseland im Spätherbst. Von den zahlreichen Buchungen in Spanien entfielen rund acht Prozent spezifisch auf die Kanarischen Inseln, was die Bedeutung dieser Destinationen als zuverlässige Wärmeinseln unterstreicht. Die Kanaren sind aufgrund ihrer geografischen Lage und des milden Klimas für Reisende aus Mitteleuropa besonders im November ein gefragtes Ziel. Einen markanten Aufwärtstrend verzeichnete Portugal, das im Vergleich zum Vorjahresmonat vom dritten auf den zweiten Platz der beliebtesten Mietwagenziele vorrückte. Besonders stark war die Nachfrage in den Regionen um Faro, Lissabon und auf der Insel Madeira. Diese Entwicklung deutet auf eine steigende Beliebtheit des Landes als Ganzjahresreiseziel und als Alternative zu den traditionellen spanischen Küstenregionen hin.

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Geruch in der Kabine zwingt Norwegian-Flug zu Notlandung in Amsterdam

Ein Flug der Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle musste am Samstagnachmittag eine außerplanmäßige Landung am Flughafen Amsterdam Schiphol absolvieren. Flug DY1792 war auf dem Weg von Oslo Gardermoen zum spanischen Alicante, als die Besatzung einen mysteriösen Geruch in der Kabine feststellte. Die Boeing 737-800 mit der Registrierung LN-ENO landete nach Angaben eines Airline-Sprechers sicher gegen 17:00 Uhr in den Niederlanden. Die Sprecherin von Norwegian, Silje Glorvigen, bestätigte, dass die Sicherheit der Passagiere und der Crew oberste Priorität hatte. Sie erklärte, dass eine Notlandung in solchen Fällen obligatorisch sei, um die Ursache des unbekannten Geruchs untersuchen zu können. Eine umgehende und umfassende Untersuchung des Vorfalls wurde von der Fluggesellschaft angekündigt, um die Quelle des Geruchs zu ermitteln. Unbestätigte Berichte und Branchenkenner weisen darauf hin, dass die Umleitung von Flügen neben unklaren Gerüchen auch häufig durch technische Probleme wie Ausfälle hydraulischer Systeme, Triebwerksstörungen oder andere kritische Systemfehler verursacht wird, wenngleich Norwegian den Geruch als primären Grund nannte. Für die betroffenen Reisenden organisierte Norwegian Air Shuttle einen Ersatzflug, der noch am selben Samstagabend von Oslo über Amsterdam nach Alicante starten sollte, um die Fortsetzung der Reise zu gewährleisten. Solche ungeplanten Zwischenlandungen führen generell zu erheblichen Verzögerungen in den Reiseplänen der Passagiere und stellen die Fluggesellschaften vor logistische Herausforderungen bei der Organisation von Ersatztransport und der Untersuchung des ursprünglichen Flugzeugs. Der Vorfall in Amsterdam unterstreicht die rigorosen Sicherheitsprotokolle in der Luftfahrt, nach denen selbst bei unklaren potenziellen Gefahrenquellen unverzüglich gehandelt werden muss. Die Airline kündigte eine gründliche Untersuchung des Flugzeugs und der Ursachen des Geruchs

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Lufthansa: Verdi fordert sechs Prozent mehr Lohn für Bodenpersonal

Die deutsche Luftfahrtindustrie steht vor dem nächsten großen Tarifkonflikt: Die Gewerkschaft Verdi hat offiziell ihre Forderungen für die anstehende Verhandlungsrunde für die mehr als 20.000 Beschäftigten des Lufthansa-Bodenpersonals präsentiert. Die Hauptforderungen umfassen eine Lohnsteigerung von sechs Prozent oder alternativ mindestens 250 Euro mehr Monatsgehalt. Angesichts des anhaltenden Kostendrucks und des laufenden Restrukturierungsprogramms „Turnaround“ bei der Lufthansa zeichnet sich eine konfliktreiche Auseinandersetzung ab. Der Tarifstreit betrifft Beschäftigte in rund 25 Betrieben der Kernmarken Lufthansa Airlines, Lufthansa Technik und Lufthansa Cargo. Die Gewerkschaft untermauert ihre Forderungen nicht nur mit Verweisen auf gestiegene Lebenshaltungskosten, sondern auch mit der Notwendigkeit, niedrigere Gehälter in technischen Bereichen im Vergleich zur Konkurrenz zu korrigieren. Schutz des Personals gegen Ausgliederung und Lohnsenkungen Über die reinen Lohnforderungen hinaus setzt Verdi einen klaren Fokus auf den Schutz vor Stellenabbau und der Ausgliederung von Aufgaben in Tochterfirmen, die mit niedrigeren Tarifverträgen operieren. Verhandlungsführer Marvin Reschinsky betonte, dass die Gewerkschaft einen Ausgliederungsschutz durchsetzen wolle, um die negativen Auswirkungen des konzernweiten Sparprogramms „Turnaround“ abzufedern. Ein konkreter Brennpunkt ist das Drehkreuz München, wo die Beschäftigten der Passagierabfertigung in eine neue, von Lufthansa übernommene Gesellschaft mit Tarifen, die 20 Prozent unter dem bisherigen Niveau liegen, wechseln sollten. Christiane Mindermann, die in diesem Bereich in München tätig ist, beschrieb die daraus resultierende Belastung der Stimmung und die Existenzängste der Mitarbeiter, die befürchten, sich die hohen Mieten im Raum München nicht mehr leisten zu können. Diese Forderung zielt darauf ab, das Prinzip der gleichen Bezahlung für gleiche Arbeit innerhalb des Konzerns zu wahren und einen Verdrängungswettbewerb nach

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Bauernproteste führen zu zeitweiser Schließung des Flughafens Heraklion

Anhaltende Bauernproteste auf der griechischen Insel Kreta haben am Montag zur vorübergehenden Schließung des Flughafens Heraklion geführt. Hunderte Demonstrierende durchbrachen nach Polizeiangaben eine Absperrung und drangen auf das Vorfeld des Airports vor. Daraufhin musste der Flugbetrieb am Flughafen, dem zweitgrößten in Griechenland, vollständig eingestellt werden. Die Bauern demonstrieren landesweit gegen hohe Produktionskosten, fordern staatliche Subventionen und zusätzliche finanzielle Unterstützung für den Agrarsektor. Die Bauernproteste, die in den vergangenen Tagen bereits in mehreren Regionen Griechenlands zu Blockaden von Straßen, Grenzübergängen und Behörden geführt hatten, eskalierten auf Kreta. Auch am Flughafen Chania im Westen der Insel kam es zu Ausschreitungen. Dort blockierten Demonstrierende Zufahrten und lieferten sich Auseinandersetzungen mit der Polizei, die Tränengas einsetzte. Berichten zufolge wurde mindestens ein Polizeibeamter verletzt und ein Polizeifahrzeug umgestürzt. Die Lage auf der Insel blieb angespannt, da die Landwirte entschlossen sind, ihren Protest fortzusetzen, um auf ihre wirtschaftlichen Forderungen aufmerksam zu machen. Der Flugbetrieb in Heraklion, der Hauptstadt Kretas, war durch die Besetzung des Vorfelds zwar lahmgelegt, allerdings waren Touristen von den Ausfällen zu dieser Jahreszeit nur in geringem Maße betroffen. Der Winterflugplan sieht deutlich weniger Flugbewegungen vor als in der Hauptsaison. Die Landwirte gaben nach der Aktion bekannt, dass sie beabsichtigen, mindestens bis zum späten Nachmittag auf dem Flughafengelände zu verbleiben, um anschließend über die weitere Vorgehensweise zu beraten. Die griechische Regierung sieht sich durch die landesweiten Aktionen unter Druck gesetzt, rasch Lösungen für die Forderungen der Landwirte nach Entlastung und besseren Rahmenbedingungen zu finden. Die Proteste der Landwirte in Griechenland reihen sich in ähnliche

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Ermittlungen gegen das Management von Smartlynx Airlines: Verdacht auf fingierten Verkauf vor Insolvenz

Die insolvente lettische Fluggesellschaft Smartlynx Airlines ist in den Fokus strafrechtlicher Ermittlungen gerückt. Die Abteilung für Wirtschaftskriminalität der lettischen Nationalpolizei führt eine Untersuchung gegen das Management der Airline wegen des Verdachts auf mutmaßlichen Betrug. Im Zentrum der Ermittlungen steht der möglicherweise fingierte Verkauf der Fluggesellschaft an einen neuen Eigentümer kurz vor der offiziellen Insolvenzanmeldung. Der Fall hat die Aufmerksamkeit von Ermittlungsbehörden in mehreren europäischen Ländern erregt, da die Entstehung der Millionenverbindlichkeiten in einem komplexen Netzwerk von Transaktionen untersucht wird. Über die Ermittlungen berichtete zunächst das Portal Blacklist.aero. Umfangreiche Ermittlungen zur Schuldenentstehung Die lettischen Behörden arbeiten in diesem Fall eng mit Ermittlern in Irland und Litauen zusammen, um die Hintergründe der finanziellen Schieflage von Smartlynx Airlines aufzuklären. Das Hauptziel der Untersuchung ist die Klärung, wie die Airline Schulden in Höhe von mindestens 238 Millionen Euro anhäufen konnte, die letztlich zur Insolvenz führten. Der Vorgang wurde Medienberichten zufolge durch die Anzeige eines Gläubigers ausgelöst, wobei auch über weitere geschädigte Geschäftspartner berichtet wird, die Anzeige erstattet haben könnten. Die Komplexität des Falles wird dadurch unterstrichen, dass der frühere Geschäftsführer der Smartlynx, der im Zentrum der Ermittlungen stehen soll, sich Berichten zufolge ins Ausland abgesetzt hat. Die Schuldenstruktur der Airline weist eine signifikante Aufteilung auf: Rund 174 Millionen Euro der Verbindlichkeiten entfallen auf Unternehmen, die dem Ökosystem der früheren Eigentümerin Avia Solutions Group zuzurechnen sind. Weitere 64 Millionen Euro sind Verbindlichkeiten gegenüber externen Firmen. Zweifelhafte Transaktion kurz vor der Pleite Besondere Aufmerksamkeit widmen die Ermittler der Veräußerung der Airline durch die Avia Solutions Group.

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Charleroi plant Abflugsteuer: Wallonische Regierung kritisiert „sinnlose“ Belastung des Flughafens

Die Stadt Charleroi beabsichtigt, ab dem Jahr 2026 eine neue kommunale Abgabe in Höhe von drei Euro pro abfliegendem Passagier am Flughafen Brussels South Charleroi Airport (BSCA) zu erheben. Diese Maßnahme, die Teil des Haushaltsentwurfs für 2026 ist und voraussichtlich jährliche Einnahmen von rund 15 Millionen Euro in die Stadtkasse spülen soll, stößt auf massiven Widerstand in der wallonischen Regionalpolitik. Bürgermeister Thomas Dermine begründet den Schritt mit der Notwendigkeit, Einnahmeausfälle durch gekürzte Zuschüsse der Wallonischen Region auszugleichen. Walloniens Ministerpräsident Adrien Dolimont bezeichnete die geplante Steuer umgehend als „sinnlos“ und warnte davor, dass sie einen der wichtigsten Wirtschaftsmotoren der Region Charleroi untergrabe. Er äußerte die Hoffnung, dass die Stadt ihren Plan überdenkt und betonte, dass die Einführung einer neuen Gebühr den Bemühungen widerspreche, die Subventionen und öffentlichen Beteiligungen am Flughafen zu reduzieren, um diesem mehr Autonomie zu verschaffen. Der Minister für lokale Behörden, François Desquesnes, wird die Maßnahme prüfen und könnte diese im Falle eines Verstoßes gegen das öffentliche Interesse annullieren. Auch die wallonische Flughafenministerin Cécile Neven schloss sich der Kritik an. Sie hob hervor, dass der Flughafen Charleroi bereits durch eine bestehende Parkplatzsteuer zur Finanzierung der Kommune beitrage. Das Hinzufügen einer weiteren Gebühr sei eine „schlechte Kalkulation“, zumal der Airport ohnehin mit steigenden Kosten für Serviceverbesserungen sowie mit neuen, bereits beschlossenen föderalen Steuern auf Flugtickets konfrontiert sei. Neven appellierte an Charleroi, den Flughafen, der ein wichtiger Arbeitgeber in der Wallonie sei, zu unterstützen. Eine besonders starke Reaktion wird auch von der Fluggesellschaft Ryanair erwartet, die am Flughafen Charleroi der größte

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Warum es erst 2030 entscheidend für den Flughafen Klagenfurt wird – Gedankenspiele

In wenigen Tagen passiert historisches. Die Koralmbahn wird nach Jahrzehnten der Bauzeit die Bundesländer Kärnten und Steiermark miteinander noch näher bringen. Eine Fahrtzeit von nur 41 Minuten verbindet die Landeshauptstädte Graz und Klagenfurt, sofern der Express Zug ohne Zwischenstopps genommen wird. Nichtsdestotrotz ist kein Halt am Flughafen Graz eingeplant, jedoch kann dieser laut mehreren Machbarkeitsstudien der ÖBB nachträglich immer noch eingebaut werden. Infrastrukturelle Rekord Bauzeiten von wenigen Wochen wie es in China oftmals der Fall ist wird es in Österreich ganz sicher nicht geben. Gerade deshalb ist eine Haltestelle auch in den nächsten Jahren nahezu unvorstellbar. Zug Fahrtzeiten Klagenfurt – Wien Mit der Eröffnung der Koralmbahn Mitte Dezember 2025 wird sich die Fahrtzeit zwischen Klagenfurt und dem Wiener Hauptbahnhof auf 3 Stunden 11 Minuten verringern. Der etwas „langsamere“ Zug mit mehr Zwischenhalten entlang der Strecke benötigt 3 Stunden 34 Minuten. Die bisherige Fahrtzeit betrug 3 Stunden 57 Minuten. Semmering-Basistunnel Eröffnung 2030 Ab 2030 rückt Österreich endgültig näher zusammen: Die Fahrzeit zwischen Wien und Klagenfurt verkürzt sich laut Planungen dann auf 2 Stunden und 40 Minuten. Die Route führt mit Höchstgeschwindigkeit durch zwei große Gebirgsmassive – den Semmering und die Koralpe. Erstmals wird die magische Grenze von unter drei Stunden gebrochen, was den Zug schneller als das Auto macht. Rechnet man zusätzlich noch die 15 Minuten hinzu, welche ein durchgehender Railjet zum Flughafen Wien benötigt, bleibt man künftig immer noch unter drei Stunden. Diese berühmt-berüchtigte Zahl wird bei vielen luftfahrtbegeisterten Österreichern wohl Erinnerungen an bestimmte Vorschriften im Regionalluftverkehr wachrufen. Stichwort Flughafen

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Internationale Reisehinweise: Strengere Regeln für Raucher und Vaper im Urlaub

Angesichts der bevorstehenden Winterreisesaison und der zunehmenden globalen Einschränkungen für Tabak- und Nikotinprodukte sollten Reisende ihre Gewohnheiten anpassen. Der Online-Händler Northerner hat eine Übersicht der Bestimmungen für beliebte Winterreiseziele erstellt. Die Regeln für das Rauchen von traditionellem Tabak werden weltweit immer strenger. Noch komplexer ist die Lage bei Tabakersatzprodukten wie E-Zigaretten, Vapes und Nikotinbeuteln, für die oft gesonderte und teils widersprüchliche lokale Vorschriften gelten. Reisende müssen bereits beim Abflug grundlegende Transportvorschriften beachten. Aufgrund der in E-Zigaretten, Vapes oder Tabakerhitzern enthaltenen Lithium-Ionen-Akkus dürfen diese Geräte ausschließlich im Handgepäck oder am Körper transportiert werden. Eine Platzierung im aufgegebenen Koffer ist verboten, da eine Selbstentzündung der Akkus im Frachtraum verheerende Folgen haben könnte. Bei Zuwiderhandlung drohen empfindliche Strafen, im Extremfall sogar der Ausschluss vom Flug. Die regionalen Bestimmungen variieren stark: In Spanien und auf den Kanarischen Inseln sind Tabak und Vapen an vielen öffentlichen Plätzen, darunter Strände und Terrassen, stark eingeschränkt. Die Kanaren gelten zollrechtlich als Drittland, weshalb gesonderte Freimengen für die Ein- und Ausfuhr von Tabak gelten. Besonders strenge Verbote gelten in Südostasien. Die Malediven haben zum 1. November 2025 ein striktes Kauf- und Konsumverbot für alle nach dem 1. Januar 2007 geborenen Personen, auch für Touristen, eingeführt. Thailand verbietet Besitz, Einfuhr und Verkauf von E-Zigaretten und Liquids generell, was hohe Strafen nach sich ziehen kann. In anderen Regionen gelten ebenfalls spezifische Regeln: In der Türkei ist die Einfuhr von E-Zigaretten oft problematisch, da sie als Medizinprodukte eingestuft werden. Die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai) erlauben die Mitnahme von E-Zigaretten, der Konsum ist

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