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Indien: Zweiter Flugschreiber nach Air India-Absturz geborgen

Nach dem tragischen Absturz einer Passagiermaschine der Air India in Ahmedabad, im westlichen Bundesstaat Gujarat, haben die Bergungsteams den für die Untersuchungen zur Unglücksursache entscheidenden zweiten Flugschreiber gefunden. Bei dem geborgenen Gerät handelt es sich um den Stimmenrekorder, der die Gespräche im Cockpit aufzeichnet und entscheidende Aufschlüsse über die letzten Momente des Fluges geben kann. Zuvor war bereits der Flugdatenschreiber sichergestellt worden. Die indische Regierung in Neu-Delhi bestätigte den Fund und erklärte, daß die Hintergründe des Absturzes, bei dem nach Berichten indischer Medien am Donnerstag mindestens 270 Menschen im Flugzeug und am Boden ums Leben kamen, weiterhin unklar sind. Die Auswertung der beiden sogenannten „Blackboxes“ wird nun mit Hochdruck betrieben, um wichtige Erkenntnisse über die Katastrophe zu gewinnen. Der verheerende Absturz: Ein Blick auf die Ereignisse und die Opferzahl Die Unglücksmaschine, eine Boeing 787-8, stürzte kurz nach dem Start vom Flughafen in Ahmedabad auf ein Wohngebiet. Augenzeugenberichten zufolge ging das Flugzeug bei dem Aufprall in einem Feuerball auf. Die Bilder vom Absturzort zeigten ein Bild der Zerstörung, mit Trümmern, die sich über ein weites Gebiet verteilten, und stark beschädigten oder zerstörten Gebäuden im Wohngebiet. Nach Angaben der Fluggesellschaft Air India befanden sich 241 Menschen an Bord der Maschine, die auf dem Weg nach London war. Von diesen Passagieren und Besatzungsmitgliedern wurde berichtet, daß 240 ums Leben kamen. Ein britischer Passagier soll das Unglück entgegen ersten Befürchtungen überlebt haben, wobei sein Zustand zunächst nicht näher beschrieben wurde. Die genaue Gesamtzahl der Opfer, die sowohl die Insassen des Flugzeugs als auch die

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Paris Air Show: ANA Holdings investiert in Airbus A321neo und A321XLR

Die japanische ANA Holdings hat auf der Paris Air Show 2025 einen Festauftrag mit Airbus über insgesamt 24 Flugzeuge des Typs A321neo und drei Maschinen des Langstreckenmodells A321XLR abgeschlossen. Diese strategische Investition unterstreicht das Vertrauen des japanischen Luftfahrtkonzerns in die A320neo-Familie und zielt darauf ab, die bestehende Flotte der Konzerngesellschaften All Nippon Airways (ANA) und Peach Aviation zu modernisieren und zu erweitern. Insbesondere wird Peach Aviation als erste japanische Fluggesellschaft den A321XLR betreiben, der mit seiner außergewöhnlichen Reichweite von bis zu 8.700 Kilometern neue Möglichkeiten für Langstreckenflüge mit einem Schmalrumpfflugzeug eröffnet. Flottenerneuerung für ANA und Peach Aviation: Ein Schritt in die Zukunft des Luftverkehrs Der jüngste Auftrag von ANA Holdings an Airbus ist ein klares Zeichen für die kontinuierliche Flottenerneuerung und Wachstumsstrategie des japanischen Luftfahrtriesen. Die Vereinbarung, die während einer feierlichen Zeremonie auf der Paris Air Show mit Koji Shibata, Representative Director, President und CEO von ANAHD, sowie Benoît de Saint-Exupéry, Airbus EVP Sales of the Commercial Aircraft business, unterzeichnet wurde, umfaßt: Koji Shibata betonte die Bedeutung dieser Investition: „Wir freuen uns sehr, den Festauftrag für die Einführung weiterer A321neo und des ersten A321XLR in unsere Konzerngesellschaften unterzeichnet zu haben. Wir glauben, daß diese zusätzliche Einführung von Airbus-Flugzeugen unsere Beziehung weiter vertiefen wird.“ Die ANA Holdings und Airbus blicken auf eine lange und erfolgreiche Partnerschaft zurück. Seit der ersten Bestellung im Jahre 1987 ist ANA ein treuer Kunde der A320-Familie, und das Auftragsbuch nähert sich nun der Marke von 100 Flugzeugen. Benoît de Saint-Exupéry von Airbus lobte die „innovative Haltung

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Argentinien führt obligatorische Reisekrankenversicherung für Ausländer ein

Argentinien verlangt ab dem 1. Juli 2025 von allen ausländischen Besuchern den Nachweis einer gültigen Reisekrankenversicherung für die Einreise. Präsident Javier Milei hat diese neue Regelung per Dekret als Bestandteil seiner umfassenden Einwanderungsreform in Kraft gesetzt, wie die argentinische Regierung mitteilte. Die Maßnahme soll sicherstellen, daß ausländische Reisende im Krankheits- oder Notfall ausreichend abgesichert sind und keine Belastung für das argentinische Gesundheitssystem darstellen. Die neue Bestimmung gilt für sämtliche Nicht-Argentinier, die das südamerikanische Land besuchen möchten. Reisende müßen demnach an allen offiziellen Einreisestellen einen Nachweis über eine bestehende und gültige Reisekrankenversicherung vorlegen. Die Einführung dieser Pflicht ist Teil einer Reihe von Reformen, die die Regierung Milei zur Modernisierung der Einwanderungspolitik umsetzt und die öffentliche Ordnung sowie die fiskalische Stabilität berücksichtigen sollen. Die vorgeschriebene Versicherung muß bestimmte Mindestleistungen abdecken. Dazu gehören die medizinische Grundversorgung, stationäre Behandlung bei Krankheit oder Unfall, ein 24-Stunden-Notdienst sowie Unterstützung bei medizinischen Transporten oder Evakuierungen in besonderen Fällen. Ausländische Staatsbürger ohne den erforderlichen Versicherungsschutz können von den Einwanderungsbehörden an der Grenze abgewiesen werden, wurde präzisiert. Diese Regelung ähnelt Bestimmungen, die in vielen anderen Ländern, insbesondere in Europa, für die Einreise von Drittstaatsangehörigen bereits existieren.

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Lufthansa City Airlines erweitert Streckennetz ab München

Lufthansa City Airlines baut ihr Streckennetz in der zweiten Jahreshälfte 2025 erheblich aus. Die neue Fluggesellschaft übernimmt sechs weitere Verbindungen von ihrer Muttergesellschaft Lufthansa und integriert diese in ihren Flugplan ab München. Dies geht aus aktuellen Flugplandaten hervor. Die erste neue Route startet bereits am 1. Juli und führt nach Sevilla, die täglich bedient wird. Ab dem 1. August folgen Neapel mit ebenfalls täglichen Flügen und Sofia mit sechs bis sieben wöchentlichen Verbindungen. Die Strecke nach Catania wird ab dem 1. September täglich angeflogen. Die Expansionswelle findet ihren Abschluß im Oktober mit den Routen nach Bukarest, die zweimal täglich bedient werden, und nach Alicante, die sechsmal wöchentlich angeflogen wird. Alle diese neuen Strecken werden mit modernen Flugzeugen des Typs Airbus A320neo bedient. Im Zuge dieser Erweiterung wird Lufthansa City Airlines die Frequenz der Verbindung nach Neapel ab September auf 20 wöchentliche Flüge erhöhen. Die Route nach Sevilla war bereits im Vorfeld angekündigt worden. Diese Strategie untermauert die Rolle von Lufthansa City Airlines als wichtiger Bestandteil der Konzernflotte und soll die Konnektivität des Drehkreuzes München weiter stärken. Durch die Übernahme dieser Verbindungen von Lufthansa soll die Effizienz im Kurz- und Mittelstreckenbereich gesteigert werden.

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USA-Tourismus in der Erholung: Deutsche Reisende kehren zurück, Kanada bleibt starker Magnet

Nach Wochen der Unsicherheit und Sorge in der amerikanischen Tourismusbranche scheint sich die Lage zu entspannen: Die Vereinigten Staaten von Amerika, das wichtigste Fernreiseziel für deutsche Touristen, verzeichnen wieder mehr Zuspruch, ungeachtet der kontroversen Politik von Präsident Donald Trump. Dies zeigen die jüngsten Zahlen des National Travel and Tourism Office (NTTO) sowie Berichte deutscher Reiseveranstalter. Während im März 2025 noch ein überdurchschnittliches Minus von über 28 Prozent im deutschen Markt zu verzeichnen war, stiegen die Ankünfte im April desselben Jahres nach NTTO-Angaben um fast 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die späten Osterferien spielten hierbei eine Rolle. Parallel dazu hat sich die Popularität Kanadas als Reiseziel rasant entwickelt, was bei Spezialisten und großen Reiseveranstaltern gleichermaßen für Belebung sorgt. Dennoch sehen die Akteure keine Veranlassung für grundlegende strategische Änderungen, da der sogenannte „Trump-Effekt“ als von begrenzter Dauer eingeschätzt wird. Ein Blick auf die Zahlen: Erholung nach turbulentem Frühjahr Die Dynamik im internationalen Reiseverkehr ist stets von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Im Falle der Vereinigten Staaten schienen politische Entwicklungen unter der Präsidentschaft Donald Trumps anfänglich eine spürbare Zurückhaltung bei deutschen Reisenden verursacht zu haben. Die vom National Travel and Tourism Office (NTTO) veröffentlichten Zahlen lieferten im Frühjahr 2025 zunächst Anlaß zur Sorge. Insbesondere der Monat März zeigte mit einem Rückgang von über 28 Prozent bei den deutschen Ankünften ein alarmierendes Signal für die amerikanische Tourismuswirtschaft. Diese Entwicklung war überdurchschnittlich negativ und deutete auf eine ausgeprägte Verunsicherung hin. Doch die Lage scheint sich rasch gewandelt zu haben. Der April 2025 brachte eine

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Neuer Flugverkehr nach Syrien: Dan Air verbindet Bukarest und bald Berlin mit Damaskus

Erstmals seit über einem Jahrzehnt ist in Damaskus wieder ein Passagierflugzeug aus einem Mitgliedstaat der Europäischen Union gelandet. Die kleine rumänische Fluggesellschaft Dan Air hat eine direkte Flugverbindung von Bukarest in die syrische Hauptstadt Damaskus aufgenommen. Ein Vertreter der Airline bestätigte, daß der Erstflug mit 138 Passagieren, darunter mehrere syrische Regierungsmitglieder, erfolgreich in Damaskus gelandet ist. Dieser Schritt signalisiert eine vorsichtige Wiederaufnahme des zivilen Luftverkehrs zwischen Europa und Syrien nach Jahren des blutigen Bürgerkriegs und internationaler Sanktionen. Dan Air plant, diese Strecke viermal wöchentlich zu bedienen und in Kürze auch Umsteigeverbindungen von Berlin nach Damaskus anzubieten. Es wird erwartet, daß weitere europäische Städte wie Frankfurt und Stockholm folgen könnten. Historische Landung in Damaskus: Ein Zeichen der Normalisierung? Die Landung des Dan Air-Fluges aus Bukarest in Damaskus am Morgen des 16. Juni 2025 stellt einen symbolischen Moment dar. Seit 2012, dem Beginn des bewaffneten Konflikts in Syrien, der zu einer weitreichenden Isolation des Landes führte, gab es keine kommerziellen Flüge mehr aus EU-Staaten in die syrische Hauptstadt. Die syrische Nachrichtenagentur Sana betonte die historische Bedeutung dieses Ereignisses. Die Tatsache, daß sich auch mehrere syrische Regierungsmitglieder an Bord befanden, unterstreicht die politische Dimension und das Interesse Syriens an einer Wiederherstellung der internationalen Konnektivität. Jahre des Bürgerkriegs, der im Jahre 2011 begann und bis zum Sturz des Langzeitherrschers Baschar al-Assad Ende vergangenen Jahres tobte, hatten den zivilen Luftverkehr nahezu zum Erliegen gebracht. Viele internationale Fluggesellschaften hatten ihre Verbindungen eingestellt, und westliche Staaten hatten weitreichende Sanktionen und Reisebeschränkungen verhängt. Die Wiederaufnahme dieser Flugverbindung durch

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Ryanair führt Geldstrafe für Fehlverhalten an Bord ein

Ryanair hat angekündigt, Passagiere, die sich ungebührlich verhalten und infolgedessen aus dem Flugzeug entfernt werden müßen, künftig mit einer Geldstrafe von 500 britischen Pfund (rund 590 Euro) zu belegen. Ein Sprecher der irischen Billigfluggesellschaft erklärte am Donnerstag, man hoffe, daß dieser proaktive Ansatz als Abschreckung wirke, um inakzeptables Verhalten an Bord zu unterbinden. Obwohl die Airline betonte, es handele sich um eine „kleine Zahl“ von Passagieren, die sich ungebührlich benehmen, sei es Ryanair ein Anliegen, die Pünktlichkeit und den Komfort für die Mehrheit der Fluggäste sicherzustellen. Ryanair positioniert sich als „die pünktlichste Fluggesellschaft Europas“ und will seinen Passagieren eine bequeme und stressfreie Reise sowie eine pünktliche Ankunft ermöglichen. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Einhaltung der Verhaltensregeln an Bord zu stärken und den Betriebsablauf nicht durch Disziplinlosigkeiten zu gefährden. Ryanair-Chef Michael O’Leary hatte sich bereits im vergangenen Sommer besorgt über zunehmende Probleme mit betrunkenen Passagieren geäußert und daraufhin Beschränkungen bei der Ausgabe von Alkohol an Flughäfen gefordert. Er wies zudem auf das wachsende Problem des Drogenkonsums durch Reisende hin. Das Verhalten von „Unruly Passengers“ (störenden Passagieren) bleibt ein anhaltendes Problem in der Luftfahrtbranche, welches die Federal Aviation Administration (FAA) in den Vereinigten Staaten ebenfalls mit einer Null-Toleranz-Politik bekämpft. Die Einführung der Geldstrafe durch Ryanair reiht sich somit in eine Reihe von Maßnahmen ein, die Fluggesellschaften ergreifen, um die Sicherheit und Ordnung an Bord zu gewährleisten.

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Riyadh Air setzt auf Airbus A350-1000: Großauftrag auf der Paris Air Show unterzeichnet

Riyadh Air, die neue Fluggesellschaft Saudi-Arabiens, hat auf der Paris Air Show einen strategischen Festauftrag für 25 Flugzeuge des Typs Airbus A350-1000 bekanntgegeben. Die Vereinbarung, die potenziell auf bis zu 50 Maschinen dieses Typs ausgeweitet werden könnte, wurde im Rahmen einer feierlichen Zeremonie unterzeichnet. Anwesend waren hochrangige Vertreter wie S.E. Yasir Al-Rumayyan, der Gouverneur des saudi-arabischen Public Investment Fund (PIF), Christian Scherer, CEO Commercial Aircraft bei Airbus, und Tony Douglas, CEO von Riyadh Air. Dieser Großauftrag, der Riyadh Air zum ersten Betreiber der A350-1000 in Saudi-Arabien macht, ist ein zentraler Baustein für die ambitionierte „Vision 2030“ des Königreichs, die darauf abzielt, bis zum Ende des Jahrzehnts jährlich 300 Millionen Flugpassagiere zu erreichen und das Land als globales Luftfahrt- und Tourismusdrehkreuz zu positionieren. Riyadh Air: Eine neue Premium-Fluggesellschaft mit globalen Ambitionen Riyadh Air wurde als neue nationale Fluggesellschaft Saudi-Arabiens gegründet, mit dem klaren Ziel, eine Premium-Fluggesellschaft von Weltformat zu etablieren. Das Unternehmen ist vollständig im Besitz des Public Investment Fund (PIF) des Königreichs, einem der größten Staatsfonds der Welt, was die strategische Bedeutung und die finanzielle Rückendeckung der Fluggesellschaft unterstreicht. Riyadh Air soll eine Schlüsselrolle bei der Erreichung der „Vision 2030“ spielen, einem umfassenden Plan zur Diversifizierung der saudi-arabischen Wirtschaft und zur Reduzierung der Abhängigkeit vom Erdöl. Im Rahmen dieser Vision soll Saudi-Arabien zu einem globalen Drehkreuz für Tourismus, Logistik und Luftfahrt entwickelt werden. Die Entscheidung, eine neue Fluggesellschaft zu gründen, anstatt sich ausschließlich auf die bestehende nationale Fluggesellschaft Saudia zu verlassen, zeigt das Ausmaß der Ambitionen. Riyadh Air soll ein

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Generalstreik in Belgien führt zu Flugausfällen am Flughafen Brüssel

Aufgrund eines für Mittwoch, den 25. Juni 2025, geplanten Generalstreiks, an dem auch die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstleisters des Flughafens Brüssel teilnehmen, erwartet der Flughafen erhebliche Störungen des Flugbetriebs. Dies hat zu der Entscheidung geführt, alle am 25. Juni geplanten abfliegenden Passagierflüge zu streichen. Die Sicherheit der Passagiere und des Personals habe oberste Priorität, teilte der Flughafen mit. Passagiere, die für den 25. Juni einen Abflug vom Flughafen Brüssel geplant hatten, werden direkt von ihren jeweiligen Fluggesellschaften kontaktiert. Den Betroffenen werden Optionen wie Umbuchungen, Rückerstattungen oder andere Unterstützungsleistungen angeboten. Während ankommende Flüge in einigen Fällen möglicherweise noch stattfinden, ist es denkbar, daß auch diese aufgrund der umfassenderen betrieblichen Auswirkungen des Streiks annulliert oder verschoben werden. Der Flughafen rät dringend allen Passagieren, sich vor der Anreise direkt bei ihrer Fluggesellschaft zu informieren oder den Flugstatus auf der Webseite oder in der App des Flughafens Brüssel zu überprüfen, da Annullierungen erst nach offizieller Registrierung durch die Fluggesellschaft online erscheinen. Zusätzlich zu den Flugausfällen werden am Streiktag auch erhebliche Beeinträchtigungen im öffentlichen Personennahverkehr erwartet. Reisende, die den Flughafen mit dem Zug oder Bus erreichen möchten, sollten sich darauf einstellen, daß die Dienste von NMBS/SNCB und De Lijn reduziert oder ganz eingestellt werden können. Es wird empfohlen, die offiziellen Webseiten der jeweiligen Verkehrsbetriebe für die aktuellsten Reiseinformationen zu konsultieren, um Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Dieser Streik ist Teil einer breiteren Arbeitsniederlegung in Belgien, die verschiedene Sektoren betreffen wird.

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Flughafen Zürich erreicht ambitioniertes Ziel bei ÖV-Anteil früher als erwartet

Der Flughafen Zürich hat im Jahre 2024 einen bedeutenden Erfolg erzielt: 46 Prozent aller Passagiere, Mitarbeitenden und Besucher nutzten öffentliche Verkehrsmittel für ihre An- und Abreise zum Flughafen. Dies ist der höchste Anteil seit Beginn der Erhebungen und markiert das erstmalige Erreichen des im Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) für das Jahr 2030 festgelegten Ziels. Die jüngste Modalsplit-Erhebung, die im vergangenen Jahr durchgeführt wurde, zeigt eine kontinuierliche Steigerung des Anteils des öffentlichen Verkehrs (ÖV) gegenüber früheren Messungen. Dieser Erfolg unterstreicht die Rolle des Flughafens Zürich als zentrale Verkehrsdrehscheibe und spiegelt ein verändertes Mobilitätsverhalten wider, obwohl weiterhin Herausforderungen bei der Anreise zu Randzeiten bestehen. Ein Ziel vor der Zeit erreicht: Die Bedeutung des Sachplans Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) Der Sachplan Infrastruktur der Luftfahrt (SIL) ist ein wichtiges Planungsinstrument des Bundes in der Schweiz, das die langfristige Entwicklung der Luftfahrtinfrastruktur regelt. Für den Flughafen Zürich wurde im Rahmen des SIL eine spezifische Vorgabe festgelegt: Bis zum Jahre 2030 sollten mindestens 46 Prozent aller Personen, die den Flughafen nutzen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Dieses ambitionierte Ziel, das die Bedeutung einer integrierten Verkehrsplanung hervorhebt, wurde nun bereits im Jahre 2024 erreicht. Der gemessene ÖV-Anteil von 46 Prozent bezieht sich dabei auf den bimodalen Modalsplit, der den Velo- und Fußgängerverkehr nicht berücksichtigt und somit die Nutzung von motorisierten Verkehrsmitteln – Auto versus ÖV – in den Fokus rückt. Die Tatsache, daß dieses Ziel sechs Jahre früher als geplant erreicht wurde, ist ein deutliches Zeichen für die Wirksamkeit der bisherigen Maßnahmen und die Attraktivität des öffentlichen

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